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Gerade Einsteiger haben unter Linux Probleme mit dem Verständnis von Dateirechten und Dateizugehörigkeiten. So gehört das Editieren von Systemdateien oftmals schon zu einer Aufgabe, wo hohe Hürden zu überwinden sind. Ein Terminal muss geöffnet werden und z.B…

$ sudo gedit /etc/fstab

ausgeführt werden. Dabei kommt es zu Tippfehlern, weil Befehle falsch abgetippt oder Pfade falsch eingegeben werden, weil die Pfadvervollständigung via Tabulatortaste nicht bekannt ist. Warum also, kann man eine Datei nicht aus dem Dateimanager Nautilus selber mit Root-Rechten öffnen? Einsteigern wäre dabei viel geholfen.

Nichts leichter als das. Ab Ubuntu Edgy Eft 6.10 gibt es das Paket nautilus-gksu. Ist das Paket installiert und Nautilus einmal mittels dem Befehl

$ nautilus -q

neu gestartet worden, so kann eine Datei über

“Rechtsklick -> Als Administrator öffnen”

mit Root-Rechten geöffnet werden. Ein Terminal oder die Eingabe von Befehlen ist nun nicht mehr nötig. Das Programm scheint es leider nur für Debian/Ubuntu zu geben. Für Fedora steht es wohl nicht zur Verfügung.

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