Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Über Amazon gekaufte Android-Apps sind verdongelt

31. August 2012
von Christoph
18 Kommentare

Über Amazon gekaufte Android-Apps sind verdongelt

Seit heute gibt es ja bei Amazon nicht nur Bücher, DVDs, Elektronik und Waschmittel, sondern auch Android-Apps. Damit macht Amazon in den USA schon länger  Google Konkurrenz, nun startet der Dienst auch ganz offiziell in Deutschland. Da der Amazon-Appstore eigene Deals mit den Entwicklern macht, entgeht Google hier Ertrag. Besonders auf dem Kindle-Fire ist der Store stark, da hier sämtliche Amazon-Inhalte und auch E-Books nahtlos integriert sind. Um den Leuten den Amazon-Store schmackhaft zu machen lockt Amazon täglich mit einem Deal: Jeden Tag gibt es eine App für umsonst. Gestern war es bspw. der Spiele-Klassiker (so muss man den Titel wohl langsam schon nennen) Angry Birds.

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Cross-Plattform-Trojaner BackDoor.Wirenet.1 für Linux und MacOS X

30. August 2012
von Christoph
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Cross-Plattform-Trojaner BackDoor.Wirenet.1 für Linux und MacOS X

Das russische Virenscanner-Labor Doctor Web hat erstmals einen Trojaner ausfindig gemacht, der sowohl unter MacOS X wie auch Linux lauffähig ist. Die BackDoor.Wirenet.1 genannte Malware arbeitet als Keylogger und scannt nach Passwörtern in zahlreichen Programmen wie Opera, Firefox, Chrome und Chromium, Thunderbird, … Weiterlesen

WikiVS stellt Vergleiche im Wiki-Stil an

29. August 2012
von Christoph
3 Kommentare

WikiVS stellt Vergleiche im Wiki-Stil an

Als kurzen Link-Tipp möchte ich euch WikiVS an die Hand geben: Wenn ihr auf der Suche nach Vergleichen seid, wo bspw. der Unterschied zwischen Vim und Emacs liegt, was Lighttpd von nginx unterscheidet, oder was die Vor-/Nachteile von Ext4 gegenüber btrfs sind. Also um es kurz zu machen, wenn ihr klassische Foo-vs-Bar-Fragen habt, dann kann dieses Vergleichswiki ganz praktisch sein. Es ist recht ähnlich zu VERSUS IO oder vsChart, allerdings wird nicht nur Stichpunktartig verglichen.

WikiVS vergleicht im Wikipedia-Stil Produkte miteinander.

WikiVS ist recht ausführlich, wenn es um IT-Themen und auch Programme aus der FOSS-Szene geht. Manche Artikel sind aber auch noch ziemlich knapp gehalten. Technisch setzt das Projekt genauso wie die Wikipedia auf MediaWiki auf. Leider habe ich aber keine Lizenz gefunden, unter der die Beiträge stehen sollen. Dazu schweigt sich WikiVS bislang noch komplett aus, hier sollte man schnell eine CC-Lizenz nachrüsten, bevor man später in Teufels Küche kommt und die Hälfte der Inhalte neu schreiben darf.

GNOME-Shell-Erweiterung auf Basis von Disper für Dual-Display-Systeme

29. August 2012
von Christoph
4 Kommentare

GNOME-Shell-Erweiterung auf Basis von Disper für Dual-Display-Systeme

Sehr praktische Erweiterung für alle, die mit der GNOME-Shell arbeiten, ihr Notebook öfters an einen externen Monitor oder einen Beamer anschließen und nicht lange in den Display-Einstellungen rumhantieren möchten. Mit Disper gibt es ein Kommandozeilen-Tool, das über die xrandr oder die nvidia-settings die Auflösung und das Monitor-Setup des Systems ansprechen kann. Disper Displays ist nun eine Erweiterung für die GNOME-Shell, die wiederum Disper nutzt um das Display zu wechseln, das Display zu klonen oder über die angeschlossenen Bildschirme zu strecken.

Mit Disper und der passenden Erweiterung für die GNOME-Shell schaltet man zwischen den Displays um.

Vorraussetzung für die Erweiterung ist die Installation von Disper (gibt es ab Ubuntu 12.04 und auch für zahlreiche andere Distributionen) und natürlich die GNOME-Shell. Laut den Kommentaren soll sie hauptsächlich mit dem proprietären Nvidia-Treiber zusammenarbeiten, allerdings nutzt Disper xrandr, von daher sollte das Shell-Tool wie auch die Erweiterung mit anderen Grafikkarten laufen.

$ sudo apt-get install disper

Getestet habe ich die Lösung auf einem Testsystem mit Ubuntu 12.10. Dort muss man die Versionsnummer der Erweiterung in der metadata.json des Add-Ons anpassen und bekommt sie auch auf so unter der GNOME-Shell 3.5.4 zum Laufen, allerdings funktionierte bei mir nur das Umschalten zwischen primären und sekundären Display zuverlässig, die anderen Modi erzeugten Grafikmüll auf dem Schirm. Speichert daher vor einem Test wichtige Dokumente ab, nicht dass ihr den Xserver killen müsst und wichtige Daten verliert, andere Systeme habe ich leider gerade nicht zur Hand.

(Via: World of GNOME)

Gimp 2.8.2 für Ubuntu 12.04 und Linux Mint 13

29. August 2012
von Christoph
22 Kommentare

Gimp 2.8.2 für Ubuntu 12.04 und Linux Mint 13

Die Tage hat uns wieder eine schöne Nachricht aus dem Gimp-Lager erreicht. Mit der Version 2.8.2 gibt es ein kleines Update des Bildbearbeitungsprogramm. Großartig geändert hat sich bislang noch nichts, aber nach einem großen Release wie eben Gimp 2.8 kommt einiges an Bugfixen zusammen. Für Ubuntu- und Linux-Mint-User hat sich wieder Thorsten Stettin ins Zeug gelegt und in seinem PPA Pakete für Ubuntu “Precise Pangolin” 12.04 und Linux Mint 13 (Maya) geschnürt. Das PPA hatte ich ja schon einmal zum Release von Gimp 2.8.0 vorgestellt, mich hat es in der Zwischenzeit nie im Stich gelassen.

$ sudo add-apt-repository ppa:otto-kesselgulasch/gimp
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install gimp

Die Pakete sind nicht ungetestet, sie wurden im Vorfeld schon im gimp-experimental Zweig von Thorsten öffentlich getestet. Ihr könnt also davon ausgehen, dass das von Thorsten gebaute Gimp gut läuft. Zu Gimp 2.8 muss ich glaube ich nicht viel sagen, alleine der Einfenster-Modus ist ein Update wert.

Gewöhnen muss man sich an die Tatsache, dass Gimp nur noch im xcf-Format speichert und andere Formate exportiert werden möchten, Onli hatte sich in seinem Blog darüber Gedanken gemacht. Ich für meinen Teil finde den Schritt konsequent, da das native Format von Gimp eben das hauseigene xcf ist. Nur so bleiben Layer und Masken erhalten. Den Griff zu Strg+E lernt man schnell, so dass man sich nicht wirklich grob umstellen muss.

Gimp 2.8.2 im Einfenstermodus unter Ubuntu 12.04

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Chromes PPAPI-Flash "Pepper" macht den Browser träge.

19. August 2012
von Christoph
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Chromes PPAPI-Flash “Pepper” macht den Browser träge

Google macht ja seit Februar dieses Jahres mit Adobe gemeinsame Dinge in Bezug auf Flash. Das bislang für alle Web-Browser brauchbare Adobe-Flash-Plugin für Linux wurde zugunsten eines neuen Moduls, das die brandneue Pepper Plugins API des Chrome/Chromium-Browsers unterstützt, komplett eingestellt. Andere Browser-Hersteller … Weiterlesen

Pylyglot vergleicht Übersetzungen in freier Software

17. August 2012
von Christoph
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Pylyglot vergleicht Übersetzungen in freier Software

Die Arbeit an der Lokalisierung einer Anwendung hört sich einfach an, sie ist es aber nicht wirklich. Man sollte nicht blindlings String für String übersetzen, sondern sich an gewohnte Ausdrücke halten, so dass die die selben oder ähnliche Begriffe über verschiedene Anwendungen auch wieder gleich heißen. Pylyglot ist ein Web-Frontend, das die Übersetzungen zahlreicher freier Anwendungen kennt, wenn man also schnell wissen möchte wie Andere Projekte einen String übersetzt haben, dann kann man auf der Webseite schnell den Begriff nachschlagen.

Das Projekt stammt aus der Feder von Og Maciel, der schon viel für die portugiesische Übersetzung von Ubuntu gemacht hat. Kein Wunder, dass die so schnell mit der Übersetzung sind, wenn man so praktische Tools in der Hinterhand hat. Leider musste er den Support für Google Translate aus seiner Web-App gestrichen, die Nutzung der API war nicht mit seiner Anwendung in Einklang zu bringen. Das nächste interessante Open-Source-Programm ohne deutsche Übersetzung kommt bestimmt, vielleicht zeigt sich Pylyglot für euch in Zukunft von nutzen.

Pylyglot vergleicht Übersetzungen in freier Software.

(Quelle: Journal of An Open Sourcee)

Tomdroid 0.7 kann nun auch Tomboy-Notizen editieren und bekommt einen Tablet-Modus

17. August 2012
von Christoph
12 Kommentare

Tomdroid 0.7 kann nun auch Tomboy-Notizen editieren und bekommt einen Tablet-Modus

Das Notizbuch Tomboy war mal ein absoluter Ubuntu-Liebling. Extra wegen dem kleinen Notizbuch musste das komplette Mono-Framework auf dem knappen Speicherplatz der Ubuntu-CD einen Platz finden. Mit Ubuntu 12.04 ist das ja Geschichte: Statt Banshee gibts ja jetzt Rhythmbox in … Weiterlesen