Der Frühling kommt zwar mit großen Schritten näher, aber hier in München gibt es leider noch viel zu viele graue und trübe Tage, die einfach nicht besser werden wollen. Von daher ist es an der Zeit, ein bisschen Farbe ins (Terminal-)Leben zu bringen, damit die Tage bis zum Sommer hoffentlich ein bisschen schneller vorbeigehen. Lolcat zaubert euch ein Regenbogen ins Terminal, natürlich völlig ohne praktischen Nutzen, aber ohne Farbe ist das Leben doch einfach langweilig
Das Ganze basiert auf einem kleinen Ruby-Skript, das Ihr euch über RubyGems ohne großen Aufwand installieren könnt. Öffnet dazu ein Terminal, installiert – wenn Ihr es nicht schon auf der Platte habt – rubygems und danach eben lolcat über das Ruby-Paketmanagement. Über die folgenden Kommandos ist das Ganze in nur wenigen Momenten installiert.
$ sudo apt-get install rubygems $ sudo gem install lolcat
Danach liegt lolcat auf eurer Platte und kann genutzt werden. Das Programm selber hat kein großes Interface, im Normalfall hängt Ihr einfach ein “lolcat” per Pipe an ein Terminalkommando an. Bei “normalen” Ausgaben wie etwa von ls, fortune und Co. funktioniert das recht gut, bei “aufwändigen” Terminal-Programmen, die ihre Ausgaben formatieren oder ncurses benutzen, wie z.B. top, htop oder mc verstruvelt lolcat allerdings die Ausgabe kräftig.
$ lolcat --help $ fortune | cowsay | lolcat
Mit Lolcat bekommt Ihr also auf Wunsch ein kleines bisschen mehr Farbe ins Terminal. Sollte euch eines Tages lolcat nicht mehr zusagen, dann reicht ein $ sudo gem install lolcat und schon verschwindet das bunte Ding wieder von eurer Platte.



20. April 2012 um 13:08 Uhr
Grauslich.
20. April 2012 um 13:13 Uhr
Habe das Gem gerade installiert (Kubuntu 11.10).
versagt jedoch seinen Dienst, weil in einer Config-Datei ein ungültiges Format beim Datum gewählt wurde.
Meine Lösung: die Datei
(Versionsnummer kann variieren) mit einem Texteditor mit root-Rechten bearbeiten. In der Zeile in welcher
steht (bei mir Zeile 9) muss innerhalb der darauffolgenden geschwungenen Klammern alles gelöscht werden bis auf das eigentliche Datum. Dann Datei speichern und erneut probieren.
Da ich mich mit Ruby noch nicht so gut auskenne weiß ich nicht ob das ein Bug in Ruby oder im locat-Paket ist.
24. April 2012 um 16:08 Uhr
Danke für deinen Beitag.
Hatte genau dasselbe Problem und deine Lösung hat bei mir funktioniert.
Einziges “Manko” mit Umlauten kommt lolcat nicht klar ^^
20. April 2012 um 16:36 Uhr
Hey hey,
ich bin die Tage über grc gestolpert, hab es aber nicht ausprobiert, da viele terminal programme, einen –color switch mitbringen, der mir vollkommen reicht. Vielleicht ist das was für dich.
Ansonsten… Fancy Rainbow Action! +1
Grüße
20. April 2012 um 16:56 Uhr
Hi Christoph,
danke für den Blogeintrag! lolcat ist sogar im Arch-AUR als Paket(bauanweisung) verfügbar, man muss also garnicht direkt via gem installieren (würde auch die im PKGBUILD gelösten gemdir-ist-nicht-in-PATH-Probleme hervorrufen).
Eine kleine Tippfehlerkorrektur, die vielleicht auch unbedarften Linuxnutzern helfen könnte (*scnr*): gem uninstall lolcat statt einem zweiten gem install
Gruß
AAU
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