Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Offizieller GitHub-Client für Windows

23. Mai 2012
von Christoph
7 Kommentare

Offizieller GitHub-Client für Windows

Der Hosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte GitHub ist uns Linux-Usern nicht gerade unbekannt. Laut Heise hat GitHub SourceForge oder Google Code deutlich hinter sich gelassen, besonders Open-Source Projekte hosten dort gerne ihren Code. Ich möchte eigentlich gar nicht viele Worte verlieren, außer: Es gibt nun auch einen offiziellen GitHub-Client für Windows, was sicherlich den einen oder anderen Entwickler, der ab und an auch unter Windows unterwegs ist, freuen wird.

Der Client basiert auf zahlreichen quelloffenen Bibliotheken, ist aber wohl selber leider proprietär. Er läuft unter Windows XP, Vista und Sieben, und braucht .Net 4 zum funktionieren. Ist das Framework noch nicht installiert, dann wird es vom Setup automatisch aus dem Netz geladen und auf dem System installiert.

GitHub für Windows

(Quelle: GitHub-Blog)

Gibts den Raspberry Pi schon zu kaufen: Noch nicht!

28. Februar 2012
von Christoph
16 Kommentare

Raspberry Pi nur für Frühaufsteher: Verkauf startet morgen um 7:00!

Alle Freunde des heiß ersehnten Mikro-Rechners Raspberry Pi sollten sich für morgen den Wecker stellen. Laut der neusten Ankündigung auf raspberrypi.org beginnt der Verkauf am 29.02. um 6 Uhr GMT. Stellt euch daher den Wecker schon einmal auf kurz vor sieben deutscher Zeit, denn die bislang 10.000 produzierten Pis werden schnell verkauft sein.

The Raspberry Pi Foundation will be making a big (and very positive) announcement that just might interest you at 0600h GMT on Wednesday 29 February 2012. Come to www.raspberrypi.org to find out what’s going on.

Der Preis wird bei 35 Dollar plus Versand liegen, jeder Käufer kann nur einen Pi der ersten Charge kaufen. Weitere Informationen zum Ablauf der Bestellung hatte ich vor ein paar Tagen ja schon einmal in der Zusammenfassung der Raspberry Pi FAQ geschrieben.

Erstes Video-Demo zu Ubuntu for Android

22. Februar 2012 von Christoph | 17 Kommentare

Zu Ubuntu auf Android Geräten habe ich heute Abend ja schon einmal ausführlicher meine Gedanken geäußert. Das faszinierende ist nun, dass Ubuntu for Android schon deutlich weiter gediegen ist, als ich gedacht habe. Betrachtet man das Video, auf das mich Bluecase in den Kommentaren aufmerksam gemacht hat, dann steht das Projekt schon auf verdammt soliden Füßen. Wer also sehen möchte was Ubuntu for Android macht, wie es funktioniert und was Ubuntu-TV damit zu tun hat, der sollte sich die rund vierminütige Demonstration auf keinen Fall entgehen lassen! [UPDATE 22.2.2012: Das Video steht leider aktuell auf "Privat", so dass man es nicht mehr sehen kann. Die Gründe kenne ich leider bislang nicht, vielleicht hat hier jemand ein kleines bisschen zu viel gezeigt...]

(Direktlink zu Ubuntu für Android)

Preissenkungen und weißes Modell beim Cirrus One

20. Februar 2012
von Christoph
2 Kommentare

cirrus7 One nun auch in Weiß und günstigeren Aufrüstpreisen

Felix von Cirrus7 hat seinem mit Linux ausgelieferten Kompaktrechner cirrus7 One (Test des cirrus7 One auf Linux und Ich) einen neuen Anstrich verpasst. Den schlanken und leisen Rechner gibt es jetzt nun auch in einer weißen Variante, die vielleicht sogar noch einen Tick besser aussieht. Zudem wurden die Aufpreise für die besseren Austattungsvarianten gesenkt.

8 GByte anstatt 4 Gbyte RAM kosten nun 49€ (vorher 59€), die Varianten mit Core i5 bzw. Core i7 jetzt 99€ (vorher 120€) bzw. 179€ (vorher 200€) mehr. Am stärksten sind die Preise bei den SSDs gesunken, wählt man eine Flash-Disk anstatt der 500 Gbyte HDD, so zahlt man bei der 64 Gbyte Version nur 29€ (vorher 70€) und bei der 128 € Crucual M4 99€ Aufpreis (vorher 180€).

Den Cirrus7 One gibts jetzt auch in weiß

Damit ist der One nach wie vor kein Schnäppchen, aber bei dem Verhältnis zwischen Power, Volumen und Gewicht ein recht einmaliges Angebot. Bei mir schnurrt nach wie vor die langsamste Variante mit Core i3 zur vollsten Zufriedenheit auf dem Schreibtisch und auch beim letzten Umzug erwies sich der Rechner als praktisch, da er mitsamt Zubehör in einer Sporttasche verschwand.

Double Fine wird es auch für Linux und Android geben

17. Februar 2012
von Christoph
1 Kommentar

Double Fine wird es auch für Linux und Android geben

Kennt Ihr noch Monkey Island, Day of the Tentacle, Full Throttle oder Grim Fandango? All die tollen Grafik-Adventures stammen aus der Feder bzw. entstanden unter Mitarbeit von Spiele-Entwickler Tim Schafer.  Aktuell versucht er dem etwas in Vergessenheit geratenen Genre auf unkonventionelle Art wieder neues Leben einzuhauchen.

Auf der Crowd-Funding-Plattform Kickstarter hat sein Projekt Double Fine enormen Zuspruch bekommen. In nur wenigen Tagen hat er beinahe zwei Millionen Dollar an Kapital eingesammelt, so dass die Finanzierung seines neuen – aber klassischen – Point&Click-Adventures steht. Die Kapitaldecke ist sogar so gut, dass es das Spiel auch für Android (was aufgrund der Verbreitung des OS ja nicht verwunderlich ist) und aber auch für Linux geben wird.

(Direktlink zu YouTube)

Wer mindestens 15 Dollar zusichert, der bekommt das fertige Spiel ohne irgendeine DRM-Frickelei für Windows, MacOS X und Linux. Zudem ist auch ein Download über Steam möglich. Im Video spricht Tim jedoch auch über eine Umsetzung für Android und iOS. Alle Kickstarter-Förderer bekommen zudem exklusiven Zugriff auf die via Steam verteilte Beta, so dass man schon früh über das Spiel berichten kann.

Linux, das umfassende Handbuch als kostenloses Openbook

14. Februar 2012
von Christoph
12 Kommentare

Linux, das umfassende Handbuch als kostenloses Openbook

Aus der Reihe der Openbooks von Galileo Press ist mal wieder ein überarbeiteter Titel erschienen. Linux, das umfassende Handbuch von Johannes Plötner und Steffen Wendzelist nun als fünfte Auflage als HTML-Version zur Online-Lektüre und zum kostenlosen Download bei Galileo Computing zu haben. Das Buch behandelt distributionsübergreifend Fedora, Ubuntu, Open Suse, Slackware wie auch OpenBSD, man schaut also auch ein bisschen über den Tellerrand von Linux hinaus. Laut Pressetext soll es auch Einsteiger ansprechen, allerdings ist man als blutiger Einsteiger mit einem speziell für die genutzte Distribution geschriebenen Buch eventuell besser bedient. Das Zip-Archiv der HTML-Version ist gut 20 MByte groß. Alternativ lässt sich das Buch direkt auf der Galileo-Website lesen und im Volltext durchsuchen. Die gedruckte, 1282 Seiten dicke Ausgabe enthält zwei DVDs und kostet 50 Euro.

Erstes Video vom Open-Source Tablet Spark mit Linux als Kernel und Plasma Active als Desktop

10. Februar 2012 von Christoph | 8 Kommentare

Was ich hier im Blog bislang komplett übergangen habe, ist die spannende Entwicklung rund um KDE und Plasma Active. Das Projekt möchte KDE mit einer angepassten Oberfläche auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablets bringen. Man belässt es aber nicht nur an der Entwicklung der Software, mit dem Spark wird es zugleich ein Tablet mit dem neuen Desktop geben. Als Hardware kommt ein ARM-Prozessor mit 1 GHz von AMLogic sowie ARMs GPU Mali-400 zum Einsatz. Im Spark selber sichern 512 MByte RAM und eine integrierte SSD mit 4 GByte die Daten, zudem gibts noch einen SD-Kartenslot und WLAN. Der Endkundenpreis soll letztendlich um die 200 Euro betragen. In einem ersten Video, kann man sich jetzt Plasma Active auf dem Spark ansehen.

Raspberry PI, Auslieferung für Ende Februar geplant

7. Februar 2012
von Christoph
13 Kommentare

Raspberry Pi, Auslieferung für Ende Februar geplant

Ich bin ja schon länger auf der Suche nach einem wirklich stromsparenden Mini-Rechner. Egal ob die CuBox, der Cotton Candy oder eben der Raspberry Pi, alle diese Mikro-Rechner sind faszinierend, doch es ist schwierig sie in Deutschland zu ordern bzw. noch stecken die kleinen Kistchen in der Entwicklung. Bzgl. des Raspbeery Pis gibt es jedoch jetzt konkrete Nachrichten: Die Fertigung steht, bis zum 20. Februar soll die Produktion der Boards abgeschlossen sein, so dass Ende Februar mit der Auslieferung des Raspberry Pi begonnen werden kann.

Die Auslieferung des Raspberry Pi ist für Ende Februar geplant.

In der ersten Charge wird man nur die 35 Dollar teure Variante mit mehr Speicher und Netzwerkanschluss bestellten können, uns Bastler wird das wohl kaum stören, ich vermute mal dass die meisten von uns sowieso diese Version ordern würden. Genaueres zum  Bestellvorgang gibt es leider bislang auch noch nicht, es wird sicherlich jedoch keine schlechte Idee sein so schnell wie möglich nach Freischaltung des Bestellformulars seine Bestellung einzutragen.

(Quelle: Raspberry Pi Blog, Bildquelle: Jared Smith, CC-BY-SA, Flickr)