Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Google Maps Handy Finder

8. August 2013
von Christoph Langner
9 Kommentare

Der Android Geräte-Manager zum Finden und Wipen von Androiden ist Live

Im Play Store tummeln sich ja zahlreiche Apps, die euch im Falle des Verlusts eures Handys Hilfe bieten möchten. Egal ob “Mobile Security-Apps” wie Lookout, Avast und Co. oder speziellere Apps wie Android Lost, immer geht es darum das Handy zu orten, einen Alarm auszulösen oder im schlimmsten Fall das Handy komplett zu löschen, so dass der Dieb oder unehrliche Finder wenigstens nicht an eure Daten kommt. Mir war ja lange nicht klar, warum Android nicht von Haus aus über solch ein Feature verfügt — bei Apple gibts das ja schon länger — doch nun rüstet Google endlich nach: Der Android Geräte-Manager zum Finden und Wipen von Handys aus der Ferne ist da.

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AirAudio AirPlay

24. Juli 2013
von Christoph Langner
26 Kommentare

Audio-Ausgabe von Android zu AirPlay-Boxen oder auch XBMC auf Raspberry Pi streamen

Auf der Suche nach interessanten Anwendungen rund um XBMC, Raspberry Pi und OpenElec bin ich über die Root-App AirAudio gestolpert, die für Android-User mit einem XBMC-Setup (oder auch anderen AirPlay-kompatiblen Geräten) sicherlich sehr interessant sein könnte. Generell ist es ja kein … Weiterlesen

HP TouchPad

20. Juli 2013
von Christoph Langner
16 Kommentare

Habt ihr ein HP TouchPad? Das hier sollte euer ROM sein: CyanogenMod 10.1 (Inoffiziell) auf Basis von Android 4.2.2

Ich habe mein HP TouchPad damals im September 2011 im Firesale gekauft, bald zwei Jahre ist das nun her. Ein Tablet mit einem knapp zehn Zoll großem Display, 32 GByte starkem Speicher — was heute immer noch viel ist — und einer auch heute noch ausreichend schnellen Dual-Core-CPU für 129 Euro waren damals ein Schnäppchen und sind es irgendwie nach wie vor auch heute noch. Auf Ebay werden für ein gebrauchtes HP Touchpad locker mal zwischen 110 und 130 Euro aufgerufen, ich denke das Ding war die bisher wertstabilste IT-Investition meines Lebens, und wahrscheinlich wird das Tablet das auch immer bleiben ;)

Android 4.2 in Form von CyanogenMod 10.1 auf dem HP TouchPad.

Was ich aber eigentlich sagen will, wer ein HP TouchPad zuhause rumliegen hat und bisher weder mit WebOS noch mit den zahlreichen Android-ROMs für das Gerät so richtig zufrieden war, sollte dringend mal dieses inoffizielle CyanogenMod 10.1 probieren. Die Hardware des TouchPads wird inklusive der integrieten Frontkamera komplett unterstützt (OK, auf Bluetooth muss man bisher noch verzichten, so geht es aber allen auf Android-4.2 aufbauenden ROMs) und die Akkulaufzeit ist genial. Hätte nicht irgendwas bei mir zwischendurch am Akku genagt, dann wäre ich bei meinem kleinen Test locker über acht Tage hinausgekommen — bei aktivem WLAN, aber seltener Nutzung. Irgendwelche nervenden Macken? Ich konnte in den zwei Wochen, in denen ich das ROM installiert habe, bisher keine feststellen.

Die Nightly Builds werden jeden Abend neu gebaut, ihr müsst die Hatz aber auch nicht mitmachen.

Der Akku des ToucPads hält unter CM 10.1 locker sieben Tage Standby durch.

Man mag vielleicht fragen: Warum nicht gleich ein “original” CyanogenMod installieren? Leider ist die Entwicklung direkt bei CyanogenMod ein wenig eingeschlafen. Es werden nur noch Nightlys von CyanogenMod 9 auf Basis von Android 4.0 für das TouchPad gebaut, die in meinen Augen auch schon länger nicht mehr richtig gut laufen. Außerdem will man ja doch irgendwie immer das neuste System installiert haben, oder? ;) Wenn ihr also ein aktuelles Android für das TouchPad sucht, dann solltet ihr auf die von mir verlinkte Version zurückgreifen. Andere 4.2er-ROMs für das TouchPad konnten mich bisher nicht überzeugen.

CPU-Z Android

15. Juni 2013
von Christoph Langner
3 Kommentare

Hardware-Infos über Android mit CPU-Z jetzt als erste Beta

CPU-Z kennt man als Computer-Bastler als verlässliche Infoquelle über die in einem Rechner verbaute Hardware. So muss man als Supportler nicht erst den Rechner aufschrauben oder ins BIOS sehen, um herauszufinden was im Inneren des Computers arbeitet. Das praktische Tool gibt es nicht für Linux, dafür aber reichlich andere Wege um an Hardware-Infos zukommen. Als Open-Source-Alternative bietet sich etwa CPU-G an, das gute alte lshw-Kommando und vieles andere mehr.

[appbox googleplay com.cpuid.cpu_z screenshots]

Dafür aber haben sich die Entwickler von CPU-Z dran gemacht ihr kleines Tool auf Android umzusetzen. Seit kurzer Zeit findet ihr das kleine Tool als App im Play Store. Mächtig viel gibt es auf einem Androiden natürlich nicht zu entdecken, zudem merkt man der Anwendung noch den Beta-Status an — auf meinem Galaxy Nexus wird zum Beispiel die Display-Größe nicht korrekt angegeben — doch die Live-Ansicht der Sensoren ist durchaus interessant.

CPU-Z ist als erste Beta jetzt auch für Android erschienen.

Paranoid Android

3. Mai 2013
von Christoph Langner
2 Kommentare

Paranoid-Androids neuem “HALO”-Multitasking

Aktuell fahre ich mit Android Revolution HD als Custom-ROM auf meinem Galaxy Nexus sehr gut. Man bekommt ein Stock-Android mit ein paar Tuning-Elementen, die in der Tat noch ein bisschen mehr aus der doch nicht all zu schnellem Dual-Core-CPU holen. Allerdings gibt es ein paar Custom-ROMs, die in der Tat interessante Neuerungen in ihre Firmware einbauen. Besonders Paranoid Android arbeitet immer wieder an neuen Ideen. So haben die ROM-Köche als erstes ein “Hybrid-Android” gebaut, so dass man zwischen Handy- und Tablet-Layout wechseln kann. Und auch ein Pie-Menü, bei dem man die virtuellen Buttons ausblenden kann, kommt aus Paranoid Android.

Mit Halo-Multitasking bauen die PA-Entwickler nun aber weiter an interessanten Features ihres ROMs. Halo nimmt dabei deutliche Anleiten an die mit Facebook-Home eingeführten Chat-Heads. Die “Notification Bubbles” schweben praktisch über dem eigentlichen Inhalt der App im Vordergrund, ohne dabei groß Platz in Anspruch zu nehmen. Ruft man sie auf, kann man kurz eine Antwort eingeben. Klickt man an eine freie Stelle auf dem Display, ist man umgehend wieder zurück in der alten App. So kann man nahtlos arbeiten, ohne zwischen Apps hin- und herwechseln zu müssen. Ich bin mal gespannt, wie das fertige Feature aussehen wird.

Watchever auch auf dem Android-Handy, mit dem Market Helper

2. Mai 2013
von Christoph Langner
5 Kommentare

Watchever Lite streamt nun Watchever-Filme auch aufs Handy

Der Streaming-Dienst Watchever hat nun nachgelegt und mit Watchever Lite seine Android-App auch fit fürs Handy gemacht. Damit braucht es keinen miesen Workaround mehr, der die bisher nur für Android-Tablets gedachte auch auf Handys zum Laufen gebracht hat. Watchever Lite ist jedoch in der Tat “light”: Mit der App kann man nur Filme ansehen, die man zuvor in seine Watchliste hinzugefügt hat. Das gesamte Repertoire von Watchever lässt sich mit der Handy-App nicht durchsuchen, allerdings reicht zum Durchstöbern und Bookmarken auch ein simpler Browser aus. Unter Linux lässt sich Watchever leider dank Silverlight nicht wirklich nutzen, allerdings funktioniert die Seite — bis eben auf das Streamen von Videos — auch unter Linux problemlos.

Watchever Light auf einem gerooteten Galaxy Nexus.

Trotz Root-Rechten spielt Watcher Light mit der “richtigen” SuperSU-App brav einen Film.

Ansonsten sind aber die essentiellen Watchever-Features mit an Bord. Auch auf dem Handy könnt ihr bei vielen Videos zwischen dem Original-Ton und der deutschsprachigen Synchronisierung wählen und auch Filme zum Offline-Schauen aufs Handy runterladen. Nach dem Download hat man sieben Tage Zeit den Film anzusehen, danach wird er automatisch wieder aus der App gelöscht. Für richtig lange Tripps ist Watchever daher nichts, aber um mal unterwegs einen Film zu kucken, tut sie sehr wohl.

Filme muss man jedoch per Browser oder Tablet in die Watchliste laden.

Auch Watchever Light prüft wieder, ob ihr euren Androiden gerootet habt. Bei mir auf meinem Galaxy Nexus mit Android Revolution HD als Custom-ROM — und damit natürlich auch Root-Rechten auf dem Handy — funktioniert Watchever dennoch. Ich muss nur die Frage nach den Root-Rechten ablehnen und dann den Stream nochmal neu starten. Andere Android-User müssen eventuell mal in Watchever trotz Root reinsehen, mit der richtigen Root-Binary spielt der Player trotz anfänglicher Ablehnung dennoch seine Videos ab.