Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Thu, 18 Jun 2015 10:23:19 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 Linktipp: The Art of Command Line http://linuxundich.de/gnu-linux/linktipp-the-art-of-command-line/ http://linuxundich.de/gnu-linux/linktipp-the-art-of-command-line/#comments Thu, 18 Jun 2015 10:21:51 +0000 http://linuxundich.de/?p=29220 Auf Github findet man nicht nur den Quellcode zahlreicher Software-Projekte, sondern auch die eine oder andere interessante Info-Sammlung oder auch nützliche Tutorials. Zur zweiten Kategorie gehört die aktuell das in kurzer Zeit knapp 9000-fach gesternte und zigfach geforkte Anleitung The Art of … Weiterlesen

Linktipp: The Art of Command Line ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Auf Github findet man nicht nur den Quellcode zahlreicher Software-Projekte, sondern auch die eine oder andere interessante Info-Sammlung oder auch nützliche Tutorials. Zur zweiten Kategorie gehört die aktuell das in kurzer Zeit knapp 9000-fach gesternte und zigfach geforkte Anleitung The Art of Command Line, das man sich als Linux-User auf jeden Fall einmal anschauen sollte.

This guide is both for beginners and the experienced. The goals are breadth (everything important), specificity (give concrete examples of the most common case), and brevity (avoid things that aren’t essential or digressions you can easily look up elsewhere). Every tip is essential in some situation or significantly saves time over alternatives.

Das Tutorial beschreibt ohne viele Worte den Umgang mit der von Linux-Distributionen genutzten Bash-Shell, gibt Tipps zu diversen Kommandos, liefert Hinweise für das Erledigen alltäglicher Aufgaben und zeigt praktische Beispiele für zahlreiche Szenarien. Außerdem werden eine Reihe von Kommandozeilen-Tools angesprochen, die immer wieder nützlich sind.

cowsay

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Funktionierender Fork des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons für Kodi http://linuxundich.de/allgemein/funktionierender-fork-des-amazon-prime-video-addons-fuer-kodi/ http://linuxundich.de/allgemein/funktionierender-fork-des-amazon-prime-video-addons-fuer-kodi/#comments Wed, 17 Jun 2015 19:45:27 +0000 http://linuxundich.de/?p=29200 Neben lokal oder im Netzwerk abgespeicherten Medien spielt Kodi ja auch Videos von einer ganzen Reihe von Video-Diensten ab: YouTube, die Mediatheken des öffentlich-rechtlicher Rundfunks, Netzkino und und und. In dieser Reihe fehlen allerdings die aktuell populären Video-on-Demand-Dienste wie Netflix, Amazon … Weiterlesen

Funktionierender Fork des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons für Kodi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Neben lokal oder im Netzwerk abgespeicherten Medien spielt Kodi ja auch Videos von einer ganzen Reihe von Video-Diensten ab: YouTube, die Mediatheken des öffentlich-rechtlicher Rundfunks, Netzkino und und und. In dieser Reihe fehlen allerdings die aktuell populären Video-on-Demand-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Instant Video, Maxdome oder Watchever. Diese liefern zwar zum Teil Linux-freundliche HTML5-Streams aus, allerdings nach wie vor per DRM-verdongelt und somit nur mit wenigen Browsern abrufbar. Die einzige Ausnahme stellt Amazon Prime Instant Video dar. Für diesen Dienst gibt es ein inoffizielles Addon für Kodi, das aktuell allerdings nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird und nicht mehr funktioniert. Ein zweiter Entwickler hat sich nun aber dem Addon angenommen und es wieder flott gemacht.

Das auch von mir ausführlich beschriebene Amazon-Prime-Instant-Video-Addon für Kodi stammt aus der Feder des sehr aktiven Kodi-Entwicklers AddonScriptorDE. Aktuell nimmt er sich allerdings wohl eine Auszeit, sodass das Addon aufgrund von Änderungen auf der Seite von Amazon Prime Instant Video nicht mehr funktioniert. Nun hat sich allerdings der User lordk aus dem Kodinerds-Forum der Sache angenommen und das Addon auf einen aktuellen Stand gebracht. Bis AddonScriptorDE wieder in die Entwicklung einsteigt, betreut er die von ihm aktualisierte Version des Addons in einem von ihm betriebenen Addon-Repository. Sobald AddonScriptorDE wieder aktiv wird, sollen die Änderung zurück in das ursprüngliche Addon fließen. Den Quellcode des geänderten Addons findet ihr auf Github.

Dieser Beitrag ist ein Follow-Up auf meinen ursprünglichen Artikel zum Amazon-Prime-Instant-Video-Addon für Kodi. Solltet ihr Fragen zum Addon oder zum Handling des Addons mit Kodi haben, dann sollte dieser noch ausführlichere Beitrag und die zahlreichen Kommentare darunter euch einige Antworten liefern.

Amazon Prime Instant Video für Kodi

Was heißt das nun für euch: Solltet ihr weiterhin Amazon Prime Instant Video zusammen mit Kodi benutzen wollen, dann würde ich euch empfehlen das ursprüngliche Plugin zu deinstallieren. Öffnet dazu Optionen | Einstellungen | Addons | Aktivierte Addons | Video Addons und markiert über Amazon Prime Instant Video das nicht mehr funktionsfähige Addon. Öffnet nun mit einem Tastendruck auf [C] oder einem Rechtsklick per Maus das Kontextmenü und geht in die Addon Informationen. Dort könnt ihr das alte Amazon-Prime-Instant-Video-Addon jetzt deinstallieren lassen, dabei löscht Kodi alle Einstellungen und vom Addon abgespeicherten Daten.

Deinstalliert vorher das von AddonScriptDE bereitgestellte Amazon-Addon.

Deinstalliert vorher das von AddonScriptDE bereitgestellte Amazon-Addon.

Als nächstes holt ihr euch die Repository-Datei repository.xlordkx-1.0.0.zip aus dem Netz und ladet sie wie schon beim AddonScriptorDE-Repository auf euren Kodi-Rechner oder einen als Mediacenter benutzten Raspberry Pi. Wer dazu fragen hat, der liest bitte in dem ursprünglichen Artikel zu Amazon-Prime-Instant-Video-Addons für Kodi nach, dort habe ich das Vorgehen ausführlich (ich für meinen Teile würde das bei OpenELEC mit SSH machen, die Zugangsdaten lauten „root“ und „openelec“ als Passwort) beschrieben. Anschließend spielt ihr das Repository über Optionen | Einstellungen | Addons | Aus ZIP-Datei installieren ein.

XLordKX Repo zu Kodi hinzufügen

Dnach solltet ihr unter Optionen | Einstellungen | Addons | Weitere Addons | XLordKX Repo das überarbeitete Addon Amazon Prime Instant Video finden und installieren können. Wie auch schon beim alten Addon markiert ihr danach das Addon erneut und öffnet mit [C] abermals das Kontextmenü. Dieses mal wählt ihr allerdings mit Konfigurieren die Einstellungen des Amazon-Addons an. In diesen ändert ihr die Seitenversion auf DE und die Maximale Bitrate auf den Maximalwert von 1080p@10000kb. Mit dieser Auflösung sollte eigentlich auch ein Raspberry Pi zurechtkommen. Auch hier gibt es wieder keinen Unterschied zum ursprünglichen Addon. Mit OK schließt ihr die Einstellungen wieder.

Über das neue Repository installiert ihr das Amazon-Addon und haltet es aktuell.

Über das neue Repository installiert ihr das Amazon-Addon und haltet es aktuell.

Damit der Zugriff von Kodi auf Amazon Prime Video klappt, muss im Addon das deutsche Portal gewählt werden.

Damit der Zugriff von Kodi auf Amazon Prime Video klappt, muss im Addon das deutsche Portal gewählt werden.

Beim ersten Start des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons frägt euch dieses nun wie gewohnt nach eurem Amazon-Login und dem dazugehörigen Passwort — auch das überarbeitete Addon generiert aus den Daten ein Cookie, das es im Speicher ablegt. Die Zugangsdaten zu Amazon werden daher vom Addon nicht auf dem System gespeichert. Danach startet das Amazon-Addon wie gewohnt. Ihr habt Zugriff auf das komplette Amazon-Prime-Angebot an Filmen und Serien sowie die von euch gepflegte Watchlist. Wie schon im Absatz zuvor genannt, spielt selbst ein Raspberry Pi die Amazon-Videos in der höchstmöglichen Qualität ab.

Das aktuelle Amazon-Addon für Kodi erlaubt wieder den Zugriff auf die Amazon-Mediathek.

Das aktuelle Amazon-Addon für Kodi erlaubt wieder den Zugriff auf die Amazon-Mediathek.

Selbst der Raspberry Pi erlaubt das Playback mit der höchsten Qualitätsstufe.

Selbst der Raspberry Pi erlaubt das Playback mit der höchsten Qualitätsstufe.

Nutzt ihr bei der Eingabe der Zugangsdaten eine Hardware-Tastatur, dann achtet beim Eintippen des Passworts bitte auf das im Kodi-System eingestellt Layout. Bei OpenELEC steht dieses von Haus aus, auch wenn ihr während des Einrichtungs-Assistenten das Kodi-System auf Deutsch umgestellt habt, auf einem US-Layout mit QWERTY als Reihenfolge der obersten Buchstabenreihe. Bei der Eingabe eines Passworts mit einem Y oder Z drehen sich die Buchstaben infolge dessen um. Öffnet in OpenELEC daher über Optionen | OpenELEC | System, wählt unter Tastaturbelegung die Option de aus und prüft dann bei der Eingabe der im Klartext angezeigten E-Mail-Adresse, ob Y und Z auf den richtigen Tasten liegen.
Mit einem deutschen Tastaturlayout klappt auch die Eingabe des Passworts.

Mit einem deutschen Tastaturlayout klappt auch die Eingabe des Passworts.

Wie geht es danach weiter? Lordk hält seinen Fork des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons aktuell auf dem laufenden Stand, sodass es auch bei weiteren Änderungen seitens Amazons funktioniert. Mithilfe des Repositories bekommt ihr nötige Updates automatisch in eure Kodi-Installation eingespielt. Sollte nun AddonScriptorDE sein ursprüngliches Addon wieder weiterentwickeln und die Änderungen des Forks zurück in das Original wandern, dann würde ich die modifizierte Version wieder deinstallieren und auch auf das Original umsteigen. Ich lasse es euch wissen, sobald sich etwas tut.

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OpenStreetMap sucht Spenden für neue Hardware http://linuxundich.de/gnu-linux/openstreetmap-sucht-spenden-fuer-neue-hardware/ http://linuxundich.de/gnu-linux/openstreetmap-sucht-spenden-fuer-neue-hardware/#comments Wed, 17 Jun 2015 09:15:37 +0000 http://linuxundich.de/?p=29195 Wer noch ein paar Taler in seinem Geldbeutel findet und ein Herz für die OpenStreetMap hat, der kann aktuell an die OpenStreetMap Foundation spenden. Insgesamt hat sich die Foundation 56000 Pfund (also knapp 77500 Euro) für neue Hardware zum Ziel genommen. Inzwischen … Weiterlesen

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Wer noch ein paar Taler in seinem Geldbeutel findet und ein Herz für die OpenStreetMap hat, der kann aktuell an die OpenStreetMap Foundation spenden. Insgesamt hat sich die Foundation 56000 Pfund (also knapp 77500 Euro) für neue Hardware zum Ziel genommen. Inzwischen sind von dieser Summe schon über 34000 Pfund zusammenkommen. Das Geld fließt in einen zweiten Datenbankserver, in einen neuen Kartenserver und in Upgrades des bestehenden Rechner-Parks. Alle Infos und die entsprechenden Spenden-Buttons findet ihr den Seiten der OpenStreetMap.

It’s upgrade time! OpenStreetMap is growing, servers are projected to hit capacity by mid 2015. OpenStreetMap is a global community of dedicated and resourceful people, giving their time to make the best map of the world. Those mappers’ contributions are the largest part of the project. However, contributors need infrastructure such as a repository to share their contributions and services that help them make the map and talk to each other. We are raising funds to keep these services running and improve them, so that everyone else can continue making an amazing map.

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Raspberry Pi Foundation bringt offizielles Raspberry Pi Case http://linuxundich.de/raspberry-pi/offizielles-raspberry-pi-case/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/offizielles-raspberry-pi-case/#comments Wed, 17 Jun 2015 08:50:32 +0000 http://linuxundich.de/?p=29181 Ursprünglich hat die Raspberry Pi Foundation nur den nackten Raspberry Pi und seine diversen Nachfolger und Varianten vertrieben, sodass sich rund um den Raspberry Pi eine rege und äußerst fleißige Zubehör-Industrie entwickeln konnte. Nun macht die Foundation dieser langsam aber … Weiterlesen

Raspberry Pi Foundation bringt offizielles Raspberry Pi Case ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Ursprünglich hat die Raspberry Pi Foundation nur den nackten Raspberry Pi und seine diversen Nachfolger und Varianten vertrieben, sodass sich rund um den Raspberry Pi eine rege und äußerst fleißige Zubehör-Industrie entwickeln konnte. Nun macht die Foundation dieser langsam aber sicher immer mehr Konkurrenz: Mit einem eigenen offiziellen  Raspberry Pi Case dürften es die kleinen Zubehör-Hersteller in Zukunft nun deutlich schwerer haben, ihre eigenen RasPi-Cases an den Raspberry-Pi-Fan zu bekommen.

Das neue, für den Raspberry Pi B+ und den Raspberry Pi 2 geeignete, offizielle Raspberry Pi Case, besteht aus fünf ineinander gesteckten Kunstoffteilen. Der Deckel des Cases lässt sich mit einem Handgriff abnehmen, sodass sich Pi Hats, also genormte Zusatzplatinen wie etwa Displays oder andere Anzeigen, auf den RasPi trotz des Gehäuses aufstecken lassen. Auch der Zugang zum GPIO und zum Kamera-Anschluss lässt sich an der Seite unter einem kleinen Deckel freilegen. Die auf der Platine des Raspberry Pi aufgebrachten LEDs bleiben auch im Gehäuse sichtbar. Ansonsten unterscheidet sich das Gehäuse nicht groß von den bisherigen Alternativen.

Das von der Raspberry Pi Foundation entwickelte Gehäuse für den RasPi.

Das von der Raspberry Pi Foundation entwickelte Gehäuse für den RasPi.

Das Raspberry Pi Case lässt sich in Deutschland aktuell über Element 14 für 7,61 Euro zzgl. Steuern bestellen, allerdings nimmt der Händler nur von Geschäftskunden Bestellungen entgegen. Verbraucher müssen hingegen auf Reseller wie zum Beispiel Pollin, Exp-Tech oder Watterott ausweichen, dort kann ich das neue Raspberry-Pi-Gehäuse allerdings noch nicht im Programm finden. Interessenten müssen sich also noch ein wenig in Geduld üben. Ich vermute aber stark, dass das offizielle Raspberry Pi Case früher oder später auch bei den großen Versandportalen wie Amazon, Conrad, Reichelt und Co. auftauchen wird.

 

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Kodi für Android ab jetzt im Play Store http://linuxundich.de/android/kodi-fuer-android-ab-jetzt-im-play-store/ http://linuxundich.de/android/kodi-fuer-android-ab-jetzt-im-play-store/#comments Mon, 15 Jun 2015 08:08:39 +0000 http://linuxundich.de/?p=29159 Das freie Mediacenter Kodi (früher unter dem Namen XBMC bekannt) gibt es ja schon seit einer geraumen Zeit auch für Android. Doch wer sich das Programm auf seinem Android-TV-Stick oder Tablet installieren wollte, der musste sich die bislang die APK-Datei von … Weiterlesen

Kodi für Android ab jetzt im Play Store ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Das freie Mediacenter Kodi (früher unter dem Namen XBMC bekannt) gibt es ja schon seit einer geraumen Zeit auch für Android. Doch wer sich das Programm auf seinem Android-TV-Stick oder Tablet installieren wollte, der musste sich die bislang die APK-Datei von Hand aus dem Netz herunterladen und am Play Store vorbei auf dem Gerät einspielen. Das macht in der Regel auf den wenigsten Android-Geräten Probleme, allerdings muss man sich in diesem Fall zum Beispiel selber um Updates kümmern und diese wieder von Hand einspielen.

Wer automatisch immer auf dem aktuellen Stand sein möchte, der findet Kodi nun auch ganz offiziell im Google Play Store. So lässt sich Kodi nun mit wenigen Klicks auf beliebigen Android-Geräten installieren. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob die XBMC Foundation beide Versionen der Anwendung (für ARM- und die X86-CPUs) eingestellt hat, sodass man Kodi über den Play Store auch auf dem Google Nexus Player installieren könnte. Sollte der Play Store bei Kodi melden, dass euer Gerät nicht kompatibel sei, dann probiert daher die X86-Version von der Kodi-Homepage.

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Bei der Version handelt es sich übrigens um das frisch veröffentlichte Test-Build Kodi 15.0 Beta 2, das unter anderem eine Reihe von Verbesserungen für Kodi unter Android mitbringt. Die demnächst zur Veröffentlichung anstehende Kodi-Ausgabe unterstützt jetzt das Abspielen von 4K-Videos. Dafür braucht es mindestens Android 5.0 sowie geeignete Hardware — dabei scheinen die Entwickler von Nvidia unterstützt zu werden, auf dem SHIELD Android TV läuft Kodi wohl schon in 4K-Auflösung mit 60Hz. Mit Android M soll dann die Unterstützung von 4K-Playback auf breiter Basis möglich sein.

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Sonos für Linux: Mit der App Runtime für Chrome die Sonos-Android-App unter Linux ausführen http://linuxundich.de/gnu-linux/sonos-linux-android-app-runtime-chrome/ http://linuxundich.de/gnu-linux/sonos-linux-android-app-runtime-chrome/#comments Sat, 13 Jun 2015 16:19:55 +0000 http://linuxundich.de/?p=29130 Es ist kein großes Geheimnis, dass Sonos beim Betriebssystem seines Multiroom-Systems auf Linux setzt. Das Unternehmen veröffentlicht auch brav den Quellcode der Open-Source-Komponenten des Systems. Nun setzt Sonos zwar unter der Haube auf Linux, doch die Linux-Anwender unter seinen Kunden … Weiterlesen

Sonos für Linux: Mit der App Runtime für Chrome die Sonos-Android-App unter Linux ausführen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Es ist kein großes Geheimnis, dass Sonos beim Betriebssystem seines Multiroom-Systems auf Linux setzt. Das Unternehmen veröffentlicht auch brav den Quellcode der Open-Source-Komponenten des Systems. Nun setzt Sonos zwar unter der Haube auf Linux, doch die Linux-Anwender unter seinen Kunden lässt Sonos schon seit Jahr und Tag im Stich: Einen Linux-Version des Sonos-Clients gab es nie und wird es wohl auch nie geben. Nun braucht man als Linux-User nicht unbedingt auf Sonos-Geräte verzichten. Mit einem Smartphone oder Tablet in der Hand lässt sich das Sonos-System eigentlich auch sehr gut bedienen. Mit der App Runtime for Chrome lassen sich nun aber beliebige Android-Apps und damit auch die Sonos-App unter Linux ausführen. So müsst ihr nicht mehr unbedingt auf eine Sonos-App auf dem Linux-Desktop verzichten.

Google richtet sich mit der App Runtime for Chrome an Entwickler, die ihre App schnell auf dem PC testen möchten. Die Erweiterung funktioniert auf PCs mit Linux, MacOS X, Windows und Chromebooks. Neben Google Chromes lässt sich die Erweiterung auch mit Chromium nutzen, ich habe sie hier allerdings nur kurz mit der Open-Source-Version des Google-Browsers getestet. Ottonormalnutzer können die Chrome-Erweiterung nun aber auch dazu verwenden Android-Apps wie eben den Sonos-Controller für Android auf dem PC auszuführen. Somit habt ihr also auch endlich die Möglichkeit euer Sonos-System vom Linux-Rechner aus steuern — Dazu benötigt ihr nicht einmal ein Google-Konto oder ein Android-Gerät.

Zum Start des Ganzen müsst ihr den ARC Welder, so die Implementation der App Runtime als Browsererweiterung, in eurem Browser installieren — Wie gesagt: Das Ganze funktioniert mit Chrome oder Chromium. Habt ein wenig Geduld, bis der Arc Welder unter euren Browser-Apps erscheint, es müssen über 100 MByte Daten heruntergeladen werden. Klickt nach der Installation aus der App-Übersicht auf das Icon des ARC Welders und gebt einen Ordner im Dateisystem an, in dem die Erweiterung ihre Daten ablegen soll. Danach möchte der Welder von euch eine APK-Datei, also die Android-App in Form eines komprimierten Archivs. An die APK-Datei der Sonos-App kommt ihr entweder mit Tricks, indem ihr die App aus eurem Handy extrahiert oder einfacher und ohne ein Android-Gerät mit dem APK-Downloader Raccoon oder über Webseiten wie APK-Mirror.

Googles App Runtime for Chrome erlaubt das Ausführen von Android-Apps in Chrome.

Googles App Runtime for Chrome erlaubt das Ausführen von Android-Apps in Chrome.

Nach der Installation des ARC Welders könnt ihr beliebige Android-Apps installieren.

Nach der Installation des ARC Welders könnt ihr beliebige Android-Apps installieren.

Die APK-Datei der Sonos-App bekommt ihr beispielsweise über APK-Mirror.

Die APK-Datei der Sonos-App bekommt ihr beispielsweise über APK-Mirror.

Habt ihr dem ARC Welder die Sonos-App untergejubelt, erscheint noch ein dritter Dialog mit weiterführenden Einstellungen. Ich für meinen Teil würde es bei den vorgegebenen Optionen belassen. Orientation: Landscape, Form Factor: Tablet, Clipboard Access: Yes. Die restlichen Felder lasst ihr leer, sodass ihr zum Starten der App nur noch auf Launch App klicken müsst. Dies öffnet die Sonos-App für Android auf eurem Linux-System und fügt auch gleich einen Eintrag in den Browser-Apps ein. Aktuelle Desktopumgebungen wie Unity oder Gnome listen solche Apps in der Regel in ihrer Anwendungsübersicht auf, sodass ihr die Sonos-App auch ohne den Umweg über einen Browser starten könnt.

Nach der Installation erscheint die Sonos-App unter den Chrome-Erweiterungen.

Nach der Installation erscheint die Sonos-App unter den Chrome-Erweiterungen.

Aktuelle Desktopumgebungen zeigen Browserapps in der App-Übersicht an.

Aktuelle Desktopumgebungen zeigen Browserapps in der App-Übersicht an.

Die Sonos-App möchte auf eurem Linux-System nun noch eingerichtet werden — der Vorgang unterscheidet sich nicht von Sonos auf einem Handy. Oft entdeckt die App euer Sonos-System von alleine, eventuell müsst ihr während des Suchvorgangs auf einem eurer Sonos-Geräte Mute zusammen mit der Lauter-Taste gedrückt halten. Hat die zur Browser-App umgewandelte Android-App euer Sonos-System gefunden, könnt ihr das System wie vom Handy gewohnt steuern. Im Vergleich zu einem aktuellen Android-Handy wie dem Nexus 5 oder Nexus 9 läuft die Sonos-App über die App Runtime for Chrome ein wenig träger, doch immer noch schnell genug. Ab und an lassen sich zudem kleine Bugs wie zum Beispiel fehlende Icons feststellen, doch im Großen und Ganzen läuft Sonos im Linux-Browser ohne Komplikationen.

Mit der App Runtime for Chrome könnt ihr nun die Sonos-App für Android unter Linux nutzen.

Mit der App Runtime for Chrome könnt ihr nun die Sonos-App für Android unter Linux nutzen.

Die App läuft nicht so rund wie auf einem schnellen Android-Gerät, doch sie lässt sich gut nutzen.

Die App läuft nicht so rund wie auf einem schnellen Android-Gerät, doch sie lässt sich gut nutzen.

Besser wäre natürlich nach wie vor eine native Linux-Anwendung für Sonos, doch wie gesagt: Das Unternehmen macht es mehr als deutlich, dass es einen Linux-Client für Sonos nicht geben wird: „At this time, Sonos does not intend to develop and maintain a version of our Desktop Controller which will run natively on Linux and so we’ve marked this thread as Not Planned. We understand the desire for the ease of use a native controller would provide; we love Linux and use it ourselves. Linux is part of our own development process and Sonos players themselves run Linux. However, since Linux is not widely used in most homes it simply doesn’t make sense for us to develop and maintain a native application right now.“

Sonos für Linux: Mit der App Runtime für Chrome die Sonos-Android-App unter Linux ausführen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Kickstarter: Erstes Video der Engine zu The Bard’s Tale IV http://linuxundich.de/spiele/kickstarter-erstes-video-der-engine-zu-the-bards-tale-iv/ http://linuxundich.de/spiele/kickstarter-erstes-video-der-engine-zu-the-bards-tale-iv/#comments Thu, 04 Jun 2015 19:33:42 +0000 http://linuxundich.de/?p=29109 Seid ihr zu Zeiten von Commodore 64 und Amiga 2000 auch durch Skara Brae getigert? Habt stundenlang den Weinkeller, die Kanäle und Katakomben erkundet? Habt gegen unzählige Horden pixeliger und brav in Reih und Glied wartende Monster gekämpft? Und habt ihr auch in aufwändiger Handarbeit mit … Weiterlesen

Kickstarter: Erstes Video der Engine zu The Bard’s Tale IV ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Seid ihr zu Zeiten von Commodore 64 und Amiga 2000 auch durch Skara Brae getigert? Habt stundenlang den Weinkeller, die Kanäle und Katakomben erkundet? Habt gegen unzählige Horden pixeliger und brav in Reih und Glied wartende Monster gekämpft? Und habt ihr auch in aufwändiger Handarbeit mit Stift und Karopapier detailgetreue Karten erstellt? Ich für meinen Teil habe Tage, wenn nicht gar zahlreiche Wochen, mit The Bard’s Tale verbracht. Von daher freue ich mich sehr, dass es bald einen vierten Teil der Geschichte geben wird, der sogar auch unter Linux laufen wird.

Hinter dem Projekt steckt das von Brian Fargo gegründete Spielestudio inXile entertainment. Fargo war bereits einer der Gründer von Interplay Entertainment: Das Studio hinter den ersten Teilen von The Bard’s Tale. Somit sehe ich gute Chancen, dass der neue Teil an die gute Geschichte und die tolle Atmosphäre von Mitte der 90er anknüpft. Die Finanzierung des Spiels erfolgt, wie heutzutage fast üblich, über eine Kickstarter-Kampagne (hier der Text auf Deutsch). Als Finanzierungsziel hat sich inXile 1,25 Millionen Dollar vorgenommen, die schon nach wenigen Stunden beinahe zusammengekommen sind. Unterstützer der Kampagne erhalten das Spiel nach Fertigstellung dann DRM-frei über GOG.com oder via Steam.

inXile setzt damit die Erfolge und guten Erfahrungen mit Kickstarter weiter fort. Schon bei Wasteland 2 und Torment: Tides of Numenera hat das Studio seine Projekte erfolgreich über Kickstarter finanzieren können. Bis The Bards Tale IV allerdings fertig ist, muss man sich noch bis etwa Oktober 2017 gedulden. Bislang gibt es auf der Kickstarter-Seite nur zahlreiche Texte und eine Reihe von Zeichnungen. Neu hinzugekommen ist allerdings ein „In-Engine-Video“, das die ersten animierten Demos des mit der Unreal Engine 4 erstellten Spiels zeigt.

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Akkulaufzeit unter Arch Linux mit Powertop optimieren http://linuxundich.de/gnu-linux/akkulaufzeit-unter-arch-linux-mit-powertop-optimieren/ http://linuxundich.de/gnu-linux/akkulaufzeit-unter-arch-linux-mit-powertop-optimieren/#comments Tue, 02 Jun 2015 14:47:28 +0000 http://linuxundich.de/?p=29071 Es gibt viele Blogger, die können es kaum erwarten, immer wieder neue Hardware unter den Fingern zu haben. Von diesen mag ich mich nicht ganz ausnehmen, dennoch liebe ich auch meine bewährte Hardware. Dazu zählt aktuell mein treuer Dell Vostro … Weiterlesen

Akkulaufzeit unter Arch Linux mit Powertop optimieren ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Es gibt viele Blogger, die können es kaum erwarten, immer wieder neue Hardware unter den Fingern zu haben. Von diesen mag ich mich nicht ganz ausnehmen, dennoch liebe ich auch meine bewährte Hardware. Dazu zählt aktuell mein treuer Dell Vostro V130. Mit seinem Intel-Core-i5-470UM, 4 GByte Arbeitsspeicher und einer umgerüsteten SSD schlägt sich der Laptop im Alltag nach wie vor spitze, allerdings lassen inzwischen die Verschleißteile kräftig nach. Der Lüfter macht gerne mächtig Radau und der Akku hält mit sehr viel gut zureden gerade noch eine halbe Stunde durch.

Es ist also dringend an der Zeit sich um das Gerät zu kümmern: Mit einem neuen Lüfter ist endlich wieder Ruhe im Karton. Ein neuer Akku sorgt wieder für 2 Stunden Strom und mit den richtigen Settings hält der Akku sogar knapp an die 3:30 Stunden. Es lohnt sich also ein wenig Zeit in Intels Stromspar-Analyse-Tool Powertop zu investieren. Dabei müsst ihr nicht gleich den Akku tauschen, auch Nutzer eines neuen Laptops profitieren von den durch Powertop empfohlenen Stromsparmaßnahmen.

Generell möchte ich hier jetzt keine große Umbauanleitung geben, da ihr speziell beim Dell Vostro vor keinen großen Problemen steht. Neue zum Vostro V130 kompatible Lüfter gibt es bei Ebay für weniger als 17 Euro und auch neue Akkus kosten nur knapp um die 50 Euro. Für wenig mehr als 65 Euro lässt sich das Notebook somit fast komplett generalüberholen. Bei meinen Bestellungen kam der Lüfter per Luftpost direkt aus China — ohne dass der Zoll sich über die Sendung mokierte. Der Akku wurde dagegen direkt aus Deutschland ausgeliefert.

Neuer Lüfter und Akku

Der Aufwand beim Umbau hält sich beim Vostro V130 in Grenzen: Mit einem konventionellen kleinen Phillips-Schraubendreher aka Kreuzschlitzschraubenzieher lassen sich sämtliche Schrauben auf der Rückseite und die zwei auf der schwarzen Hinterseite herausdrehen. Danach gilt es nur noch die Blende für den SD-Kartenslot rauszunehmen und den Rückendeckel zur Vorderseite hin abzuziehen. Lüfter und Akku lassen sich dann ebenso problemlos austauschen wie das Gerät öffnen, es müssen wieder nur ein paar simple Schrauben gelöst werden.

Der Lüfter des Dell Vostro V130 lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen.

Der Lüfter des Dell Vostro V130 lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen.

Ein neuer Akku verleiht dem Dell Vostro V130 wieder ordentliche Batterielaufzeiten.

Ein neuer Akku verleiht dem Dell Vostro V130 wieder ordentliche Batterielaufzeiten.

Direkt nach dem Umbau läuft der Lüfter wieder seidenweich und auch die Akkulaufzeit kann sich mit 2 Stunden wieder sehen lassen. Allerdings sind diese zwei Stunden beileibe nicht das Ende der Fahnenstange. Mit den richtigen Werkzeugen kitzelt ihr locker 50 Prozent mehr Laufzeit aus eurem Linux-Laptop, ohne dass ihr dabei allzu viel Aufwand treiben oder auf Komfort verzichten müsst. Die Akkulaufzeit meines frisch renovierten Dell Vostro V130 ließ sich von den besagten 2 Stunden auf knapp 3:15 Stunden steigern — es lohnt sich also ein wenig in die Thematik einzusteigen.

Mit neuem Akku hält der Dell Vostro V130 wieder knapp über 2 Stunden durch.

Mit neuem Akku hält der Dell Vostro V130 wieder knapp über 2 Stunden durch.

Akkulaufzeit mir Powertop optimieren

Die 2 Stunden Akkulaufzeit sind im Gegensatz zu den anfänglichen 20 bis 30 Minuten zwar toll, doch nach wie vor nicht wirklich überragend. Von dem integrierten 30 Wh/2700 mAh großen Akku kann man zwar keine Wunder erwarten, doch Dell spricht von über 4 Stunden Laufzeit und der Test bei Notebookcheck berichtet von einer Laufzeit von etwa 2:30 beim Surfen über WLAN beziehungsweise knapp 4:30 im Leerlauf bei geringster Bildschirmhelligkeit. Von daher ist es an der Zeit sich auch etwas mit dem Optimieren der Akkulaufzeit zu beschäftigen.

Powertop hilft Linux-Usern beim Optimieren der Akkulaufzeit.

Powertop hilft Linux-Usern beim Optimieren der Akkulaufzeit.

Dabei hilft euch das von Intel entwickelte Analysewerkzeug Powertop. Es reduziert selber nicht den Stromverbrauch, stattdessen analysiert Powertop das System bis ins letzte Detail und verrät die größten Stromschlucker abseits des Displays und anderer essentieller Funktionen. Doch damit nicht genug: Powertop spuckt gleich die passenden Kommandos aus, mit denen sich die hungrige Hardware ohne großen Einbußen an Komfort und Leistung bändigen lässt. Mit ein bisschen Geduld, lässt sich so die Akkulaufzeit des Laptops daher unter Linux wesentlich verbessern.

Als Arch-User habe ich die Aktion natürlich mit Arch Linux durchgeführt. Selbstverständlich funktioniert das Tutorial aber auch mit anderen Linux-Distributionen wie Debian oder Ubuntu — Der größte Unterschied liegt in der Installation der Pakete und der Ausführung des Powertop-Skripts während des Bootvorgangs. Für User mit den erwähnten Distributionen gibt es im Ubuntuusers-Wiki auch eine tolle Anleitung. Ich für meinen Teil konzentriere mich hier an dieser Stelle auf Arch Linux und lasse auch mal Beispiele für Ubuntu aus, da ich den Vorgang eben nur unter Arch getestet habe.

Powertop-Tipps unter Arch Linux umsetzen

Im ersten Schritt müsst ihr Powertop mitsamt dem Ethtool und dem Gnome Power Manger installieren. Der Power Manager ist nicht unbedingt von Nöten, allerdings zeigt er den Verlauf des Ladezustands schön übersichtlich als Graph an und liefert zudem zahlreiche andere Informationen zum Stromverbrauch des Systems unter Linux. Braucht ihr kein optisches Feedback eurer Aktion oder setzt ihr auf eine anderen Desktopumgebung als Gnome, dann lasst den Power Manager einfach weg und erspart euch so eventuell die Installation von zahlreichen Abhängigkeiten, die ihr sonst gar nicht braucht.

$ sudo pacman -S powertop ethtool
$ sudo pacman -S gnome-power-manager

Nun ruft ihr mit sudo powertop das Analysewerkzeug zum ersten mal aus einem Terminal heraus auf. In der Übersicht seht ihr ganz oben die aktuelle Entladungsrate in Watt und die von Powertop geschätzte restliche Akkulaufzeit. Merkt euch besonders die aktuelle Entladungsrate, denn die gilt es zum Verlängern der Akkulaufzeit abzusenken. Wichtig ist auch die Anzahl der Aufwachvorgänge/Sekunde. Je öfter der Prozessor aus dem Tiefschlaf geholt wird, desto weniger Zeit verbringt er im Stromsparmodus. Beobachtet beide Ausgaben mal eine Weile und notiert euch die Werte, ihr zieht sie am Ende der Aktion zum Vergleich heran.

### Powertop im Terminal aufrufen und testen
$ sudo powertop
### Powertop-Report erstellen und im Browser öffnen
$ sudo powertop --html=powertop-report.html
$ xdg-open powertop-report.html

Um im Inhalt der Ausgabe zu scrollen, drückt ihr einfach auf die Pfeiltasten eurer Tastatur. Per Tabulator-Taste wechselt ihr von der Übersicht, zum Leerlauf-Status, der Frequenz- und Gerät-Statistik sowie zu den Abstimmbaren Optionen. Hier ist besonders der letzte Punkt Abstimmbare Optionen von Interesse. Die Tabelle zeigt Rechts Systemeinstellungen, die sich auf den Stromverbrauch auswirken. Linksbündig sagt die Ausgabe „Gut“ oder „Schlecht“, ob der entsprechende Punkt bereits behoben ist. Wählt ihr mit den Pfeiltasten einen der schlechten Punkte an, könnt ihr mit oft mit [Eingabe] die entsprechenden Konfiguration optimieren. Die linke Spalte sollte dabei von Schlecht auf Gut wechseln.

Powertop zeigt zu Beginn viel Energiesparpotential an.

Powertop zeigt zu Beginn viel Energiesparpotential an.

Diese Änderung ist nun aber nicht permanent, sodass es sich an dieser Stelle gar nicht lohnt, weiter manuell einen Eintrag nach dem Anderen zu optimieren. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn die Einstellungen lassen sich auch direkt im System vornehmen, sodass Powertop nichts mehr zu meckern hat. Erzeugt euch dazu wie im oberen Listing beschrieben einen Powertop-Report powertop-report.html und öffnet diesen im nächstbesten Browser. Auf der Powertop-Seite tippt ihr dann auf den Reiter Tuning. Er enthält gesammelt alle wichtigen Optionen die Akkulaufzeit zu verlängern.

Intels Powertop verrät, mit welchen Kommandos ihr den Stromverbrauch optimieren könnt.

Intels Powertop verrät, mit welchen Kommandos ihr den Stromverbrauch optimieren könnt.

Die Befehle aus dem PowerTop-Report müsstet ihr nun eigentlich direkt übernehmen können. Doch aber auch das macht einiges an Arbeit. Mit ein bisschen Shell-Magie lassen sich die Aufrufe zu wenigen Kommandos kombinieren, die ihr dann in ein extra Powertop-Skript packt, das ihr am Ende dann beim Start des Systems ausführen lässt. Erstellt dazu mit einem beliebigen Texteditor und Root-Rechten die Datei /usr/local/sbin/powertop.sh und fügt den Inhalt aus folgendem Listing ein.

#!/bin/bash
for i in /sys/class/scsi_host/host[012345]/link_power_management_policy; do echo min_power >$i; done
echo '1500' > '/proc/sys/vm/dirty_writeback_centisecs';
echo '1' > '/sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save';
echo '0' > '/proc/sys/kernel/nmi_watchdog';

## Runtime PM for PCI Device
find /sys/bus/pci/devices/*/power -name control -exec echo auto >{} \;
for i in $(find /sys/devices/pci0000\:00/0* -maxdepth 3 -name control); do
    echo auto > $i;
done
find /sys/bus/pci/devices/*/power -name control -exec echo auto >{} \;
for i in $(find /sys/devices/pci0000\:ff/0* -maxdepth 3 -name control); do
    echo auto > $i;
done

Achtet bitte darauf, dass ihr das Skript mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch an euer System anpassen müsst. Orientiert euch dabei an den Ausgaben des Powertop-Reports oder an den Tipps des Ubuntuusers-Wiki. Meist werdet ihr in der ersten Zeile die Anzahl der SCSI-Hosts korrigieren („[012345]“), eventuell den Powersave-Modus des Intel-HDA-Soundchips rausnehmen oder auch die das Runtime Power Management anpassen müssen. Am Ende speichert ihr die Datei ab und beendet den Editor. Arbeitet ihr wie hier im Beispiel mit Nano, geschieht dies mit [Strg]+[O], [Eingabe] und [Strg]+[X]. Danach macht ihr das Skript noch mit chmod +x ausführbar, sonst fehlen Systemctl nachher die Rechte das Skript beim Booten zu starten.

$ sudo nano /usr/local/sbin/powertop.sh
$ sudo chmod +x /usr/local/sbin/powertop.sh

Wie schon erwähnt, benutzt Arch Linux Systemd als Init-System. Dieses sorgt unter anderem dafür, dass beim Booten die wichtigsten Prozesse in der richtigen Reihenfolge gestartet werden — an dieser Stelle unterscheidet sich der Vorgang noch von vielen Distributionen, die noch nicht auf Systemd aufbauen. Auch Powertop können wir in dieses System einklinken. Erstellt dafür wieder mit einem Editor und Root-Rechten die Datei /etc/systemd/system/powertop.service und fügt den folgenden Inhalt ein. Diesen müsst ihr dieses mal nicht anpassen. Die Datei sorgt dafür, Systemd das von euch erstellte Powertop-Skript beim Booten ausführen wird.

[Unit]
Description="PowerTop Tuning"
ConditionPathExists=/usr/local/sbin/powertop.sh

[Service]
Type=oneshot
RemainAfterExit=yes
KillMode=none
ExecStart=/usr/local/sbin/powertop.sh
ExecStop=exit

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Nun könnt ihr eure Powertop-Optimierungen testen… ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht. Ruft dazu mit systemctl start den powertop.service auf, mit systemctl status prüft ihr danach den Erfolg der Aktion nach. Auch ein Blick auf sudo powertop lohnt sich. Dort sollte der Tab Abstimmbare Optionen deutlich weniger mit „Schlecht“ markierte Einträge aufführen. Bei mir bleibt eigentlich nur noch das AutoSuspend für die USB-Geräte und der Wake-On-LAN-Status des im Laptop verbauten Ethernet-Adapters zurück.

$ sudo systemctl start powertop.service
$ systemctl status powertop.service
● powertop.service - "PowerTop Tuning config"
Loaded: loaded (/etc/systemd/system/powertop.service; enabled; vendor preset: disabled)
Active: active (exited) since Di 2015-06-02 12:11:49 CEST; 10min ago
Process: 319 ExecStart=/usr/local/sbin/powertop.sh (code=exited, status=0/SUCCESS)
Main PID: 319 (code=exited, status=0/SUCCESS)
CGroup: /system.slice/powertop.service

Jun 02 12:11:49 estrellita systemd[1]: Starting "PowerTop Tuning"...
Jun 02 12:11:49 estrellita systemd[1]: Started "PowerTop Tuning".
$ sudo powertop

AutoSuspend für USB-Geräte solltet ihr generell vermeiden, da sonst Mäuse und andere USB-Geräte immer wieder aussetzen und um Wake-On-LAN kümmern wir uns im nächsten Schritt getrennt vom Powertop-Skript. Ein Laptop hängt selten per Kabel-Ethernet im Netzwerk und muss auch noch seltener per Wake-on-LAN über das Netzwerk geweckt bzw. gebootet werden. Es macht daher Sinn Wake-on-LAN zu deaktivieren, da die Funktion im Standby und Ruhezustand zusätzlichen Strom verbraucht. Unter Arch gibt es mehrere Wege Wake-on-LAN zu steuern, der einfachste geht über eine simple Udev-Regel, die ihr in Form der Datei /etc/udev/rules.d/70-disable_wol.rules mit folgendem Inhalt anlegt.

ACTION=="add", SUBSYSTEM=="net", KERNEL=="eth*", RUN+="/usr/bin/ethtool -s %k wol d"

Funktioniert alles wie gewünscht, dann aktiviert mittels systemctl enable den Powertop-Booteintrag powertop.service und startet euren Rechner anschließend noch einmal neu durch. Habt ihr sauber gearbeitet, dann sollte Powertop kaum mehr einen Task mit „Schlecht“ kennzeichnen. Perfekt läuft es, wenn wirklich nur noch AutoSuspend für eure USB-Geräte als Verbesserungspotential übrig bleibt — diesen Punkt würde ich allerdings wie schon beschrieben nicht korrigieren. Damit solltet ihr nun eurem Linux-Laptop eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit verpasst haben.

$ sudo systemctl enable powertop.service
$ sudo reboot
Nach Abschluss der Optimierung sollte Powertop nichts mehr zu beklagen haben.

Nach Abschluss der Optimierung sollte Powertop nichts mehr zu beklagen haben.

Bei meinem Dell Vostro V130 geht die Entladungsrate im Leerlauf bei aktiviertem WLAN und gleicher Helligkeit des Displays auf 9.10 W bis 9.30 W zurück. Damit verlängert sich im selben Zug auch die Akkulaufzeit von knapp über 2 Stunden auf locker mehr als 3 Stunden — ohne dass ich dabei an Komfort verliere oder irgendwelche Hardware-Komponenten nicht mehr funktionieren. Würde ich WLAN und Bluetooth abschalten sowie die Helligkeit des Displays auf ein erträgliches Minimum reduzieren, wären locker 4 Stunden Akkulaufzeit drinnen. Mehr verspricht Dell für das Gerät auch nicht in den technischen Spezifikationen.

Nach Umsetzung der Empfehlungen von Powertop beträgt die Laufzeit über 3 Stunden.

Nach Umsetzung der Empfehlungen von Powertop beträgt die Laufzeit über 3 Stunden.

Akkulaufzeit unter Arch Linux mit Powertop optimieren ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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AfterShot Pro mit OpenCL und Intel-GPUs beschleunigen http://linuxundich.de/gnu-linux/aftershot-pro-mit-opencl-und-intel-gpus-beschleunigen/ http://linuxundich.de/gnu-linux/aftershot-pro-mit-opencl-und-intel-gpus-beschleunigen/#comments Mon, 25 May 2015 16:14:27 +0000 http://linuxundich.de/?p=29039 Seitdem moderne Grafikkarten immer leistungsfähiger werden, ist es bei rechenintensiven Aufgaben eigentlich eine kräftige Ressourcenverschwendung nicht auf die Rechenpower der schnellen Grafikchips zurückzugreifen. Diese Idee greift schon länger OpenCL als Schnittstelle zwischen Haupt-, Grafik- und anderen digitalen Signalprozessoren für sogenannte uneinheitliche Parallelrechner auf. Von … Weiterlesen

AfterShot Pro mit OpenCL und Intel-GPUs beschleunigen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Seitdem moderne Grafikkarten immer leistungsfähiger werden, ist es bei rechenintensiven Aufgaben eigentlich eine kräftige Ressourcenverschwendung nicht auf die Rechenpower der schnellen Grafikchips zurückzugreifen. Diese Idee greift schon länger OpenCL als Schnittstelle zwischen Haupt-, Grafik- und anderen digitalen Signalprozessoren für sogenannte uneinheitliche Parallelrechner auf. Von Apple, AMD, Intel und Nvidia entwickelt, unterstützen aktuelle Grafikchips diese Technik eigentlich auch unter Linux von Haus aus, nur muss natürlich auch die Software diese unterstützten. Mit einem Intel-Grafikchip im Rechner und Aftershot Pro als Raw-Bildbearbeitung lässt sich die Rechenzeit um mehr als 40 Prozent reduzieren.

Intels Implementierung von OpenCL fasst das Beignet Projekt zusammen. Für Beignet braucht es allerdings einen Rechner mit Chips aus der 3. Generation der Intel-Core-Prozessoren oder später, also mindestens einen Ivy Bridge als Hardware, oder eben noch aktuellere CPUs aus der Haswell- oder Broadwell- aka Rockwell-Reihe. Seid ihr euch über euren Rechner nicht im Klaren, dann lest mit cat /proc/cpuinfo den CPU-Namen aus und schlagt schnell in der Wikipedia nach, zu welcher Generation der Prozessor in eurem Computer gehört. Ich habe Beignet hier mit einem Intel Core i5-3470T mitsamt Intel HD Graphics 2500 aus der Ivy-Bridge-Klasse getestet. Mit einem Haswell werdet ihr in meinen Augen noch bessere Ergebnisse erzielen.

$ cat /proc/cpuinfo | grep name
model name : Intel(R) Core(TM) i5-3470T CPU @ 2.90GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i5-3470T CPU @ 2.90GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i5-3470T CPU @ 2.90GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i5-3470T CPU @ 2.90GHz

Beignet findet ihr seit Jessie in den Paketquellen von Debian. Bei Ubuntu gibt es OpenCL in Form von Beignet seit Trusty in den Paketquellen, allerdings nur in einer sehr alten Version. Wenn ihr unter Ubuntu mit Intels OpenCL-Implementation arbeiten möchtet, würde ich daher eher zu einem Ubuntu 15.04 „Vivid Vervet“ greifen. Bei Arch muss man sich um sowas natürlich keine Gedanken machen, allerdings muss man zur Installation von Beignet auf das Arch User Repository zurückgreifen. Dabei gilt es zu beachten, dass das Paket llvm aktuell nicht in den Abhängigkeiten aufgeführt wird. Ohne dieses bricht der Build-Prozess allerdings ab. Installiert daher das Paket vor der Installation von Beignet manuell.

### Beignet unter Arch Linux installieren
$ sudo pacman -S llvm
$ pacaur -S beignet clinfo
### Beignet unter Debian/Ubuntu installieren
$ sudo apt-get install beignet clinfo

Anschließend könnt ihr mit einem Aufruf von clinfo direkt testen, ob OpenCL auf eurem System nun auch funktioniert. Irgendwelche Einstellungen im Xserver oder andere Treiber sollten, zumindest auf Systemen mit Intel-Chipsätzen ohne eine dedizierte Grafikkarte, nicht nötig sein.

$ clinfo
Number of platforms 1
Platform Name Intel Gen OCL Driver
Platform Vendor Intel
Platform Version OpenCL 1.2 beignet 1.0.3
Platform Profile FULL_PROFILE
Platform Extensions cl_khr_global_int32_base_atomics cl_khr_global_int32_extended_atomics cl_khr_local_int32_base_atomics cl_khr_local_int32_extended_atomics cl_khr_byte_addressable_store cl_khr_icd
Platform Extensions function suffix Intel
[...]

Das von Corel vertriebene RAW-Bildbearbeitungsprogramm AfterShot Pro unterstützt nun OpenCL schon seit mehreren Versionen. Die Ergebnisse des OpenCL-Turbos sind beachtlich. Tom’s Hardware hatte Mitte 2012 in einem ausführlichen Bericht eine Beschleunigung des Exports in das JPG-Format um den Faktor 2 ermittelt. Damals allerdings noch ohne Intel-Grafikkarten und nur mit AMD und Intel als Hardware.

Es lohnt sich daher einen Blick auf AfterShot zu werfen: Damit AfterShot auf OpenCL zurückgreift, müsst ihr im Programm unter Datei | Einstellungen | Hardware-Beschleunigung die Option OpenCL verwenden aktivieren und daraufhin das Programm neu starten. Führt AfterShot hier nicht eure Grafikkarte als OpenCL-Provider auf, dann hat etwas mit der Installation von Beignet nicht funktioniert. Bei Systemen mit anderen Grafikkarten müsst ihr euch selber in Richtung OpenCL und Nvidia oder AMD schlau machen.

Damit Aftershot Pro auch von Intel-Grafikchips profitieren kann, muss die passende Software installiert sein.

Damit Aftershot Pro auch von Intel-Grafikchips profitieren kann, muss die passende Software installiert sein.

Neben der Haupt-Einstellung müsst ihr unbedingt dem Schieberegler OpenCL-Nutzung Beachtung schenken. Mit diesem bestimmt ihr, wie stark AfterShot Pro bei der Berechnung der Bilddaten auf die Rechenfähigkeiten der Grafikkarte zurückgreifen soll: Mehr ist hier allerdings nicht immer von Vorteil, besonders bei Systemen mit Intel-Grafik. Zum Test sucht ihr euch am besten ein definiertes Set an RAW-Bildern heraus und exportiert dieses mit einem Druck auf [F] ins JPG-Format. AfterShot zeigt die Dauer des Vorgangs dann am Ende über ein kleines Popup an.

  • Aus: 1:22,5 s
  • Minimum: 58,5 s
  • Niedrig: 1:29,6 s
  • Standard: 1:27,2 s
  • Hoch: 1:23,4 s

Notiert euch die Zeit, geht wieder in die Einstellung und stellt die OpenCL-Nutzung auf den nächsten Wert. Startet AfterShot daraufhin neu, ruft erneut den Export der selben Daten auf und notiert euch wieder das Ergebnis. Wiederholt den Vorgang nun so lange, bis ihr die optimalen Einstellungen ermittelt habt. Die Intel HD Graphics 2500 aus meinem Core i5 liefert das beste Ergebnis, wenn ich die OpenCL-Nutzung nach ganz links auf Minimum setze. Mit den anderen Settings wird AfterShot Pro auf meinem System eher langsamer als schneller. Es gilt die Fausregel: Je mehr Power eure Grafikkarte besitzt, desto höher solltet ihr den Regler ziehen können.

AfterShot Pro zeigt die Dauer eines längeren Prozess als kleines Popup an.

AfterShot Pro zeigt die Dauer eines längeren Prozess als kleines Popup an.

Gegenüber dedizierten Grafik-Chips von AMD oder Nvidia kommt Intels OpenCL-Implementation auf meinem „langsamen“ Core i5 mit Intel HD Graphics 2500 zwar nicht auf einen Geschwindigkeitszuwachs um Faktor 2, allerdings wird der Berechnungsvorgang dennoch deutlich schneller. Besonders weil die Installation von Beignet nicht wirklich viel Aufwand macht und in der Regel ohne Komplikationen gelingen sollte, lohnt sich der Beschäftigung mit dem Thema.

AfterShot Pro mit OpenCL und Intel-GPUs beschleunigen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Sonos Connect:Amp-Verstärker als Surround Rears einer Playbar einrichten http://linuxundich.de/hardware/sonos-connectamp-verstarker-als-surround-rears-einer-playbar-einrichten/ http://linuxundich.de/hardware/sonos-connectamp-verstarker-als-surround-rears-einer-playbar-einrichten/#comments Sat, 23 May 2015 16:58:45 +0000 http://linuxundich.de/?p=29022 Wer sein Geld in Sonos-Komponenten investiert, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er sich mit dieser Entscheidung in einen goldenen Käfig begibt. Sonos achtet mit Argusaugen darauf, dass sein System nur in der vom Hersteller angedachten Art und … Weiterlesen

Sonos Connect:Amp-Verstärker als Surround Rears einer Playbar einrichten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wer sein Geld in Sonos-Komponenten investiert, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er sich mit dieser Entscheidung in einen goldenen Käfig begibt. Sonos achtet mit Argusaugen darauf, dass sein System nur in der vom Hersteller angedachten Art und Weise funktioniert und sich der Umsatz optimieren lässt. Dies äußert sich zum Beispiel darin, dass Sonos zwar mit dem Connect:Amp (Amazon) einen Verstärker anbietet, dieser aber nicht über einen digitalen Eingang verfügt, sodass man einen Fernseher anschließen könnte.

Für diese Vorhaben muss man zwangläufig weitere 600 Euro in eine Sonos Playbar (Amazon) investieren, die sich nun aber wiederum nicht von Haus aus mit dem Connect:Amp ergänzen lässt. Wer mehr Bass oder mehr Sourround-Sound haben möchte, der muss sich zusätzlich zur Playbar einen Sonos Sub (Amazon) als Bass-Box und weitere Play:1 (Amazon) bzw. Play:3-Speaker als Surround-Lautsprecher leisten. Alles in allem addieren sich für ein mit Sonos realisiertes Surround-System ein paar Tausend Euro zusammen. Ganz so gemein und gierig ist Sonos jedoch nicht, über das nur wenig dokumentierte Web-Frontend der Playbar lässt sich der Connect:Amp wenigstens als Surround Rears einrichten.

Connect:Amp an Playbar koppeln

Wer über die Sonos-App versucht den Connect:Amp an die Playbar anzukoppeln, der kommt erst einmal nicht weiter. Als Bass-Komponente akzeptiert das System nur den Sonos Sub und als Surround-Speaker eben nur die Play:1-Lautsprecher. Den Connect:Amp könnte man zusammen mit der Playbar in eine Gruppe aufnehmen, doch dabei erweist sich die Abstimmung der Komponenten als nicht gerade einfach. Erstens klingt der Ton aus beiden Sonos-Anlagen nicht synchron (was sich über Einstellungen | Raumeinstellungen | Playbar | Erweiterte Audioeinstellungen | TV-Dialogeinstellungen | Audioverzögerung (Lip-Sync) zumindest in gewissen Bereichen korrigieren lässt) und zweitens ist das an den Connect:Amp übermittelte Signal nur ein Stereoton und nicht ein ausgewählter Feed des Surround-Sounds.

Der Connect:Amp lässt sich allerdings auch ordentlich an die Playbar anbinden, zwar „nur“ als Surround-Back, doch unterstützt so der Verstärker die Playbar wenigstens ein bisschen. Dazu müsst ihr dafür sorgen, dass Playbar und Connect:Amp über einen Switch oder direkt per Ethernet-Kabel miteinander verbunden sind, dann die Einstellungen der Sonos-App auf dem Handy öffnen und über Einstellungen | Über mein Sonos-System die IP-Adresse der Playbar ermitteln. Diese gebt ihr dann in der Art http://ip-adresse-playbar:1400/wiredsat.htm in den Browser auf eurem Rechner ein und wählt dort dann den Namen eures Sonos-Verstärkers und den Abstand der Boxen zu eurem Sitzplatz aus. Mit Einrichten abschließen übernehmt ihr die Einstellungen — daraufhin verschwindet der Verstärker auch aus der Auflistung der Sonos-Geräte, er ist quasi mit der Playbar verschmolzen.

Über die Sonos-App ermittelt ihr die IP-Adresse der Sonos Playbar.

Über die Sonos-App ermittelt ihr die IP-Adresse der Sonos Playbar.

Im sehr eingeschränkten Webfrontend der Playbar wählt ihr den Connect:Amp als Satellit aus.

Im sehr eingeschränkten Webfrontend der Playbar wählt ihr den Connect:Amp als Satellit aus.

Nach der Kopplung könnt ihr die im Web-Frontend getroffenen Einstellungen auch über die Handy-App ändern. Dazu müsst ihr euch entlang Einstellungen | Raumeinstellungen | Playbar (+LL+RL) | Erweiterte Audioeinstellungen durch die Menüs hangeln und könnt dann in Audio neu kalibrieren die Surround-Audioeinrichtung anpassen oder unter Surround-Einstellungen regeln wie stark der Connect:Amp als Surround-Speaker zur Sache gehen soll. Wichtig ist hier auch die Einstellung Musikwiedergabe, die bestimmt wie sich der Connect:Amp während des Abspielens von Musik verhalten soll. Mit Hintergrund unterstützt er die Playbar nur, bei Voll spielt er bei der jeweils angewählten Lautstärke voll mit.

Einmal angekoppelt lässt sich der Connect:Amp als Surround-Speaker konfigurieren.

Einmal angekoppelt lässt sich der Connect:Amp als Surround-Speaker konfigurieren.

Sonos Connect:Amp-Verstärker als Surround Rears einer Playbar einrichten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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