Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Plattformübergreifendes Strategiespiel Heroes of Newerth jetzt kostenlos spielbar

31. Juli 2011
von Christoph Langner
2 Kommentare

Plattformübergreifendes Strategiespiel Heroes of Newerth jetzt kostenlos spielbar

Bin leider nicht der große Spieler, aber diese Nachricht dürfte einige interessieren. Das für Windows, MacOS X und Linux verfügbare Strategiespiel Heroes of Newerth ist seit kurzem kostenlos spielbar. Wer sich jetzt bei Heroes of Newerth registriert, der erhält Zugang zu einem sogenannten “Basic Account”, bei dem man nun Zugriff auf wöchentlich 15 Helden bekommt, weitere Helden können gegen Geld im Online-Shop hinzugekauft werden. Wer sich länger bei Heroes of Newerth engagiert oder “Goblin Coins” einkauft, dessen Zugangskonto wird zu einem “Verified Account” hochgestuft, so dass man gegen weitere erfahrene Spieler spielen kann.

Das Setup kann man von der Homepage herunterladen, es liegt nicht als Paket vor, sondern muss einfach nur nach dem Download ausgeführt werden. Die Hardwareanforderungen sind aufgrund der aufwändigen Grafik recht knackig. Es wird mindestens ein P4 oder AMD mit ~2,2GHz, 1,5GB RAM und einer zu OpenGL 2.0 bzw. GLSL 1.20 kompatible Geforce oder Radeon Grafikkarte mit 128MB RAM  gefordert. Die empfohlene Konfiguration entspricht einem Intel Core 2 Duo mit 2GHz oder einem AMD 3500+, 2GB Ram und einer Grafikkarte aus den Klassen Geforce 7800+ oder Radeon X1900+

(Via GameStar)

31. Juli 2011
von Christoph Langner
7 Kommentare

Desktop-Webmail in Ubuntu Natty von Hand fixen

Im Beitrag Google Mail perfekt in Ubuntu Lucid integrieren hatte ich euch das Paket desktop-webmail empfohlen. Über dieses könnt beim Klick auf mailto-Links euren bevorzugten Webmailer laden lassen, so dass man ein “richtiges” Mail-Programm praktisch kaum noch vermisst. Allerdings hat das Paket von in Natty einen Bug, der Desktop-Webmail vollkommen unbenutzbar macht, denn aufgrund einer falschen .desktop-Datei taucht Desktop-Webmail gar nicht bei den bevorzugten Anwendungen auf…

Obwohl Desktop-Webmail installiert ist taucht es in Natty nicht in den bevorzugten Anwendungen auf

Im oben verlinkten Bug ist jedoch mittlerweile ein Workaround gepostet worden, der das Problem behebt. Allerdings wurde er noch nicht als Update eingespielt, so dass man bei Bedarf den Workaround von Hand ausführen muss. Der Einfachheit halber übernehme ich ihn hier…

$ wget https://launchpadlibrarian.net/72320937/desktop-webmail.desktop
$ sudo mv desktop-webmail.desktop /usr/share/applications/desktop-webmail.desktop
$ sudo update-desktop-database

Danach könnt Ihr wieder wie gewohnt “Desktop-Webmail” in den bevorzugten Anwendungen auswählen und dann wieder wie im Blog beschrieben auf mailto-Links im Browser oder anderen Anwendungen klicken und euren Webmailer laden lassen.

Desktop-Webmail funktioniert wieder

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Nautilus findet keinen freien Speicher auf per FRITZ!Box angebundener externen Platte

30. Juli 2011
von Christoph Langner
6 Kommentare

Labor-Firmware für die FRITZ!Box korrigiert die Angabe des freien Speicherplatzes auf externen Medien

Als immer verfügbares und stromsparendes NAS nutze ich eine per USB an die FRITZ!Box angeschlossene externe Festplatte. Die Performance der FRITZ!Box als “Netzwerkserver” ist zwar nicht gerade berauschend – ich bekomme gerade mal rund 700kB/s über die Leitung – doch … Weiterlesen

Indicator-Applet für Hamster Zeitverwaltung

28. Juli 2011
von Christoph Langner
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Indicator-Applet für Hamster Zeitverwaltung

Als ich vor einer Weile alle gängigen Indicator-Applets vorgestellt habe, gab es ein paar Nachfragen bzgl. eines Indicator-Applets für das Zeiterfassungs-Tool Hamster. Damals gab es jedoch noch kein passendes Applet für das Programm, so dass Hamster zu den Programmen gehörte, die … Weiterlesen

Die dritte Ausgabe des Humble Indie Bundle ist da

26. Juli 2011
von Christoph Langner
5 Kommentare

Die dritte Ausgabe des Humble Indie Bundle ist da

Wie man schon auf zahlreichen Seiten im Netz lesen kann, ist das Humble Indie Bundle Nummer 3 zu haben. Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte, das Humble Indie Bundle umfasst immer fünf aktuelle Spiele kleinere Spiele-Labels, die ohne DRM und für Windows, Mac OS und Linux zu einem frei wählbaren Preis gekauft werden können. Zudem kann über das Bundle direkt an die gemeinnützigen Organisationen Child’s Play Charity und die Electronic Frontier Foundation gespendet werden. Diesmal umfasst das Bundle mit den Titeln Crayon Physics DeluxeCogs, HammerfightVVVVVV and And Yet It Moves hauptsächlich Physik-Spiele.

Beim letzten Bundle habe ich mir ja mal angesehen, was aus den “Open Source”-Plänen des Humble Indie Bundles geworden ist. Aus dem ersten Bundle wurden immerhin vier von sechs (ein Spiel kam nachträglich dazu) unter der GPL2 bzw GPL3 freigegeben. Im April wurde dann Revenge of the Titans aus dem zweiten Bundle wie angekündigt geopensourced, allerdings nur unter einer eigenen “Tu was du willst mit dem Code, lass aber den Header der Files in Ruhe und nutze nicht unser Artwork oder unser Trademark”-Lizenz.

Für das aktuelle Bundle gibt es wohl leider gar keine Open-Source Pläne mehr, zumindest finde ich nichts in dieser Richtung auf der Page des Bundles, oder im Blog des Projekts. Wäre jetzt nicht die Option für die EFF oder Child’s Play zu spenden, würde das Bundle nun also “nur” noch ein Vertriebsweg kleinerer Labels sein, der massiv Publicity durch Blogs und “Schnäppchen-Jagd Fans” erhält.

Ich persönlich finde es ein bisschen schade, dass der ursprüngliche Ansatz nicht beibehalten wurde und würde mich freuen, wenn man es schaffen würde bei jedem Bundle zumindest einen Publisher dazu motivieren zu können, sein Spiel nach dem Bundle freizugeben. Bei den ersten zwei Bundles war die Freigabe ja auch jeweils an eine gewisse Umsatzschwelle gebunden, das motiviert doch auch die Käufer etwas mehr zu geben.

Noch schöner wäre es, wenn die Linux-Community die Geschenke auch “richtig” verwenden könnte. Oft wurde nur der Code hinter dem Spiel veröffentlicht, ohne Artwork und Story, lässt sich aus dem Code alleine jedoch nur mit viel Aufwand ein Spiel bauen. Daher ist wohl bislang auch nur Gish (Aktuell in Debian Testing und Ubuntu Oneiric verfügbar) und Lugaru (Ebenfalls in Debian Testing aber noch nicht in Ubuntu) in den Paketquellen aufgetaucht. Lugaru scheint das vollständige Spiel zu enthalten, FreeGish allerdings nur eine abgespeckte “Demo” mit wenigen Leveln. Ist natürlich meckern auf hohen Niveau, immerhin wird der Code ja aus freien Stücken geöffnet, aber für den Linux-Anwender ist es natürlich eine klasse Sache wenn hochwertige Spiele direkt aus den Quellen installiert werden können.

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26. Juli 2011
von Christoph Langner
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Kostenloses und unter Creative Commons lizenziertes E-Book: Mit Android auf Reisen

Vor ein paar Monaten habe ich euch das AndroidPITiden-Buch vorgestellt. Das unter der Creative Commons BY-NC-SA lizenzierte E-Book hat nun mit Android auf Reisen eine Fortsetzung gefunden. Auch diesmal könnt Ihr das Buch als ePub, PDF oder HTML-Version herunterladen und verteilen. Im Gegensatz zum ersten Buch geht es diesmal eigentlich nur im die Vorstellung von Apps, die sich ums Reisen drehen. Navigation, Sightseeing, Fotographie, Buchung von Flügen oder Hotels usw…

Es geht um das Thema “Mit Android auf Reisen”, und was man unterwegs so braucht. Angefangen von der Reisebuchung, über Karten und Navigationsapps, WLAN, Vor-Ort-Infos, Fotos & Co sowie medizinischen Krams bis hin zu Fragen bzgl. Roaming und Kostensparen erstrecken sich die Themen. Anders als beim AndroidPITiden-Buch werden sie hier allerdings nicht nur kurz angeschnitten, sondern ein wenig ausführlicher behandelt.

Das erste Buch war übrigens so erfolgreich, dass sich der Autor Andreas Rehberg einen Buch-Deal sichern konnte. Im September dieses Jahres wird es in überarbeiteten Form im Franzis-Verlag unter dem Namen “Das inoffizielle Android-Handbuch” erscheinen. Herzlichen Glückwunsch :)

Mit Android Auf Reisen

GTK+ Tutorial (VI): Programmiert einen Webbrowser mit GTK+, WebKit und Python

22. Juli 2011 von Christoph Langner | 2 Kommentare

Und die Daniel G. Siegel Show geht wieder weiter. Diesmal erstellt ihr mit Daniel zusammen einen Webbrowser. Zum Einsatz kommen natürlich wieder GTK+, WebKit und Python. Und wie immer bei seiner Reihe, wenn euch die Arbeit von Daniel gefällt, dann schaut auf seiner Flattr-Seite vorbei. Hier im Blog kann ich Flattr leider nicht dynamisch ab- und zuschalten.