Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

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1. Mai 2015
von Christoph Langner
3 Kommentare

In eigener Sache: Mittwald als exklusiver Anzeigenkunde auf Linux und Ich

Der Betrieb und das Füllen von Linux und Ich mit interessanten Themen nimmt über die Jahre hinweg viel Zeit, viel Engagement und durchaus auch eine stattliche Menge Geld für Webhosting und die eine oder andere Dienstleistung in Anspruch, daher schalte ich schon seit geraumer Zeit Anzeigen auf der Webseite. Als Linux- und Open-Source-Blogger hat man nicht gerade die Marktmacht große Unternehmen direkt zu gewinnen, aufgrund dessen greife ich wie so viele in der Regel auf Googles Anzeigenetzwerk Adsense zurück.

Die Freude ist bei mir daher immer wieder groß, wenn Unternehmen über Werben auf Linux und Ich direkt auf mich zukommen. In der Vergangenheit waren dies etwa Galileo Press (jetzt Rheinwerk) oder auch Fujitsu. Mit Mittwald konnte ich nun einen weiteren Anzeigenkunden hinzugewinnen, der zumindest für den nächsten Monat das Blog exklusiv bucht. So bleiben euch für die nächste Zeit Adsense-Anzeigen erspart, stattdessen liefert mein Server die Anzeigen aus. Seit einiger Zeit sorge ich auch schon dafür, dass der Content des Blogs nicht mehr von einer Anzeige unterbrochen wird.

Mittwald übernimmt Anzeigen auf Linux und Ich.

raspberry-pi-festplatte

30. April 2015
von Christoph Langner
2 Kommentare

Externe Festplatten am Raspberry Pi betreiben (OpenELEC und andere Systeme)

Wer OpenELEC und einen Raspberry Pi als Mediacenter benutzt, der kann externe Speichermedien wie USB-Stick einfach an einen USB-Port des RasPis anstecken und bekommt die Inhalte automatisch im System angezeigt. Was bei stromsparenden USB-Sticks einwandfrei klappt, versagt allerdings bei stromhungrigeren 2,5-Zoll-Festplatten. Diese laufen meist gar nicht erst an, da die USB-Ports des RasPi nicht ausreichend Strom liefern. Möchte man diese nicht über einen aktiven USB-Hub betreiben, lässt sich mit der richtigen Konfig-Einstellungen aus dem Raspberry Pi Model B+ und dem aktuellen RasPi2 trotzdem genug Strom für externen Festplatten am Raspberry Pi herauskitzeln.

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libreoffice-android

22. April 2015
von Christoph Langner
1 Kommentar

LibreOffice für Android macht Fortschritte

Unter Linux gibt es kaum eine Distribution, die nicht LibreOffice vorinstalliert oder das freie Office-Paket zumindest in seinen Paketquellen führt. Natürlich gibt es aber LibreOffice auch für Anwender mit MacOS X oder Windows auf dem Rechner. Wer aber auch mit Android unterwegs ist, der muss bisher auf eine ordentliche LibreOffice-App verzichten. Das heißt aber nicht, dass nicht an einer offiziellen LibreOffice-Version für Android gearbeitet wird. Schon 2012 hatte ich mit Florian Effenberger (Executive Director der The Document Foundation) über eine Android-Version des Office gesprochen, an der damals bereits gearbeitet wurde. Inzwischen beteiligt sich mit Collabora ja auch ein Unternehmen an der Entwicklung. Die zusätzliche Manpower zeigt sich nun auch im Fortschritt des Projekts.

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lupe

22. April 2015
von Christoph Langner
3 Kommentare

Arch-Linux mit Ubuntu-ähnlichem Command-not-found nachrüsten

Wer unter Ubuntu versucht eine Anwendung über das Terminal aufzurufen, die aktuell nicht auf dem Rechner installiert ist, der bekommt seit geraumer Zeit über command-not-found den Hinweis, welches Paket zu installieren wäre. So erspart man sich die Suchererei über apt-cache search suchbegriff und kann direkt das entsprechende Paket einspielen. Unter Arch-Linux gibt es diese Funktion nicht out of the box, sie lässt sich für die Bash- und Zsh-Shell allerdings ohne allzu großen Aufwand nachrüsten.

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Last Week Tonight with John Oliver über Softwarepatente

21. April 2015 von Christoph Langner | Keine Kommentare

Das Thema Softwarepatente liegt vielen Linux-Anwendern am Herzen, doch nicht computeraffine Menschen fällt es schwer sich dem Thema zu nähern und die Gründe zu verstehen, warum Softwarepatente eine Geißel sind, die uns alle betreffen. John Oliver hat sich diese Woche in seiner Show Last Week Tonight dem Thema angenommen und bringt es in meinen Augen gut auf den Punkt.

android-foss

20. April 2015
von Christoph Langner
1 Kommentar

Fossdroid: Neuer Open-Source-Index für Android

Wie bei vielen von euch sicherlich bekannt ist, basiert Android auf dem Linux-Kernel und nutzt viele andere Open-Source-Komponenten. Auch vieles rund um das System ist von Google unter Open-Source-Lizenzen veröffentlicht worden. Inzwischen ist es jedoch gar nicht mehr so leicht ein Android-Smartphone ohne Google-Komponenten zu nutzen: Ohne den Play Store, ohne Maps ohne die Google Play Services ist ein Android-Handy auf den ersten Blick nicht viel als ein teures und unsinnig großes Mobiltelefon.

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16. April 2015
von Christoph Langner
Keine Kommentare

Cirrus7 Nimbini: Neuer Kompaktrechner mit schnellen CPUs aber ohne Lüfter

Dass moderne Computer nicht mehr die Größe einer Waschmaschine und laut wie ein Propeller-Flugzeug sein müssen, beweisen schon seit geraumer Zeit Single Board Computer wie der Raspberry Pi oder seine Alternativen wie BeagleBoard, Banana Pi oder Odroid. Doch so gut sich diese Mini-Rechner auch für Bastelprojekte oder gar einfache Desktops eignen, für “ernsthafte” Aufgaben wie Software-Entwicklung oder der Betrieb von virtuellen Maschinen braucht es doch einen ausgewachsenen Rechner. Das Esslinger Unternehmen Cirrus7 stellt schon seit längerer Zeit kompakte und lautlose Rechner mit schnellen Prozessoren her, die von Haus aus mit Linux ausgeliefert werden. Mit dem Nimbini schrumpft Cirrus7 seinen Rechner ein weiteres mal.

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12. April 2015
von Christoph Langner
22 Kommentare

Elementary OS Freya im Kurztest

In der Welt der Desktopumgebungen haben sich Gnome, KDE, Xfce oder auch LXDE schon lange zu bekannten Marken entwickelt. Doch das im Rahmen der auf Ubuntu aufbauenden Linux-Distribution elementary OS entwickelte Pantheon gehört noch eher zu den unbekannteren Newcomern. Eigentlich unverdient, denn die Desktopumgebung glänzt mit guter Optik und gewohnter Bedienung, ähnlich wie man sich auch bei Macs auffindet. Wer mit Ubuntus Unity oder Gnome 3 nicht zufrieden ist, der findet vielleicht bei dem gerade veröffentlichten Elementary OS Freya ein neues Zuhause.

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12. April 2015
von Christoph Langner
8 Kommentare

Sophos Antivirus Basic kostenlos für Linux

Wenn ein Thema Linux-Einsteiger besonders intensiv beschäftigt, dann sind das meist Fragen rund um die Sicherheit des Systems. Seitdem der Hype um Personal Firewalls wie ZoneAlarm, Kerio (inzwischen Sunbelt) und Co. abgeflacht ist, beschränken sich die Fragen auf das Thema Virenscanner: Kann man unter Linux wirklich auf einen Virenscanner verzichten? Wirklich, ganz wirklich? Steigt mir nicht meine Bank auf die Füße, weil ich Onlinebanking ohne Virenscanner mache? Meine Antwort auf solche Fragen lautet: Ja. Ja, wirklich! Und ja, du darfst auch Online-Banking ohne Virenscanner betreiben! Damit Umsteiger nun aber wieder ruhig schlafen können, nimmt sich der britische Antivirus-Spezialist Sophos der Thematik an. Wer möchte, kann sich seit heute Sophos Anti-Virus for Linux Basic kostenlos installieren.

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arch-316-error

10. April 2015
von Christoph Langner
15 Kommentare

Arch-User mit Gnome aufgepasst, Update auf Gnome 3.16 problematisch

Wer mit Arch unterwegs ist und mit Gnome als Desktopumgebung arbeitet, der wird sich zwar über das Erscheinen von Gnome 3.16 in den Paketquellen freuen, doch heute ist einer der Tage, an dem man als Arch-User sein System besser nicht aktualisieren sollte! Das große Gnome-Update bringt wohl einen gravierenden Bug mit: Bei mir erscheint nach dem Einloggen in Gnome nur die Meldung “Oh no! Something has gone wrong.” mit der Option sich gleich wieder auszuloggen. Die gewohnt Desktopumgebung erscheint auf den ersten Blick nicht. So geht es nicht nur mir, auch im deutschen und englischen Arch-Forum melden diverse Anwender das Problem.

Ganz weg ist die Gnome-Shell bei mir allerdings nicht. Mit [Super] aka der Windows-Taste kann ich die Aktivitäten-Übersicht öffnen und mit [Strg]+[R] auch beliebige Befehle ausführen oder Anwendungen öffnen, doch das “Oh no”-Fehler-Fenster setzt sich sofort über jede Anwendung — allerdings auch nur über den primären Bildschirm meines Dual-Monitor-Setups. Eine Lösung konnte ich bisher nicht finden. Bis die Entwickler eine Lösung gefunden haben, würde ich als Workaround empfehlen mit [Alt]+[Strg]+[F3] in ein virtuelles Terminal zu wechseln und dann GDM zu stoppen, einen einfachen Fenstermanager wie zum Beispiel Openbox zu installieren und diesen dann von Hand zu starten.

$ sudo systemctl stop gdm
$ sudo pacman -S openbox
$ echo "exec openbox-session" >> ~/.xinitrc
$ startx

Update 16.04.2015: Das Problem ist mittlerweile auch im Bugtracker von Arch angekommen. Dort gibt es dann auch einen interessanten Workaround, der auch bei mir geholfen hat. Betroffen sind wohl nur Anwender mit einem Dual-Monitor-Setup und einer speziellen Kombination von Monitoren. Um das Problem zu beheben steckt in den zweiten Monitor ab und startet einmal das System mit nur einem Monitor neu und kontrolliert die Monitor-Einstellungen, in der nur ein Monitor aufgeführt sein sollte. Fahrt dann den Rechner wieder runter, schließt den zweiten Monitor wieder an und konfiguriert dann im System den zweiten Monitor wieder neu.