Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Andromirror

3. September 2013
von Christoph
5 Kommentare

Andromirror sammelt Spenden um Android-ROMs und -Hacks endlich ein ordentliches Zuhause zu geben

Wer sich öfters mal auf in den Foren von XDA-Developers umsieht, findet unzählige interessante Hacks und ROMs, die sich lohnen einmal ausprobiert zu werden. Allerdings scheitert es oft am Download der doch oft sehr großen Dateien. Entweder liegen Sie auf einem privaten Webspace und sind irgendwann offline, weil das Projekt eingeschlafen ist, oder sie werden bei $SHAREHOSTER eingestellt mit alle den negativen Folgen. Beim Download muss man x Werbebannern ausweichen, Captchas ausfüllen, x Sekunden warten bevor der Download “fertig” ist oder der Link ist down weil er zu oft oder zu wenig runtergeladen wurde. Komfortabel, sicher und zuverlässig geht anders.

Andromirror möchte nun Android-Usern und -Developern ein neues Zuhause geben. Der Dienst will ROMs, Apps, Hacks und Themes beherbergen und viele Dinge richtig machen, die bisher mit den existierenden Lösungen etwas im Argen liegen. So gibt es etwa die Möglichkeit via Terminal seine Files hochzuladen, es soll auch eine JSON API geben und zentrale Changelogs oder ein Bugtracker sollen die Entwicklungsarbeit erleichtern.

Auch für User wird es interessant, anstatt sich durch Foren nach interessanten ROMs graben zu müssen, wird man nach seinem Handy-Modell suchen können und so schnell zu passenden ROMs finden. Und natürlich soll es auch eine Android-App geben, über die man seine Firmware dann “Over-the-Air” aktualisieren kann, ohne nochmal ROMs über den Recovery Modus oder andere Tools einspielen muss.

Damit das Ganze auch umgesetzt werden kann, sammelt das (btw. komplett deutschsprachige) vierköpfige Team um Filip WeissOliver WeissMarco Lombardo und Robin Hlawinka Spenden ein. Das finale Ziel bis zum 01.10.2013 sind 2000 Euro, mit denen sich das Projekt in allen Aspekten umsetzen lassen könnte. Die Summe setzt sich aus Entwicklungskosten und vor allen Dingen aus Geld für Server zusammen. Insgesamt 1630 Euro stehen für zwei Fileserver auf dem Plan. Wenn ihr Custom-ROMs für euer Handy schätzt, dann lasst dem Projekt doch mal ein bisschen was zukommen, es könnte in Zukunft vieles leichter machen!

Google Maps Handy Finder

8. August 2013
von Christoph
8 Kommentare

Der Android Geräte-Manager zum Finden und Wipen von Androiden ist Live

Im Play Store tummeln sich ja zahlreiche Apps, die euch im Falle des Verlusts eures Handys Hilfe bieten möchten. Egal ob “Mobile Security-Apps” wie Lookout, Avast und Co. oder speziellere Apps wie Android Lost, immer geht es darum das Handy zu orten, einen Alarm auszulösen oder im schlimmsten Fall das Handy komplett zu löschen, so dass der Dieb oder unehrliche Finder wenigstens nicht an eure Daten kommt. Mir war ja lange nicht klar, warum Android nicht von Haus aus über solch ein Feature verfügt — bei Apple gibts das ja schon länger — doch nun rüstet Google endlich nach: Der Android Geräte-Manager zum Finden und Wipen von Handys aus der Ferne ist da.

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AirAudio AirPlay

24. Juli 2013
von Christoph
23 Kommentare

Audio-Ausgabe von Android zu AirPlay-Boxen oder auch XBMC auf Raspberry Pi streamen

Auf der Suche nach interessanten Anwendungen rund um XBMC, Raspberry Pi und OpenElec bin ich über die Root-App AirAudio gestolpert, die für Android-User mit einem XBMC-Setup (oder auch anderen AirPlay-kompatiblen Geräten) sicherlich sehr interessant sein könnte. Generell ist es ja kein … Weiterlesen

HP TouchPad

20. Juli 2013
von Christoph
16 Kommentare

Habt ihr ein HP TouchPad? Das hier sollte euer ROM sein: CyanogenMod 10.1 (Inoffiziell) auf Basis von Android 4.2.2

Ich habe mein HP TouchPad damals im September 2011 im Firesale gekauft, bald zwei Jahre ist das nun her. Ein Tablet mit einem knapp zehn Zoll großem Display, 32 GByte starkem Speicher — was heute immer noch viel ist — und einer auch heute noch ausreichend schnellen Dual-Core-CPU für 129 Euro waren damals ein Schnäppchen und sind es irgendwie nach wie vor auch heute noch. Auf Ebay werden für ein gebrauchtes HP Touchpad locker mal zwischen 110 und 130 Euro aufgerufen, ich denke das Ding war die bisher wertstabilste IT-Investition meines Lebens, und wahrscheinlich wird das Tablet das auch immer bleiben ;)

Android 4.2 in Form von CyanogenMod 10.1 auf dem HP TouchPad.

Android 4.2 in Form von CyanogenMod 10.1 auf dem HP TouchPad.

Was ich aber eigentlich sagen will, wer ein HP TouchPad zuhause rumliegen hat und bisher weder mit WebOS noch mit den zahlreichen Android-ROMs für das Gerät so richtig zufrieden war, sollte dringend mal dieses inoffizielle CyanogenMod 10.1 probieren. Die Hardware des TouchPads wird inklusive der integrieten Frontkamera komplett unterstützt (OK, auf Bluetooth muss man bisher noch verzichten, so geht es aber allen auf Android-4.2 aufbauenden ROMs) und die Akkulaufzeit ist genial. Hätte nicht irgendwas bei mir zwischendurch am Akku genagt, dann wäre ich bei meinem kleinen Test locker über acht Tage hinausgekommen — bei aktivem WLAN, aber seltener Nutzung. Irgendwelche nervenden Macken? Ich konnte in den zwei Wochen, in denen ich das ROM installiert habe, bisher keine feststellen.

Die Nightly Builds werden jeden Abend neu gebaut, ihr müsst die Hatz aber auch nicht mitmachen.

Die Nightly Builds werden jeden Abend neu gebaut, ihr müsst die Hatz aber auch nicht mitmachen.

Der Akku des ToucPads hält unter CM 10.1 locker sieben Tage Standby durch.

Der Akku des ToucPads hält unter CM 10.1 locker sieben Tage Standby durch.

Man mag vielleicht fragen: Warum nicht gleich ein “original” CyanogenMod installieren? Leider ist die Entwicklung direkt bei CyanogenMod ein wenig eingeschlafen. Es werden nur noch Nightlys von CyanogenMod 9 auf Basis von Android 4.0 für das TouchPad gebaut, die in meinen Augen auch schon länger nicht mehr richtig gut laufen. Außerdem will man ja doch irgendwie immer das neuste System installiert haben, oder? ;) Wenn ihr also ein aktuelles Android für das TouchPad sucht, dann solltet ihr auf die von mir verlinkte Version zurückgreifen. Andere 4.2er-ROMs für das TouchPad konnten mich bisher nicht überzeugen.

CPU-Z Android

15. Juni 2013
von Christoph
3 Kommentare

Hardware-Infos über Android mit CPU-Z jetzt als erste Beta

CPU-Z kennt man als Computer-Bastler als verlässliche Infoquelle über die in einem Rechner verbaute Hardware. So muss man als Supportler nicht erst den Rechner aufschrauben oder ins BIOS sehen, um herauszufinden was im Inneren des Computers arbeitet. Das praktische Tool gibt es nicht für Linux, dafür aber reichlich andere Wege um an Hardware-Infos zukommen. Als Open-Source-Alternative bietet sich etwa CPU-G an, das gute alte lshw-Kommando und vieles andere mehr.

CPU-Z
Download @
Google Play
Entwickler: CPUID
Preis: Kostenlos

Dafür aber haben sich die Entwickler von CPU-Z dran gemacht ihr kleines Tool auf Android umzusetzen. Seit kurzer Zeit findet ihr das kleine Tool als App im Play Store. Mächtig viel gibt es auf einem Androiden natürlich nicht zu entdecken, zudem merkt man der Anwendung noch den Beta-Status an — auf meinem Galaxy Nexus wird zum Beispiel die Display-Größe nicht korrekt angegeben — doch die Live-Ansicht der Sensoren ist durchaus interessant.

CPU-Z ist als erste Beta jetzt auch für Android erschienen.

CPU-Z ist als erste Beta jetzt auch für Android erschienen.

Paranoid Android

3. Mai 2013
von Christoph
2 Kommentare

Paranoid-Androids neuem “HALO”-Multitasking

Aktuell fahre ich mit Android Revolution HD als Custom-ROM auf meinem Galaxy Nexus sehr gut. Man bekommt ein Stock-Android mit ein paar Tuning-Elementen, die in der Tat noch ein bisschen mehr aus der doch nicht all zu schnellem Dual-Core-CPU holen. Allerdings gibt es ein paar Custom-ROMs, die in der Tat interessante Neuerungen in ihre Firmware einbauen. Besonders Paranoid Android arbeitet immer wieder an neuen Ideen. So haben die ROM-Köche als erstes ein “Hybrid-Android” gebaut, so dass man zwischen Handy- und Tablet-Layout wechseln kann. Und auch ein Pie-Menü, bei dem man die virtuellen Buttons ausblenden kann, kommt aus Paranoid Android.

Mit Halo-Multitasking bauen die PA-Entwickler nun aber weiter an interessanten Features ihres ROMs. Halo nimmt dabei deutliche Anleiten an die mit Facebook-Home eingeführten Chat-Heads. Die “Notification Bubbles” schweben praktisch über dem eigentlichen Inhalt der App im Vordergrund, ohne dabei groß Platz in Anspruch zu nehmen. Ruft man sie auf, kann man kurz eine Antwort eingeben. Klickt man an eine freie Stelle auf dem Display, ist man umgehend wieder zurück in der alten App. So kann man nahtlos arbeiten, ohne zwischen Apps hin- und herwechseln zu müssen. Ich bin mal gespannt, wie das fertige Feature aussehen wird.