CHIP mit DVD Jahresabo!

Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Mit Webkey Android-Handys über den Browser steuern

Mit Webkey Android-Handys über den Browser steuern

| 9 Kommentare

Methoden ein Android-Handy vom Desktop aus zu steuern bzw. Screenshots des laufenden Geräts zu erstellen gibt es mittlerweile (fast) wie Sand am Meer. Eine der aufwändigsten Wege ist dabei sicherlich AndroidScreencast, damit kann man sogar – zugegen etwas ruckelige Screencasts – erstellen. Einfacher und bequemer dagegen ist Android Webkey. Mit diesem kleinen Server könnt Ihr gerootete Android-Handys bequem über den Browser bedienen und natürlich auch Screenshots erstellen.

Webkey könnt Ihr über den Market installieren. Einen QR-Code findet Ihr in diesem Beitrag, ansonsten bringt euch sicherlich eine Suche im Market weiter. Einzige Voraussetzung für das Programm ist, dass Ihr Root-Rechte auf eurem Gerät erlangen könnt. Nach der Installation findet Ihr das Programm wie gewohnt im Menü. Die Oberfläche ist simpel, über wenige Buttons könnt Ihr den Dienst einrichten und starten.

Am meisten Sinn macht die Nutzung von Webkey über ein WLAN, doch eigentlich müsste das Ganze auch über eine 3G-Verbindung funktionieren. Bei mir scheint O2 jedoch auf das Handy eingehende Verbindungen zu blockieren. Optional kann sich Webkey auch mit DynDNS.com synchronisieren, so erreicht Ihr euer Handy immer unter einer festen Adresse (macht natürlich nur Sinn, wenn der Zugriff via 3G klappt).

Webkey

Anschließend könnt Ihr die IP eures Handys im Browser öffnen. Die Zugangsdaten stehen im Kopf des Webkey-Frontends. Das Passwort wird bei jedem Start der Anwendung neu generiert, so wird verhindert dass Dritte Zugriff auf euer Gerät bekommen können.

Im Frontend könnt Ihr nicht nur den aktuellen Schirm eures Android-Gerätes sehen, Ihr könnt auch in das Display klicken, wenn auch die Reaktionszeit etwas träge ist. In den weiteren Reitern könnt Ihr auf die aktuelle GPS-Position zugreifen, SMS verschicken (Kommt erst noch) oder über ein Java-Applet die Daten auf der SD-Karte des Handys managen.

Webkey im Browser

Ich persönlich finde Webkey wirklich praktisch um Screenshots von Anwendungen zu erstellen. Anstatt lange im Dateisystem nach den Bildern eines Screenshot-Tools zu suchen, kann ich die Bilder direkt aus dem Browser heraus abspeichern.

Autor: Christoph

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

9 Kommentare

  1. … Bei mir scheint O2 jedoch auf das Handy eingehende Verbindungen zu blockieren. …

    Bist ja i.d.R. auch hinter einem NAT im o2-Netz. :)

  2. Coole Sache. Funktioniert gut. Allerdings bin ich immer noch auf der Suche nach einem brauchbaren Weg, wie man ordentliche Screencasts von einem Android-Handy erstellt. Bisher komme ich über eine Diashow nicht hinaus ;)

  3. webkey ist das einzige tool, das ich bisher gefunden habe welches mir meine handyanzeige auf meinem pc anzeigen kann. ich finds sehr praktisch. allerdings ist das design potten hässlich.

  4. Hallo, ich bekomme den Dienst nicht zum laufen. Bei mir sieht es etwas anders aus, es wird z. B. kein Benutzername und Passwort angezeigt. Ich bekomme wenn ich die IP des Handys im WLAN eingeben keine Verbindung zu Webkey. Ich hab es ohne Port, mit 80 und 8080 versucht. Der Button Port ändern ist grau und nicht änderbar.

  5. Schade, dass hier nicht auf die Direktverbindung z.B. von Handy zu Handy/Tablett eingegangen wird.
    Diese Funktion haben die “wie Sand am Meer” Tools nämlich im Regelfall nicht.
    Als ich vor 2 Monaten so eine App brauchte, gab es nämlich nur Webkey, was dieses Anbot.

Hinterlasse eine Antwort

Auf Linux und Ich darf anonym kommentiert werden. Die Felder für Name und E-Mail-Adresse dürfen beim Eintragen eures Kommentars leer bleiben. Ich freue mich aber über jeden Kommentar, zu dem der Autor mit seinem Namen steht.