Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Tue, 21 Jul 2015 09:44:37 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.3 Amazon Fire TV zu leise? Dolby Digital Plus abschalten erhöht die Lautstärke! http://linuxundich.de/hardware/amazon-fire-tv-zu-leise-dolby-digital-plus-abschalten-erhoeht-die-lautstaerke/ http://linuxundich.de/hardware/amazon-fire-tv-zu-leise-dolby-digital-plus-abschalten-erhoeht-die-lautstaerke/#comments Tue, 21 Jul 2015 09:44:37 +0000 http://linuxundich.de/?p=29294 Ich habe meinen Amazon Fire TV schon seit dem ursprünglichen Release rumstehen — allerdings kommt die Fire-TV-Box bei mir kaum zum Einsatz. Meist fungiert mein OpenELEC-RasPi als Mediacenter. Nicht unbedingt weil der Fire TV Mist oder die Inhalte bei Amazon … Weiterlesen

Amazon Fire TV zu leise? Dolby Digital Plus abschalten erhöht die Lautstärke! ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Ich habe meinen Amazon Fire TV schon seit dem ursprünglichen Release rumstehen — allerdings kommt die Fire-TV-Box bei mir kaum zum Einsatz. Meist fungiert mein OpenELEC-RasPi als Mediacenter. Nicht unbedingt weil der Fire TV Mist oder die Inhalte bei Amazon nicht brauchbar wären: Mein Kritikpunkt ist der unterirdische Ton den mein Fire TV an meinem LG-Fernseher ausspuckt. Der bei über den Fire TV abgespielten Filmen Sound ist dumpf und leise. Ich muss den Fernseher abnormal aufdrehen, um überhaupt brauchbar den Film ansehen beziehungsweise besser anhören zu können. Trotzdem bleibt besonders Gesprochenes im Vergleich zu Hintergrundgeräuschen viel zu leise, sodass der Fire TV einfach keinen Spaß macht.

Das Problem lässt sich nun jedoch relativ einfach lösen, den entsprechenden Tipp bekommt man zum Beispiel im Amazon Forum: In der Standard-Einstellung liefert der Amazon Fire TV (und vermutlich auch der Fire TV Stick) seinen Ton mithilfe von Dolby Digital Plus als Mehrkanal-Sound aus. Versteht sich nun der am Fire TV angeschlossene Fernseher nicht auf Dolby Digital Plus oder Mehrkanal-Ton, mittelt der Fernseher die empfangenen Klänge zu einem Stereo-Signal — bei meinem LG klappt das nun eben mehr schlecht als recht. Stellt ihr nun aber in den Fire-TV-Einstellungen unter Töne und Bildschirm | Audio | Dolby Digital Ausgabe die Option Dolby Digital Plus auf aus, dann schickt der Fire TV gleich ein Stereo-Signal, das dann vom Fernseher auch ordentlich verarbeitet wird.

Für brauchbaren Sound eines Fire TV an einem herkömmlichen Stereo TV schaltet ihr Dolby Digital Plus ab.

Für brauchbaren Sound eines Fire TV an einem herkömmlichen Stereo TV schaltet ihr Dolby Digital Plus ab.

In den Einstellungen des Fire TV lässt sich die Audio-Ausgabe entsprechend konfigurieren.

In den Einstellungen des Fire TV lässt sich die Audio-Ausgabe entsprechend konfigurieren.

Dolby Digital sorgt theoretisch für tollen Sound, an einem Stereo-TV jedoch nur für klammen Ton.

Dolby Digital sorgt theoretisch für tollen Sound, an einem Stereo-TV jedoch nur für klammen Ton.

Steigt ihr nun eines Tages auf einen Fernseher mit Mehrkanal-Ton oder erweitert euren Fernseher um einen AV-Receiver oder eine Soundbar, solltet ihr euch allerdings wieder daran erinnern, dass ihr die Audio-Fähigkeiten des Fire TV eingebremst habt und Dolby Digital Plus wieder in den Einstellungen aktivieren. Sonst wundert ihr euch schon wieder, dass der Ton aus dem Fire TV deutlich schlechter kommt, als er eigentlich klingen müsste.

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Antispam Bee, Cachify, wpSEO… Sergej Müller hängt sein WordPress-Engagement an den Nagel http://linuxundich.de/webhosting/antispam-bee-cachify-wpseo-sergej-mueller-haengt-sein-wordpress-engagement-an-den-nagel/ http://linuxundich.de/webhosting/antispam-bee-cachify-wpseo-sergej-mueller-haengt-sein-wordpress-engagement-an-den-nagel/#comments Fri, 17 Jul 2015 20:07:06 +0000 http://linuxundich.de/?p=29283 Traurige Nachricht für WordPress-Nutzer, die gerne auf bewährte und leistungsfähige Plugins wie Antispam Bee, Cachify, Statify oder auch das kommerzielle wpSEO zurückgreifen — die Antispam Biene filtert beispielsweise auch bei mir die unzähligen Spamkommentare aus dem Blog. Sergej Müller, der Entwickler dieser und noch einer ganzen … Weiterlesen

Antispam Bee, Cachify, wpSEO… Sergej Müller hängt sein WordPress-Engagement an den Nagel ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Traurige Nachricht für WordPress-Nutzer, die gerne auf bewährte und leistungsfähige Plugins wie Antispam Bee, Cachify, Statify oder auch das kommerzielle wpSEO zurückgreifen — die Antispam Biene filtert beispielsweise auch bei mir die unzähligen Spamkommentare aus dem Blog. Sergej Müller, der Entwickler dieser und noch einer ganzen Reihe anderer interessanter Plugins, sowie Betreiber verschiedener deutschsprachiger WordPress-Angebote wie WP-Letter und WP-Coder, stellt aus gesundheitlichen Gründen seine Arbeit an seinen Projekten ein und lässt WordPress WordPress ein.

Fast 9 Jahre und nahezu 3 Millionen Downloads später ist Schluss. Schluss mit WordPress. Für mich geht ein Lebensabschnitt zu Ende. Ein Lebensabschnitt, der unendlich viel Erfahrung, Learnings und Spaß mit sich brachte. Ein Lebensabschnitt, der aber unendlich viel Zeit, Nerven und Motivation mit sich nahm. Doch der Wille zählt und ich hoffe stark, dass meine Software und mein Engagement die WordPress-Community ein Stückchen besser, qualitativer gemacht haben.

Ich möchte mir an dieser Stelle sehr herzlich bei Sergej bedanken. Ich habe immer wieder wertvolle Informationen bei dir gefunden und auch immer wieder gerne auf deine Plugins zurückgegriffen, in der Regel waren seine Plugins immer die beste Alternative — besonders für Blogger im Deutschen Rechtsraum. Wenn auch ihr ein wenig Dankbarkeit verspürt, dann könnt ihr Sergej per E-Mail kontaktieren (siehe seine Goodbye-Nachricht) oder ihm via PayPal oder Amazon ein kleines Dankeschön zukommen lassen. Der Amazon-Wunschzettel lässt erkennen, dass Sergej in Zukunft deutlich mehr Zeit Outdoors verbringen möchte: Ich hoffe, dass dir die Ruhe dort gut tut!

Als WordPress-Blogger müsst ihr nun nicht panisch nach Alternativen für die von Sergej entwickelten Plugins suchen: Alle seine Projekte haben ein neues Zuhause gefunden. Sergejs freie Plugins werden von pluginkollektiv weitergeführt. Die sich aus der deutschen WordPress-Community rekrutierende Gruppe betreut die Plugins, sorgt weiterhin für Updates und kümmert sich darum, dass die mit den Plugins verbundenen Domains nicht in die Hände eines Domaingrabbers fallen. Die Gruppe verpflichtet sich die Plugins weiterhin kostenlos und werbefrei zur Verfügung zu stellen.

Das WordPress-Plugin AntispamBee filter zuverlässig Spam-Kommentare aus dem Blog.

Das WordPress-Plugin AntispamBee filter zuverlässig Spam-Kommentare aus dem Blog.

Auch die kommerziellen Plugins fanden neue Betreuer: Das SEO-Plugin wpSEO übernimmt Soeren Eisenschmidt (@eisy). Er hat gleich begonnen das Thema WordPress-SEO als Blog aufzuarbeiten. Optimus für verlustfreie Bildkomprimierung ging an KeyCDN (@keycdn). Und auch der WP Letter (aktuell ist die Domain down) wird von Simon Kraft (@krafitweitergeführt. Somit sind also alle Projekte Sergejs in (hoffentlich) guten Händen. Wahrscheinlich wir die Entwicklung der Plugins nicht mehr ganz so schnell weitergehen, doch immerhin geht es weiter.

Antispam Bee, Cachify, wpSEO… Sergej Müller hängt sein WordPress-Engagement an den Nagel ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Worthy implementiert den kompletten VG-Wort-Workflow in WordPress http://linuxundich.de/webhosting/worthy-vereinfacht-die-integration-von-zaehlpixeln-der-vg-wort-wordpress/ http://linuxundich.de/webhosting/worthy-vereinfacht-die-integration-von-zaehlpixeln-der-vg-wort-wordpress/#comments Tue, 14 Jul 2015 17:39:29 +0000 http://linuxundich.de/?p=25919 Was für viele deutsche Arbeitnehmer die alljährliche Steuererklärung, ist für Autoren von in Deutschland veröffentlichten Werken die ebenso jährlich anstehende Meldung an die VG WORT. Schon die Meldung von gedruckten Werken ist mit beträchtlichem Aufwand verbunden, getoppt wird der bürokratische Akt … Weiterlesen

Worthy implementiert den kompletten VG-Wort-Workflow in WordPress ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Was für viele deutsche Arbeitnehmer die alljährliche Steuererklärung, ist für Autoren von in Deutschland veröffentlichten Werken die ebenso jährlich anstehende Meldung an die VG WORT. Schon die Meldung von gedruckten Werken ist mit beträchtlichem Aufwand verbunden, getoppt wird der bürokratische Akt nur vom Melden von im Internet veröffentlichten Werken. Hier müssen Zählpixel beantragt, in die Seiten eingebaut, die Anzahl der Buchstaben im Artikel gezählt und am Ende der Beitrag in vollem Umfang in das Online-Portal T.O.M der VG Wort übertragen werden. Diese Arbeit nimmt für fleißige Autoren jedes Jahr locker ein oder zwei Arbeitstage in Anspruch, für Vielschreiber lohnt sich der Aufwand jedoch. Lange gab es für WordPress nur Notbehelfs-Plugins, mit Worthy steht nun endlich ein Plugin für WordPress zur Verfügung, das einen sauberen Workflow zwischen dem eigenen Blog und der VG Wort implementiert.

Entwickelt wurde Worthy von meinem Webhoster Bernd Holzmüller aka tiggersWelt nach dem Konzept von Peter Wilhelm, dem Betreiber des lesenswerten Bestatterweblog — Bestatter können von sehr interessanten Dingen berichten :-) Dort ist das Plugin auch schon seit einiger Zeit erfolgreich im Einsatz ist. Ich durfte seit Mitte letzten Jahres den glücklichen ersten (weiß ich gar nicht?) Betatester des Plugins spielen und kann daher aus eigener Erfahrung sagen, dass sich mit Worthy die ganze VG-Wort-Thematik inklusive dem Melden der Artikel im T.O.M.-Portal endlich solide lösen lässt. Meinen bisherigen Workaround, die Zählpixel per Spreadsheet zu managen, konnte ich mit Worthy endlich in die Rente schicken. Doch zuvor erst einmal ein paar Worte zur VG Wort, für viele Hobby-Blogger dürfte diese trotz ihrer langen Historie noch ein Buch mit sieben Siegeln sein.

VG-Wort Vertretungsvertrag

Bevor ihr mit Worthy groß einsteigt, solltet ihr euch natürlich bei der VG Wort anmelden und den Vertretungsvertrag unterschreiben. Sinn macht das Ganze für jeden Blogger, der Artikel mit mindestens 1800 Zeichen im Blog stehen hat, die pro Jahr jeweils mindestens 1500 mal abgerufen werden — diese Zahlen sind allerdings nicht in Stein gemeißelt und ändern sich jedes Jahr. Wer also gerade einmal 1000 Seitenaurufe im Jahr verzeichnet, der muss sich nicht zwingend bei der VG Wort anmelden. Aber es kann sich dennoch lohnen, vielleicht landet ihr ja mit einem eurer Beiträge plötzlich einen Hit, ohne Anmeldung und Zählpixel geht ihr dann leer aus. Sind beide Kriterien erfüllt und wurde das VG-Wort-Zählpixel korrekt eingebaut, gibt es für jeden Artikel, der die Anzahl der Mindestzugriffe überscheitet, einen jährlich neu festgelegten Geldbetrag — aber nur wenn ihr die Artikel eben auch ordentlich meldet, dazu später mehr.

Die Homepage der Verwertungsgesellschaft Wort aka VG Wort.

Die Homepage der Verwertungsgesellschaft Wort aka VG Wort.

Der Grundbetrag belief sich 2013 auf 10 Euro. Hat ein Artikel die Grenze von 7500 Abrufen überschritten gab es im Meldezeitraum 2013 stolze 12 Euro. Bei mehr als 37500 Seitenaufrufen innerhalb eines Jahres betrug die Ausschüttung dann 16 Euro. Die Vergütung pro Artikel fällt allerdings seit der ersten Online-Ausschüttung konstant. 2007 gab es für einen Beitrag mit mehr als 2500 Abrufen noch stolze 40 Euro, inzwischen sind wir wie geschildert bei maximal 16 Euro oder gar mehr nur pauschal 12 Euro im aktuellen Meldungszyklus 2014. In Zukunft gibt es mit Sicherheit noch weniger pro Beitrag mit noch höheren Mindestabrufen — dafür wird aber auch euer Archiv mit verpixelten Artikeln immer größer.

Bei der VG Wort teilnehmen kann generell jeder Autor, der seine Werke im Print und Online veröffentlicht und eben den Vertretungsvertrag unterschrieben hat. Die von der VG Wort ausgezahlten Beträge stammen aus den Gebühren, die zum Beispiel Hersteller von Kopierern, Druckern oder CD-/DVD-Brennern entrichten müssen. Selbstverständlich müsst ihr eure Einnahmen durch die VG Wort auf eurer Steuererklärung deklarieren und die sich dadurch erhöhende Lohnsteuer entsprechend nachträglich abführen: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Steuerberater.

VG-Wort-Zählpixel in WordPress

Worthy installiert ihr wie alle anderen WordPress-Plugins auch, ihr braucht allerdings ein selbstgehostes Blog. Das Plugin findet ihr seit heute im Plugin-Repository von WordPress. Nach dem Aktivieren von Worthy öffnet ihr am besten erstmal die Einstellungs-Seite des Plugins aus der WordPress-Sidebar heraus und geht in den Reiter Import/Export. Hier könnt ihr im Abschnitt VG Wort Zählpixel importieren die im T.O.M.-Online-Portal der VG Wort generierten CSV-Dateien mit bis zu 100 Zählpixeln in einem Rutsch einlesen. Wer sein Blog schon länger betreibt und bereits ein paar hundert Beiträge angesammelt hat, der kann gerne gleich ein paar dieser CSV-Files einlesen lassen, so habt ihr einen größeren Pool mit Zählpixeln, den das Plugin später euren Artikeln zuordnen kann.

Die Zählpixel müsst ihr über das T.O.M. Portal der VG Wort generieren.

Die Zählpixel müsst ihr über das T.O.M. Portal der VG Wort generieren.

Pro CSV-Datei liefert euch die VG Wort maximal 100 Zählpixel.

Pro CSV-Datei liefert euch die VG Wort maximal 100 Zählpixel.

Habt ihr schon vorher Erfahrungen mit der VG Wort gemacht und Zählpixel verwendet, dann lest bitte auch eure bereits benutzten Zählpixel-Dateien ein. Unter Worthy | Import/Export | Bestehende VG Word Zählpixel migrieren bindet Worthy nämlich bereits bestehende Zählpixel ein, die ihr mit anderen VG-Wort-Plugins wie VGW aka VG-Wort-KrimskramsWP-VGWORT oder auch manuell ins Blog eingebunden habt. Worthy integriert diese Zählpixel und verbindet sie auch gleich mit den zuvor eingelesenen Daten aus den alten CSV-Dateien, so dass ihr dann die alten Plugins abschalten könnt. Ich persönlich hatte VG-Wort-Krimskrams im Einsatz, der Import lief bis auf ein paar kleine Probleme — ich hatte einige Zählpixel aus Versehen doppelt am Start — problemlos durch. Anschließend seht ihr im Reiter VG Wort Zählpixel welches Pixel welchem Beitrag zugeordnet wurde.

Worthy erlaubt es Zählpixel direkt im CSV-Format zu importieren.

Worthy erlaubt es Zählpixel direkt im CSV-Format zu importieren.

Bestehende Zählpixel verknüpft Worthy direkt mit der eigenen Datenbank.

Bestehende Zählpixel verknüpft Worthy direkt mit der eigenen Datenbank.

Der Worthy-Index speichert welche Beiträge lang genug für ein Zählpixel sind.

Der Worthy-Index speichert welche Beiträge lang genug für ein Zählpixel sind.

In der Übersicht seht ihr welche Zählpixel Worthy mit welchen Beiträgen verknüpft hat.

In der Übersicht seht ihr welche Zählpixel Worthy mit welchen Beiträgen verknüpft hat.

Hat Worthy nun all eure Zählpixel der VG Wort importiert, müsst ihr euch nicht mehr groß mit dem Thema VG Wort und Zählpixel beschäftigen, außer darauf zu achten bei längeren Beitrag mit mehr als 1500 Zeichen eben das Zählpixel in der Sidebar des WordPress-Editors zu aktivieren, das Feld wird jedoch erst ab dieser Länge aktiv. Wie viel ihr noch zu Schreiben habt, seht ihr am unteren Ende des Editorbereichs. Hier blendet Worthy nicht nur die Anzahl der Wörter im Artikel, sondern auch die Anzahl der für die VG Wort relevanten Zeichen ein. Worthy holt sich daraufhin automatisch ein freies Zählpixel aus dem zuvor eingelesenen Pool und verknüpft es mit dem Artikel — mehr müsst ihr nun nicht mehr machen, zumindest was das Einbinden der Zählpixel betrifft. Die aktuelle Version (noch nicht auf dem Screenshot) unterscheidet zudem auch zwischen lyrischen Werken und normalen Texten — im Web veröffentlichte Gedichte benötigen deutlich weniger Abrufe um meldefähig zu sein.

Zählpixel setzt ihr direkt aus dem Beitragseditor heraus.

Zählpixel setzt ihr direkt aus dem Beitragseditor heraus.

Die aktuelles Version von Worthy funktioniert für Solo-Blogger wie mich schon wunderbar, doch für Blogs mit mehreren Autoren ist das Plugin aktuell noch nicht wirklich benutzbar. Worthy müsste ja Zählpixel für jeden Autor getrennt verwalten, das kann das Plugin bisher jedoch noch nicht, diese Funktion will Bernd allerdings in der nächsten Versionen — wenn denn alles klappt — noch hinzugefügen. Jeder Autor kann dann seine eigenen Zählpixel in Worthy importieren und beim Schreiben per Mausklick setzen. Allerdings müsst ihr dennoch darauf achten, dass die von euch genutzten Zählpixel nicht noch auf einer anderen Webseite zum Einsatz kommen, generiert daher am besten für jede Webseite eigene Zählpixel-Blöcke.

Automatisierte METIS-Meldung

Alleine mit dem Einbau des Zählpixels bekommt ihr von der VG Wort jedoch noch keinen einzigen Cent — so leicht macht es euch die VG Wort nicht, auf diesem Weg registriert die Verwertungsgesellschaft nur die Seitenaufrufe eurer Beiträge. Um an die Ausschüttungen zu kommen, müsst ihr für jeden (sic!) Beitrag, der die Abrufgrenze überschreitet, eine Meldung für den Bereich Texte im Internet aka METIS im T.O.M.-Portal erstellen. Dazu will die VG Wort neben der URL zum Beitrag auch noch den kompletten Inhalt des Artikels als Text oder als PDF sehen. Pro gemeldeten Artikel seid ihr so locker ein paar Minuten eures Lebens los, bei fleißigen Bloggern summieren sich diese Minuten zu mehreren Stunden oder gar Arbeitstagen, die man mit dieser monotonen und stupiden Arbeit beschäftigt ist .

Während der Meldeperiode (die aktuelle läuft noch bis Ende des Monats) müsst ihr nun die meldefähigen mit überschrittenen Mindestzugriff und der nötigen Mindestlänge bei der VG Wort melden. Dazu öffnet ihr Worthy im WordPress-Backend und geht in den Reiter VG Wort Zählpixel, dort schränkt ihr dann die Auswahl auf Mindestzugriff erreicht ein. Die jetzt in der Liste aufgeführten Artikel dürfen und sollten nun alle an die VG Wort gemeldet werden, dazu muss ein Webbereich angelegt (im Endeffekt die URL hinterlegt) und der Inhalt des Artikels zur VG Wort übertragen werden.

Mit Worth die Zählpixel herausfiltern, die den geforderten Mindestabruf erreicht haben.

Worthy filtert die Beiträge mit der geforderten Anzahl an Mindestauffrufen heraus.

In der Vorschau lässt sich nochmal prüfen, was Worthy an die VG Wort übermittelt.

In der Vorschau lässt sich nochmal prüfen, was Worthy an die VG Wort übermittelt.

Nach erledigter Arbeit zeit Worthy an, welche Artikel erfolgreich gemeldet wurden.

Nach erledigter Arbeit zeit Worthy an, welche Artikel erfolgreich gemeldet wurden.

Zur Kontrolle könnt ihr die Meldungen im Online-Portal TOM der VG Wort einsehen.

Zur Kontrolle könnt ihr die Meldungen im Online-Portal T.O.M. der VG Wort einsehen.

Markiert dazu die gewünschten Artikel und wählt oben in der Liste Meldung erstellen (mit Vorschau) als Aktion aus, später könnt ihr auf die Vorschau verzichten. Im nächsten Dialog zeigt euch Worthy, die um Code-Blöcke und weitere nicht meldefähigen Texte bereinigten Artikel in einer Vorschau an. Solltet ihr hier bei einem der Artikel Fehler feststellen, könnt ihr den Markierung entfernen und so diesen Artikel überspringen. Ein Klick auf VG Wort melden schickt dann die komplette Meldung in Richtung VG Wort. Worthy legt dabei automatisch den Webbereich an und übergibt den Inhalt. Alternativ könnt ihr den Webbereich auch einzeln aus der Liste heraus erzeugen.

Premium-Funktion und Kosten

Worthy teilt sich nun in zwei Teile: Das unter der GPL veröffentliche WordPress-Plugin lässt sich selbstverständlich kostenlos installieren. Der kommerzielle Dienst, der zwischen dem T.O.M-Onlineportal und eurer WordPress-Installation vermittelt, möchte hingegen bezahlt werden. Der Dienst wird nötig, sobald Worthy direkt mit der VG Wort interagieren soll. So könnt ihr also kostenlos Zählmarken per CSV-Datei in Worthy importieren und per Schalter aus dem Editor heraus in das Blog einbinden — Die Funktion entspricht in etwa dem Leistungsumfang anderer VG-Wort-Plugins, nur sind sie bei Worthy in meinen Augen besser implementiert. Zudem lassen sich die schon auf anderen Wegen eingebundenen Zählpixel mit den aus den importierten Listen abgleichen, was wieder einiges an Arbeit spart. VG-Wort-Einsteiger können so erst einmal bequem sehen, ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt und sicher gehen, dass die Zählpixel überhaupt abgerufen werden.

Für die direkte Kommunikation zwischen Worthy und VG-Wort braucht es einen kostenpflichtigen Premium-Account.

Für die direkte Kommunikation zwischen Worthy und VG-Wort braucht es einen kostenpflichtigen Premium-Account.

Ein kostenpflichtiges Abonnement wird fällig, wenn sich Worth zum Beispiel automatisch Zählpixel aus T.O.M. ziehen soll, dazu kostet jede Meldung an VG Wort einen kleinen Obolus — der Dienst sorgt im Gegenzug dafür, dass eure Meldung automatisiert und zuverlässig klappt. Die Preise für das Abonnement liegen je nach Laufzeit zwischen 10 Euro pro Jahr und 27 Euro für drei Jahre. Die Kosten für das Übertragen der Meldungen liegen aufgrund des Staffelung zwischen 1,50 Euro (für 10 Meldungen) und 50 Cent (beim Kauf von 250 Meldungen). Wer jeden Tag des Jahres einen Artikel veröffentlicht, der die Meldekriterien erfüllt, zahlt also für seine VG-Wort-Meldung am Ende dann in etwa 190 Euro, bekommt aber in etwa — nur für die neuen Artikel — bei 10 Euro pro Meldung 3600 Euro zurück.

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OpenELEC zeigt die WeTek OpenELEC Box mit DVB-S2 oder DVB-C/T/T2 http://linuxundich.de/hardware/openelec-wetek-openelec-box-dvb-s2-dvb-c-t-t2/ http://linuxundich.de/hardware/openelec-wetek-openelec-box-dvb-s2-dvb-c-t-t2/#comments Fri, 10 Jul 2015 08:54:15 +0000 http://linuxundich.de/?p=29258 Wenn es darum geht einen Raspberry Pi als Mediacenter zu betreiben, ist die Kodi-Distribution OpenELEC schon seit langer Zeit Eve­ry­bo­dy’s Dar­ling. Um die Arbeit an der Mediacenter-Software zu refinanzieren den OpenELEC-Fans einen guten Deal zu geben, bietet OpenELEC nun in Kooperation mit … Weiterlesen

OpenELEC zeigt die WeTek OpenELEC Box mit DVB-S2 oder DVB-C/T/T2 ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wenn es darum geht einen Raspberry Pi als Mediacenter zu betreiben, ist die Kodi-Distribution OpenELEC schon seit langer Zeit Eve­ry­bo­dy’s Dar­ling. Um die Arbeit an der Mediacenter-Software zu refinanzieren den OpenELEC-Fans einen guten Deal zu geben, bietet OpenELEC nun in Kooperation mit der der slowenischen Firma WeTek mit der WeTek OpenELEC Box ein Flagship-Device an, das so zur offiziellen Plattform des Mediacenters wird. Die WeTek OpenELEC Box kommt mit integrierten TV-Tunern (DVB-S2 oder DVB-C/T/T2), Infrarot-Fernbedienung, integriertem WLAN und einem kompletten Satz an Kabeln. Mit 99 Euro inklusive Versand kostet die Box im Endeffekt auch nicht viel mehr als ein Raspberry Pi mit Gehäuse, Netzteil und allem Drum und Dran.

Die WeTek OpenELEC Box entspricht dem schon länger erhältlichen WeTek Play (hier das Kodi-Wiki zum Gerät). Die Box basiert auf einem Amlogic AML8726-MX Dual-Core mit 1,5 GHz Taktrate, 1 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, 4 GByte internem Speicher und wird von WeTek eigentlich von Haus aus mit einem Android-System ausgeliefert. Für die OpenELEC Box gibt es nun aber neue von OpenELEC WeTek Play Builds, die auf die ARM-Plattform der Box ausgerichtet sind. Bei OpenELEC läuft die Box daher direkt unter einem Linux, sodass der Unterbau aus Android wegfallen kann. Im direkten Vergleich wird die WeTek OpenELEC Box 30 Euro günstiger angeboten als die WeTek Play.

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Im Gegensatz zu einem Raspberry Pi besitzt die WeTek OpenELEC Box ein paar Vorteile: Neben dem integrierten DVB-Tunern und WLAN wären dies ein digitaler S/PDIF-Ausgang für das Audiosignal und der Infrarot-Empfänger mit passender Fernbedienung. Das alles ließe sich auf einem Raspberry Pi mit zusätzlicher Hardware aufrüsten, bei der WeTek OpenELEC Box steckt jedoch bereits alles ab Werk in der Kiste. Dafür bleibt der RasPi jedoch weiter die eierlegende Wollmilchsau: Braucht man den RasPi nicht mehr als Mediacenter, dann wird er eben das Herz des nächsten Bastellprojekts.

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Virtualbox 5.0 mit interessanten Neuerungen http://linuxundich.de/gnu-linux/virtualbox-5-0-mit-interessanten-neuerungen/ http://linuxundich.de/gnu-linux/virtualbox-5-0-mit-interessanten-neuerungen/#comments Thu, 09 Jul 2015 19:53:20 +0000 http://linuxundich.de/?p=29250 Schon seit Jahren begleitet mich VirtualBox durch mein IT-Leben. Es mag leistungsfähigere und modernere Virtualisierungslösungen geben. Doch wenn es darum geht, einfache Bedienung, eine brauchbare Oberfläche und eine möglichst nahtlose Integration des Gastsystems in den Host zu vereinen, dann führt … Weiterlesen

Virtualbox 5.0 mit interessanten Neuerungen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Schon seit Jahren begleitet mich VirtualBox durch mein IT-Leben. Es mag leistungsfähigere und modernere Virtualisierungslösungen geben. Doch wenn es darum geht, einfache Bedienung, eine brauchbare Oberfläche und eine möglichst nahtlose Integration des Gastsystems in den Host zu vereinen, dann führt in meinen Augen nach wie vor kein Weg an VirtualBox vorbei. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich bisher auch noch nicht intensiver mit libvirt und Vagrant auseinandergesetzt habe. VirtualBox 5.0 liefert als Neuerung nun Paravirtualisierung, Support für USB-3.0-Geräte und Verschlüsselung der gesamte virtuellen Maschine.

Die neue Ausgabe von VirtualBox bringt dabei nun eine Reihe von wichtigen Änderung an der Software mit. An vorderster Stelle führt die offizielle Ankündigung die Unterstützung von Paravirtualisierung für Windows- und Linux-Gäste an. Dabei nutzt VirtualBox nach wie vor seinen eigenen Typ-2-Hypervisor und nicht KVM oder Hyper-V, sondern spielt den Gastsystemen nur vor, als ob sie unter diesen laufen würden. So profitieren die Gastsysteme ohne große Anpassungen durch direkten Zugriff auf die Hardware des Hosts und laufen laut Oracle signifikant schneller.

An der Oberfläche von VirtualBox hat sich nicht viel geändert (Quelle: Oracle)

An der Oberfläche von VirtualBox hat sich nicht viel geändert (Quelle: Oracle)

Anscheinend scheinen die Aussagen von VirtualBox auch zu stimmen. Reddit-User /u/xd1936 hat den Windows-Leistungsindex einer Windows-VM mit VirtualBox 4.3 ermittelt, ein Snapshot dieser VM erstellt und dann auf VirtualBox 5.0 aktualisiert. Das Ergebnis verspricht einen wesentlichen Leistungssprung: Anstatt einen Wert von 1.0 ermittelt der Leistungsindex nun einen Wert von 4.9 — Ich kann die Angaben aktuell selber nicht nachvollziehen und beurteilen wie sich die Paravirtualisierung in der Praxis verhält , da VirtualBox 5.0 noch nicht in den Paketquellen von Arch eingetrudelt ist.

Windows-Leistungsindex mit VirtualBox 4.3.

Windows-Leistungsindex mit VirtualBox 4.3.

Windows-Leistungsindex der selben VM mit VirtualBox 5.0.

Windows-Leistungsindex der selben VM mit VirtualBox 5.0.

Als weitere für Linuxer wichtige Funktion ist die Möglichkeit mit dem Oracle VM VirtualBox Manager VMs aus dem Terminal heraus zu starten und von der grafischen Desktopumgebung abzukoppeln. Im Endeffekt kann man die neue Funktion mit screen vergleichen. Man kann jetzt die gewünschte VirtualBox-VM mit allem Drum und Dran starten und dann vom Display abkoppeln, sodass diese im Hintergrund weiterläuft. Alternativ lässt man das VirtualBox-Fenster gleich gar nicht mehr erscheinen und ruft die VM quasi als Dienst auf.

Nicht unwichtig ist nun auch die Unterstützung von USB-3.0-Geräten, die im Vergleich zu einem realen System keine Geschwindigkeitseinbußen aufweisen sollen — dafür müssen allerdings die proprietären Gasterweiterungen installiert werden. Auch unterstützt die neue Version nun erstmals USB-3.0-Geräte, die dabei ohne Performance-Einschränkungen gegenüber einem „echten“ System laufen sollen.  Virtualisierte SATA-Geräte lassen sich jetzt per virtuellem Hot-Plugging im laufenden Betrieb der virtuellen Maschine ab- und anhängen.

Unter den Verbesserungen führt Oracle bidirektionalen Drag-and-Drop-Support von Dateien oder ganzen Ordnern für Windows-Gäste an. Eine Funktion, die es für Linux-Gäste schon länger gibt und die ich eigentlich ganz gerne — im Zusammenspiel mit Linux-Gästen — nutzen würde, die aber bei mir noch nie wirklich zuverlässig funktioniert hat. Vielleicht bringt das Update auf VirtualBox 5.0 hier nun endlich auch für Linux-User die benötigte Stabilität in die Funktion.

Als letzte große Neuerung gibt es jetzt die Möglichkeit komplette virtuelle Maschinen zu verschlüsseln. Dabei kommt 128- oder 256-Bit AES recht starke Kryptografie zum Einsatz, sodass die so verschlüsselten VMs vor den Blicken Dritter sicher sein sollten. Dabei arbeitet die Verschlüsselung transparent zum Gast-System, dieses muss daher nicht über entsprechende Verschlüsselungsfunktionen verfügen. Will man solch eine Crypto-VM starten, muss man das entsprechende Passwort eingeben.

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Linktipp: The Art of Command Line http://linuxundich.de/gnu-linux/linktipp-the-art-of-command-line/ http://linuxundich.de/gnu-linux/linktipp-the-art-of-command-line/#comments Thu, 18 Jun 2015 10:21:51 +0000 http://linuxundich.de/?p=29220 Auf Github findet man nicht nur den Quellcode zahlreicher Software-Projekte, sondern auch die eine oder andere interessante Info-Sammlung oder auch nützliche Tutorials. Zur zweiten Kategorie gehört die aktuell das in kurzer Zeit knapp 9000-fach gesternte und zigfach geforkte Anleitung The Art of … Weiterlesen

Linktipp: The Art of Command Line ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Auf Github findet man nicht nur den Quellcode zahlreicher Software-Projekte, sondern auch die eine oder andere interessante Info-Sammlung oder auch nützliche Tutorials. Zur zweiten Kategorie gehört die aktuell das in kurzer Zeit knapp 9000-fach gesternte und zigfach geforkte Anleitung The Art of Command Line, das man sich als Linux-User auf jeden Fall einmal anschauen sollte.

This guide is both for beginners and the experienced. The goals are breadth (everything important), specificity (give concrete examples of the most common case), and brevity (avoid things that aren’t essential or digressions you can easily look up elsewhere). Every tip is essential in some situation or significantly saves time over alternatives.

Das Tutorial beschreibt ohne viele Worte den Umgang mit der von Linux-Distributionen genutzten Bash-Shell, gibt Tipps zu diversen Kommandos, liefert Hinweise für das Erledigen alltäglicher Aufgaben und zeigt praktische Beispiele für zahlreiche Szenarien. Außerdem werden eine Reihe von Kommandozeilen-Tools angesprochen, die immer wieder nützlich sind.

cowsay

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Funktionierender Fork des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons für Kodi http://linuxundich.de/allgemein/funktionierender-fork-des-amazon-prime-video-addons-fuer-kodi/ http://linuxundich.de/allgemein/funktionierender-fork-des-amazon-prime-video-addons-fuer-kodi/#comments Wed, 17 Jun 2015 19:45:27 +0000 http://linuxundich.de/?p=29200 Neben lokal oder im Netzwerk abgespeicherten Medien spielt Kodi ja auch Videos von einer ganzen Reihe von Video-Diensten ab: YouTube, die Mediatheken des öffentlich-rechtlicher Rundfunks, Netzkino und und und. In dieser Reihe fehlen allerdings die aktuell populären Video-on-Demand-Dienste wie Netflix, Amazon … Weiterlesen

Funktionierender Fork des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons für Kodi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Neben lokal oder im Netzwerk abgespeicherten Medien spielt Kodi ja auch Videos von einer ganzen Reihe von Video-Diensten ab: YouTube, die Mediatheken des öffentlich-rechtlicher Rundfunks, Netzkino und und und. In dieser Reihe fehlen allerdings die aktuell populären Video-on-Demand-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Instant Video, Maxdome oder Watchever. Diese liefern zwar zum Teil Linux-freundliche HTML5-Streams aus, allerdings nach wie vor per DRM-verdongelt und somit nur mit wenigen Browsern abrufbar. Die einzige Ausnahme stellt Amazon Prime Instant Video dar. Für diesen Dienst gibt es ein inoffizielles Addon für Kodi, das aktuell allerdings nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird und nicht mehr funktioniert. Ein zweiter Entwickler hat sich nun aber dem Addon angenommen und es wieder flott gemacht.

Das auch von mir ausführlich beschriebene Amazon-Prime-Instant-Video-Addon für Kodi stammt aus der Feder des sehr aktiven Kodi-Entwicklers AddonScriptorDE. Aktuell nimmt er sich allerdings wohl eine Auszeit, sodass das Addon aufgrund von Änderungen auf der Seite von Amazon Prime Instant Video nicht mehr funktioniert. Nun hat sich allerdings der User lordk aus dem Kodinerds-Forum der Sache angenommen und das Addon auf einen aktuellen Stand gebracht. Bis AddonScriptorDE wieder in die Entwicklung einsteigt, betreut er die von ihm aktualisierte Version des Addons in einem von ihm betriebenen Addon-Repository. Sobald AddonScriptorDE wieder aktiv wird, sollen die Änderung zurück in das ursprüngliche Addon fließen. Den Quellcode des geänderten Addons findet ihr auf Github.

Dieser Beitrag ist ein Follow-Up auf meinen ursprünglichen Artikel zum Amazon-Prime-Instant-Video-Addon für Kodi. Solltet ihr Fragen zum Addon oder zum Handling des Addons mit Kodi haben, dann sollte dieser noch ausführlichere Beitrag und die zahlreichen Kommentare darunter euch einige Antworten liefern.

Amazon Prime Instant Video für Kodi

Was heißt das nun für euch: Solltet ihr weiterhin Amazon Prime Instant Video zusammen mit Kodi benutzen wollen, dann würde ich euch empfehlen das ursprüngliche Plugin zu deinstallieren. Öffnet dazu Optionen | Einstellungen | Addons | Aktivierte Addons | Video Addons und markiert über Amazon Prime Instant Video das nicht mehr funktionsfähige Addon. Öffnet nun mit einem Tastendruck auf [C] oder einem Rechtsklick per Maus das Kontextmenü und geht in die Addon Informationen. Dort könnt ihr das alte Amazon-Prime-Instant-Video-Addon jetzt deinstallieren lassen, dabei löscht Kodi alle Einstellungen und vom Addon abgespeicherten Daten.

Deinstalliert vorher das von AddonScriptDE bereitgestellte Amazon-Addon.

Deinstalliert vorher das von AddonScriptDE bereitgestellte Amazon-Addon.

Als nächstes holt ihr euch die Repository-Datei repository.xlordkx-1.0.0.zip aus dem Netz und ladet sie wie schon beim AddonScriptorDE-Repository auf euren Kodi-Rechner oder einen als Mediacenter benutzten Raspberry Pi. Wer dazu fragen hat, der liest bitte in dem ursprünglichen Artikel zu Amazon-Prime-Instant-Video-Addons für Kodi nach, dort habe ich das Vorgehen ausführlich (ich für meinen Teile würde das bei OpenELEC mit SSH machen, die Zugangsdaten lauten „root“ und „openelec“ als Passwort) beschrieben. Anschließend spielt ihr das Repository über Optionen | Einstellungen | Addons | Aus ZIP-Datei installieren ein.

XLordKX Repo zu Kodi hinzufügen

Dnach solltet ihr unter Optionen | Einstellungen | Addons | Weitere Addons | XLordKX Repo das überarbeitete Addon Amazon Prime Instant Video finden und installieren können. Wie auch schon beim alten Addon markiert ihr danach das Addon erneut und öffnet mit [C] abermals das Kontextmenü. Dieses mal wählt ihr allerdings mit Konfigurieren die Einstellungen des Amazon-Addons an. In diesen ändert ihr die Seitenversion auf DE und die Maximale Bitrate auf den Maximalwert von 1080p@10000kb. Mit dieser Auflösung sollte eigentlich auch ein Raspberry Pi zurechtkommen. Auch hier gibt es wieder keinen Unterschied zum ursprünglichen Addon. Mit OK schließt ihr die Einstellungen wieder.

Über das neue Repository installiert ihr das Amazon-Addon und haltet es aktuell.

Über das neue Repository installiert ihr das Amazon-Addon und haltet es aktuell.

Damit der Zugriff von Kodi auf Amazon Prime Video klappt, muss im Addon das deutsche Portal gewählt werden.

Damit der Zugriff von Kodi auf Amazon Prime Video klappt, muss im Addon das deutsche Portal gewählt werden.

Beim ersten Start des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons frägt euch dieses nun wie gewohnt nach eurem Amazon-Login und dem dazugehörigen Passwort — auch das überarbeitete Addon generiert aus den Daten ein Cookie, das es im Speicher ablegt. Die Zugangsdaten zu Amazon werden daher vom Addon nicht auf dem System gespeichert. Danach startet das Amazon-Addon wie gewohnt. Ihr habt Zugriff auf das komplette Amazon-Prime-Angebot an Filmen und Serien sowie die von euch gepflegte Watchlist. Wie schon im Absatz zuvor genannt, spielt selbst ein Raspberry Pi die Amazon-Videos in der höchstmöglichen Qualität ab.

Das aktuelle Amazon-Addon für Kodi erlaubt wieder den Zugriff auf die Amazon-Mediathek.

Das aktuelle Amazon-Addon für Kodi erlaubt wieder den Zugriff auf die Amazon-Mediathek.

Selbst der Raspberry Pi erlaubt das Playback mit der höchsten Qualitätsstufe.

Selbst der Raspberry Pi erlaubt das Playback mit der höchsten Qualitätsstufe.

Nutzt ihr bei der Eingabe der Zugangsdaten eine Hardware-Tastatur, dann achtet beim Eintippen des Passworts bitte auf das im Kodi-System eingestellt Layout. Bei OpenELEC steht dieses von Haus aus, auch wenn ihr während des Einrichtungs-Assistenten das Kodi-System auf Deutsch umgestellt habt, auf einem US-Layout mit QWERTY als Reihenfolge der obersten Buchstabenreihe. Bei der Eingabe eines Passworts mit einem Y oder Z drehen sich die Buchstaben infolge dessen um. Öffnet in OpenELEC daher über Optionen | OpenELEC | System, wählt unter Tastaturbelegung die Option de aus und prüft dann bei der Eingabe der im Klartext angezeigten E-Mail-Adresse, ob Y und Z auf den richtigen Tasten liegen.
Mit einem deutschen Tastaturlayout klappt auch die Eingabe des Passworts.

Mit einem deutschen Tastaturlayout klappt auch die Eingabe des Passworts.

Wie geht es danach weiter? Lordk hält seinen Fork des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons aktuell auf dem laufenden Stand, sodass es auch bei weiteren Änderungen seitens Amazons funktioniert. Mithilfe des Repositories bekommt ihr nötige Updates automatisch in eure Kodi-Installation eingespielt. Sollte nun AddonScriptorDE sein ursprüngliches Addon wieder weiterentwickeln und die Änderungen des Forks zurück in das Original wandern, dann würde ich die modifizierte Version wieder deinstallieren und auch auf das Original umsteigen. Ich lasse es euch wissen, sobald sich etwas tut.

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OpenStreetMap sucht Spenden für neue Hardware http://linuxundich.de/gnu-linux/openstreetmap-sucht-spenden-fuer-neue-hardware/ http://linuxundich.de/gnu-linux/openstreetmap-sucht-spenden-fuer-neue-hardware/#comments Wed, 17 Jun 2015 09:15:37 +0000 http://linuxundich.de/?p=29195 Wer noch ein paar Taler in seinem Geldbeutel findet und ein Herz für die OpenStreetMap hat, der kann aktuell an die OpenStreetMap Foundation spenden. Insgesamt hat sich die Foundation 56000 Pfund (also knapp 77500 Euro) für neue Hardware zum Ziel genommen. Inzwischen … Weiterlesen

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Wer noch ein paar Taler in seinem Geldbeutel findet und ein Herz für die OpenStreetMap hat, der kann aktuell an die OpenStreetMap Foundation spenden. Insgesamt hat sich die Foundation 56000 Pfund (also knapp 77500 Euro) für neue Hardware zum Ziel genommen. Inzwischen sind von dieser Summe schon über 34000 Pfund zusammenkommen. Das Geld fließt in einen zweiten Datenbankserver, in einen neuen Kartenserver und in Upgrades des bestehenden Rechner-Parks. Alle Infos und die entsprechenden Spenden-Buttons findet ihr den Seiten der OpenStreetMap.

It’s upgrade time! OpenStreetMap is growing, servers are projected to hit capacity by mid 2015. OpenStreetMap is a global community of dedicated and resourceful people, giving their time to make the best map of the world. Those mappers’ contributions are the largest part of the project. However, contributors need infrastructure such as a repository to share their contributions and services that help them make the map and talk to each other. We are raising funds to keep these services running and improve them, so that everyone else can continue making an amazing map.

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Raspberry Pi Foundation bringt offizielles Raspberry Pi Case http://linuxundich.de/raspberry-pi/offizielles-raspberry-pi-case/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/offizielles-raspberry-pi-case/#comments Wed, 17 Jun 2015 08:50:32 +0000 http://linuxundich.de/?p=29181 Ursprünglich hat die Raspberry Pi Foundation nur den nackten Raspberry Pi und seine diversen Nachfolger und Varianten vertrieben, sodass sich rund um den Raspberry Pi eine rege und äußerst fleißige Zubehör-Industrie entwickeln konnte. Nun macht die Foundation dieser langsam aber … Weiterlesen

Raspberry Pi Foundation bringt offizielles Raspberry Pi Case ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Ursprünglich hat die Raspberry Pi Foundation nur den nackten Raspberry Pi und seine diversen Nachfolger und Varianten vertrieben, sodass sich rund um den Raspberry Pi eine rege und äußerst fleißige Zubehör-Industrie entwickeln konnte. Nun macht die Foundation dieser langsam aber sicher immer mehr Konkurrenz: Mit einem eigenen offiziellen  Raspberry Pi Case dürften es die kleinen Zubehör-Hersteller in Zukunft nun deutlich schwerer haben, ihre eigenen RasPi-Cases an den Raspberry-Pi-Fan zu bekommen.

Das neue, für den Raspberry Pi B+ und den Raspberry Pi 2 geeignete, offizielle Raspberry Pi Case, besteht aus fünf ineinander gesteckten Kunstoffteilen. Der Deckel des Cases lässt sich mit einem Handgriff abnehmen, sodass sich Pi Hats, also genormte Zusatzplatinen wie etwa Displays oder andere Anzeigen, auf den RasPi trotz des Gehäuses aufstecken lassen. Auch der Zugang zum GPIO und zum Kamera-Anschluss lässt sich an der Seite unter einem kleinen Deckel freilegen. Die auf der Platine des Raspberry Pi aufgebrachten LEDs bleiben auch im Gehäuse sichtbar. Ansonsten unterscheidet sich das Gehäuse nicht groß von den bisherigen Alternativen.

Das von der Raspberry Pi Foundation entwickelte Gehäuse für den RasPi.

Das von der Raspberry Pi Foundation entwickelte Gehäuse für den RasPi.

Das Raspberry Pi Case lässt sich in Deutschland aktuell über Element 14 für 7,61 Euro zzgl. Steuern bestellen, allerdings nimmt der Händler nur von Geschäftskunden Bestellungen entgegen. Verbraucher müssen hingegen auf Reseller wie zum Beispiel Pollin, Exp-Tech oder Watterott ausweichen, dort kann ich das neue Raspberry-Pi-Gehäuse allerdings noch nicht im Programm finden. Interessenten müssen sich also noch ein wenig in Geduld üben. Ich vermute aber stark, dass das offizielle Raspberry Pi Case früher oder später auch bei den großen Versandportalen wie Amazon, Conrad, Reichelt und Co. auftauchen wird.

 

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Kodi für Android ab jetzt im Play Store http://linuxundich.de/android/kodi-fuer-android-ab-jetzt-im-play-store/ http://linuxundich.de/android/kodi-fuer-android-ab-jetzt-im-play-store/#comments Mon, 15 Jun 2015 08:08:39 +0000 http://linuxundich.de/?p=29159 Das freie Mediacenter Kodi (früher unter dem Namen XBMC bekannt) gibt es ja schon seit einer geraumen Zeit auch für Android. Doch wer sich das Programm auf seinem Android-TV-Stick oder Tablet installieren wollte, der musste sich die bislang die APK-Datei von … Weiterlesen

Kodi für Android ab jetzt im Play Store ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Das freie Mediacenter Kodi (früher unter dem Namen XBMC bekannt) gibt es ja schon seit einer geraumen Zeit auch für Android. Doch wer sich das Programm auf seinem Android-TV-Stick oder Tablet installieren wollte, der musste sich die bislang die APK-Datei von Hand aus dem Netz herunterladen und am Play Store vorbei auf dem Gerät einspielen. Das macht in der Regel auf den wenigsten Android-Geräten Probleme, allerdings muss man sich in diesem Fall zum Beispiel selber um Updates kümmern und diese wieder von Hand einspielen.

Wer automatisch immer auf dem aktuellen Stand sein möchte, der findet Kodi nun auch ganz offiziell im Google Play Store. So lässt sich Kodi nun mit wenigen Klicks auf beliebigen Android-Geräten installieren. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob die XBMC Foundation beide Versionen der Anwendung (für ARM- und die X86-CPUs) eingestellt hat, sodass man Kodi über den Play Store auch auf dem Google Nexus Player installieren könnte. Sollte der Play Store bei Kodi melden, dass euer Gerät nicht kompatibel sei, dann probiert daher die X86-Version von der Kodi-Homepage.

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Bei der Version handelt es sich übrigens um das frisch veröffentlichte Test-Build Kodi 15.0 Beta 2, das unter anderem eine Reihe von Verbesserungen für Kodi unter Android mitbringt. Die demnächst zur Veröffentlichung anstehende Kodi-Ausgabe unterstützt jetzt das Abspielen von 4K-Videos. Dafür braucht es mindestens Android 5.0 sowie geeignete Hardware — dabei scheinen die Entwickler von Nvidia unterstützt zu werden, auf dem SHIELD Android TV läuft Kodi wohl schon in 4K-Auflösung mit 60Hz. Mit Android M soll dann die Unterstützung von 4K-Playback auf breiter Basis möglich sein.

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