On my still unsuccessful search for a solution to run a virtual Linux from an usb-stick, which doesn’t need administrative rights on Microsoft Windows, I stumbled upon Portable Ubuntu.
They chose a pretty clever way to run a virtual Linux environment. Based on CoLinux an image of Ubuntu “Hardy Heron” 8.04 gets started inside a virtual machine. The graphic interface interacts via a X-Server for Windows called Xming with the windows desktop. This way you’ve got a portable solution to run a Ubuntu Linux inside Windows without the need to install a single program on your computer.
The installation of Portable Ubuntu is quite easy. You’ve got to download a 450 MB large archive, extract it and run run_portable_ubuntu.bat to start the virtual machine. Seconds after you allows Portable Ubuntu to communicate with your system you’ll find a GNOME panel on the upper border of your screen.
[bliptv=AffaSwA]
Now you can work with Portable Ubuntu, like you would work on a “normal” Ubuntu. You can install language packs or additional software via the package management. Don’t forget to read – the quite small – documentation of Portable Ubuntu. The standard user is called pubuntu and has 123456 as password. You need this info to get administrative rights inside Portable Ubuntu.
To make thing short I summed up my experience with Portable Ubuntu:
Pro
- It’s very easy to access the drive C:\ from Portable Ubuntu. The drive is mounted by default on /mnt/C so you have instant access to your data.
- Portable Ubuntu integrates well into Windows. The “Linux windows” have the window-decorations of your windows desktop and Copy&Paste (only text) between a Linux application and a native windows programm is possible.
Against
- It’s not possible to use administrative tools which use PolicyKit. The “unlock”-buttons are allways inactive, so you can’t raise the level of authorization. Because of that you can’t set the clock, manage users etc.
- I tried Portable Ubuntu on two machines. On one machine everything worked fine. I could easily start Portable Ubuntu and work with it. On the second machine I was able to boot the virtual machine, but the GNOME panel didn’t show up. I don’t know the reason for this, but I’m not sure if Portable Ubuntu runs on every machine.
- The graphical output is not very fast. Inside the included video you can see this pretty good, when I try to start Inkscape. The application is drawn tile by tile.
- Portable Ubuntu still needs administrative rights to run. I created within Windows XP a user with limited rights and tried to run Portable Ubuntu. Unfortunatelly nothing happens when you try to run the starter of the VM…
In other words: Portable Ubuntu is a nice way to show someone Ubuntu without rebooting the system or installing software. This way you can make your first steps on Ubuntu without the risk of ruining your system.
But if you look for a portable software to run a virtual Linux you should better use VirtualBox Portable. It runs faster and has the same feature like a “normal” installation of VirtualBox. But unfortunately there’s still no way to run a virtual Linux inside windows without administrative rights (QEMU without QEMU Accelerator is way too slow…)



3. April 2009 at 12:54
Great post. I was planning something along the lines, but you came first, and better
.
3. April 2009 at 12:59
Sieht ja trotz der Rechte-Probleme ganz nett aus. Ich habe selbst auf ein paar Systemen andLinux installiert (vor allem, um ein paar Windows-User mit ein paar Linux-Programmen “anzufixen”), und es scheint so ziemlich das selbe zu sein: basiert auf Ubuntu/CoLinux/XMing. Weiß jemand, wo der Unterschied zu Portable Ubuntu ist?
P.S.: Wo ich mir das jetzt gerade noch mal durchlese, fällt mir schon ein Unterschied auf: andLinux läuft intern wohl immer als root, was Portable Ubuntu ja vermutlich nicht tut (sonst gäbe es doch bestimmt keine Probleme mit PolicyKit, oder?)
3. April 2009 at 13:07
@Stefano
Thanks, btw. nice posting about fool’s day
@Martin
andLinux habe ich mir noch gar nicht angesehen. Aber bei Portable Ubuntu ist man nicht dauernd als Root unterwegs. Man kann sich mittels sudo/gksudo wie bei einem normalen Ubuntu Root-Rechte für eine Anwendung holen.
3. April 2009 at 14:22
Das regt mich irgendwie gewaltig auf, dass es keine Möglichkeit gibt, Ubuntu bzw. verschiedene Linux-Anwendungen unter Windows als eingeschränkter Nutzer zu betreiben. So muss ich mich in der Schule weiterhin mit den üblichen Windows-Programmen herumschlagen. Einzige Möglichkeit wäre ein Portable VNC-Client. Aufgrund der Internet Anbindung meines Rechners ist das aber eher uninteressant.
3. April 2009 at 16:15
Bekommt “Portable Ubuntu” eine eigene IP-Adresse aus dem LAN oder wird da mit NAT geroutet?
3. April 2009 at 20:50
@John
Zweites ist der Fall. Portable Ubuntu routet durch das Nat des Windows PCs.
8. April 2009 at 13:40
Die richtige Zeitzone kann man alternativ im Terminal mit
sudo dpkg-reconfigure tzdata
einstellen.
8. April 2009 at 16:43
@funatiker
guck dir mal NX bzw freeNX an (für den anfang vielleicht erstmal NX, die free edition kann alles aber nur für 2 user, ist aber komfortabler). damit ist eine isdn-leitung bereits ausreichend für flüssiges arbeiten am heimischen desktop, für den client braucht man afaik keine besonderen rechte.
15. April 2009 at 22:26
Zum Thema Linux auf “fremden” PC: Ich hab mir Crunchbang Linux (Ubuntu mit OpenBox) auf meinen USB-Stick (Corsair Flash Voyager 4GB) installiert. Dank extlinux bootet das ohne Probleme und ich kann somit an jedem PC komfortabel arbeiten.
Bis jetzt habe ich noch keinen PC gefunden, der nicht out-off-the-box funktioniert hätte, und die allermeisten neueren PCs können auch von USB booten.
Um den Flash-Speicher zu schonen verwende ich für /var/log, /tmp und den Firefox-Cache eine ramdisk (die dank tmpfs auch nur so viel Speicher belegt wie tatsächlich gebraucht wird).
Die Performance ist eigentlich gut, was bei den ~32MB/sec die der Stick laut `dd` lesend schafft auch kein Wunder ist. Blöderweise kann er aber nur mit ~3MB/sec schreiben was unter anderem nervig ist, weil das System beim Schreiben nurmehr sehr träge reagiert (scheint eine Eigenheit von dem Stick zu sein).
Platzmäßig ist es auch kein Problem, trotz OpenOffice und anderen Speicherfressern sind erst ~2,5GB belegt.
Mit dem bereits erwähnten NX lässt sich von Unterwegs auch passabel arbeiten (außerdem umgeht man damit auch nervige Port-Sperren etc.).
16. April 2009 at 06:38
Hi Mike, ja auch ich hab mir einen USB-Stick mit Linux gebastelt, ist eine tolle Sache. Allerdings bräuchte ich halt auch noch eine portable Virtualisierungs-Lösung, die keine administrativen Rechte braucht. Ich muss öfters an Windows-PCs unter Windows arbeiten, da hab ich leider noch keine Lösung gefunden…
24. July 2009 at 10:11
Überaus interessant der Blogg
8. August 2009 at 15:56
Also ich habe mir ebenfalls einen Stick gebaut. Update fähig mit Ubuntu Ultimate Edition. Zum Stick und deinen 3 MB/s: Ich habe einen SanDisk Cruzer 4GB, der arbeitet mit 25 schreiben/lesen. Dann kannst du nach dem Starten wie an einem richtigen Rechner
31. August 2009 at 20:36
Hallo,
ich bin noch absoluter Anfänger mit Linux. Wenn ich derzeit die Kommentare in den verschiedenen Seiten lese, meine ich, es bewegen sich hier nur Informatiker und Cracks. Ich habe auf meiner externen HDD noch 80 GB frei (separat partitioniert) und würde diese gerne zum Einstieg für Ubuntu verwenden. Aber ich habe auch schon gelesen, dass das starten von ext. HDD, usw. nicht so einfach ist…..Sondereinstellungen…..Wenn es nur einfache Einstellungen wären, aber es wird gleich wieder mit programierschritten erklärt…usw.
http://wiki.ubuntuusers.de/Installation_auf_externe_Festplatten
Ich merke, dass genau für diese Möglichkeit, also auf einer externen Platte Linux, welches auch immer, ganz einfach zu installieren, via USB (an diesem Anschluss wird sich so schnell nichts änder), noch viel für den einfachen Nutzer getan werden muss. Nach dem Anstecken der extHDD einschl. Erkennung eines darauf befind. Betriebsystems, muss sich ein Fenster öffnen und der Nutzwer wird gefragt, ob er dieses nutzen will >>>> ja/nein, usw……das dürfte für Linux-Programmierer doch kein Problem sein, oder?
viele Grüße aus KuaLu
Toni
31. August 2009 at 21:17
Hallo Toni, das was du willst können Computer nicht. Das hat weder was mit Windows, noch mit Linux zu tun. Der Computer kann das nunmal nicht.
Um in Linux reinzuschnuppern OHNE groß am System etwas zu verändern, würde ich Wubi benutzen. Damit installierst du Ubuntu in eine Datei auf einer bestehenden Festplatte. Ob diese Datei auf einer externen Festplatte liegen darf, weiß ich leider nicht, kann aber sein dass es klappt.
Wubi ist von aus aus auf der Ubuntu-CD enthalten. Starte dein Windows und schieb die Ubuntu-CD rein. Der Rest erklärt sich eigentlich recht einfach.
Pingback: Oh Ubuntu… | ogeeBloggin
20. November 2010 at 01:42
Hallo zusammen,
hat inzwischen jemand ein vernünftiges portable-Linux gefunden? (Ich möchte es für eine Südamerikareise in Internetcafes verwenden.)
Kriterium ist für mich deshalb auch, dass keine Admin-Rechte nötig sind. Das einzige was ich hier gefunden hab ist DSL (DamnSmallLinux), aber das ist mir etwas zu abgespeckt. Und der Ableger DSL-N ist ja ausgestorben
Andere vorschläge?
20. November 2010 at 02:55
Hallo Simon, die Linux-Distribution ist eigentlich völlig egal. Es kommt auf das Virtualisierungsprogramm an, unter dem das Linux laufen soll. Die üblichen verdächtigen fallen aus. VMware muss immer installiert werden. Von VirtualBox gibt es zwar eine portable Version (Siehe Die Box auf nem Stick), doch auch diese braucht administrative Rechte beim Start.
Die einzige mit bekannte Art ein ein Linux unter Windows ohne administrative Recht zu betreiben ist QEMU (Siehe Mit QEMU ohne Admininistrator-Rechten portable virtualisieren). Doch für die Installation des QEMU Accelerator – ohne dessen Hilfe QEMU quälend langsam ist – bräuchte es schon wieder Root-Rechte.
Du siehst, die Katze beißt sich immer wieder in den Schwanz… Überschätze auch nicht die Hardware, die du hoffst in den Internetcafes Südamerikas vorzufinden. An ausreichend Performance für den Start einer virtuellen Maschine mit Linux, gibts da selten. Ich war letztes Weihnachten ca. vier Wochen in Ecuador. Ich spreche da aus eigener Erfahrung
Ich persönlich würde ein möglichst kleines Netbook mitnehmen. Viele Cafes haben ein WLAN, in das du dich einloggen kannst. So kannst du sicher sein, dass wenigstens keine Keylogger am Laufen sind…