Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

threema

1. August 2014
von Christoph Langner
11 Kommentare

Verschlüsselter Messenger Threema zum heutigen Schweizer Nationalfeiertag für die Hälfte

Den von Ende-zu-Ende verschlüsselten Instant-Messenger Threema gibt es zum heutigen Schweizer Nationalfeiertag am 1. August für die Hälfte des eigentlichen Kaufpreises. Anstatt 1,60 Euro zahlt ihr also über Google Play beziehungsweise den Apple App Store nur 80 Cent. Auch wenn Fefe nicht all zu viel Gutes über Threma zu sagen hat, bietet der Messenger immerhin eine Kommunikationsmöglichkeit, die einmal mal nicht über Google, Facebook oder Amazon-Server läuft. Ich lasse mal die Pressemeldung zur Aktion ohne große Worte stehen.

Threema, die meistverkaufte sichere Alternative zu WhatsApp, hat kürzlich die Schwelle von drei Millionen Nutzern erreicht. Threema verschlüsselt alle Nachrichten und Gruppenchats durchgehend mittels modernster asymmetrischer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dadurch kann nur der Empfänger die Nachricht lesen. Dabei werden keine Chat-Daten oder Kontaktlisten auf den Schweizer Servern des Unternehmens aufbewahrt; nicht einmal die Angabe einer Telefonnummer, wie bei anderen Apps erforderlich, ist nötig. Zum Schweizer Nationalfeiertag am ersten August bietet Threema ihre Applikation vergünstigt an. Die Threema-App für iPhone und Android gibt’s in den App-Stores für einen Tag zum halben Preis.

Als Alternative zu Threema bieten sich nur sehr wenige Apps wie zum Beispiel TextSecure an. Aber auch Jabber-Clients, die Verschlüsselung nach Off-the-Record Messaging anbieten, wären eine Option für sicheres und verschlüsseltes Chatten. Mit Conversations hatte ich schon einmal eine solche einen Jabber-Client für Android schon hier im Blog vorgestellt. Threema habe ich mir nach dem ersten Hype schon länger nicht mehr angesehen, ich bin aber sehr erstaunt wie viele meiner Kontakte schon bei Threema aktiv sind.

raccoon-apk-download

24. Juni 2014
von Christoph Langner
6 Kommentare

Der APK-Downloader Raccoon erlaubt nun auch den Download gekaufter Apps

Die Installation von Android-Apps aus dem Play Store ist eigentlich kinderleicht. Man sucht sie die gewünschte Anwendung heraus und tippt auf “Installieren”. Wer allerdings eine Android-App auf einem Handy oder Tablet ohne Google-Konto oder ohne funktionierende Internet-Anbindung installieren möchte, der … Weiterlesen

racoon

10. Juni 2014
von Christoph Langner
25 Kommentare

Raccoon lädt APK-Dateien für Android über den PC aus dem Play Store

Es gibt zahlreiche Smartphone-Besitzer, die ein Android-Handy in der Hosentasche mit sich führen, die aber bis auf Telefonie und die mitgelieferten Apps keine zusätzlichen Anwendungen nutzen. Ein Account bei Google Play für die Installation weiterer Apps? Des Teufels Zeug! Kann … Weiterlesen

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22. Mai 2014
von Christoph Langner
7 Kommentare

Google Play Kiosk vertreibt nun Zeitschriften und Abos — Linux-Hefte sind mit an Bord

Nach Büchern und Filmen startet Google nun auch den Vertrieb von Zeitschriften und Magazinen über den Google Play Store, genauer gesagt über den virtuellen Zeitschriftenkiosk Google Play Kiosk. Google bietet neben dem digitalen Vertrieb einzelner Ausgaben auch Abos von Zeitschriften an. … Weiterlesen

xposed-logo

18. Mai 2014
von Christoph Langner
8 Kommentare

Custom-Features ohne Custom-ROM: Xposed Installer 2.6 mit neuem Design und neuem Logo

Wer mit der Firmware seines Android-Handys nicht ganz zufrieden ist, der greift meist zur Brechstange und installiert ein Custom-ROM wie CyanogenMod, Paranoid Android, Omnirom und Co. Möchte man aber eigentlich wirklich nur dieses Detail ändern, dann schießt man mit dieser … Weiterlesen

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lucid-browser-icon

6. Mai 2014
von Christoph Langner
5 Kommentare

Open-Source Android-Browser Lucid Browser jetzt unter neuem Play-Store-Link

Vor ein paar Tagen hatte ich euch mit dem Lucid Browser eine schlanke Browser-Alternative zu Chrome, Firefox oder Opera unter Android vorgestellt. Aufgrund der Reduktion auf das Wesentliche — das Anzeigen von Webseiten — startet der Browser besonders auch auf älteren Android-Handys wesentlich schneller als Chrome und Konsorten und auch beim Seitenaufbau muss sich der Lucid Browser nicht verstecken. Allerdings fand es Google nicht besonders witzig, dass sich der Entwickler bei den Icons für Vor, Zurück, Refresh oder Bookmarks des Chrome-Browsers bedient hat. Die Folge: Der Browser wurde kompromisslos aus dem Play Store genommen.

Nun ist der Lucid Browser jedoch schon seit ein paar Tagen wieder zurück — allerdings jetzt unter einer neuen Play-Store-ID. Wer weiterhin Updates des Browsers aufs Handy oder Tablet geliefert haben möchte, muss daher die alte Version vom Android-Gerät werfen und auf die neue Ausgabe des Lucid Browsers umsteigen. Mit der neuen Version wurden auch ein paar neue Funktionen integriert und die Übersetzung verbessert. Langfristig sollen aber auch größere Features wie etwa ein Incognito-Modus zum anonymen Surfen unter Android in den schlanken Browser kommen.

cerberus-icon

25. April 2014
von Christoph Langner
6 Kommentare

Cerberus Anti-Diebstahl bis heute Nacht kostenlos zu haben

Schneller Tipp für Android-User, die ihr Handy im Falle eines Diebstahls oder Verlustes abgesichert haben möchten. Die seit längerer Zeit etablierte App Cerberus Anti-Diebstahl gibt es zur Feier des dritten Geburtstags bis heute Nacht um 23:00 deutscher Zeit für User mit einem neu angelegten Konto kostenlos. Normalerweise werden für die lebenslang gültige und fünf Geräte umfassende Lizenz 2,99 Euro fällig. Wer sich bis kurz vor Mitternacht rechtzeitig registriert, kann sich diese Gebühr daher gerade sparen und zudem gleich mehr Sicherheit fürs Handy schaffen.

Mit Cerberus lässt sich das Handy über das Internet orten, sperren oder auch löschen. Zudem kann man auch sich auch übers Netz Fotos und Videos schicken lassen.

Cerberus unterscheidet sich vom von Haus aus in Android integrierten Google Gerätemanager — über den sich ja auch Handys orten, sperren und löschen lassen — dadurch, dass man die Anwendung mit Root-Rechten bzw. über ein Custom-Recovery auch direkt in die Firmware des Handys flashen kann (Siehe “Cerberus-Hilfe -> Ich habe eine Gerät mit root Zugang. Erhalte ich dadurch zusätzliche Funktionen?”) Dadurch übersteht Cerberus Anti-Diebstahl selbst das Zurücksetzen des Handys oder Tablets auf die Werkseinstellungen. Erst das Flashen einer neuen Firmware schmeißt Cerberus endgültig vom Handy — nur die wenigsten Diebe werden diesen Schritt durchführen.

Cerberus lässt sich im Gegensatz zu den meisten anderen Sicherheitslösungen für Android auch direkt im ROM von gerooteten Handys verankern.

Zudem bietet Cerberus gegenüber dem Google Gerätemanager noch weitere Funktionen. So lässt sich etwa der Standortverlauf über den Notfall-Modus aufzeichnen, so dass man den Dieb verfolgen kann. Man kann Screenshots, Töne, Fotos und Videos aufnehmen und sich schicken lassen und natürlich die auf dem Handy gespeicherten Daten übers Netz löschen — so ist zwar das Handy weg, aber die Daten fallen wenigstens nicht dem Dieb in die Hände. Dabei kann man zwischen den Daten im Handy-Speicher (der hoffentlich aufgrund eines ordentlichen PINs relativ gut abgesichert ist) oder der SD-Karte (die man ja einfach herausnehmen und auf einem Computer auslesen kann) unterscheiden.

(Via Reddit)