Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

bash-guide

4. August 2014
von Christoph
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Linktipp: Bash Guide bringt euch die Bash-Shell näher

Ich lese und höre immer wieder den Ärger von Linux-Einsteigern über das Terminal. Viele fühlen sich in DOS-Zeiten zurückgesetzt, fühlen sich von Befehlen überfordert, meinen dass Linux dadurch zu kompliziert sei. Wer jedoch schon länger auf ein Linux setzt, der weiß die Möglichkeiten des Terminals allerdings zu schätzen. Vieles lässt sich im Terminal einfach deutlich effektiver erledigen als mit einer GUI. Nichts desto trotz gibt bei den ersten Schritten im Terminal einige Hürden zu erklimmen, vielleicht helfen dem einen oder anderem ja meine Einsteiger-Tipps und -Tricks für das Linux-Terminal, die ich ich mitsamt einer Reihe von anderen Tipps und Tricks für den Alltag mit Linux vor über 6 Jahren ins Blog gehackt habe.

Etwas aktueller und umfangreicher könnte in Zukunft der The Bash Guide werden. Noch ist die unter der CC-BY-SA lizenzierte und über GitHub koordinierte Bash-Dokumentation lediglich auf Englisch und auch bei weitem noch nicht vollständig, doch die ersten zwei Kapitel machen schon einmal einen sehr guten Eindruck. Weitere neun Kapitel von Shell-Variablen, über das Bash-Prompt, bis hin zu externen Bash-Tools stehen bereits auf der To-Do-Liste. Wenn ihr euch in den nächsten Monaten ein wenig tiefer in die Funktionen der Bash einarbeiten wollt, dann solltest ihr daher dem Bash Guide noch einmal einen Besuch abstatten, eventuell ist die Doku bis dahin ein wenig umfangreicher geworden.

spreadsheet

4. August 2014
von Christoph
1 Kommentar

Mit EtherCalc webbasiert und kollaborativ an Tabellen arbeiten

Vom webbasierten und kollaborativen Editor Etherpad muss ich euch ja nicht wirklich viel erzählen. Nachdem die eins proprietäre Software von Google gekauft und anschließend unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wurde, tummeln sich inzwischen unzählige Pads im Netz — viele hosten auch ein … Weiterlesen

kodi-splash-600x336

2. August 2014
von Christoph
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Aus XBMC wird Kodi, sonst ändert sich nix

Eine der beliebtesten Aufgaben für den Raspberry Pi ist es als kostengünstiges und stromsparendes Mediacenter zu fungieren. Mit OpenELEC oder Raspmbc und somit dem XBMC Mediacenter auf dem RasPi, wird jeder noch so alte Fernseher mit HDMI-Eingang für knapp 40 Euro im Handumdrehen “smart”. In Zukunft müssen wir uns jedoch ein wenig umgewöhnen, den die XBMC Foundation hat beschlossen, dass der schwer auszusprechende und zu merkende Name nicht mehr zum Projekt passt: Aus dem XBMC Mediacenter wird daher das Kodi Entertainment Center. Das Projekt wird die Software jedoch weiterhin unter der GPL veröffentlichen und auch die Versionsgeschichte bleibt erhalten, die nächste XBMC-Ausgabe nennt sich daher Kobi 14.

Die Hauptgründe für den Namenswechsel liegen darin, dass XBMC noch zu sehr an den ursprünglichen Namen “Xbox Mediaplayer” erinnert — Auf aktuellen Xboxen läuft XBMC jedoch schon lange nicht mehr. Auch gibt es rechtliche Probleme, da die Foundation keine Rechte an der Marke angemeldet hatte. Mit Kodi — ob einem nun der Name gefällt, oder nicht — ist das nun anders. Ähnliche wie die Mozilla Foundation hält die XBMC Foundation jetzt ihre Hand über die Marke. Das Logo und der Name darf nicht mehr wild genutzt werden, die XBMC Foundation Trademark Policy FAQ soll aufklären was man in Zukunft darf und was nicht, der Wiki-Artikel ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

 

gnome-keyboard

31. Juli 2014
von Christoph
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Deadkeys für Wörter mit Tilde und Akzente in Gnome 3 aktivieren

Das Thema Sonderzeichen und Tastaturbelegungen sorgt bei Linux-Einsteigern schon seit Ewigkeiten für Verwirrungen. Die Tastatur soll Deutsch sprechen, das ist klar, aber was sollen denn Belegungsvarianten wie deadgraveacute, deadacute oder nodeadkeys sein und was sind denn überhaupt diese komischen Deadkeys? … Weiterlesen

dropbox

14. Juli 2014
von Christoph
8 Kommentare

Dropbox baut an neuer GUI für Windows und Linux-Client auf Basis von Qt

Auch wenn Dropbox Stern langsam zu sinken scheint — vor allen Dingen mit Condoleezza Rice im Verwaltungsrat — der Dienst dürfte nach wie vor der am meisten genutzte Cloudspeicher sein. In Bezug auf die Client-Software war es in der vergangenen Zeit demgegenüber deutlich ruhiger, der Dropbox-Client für den PC hat schon längere Zeit keine größere Neuerung mehr verpasst bekommen. Doch damit ist es nun wohl auch vorüber: Im Dropbox-Forum wurde die erste experimentelle Version aus dem 2.11er Zug des Programms veröffentlicht, Windows- und Linux-User können sich demnächst auf eine neue Oberfläche freuen.

This UI rewrite helps us fix a large number of issues/glitches you have reported over the years, improve performance, support high DPI on Windows, a new setup wizard on Linux, and more! Much of our UI is still rough around the edges so expect to see some things looking not quite right. On Windows & Linux, Dropbox is currently not accessible due to the UI rewrite.

Dropbox nutzt für Ausgabe der Oberfläche in Zukunft das Qt-Toolkit, was wohl die Entwicklung unter Windows und Linux vereinfachen wird. Da die Entwickler aktuell alles statisch fest verlinkten, bedeutet dies für Linux-User aber erst einmal eine deutlich hässlichere Oberfläche. Besonders in der Gnome Shell sieht Dropbox v2.11.0 aus wie ein Fremdkörper, anstatt eines Icons im Benachrichtigungsfeld erscheint bei mir zum Beispiel einfach nur ein Punkt und auch die Oberläche passt sich nicht wirklich in den Desktop ein. Von der Installation dieser ersten Testversion würde ich erst nochmal abraten.

Dropbox baut an einer neuen Oberfläche für die Windows- und Linux-Version seines Clients.