Eine der für mich wichtigsten Programme ist jetzt in einer neuen Version erschienen. VirtualBox 4.1 bringt nun endlich eine Möglichkeit mit virtuelle Maschinen zu klonen, so dass man ohne Klimmzüge eine bereits existierende VM ein zweites mal nutzen kann. Ich habe dafür bislang immer die virtuelle Festplatte kopiert und umbenannt. In meinem ersten Test ging das klonen einer sauberen VM mit Ubuntu Natty innerhalb von ein paar Minuten vonstatten. Das Klonen einer stärker “gebrauchten” VM mit Windows XP brauchte jedoch über fast eine halbe Stunde.
Die Installation von VirtualBox 4.1 ist nicht sonderlich aufwändig. Ladet euch die neue Version als .rpm oder .deb Paket von den Oracle-Seiten herunter, installiert das Paket (bei Ubuntu reicht bspw. ein Doppelklick auf die .deb Datei) und vergesst nicht das Extension Pack zu aktualisieren, wenn ihr bspw. Support für USB 2.0 haben wollt. Solltet Ihr eine ältere Version von VirtualBox auf der Platte haben, so würde ich diese vorher deinstallieren, dabei gehen eure virtuellen Maschinen und Einstellungen nicht verloren.

19. Juli 2011 um 18:49 Uhr
Exportieren/Importieren (und damit “Klonen in 2 Schritten”) ist ja schon länger möglich, das Interessante hier ist die Möglichkeit des Klonens von Snapshots, nicht nur einer VM.
Dolly ist nun seit über 8 Jahren tot, aber es ist unvergessen – auch hier.
19. Juli 2011 um 22:06 Uhr
Stimmt, da habe ich mich nicht präzise ausgedrückt. Muss zugeben, dass ich mir bei News nicht soooo viel Mühe gebe
Aber ja, Dolly als Symbol zu wählen ist schon eine nette Idee
20. Juli 2011 um 11:09 Uhr
Ich weiss, dass man Mac OS X als Gust in Linux oder Windows Host nicht installieren darf. Ich weiss aber auch, dass es doch möglich ist. Die Frage ist wie und ob auch die VBox-Tools dafür gibt?
20. Juli 2011 um 14:52 Uhr
Also ich würde mich mehr darüber freuen, wenn die endlich mal das USB-Problem lösen würden mit Linux als Host und Windows7 (64bit) als Guest.
OT: Kennt jemand ausser vbox und vmware eine andere im täglichen Alltag brauchbare Virtualisierunglösung für Linux?
20. Juli 2011 um 15:13 Uhr
Qemu ist auch sehr leistungsfähig.
20. Juli 2011 um 23:38 Uhr
schön wenn barieren eingerissen werden
21. Juli 2011 um 00:13 Uhr
Ich freue mich sehr auf das Testen des PCI-Passthrough. Ist zwar noch als experimentell gekennzeichnet. Aber mal sehen …
22. Juli 2011 um 08:27 Uhr
Wann wandert das 4.1er eigentlich ins PPA oder gibt es eines wo das drinnen ist?
25. Juli 2011 um 20:37 Uhr
Die Version 4.1 gibts über die Paketquelle von Oracle… http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads -> Debian-based Linux distributions. Kommst du damit zurecht?