Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

popcorn-time-icon

28. März 2014
von Christoph
2 Kommentare

Popcorn Time bleibt mit der Version 0.2.8 weiter am Ball

Die Geschichte rund um Popcorn Time bleibt nach wie vor sehr spannend. Nachdem das auf BitTorrent basierende Videostreaming-Tool einen heißen und vielerorts verbloggten Start hingelegt hat, wurde es ein kleines wenig stiller, seitdem die ursprünglichen Popcorn-Time-Entwickler das Handtuch geworfen und die Weiterentwicklung des … Weiterlesen

maxthon-logo

27. März 2014
von Christoph
3 Kommentare

Maxthon veröffentlicht seinen Browser jetzt auch für Linux

Firefox, Chrome, Opera, Chromium, Midori, Epiphany oder Uzbl? Die Browser-Welt unter Linux ist riesig und wächst nach wie vor noch regelmäßig an. Mit dem offiziellen Release des Maxthon Cloud Browsers für Linux bekommt ihr nun eine Option mehr unter Linux zu surfen. Das “besondere” an Maxthon ist wohl, dass der Browser ähnliche wie Chrome Tabs, Bookmarks und Downloads über das Netz synchroniseren kann — ohne aber dass Google dabei ins Boot geholt werden muss. Allerdings stammt der Browser aus einer chinesischen Software-Schmiede. Treibt man daher den Belzebub mit dem Teufel aus? Neben der Version für Linux gibt es den Browser auch für Windows, MacOS X, iOS, Android und Windows Phone. Praktisch sind auch die von Haus aus enthalten Mausgesten, die sich mit der rechten Maustaste aktivieren lassen.

Den Maxthon Browser gibt es jetzt auch offiziell für Linux.

Den Maxthon Browser gibt es jetzt auch offiziell für Linux.

Ins Netz geladene Passwörter und Logins werden browserseitig mit AES256 verschlüsselt, so dass mehr Privatsphäre als bei Chrome geboten wird. Da der Browser zum Teil auf Chromium basiert und Webkit nutzt, können aber auch Chrome/Chromium-Erweiterungen eingebunden werden, ein Adblocker wird etwas gleich beim ersten Start aktiviert. Allerdings ist Maxthon nicht quelloffen, die Anwendung ist klassische Freeware, hat sich aber wohl in China bereits 30 Prozent des Browserkuchens einverleibt.

Da der Browser auf Chromium und Webkit aufbaut unterstützt er auch Chrome-Erweiterungen.

Da der Browser auf Chromium und Webkit aufbaut unterstützt er auch Chrome-Erweiterungen.

Maxthon bekommt man direkt von der Homepage des Projekts, für Linux werden 32- und 64-Bit .DEB- und .RPM-Pakete angeboten, wie auch .tar.gz-Archive zum händischen entpacken, die sich auf allen Linuxen starten lassen. Wer mit Arch Linux unterwegs ist, der kann sich den Weg auf die Homepage sparen, das AUR-Paket maxthon-browser schaufelt euch Maxthon ohne Umwege direkt auf den Rechner. Wer eine der Alpha- oder Beta-Builds auf dem Rechner hatte, sollte die aber wohl vorher deinstallieren.

(Quelle: Maxthon Forum, Via: Reddit)

google-music

27. März 2014
von Christoph
Keine Kommentare

Google Music bietet jetzt Musik-Uploads direkt aus dem Browser, Ordnerüberwachung und einen Mini-Player… aber nur für Chrome

Für Linuxer und eigentlich auch auf allen anderen Systemen war der Google Music immer ein wenig nervig. Erstens musste zum Upload eigener Titel immer ein extra Upload-Manager aus dem Netz laden und installieren und zweitens gab es auch keinen kleinen Player, … Weiterlesen

gnome-update

27. März 2014
von Christoph
7 Kommentare

GNOME 3.12 geht heute an den Start, Live-CD ist schon verfügbar

Alle halben Jahre präsentieren die GNOME-Entwickler eine neue Version ihrer Desktopumgebung. Heute ist es mal wieder soweit, GNOME 3.12 wird in die Freiheit entlassen. Schaut man sich ein wenig in den Release Notes der neuen GNOME-Version um, dann lassen sich zahlreiche Neuerungen bei der in GNOME enthaltenen Software entdecken. Wer sich möglichst schnell informieren möchte, der schaut sich am besten das offizielle Video zu GNOME 3.12 an.

(Direktlink zu YouTube)

Mit “Software” wurde das Package-Kit-Frontend zur Installation von Programmen nochmal überarbeitet, Totem aka Videos, gedit und der Sound Recorder aka Tonaufnahme haben einen komplett neuen Look bekommen und mit Protokolle und Polari gibt es ganz neue offizielle GNOME-Anwendungen. Protokolle ist z.B. unter Arch Linux sehr nützlich, da sich mit dieser Anwendungen die binären Systemd-Logs einsehen lassen und mit Polari enthält GNOME in Zukunft auch einen offiziellen IRC-Client.

Bis GNOME 3.12 bei euch aufschlagen wird, dauert es natürlich noch ein bisschen. Als Arch-User bekommt man die neue Version der Desktopumgebung automatisch frei Haus geliefert, sobald die Paketbetreuer entsprechende Pakete geschnürt haben. Ubuntu-User müssen dagegen wohl selber aktiv werden, selbst Ubuntu 14.04 wird nichts von GNOME 3.12 enthalten, sondern kombiniert nur eine recht krude Mischung aus GNOME 3.6, 3.8 und Teilen aus GNOME 3.10. Wer aktuellere GNOME-Bestandteile installieren möchte, der muss auf das GNOME3-Team-PPA hoffen.

$ sudo add-apt-repository ppa:gnome3-team/gnome3
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install gnome-shell ubuntu-gnome-desktop

Wer das PPA schon auf seinem Rechner hat, der muss “nur” noch seine Pakete aktualisieren — Noch enthält das PPA jedoch nichts aus GNOME 3.12 und auch generell halte ich es nicht gerade für dienlich das halbe OS über ein PPA zu aktualisieren. Als GNOME-User habe ich schon lange vor Ubuntu kapituliert und bin unter anderen aus diesem Grund zu Arch Linux gewechselt. Wer die aufwändigerer Installation scheut und dennoch ein aktuelles Linux mit GNOME als Desktopumgebung sucht, der wird wahrscheinlich auch bei Fedora glücklich.

$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Möchte man einfach nur mal in GNOME 3.12 reinschnuppern, dann ist es wohl das beste sich schnell die GNOME-3.12-Live-CD zu holen. Das ISO-Image passt leider nicht mehr auf eine CD, von daher müsst ihr es entweder auf eine DVD brennen oder am besten gleich auf einen USB-Stick schieben — Macht bei einer Test-Version sowieso mehr Sinn.

windows-fail

25. März 2014
von Christoph
6 Kommentare

Uops, Microsoft-Homepage erkennt Linux als Windows 8.1

Hab gar nicht bemerkt, dass ich mein System platt gemacht und Windows 8.1 installiert habe. Wo sind denn nun die ganzen Kacheln über die alle schimpfen? ;) Das Ganze funktioniert übrigens ohne Getrickse wie dem Ändern des User-Agents eures Browsers. Auch der Browser ist egal, Firefox und auch Google Chrome liefern Windows 8.1 als Ergebnis. Microsoft ist anscheinend nicht einmal in der Lage eine ordentliche Browserweiche zu schreiben…. So, jetzt darf der Troll wieder in seine Höhle.

Microsoft erkennt Linux als Windows 8.1

Microsoft erkennt Linux als Windows 8.1

(Via Reddit)

nautilus-anjuta

24. März 2014
von Christoph
4 Kommentare

Die GNOME-Shell öffnet unter Arch Linux Ordner mit Anjuta

Inzwischen habe ich eigentlich alle meine Rechner hier auf Arch Linux umgestellt. Als Desktopumgebung kommt dabei eigentlich immer die GNOME Shell zum Einsatz. Dabei fällt mir eines immer wieder unangenehm auf. Lasse ich aus einer Anwendung heraus eine Datei “im Ordner anzeigen”, dann öffnet sich anstatt Nautilus bzw. Files mit dem Verzeichnis die Entwicklungsumgebung Anjuta. Mir fällt das zum Beispiel immer wieder bei Shutter oder auch Google Chrome auf.

Öffnet man unter Arch Linux mit der GNOME-Shell Ordner aus Anwendungen heraus...

Öffnet man unter Arch Linux mit der GNOME-Shell Ordner aus Anwendungen heraus…

...dann meint sich leider allzu oft Anjuta einmischen zu müssen.

…dann meint sich leider allzu oft Anjuta einmischen zu müssen.

Das Problem lässt sich leider aus meiner Erfahrung heraus nicht graphisch lösen. In Nautilus fehlt bei Ordnern im Kontextmenü der Reiter “Öffnen mit”, in dem man die Zuordnung wie bei Dateien üblich korrigieren könnte. Weiß man man aber machen muss, ist die Lösung allerdings nicht sonderlich aufwändig, man muss sie nur in den Tiefen des Internets finden. In meinem Fall führte ein kurzer Beitrag auf bbs.archlinux.org zum Ziel, der auch gleich die Lösung des Problems beinhaltet. Die Ursache des Problems liegt in einem Bug, bei dem durch die Installation von Anjuta (oder auch andererer Apps) der Mime-Eintrag für Verzeichnisse verbogen wird, es gilt also diesen zu korrigieren.

$ xdg-mime query default inode/directory
anjuta.desktop

$ xdg-mime default nautilus.desktop inode/directory

$ xdg-mime query default inode/directory
nautilus.desktop

Die Befehle zeigen die verbogene Zuordnung von Ordnern an und korrigiere diesen gleich wieder. Unmittelbar nach dem Ausführen des zweiten Kommandos öffnen sich Ordner wieder mit Nautilus. Beachtet aber bitte, dass die Zuordnung nun nur für euren aktuellen Benutzer stimmt, bei anderen Usern des Systems öffnet sich nach wie vor Anjuta. Ihr müsst den zweiten Befehl daher für alle Benutzer des Systems ausführen, eine globale Lösung gibt es meines Wissens aktuell nicht.

//EDIT: Im AUR findet man mit gnome-defaults-list ein Paket, dass die Dateizuordnungen global für alle Benutzer des Systems korrigiert. Das ist für Mehrbenutzersysteme wahrscheinlich einfacher, als jedem User den Befehl zu vermitteln.

terminal-bropages

22. März 2014
von Christoph
4 Kommentare

Bropages und commandlinefu.com liefern Beispiele zu Terminalbefehlen… auch aus dem Terminal heraus

Von manpages haben mich Sicherheit auch Linux-Neulinge schon etwas gehört, aber bropages? Was ist das? Bropages – Fans von How I met your mother dürften die Anspielung erkennen — ist ein relativ neues Projekt, das zu Befehlen keine super-ausführlichen Erklärungen geben … Weiterlesen

lu-ce_2014-04

19. März 2014
von Christoph
Keine Kommentare

Lesestoff: Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 04/2014 online

Gerade eben ist die Ausgabe 04/2014 der unter der CC-BY-NC-ND lizenzierten Community-Edition der Linux User bei mir im Postfach gelandet. Da die Artikel wie immer interessant sind, möchte ich euch diesen Gratis-Lesestoff nicht vorenthalten. Das PDF findet auf der Homepage des Magazins oder auch … Weiterlesen

ocenaudio-icon

16. März 2014
von Christoph
4 Kommentare

ocenaudio als schlanke Alternative zu Audioeditoren wie Audacity

Gerade eben hat mich mein Audacity stiefmütterlich im Stich gelassen. Aus irgendeinem Grunde wollte der Audioeditor gerade aufgenommene und funktionstüchtige OGG-Dateien nicht mehr öffnen. Da ich die Dateien nicht nochmal neu aufnehmen wollte und auch keine Lust hatte die Audioclips … Weiterlesen