Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Wed, 22 Apr 2015 18:06:06 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.2 LibreOffice für Android macht Fortschritte http://linuxundich.de/android/libreoffice-fur-android-macht-fortschritte/ http://linuxundich.de/android/libreoffice-fur-android-macht-fortschritte/#comments Wed, 22 Apr 2015 11:07:18 +0000 http://linuxundich.de/?p=28833 Unter Linux gibt es kaum eine Distribution, die nicht LibreOffice vorinstalliert oder das freie Office-Paket zumindest in seinen Paketquellen führt. Natürlich gibt es aber LibreOffice auch für Anwender mit MacOS X oder Windows auf dem Rechner. Wer aber auch mit … Weiterlesen

LibreOffice für Android macht Fortschritte ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Unter Linux gibt es kaum eine Distribution, die nicht LibreOffice vorinstalliert oder das freie Office-Paket zumindest in seinen Paketquellen führt. Natürlich gibt es aber LibreOffice auch für Anwender mit MacOS X oder Windows auf dem Rechner. Wer aber auch mit Android unterwegs ist, der muss bisher auf eine ordentliche LibreOffice-App verzichten. Das heißt aber nicht, dass nicht an einer offiziellen LibreOffice-Version für Android gearbeitet wird. Schon 2012 hatte ich mit Florian Effenberger (Executive Director der The Document Foundation) über eine Android-Version des Office gesprochen, an der damals bereits gearbeitet wurde. Inzwischen beteiligt sich mit Collabora ja auch ein Unternehmen an der Entwicklung. Die zusätzliche Manpower zeigt sich nun auch im Fortschritt des Projekts.

Die aktuellen Nightly-Builds von LibreOffice für Android gehen inzwischen recht weit. Es lassen sich Dokumente des Writer, von Calc und von Draw sowie Impress-Präsentationen unter LibreOffice für Android anzeigen und auch bearbeiten. Die letzten Builds bieten sogar die Möglichkeit eingebettete Bilder oder Formen zu skalieren und im Dokument zu verschieben. Dank Optimierungen geschieht die Darstellung der LibreOffice-Dokumente inzwischen auch mit recht brauchbarer Performance — der Viewer arbeitet in meinen Augen noch deutlich zu langsam. Ebenso wurde die Möglichkeit implementiert Änderungen am Dokument abzuspeichern.

LibreOffice für Android

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Noch liegt vor der den Entwicklern von LibreOffice für Android aber noch ein gutes Stück Arbeit. Den aktuellen Entwicklungsstand beschreibt die Foundation in ihrem Beitrag als “prototype preview”. Es handelt sich bei den aktuellen Builds also weder um Betas noch um Alpha-Versionen, sondern um eine Vorschau auf einen ersten richtigen Prototyp. Bis wir LibreOffice für Android also ganz offiziell im Play Store oder auf im Open-Source-Market F-Droid finden werden, wird also noch einige Zeit vergehen. Bis dahin müssen wir uns noch etwas in Geduld üben und auf Alternativen, inzwischen unterstützt ja sogar Google Drive das ODF-Format.

Neben den täglich aktualisierten Nightly-Builds gibt es in den Wiki-Seiten der The Document Foundation Einträge mit Hinweisen für User und Entwickler, die an der Entwicklung von LibreOffice für Android teilhaben möchten. Bugs und Ideen zur mobilen Version von LibreOffice lassen sich über den Bug Tracker der Foundation den Entwicklern mitteilen. Wer die Foundation nur materiell unterstützen möchte, der kann ihr über Paypal, Kreditkarte, Bitcoin oder Flattr ein paar Euro oder Dollar zukommen lassen.

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Arch-Linux mit Ubuntu-ähnlichem Command-not-found nachrüsten http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-mit-ubuntu-ahnlichem-command-not-found-nachrusten/ http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-mit-ubuntu-ahnlichem-command-not-found-nachrusten/#comments Wed, 22 Apr 2015 09:08:36 +0000 http://linuxundich.de/?p=28811 Wer unter Ubuntu versucht eine Anwendung über das Terminal aufzurufen, die aktuell nicht auf dem Rechner installiert ist, der bekommt seit geraumer Zeit über command-not-found den Hinweis, welches Paket zu installieren wäre. So erspart man sich die Suchererei über apt-cache search … Weiterlesen

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Wer unter Ubuntu versucht eine Anwendung über das Terminal aufzurufen, die aktuell nicht auf dem Rechner installiert ist, der bekommt seit geraumer Zeit über command-not-found den Hinweis, welches Paket zu installieren wäre. So erspart man sich die Suchererei über apt-cache search suchbegriff und kann direkt das entsprechende Paket einspielen. Unter Arch-Linux gibt es diese Funktion nicht out of the box, sie lässt sich für die Bash- und Zsh-Shell allerdings ohne allzu großen Aufwand nachrüsten.

Pkgfile zeigt auf Wunsch wie bei Ubuntu welche Pakete installiert gehören.

Pkgfile zeigt auf Wunsch wie bei Ubuntu welche Pakete installiert gehören.

Wer command-not-found nicht kennt oder nur sehr selten zu einem Terminal greift, der versteht eventuell nicht, von was ich rede. Daher ein kurzes Beispiel: ruft ihr unter Arch eine Anwendung auf, die es theoretisch gibt, die aber noch nicht installiert ist. Dann bekommt ihr lediglich die Information, dass das Kommando nicht gefunden werden konnte. Ubuntu hingegen gibt die klare Ansage aus, welches Paket fehlt und liefert gleich das entsprechende Kommando mit, es aus den Paketquellen zu installieren.

user@arch:~$ htop
bash: htop: Kommando nicht gefunden.
user@ubuntu:~$ htop
Die Anwendung »htop« ist momentan nicht installiert. Sie können sie durch folgende Eingabe installieren:
sudo apt-get install htop

Die Funktion lässt sich nun aber auch unter Arch Linux nachrüsten (der Tipp sollte natürlich auch auf Arch-Derivaten wie Antergos oder Manjaro funktionieren). Dazu müsst ihr das Werkzeug Pkgfile auf eurem System installieren und die von euch eingesetzte Shell über ~/.bashrc oder~/.zshrc mit dem Aufruf des command-not-found-Handle von Pkgfile verbinden. Damit die Funktion ohne den Neustart des Terminal-Fensters aktiv wird, lasst ihr die Shell am Ende ihre Konfigurationsdatei neu einlesen.

### Pkgfile installieren und aktualisieren
$ sudo pacman -S pkgfile
$ sudo pkgfile --update
### Für automatischen Abgleich der Daten
$ sudo systemctl enable pkgfile-update.timer
### Für Bash-User
$ echo "source /usr/share/doc/pkgfile/command-not-found.bash" >> ~/.bashrc
$ source ~/.bashrc
### Für User mit der Zsh
$ echo "source /usr/share/doc/pkgfile/command-not-found.zsh" >> ~/.zshrc
$ source ~/.zshrc

Anschließend ist command-not-found umgehend aktiv und erscheint sobald ihr eine Anwendung aufruft, die noch nicht installiert wurde. Alternativ könnt ihr Pkgfile auch von Hand anschmeißen und so herausfinden über welches Paket eine Datei installiert werden könnte (pkgfile suchbegriff) oder welche Dateien ein Paket mitbringt, ohne es installieren zu müssen (pkgfile -l suchbegriff). Pkgfile sucht in allen Paketquellen, das Angebot des Arch Linux Repository AUR bleibt allerdings außen vor.

user@arch:~$ htop
htop may be found in the following packages:
extra/htop 1.0.3-2 /usr/bin/htop
user@arch:~$ pkgfile htop
extra/bash-completion
extra/htop
user@arch:~$ pkgfile -l htop
extra/htop /usr/
extra/htop /usr/bin/
extra/htop /usr/bin/htop
[...]
extra/htop /usr/share/pixmaps/
extra/htop /usr/share/pixmaps/htop.png

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Last Week Tonight with John Oliver über Softwarepatente http://linuxundich.de/politik/last-week-tonight-with-john-oliver-uber-softwarepatente/ http://linuxundich.de/politik/last-week-tonight-with-john-oliver-uber-softwarepatente/#comments Mon, 20 Apr 2015 22:49:27 +0000 http://linuxundich.de/?p=28804 Das Thema Softwarepatente liegt vielen Linux-Anwendern am Herzen, doch nicht computeraffine Menschen fällt es schwer sich dem Thema zu nähern und die Gründe zu verstehen, warum Softwarepatente eine Geißel sind, die uns alle betreffen. John Oliver hat sich diese Woche … Weiterlesen

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Das Thema Softwarepatente liegt vielen Linux-Anwendern am Herzen, doch nicht computeraffine Menschen fällt es schwer sich dem Thema zu nähern und die Gründe zu verstehen, warum Softwarepatente eine Geißel sind, die uns alle betreffen. John Oliver hat sich diese Woche in seiner Show Last Week Tonight dem Thema angenommen und bringt es in meinen Augen gut auf den Punkt.

Last Week Tonight with John Oliver über Softwarepatente ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Fossdroid: Neuer Open-Source-Index für Android http://linuxundich.de/android/fossdroid-neuer-open-source-index-fur-android/ http://linuxundich.de/android/fossdroid-neuer-open-source-index-fur-android/#comments Mon, 20 Apr 2015 16:16:12 +0000 http://linuxundich.de/?p=28786 Wie bei vielen von euch sicherlich bekannt ist, basiert Android auf dem Linux-Kernel und nutzt viele andere Open-Source-Komponenten. Auch vieles rund um das System ist von Google unter Open-Source-Lizenzen veröffentlicht worden. Inzwischen ist es jedoch gar nicht mehr so leicht … Weiterlesen

Fossdroid: Neuer Open-Source-Index für Android ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wie bei vielen von euch sicherlich bekannt ist, basiert Android auf dem Linux-Kernel und nutzt viele andere Open-Source-Komponenten. Auch vieles rund um das System ist von Google unter Open-Source-Lizenzen veröffentlicht worden. Inzwischen ist es jedoch gar nicht mehr so leicht ein Android-Smartphone ohne Google-Komponenten zu nutzen: Ohne den Play Store, ohne Maps ohne die Google Play Services ist ein Android-Handy auf den ersten Blick nicht viel als ein teures und unsinnig großes Mobiltelefon.

Dank freier Software lässt sich Android allerdings auch ohne Google erweitern, schließlich gibt es populäre freie Anwendungen wie Firefox oder VLC auch für Android. Ohne Google-Konto und somit einen Zugang zum Play Store lassen sich diese Anwendungen allerdings nur umständlich installieren und aktuell halten. Hier springen Open-Source-Markets wie F-Droid oder neuerdings Fossdroid in die Bresche. Beide Projekte machen das Finden und installieren von freier Software für Android zu einem Kinderspiel.

Der Open-Source-Index Fossdroid

Wer auf Google Play nach freier Software sucht, dem wird nicht gerade das Leben leicht gemacht: einen Filter nach der Lizenz des entsprechenden Programms gibt es nicht. Suchbegriffe wie “gpl” bringen einen auch nicht gerade weiter. Auf Fossdroid findet ihr nun ausschließlich freie Software für Android. Für jedes Programm sind Links zur Homepage, zum Quellcode und zum Bugtracker enthalten, sodass man sich auch aktiv in die Entwicklung einbringen kann — sei es nur zum Melden von Bugs.

Wer eines der Programme installieren möchte, der muss die Installation von Apps unbekannter Herkunft unter Einstellungen | Sicherheit auf seinem Handy erlauben und dann die Webseite ansurfen. Gleich neben dem Programm-Icon finden sich die Download-Links, die jeweils auf das Installations-Paket im APK-Format verweisen. Ladet ihr die Datei direkt auf dem Handy herunter, dann könnt ihr diese direkt mit einem Fingerzeig auf die Download-Benachrichtigung installieren.

Auf Fossdroid findet ihr Open-Source-Apps für Android.

Auf Fossdroid findet ihr Open-Source-Apps für Android.

Neben Klassikern wie Firefox oder VLC listet Fossdroid auch zahlreiche unbekannte Apps.

Neben Klassikern wie Firefox oder VLC listet Fossdroid auch zahlreiche unbekannte Apps.

Im Gegensatz zur F-Droid-Community hat Fossdroid allerdings keine eigene Android-App im Programm, die als Open-Source-Market dienen könnte. Um Updates müsste man sich ohne die F-Droid-App daher selber von Hand kümmern, wodurch man in der Regel die meisten interessanten Updates verpassen wird. Aufgrund dessen bietet Fossdroid bis auf eine etwas anspruchsvollere Präsentation der Apps aktuell noch keinen richtigen Mehrwert für den Nutzer.

Ich würde mir wünschen, dass zum Beispiel Screenshots der jeweiligen Apps eingepflegt oder auch Links zu Google Play eingebaut werden. So könnte man sich bequem auf Fossdroid nach freier Android-Software umsehen und bei Interesse Apps auch direkt über den Google-Market installieren und so über Google auch aktuall halten. Es soll ja Freunde freier Software geben, die ihre Android-Software trotz aller Google-Kritik lieber über den Play Store installieren würden.

Freie Software für Android mit F-Droid

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Cirrus7 Nimbini: Neuer Kompaktrechner mit schnellen CPUs aber ohne Lüfter http://linuxundich.de/gnu-linux/cirrus7-nimbini-neuer-kompaktrechner-mit-schnellen-cpus-aber-ohne-lufter/ http://linuxundich.de/gnu-linux/cirrus7-nimbini-neuer-kompaktrechner-mit-schnellen-cpus-aber-ohne-lufter/#comments Thu, 16 Apr 2015 11:46:39 +0000 http://linuxundich.de/?p=28767 Dass moderne Computer nicht mehr die Größe einer Waschmaschine und laut wie ein Propeller-Flugzeug sein müssen, beweisen schon seit geraumer Zeit Single Board Computer wie der Raspberry Pi oder seine Alternativen wie BeagleBoard, Banana Pi oder Odroid. Doch so gut … Weiterlesen

Cirrus7 Nimbini: Neuer Kompaktrechner mit schnellen CPUs aber ohne Lüfter ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Dass moderne Computer nicht mehr die Größe einer Waschmaschine und laut wie ein Propeller-Flugzeug sein müssen, beweisen schon seit geraumer Zeit Single Board Computer wie der Raspberry Pi oder seine Alternativen wie BeagleBoard, Banana Pi oder Odroid. Doch so gut sich diese Mini-Rechner auch für Bastelprojekte oder gar einfache Desktops eignen, für “ernsthafte” Aufgaben wie Software-Entwicklung oder der Betrieb von virtuellen Maschinen braucht es doch einen ausgewachsenen Rechner. Das Esslinger Unternehmen Cirrus7 stellt schon seit längerer Zeit kompakte und lautlose Rechner mit schnellen Prozessoren her, die von Haus aus mit Linux ausgeliefert werden. Mit dem Nimbini schrumpft Cirrus7 seinen Rechner ein weiteres mal.

Vom Aufbau erinnert der Nimbini an den Cirrus7 Nimbus, dem ich hier im Blog schon einmal einen längeren Testbericht gewidmet habe. Auch beim Nimbini sorgt das aus Aluminium gefertigte Gehäuse dafür, dass die vom Prozessor erzeugte Abwärme abgeführt werden kann, ohne dass das Gerät einen aktiven Lüfter braucht. Im Inneren des Nimbini arbeitet ein Intel NUC Board mit Chips aus der neuesten Broadwell-Generation (i3,  i5 oder i7 stehen zur Wahl). Als Speichermedium finden eine SSD im M.2-Formfaktor und ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk im Gehäuse Platz. An Schnittstellen bietet der Nimbini zwei USB-3.0-Ports, zwei Mini-Display-Port-Anschlüsse für zwei Monitore, ein mal Gigabit-Ethernet und optional WLAN.

Im Cirrus7 Nimbini arbeitet ein Intel NUC Board der neuesten Broadwell-Generation  mit Core i3, i5 und i7 Prozessoren.

Im Cirrus7 Nimbini arbeitet ein Intel NUC Board der neuesten Broadwell-Generation mit Core i3, i5 und i7 Prozessoren.

Als System installiert Cirrus7 je nach Wahl des Käufers auch beim Nimbini wieder Ubuntu 14.04 LTS oder das kommende Ubuntu 15.04 von Haus aus auf die SSD. Andere Linux-Distribution werden auf Wunsch genauso vorinstalliert wie selbstverständlich auch Windows — das allerdings nur gegen Aufpreis. Demnächst startet bei Cirrus7 ein neuer Shop, in dem man seine Lieblings-Distribution direkt auswählen können wird. Auch Dual-Boot-Installation mit Linux und Windows sind ab Werk bei Cirrus7 möglich.

Im Unterschied zum Nimbus gibt es den kleinen Nimbini für Anwender, die keine Angst vor einem Schraubendreher haben, auch als Bausatz zu einem reduzierten Preis. Dabei kann der Käufer eine flachere Version wählen, in die keine 2,5-Zoll-Platte mehr passt oder eine Variante nehmen, die sich an Wand- und Bildschirmaufhängungen montieren lässt. Die Preise für den Nimbini stehen noch nicht fest, erste Vorbestellungen können Ende April, Anfang Mai im Cirrus7-Shop vorgenommen werden.

Cirrus7 Nimbini: Neuer Kompaktrechner mit schnellen CPUs aber ohne Lüfter ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Elementary OS Freya im Kurztest http://linuxundich.de/gnu-linux/elementary-os-freya-im-kurztest/ http://linuxundich.de/gnu-linux/elementary-os-freya-im-kurztest/#comments Sun, 12 Apr 2015 18:54:22 +0000 http://linuxundich.de/?p=28740 In der Welt der Desktopumgebungen haben sich Gnome, KDE, Xfce oder auch LXDE schon lange zu bekannten Marken entwickelt. Doch das im Rahmen der auf Ubuntu aufbauenden Linux-Distribution elementary OS entwickelte Pantheon gehört noch eher zu den unbekannteren Newcomern. Eigentlich unverdient, denn … Weiterlesen

Elementary OS Freya im Kurztest ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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In der Welt der Desktopumgebungen haben sich Gnome, KDE, Xfce oder auch LXDE schon lange zu bekannten Marken entwickelt. Doch das im Rahmen der auf Ubuntu aufbauenden Linux-Distribution elementary OS entwickelte Pantheon gehört noch eher zu den unbekannteren Newcomern. Eigentlich unverdient, denn die Desktopumgebung glänzt mit guter Optik und gewohnter Bedienung, ähnlich wie man sich auch bei Macs auffindet. Wer mit Ubuntus Unity oder Gnome 3 nicht zufrieden ist, der findet vielleicht bei dem gerade veröffentlichten Elementary OS Freya ein neues Zuhause.

Elementary OS Freya im Test

Das heute veröffentlichte Elementary OS Freya basiert im Kern auf Ubuntu 14.04 “Trusty”. Ein Blick in die /etc/apt/sources.list zeigt, dass Elementary den Großteil seiner Software direkt von Ubuntu bezieht, dazu gehören auch Bugfixes und Sicherheitsupdates. Nur die Desktopumgebung Pantheon, die in eigener Regie entwickelten Programme wie das E-Mail-Programm Geary, der Musikplayer Noise oder der Editor Scratch, sowie eine Reihe von gepatchten Pakete stammen aus von Elementary betriebenen Packetquellen in Form von zwei PPAs. Dadurch stehen Nutzern von elementary OS die selben Programme zur Verfügung, die man auch unter Ubuntu 14.04 installieren könnte inklusive Programmen und Updates aus den schier unzähligen Ubuntu-PPAs

Beim Blick durch Pantheon fällt auf, dass die Inspiration durch MacOS X durchaus spürbar ist. Klick man etwa rechts oben auf den Fenster-Button, dann maximiert Pantheon das aktuelle Fenster auf die volle Bildschirmgröße. Zum Schließen klickt man links oben auf das Fenster-Icon mit dem X. Zum Minimieren eines Fensters gibt es gar keine Icons, stattdessen muss man auf das entsprechende Icon im Dock am unteren Bildschirmrand antippen. Zum Wiederherstellen klickt man einfach das Icon nochmal an. Mac-User werden mit dieser Bedienweise mit Sicherheit ganz ordentlich zurecht kommen. Beim Browser verzichtet Freya auf die üblichen Verdächtigen wie Chromium oder Firefox, sondern installiert mit Midori einen eher unbekannten Browser, der allerdings flink zu Werke geht.

Screenshot-Galerie: Elementary OS Freya

Elementars OS nutzt als Displaymanager LightDM. Der Desktop erinnert stark an MacOS X. Als Browser installiert Elementary OS den schlanken Midori-Browser. Elementars OS Freya setzt auf die Paketquellen von Ubuntu 14.04. Den Editor Sratch entwickelt Elementary OS in eigener Regie. Der Übersichtsmodus wurde in Freya komplett überarbeitet.

Insgesamt macht Elementary OS Freya einen ordentlichen Eindruck. Wer die Optik mag, der bekommt mit Freya einen schicken Desktop mit modernen und schlicht gehaltenen Programmen. Aufgrund der Ubuntu-Basis bleibt man bei Elementary mit Problemen nicht alleine, da sich Tipps aus Foren, Wikis und Blogs zu Ubuntu eben auch mit Elementary umsetzen lassen. Das nächste Elementary OS 0.4 “Loki” wird auf Ubuntu 16.04 basieren und Anfang 2017 erscheinen. Damit springt Elementary von LTS-Version zu LTS-Version, sodass man sich als Freya-Nutzer für die nächsten zwei Jahre nicht mit Distributions-Updates plagen muss.

Versteckter Download

Wie Canonical versuchen auch die Elementary-OS-Entwickler beim Download des ISO-Images ein wenig Geld aus den Taschen der Anwender zu kitzeln. Elementary geht dabei noch einen Schritt weiter und bietet erst gar keinen direkten Download-Button an. Klickt man auf der Homepage auf den Button Download Freya, dann kommt man zu einem Formular, in dem man seine Kreditkartendaten eingeben soll. Wer Freya kostenlos herunterladen möchte, der muss erst auf Anderer tippen, also einen individuellen Beitrag spenden, und in das Spendenfeld eine Null für 0 Dollar eingeben. Dann lässt sich Elementary OS Freya auch eine Spende herunterladen.

Elementary OS Freya im Kurztest ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Sophos Antivirus Basic kostenlos für Linux http://linuxundich.de/gnu-linux/sophos-antivirus-basic-fur-linux-kostenlos/ http://linuxundich.de/gnu-linux/sophos-antivirus-basic-fur-linux-kostenlos/#comments Sat, 11 Apr 2015 22:10:01 +0000 http://linuxundich.de/?p=28723 Wenn ein Thema Linux-Einsteiger besonders intensiv beschäftigt, dann sind das meist Fragen rund um die Sicherheit des Systems. Seitdem der Hype um Personal Firewalls wie ZoneAlarm, Kerio (inzwischen Sunbelt) und Co. abgeflacht ist, beschränken sich die Fragen auf das Thema … Weiterlesen

Sophos Antivirus Basic kostenlos für Linux ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wenn ein Thema Linux-Einsteiger besonders intensiv beschäftigt, dann sind das meist Fragen rund um die Sicherheit des Systems. Seitdem der Hype um Personal Firewalls wie ZoneAlarm, Kerio (inzwischen Sunbelt) und Co. abgeflacht ist, beschränken sich die Fragen auf das Thema Virenscanner: Kann man unter Linux wirklich auf einen Virenscanner verzichten? Wirklich, ganz wirklich? Steigt mir nicht meine Bank auf die Füße, weil ich Onlinebanking ohne Virenscanner mache? Meine Antwort auf solche Fragen lautet: Ja. Ja, wirklich! Und ja, du darfst auch Online-Banking ohne Virenscanner betreiben! Damit Umsteiger nun aber wieder ruhig schlafen können, nimmt sich der britische Antivirus-Spezialist Sophos der Thematik an. Wer möchte, kann sich seit heute Sophos Anti-Virus for Linux Basic kostenlos installieren.

Virenscanner für Linux sind in der Regel für Server-Systeme gedacht, die auf Mail- und Fileservern nach infizierten Dateien und Attachments suchen sollen. Sie verrichten ihre Arbeit daher in der Regel im Hintergrund, ohne dass permanent ein Fensterchen mit bunt blinkenden Lichtern den Bedrohungsstatus signalisiert. Auch Sophos Anti-Virus for Linux Basic verzichtet auf großes Tohuwabohu. Die Anwendung besteht aus einem Dienst und einem Satz Werkzeugen für das Terminal. Optisches Feedback gibt es nur, wenn Sophos etwas auf der Festplatte findet oder ihr im Begriff seid, eine mit einem Virus infizierte auf die Festplatte zu schreiben.

Sophos Anti-Virus for Linux Basic installieren

Sophos Anti-Virus for Linux bekommt ihr von der Sophos-Homepage kostenlos im Austausch gegen eure E-Mail-Adresse zum Herunterladen angeboten. Der Download des Installationspakets sav-linux-free-9.9.tgz schlägt mit über stolzen 400 MByte zu Buche — schlank sind Antiviren-Apps auch unter Linux nicht. Zur Installation der Anwendung müsst ihr das Archiv lediglich entpacken und dann die text-basierte Installationsroutine mit Root-Rechten ausführen. Ein DEB- oder RPM-Paket für eine saubere Installation über die Paketverwaltung eures Linux-Systems gibt es bisher noch nicht, dafür müsste das Programm aber auch so gut wie mit jedem Linux funktionieren.

$ tar -xzf sav-linux-free-9.9.tgz
$ sudo sophos-av/install.sh

Der Installationsassistent möchte von euch wissen, ob Sophos im Hintergrund nach Schadprogrammen suchen soll, wohin er die Dateien installieren soll und ob ihr die “Free-Version” ohne Support möchtet. Im Normalfall könnt ihr einfach mit [Eingabe] jede Frage mit der Vorgabe beantworten. Am Ende generiert der Installer bei Bedarf noch ein zu eurem Kernel passendes Kernelmodul, das als Schnittstelle zwischen Antivirenscanner und Linux-System dient. Im Normalfall sollte die Installation ohne Probleme durchlaufen, ich habe sie unter Ubuntu 14.04, Ubuntu 14.10 und Arch in einer virtuellen Maschine getestet.

Der Virenscanner Sophos Anti-Virus for Linux wird über das Terminal installiert.

Der Virenscanner Sophos Anti-Virus for Linux wird über das Terminal installiert.

Nach der Installation von Sophos Anti-Virus for Linux ist der Antivirenscanner gleich im Hintergrund aktiv. Den Status könnt ihr mit savdstatus oder mit den üblichen Init-Skripten auf Aktivität überprüfen und auch stoppen und bei Bedarf wieder starten. Dass Sophos für Linux auch wirklich funktioniert, könnt ihr zum Beispiel mit der Eicar-Test-Datei prüfen. Schreibt den auf der Seite genannten String einfach mit einem beliebigen Editor auf die Festplatte, Sophos wird den Schreibzugriff stoppen und euch auf die infizierte Datei hinweisen.

### Status abfragen
$ /opt/sophos-av/bin/savdstatus
Sophos Anti-Virus is active
$ service sav-protect status
sav-protect start/running, process 5370
### Sophos On-access scanning stoppen
$ sudo service sav-protect stop
### Sophos On-access scanning starten
$ sudo service sav-protect start
Sophos Anti-Virus for Linux meldet den Versuch die Eicar-Testdatei abzuspeichern.

Sophos Anti-Virus for Linux meldet den Versuch die Eicar-Testdatei abzuspeichern.

Eine grafische Oberfläche bietet Sophos Anti-Virus for Linux ansonsten nicht. Habt ihr den den On-access-Scanner aktiviert, dann arbeitet Sophos unauffällig im Hintergrund. Möchtet ihr gezielt Dateien oder Ordner scannen, dann müsst ihr dafür ein Terminal öffnen und den Befehl savscan aufrufen. Als Parameter gebt ihr dem Kommando entweder eine Datei oder ein Verzeichnis mit, das Sophos dann rekursiv nach mit Schadsoftware infizierten Programmen und Dateien durchsucht. Eine ausführliche Hilfe bekommt ihr über die Man-Page des Programms, allerdings nur in englischer Sprache.

### Hilfe zum Virenscanner
$ man savscan
### Homeverzeichnis bei Bedarf scannen
$ savscan /home
SAVScan Virenerkennungsdienstprogramm
Version 5.12.0 [Linux/AMD64]
Version Virendaten 5.13, März 2015
Enthält die Erkennung von 8899461 Viren, Trojanern und Würmern
Copyright (c) 1989-2015 Sophos Limited. Alle Rechte vorbehalten.

Systemzeit 22:30:55, Systemdatum 11. April 2015

Normale Überprüfung

2243 Dateien überprüft in 40 Sekunden.
Es wurden keine Viren gefunden.
Ende von Scan.

Auf der einen Seite macht Sophos in meinen Augen einiges richtig: Sophos Antivirus Basic für Linux arbeitet unauffällig im Hintergrund und warnt den Anwender nur bei Bedarf. Den üblichen Snakeoil-Firlefanz spart sich Sophos unter Linux. Das Programm belegt allerdings mehr als 600 MByte auf der Festplatte und nimmt sich auch einen kräftigen Schluck aus dem Arbeitspeicher. Gleich zwei Prozesse genehmigen sich mehr als 300 MByte RAM. Nur bei der Last konnte ich keine große Veränderung spüren, im Leerlauf hält sich Sophos angenehm zurück und beim Schreiben von Dateien steigt die Last nicht spürbar an.

Sophos Anti-Virus for Linux schnappt sich 300 MByte Arbeitsspeicher.

Sophos Anti-Virus for Linux schnappt sich 300 MByte Arbeitsspeicher.

Nun bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob man sich denn Sophos Antivirus Basic für Linux installieren sollte — Linux-Einsteigern kribbelt es mit Sicherheit schon in ihren Fingern. Sophos macht auf der Homepage des Produkts zum Glück keine großen Versprechungen: Das Programm sucht lediglich nach Schadprogrammen, die es auf Windows-Rechner, Macs und Android-Smartphones und Tablets abgesehen hat.

Weiterhin keine Linux-Viren in Sicht

Über Malware für Linux verliert Sophos kein Wort — Nach wie vor warte ich noch auf jederzeit losbrechende Virenwelle für Linux. Der Virenscanner richtet sich also weiterhin eher an diejenigen, die einen File-Server absichern möchten und nicht für Linux-Anwender, die Angst um ihr System haben oder Nutzer, die viel mit Malware-Schleudern wie MS-Office-Dokumenten zu tun haben.

The Sophos Antivirus engine effectively detects and cleans viruses, Trojans, and other malware. In addition to sophisticated detection-based on advanced heuristics, Sophos Antivirus for Linux uses Live Protection to look up suspicious files in real time via SophosLabs. To prevent the Linux machine from becoming a distribution point, Sophos Antivirus for Linux also detects, blocks, and removes Windows, Mac, and Android malware.

Wer mehr Informationen zu Sophos Antivirus Basic für Linux sucht, der schaut entweder auf der Homepage des Anbieterss vorbei oder besucht das eigens für die Linux-Version eingerichtet Forum der Linux-Version — ihr wärt allerdings die ersten, die dort etwas schreiben. Es gibt auch einen etwas ausführlicheren Startup-Guide im PDF-Format, in dem mehr zu den Kommandos und Optionen von Sophos-Antivirus zu finden ist. Die FAQ zu Sophos Antivirus Basic für Linux ist allerdings noch sehr spärlich bestückt.

Sophos Antivirus Basic kostenlos für Linux ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Arch-User mit Gnome aufgepasst, Update auf Gnome 3.16 problematisch http://linuxundich.de/allgemein/arch-user-mit-gnome-aufgepasst-update-auf-gnome-3-16-problematisch/ http://linuxundich.de/allgemein/arch-user-mit-gnome-aufgepasst-update-auf-gnome-3-16-problematisch/#comments Fri, 10 Apr 2015 19:16:43 +0000 http://linuxundich.de/?p=28719 Wer mit Arch unterwegs ist und mit Gnome als Desktopumgebung arbeitet, der wird sich zwar über das Erscheinen von Gnome 3.16 in den Paketquellen freuen, doch heute ist einer der Tage, an dem man als Arch-User sein System besser nicht … Weiterlesen

Arch-User mit Gnome aufgepasst, Update auf Gnome 3.16 problematisch ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wer mit Arch unterwegs ist und mit Gnome als Desktopumgebung arbeitet, der wird sich zwar über das Erscheinen von Gnome 3.16 in den Paketquellen freuen, doch heute ist einer der Tage, an dem man als Arch-User sein System besser nicht aktualisieren sollte! Das große Gnome-Update bringt wohl einen gravierenden Bug mit: Bei mir erscheint nach dem Einloggen in Gnome nur die Meldung “Oh no! Something has gone wrong.” mit der Option sich gleich wieder auszuloggen. Die gewohnt Desktopumgebung erscheint auf den ersten Blick nicht. So geht es nicht nur mir, auch im deutschen und englischen Arch-Forum melden diverse Anwender das Problem.

Ganz weg ist die Gnome-Shell bei mir allerdings nicht. Mit [Super] aka der Windows-Taste kann ich die Aktivitäten-Übersicht öffnen und mit [Strg]+[R] auch beliebige Befehle ausführen oder Anwendungen öffnen, doch das “Oh no”-Fehler-Fenster setzt sich sofort über jede Anwendung — allerdings auch nur über den primären Bildschirm meines Dual-Monitor-Setups. Eine Lösung konnte ich bisher nicht finden. Bis die Entwickler eine Lösung gefunden haben, würde ich als Workaround empfehlen mit [Alt]+[Strg]+[F3] in ein virtuelles Terminal zu wechseln und dann GDM zu stoppen, einen einfachen Fenstermanager wie zum Beispiel Openbox zu installieren und diesen dann von Hand zu starten.

$ sudo systemctl stop gdm
$ sudo pacman -S openbox
$ echo "exec openbox-session" >> ~/.xinitrc
$ startx

Update 16.04.2015: Das Problem ist mittlerweile auch im Bugtracker von Arch angekommen. Dort gibt es dann auch einen interessanten Workaround, der auch bei mir geholfen hat. Betroffen sind wohl nur Anwender mit einem Dual-Monitor-Setup und einer speziellen Kombination von Monitoren. Um das Problem zu beheben steckt in den zweiten Monitor ab und startet einmal das System mit nur einem Monitor neu und kontrolliert die Monitor-Einstellungen, in der nur ein Monitor aufgeführt sein sollte. Fahrt dann den Rechner wieder runter, schließt den zweiten Monitor wieder an und konfiguriert dann im System den zweiten Monitor wieder neu.

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Pi Control: Monitoring für den Raspberry Pi http://linuxundich.de/raspberry-pi/pi-control-monitoring-fur-den-raspberry-pi/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/pi-control-monitoring-fur-den-raspberry-pi/#comments Wed, 01 Apr 2015 17:12:40 +0000 http://linuxundich.de/?p=28603 Viele von euch werden wie ich einen Raspberry Pi als kleine, stromsparende, eierlegende Wollmilchsau aufgestellt haben. Für einen Überblick über den Status des Mini-Servers kann man sich ein Monitoring mittels Munin oder Monitorix aufsetzen, was allerdings einiges an Aufwand und vor allen … Weiterlesen

Pi Control: Monitoring für den Raspberry Pi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Viele von euch werden wie ich einen Raspberry Pi als kleine, stromsparende, eierlegende Wollmilchsau aufgestellt haben. Für einen Überblick über den Status des Mini-Servers kann man sich ein Monitoring mittels Munin oder Monitorix aufsetzen, was allerdings einiges an Aufwand und vor allen Dingen Ressourcen des kleinen Rechners kostet. Wer einfach nur ein paar Informationen wie die Auslastung, den Traffic oder die Speicherbelegung erfahren möchte, der kann zu Pi Control greifen. Eine Android-App rundet die auf den Raspberry Pi spezialisierte Monitoring-Lösung ab.

Pi Control stammt von Willy Fritzsche, der euch auf Willy’s Technik-Blog über das Programm informiert. Die Installation des Monitoring-Skripts funktioniert dank eines kleinen Installers recht leicht, allerdings gibt es unter Raspbian ein paar Vorarbeiten zu erledigen. Zum einen braucht ihr natürlich einen Webserver zur Darstellung der Daten, zum anderen benötigt Pi Control einen funktionsfähigen Root-Account. Verpasst daher zum Einstieg erst einmal Root ein Passwort und installiert dann eine Webserver mitsamt PHP. Für meinen Test habe ich den leichtgewichtigen Lighttpd gewählt.

Lighttpd mit PHP unter Raspbian einrichten

$ sudo apt-get install lighttpd php5-cgi php5-fpm php5-mcrypt libssh2-1-dev libssh2-php
$ sudo lighty-enable-mod fastcgi
$ sudo lighty-enable-mod fastcgi-php
$ sudo service php5-fpm restart
$ sudo service lighttpd force-reload
$ sudo passwd root

Danach könnt ihr euch mit Wget den Installer aus dem Netz herunterladen und ihn direkt im Terminal ausführen. Im Installer gebt ihr dann den von euch genutzten Webserver an, verrät dem Skript, wo es die Daten ablegen soll und gebt abschließend den Ordner für Pi Control an, unter dem ihr dann am Ende auch die Webapp aufrufen könnt. Üblicherweise solltet ihr die Vorgaben einfach unverändert übernehmen können.

Pi Control speichert das Root-Passwort zwar verschlüsselt unter /var/www/pic/ressources/config/config_ssh.php ab, doch mit dem geeigneten Wissen lässt sich aus dem gespeicherten Schlüsselt wieder auf das Root-Passwort zurückrechnen. Ich würde daher Pi Control nur auf RasPis installieren, auf denen keine kritischen Funktionen laufen und ein individuelles Root-Passwort verwenden.

Nach Abschluss der Installation müsstet ihr Pi Control über http://raspberrypi/pic oder unter http://ip-adresse/installationsordner aufrufen können — Die IP des RasPi und den Pfad müsst ihr selbstverständlich an eure Installation anpassen. Ein kleiner Einrichtungsassistent klärt danach, ob euer System alles Nötige mitbringt und fragt auch das Root-Passwort ab. Dieses braucht Pi Control um systemnahe Daten auslesen oder den RasPi über die Weboberfläche herunterzufahren oder neu starten zu können.

$ wget http://picontrol.willy-tech.de/picontrol_installer
$ sudo bash picontrol_installer
Pi Control installiert ihr über ein kleines Installations-Skript.

Pi Control installiert ihr über ein kleines Installations-Skript.

Ein Einrichtungsassistent hilft bei der Konfiguration und klärt, ob alles stimmt.

Ein Einrichtungsassistent hilft bei der Konfiguration und klärt, ob alles stimmt.

Pi Control zeigt euch nun die wichtigsten Informationen für das Monitoring relevante Daten wie CPU-Takt, Auslastung oder die Temperatur in der Übersicht an, darunter findet ihr Informationen zu den via USB an den RasPi angeschlossenen Geräten. Mit einem Klick auf Mehr anzeigen kommt ihr zu einer Übersicht mit weiteren Details. Über die seitlich im System-Widget angeordneten Buttons könnt ihr euren Raspberry Pi über den Browser gesteuert herunterfahren oder neu starten.

Monitoring für den Raspberry Pi

Im Reiter Netzwerk bekommt ihr Informationen zum kabelgebundenen Netzwerk des Raspberry Pi. Hängt ein zusätzlicher USB-WLAN-Adapter an eurem RasPi, dann zeigt Pi Control auch diesen mitsamt der in der Nähe gefundenen drahtlosen Netzwerke an. Tippt ihr auf eine der erkannten WLAN-SSIDs, dann habt ihr die Möglichkeit die Zugangsdaten einzugeben und die Verbindung aufzubauen — in meinem Test meldet Pi Control allerdings, dass die IP-Adresse nicht abgerufen werden konnte.

Die Übersicht von Pi Control zeigt allgemeine Information zum Monitoring eines RasPi an.

Die Übersicht von Pi Control zeigt allgemeine Information zum Monitoring eines RasPi an.

In der Netzwerkkontrolle könnt ihr eine Verbindung über WLAN einrichten.

In der Netzwerkkontrolle könnt ihr eine Verbindung über WLAN einrichten.

Der Aufbau der Statistiken braucht am Anfang ein wenig Zeit. Sind genug Daten zusammengekommen, könnt ihr hier den Verlauf der CPU-Tastatur, der Auslastung und der Netzwerkschnittstellen eures mit Raspbian installierten Raspberry Pi in schicken HTML5-Charts herauslesen. Über Schieberegler unter jedem Graphen lässt sich der anzuzeigende Bereich auswählen. Pi Control lässt sich zudem mit Plugins um weitere Funktionen ergänzen, so könnt ihr zum Beispiel Status-Informationen einer Fritz!Box abrufen, die Cron-Jobs des Raspbian-System über Pi Control steuern oder Luftdruck und Temperatur über den GPIO auslesen oder das Webcam-Programm Motion in die Weboberfläche integrieren.

Die Statistiken von Pi Control liefern einen Verlauf der gespeicherten Daten.

Die Statistiken von Pi Control liefern einen Verlauf der gespeicherten Daten.

Über Plugins das derFritz!Box lässt sich das Monitoring von Pi Control erweitern.

Über Plugins das derFritz!Box lässt sich das Monitoring von Pi Control erweitern.

Neben der Weboberfläche hat Pi Control auch eine Android-App im Programm, mit denen ihr die gesamte Funktionalität der Weboberfläche (bis auf die Plugins) in einer schicken App im aktuellen Material Design Androids präsentiert bekommt. Wie gewohnt findet ihr die Anwendung im Google Play Store, ihr könnt sie kostenlos installieren, allerdings liegt der Quellcode wohl nicht offen. Damit ihr über die App eine Verbindung aufbauen könnt, müsst ihr die komplette URL zu eurer Pi-Control-Installation angeben und nicht einfach nur die IP eures RasPis. Anschließend dürfte die Bedienung der Anwendung eigentlich selbsterklärend sein.

Pi Control für Android

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Alles in Allem ist Pi Control ein richtig nettes und mit viel Liebe zum Detail gemachtes Projekt zum Monitoring eines Raspberry Pi. Von der gut gemachten Weboberfläche, bis hin zur mit aktueller Android-Technik gemachten App, gibt es an Pi Control wenig auszusetzen. In meinen Augen sollte allerdings ein Authentifizierungs-Mechanismus nachgerüstet werden. Wer nicht möchte, dass jeder Teilnehmer aus dem Netzwerk Pi Control und somit den RasPi ohne Zugangsdaten steuern kann, der kann allerdings auch eine Htaccess-Abfrage vor die Webseite schalten, ich vermute dass dann allerdings die App nicht mehr Pi Control sprechen kann.

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It’s done! Debian 8 Jessie kommt am 25. April http://linuxundich.de/gnu-linux/its-done-debian-8-jessie-kommt-am-25-april/ http://linuxundich.de/gnu-linux/its-done-debian-8-jessie-kommt-am-25-april/#comments Wed, 01 Apr 2015 13:46:57 +0000 http://linuxundich.de/?p=28661 Für Debian gibt es ja im Gegensatz zu zahlreichen anderen Linux-Distributionen keinen festen Release-Zeitplan. Das Motto lautet üblicherweise: It’s done, when it’s done. Für das anstehende Debian 8 “Jessie” scheint das Ziel nun aber konkret absehbar. Auf der Mailingliste veröffentlichte … Weiterlesen

It’s done! Debian 8 Jessie kommt am 25. April ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Für Debian gibt es ja im Gegensatz zu zahlreichen anderen Linux-Distributionen keinen festen Release-Zeitplan. Das Motto lautet üblicherweise: It’s done, when it’s done. Für das anstehende Debian 8 “Jessie” scheint das Ziel nun aber konkret absehbar. Auf der Mailingliste veröffentlichte das Debian-Release-Team gestern Abend die Nachricht, dass Debian Jessie am 25. April veröffentlicht werden wird — solange keine gravierenden Bugs mehr auftauchen und das Erscheinen weiter verzögern sollten.

We now have a target release date of Saturday the 25th of April. We have checked with core teams, and this seems to be acceptable for everyone. This means we are able to begin the final preparations for a release of Debian 8 – “Jessie”.

Debian 8 zeichnet vor allen Dingen die Rückkehr zu Gnome bzw. besser Gnome 3 als Desktopumgebung und der kontrovers diskutierte Umstieg auf Systemd aus, aufgrund dessen mehrere Debian-Entwickler entnervt den Hut nahmen. Das neue Init-System hat in meinen Augen auf dem Desktop durchaus Vorteile, auf einem Server ist es mir allerdings mehr oder minder egal wie schnell das System startet. Da ist es mir zum Beispiel wichtiger Log-Dateien ohne Tools direkt als Textdatei ansehen zu können. Von daher bin ich sehr gespannt, wie die Community die neue Debian-Version aufnimmt.

Screenshots von Debian 8 “Jessie”

Als Desktopumgebung bringt Debian 8 Jessie wieder von Haus aus Gnome mit. Mit Gnome 3.14  hängt Jessie gar nicht so weit dem aktuell Stand von Gnome hinterher. Der Grund für den Wechsel liegt in der besseren Barrierefreiheit und Unterstützung für Systemd.

Nachdem Debian erst beim Vorgänger Debian 7.0 “Wheezy” von Gnome zu Xfce als Standard-Desktopumgebung übergegangen ist, geht es bei Jessie nun gleich wieder zurück zu Gnome, konkret gesagt zu Gnome mit der Gnome-Shell in der Version 3.14. Die Gründe dafür liegen in der besseren Barrierefreiheit aka Accessibility von Gnome und der besseren Unterstützung von Systemd. Allerdings lassen sich natürlich auch weiterhin während der Installation und auch später über die Paketverwaltung KDE, Xfce, Mate und Co installieren.

 

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