Gerade Einsteiger haben unter Linux Probleme mit dem Verständnis von Dateirechten und Dateizugehörigkeiten. So gehört das Editieren von Systemdateien oftmals schon zu einer Aufgabe, wo hohe Hürden zu überwinden sind. Ein Terminal muss geöffnet werden und z.B…
$ sudo gedit /etc/fstab
ausgeführt werden. Dabei kommt es zu Tippfehlern, weil Befehle falsch abgetippt oder Pfade falsch eingegeben werden, weil die Pfadvervollständigung via Tabulatortaste nicht bekannt ist. Warum also, kann man eine Datei nicht aus dem Dateimanager Nautilus selber mit Root-Rechten öffnen? Einsteigern wäre dabei viel geholfen.
Nichts leichter als das. Ab Ubuntu Edgy Eft 6.10 gibt es das Paket nautilus-gksu. Ist das Paket installiert und Nautilus einmal mittels dem Befehl
$ nautilus -q
neu gestartet worden, so kann eine Datei über
“Rechtsklick -> Als Administrator öffnen”
mit Root-Rechten geöffnet werden. Ein Terminal oder die Eingabe von Befehlen ist nun nicht mehr nötig. Das Programm scheint es leider nur für Debian/Ubuntu zu geben. Für Fedora steht es wohl nicht zur Verfügung.

24. August 2009 um 12:05 Uhr
Auch von mir! Vielen Dank!
21. Mai 2010 um 04:34 Uhr
gksu nautilus in der Konsole ist die kanonenhafte Alternative.
21. Mai 2010 um 07:36 Uhr
Das schöne an nautilus-gksu ist jedoch dass du das Terminal wieder etwas weniger brauchst. Für Linux-”Pros” sicherlich nicht soooo interessant. Für Einsteiger jedoch sehr.
19. Juli 2011 um 06:13 Uhr
Gibt es so etwas auch für KDE und xfce?
19. Juli 2011 um 08:34 Uhr
Da ich GNOMEler bin und Xfcer, KDE und Co. nur gelegentlich streife, habe ich davon leider wenig Ahnung. In den Wiki-Artikeln von ubuntuusers.de zu Thunar und Dolphin steht nichts in der Richtung.
Grüße
Christoph
26. Oktober 2011 um 16:21 Uhr
das hab ich gesucht! vielen dank!
19. Juni 2012 um 19:06 Uhr
In Ubuntu als Root Nautilus zu öffnen, war noch nie eine Schwierigkeit. In der SuSE allerdings habe ich bislang noch keine Möglichkeit gefunden. In Weblogs älterer Bauart fand ich bislang 4 Vorschläge, die aber in SuSE 12.1 alle nicht funktioniert haben. Übrigens als allgemeine Aussage über den Konsolenwahnsinn bei Linux allgemein: Man muß sich nicht wundern, daß die Zahl der Linuxuser nur solch einen winzigen Prozentsatz aller User ausmacht. Auch der Passwort-Wahn wirkt auf Singles, an deren Rechner keine Sau rankann, eher abschreckend als schützend…
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