Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Fri, 28 Nov 2014 15:38:00 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.0.1 Mit Linux-Bordwerkzeugen jedes Flash-Video aus dem Netz laden http://linuxundich.de/gnu-linux/mit-linux-bordwerkzeugen-jedes-flash-video-aus-dem-netz-laden/ http://linuxundich.de/gnu-linux/mit-linux-bordwerkzeugen-jedes-flash-video-aus-dem-netz-laden/#comments Fri, 28 Nov 2014 10:41:24 +0000 http://linuxundich.de/?p=27139 Weiterlesen

Mit Linux-Bordwerkzeugen jedes Flash-Video aus dem Netz laden ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Zum Download von YouTube-Videos gibt es zahlreiche Browserweiterungen oder Kommandozeilen-Tools wie youtube-dl oder mps-youtube. Besonders youtube-dl hebt sich von den angebotenen Programmen ab, da das Programm zahlreiche andere Video-Portale auch auch Mediatheken wie die der ARD oder des ZDF unterstützt. Zum Download von beliebigen Flash-Videos muss man allerdings ein wenig tricksen. Möchtet ihr auf oft zweifelhafte Lad-mir-jedes-Webvideo-auf-die-Platte-Tools verzichten, dann braucht es nur ein wenig Know-How.

Um Flash-Videos aus dem Netz zu laden gibt es unzählige kleine Tools und Erweiterungen für alle gängigen Webbrowser. Manche Werkzeuge wie youtube-dl oder mps-youtube sind zweifelsfrei sehr seriös und zuverlässig, besonders aber Browsererweiterungen werden oft nur für den Zweck entwickelt, dem Benutzer unseriöse Programme unterzuschieben. So warnen etwa die User des Flash Video Downloaders für Firefox in den Kommentaren vor Spyware und zusätzlichen Anzeigen bei Verwendung des Add-Ons.

I used to use this #@&$ extension but these guys are spying on us and targeting us with annoying ads.

While the addon works well, you will get tracked and receive annoying adds. It took me some time to figure this out.

Ich für meinen Teil würde daher Abstand von solchen Browser-Erweiterungen nehmen. Nicht nur weil sie wie beschrieben Nebenwirkungen haben, sondern weil sie oft auch gar nicht funktionieren oder auch nur mit wenigen Seiten kooperieren. Wer aber einmal ein beliebiges Flash-Video einer nicht unterstützten Webseite abspeichern möchte, der muss sich mit anderen Mitteln helfen. Wenn man weiß wie, ist das gar nicht so kompliziert, ihr braucht nicht einmal besondere Software für diese Aufgabe, die Linux-Bordmittel reichen vollständig aus.

Beliebige Flash-Videos herunterladen

Am einfachsten geht dies, wenn ihr mit Firefox arbeitet und sämtliche Tabs im Browser schließt, in denen Flash-Inhalte geladen sind. Es sollte nur noch der Reiter offen sein, in dem das zu sichernde Flash-Video enthalten ist. Anschließend öffnet ihr ein Terminalfenster und schaut mit pgrep oder ps aux die Prozessliste der auf eurem Rechner aktiven Prozesse an und lasst alle Prozesse mit “flash” im Namen ausgeben.

$ pgrep -fl flash
15751 plugin-containe
25685 chrome
$ ps aux | grep flash
chrissss 15751 41.3 3.4 788024 126976 ? Sl 09:57 9:11 /usr/lib/firefox/plugin-container /usr/lib/mozilla/plugins/libflashplayer.so -greomni /usr/lib/firefox/omni.ja -appomni /usr/lib/firefox/browser/omni.ja -appdir /usr/lib/firefox/browser 14282 plugin
chrissss 25685 3.9 2.2 793908 82512 ? Sl 10:15 0:10 /opt/google/chrome/chrome --type=ppapi --channel=6799.76.279479360 --ppapi-flash-args --lang=de

Wie ihr seht ist die Ausgabe von pgrep ein wenig übersichtlicher, da uns sowieso nur die am Anfang aufgeführte Prozess-ID interessiert. Das Beispiel mit ps aux gebe ich nur zur Vollständigkeit an. Der an zweiter Stelle angezeigte Name des Prozess gibt uns nun einen Hinweis, um welches Programm es sich handelt. Für unseren Download eines in Firefox geöffneten Flash-Videos interessiert uns jetzt der Prozess “plugin-container”, in diesem Fall also die Prozess-ID 15751.

Flash-Videos mit Linux-Bordwerkzeugen auf die Festplatte herunterladen.

Flash-Videos mit Linux-Bordwerkzeugen auf die Festplatte herunterladen.

Mit dieser Information könnt ihr euch nun die von Prozess geöffneten Datei-Handles in /proc ansehen. Dafür braucht es kein besonderes Werkzeug, es reicht die Inhalte des Verzeichnisses /proc/15751/fd auflisten zu lassen. Unser Flash Video verbirgt sich nun direkt hinter einem der durchnummerierten Links, daher filtert ihr die Ausgabe am besten gleich wie im zweiten Beispiel gezeigt mit grep Flash und kommt so direkt zum Namen des Videos im /tmp-Verzeichnis. Das deleted hinter dem Dateinamen soll euch mal nicht stören.

$ ls -alh /proc/15751/fd/
insgesamt 0
dr-x------ 2 chrissss users 0 28. Nov 09:57 .
dr-xr-xr-x 8 chrissss users 0 28. Nov 09:57 ..
lr-x------ 1 chrissss users 64 28. Nov 09:57 0 -> /dev/null
lrwx------ 1 chrissss users 64 28. Nov 09:57 1 -> socket:[69166]
...
lrwx------ 1 chrissss users 64 28. Nov 09:57 15 -> /tmp/FlashXX3mz3Hh (deleted)
lr-x------ 1 chrissss users 64 28. Nov 09:57 16 -> pipe:[78586]
...
$ ls -alh /proc/15751/fd | grep Flash
lrwx------ 1 chrissss users 64 28. Nov 09:57 15 -> /tmp/FlashXX3mz3Hh (deleted)

Nun seid ihr eigentlich schon sehr nahe am Ziel, denn mit /proc/15751/fd/15 habt ihr euer Flash-Video identifiziert. Ihr könntet das Video direkt mit einem Mediaplayer wie VLC aufrufen. Allerdings wird das /tmp-Verzeichnis während des Systemstarts komplett geleert und somit auch das Video gelöscht. Ihr solltet das heruntergeladene Flash-Video daher am besten in euer Homeverzeichnis wegspeichern, so überlebt es dann auch einen Neustart des Rechners.

$ cp /proc/15751/fd/15 ~/flash-video.mp4

Bevor ihr ein Video aber nur kurz anspielt und dann “abspeichert”, sollter ihr noch beachten, dass es sich ja um einen Video-Stream handelt. Besonders bei längeren Videos müsst ihr mit dem Abspeichern warten, bis das komplette Video einmal vollständig im Browser abgespielt wurde. Kopiert euch also ab und an die Datei auf die Festplatte und schaut euch die Dateigröße an, nimmt sie nach wie vor zu, wurde das Flash-Video noch nicht komplett heruntergeladen.

$ cp /proc/15751/fd/15 ~/flash-video.mp4
$ ls -alh ~/flash-video.flv
-rw------- 1 chrissss users 98M 28. Nov 10:38 /home/chrissss/flash-video.mp4
$ cp /proc/15751/fd/15 ~/flash-video.flv
$ ls -alh ~/flash-video.flv
-rw------- 1 chrissss users 183M 28. Nov 11:11 /home/chrissss/flash-video.mp4

Das Video solltet ihr nun mit jedem Mediaplayer abspielen können, VLC und Mplayer bringen sowieso seine eigenen Codecs mit, andere Player wie Totem oder Dragon Player greifen auf die im System installierten Codecs zu. Mein mit OpenELEC und XBMC (oder zukünftig Kodi) ausgestatteter Raspberry Pi akzeptiert die heruntergeladenen Flash-Videos ebenfalls ohne Murren.

Mit Linux-Bordwerkzeugen jedes Flash-Video aus dem Netz laden ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/gnu-linux/mit-linux-bordwerkzeugen-jedes-flash-video-aus-dem-netz-laden/feed/ 13
Das Ex-XBMC-Mediacenter Kodi hat nun ein neues Logo http://linuxundich.de/gnu-linux/neues-logo-fuer-ex-xbmc-kodi/ http://linuxundich.de/gnu-linux/neues-logo-fuer-ex-xbmc-kodi/#comments Thu, 27 Nov 2014 12:35:19 +0000 http://linuxundich.de/?p=27093 Weiterlesen

Das Ex-XBMC-Mediacenter Kodi hat nun ein neues Logo ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Aus Raider wird Twix, sonst ändert sich nichts. Im Zuge der Namensumstellung des ehemaligen XBMC-Mediacenter brauchte es für Kodi nun natürlich auch ein ein neues Logo, das dem Namen entspricht. Nach einem Aufruf an die Community, einer ersten Abstimmung und der anschließenden Wahl durch die XBMC Foundation, steht nun das Ergebnis fest: Kodi kennzeichnet ab jetzt ein recht schlichtes Logo mit einem stilisierten K für den Namen des Programms. In meinen Augen passt das neue Icon in die Zeit. Wer das Logo in eigenen Projekten verwenden möchte, der findet es in verschiedenen Version im Kodi-Wiki, natürlich müssen dabei aber ein paar Regeln eingehalten werden.

Nachdem das Logo nun feststeht, rufen die Kodi-Entwickler gleich zum nächsten Vorhaben auf. Eines der eingereichten Logo-Vorschläge begeisterte mit einer kleinen Animation — Allerdings entschied sich die Community am Ende dann doch für ein anderes Logo. Nun soll aber Kodi in Zukunft beim Starten nicht mehr nur ein statisches Logo anzeigen, sondern eben auch eine kleine Animation. Zum Erstellen dieser braucht es allerdings wieder die Hilfe der Community: Wer also ein wenig Erfahrung mit dem Bauen von Animationen hat, der kann sich das Logo schnappen und seine Ideen im Kodi-Forum posten, erste Versuche sehen schon recht vielversprechend aus.

Das neue Logo für Kodi, früher bekannt als das XBMC-Media-Center.

Das neue Logo für Kodi, früher bekannt als das XBMC-Media-Center.

Das Ex-XBMC-Mediacenter Kodi hat nun ein neues Logo ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/gnu-linux/neues-logo-fuer-ex-xbmc-kodi/feed/ 1
Wuaki.tv unter Linux wie Ubuntu oder Arch? Aktuell wohl eher nicht! http://linuxundich.de/gnu-linux/wuaki-unter-linux-ubuntu-arch-geht-nicht/ http://linuxundich.de/gnu-linux/wuaki-unter-linux-ubuntu-arch-geht-nicht/#comments Thu, 27 Nov 2014 10:56:16 +0000 http://linuxundich.de/?p=27097 Weiterlesen

Wuaki.tv unter Linux wie Ubuntu oder Arch? Aktuell wohl eher nicht! ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Mit Wuaki.tv gibt es seit Ende November einen weitere Alternative zu Video-on-Demand-Diensten wie Amazon-Prime-Video, Netflix oder Watchever. Im Gegensatz zu den anderen Anbietern hat Wuaki.tv allerdings bisher keine Video-Flatrate im Programm, die Filme müssen jeweils einzeln geliehen oder gekauft werden. Nun funktioniert der Dienst im Zusammenspiel mit Smart-TVs oder Smartphones- und Tablets recht einfach. Die Wuaki-Android-App unterstützt zum Beispiel auch den Chromecast von Google. Auf dem PC braucht es eigentlich nur einen aktuellen Browser und Adobe Flash, somit müsste Wuaki eigentlich auch unter Linux problemlos zu gebrauchen zu sein.

Offiziell unterstützt Wuaki.tv neben den obligatorischen Smart-TVs verschiedener Hersteller und mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets mit Android oder iOS auch das Video-Streaming zu Computern mit MacOS X und Windows. Linux wird in den deutschsprachigen Systemanforderungen nicht per se ausgeschlossen, allerdings auch erwartungsgemäß nicht von Haus aus unterstützt. Das englischsprachige Help-Center wird hingegen ein wenig deutlicher, Wuaki bräuchte dieser Seite nach zwingend ein Windows-System oder einen Mac.

I don’t use Windows or MAC. How can I use Wuaki.tv?

Unfortunately, Wuaki.tv only works with Windows or MAC operating systems that have Adobe Flash Player (version 10 or higher). At this time, we are not compatible with Linux operating systems.

Da der Dienst allerdings Mit Hilfe von Adobe Flash das Videobild streamt, müsste er eigentlich auch unter Linux nutzbar sein — schließlich ist die benötigte Software auch unter Linux verfügbar. Wer dies probiert, der steht allerdings ohne einen modifizierten Browser erst einmal vor verschlossenen Türen. Beim Anspielen eines der Gratis-Videos unter Linux quittiert die Wiedergabe ihren Dienst und meldet Wuaki.tv “Die Webvideo-Abspielfunktion unserer DRM-Inhalte ist nur mit Windows und OSX kompatibel”.

Mit Wuaki steigt der japanische Internet-Händler Rakuten in den Video-on-Demand-Markt ein.

Mit Wuaki steigt der japanische Internet-Händler Rakuten in den Video-on-Demand-Markt ein.

Unter Linux verweigert Wuaki in den Grundeinstellung komplett den Dienst.

Unter Linux verweigert Wuaki in den Grundeinstellung komplett den Dienst.

Wie bei den Pipelight-Basteleien für Silverlight-basierte Anbieter wie Amazon-Prime-Video, kommt man also auch bei Wuaki unter Linux nur mit einem geänderten User-Agent ein wenig weiter. Installiert ihr unter Firefox den User Agent Overrider oder unter Chrome den User-Agent Switcher, dann könnt ihr Wuaki erfolgreich vorgaukeln mit einem Windows-Rechner die Webseite aufzurufen. In meinen Tests unter Ubuntu und Arch Linux habe ich die folgenden User-Agents probiert.

### Windows-User-Agent für Chrome...
Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/39.0.2171.71 Safari/537.36
### Windows-User-Agent für Firefox...
Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; rv:36.0) Gecko/20100101 Firefox/36.0

Mit aktiviertem Windows-User-Agent blockiert Wuaki das Playback nun nicht mehr von Haus aus per Browserweiche, sondern beginnt tatsächlich mit dem Buffern des Video-Streams — zumindest das ist schon mal ein kleiner Erfolg. Nach maximal fünf Sekunden ist danach aber auch schon wieder Schluss. Die Wiedergabe des Wuaki-Streams bleibt kommentarlos mit einem schwarzen Bildschirm hängen und geht nicht mehr weiter.

Mit einem auf Chrome für Windows umgebogenen User-Agent geht es einen Schritt weiter.

Mit einem auf Chrome für Windows umgebogenen User-Agent geht es einen Schritt weiter.

Die Wiedergabe eines Wuaki-Videos stoppt allerdings trotz Windows-User-Agent nach wenigen Sekunden.

Die Wiedergabe eines Wuaki-Videos stoppt allerdings trotz Windows-User-Agent nach wenigen Sekunden.

Weitere Versuche von mir Wuaki unter Linux zur Mitarbeit zu bewegen scheiterten, von daher bleibt wohl aktuell als Fazit zu sagen: Wuaki und Linux? Aktuell wohl eher nicht! Auch auf einem kleinen Raspberry Pi mit XBMC aka Kodi dürfte Wuaki nicht ohne weiteres möglich lauffähig sein, wobei es inzwischen dank Chrome OS auch eine ARM-Version von Flash gäbe, die sich unter Linux — und damit auch auf einem Raspbmc oder OpenELEC — betreiben ließe.

Wuaki.tv unter Linux wie Ubuntu oder Arch? Aktuell wohl eher nicht! ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/gnu-linux/wuaki-unter-linux-ubuntu-arch-geht-nicht/feed/ 2
Japanischer Online-Händler Rakuten startet mit Wuaki.tv seine Netflix-Alternative http://linuxundich.de/android/rakuten-wuaki-netflix-alternative-deutschland/ http://linuxundich.de/android/rakuten-wuaki-netflix-alternative-deutschland/#comments Thu, 27 Nov 2014 09:53:05 +0000 http://linuxundich.de/?p=27106 Weiterlesen

Japanischer Online-Händler Rakuten startet mit Wuaki.tv seine Netflix-Alternative ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Was haben eine Instant-Messaging-App wie WhatsApp, ein Online-Marktplatz wie Amazon und ein Video-Dienst wie Netflix mit Elfenbein und Walfleisch gemein? Sie alle gehören zu Rakuten, dem ehemals größten Online-Händler aus Japan für eben solchen Waren. Seit einiger Zeit beschränkt sich Rakuten allerdings auf zeitgemäßere Geschäftsmodelle, so hat das Unternehmen Anfang 2014 etwa Viber übernommen und auch die Online-Plattform scheint ordentlich Gewinn abzuwerfen. Mit diesen steigt Rakuten nun auch in das hart umkämpfte Video-on-Demand-Geschäft und macht Netflix, Amazon und Co. Konkurrenz.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Video-on-Demand-Anbietern bietet Wuaki.tv nur ein Miet-/Kauf-Modell an. Wuaki-Kunden bekommen also nicht wie bei Netflix oder Watchever eine Film- und TV-Serien-Flatrate, sondern müssen jedes Video für etwa 3 bis 5 Euro mieten, danach kann das Video 48 Stunden lang abgerufen werden. Dafür sollen dann aber auch Filme aus Hollywood, sowie auch ausgewählte deutsche Produktionen im Angebot stehen. Wirklich aktuelle Produktionen können nur gekauft werden und kosten in der HD-Version dann auch gerne mal mehr als 10 Euro. Die Videos streamt Wuaki in HD, wobei auf dem PC nur SD-Qualität angeboten wird. Beim Ton kann man bei vielen Filmen zwischen Deutsch und der unsynchronisierten Fassung wählen.

Wuaki.tv funktioniert auf vielen Smart-TVs und Tablets oder Smartphones mi iOS und Android. Zudem lässt sich Wuaki auch im Browser auf dem Rechner aufrufen, allerdings werden dort wie schon angesprochen nur SD-Streams angeboten, zudem unterstützt Wuaki offiziell nur Windows und MacOS X — Die Funktionalität unter Linux werde ich mir noch genauer ansehen. Die Wuaki-Android-App ist im aktuellen Material-Design von Android 5.0 gehalten und funktioniert auch auf gerooteten Androiden. Die App unterstützt von Haus aus den Chromecast-Dongle, so dass sich die Videostreams auch ohne großen Aufwand auf den großen Fernseher ohne Smart-TV-Funktion beamen lassen.

wuaki-tv-android1 wuaki-tv-android2 wuaki-tv-android3 wuaki-tv-android4 wuaki-tv-android5

Auf den ersten Blick macht Wuaki keinen herausragenden Eindruck. Die Kauf-Option etwa erlaubt nur das Streamen der Filme innerhalb der Plattform. Sollte Wuaki einmal den Dienst quittieren, sind auch eure Kaufvideos weg — da habe ich dann doch lieber eine DVD- oder Blu-ray im Regal stehen. Die Leih-Angebote sind mit rund 3 bis 5 Euro ebenfalls recht happig, für nur wenig mehr bekommt man Film-Flatrates — allerdings beinhalten diese oft nicht gerade aktuelle Filme. Als einzige Bezahloption biete Wuaki zudem nur die Kreditkarte an, für viele wird der Dienst alleine schon dadurch keine Option sein.

Japanischer Online-Händler Rakuten startet mit Wuaki.tv seine Netflix-Alternative ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/android/rakuten-wuaki-netflix-alternative-deutschland/feed/ 1
Google möchte Krakelschrift aus ReCAPTCHA verbannen http://linuxundich.de/webhosting/google-mochte-krakelschrift-aus-recaptcha-verbannen/ http://linuxundich.de/webhosting/google-mochte-krakelschrift-aus-recaptcha-verbannen/#comments Tue, 25 Nov 2014 12:40:50 +0000 http://linuxundich.de/?p=27083 Weiterlesen

Google möchte Krakelschrift aus ReCAPTCHA verbannen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Captchas sind im Internet ja allgegenwärtig. Überall, wo es sich zu registrieren gilt, müssen Krankelschriften entziffert, kleine mathematische Aufgaben gelöst oder Bilderrätsel erschlossen werden. Eine der am weitesten verbreiteten Captcha-Lösungen ist ReCAPTCHA, das schon 2009 von Google übernommen wurde. Der Dienst hindert nicht nur Spammer daran Spam-Mail-Accounts in beliebiger Stückzahl zu erzeugen oder Blogs mit Spam-Kommentaren zu fluten, sondern hilft auch beim Digitalisieren von gedruckten Werken, wie etwa des 130 Jahre großen Archivs der New York Times oder beim Verifizieren von über Street View aufgenommenen Hausnummern.

Trotz ihres unzweifelhaften Nutzens sind Captchas allerdings kein Allheilmittel. Die Wikipedia zitiert einen Artikel der Carnegie Mellon University dem nach weltweit die Internetnutzer pro Tag 150.000 Stunden mit dem Lösen von Captchas verschwenden — die Zahl stammt aus dem Jahr 2004! Heute dürfte die Zeitverschwendung alleine aufgrund der vielen weiteren Internetnutzern nochmal deutlich gestiegen sein. Viele Captchas sind zudem nicht barrierefrei lösbar, sodass zum Beispiel Sehbehinderte zum Lösen eines Bilderrätsels Unterstützung eines Sehenden hinzuziehen müssen. Von daher gilt es eigentlich das Captcha in Rente zu schicken.

Life’s too short to spend solving distored text
Coming soon, the “No-CAPTCHA” reCAPTCHA

Google ist unter anderem aus diesen Gründen nicht ganz untätig — zudem ist auch ReCAPTCHA inzwischen alles andere als eine undurchdringliche Mauer. Demnächst startet mit No-CAPTCHA nun aber die nächste Version von ReCAPTCHA. Webmaster können sich auf der ReCAPTCHA-Webseite schon jetzt für die Zusendung von weiterführenden Informationen beim Restart registrieren. Zudem gibt es schon eine Demo der neu gestalteten Eingabemaske zu sehen. Auch bei Googles URL-Verkürzer Goo.gl kommt das neue Captcha bereits zum Einsatz. Ein Klick auf “Ich bin kein Roboter” soll nun das Lösen des Captchas überflüssig machen. Nur wenn die Überprüfung ein negatives Ergebnis liefert, erscheint das herkömmliche Captcha. Ein Beispiel zum Einbinden des neuen Captchas findet ihr etwa auf Ragzone.

ReCAPTCHA soll in Zukunft ohne Krackelschrift auskommen.

ReCAPTCHA soll in Zukunft ohne Krackelschrift auskommen.

Google möchte Krakelschrift aus ReCAPTCHA verbannen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/webhosting/google-mochte-krakelschrift-aus-recaptcha-verbannen/feed/ 4
Pfeilschnell und Open-Source, der Lightning Browser für Android http://linuxundich.de/android/pfeilschnell-und-open-source-der-lightning-browser-fur-android/ http://linuxundich.de/android/pfeilschnell-und-open-source-der-lightning-browser-fur-android/#comments Sun, 23 Nov 2014 19:38:01 +0000 http://linuxundich.de/?p=26990 Weiterlesen

Pfeilschnell und Open-Source, der Lightning Browser für Android ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Wenn man wie ich noch ein älteres Samsung Galaxy Nexus benutzt, dann kommt es durchaus darauf an sich schlanke Android-Apps auszusuchen, besonders wenn man diese so häufig nutzt wie etwa einen Browser. Auch wenn OmniROM und der FancyKernel dem alten Nexus durchaus eine solide Leistung entlocken, besonders beim Chrome-Browser merkt man schnell, dass man sich doch eigentlich ein schnelleres Handy leisten müsste. Da ich das aber nicht tun möchte, braucht es einen anderen Browser. Bisher war Lucid Browser meine bevorzugte Wahl, inzwischen wurde Lucid jedoch vom Lightning Browser abgelöst.

Wie der Lucid Browser ist auch der Lightning Browser nicht nur kostenlos, sondern auch quelloffen. Der Quelltext ist unter der Mozilla Public License freigegeben. Den Browser findet ihr in zwei Versionen im Play Store. Die ein wenig mehr als einen Euro teure Plus-Version des Ligntning Browsers bietet einen integrierten Adblocker und ist nicht auf maximal zehn offene Tabs limitiert. Wer darauf verzichten kann oder Lightning erst einmal austesten möchte, der installiert einfach die kostenlose Variante der App. Der Open-Source Market F-Droid führt Lightning leider bisher noch nicht in seinem Repository. Alternativ findet ihr Lightning als fertiges Build im F-Droid-Market, wie auch als Beta-Version auf GitHub.

Lightning besticht in erster Linie durch eine wirklich sehr geringe Ladezeit und flotten Seitenaufbau. Während Chrome auf meinem Nexus sich noch initialisiert, habe ich Lightning schon lange gestartet, eine Seite aus den Bookmarks ausgesucht und diese geladen. Lightning unterstützt Adobe Flash (allerdings nur bis Android 4.3), kann in der Pro-Version Anzeigen blockieren und leitet seinen Traffic bei Bedarf über Orbot. Der Werbeblocker ist in meinen Augen allerdings eher unbrauchbar, da er auch viele Seitenelemente herausfiltert, die eigentlich erhalten bleiben sollten.

lightning-browser_20-11-2014_20-44-05 lightning-browser_20-11-2014_20-44-08 lightning-browser_20-11-2014_20-44-13 lightning-browser_20-11-2014_20-44-27 lightning-browser_20-11-2014_20-44-34 lightning-browser_20-11-2014_20-45-05

Nicht zu verachten ist auch die Möglichkeit von Lightning Webseiten in Graustufen oder invertiert darzustellen. Wozu man das braucht? Ich schmökere mich Abends im Bett noch ganz gerne durchs Internet, allerdings ist der Kontrast von schwarzem Text auf weißem Hintergrund in meinen Augen zu stark — besonders, wenn man im Dunkeln lesen möchte. Unter Einstellungen | Rendering Mode könnt ihr die Anzeige auf Normal, Inverted, Grayscale, Inverted Grayscale umstellen, sodass auf den meisten Webseiten dann weißer Text auf schwarzem Hintergrund erscheint. Das spart auf einem OLED-Touchscreen Strom und schon die Augen. Allerdings erscheinen dann natürlich auch Bilder in Graustufen oder mit invertierten Farben, doch damit lässt sich zumindest am Abend gut leben.

Den Sourcecode zum Lightning Browser findet ihr im GitHub-Repository des Projekts, dort könnt ihr natürlich auch Bugs und Probleme melden. Ideen und Kommentare hinterlasst ihr dagegen am besten auf der Google-Plus-Seite der Lightning-Development-Community.

Pfeilschnell und Open-Source, der Lightning Browser für Android ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/android/pfeilschnell-und-open-source-der-lightning-browser-fur-android/feed/ 5
Der Tux zum Sonntag (XXVI) http://linuxundich.de/spass/der-tux-zum-sonntag-xxvi/ http://linuxundich.de/spass/der-tux-zum-sonntag-xxvi/#comments Sat, 22 Nov 2014 21:00:38 +0000 http://linuxundich.de/?p=26978 Weiterlesen

Der Tux zum Sonntag (XXVI) ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>

Der Tux zum Sonntag (XXVI) ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/spass/der-tux-zum-sonntag-xxvi/feed/ 2
DeskCon bringt Android und die Gnome-Shell näher zusammen http://linuxundich.de/gnu-linux/deskcon-android-gnome-shell-kde-connect/ http://linuxundich.de/gnu-linux/deskcon-android-gnome-shell-kde-connect/#comments Sat, 22 Nov 2014 16:01:13 +0000 http://linuxundich.de/?p=27037 Weiterlesen

DeskCon bringt Android und die Gnome-Shell näher zusammen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Wer ein Android-Handy oder -Tablet nutzt und mit KDE auf dem Desktop unterwegs ist, der kann mit KDEConnect Handy und Desktop näher zusammenbringen. Mit Hilfe von KDEConnect bekommt ihr die Benachrichtigungen des Handys auf dem Desktop angezeigt, könnt SMS lesen und bearbeiten, steuert die Medienwiedergabe auf dem Rechner oder schubst Dateien zwischen Handy und Desktop hin und her. Das Ganze funktioniert dem Namen entsprechend natürlich nur unter KDE. Wer eine Alternative zu KDEConnect für Gnome und die Gnome Shell sucht, der sollte sich einmal DeskCon ansehen.

DeskCon befindet sich noch in der Beta-Phase, von daher gibt es das Porgramm auch noch nicht in den Paketquellen der meisten Linux-Distributionen. Unter Arch Linux findet ihr DeskCon allerdings im AUR und auch unter Ubuntu lässt sich DeskCon dank eines PPAs recht leicht installieren. Das Ubuntu-PPA teilt DeskCon in den Server-Part und eine Extension für die Gnome Shell und einen Indicator für die Unit-Oberfläche von Ubuntu auf. Installiert daher nur die Teile, die ihr am Ende auch braucht. Ich für meinen Teil habe DeskCon unter Arch Linux mit der Gnome Shell getestet.

Deskcon unter Arch Linux installieren

$ pacaur -S deskcon-desktop-git
$ sudo pacman -S gnome-tweak-tool

Deskcon unter Ubuntu installieren

### PPA hinzufügen und Deskcon-Server installieren...
$ sudo add-apt-repository ppa:screenfreeze/deskcon
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install deskcon-server
### Entweder die Erweiterung für die Gnome-Shell oder
### die Indicator-App für Ubuntu-Unity installieren...
$ sudo apt-get install gnome-shell-extension-deskcon gnome-tweak-tool
$ sudo apt-get install deskcon-indicator

Nach der Installation des Rechner-Parts auf eurem Computer, braucht ihr noch die DeskCon-App auf eurem Handy. Ihr bekommt sie gegen schlanke 1,50 Euro über den Google Play Store installiert. Durch den Kauf unterstützt ihr die weiterführende Entwicklung des Programms. Wer keinen Play-Store-Account besitzt, der kann sich DeskCon auch alternativ zum Nulltarif aus dem F-Droid-Market holen. Nach der Installation kümmert ihr euch allerdings erst einmal um DeskCon auf eurem Computer — ich konzentriere mich hier auf die Gnome-Shell.

DeskCon bringt die Gnome Shell oder Unity und Android näher zusammen.

DeskCon bringt die Gnome Shell oder Unity und Android näher zusammen.

In einem ersten Schritt solltet ihr die DeskCon-Extension aktivieren. Dazu braucht ihr das Gnome-Tweak-Tool, das ihr bereits mit den oben beschriebenen Befehlen installiert habt. Bei mir tauchte die DeskCon-Erweiterung allerdings dort erst dann auf, nachdem ich die Gnome Shell mit der Tastenkombination [Strg]+[F2] und restart einmal neu durchgestartet habe. Sobald ihr den Schalter auf An geschoben habt, sollte oben rechts im Panel das stilisierte Handy-Icon der DeskCon-Erweiterung erscheinen.

Die DeskCon-Extension erscheint nach einem Neustart der Gnome Shell.

Die DeskCon-Extension erscheint nach einem Neustart der Gnome Shell.

Die Shell-Extension alleine bringt euch allerdings noch nicht weiter. Für den weiteren Verlauf müsst ihr den Server-Part von DeskCon starten. Macht dies am besten für den Anfang erst einmal von Hand mit dem Befehl deskcon-server aus einem Terminalfenster heraus. Anschließend beginnt ihr über das Panel-Icon und dem Menüpunkt Setup new device Handy/Tablet und Computer miteinander bekannt zu machen.

$ deskcon-server
created new config file
Server started

Damit das klappt müsst ihr das Pairing auch auf dem Handy einleiten. Geht daher in die App und öffnet den Menüpunkt Desktop Hosts. Dort fügt ihr dann über das Plus-Icon im Kopfbereich euren Desktop hinzu. Als IP könnt ihr entweder tatsächlich die IP des Rechners eintippen, oder ihr gebt den Rechnernamen ein — normalerweise müsste euer Router den Namen in die IP auflösen. So umgeht ihr auch die Notwendigkeit, dass euer Rechner vom DHCP-Server immer die selbe IP zugewiesen bekommen müsste. Im letzten Schritt müsst ihr die jeweils übermittelten Fingerabdrücke bestätigen.

DeskCon erlaubt es die Verbindung an ein WLAN-Netzwerk zu binden, so sucht das Handy nicht sinnlos im Firmennetz oder an der Uni nach einem DeskCon-Server. Außerdem könnt ihr mehrere Desktop Hosts einrichten, sodass DeskCon seine Nachrichten an euren Rechner zuhause, an den Laptop oder auch den Büro-Rechner schickt — natürlich nur, wenn ihr im jeweiligen Netz steckt. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den Desktop, ihr könnt mehrere Handys oder Tablets ihre Nachrichten an eure Rechner schicken lassen.

DeskCon auf Handy und Computer müssen einander bekannt gemacht werden.

DeskCon auf Handy und Computer müssen einander bekannt gemacht werden.

Das Pairing zwischen DeskCon auf Handy und Computer wird über die Android-App angestoßen.

Das Pairing zwischen DeskCon auf Handy und Computer wird über die Android-App angestoßen.

Danach sollte DeskCon nun aktiv sein und euch Informationen über das Handy im Panel anzeigen. Von Haus aus gehören dazu der Ladezustand, die Lautstärke oder die Empfangsqualität. Über Compose Message versendet ihr eine SMS (allerdings müsst ihr in dem Dialogfenster immer die Nummer des Empfängers von Hand eintippen), sendet über Send File(s) Dateien auf das Handy oder lasst mit Ping das Handy klingen, sodass ihr es wiederfinden könnt.

Benachrichtigungen zeigt euch das Benachrichtigungs-System eurer Desktop-Umgebung an. Bei SMS wird auch der Nachrichtentext mit eingeblendet, in der Gnome Shell erscheint zudem auch ein Reply-Button. Dieser Funktioniert in meinem Test allerdings, so muss man zum Beantworten der Kurznachricht extra die SMS-Funktion aufrufen und dort die Nummer von Hand eintippen — was die Aufgabe leider deutlich umständlicher macht, als es sein müsste.

In den Einstellungen der DeskCon-Android-App ändert ihr am besten erst einmal den Namen, unter dem DeskCon das Gerät anzeigen soll. Auch die Whitelist solltet ihr einmal schnell durchgehen, in dieser gebt ihr vor, welche App Benachrichtigungen mittels DeskCon auf den Computer schicken soll. Damit DeskCon auf diese dann auch zugreifen darf, müsst ihr noch den Zugriff unter Notification Access erlauben — Von Haus aus erlaubt Android dies nämlich nicht.

DeskCon informiert euch über Nachrichten und Events auf eurem Handy.

DeskCon informiert euch über Nachrichten und Events auf eurem Handy.

Auch die Richtung Handy zu Computer beherrscht DeskCon. Internet-URLs oder Dateien schickt ihr über die Teilen-Funktion auf den Desktop. URLs leitet DeskCon dann automatisch an den Standardbrowser auf euren Rechner weiter. Dateien schiebt DeskCon von Haus aus in den Download-Ordner in eurem Homeverzeichnis. Das automatische Öffnen von Webseiten könnt ihr in den Einstellungen der DeskCon-Extension abstellen, dort ändert ihr auch den Download-Ordner.

Leicht zu übersehen ist dagegen die Möglichkeit die Medienwiedergabe auf dem Rechner mit DeskCon zu steuern. Dazu müsst ihr ein neues DeskCon-Widget auf einem der Homescreens des Handys anlegen. Anschließend wählt ihr den gewünschten Mediaplayer und den Rechner aus. In meinen Test funktioniert dies allerdings nur mit dem VLC-Player zufriedenstellend. Totem bietet DeskCon zwar in seiner Auswahl an, allerdings reagiert der Videoplayer der Gnome-Desktopumgebung nicht auf die Kommandos von DeskCon –auch wenn ich in Totem das Fernbedienungs-Plugin aktiviere.

Mit DeskCon sendet ihr Daten vom Handy auf dem Rechner oder steuert den Medienplayer.

Mit DeskCon sendet ihr Daten vom Handy auf dem Rechner oder steuert den Medienplayer.

Damit habt ihr nun die ersten Schritte mit DeskCon getan, allerdings wird DeskCon nach dem nächsten Neustart des Rechners nicht mehr funktionieren, da der Dienst bisher noch nicht automatisch geladen werden kann. Legt dafür mit dem Editor eurer Wahl oder mit dem Befehl gedit ~/.config/autostart/deskcon.desktop in ~/.config/autostart die Datei deskcon.desktop an und fügt folgenden Inhalt ein.

[Desktop Entry]
Name=Deskcon
Exec=deskcon-server
Terminal=false
Type=Application
StartupNotify=false

Damit sollte DeskCon nach dem Einloggen in euren Gnome-Account geladen werden, aber alleine das reicht wieder nicht, dass DeskCon sofort nach dem Einloggen aktiv ist. Die DeskCon-App fürs Handy sendet nämlich in der Grundeinstellung nur alle 40 Minuten ein Signal an den Rechner. Wenn ihr Pech habt, müsst ihr also eine knappe Dreiviertelstunde warten, bis euer Handy in der DeskCon-Extension erscheint. Ändert daher in den Einstellungen der App unter Status Updates Intervall die Frequenz auf zum Beispiel fünf Minuten.

Noch arbeitet DeskCon nicht richtig rund, mit KDEConnect kommt das Programm noch nicht ganz mit. Allerdings macht DeskCon das was es kann, auch nicht ganz schlecht. Ich finde es zum Beispiel recht angenehm drahtlos Dateien auf das Handy schieben zu können, ohne dass ich einen Umweg über das Internet nehmen oder eine andere Datentransfer-App starten muss. Solltet Interesse an der Entwicklung der Anwendung haben, dann findet ihr den Quellcode zum Rechner-Teil und der Handy-App im GitHub-Repository des Projekts.

DeskCon bringt Android und die Gnome-Shell näher zusammen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/gnu-linux/deskcon-android-gnome-shell-kde-connect/feed/ 7
Webseiten mit dem Readability-Bookmarket für mobile Browser aufbereiten http://linuxundich.de/android/readability-bookmarklet-webseiten-fur-mobile-browser-aufbereiten/ http://linuxundich.de/android/readability-bookmarklet-webseiten-fur-mobile-browser-aufbereiten/#comments Fri, 21 Nov 2014 13:39:56 +0000 http://linuxundich.de/?p=26999 Weiterlesen

Webseiten mit dem Readability-Bookmarket für mobile Browser aufbereiten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Zahlreiche Apps machen das Lesen von Web-Inhalten auf dem Handy leichter. Wer es bequem mag, der nutzt dafür die Apps von Spiegel Online, Süddeutsche und Co. Wer mehr Features und mehr Kontrolle braucht, der greift zu Feedreadern wie Feedly oder TinyTinyRSS. Aber allzu oft landet man doch wieder im Browser und muss sich durch eine nicht für mobile Geräte optimierte Webseite quälen. Dort liest es sich besonders auf kleineren Handys alles andere als einfach. Mit dem Readability-Bookmarklet rüstet ihr jeden Smartphone-Browser mit einem Mach-diese-Webseite-für-mobile-Geräte-fit-Filter auf.

Readabilty ist eigentlich ein Webdienst mit Handy-App, eigenen Browser-Erweiterungen für Firefox oder Chrome und anderem Pipapo. Allerdings bietet Readabilty auch ein simples Javascript-Bookmarklet an, das die Funktion für jeden Browser zur Verfügung stellt, ohne dass man sich irgendwo registrieren müsste. Dazu legt ihr ein beliebiges Lesezeichen in eurem Browser an. Das Ziel des Lesezeichens ist dabei völlig egal, ihr werdet es sowieso gleich ändern. Öffnet es daher gleich anschließend zum Bearbeiten, ersetzt den Namen mit “Readability” oder etwa “00_Readability” — so steht das Bookmark in einer alphabetisch sortierten Liste immer am Anfang — und fügt als URL den unten stehenden Code ein.

javascript:(%0A%28function%28%29%7Bwindow.baseUrl%3D%27//www.readability.com%27%3Bwindow.readabilityToken%3D%27%27%3Bvar%20s%3Ddocument.createElement%28%27script%27%29%3Bs.setAttribute%28%27type%27%2C%27text/javascript%27%29%3Bs.setAttribute%28%27charset%27%2C%27UTF-8%27%29%3Bs.setAttribute%28%27src%27%2CbaseUrl%2B%27/bookmarklet/read.js%27%29%3Bdocument.documentElement.appendChild%28s%29%3B%7D%29%28%29)

Trefft ihr nun auf eine Webseite, die weder eine mobile Version anbietet, noch ein responsives Webdesign nutzt — das sich automatisch an der Bildschirmgröße des Betrachters orientiert — dann öffnet ihr einfach eure Bookmarks und wählt das Readabilty-Bookmark aus. Das Bookmarklet leitet den Artikel dann automatisch zu Readabilty um, wo unnützes Beiwerk aus der Seite herausgefiltert wird, sodass am Ende nur noch der eigentliche Content der Webseite, mitsamt den im Artikel eingebetteten Bildern erscheint.

Readability wird browserunabhängig über ein Bookmarklet gestartet.

Readability wird browserunabhängig über ein Bookmarklet gestartet.

Das praktische am Bookmarklet ist, dass es eigentlich mit jedem Browser funktionieren sollte. Es macht daher keinen Unterschied, ob ihr unter Android mit Chrome, Firefox oder einem schlanken Browser wie Lightning oder dem Lucid Browser unterwegs seid. Ihr müsst nur das Lesezeichen anlegen, schon könnt ihr jede Seite zu Readability umleiten und euch viel generve beim Lesen von technisch nicht mehr zeitgemäßen Webseiten ersparen.

Ein Artikel aus dem Blog der EFF mit und ohne Readability.

Ein Artikel aus dem Blog der EFF mit und ohne Readability.

Webseiten mit dem Readability-Bookmarket für mobile Browser aufbereiten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/android/readability-bookmarklet-webseiten-fur-mobile-browser-aufbereiten/feed/ 0
Open-Source Spyware-Scanner Detekt für Windows http://linuxundich.de/politik/open-source-spyware-scanner-detekt-fur-windows/ http://linuxundich.de/politik/open-source-spyware-scanner-detekt-fur-windows/#comments Fri, 21 Nov 2014 11:28:42 +0000 http://linuxundich.de/?p=27017 Weiterlesen

Open-Source Spyware-Scanner Detekt für Windows ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Wer sich um die Sicherheit seiner Daten und die Möglichkeit von Staatsorganen auf den eigenen System einzudringen sorgt, der sollte nicht unbedingt mit Windows als Betriebssystem unterwegs sein — es gibt doch mit Linux eine so gute und das Gewissen beruhigende Alternative. Wer es aber dennoch muss, dem bieten die Electronic Frontier Foundation, zusammen mit anderen NGOs wie Amnesty International, Digitale Gesellschaft und Privacy International einen neuen Weg seinen Rechner auf Spyware zu untersuchen.

Detekt ist eine vom deutschen Hacker Claudio Guarnieri aka @hotherder entwickelte quelloffene Software, die ihr einfach aus dem Internet laden und auf eurem Rechner ausführen müsst — dabei trennt ihr am besten jegliche Verbindung zum Internet. Eine Installationsroutine braucht es nicht, unter Vista oder Windows 7 müsst ihr das Programm aber mit administrativen Rechten aus dem Kontextmenü heraus starten. Der anschließende Scanvorgang braucht auf langsameren Rechner allerdings dann eine ganze Weile.

detekt-eff1 detekt-eff2 detekt-eff3 detekt-eff4

Detekt zielt nicht auf Feld-Wald-und-Wiesen-Spyware ab, sondern auf solche Werkzeuge, die von digitalen Schlapphüten auf kritische Journalisten und Aktivisten angesetzt werden. Da die bekannte Spyware-Programme aber oft individuell an das jeweilige Ziel angepasst werden und sich Staatstrojaner generell immer wieder schnell ändern, möchte aber auch Detekt nicht garantieren, dass jegliche Malware erkannt werden kann. Vielmehr gibt das Programm auch bei einem vermeintlich sauberen System Links mit weiterführenden Informationen.

Open-Source Spyware-Scanner Detekt für Windows ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/politik/open-source-spyware-scanner-detekt-fur-windows/feed/ 1