Ich höre ganz gerne mal Internetradio, allerdings finde ich Rhythmbox, Amarok und Co. dafür eigentlich viel zu mächtig. Wenn man wirklich NUR Radio über das Internet hören möchte, dann braucht es keinen Medienspieler mit Datenbank, Lyrics usw., der vor lauter Funktionen gar nicht mehr gehen kann. Interessierte sollten sich daher einmal Radio Tray ansehen. Das kleine Programm spielt nur Internetradio-Streams ab und spart so gegenüber Rhythmbox deutlich Ressourcen.
Einmal gestartet, nistet sich das Programm im Tray (aka Benachrichtigungsfeld) ein. Es werden leider keine Radio-Stationen mitgeliefert, Ihr müsst daher erstmal selber eure Liebling-Stationen eintragen. Über einen Rechtsklick auf das Icon und “Config radios…” öffnet ihr den Stationsmanager. Dort könnt ihr dann über “Hinzufügen” einzelne Stationen eintragen. Eine Liste mit den URLs zahlreicher Internetradios findet Ihr bspw. im Wiki von ubuntuusers. Alternativ könnt ihr euch unter Surfmusik.de interessante Stationen raussuchen und die URL zum Stream aus dem Quellcode fischen…
Radio Tray könnt ihr unter Debian, Ubuntu oder Linux Mint recht einfach installieren. Die Macher bieten .deb Pakete an, die sich auf Debian-basierten Systemen mit einem Doppelklick installieren lassen. Ihr findet sie auf der Projektseite bei Sourceforge. Nach der Installation könnt Ihr das Programm via “Anwendungen -> Unterhaltungsmedian -> Radio Tray” starten.
Das Programm ist noch recht jung und muss zum Teil auch noch übersetzt werden. Auf Transifex gibt es schon ein Projekt für die Übersetzung von Radio Tray. Wer dem Projekt folgend möchte, der findet im Blog zu Radio Tray fortlaufend Informationen.


24. März 2010 um 18:52 Uhr
Mal wieder ein Applaus von mir für Dich
Linu74
24. März 2010 um 19:22 Uhr
Klasse Tool! Radio Eins läuft wunderbar
24. März 2010 um 19:24 Uhr
Is ja noch Jung. Mir fehlt eine Funktion, die den Sender wiederholt.
Der Sender, den ich höre, schaltet nach 1 Std. ab. Bei Banshee konnte ich einstellen, das er Wiederholt wird.
Linu74
24. März 2010 um 19:38 Uhr
Genau sowas suche ich. Allerdings muß ich es erst noch ausprobieren. Wenn der Stream dann auch noch einen Moderatorenwechsel verkraftet ohne abzureissen, kommt’s noch in die engere Wahl. Das einzige, was mir fehlt, wäre eine History der gespielten Songs, die man auch abspeichern kann.
Das Programm erinnert mich an Fstream für OS X bzw. Phone OS.
Danke für den Hinweis.
24. März 2010 um 20:01 Uhr
Hab bis jetzt nur VLC dafür genutzt [und weil VLC nicht auf mein Iphone zugreifen kann gezwungener massen Rhythmbox zum syncronisieren via iPhone (aber wenn iTunes syncronisiert ist das von Rhythmbox geschichte)]
24. März 2010 um 20:22 Uhr
Vielen lieben Dank für den Tipp. So etwas hat mir noch gefehlt.
24. März 2010 um 20:33 Uhr
Sehr informativ, wie immer! Danke
24. März 2010 um 20:38 Uhr
Klasse Tipp! Danke!
…und außerdem: Super Musikgeschmack! xD
24. März 2010 um 21:35 Uhr
Genial, deine Softwaretipps sind eigentlich immer ein absoluter Treffer ins Schwarze
24. März 2010 um 22:21 Uhr
Mit Umlauten (ä, ü, ö…) kommt das Programm leider nicht klar
24. März 2010 um 22:48 Uhr
Yep, kann ich bestätigen. Radio Tray hat einen öffentlichen Bug-Tracker auf Sourceforge. Hab das Problem da mal gemeldet… https://sourceforge.net/tracker/?func=detail&aid=2976162&group_id=295096&atid=1246146
24. März 2010 um 22:29 Uhr
aha, einen sunshine-hörer haben wir hier also
he he
24. März 2010 um 22:48 Uhr
Ne, alles nur Tarnung. Will meinen schlechten Musik-Geschmack nicht outen
24. März 2010 um 22:32 Uhr
Na mal sehen, wer hier Fantasy967.de kennt
Linu74
24. März 2010 um 22:39 Uhr
Super Tipp! Ich habe meine Sender erst einmal alle eingefügt. Jetzt kann ich per 90Elf auch schön die Bundesliga hören ohne großes Programm.
24. März 2010 um 23:27 Uhr
Super Tipp! Auch von mir ein herzliches Dankeschön!
Welche URLs verwendest Du für SWR1, SWR3 und Eins Live? Die unter
http://wiki.ubuntuusers.de/Internetradio/Stationen
funktionieren leider nicht
Auch muss man das Programm nach einem nicht funktionierenden Eintrag zuerst mit “Turn Off Radio” zurücksetzen. Erst dann funktioniert es wieder. Ansonsten eine klasse Programmidee!
24. März 2010 um 23:43 Uhr
Also der EinsLive Stream aus dem Wiki funktioniert bei mir.
http://www.wdr.de/wdrlive/media/einslive.m3u
24. März 2010 um 23:50 Uhr
Jetzt funktioniert der SWR1 Stream zumindest mal, ohne dass ich irgendwas geändert habe. Seltsam, vielleicht war ich nur zu ungeduldig.
24. März 2010 um 23:33 Uhr
Hey vielen Dank !!! Das ist ein tolles Tool was Du da ausgegraben und gezeigt hast ! Ich nutzte bisher für alles VLC, aber dieses Tool ist cool !
25. März 2010 um 00:51 Uhr
@Piccolino81: Die URLs zu den von dir genannten Sendern stammen alle von http://web.ard.de/radio/radionet/
25. März 2010 um 01:27 Uhr
Wow, cooles Tool. Ich habe bisher immer eine Mischung aus Streamtuner und VLC benutzt. Das hier ist VIEL besser.
Pingback: Tweets die Radio Tray, minimaler Player für Internet-Radio | Linux und Ich erwähnt -- Topsy.com
25. März 2010 um 08:21 Uhr
Bei mir sagt er leider, dass ein Plugin von Gstreamer fehlt. Hat jemand eine Idee, was ich da noch installieren musss? Eigentlich habe ich GStreamer installiert. Eine Suche ergab auch nichts so richtig.
25. März 2010 um 08:39 Uhr
Vielen, vielen Dank für den Tipp, er kam genau zur rechten Zeit!
25. März 2010 um 09:13 Uhr
Deine GNOME-Screenshots sind immer so schick, und das Lucid-Theme gefällt mir richtig gut. Mal sehen ob ich meinem KDE mal wieder untreu werde.
25. März 2010 um 09:15 Uhr
Danke für den klasse Tipp!
@rob: Ich habe einfach das das Paket ubuntu-restricted-extras installiert, dort ist alles dabei (und noch mehr), was Du brauchst.
25. März 2010 um 09:19 Uhr
Nice! Ich empfehle Euch damit byte.fm zu hören, bestes Radio im ganzen Internet. Versprochen!
25. März 2010 um 10:36 Uhr
Schönes Tool, danke für den Tip
Kennt das auch jemand für Fedora 12? Ich habe es nun für Debian, aber auf meinem Fedora 12 würde ich es auch gerne haben.
mfg
25. März 2010 um 15:02 Uhr
Hallo ViNic, Radio Tray ist ja in Python geschrieben. Wahrscheinlich reicht es das .tar.gz Archiv mit dem Quellcode runterzuladen, die nötigen Abhängigkeiten zu installieren und dann die “radiotray” auszuführen.
25. März 2010 um 15:45 Uhr
Danke nochmals
Versuche ich es doch glatt
Da es in Python geschrieben ist, wusste ich nicht.
mfg
25. März 2010 um 10:57 Uhr
Ich höre immer über die Konsole Internetradio: cvlc radio.pls
25. März 2010 um 11:22 Uhr
Sehr schönes Proggi
@rob, ich vermute das bei dir die “gstreamer0.10-plugins (bad)” fehlen für mp3 ect. einfach über Synaptic nachinstallieren.
Wer eine noch eine Alternative für Rhythmbox sucht sollte sich auch einmal die neue Version von “Exaile” 0.3.x ansehen finde sie sehr gelungen http://www.exaile.org
Auch eine Alternative ist der neue Amarok 1.4 Nachfolger “Clementine” , gerade in der Version 0.2 erschienen , übrigens auch für Windows oder Mac.
http://code.google.com/p/clementine-player/
25. März 2010 um 14:55 Uhr
Dieses kleine feine Programm zu den Startprogrammen hinzufügen, aus dem eigentlichen Menü entfernen, das Symbol der Elementary-monochrome Optik anpassen und schlussendlich (über der Radioliste der ARD) seine Sender hinzufügen.
Danke Christoph für diesen Tipp.
So einfach kann man mich glücklich machen.
@basic: Exaile schaut auf den Bildern immer wieder nett aus, allerdings bekam ich dieses Programm noch nie bei mir zum Laufen. Egal unter welcher Ubuntu-Version. Bei 10.04 ist es der Fehler “SyntaxError: EOL while scanning string literal”. Von daher…Danke nein.
25. März 2010 um 14:59 Uhr
Hallo Jens, eigentlich sollte das Programm als Applet komplettt neu geschrieben werden… Das Benachrichtigungsfeld ist für Nachrichten und dient eigentlich nicht als “Ablageplatz” für laufende Programme.
25. März 2010 um 15:38 Uhr
Hi,
danke für den Hinweis. Allerdings hängt das Programm nach ein paar Minuten oder beim Senderwechsel. Da Rhythmbox bei mir nicht viel frisst, nutze ich das weiterhin.
Gruß
yahubu
25. März 2010 um 17:20 Uhr
Super Sache! Aber warum ist die Nachricht nich im Planet?
25. März 2010 um 17:22 Uhr
Von welchem Planet sprichst du? Planet uu.de? Dort ist der Beitrag gelistet
25. März 2010 um 18:56 Uhr
Huch wie konnte ich das übersehen? Bitte viel mals um Entschuldigung
26. März 2010 um 11:56 Uhr
Vielen Dank!
Super Tool.
Mach weiter so!
26. März 2010 um 14:10 Uhr
wie machst du das denn? Also wie sind da die urls?
27. März 2010 um 16:56 Uhr
Für das Internet-Radio Noxxon von Terratec gibt es Streams. Die kann man auch mit jedem anderen Player abrufen.
Ich habe keine Lust alle aufzuführen – schau einfach mal auf
http://fab.schalljugend.net/2009/01/updated-screamer-radio-fave-raves/
Die letzten Streams sind die von 90elf. Die Konferenz und die 6 Einzelspiele.
Pingback: Wo kann man billig und einfach Musik runterladen? | Alles über Musik download
29. März 2010 um 16:53 Uhr
Danke! So etwas suche ich schon lange …
Pingback: Blafasel » Blog Archiv » 10.10: nette Kleinigkeiten am Rande
11. Oktober 2011 um 22:09 Uhr
Top, dass du radiotray hier vorstellst – absolutes klasse Programm, schön dezent – blendet auch jeweils die neue Sendung/Thema/das neue Musikstück ein. So macht Radiohören Spaß.
Mein Beitrag dazu – heute gefunden: http://www.fluxfm.de/stream-berlin
19. Oktober 2011 um 15:21 Uhr
Bei mir sagt er auch, dass ein Plugin von Gstreamer fehlt. Kann mir jemand weiterhelfen?
23. Dezember 2011 um 05:02 Uhr
eine liste schon fertig zu posten von Surfmusik.de das wäre super.
Alles zu Fuß machen
21. März 2012 um 18:27 Uhr
Hallo, Christoph! Hast du – oder jemand anders in deinem Blog – eine Ahnung, wo man RadioTray auch als .rpm-Paket herbekommt? mit alien umwandeln geht nicht, dafür sei man nicht atorisiert, heißt es. Und als .tar.gz kann ich es auch nicht installieren.
21. März 2012 um 19:08 Uhr
Vielleicht hilft diese Seite?
Linu74
21. März 2012 um 22:10 Uhr
@Linu74:
Schönen Dank! Aber es geht trotzdem nicht, zu viele und verschachtelte Abhängigkeiten. Ich muß in Mandriva 2010.2 ohne MIB und MUD auskommen, denn sobald ich diese Repos reinschreibe, wird mir das System kaputt aktualisiert. 3mal nacheinander. Jetzt habe ich zwar ein funktionierendes System, aber es fehlt halt einiges. Eins steht fest: Linux ist wirklich nix für Anfänger, zumindest nicht mehr…