Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Crossover gibt es heute inkl. 12 Monate Support geschenkt.

31. Oktober 2012
von Christoph
2 Kommentare

Nur heute: Crossover 11 mit zwölf Monaten Support kostenlos

Wer auf seinem Linux-System des öfteren mal Windows-Spiele oder auch -Anwendungen laufen lassen möchte, der greift üblicherweise zur  Windows-kompatiblen Laufzeitumgebung Wine. Doch nicht jedes Windows-Programm funktioniert damit auf Anhieb perfekt unter Linux, besonders aktuelle Titel sind immer wieder kritisch. Ein Blick auf die AppDB bei WineHQ, zeigt dass zahlreiche Programme und Spiele ihre Problemchen mit Wine haben.

Die Chancen das gewünschte Windows-Programm unter Linux laufen zu lassen steigen mit Crossover, einem kommerziellen Wine-Fork von CodeWeavers, der Verbesserungen an Wine vornimmt und diese eben unter dem Titel Crossover vermarktet. Crossover verspricht zum Beispiel Microsoft Office 2010, Photoshop CS oder Anime Studio 9 ordentlich unter Linux zum Laufen zu bewegen. Dabei lässt CodeWeavers seine Änderungen auch direkt in Wine zurückfließen, außerdem hat das Unternehmen ein paar der Wine-Entwickler direkt angestellt.

(Direktlink zu YouTube)

Wie schon bei der letzten Präsidentschaftswahl hat CodeWeavers versprochen Crossover für einen Tag kostenlos rauszugeben, wenn mehr im Rahmen der Lame Duck Presidential Challenge mehr als 100.000 Amerikaner  versprechen an den demnächst anstehenden Präsidentschaftswahlen teilzunehmen. Wie schon 2008 wurde das Ziel schnell erreicht und wie auch damals, gibt es eben jetzt auch Crossover kostenlos für Mac und Linux zum Download.

Wenn ihr also öfters mal Windows-Spiele unter Linux laufen lässt und bislang mit Wine nicht zufrieden wahrt, dann geht also rüber zu flock.codeweavers.com, tragt eure E-Mail-Adresse ein (sie wird nicht geprüft) und ladet euch Crossover als DEB-Paket für 32-/64-Bit Debiane bzw. Ubuntus, als RPM-Paket für Redhat und Co. oder als Tarball für andere Linux-Distributionen runter. Bei Problemen habt ihr 12 Monate Support direkt con CodeWeavers.

(Danke Benjamin für den Tipp!)

Workaround: Audacity zeigt Menü unter Ubuntu Quantal 12.10 nicht an

24. Oktober 2012
von Christoph
13 Kommentare

Workaround: Audacity zeigt Menü unter Ubuntu Quantal 12.10 nicht an

Ein schneller Tipp für alle, die bereits auf Ubuntu Qantal 12.10 umgesattelt haben, Unity nicht als Desktopumgebung verwenden und beim Audioeditor Audacity das Menü schmerzlich vermissen. Öffnet ihr nämlich das Programm über das Startmenü, dann fehlt dieses und ohne den Zugriff auf das Menü ist Audacity recht sinnlos. Den Fehler kann ich bei mir mit der GNOME Shell nachvollziehen, bei LXDE tritt er wohl aber auch auf.

Eine über Strg+N gestartete Instanz erhält das vermisste Menü wieder.

Ich habe den Bug unter Launchpad #1070563 bereits gemeldet und auch einen Workaround ausfindig gemacht. Öffnet Audacity einfach auf die gewohnte Art und Weise und startet dann mittels Strg+N eine zweite Instanz der Anwendung. Diese enthält wie gewohnt das Menü, so dass man wieder mit Audacity arbeiten kann, das erste – menülose – Fenster könnt ihr dass dicht machen. Bis zum Bugfix kann man so wenigstens wieder mit dem Programm arbeiten.

(Quelle: Ubuntuusers.de)

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retext_icon

12. Oktober 2012
von Christoph
4 Kommentare

Markdown-Editor ReText mit Live-Vorschau

Beim Schreiben von Beiträgen hier im Blog verwende ich recht gerne die Markdown-Syntax. Ich hab zwar nichts gegen das Tippen von Artikeln direkt in HTML, allerdings lenken die HTML-Tags bei einem längeren Text mit zusätzlichen Formatierungen doch sehr vom Inhalt ab. Auf den WYSIWYG-Editor von WordPress umzusteigen wäre eine Option, doch auf einem Technik-Blog mit vielen Sonderfällen wie Code-Zeilen stößt man doch immer wieder an die Grenzen des Editors.

Mit WP-Markdown integriert sich Markdown auch recht schön in WordPress. Bei diesem Plugin finde ich besonders gut, dass nach wie vor reiner HTML-Code in der Datenbank gespeichert wird. So bleiben die Texte korrekt formatiert, selbst wenn man irgendwann keinen Bock mehr auf Markdown haben sollte. Einziges Manko der Erweiterung ist in meinen Augen, dass man nach Aktivierung der MarkDown-Help-Bar nicht mehr zu den konventionellen WordPress-Editoren wechseln kann, um zum Beispiel ein Bild etwas anders im Lauftext zu platzieren.

]3 WP-Markdown mit angepasster Editor-Icon-Zeile in WordPress.

Um nun Artikel auf dem Rechner vorzubreiten, kann man entweder die MarkDown-Syntax auswendig lernen und mit Gedit, Kate und Co. schreiben – was nicht sonderlich kompliziert wäre – oder auf einen MarkDown-Editor wie ReText zurückgreifen. Der Editor ist ideal auf MarkDown angepasst und hat auch eine Live-Vorschau, so dass ihr sofort seht was ihr das gerade verfasst. Mit integrierter Rechtschreibkorrektur und einem HTML-Export ist man eigentlich für den Blogger-Alltag ganz gut gerüstet.

]5 Mit ReText verfasst Ihr Texte in der Markdown-Syntax und habt auch gleich eine Live-Ansicht.

ReText bekommt ihr für aktuelle Ubuntus oder Linux Mint direkt aus dem PPA des Entwicklers. Allerdings betreibt er kein “reines” ReText-PPA, sondern packt auch noch andere Pakete – die man ebenfalls in den original Ubuntu-Paketquellen finden kann – mit rein. Von daher würde ich die Paketquelle nach Installation des Programms gleich wieder rausnehmen, sonst kommt es vielleicht zu ungewünschten Updates von Paketen.

$ sudo apt-add-repository ppa:mitya57
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install retext
$ sudo rm /etc/apt/sources.list.d/mitya57-ppa-*.list

Das Programm wird in Python geschrieben und basiert auf den Qt-Bibliotheken, wundert euch daher nicht wenn einige Qt/KDE-Bibliotheken auf euren Rechner geladen werden, wenn ihr bislang auf Qt/KDE-Anwendungen verzichtet haben solltet.

Android-Apps aus dem Google-Play Store in Wordpress einbinden

1. Oktober 2012
von Christoph
4 Kommentare

Android-Apps aus dem Google-Play Store in WordPress einbinden

Wer viel über Android-Apps schreibt und mit WordPress bloggt, der wird sich eventuell über das Plugin Android Badge freuen. Es bindet über einen kurzen Shortcode wie zum Beispiel [­appbadge id="com.ubuntuone.android.files"] einen recht hübschen iFrame mit Bildern und Infos zur jeweiligen App ein. Ein Klick auf den App-Namen führt dann allerdings nicht direkt zum Eintrag der App im Play Store sondern zu einer jungen Android-Community unter apps.merq.org, von dort aus gehts dann weiter zur Online-Version des Play-Stores.

[appbadge id="com.ubuntuone.android.files"]

Schade dass Google selber sowas nicht auf die Reihe bekommt. Mit Sicherheit würden zahlreiche Blogs Apps direkt über den Play Store einbetten, man würde sich den Einsatz von Third-Party-Erweiterungen ersparen und hätte so immer die aktuellen Details der App im Blog.

(Via: perun.net)

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