Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Thu, 16 Apr 2015 12:57:25 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.1 Cirrus7 Nimbini: Neuer Kompaktrechner mit schnellen CPUs aber ohne Lüfter http://linuxundich.de/gnu-linux/cirrus7-nimbini-neuer-kompaktrechner-mit-schnellen-cpus-aber-ohne-lufter/ http://linuxundich.de/gnu-linux/cirrus7-nimbini-neuer-kompaktrechner-mit-schnellen-cpus-aber-ohne-lufter/#comments Thu, 16 Apr 2015 11:46:39 +0000 http://linuxundich.de/?p=28767 Dass moderne Computer nicht mehr die Größe einer Waschmaschine und laut wie ein Propeller-Flugzeug sein müssen, beweisen schon seit geraumer Zeit Single Board Computer wie der Raspberry Pi oder seine Alternativen wie BeagleBoard, Banana Pi oder Odroid. Doch so gut … Weiterlesen

Cirrus7 Nimbini: Neuer Kompaktrechner mit schnellen CPUs aber ohne Lüfter ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Dass moderne Computer nicht mehr die Größe einer Waschmaschine und laut wie ein Propeller-Flugzeug sein müssen, beweisen schon seit geraumer Zeit Single Board Computer wie der Raspberry Pi oder seine Alternativen wie BeagleBoard, Banana Pi oder Odroid. Doch so gut sich diese Mini-Rechner auch für Bastelprojekte oder gar einfache Desktops eignen, für “ernsthafte” Aufgaben wie Software-Entwicklung oder der Betrieb von virtuellen Maschinen braucht es doch einen ausgewachsenen Rechner. Das Esslinger Unternehmen Cirrus7 stellt schon seit längerer Zeit kompakte und lautlose Rechner mit schnellen Prozessoren her, die von Haus aus mit Linux ausgeliefert werden. Mit dem Nimbini schrumpft Cirrus7 seinen Rechner ein weiteres mal.

Vom Aufbau erinnert der Nimbini an den Cirrus7 Nimbus, dem ich hier im Blog schon einmal einen längeren Testbericht gewidmet habe. Auch beim Nimbini sorgt das aus Aluminium gefertigte Gehäuse dafür, dass die vom Prozessor erzeugte Abwärme abgeführt werden kann, ohne dass das Gerät einen aktiven Lüfter braucht. Im Inneren des Nimbini arbeitet ein Intel NUC Board mit Chips aus der neuesten Broadwell-Generation (i3,  i5 oder i7 stehen zur Wahl). Als Speichermedium finden eine SSD im M.2-Formfaktor und ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk im Gehäuse Platz. An Schnittstellen bietet der Nimbini zwei USB-3.0-Ports, zwei Mini-Display-Port-Anschlüsse für zwei Monitore, ein mal Gigabit-Ethernet und optional WLAN.

Im Cirrus7 Nimbini arbeitet ein Intel NUC Board der neuesten Broadwell-Generation  mit Core i3, i5 und i7 Prozessoren.

Im Cirrus7 Nimbini arbeitet ein Intel NUC Board der neuesten Broadwell-Generation mit Core i3, i5 und i7 Prozessoren.

Als System installiert Cirrus7 je nach Wahl des Käufers auch beim Nimbini wieder Ubuntu 14.04 LTS oder das kommende Ubuntu 15.04 von Haus aus auf die SSD. Andere Linux-Distribution werden auf Wunsch genauso vorinstalliert wie selbstverständlich auch Windows — das allerdings nur gegen Aufpreis. Demnächst startet bei Cirrus7 ein neuer Shop, in dem man seine Lieblings-Distribution direkt auswählen können wird. Auch Dual-Boot-Installation mit Linux und Windows sind ab Werk bei Cirrus7 möglich.

Im Unterschied zum Nimbus gibt es den kleinen Nimbini für Anwender, die keine Angst vor einem Schraubendreher haben, auch als Bausatz zu einem reduzierten Preis. Dabei kann der Käufer eine flachere Version wählen, in die keine 2,5-Zoll-Platte mehr passt oder eine Variante nehmen, die sich an Wand- und Bildschirmaufhängungen montieren lässt. Die Preise für den Nimbini stehen noch nicht fest, erste Vorbestellungen können Ende April, Anfang Mai im Cirrus7-Shop vorgenommen werden.

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Elementary OS Freya im Kurztest http://linuxundich.de/gnu-linux/elementary-os-freya-im-kurztest/ http://linuxundich.de/gnu-linux/elementary-os-freya-im-kurztest/#comments Sun, 12 Apr 2015 18:54:22 +0000 http://linuxundich.de/?p=28740 In der Welt der Desktopumgebungen haben sich Gnome, KDE, Xfce oder auch LXDE schon lange zu bekannten Marken entwickelt. Doch das im Rahmen der auf Ubuntu aufbauenden Linux-Distribution elementary OS entwickelte Pantheon gehört noch eher zu den unbekannteren Newcomern. Eigentlich unverdient, denn … Weiterlesen

Elementary OS Freya im Kurztest ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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In der Welt der Desktopumgebungen haben sich Gnome, KDE, Xfce oder auch LXDE schon lange zu bekannten Marken entwickelt. Doch das im Rahmen der auf Ubuntu aufbauenden Linux-Distribution elementary OS entwickelte Pantheon gehört noch eher zu den unbekannteren Newcomern. Eigentlich unverdient, denn die Desktopumgebung glänzt mit guter Optik und gewohnter Bedienung, ähnlich wie man sich auch bei Macs auffindet. Wer mit Ubuntus Unity oder Gnome 3 nicht zufrieden ist, der findet vielleicht bei dem gerade veröffentlichten Elementary OS Freya ein neues Zuhause.

Elementary OS Freya im Test

Das heute veröffentlichte Elementary OS Freya basiert im Kern auf Ubuntu 14.04 “Trusty”. Ein Blick in die /etc/apt/sources.list zeigt, dass Elementary den Großteil seiner Software direkt von Ubuntu bezieht, dazu gehören auch Bugfixes und Sicherheitsupdates. Nur die Desktopumgebung Pantheon, die in eigener Regie entwickelten Programme wie das E-Mail-Programm Geary, der Musikplayer Noise oder der Editor Scratch, sowie eine Reihe von gepatchten Pakete stammen aus von Elementary betriebenen Packetquellen in Form von zwei PPAs. Dadurch stehen Nutzern von elementary OS die selben Programme zur Verfügung, die man auch unter Ubuntu 14.04 installieren könnte inklusive Programmen und Updates aus den schier unzähligen Ubuntu-PPAs

Beim Blick durch Pantheon fällt auf, dass die Inspiration durch MacOS X durchaus spürbar ist. Klick man etwa rechts oben auf den Fenster-Button, dann maximiert Pantheon das aktuelle Fenster auf die volle Bildschirmgröße. Zum Schließen klickt man links oben auf das Fenster-Icon mit dem X. Zum Minimieren eines Fensters gibt es gar keine Icons, stattdessen muss man auf das entsprechende Icon im Dock am unteren Bildschirmrand antippen. Zum Wiederherstellen klickt man einfach das Icon nochmal an. Mac-User werden mit dieser Bedienweise mit Sicherheit ganz ordentlich zurecht kommen. Beim Browser verzichtet Freya auf die üblichen Verdächtigen wie Chromium oder Firefox, sondern installiert mit Midori einen eher unbekannten Browser, der allerdings flink zu Werke geht.

Screenshot-Galerie: Elementary OS Freya

Elementars OS nutzt als Displaymanager LightDM. Der Desktop erinnert stark an MacOS X. Als Browser installiert Elementary OS den schlanken Midori-Browser. Elementars OS Freya setzt auf die Paketquellen von Ubuntu 14.04. Den Editor Sratch entwickelt Elementary OS in eigener Regie. Der Übersichtsmodus wurde in Freya komplett überarbeitet.

Insgesamt macht Elementary OS Freya einen ordentlichen Eindruck. Wer die Optik mag, der bekommt mit Freya einen schicken Desktop mit modernen und schlicht gehaltenen Programmen. Aufgrund der Ubuntu-Basis bleibt man bei Elementary mit Problemen nicht alleine, da sich Tipps aus Foren, Wikis und Blogs zu Ubuntu eben auch mit Elementary umsetzen lassen. Das nächste Elementary OS 0.4 “Loki” wird auf Ubuntu 16.04 basieren und Anfang 2017 erscheinen. Damit springt Elementary von LTS-Version zu LTS-Version, sodass man sich als Freya-Nutzer für die nächsten zwei Jahre nicht mit Distributions-Updates plagen muss.

Versteckter Download

Wie Canonical versuchen auch die Elementary-OS-Entwickler beim Download des ISO-Images ein wenig Geld aus den Taschen der Anwender zu kitzeln. Elementary geht dabei noch einen Schritt weiter und bietet erst gar keinen direkten Download-Button an. Klickt man auf der Homepage auf den Button Download Freya, dann kommt man zu einem Formular, in dem man seine Kreditkartendaten eingeben soll. Wer Freya kostenlos herunterladen möchte, der muss erst auf Anderer tippen, also einen individuellen Beitrag spenden, und in das Spendenfeld eine Null für 0 Dollar eingeben. Dann lässt sich Elementary OS Freya auch eine Spende herunterladen.

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Sophos Antivirus Basic kostenlos für Linux http://linuxundich.de/gnu-linux/sophos-antivirus-basic-fur-linux-kostenlos/ http://linuxundich.de/gnu-linux/sophos-antivirus-basic-fur-linux-kostenlos/#comments Sat, 11 Apr 2015 22:10:01 +0000 http://linuxundich.de/?p=28723 Wenn ein Thema Linux-Einsteiger besonders intensiv beschäftigt, dann sind das meist Fragen rund um die Sicherheit des Systems. Seitdem der Hype um Personal Firewalls wie ZoneAlarm, Kerio (inzwischen Sunbelt) und Co. abgeflacht ist, beschränken sich die Fragen auf das Thema … Weiterlesen

Sophos Antivirus Basic kostenlos für Linux ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wenn ein Thema Linux-Einsteiger besonders intensiv beschäftigt, dann sind das meist Fragen rund um die Sicherheit des Systems. Seitdem der Hype um Personal Firewalls wie ZoneAlarm, Kerio (inzwischen Sunbelt) und Co. abgeflacht ist, beschränken sich die Fragen auf das Thema Virenscanner: Kann man unter Linux wirklich auf einen Virenscanner verzichten? Wirklich, ganz wirklich? Steigt mir nicht meine Bank auf die Füße, weil ich Onlinebanking ohne Virenscanner mache? Meine Antwort auf solche Fragen lautet: Ja. Ja, wirklich! Und ja, du darfst auch Online-Banking ohne Virenscanner betreiben! Damit Umsteiger nun aber wieder ruhig schlafen können, nimmt sich der britische Antivirus-Spezialist Sophos der Thematik an. Wer möchte, kann sich seit heute Sophos Anti-Virus for Linux Basic kostenlos installieren.

Virenscanner für Linux sind in der Regel für Server-Systeme gedacht, die auf Mail- und Fileservern nach infizierten Dateien und Attachments suchen sollen. Sie verrichten ihre Arbeit daher in der Regel im Hintergrund, ohne dass permanent ein Fensterchen mit bunt blinkenden Lichtern den Bedrohungsstatus signalisiert. Auch Sophos Anti-Virus for Linux Basic verzichtet auf großes Tohuwabohu. Die Anwendung besteht aus einem Dienst und einem Satz Werkzeugen für das Terminal. Optisches Feedback gibt es nur, wenn Sophos etwas auf der Festplatte findet oder ihr im Begriff seid, eine mit einem Virus infizierte auf die Festplatte zu schreiben.

Sophos Anti-Virus for Linux Basic installieren

Sophos Anti-Virus for Linux bekommt ihr von der Sophos-Homepage kostenlos im Austausch gegen eure E-Mail-Adresse zum Herunterladen angeboten. Der Download des Installationspakets sav-linux-free-9.9.tgz schlägt mit über stolzen 400 MByte zu Buche — schlank sind Antiviren-Apps auch unter Linux nicht. Zur Installation der Anwendung müsst ihr das Archiv lediglich entpacken und dann die text-basierte Installationsroutine mit Root-Rechten ausführen. Ein DEB- oder RPM-Paket für eine saubere Installation über die Paketverwaltung eures Linux-Systems gibt es bisher noch nicht, dafür müsste das Programm aber auch so gut wie mit jedem Linux funktionieren.

$ tar -xzf sav-linux-free-9.9.tgz
$ sudo sophos-av/install.sh

Der Installationsassistent möchte von euch wissen, ob Sophos im Hintergrund nach Schadprogrammen suchen soll, wohin er die Dateien installieren soll und ob ihr die “Free-Version” ohne Support möchtet. Im Normalfall könnt ihr einfach mit [Eingabe] jede Frage mit der Vorgabe beantworten. Am Ende generiert der Installer bei Bedarf noch ein zu eurem Kernel passendes Kernelmodul, das als Schnittstelle zwischen Antivirenscanner und Linux-System dient. Im Normalfall sollte die Installation ohne Probleme durchlaufen, ich habe sie unter Ubuntu 14.04, Ubuntu 14.10 und Arch in einer virtuellen Maschine getestet.

Der Virenscanner Sophos Anti-Virus for Linux wird über das Terminal installiert.

Der Virenscanner Sophos Anti-Virus for Linux wird über das Terminal installiert.

Nach der Installation von Sophos Anti-Virus for Linux ist der Antivirenscanner gleich im Hintergrund aktiv. Den Status könnt ihr mit savdstatus oder mit den üblichen Init-Skripten auf Aktivität überprüfen und auch stoppen und bei Bedarf wieder starten. Dass Sophos für Linux auch wirklich funktioniert, könnt ihr zum Beispiel mit der Eicar-Test-Datei prüfen. Schreibt den auf der Seite genannten String einfach mit einem beliebigen Editor auf die Festplatte, Sophos wird den Schreibzugriff stoppen und euch auf die infizierte Datei hinweisen.

### Status abfragen
$ /opt/sophos-av/bin/savdstatus
Sophos Anti-Virus is active
$ service sav-protect status
sav-protect start/running, process 5370
### Sophos On-access scanning stoppen
$ sudo service sav-protect stop
### Sophos On-access scanning starten
$ sudo service sav-protect start
Sophos Anti-Virus for Linux meldet den Versuch die Eicar-Testdatei abzuspeichern.

Sophos Anti-Virus for Linux meldet den Versuch die Eicar-Testdatei abzuspeichern.

Eine grafische Oberfläche bietet Sophos Anti-Virus for Linux ansonsten nicht. Habt ihr den den On-access-Scanner aktiviert, dann arbeitet Sophos unauffällig im Hintergrund. Möchtet ihr gezielt Dateien oder Ordner scannen, dann müsst ihr dafür ein Terminal öffnen und den Befehl savscan aufrufen. Als Parameter gebt ihr dem Kommando entweder eine Datei oder ein Verzeichnis mit, das Sophos dann rekursiv nach mit Schadsoftware infizierten Programmen und Dateien durchsucht. Eine ausführliche Hilfe bekommt ihr über die Man-Page des Programms, allerdings nur in englischer Sprache.

### Hilfe zum Virenscanner
$ man savscan
### Homeverzeichnis bei Bedarf scannen
$ savscan /home
SAVScan Virenerkennungsdienstprogramm
Version 5.12.0 [Linux/AMD64]
Version Virendaten 5.13, März 2015
Enthält die Erkennung von 8899461 Viren, Trojanern und Würmern
Copyright (c) 1989-2015 Sophos Limited. Alle Rechte vorbehalten.

Systemzeit 22:30:55, Systemdatum 11. April 2015

Normale Überprüfung

2243 Dateien überprüft in 40 Sekunden.
Es wurden keine Viren gefunden.
Ende von Scan.

Auf der einen Seite macht Sophos in meinen Augen einiges richtig: Sophos Antivirus Basic für Linux arbeitet unauffällig im Hintergrund und warnt den Anwender nur bei Bedarf. Den üblichen Snakeoil-Firlefanz spart sich Sophos unter Linux. Das Programm belegt allerdings mehr als 600 MByte auf der Festplatte und nimmt sich auch einen kräftigen Schluck aus dem Arbeitspeicher. Gleich zwei Prozesse genehmigen sich mehr als 300 MByte RAM. Nur bei der Last konnte ich keine große Veränderung spüren, im Leerlauf hält sich Sophos angenehm zurück und beim Schreiben von Dateien steigt die Last nicht spürbar an.

Sophos Anti-Virus for Linux schnappt sich 300 MByte Arbeitsspeicher.

Sophos Anti-Virus for Linux schnappt sich 300 MByte Arbeitsspeicher.

Nun bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob man sich denn Sophos Antivirus Basic für Linux installieren sollte — Linux-Einsteigern kribbelt es mit Sicherheit schon in ihren Fingern. Sophos macht auf der Homepage des Produkts zum Glück keine großen Versprechungen: Das Programm sucht lediglich nach Schadprogrammen, die es auf Windows-Rechner, Macs und Android-Smartphones und Tablets abgesehen hat.

Weiterhin keine Linux-Viren in Sicht

Über Malware für Linux verliert Sophos kein Wort — Nach wie vor warte ich noch auf jederzeit losbrechende Virenwelle für Linux. Der Virenscanner richtet sich also weiterhin eher an diejenigen, die einen File-Server absichern möchten und nicht für Linux-Anwender, die Angst um ihr System haben oder Nutzer, die viel mit Malware-Schleudern wie MS-Office-Dokumenten zu tun haben.

The Sophos Antivirus engine effectively detects and cleans viruses, Trojans, and other malware. In addition to sophisticated detection-based on advanced heuristics, Sophos Antivirus for Linux uses Live Protection to look up suspicious files in real time via SophosLabs. To prevent the Linux machine from becoming a distribution point, Sophos Antivirus for Linux also detects, blocks, and removes Windows, Mac, and Android malware.

Wer mehr Informationen zu Sophos Antivirus Basic für Linux sucht, der schaut entweder auf der Homepage des Anbieterss vorbei oder besucht das eigens für die Linux-Version eingerichtet Forum der Linux-Version — ihr wärt allerdings die ersten, die dort etwas schreiben. Es gibt auch einen etwas ausführlicheren Startup-Guide im PDF-Format, in dem mehr zu den Kommandos und Optionen von Sophos-Antivirus zu finden ist. Die FAQ zu Sophos Antivirus Basic für Linux ist allerdings noch sehr spärlich bestückt.

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Arch-User mit Gnome aufgepasst, Update auf Gnome 3.16 problematisch http://linuxundich.de/allgemein/arch-user-mit-gnome-aufgepasst-update-auf-gnome-3-16-problematisch/ http://linuxundich.de/allgemein/arch-user-mit-gnome-aufgepasst-update-auf-gnome-3-16-problematisch/#comments Fri, 10 Apr 2015 19:16:43 +0000 http://linuxundich.de/?p=28719 Wer mit Arch unterwegs ist und mit Gnome als Desktopumgebung arbeitet, der wird sich zwar über das Erscheinen von Gnome 3.16 in den Paketquellen freuen, doch heute ist einer der Tage, an dem man als Arch-User sein System besser nicht … Weiterlesen

Arch-User mit Gnome aufgepasst, Update auf Gnome 3.16 problematisch ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wer mit Arch unterwegs ist und mit Gnome als Desktopumgebung arbeitet, der wird sich zwar über das Erscheinen von Gnome 3.16 in den Paketquellen freuen, doch heute ist einer der Tage, an dem man als Arch-User sein System besser nicht aktualisieren sollte! Das große Gnome-Update bringt wohl einen gravierenden Bug mit: Bei mir erscheint nach dem Einloggen in Gnome nur die Meldung “Oh no! Something has gone wrong.” mit der Option sich gleich wieder auszuloggen. Die gewohnt Desktopumgebung erscheint auf den ersten Blick nicht. So geht es nicht nur mir, auch im deutschen und englischen Arch-Forum melden diverse Anwender das Problem.

Ganz weg ist die Gnome-Shell bei mir allerdings nicht. Mit [Super] aka der Windows-Taste kann ich die Aktivitäten-Übersicht öffnen und mit [Strg]+[R] auch beliebige Befehle ausführen oder Anwendungen öffnen, doch das “Oh no”-Fehler-Fenster setzt sich sofort über jede Anwendung — allerdings auch nur über den primären Bildschirm meines Dual-Monitor-Setups. Eine Lösung konnte ich bisher nicht finden. Bis die Entwickler eine Lösung gefunden haben, würde ich als Workaround empfehlen mit [Alt]+[Strg]+[F3] in ein virtuelles Terminal zu wechseln und dann GDM zu stoppen, einen einfachen Fenstermanager wie zum Beispiel Openbox zu installieren und diesen dann von Hand zu starten.

$ sudo systemctl stop gdm
$ sudo pacman -S openbox
$ echo "exec openbox-session" >> ~/.xinitrc
$ startx

Update 16.04.2015: Das Problem ist mittlerweile auch im Bugtracker von Arch angekommen. Dort gibt es dann auch einen interessanten Workaround, der auch bei mir geholfen hat. Betroffen sind wohl nur Anwender mit einem Dual-Monitor-Setup und einer speziellen Kombination von Monitoren. Um das Problem zu beheben steckt in den zweiten Monitor ab und startet einmal das System mit nur einem Monitor neu und kontrolliert die Monitor-Einstellungen, in der nur ein Monitor aufgeführt sein sollte. Fahrt dann den Rechner wieder runter, schließt den zweiten Monitor wieder an und konfiguriert dann im System den zweiten Monitor wieder neu.

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Pi Control: Monitoring für den Raspberry Pi http://linuxundich.de/raspberry-pi/pi-control-monitoring-fur-den-raspberry-pi/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/pi-control-monitoring-fur-den-raspberry-pi/#comments Wed, 01 Apr 2015 17:12:40 +0000 http://linuxundich.de/?p=28603 Viele von euch werden wie ich einen Raspberry Pi als kleine, stromsparende, eierlegende Wollmilchsau aufgestellt haben. Für einen Überblick über den Status des Mini-Servers kann man sich ein Monitoring mittels Munin oder Monitorix aufsetzen, was allerdings einiges an Aufwand und vor allen … Weiterlesen

Pi Control: Monitoring für den Raspberry Pi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Viele von euch werden wie ich einen Raspberry Pi als kleine, stromsparende, eierlegende Wollmilchsau aufgestellt haben. Für einen Überblick über den Status des Mini-Servers kann man sich ein Monitoring mittels Munin oder Monitorix aufsetzen, was allerdings einiges an Aufwand und vor allen Dingen Ressourcen des kleinen Rechners kostet. Wer einfach nur ein paar Informationen wie die Auslastung, den Traffic oder die Speicherbelegung erfahren möchte, der kann zu Pi Control greifen. Eine Android-App rundet die auf den Raspberry Pi spezialisierte Monitoring-Lösung ab.

Pi Control stammt von Willy Fritzsche, der euch auf Willy’s Technik-Blog über das Programm informiert. Die Installation des Monitoring-Skripts funktioniert dank eines kleinen Installers recht leicht, allerdings gibt es unter Raspbian ein paar Vorarbeiten zu erledigen. Zum einen braucht ihr natürlich einen Webserver zur Darstellung der Daten, zum anderen benötigt Pi Control einen funktionsfähigen Root-Account. Verpasst daher zum Einstieg erst einmal Root ein Passwort und installiert dann eine Webserver mitsamt PHP. Für meinen Test habe ich den leichtgewichtigen Lighttpd gewählt.

Lighttpd mit PHP unter Raspbian einrichten

$ sudo apt-get install lighttpd php5-cgi php5-fpm php5-mcrypt libssh2-1-dev libssh2-php
$ sudo lighty-enable-mod fastcgi
$ sudo lighty-enable-mod fastcgi-php
$ sudo service php5-fpm restart
$ sudo service lighttpd force-reload
$ sudo passwd root

Danach könnt ihr euch mit Wget den Installer aus dem Netz herunterladen und ihn direkt im Terminal ausführen. Im Installer gebt ihr dann den von euch genutzten Webserver an, verrät dem Skript, wo es die Daten ablegen soll und gebt abschließend den Ordner für Pi Control an, unter dem ihr dann am Ende auch die Webapp aufrufen könnt. Üblicherweise solltet ihr die Vorgaben einfach unverändert übernehmen können.

Pi Control speichert das Root-Passwort zwar verschlüsselt unter /var/www/pic/ressources/config/config_ssh.php ab, doch mit dem geeigneten Wissen lässt sich aus dem gespeicherten Schlüsselt wieder auf das Root-Passwort zurückrechnen. Ich würde daher Pi Control nur auf RasPis installieren, auf denen keine kritischen Funktionen laufen und ein individuelles Root-Passwort verwenden.

Nach Abschluss der Installation müsstet ihr Pi Control über http://raspberrypi/pic oder unter http://ip-adresse/installationsordner aufrufen können — Die IP des RasPi und den Pfad müsst ihr selbstverständlich an eure Installation anpassen. Ein kleiner Einrichtungsassistent klärt danach, ob euer System alles Nötige mitbringt und fragt auch das Root-Passwort ab. Dieses braucht Pi Control um systemnahe Daten auslesen oder den RasPi über die Weboberfläche herunterzufahren oder neu starten zu können.

$ wget http://picontrol.willy-tech.de/picontrol_installer
$ sudo bash picontrol_installer
Pi Control installiert ihr über ein kleines Installations-Skript.

Pi Control installiert ihr über ein kleines Installations-Skript.

Ein Einrichtungsassistent hilft bei der Konfiguration und klärt, ob alles stimmt.

Ein Einrichtungsassistent hilft bei der Konfiguration und klärt, ob alles stimmt.

Pi Control zeigt euch nun die wichtigsten Informationen für das Monitoring relevante Daten wie CPU-Takt, Auslastung oder die Temperatur in der Übersicht an, darunter findet ihr Informationen zu den via USB an den RasPi angeschlossenen Geräten. Mit einem Klick auf Mehr anzeigen kommt ihr zu einer Übersicht mit weiteren Details. Über die seitlich im System-Widget angeordneten Buttons könnt ihr euren Raspberry Pi über den Browser gesteuert herunterfahren oder neu starten.

Monitoring für den Raspberry Pi

Im Reiter Netzwerk bekommt ihr Informationen zum kabelgebundenen Netzwerk des Raspberry Pi. Hängt ein zusätzlicher USB-WLAN-Adapter an eurem RasPi, dann zeigt Pi Control auch diesen mitsamt der in der Nähe gefundenen drahtlosen Netzwerke an. Tippt ihr auf eine der erkannten WLAN-SSIDs, dann habt ihr die Möglichkeit die Zugangsdaten einzugeben und die Verbindung aufzubauen — in meinem Test meldet Pi Control allerdings, dass die IP-Adresse nicht abgerufen werden konnte.

Die Übersicht von Pi Control zeigt allgemeine Information zum Monitoring eines RasPi an.

Die Übersicht von Pi Control zeigt allgemeine Information zum Monitoring eines RasPi an.

In der Netzwerkkontrolle könnt ihr eine Verbindung über WLAN einrichten.

In der Netzwerkkontrolle könnt ihr eine Verbindung über WLAN einrichten.

Der Aufbau der Statistiken braucht am Anfang ein wenig Zeit. Sind genug Daten zusammengekommen, könnt ihr hier den Verlauf der CPU-Tastatur, der Auslastung und der Netzwerkschnittstellen eures mit Raspbian installierten Raspberry Pi in schicken HTML5-Charts herauslesen. Über Schieberegler unter jedem Graphen lässt sich der anzuzeigende Bereich auswählen. Pi Control lässt sich zudem mit Plugins um weitere Funktionen ergänzen, so könnt ihr zum Beispiel Status-Informationen einer Fritz!Box abrufen, die Cron-Jobs des Raspbian-System über Pi Control steuern oder Luftdruck und Temperatur über den GPIO auslesen oder das Webcam-Programm Motion in die Weboberfläche integrieren.

Die Statistiken von Pi Control liefern einen Verlauf der gespeicherten Daten.

Die Statistiken von Pi Control liefern einen Verlauf der gespeicherten Daten.

Über Plugins das derFritz!Box lässt sich das Monitoring von Pi Control erweitern.

Über Plugins das derFritz!Box lässt sich das Monitoring von Pi Control erweitern.

Neben der Weboberfläche hat Pi Control auch eine Android-App im Programm, mit denen ihr die gesamte Funktionalität der Weboberfläche (bis auf die Plugins) in einer schicken App im aktuellen Material Design Androids präsentiert bekommt. Wie gewohnt findet ihr die Anwendung im Google Play Store, ihr könnt sie kostenlos installieren, allerdings liegt der Quellcode wohl nicht offen. Damit ihr über die App eine Verbindung aufbauen könnt, müsst ihr die komplette URL zu eurer Pi-Control-Installation angeben und nicht einfach nur die IP eures RasPis. Anschließend dürfte die Bedienung der Anwendung eigentlich selbsterklärend sein.

Pi Control für Android

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Alles in Allem ist Pi Control ein richtig nettes und mit viel Liebe zum Detail gemachtes Projekt zum Monitoring eines Raspberry Pi. Von der gut gemachten Weboberfläche, bis hin zur mit aktueller Android-Technik gemachten App, gibt es an Pi Control wenig auszusetzen. In meinen Augen sollte allerdings ein Authentifizierungs-Mechanismus nachgerüstet werden. Wer nicht möchte, dass jeder Teilnehmer aus dem Netzwerk Pi Control und somit den RasPi ohne Zugangsdaten steuern kann, der kann allerdings auch eine Htaccess-Abfrage vor die Webseite schalten, ich vermute dass dann allerdings die App nicht mehr Pi Control sprechen kann.

Pi Control: Monitoring für den Raspberry Pi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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It’s done! Debian 8 Jessie kommt am 25. April http://linuxundich.de/gnu-linux/its-done-debian-8-jessie-kommt-am-25-april/ http://linuxundich.de/gnu-linux/its-done-debian-8-jessie-kommt-am-25-april/#comments Wed, 01 Apr 2015 13:46:57 +0000 http://linuxundich.de/?p=28661 Für Debian gibt es ja im Gegensatz zu zahlreichen anderen Linux-Distributionen keinen festen Release-Zeitplan. Das Motto lautet üblicherweise: It’s done, when it’s done. Für das anstehende Debian 8 “Jessie” scheint das Ziel nun aber konkret absehbar. Auf der Mailingliste veröffentlichte … Weiterlesen

It’s done! Debian 8 Jessie kommt am 25. April ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Für Debian gibt es ja im Gegensatz zu zahlreichen anderen Linux-Distributionen keinen festen Release-Zeitplan. Das Motto lautet üblicherweise: It’s done, when it’s done. Für das anstehende Debian 8 “Jessie” scheint das Ziel nun aber konkret absehbar. Auf der Mailingliste veröffentlichte das Debian-Release-Team gestern Abend die Nachricht, dass Debian Jessie am 25. April veröffentlicht werden wird — solange keine gravierenden Bugs mehr auftauchen und das Erscheinen weiter verzögern sollten.

We now have a target release date of Saturday the 25th of April. We have checked with core teams, and this seems to be acceptable for everyone. This means we are able to begin the final preparations for a release of Debian 8 – “Jessie”.

Debian 8 zeichnet vor allen Dingen die Rückkehr zu Gnome bzw. besser Gnome 3 als Desktopumgebung und der kontrovers diskutierte Umstieg auf Systemd aus, aufgrund dessen mehrere Debian-Entwickler entnervt den Hut nahmen. Das neue Init-System hat in meinen Augen auf dem Desktop durchaus Vorteile, auf einem Server ist es mir allerdings mehr oder minder egal wie schnell das System startet. Da ist es mir zum Beispiel wichtiger Log-Dateien ohne Tools direkt als Textdatei ansehen zu können. Von daher bin ich sehr gespannt, wie die Community die neue Debian-Version aufnimmt.

Screenshots von Debian 8 “Jessie”

Als Desktopumgebung bringt Debian 8 Jessie wieder von Haus aus Gnome mit. Mit Gnome 3.14  hängt Jessie gar nicht so weit dem aktuell Stand von Gnome hinterher. Der Grund für den Wechsel liegt in der besseren Barrierefreiheit und Unterstützung für Systemd.

Nachdem Debian erst beim Vorgänger Debian 7.0 “Wheezy” von Gnome zu Xfce als Standard-Desktopumgebung übergegangen ist, geht es bei Jessie nun gleich wieder zurück zu Gnome, konkret gesagt zu Gnome mit der Gnome-Shell in der Version 3.14. Die Gründe dafür liegen in der besseren Barrierefreiheit aka Accessibility von Gnome und der besseren Unterstützung von Systemd. Allerdings lassen sich natürlich auch weiterhin während der Installation und auch später über die Paketverwaltung KDE, Xfce, Mate und Co installieren.

 

It’s done! Debian 8 Jessie kommt am 25. April ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Arch Linux aus Ubuntu oder anderen Live-Linuxen retten http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-aus-ubuntu-oder-anderen-live-linuxen-retten/ http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-aus-ubuntu-oder-anderen-live-linuxen-retten/#comments Wed, 01 Apr 2015 09:31:16 +0000 http://linuxundich.de/?p=28629 Nachdem vor bald zwei Jahren mein Weg zu Arch Linux begonnen hat, läuft auf allen meinen Rechnern inzwischen nur noch Arch. Kein Arch-Derivat wie Manjaro oder Antergos, sondern überall nur Arch pur. So kann ich mein Systeme von Anfang an genau … Weiterlesen

Arch Linux aus Ubuntu oder anderen Live-Linuxen retten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Nachdem vor bald zwei Jahren mein Weg zu Arch Linux begonnen hat, läuft auf allen meinen Rechnern inzwischen nur noch Arch. Kein Arch-Derivat wie Manjaro oder Antergos, sondern überall nur Arch pur. So kann ich mein Systeme von Anfang an genau so aufbauen, wie ich es haben möchte. Das macht das Aufsetzen eines Systems ein wenig aufwändiger, doch ich habe noch kein einziges Arch-System noch einmal neu aufsetzen müssen. Somit hält sich der zusätzliche Aufwand durch die rein textbasierte Installation in Grenzen.

Bei all der Freude über ein fortwährend aktuelles System gibt es ab und an kleine Unstimmigkeiten bei der Installation von Software-Updates. Es kann schon mal passieren, dass eine neue Versionen einen Bug mitbringt. Da Arch aber eng am Upstream sitzt, ist dieser meist auch schnell wieder behoben. Die größten Pannen entstehen jedoch nicht durch die Systemupdates: Der größte anzunehmende Fehler sitzt in der Regel vor dem Bildschirm. So fiel bei mir während schon einmal während eines Pacman-Updates der Strom aus oder ich habe die Konfiguration des Bootmanagers verbastelt.

Das hier geschilderte Vorgehen funktioniert selbstverständlich auch bei anderen Linux-Distributionen wie auch mit anderen Live-Linuxen. Im Endeffekt geht es immer darum das eigentlich installierte System in einem Live-Linux per Chroot einzubinden, um in diesem mit dem eigentlich installierten arbeiten zu können, ohne es booten zu müssen.

Das Ergebnis ist am Ende meist das selbe: Wenn man sehr sehr viel Pech hat, dann lässt sich Arch nicht mehr booten. Aus diesem Grunde habe ich bei mir auch immer einen USB-Stick mit einem Ubuntu-System liegen. Von diesem Notfall-System aus lässt sich Arch in der Regel wiederbeleben — egal was zuvor passiert ist. Hat man nur eine Konfigurationsdatei wie die /etc/fstab oder die /boot/syslinux/syslinux.cfg verbastelt, dann kann man diese ja leicht von der Live-CD aus bearbeiten. Hängt allerdings das System, weil zum Beispiel Pacman jäh unterbrochen wurde, dann braucht es ein anderes Kaliber: Ein Chroot in die nicht mehr bootende Arch-Installation.

Arch-Chroot aus Ubuntu

Damit das klappt, müsst ihr euren Rechner von einer Linux-Live-DVD oder einem USB-Stick mit Linux booten. Für meine Zwecke reicht ein USB-Stick mit Ubuntu 14.04 und persistenter Partition aus, so muss ich nicht immer wieder die Spracheinstellungen korrigieren oder den WLAN-Zugang neu einrichten. Ist das Live-System geladen, öffnet ihr als erstes ein Terminal und schaut euch an, welche Device-IDs die in eurem System verbauten Festplatten und Partitionen bekommen haben. Am einfachsten klappt dies in meinem Augen immer mit dem Befehl lsblk.

$ lsblk
NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:0 0 232,9G 0 disk
├─sda1 8:1 0 26G 0 part
├─sda2 8:2 0 202,9G 0 part
└─sda3 8:3 0 4G 0 part [SWAP]
sde 8:64 1 1000M 0 disk
├─sde1 8:65 1 964M 0 part
└─sde2 8:66 1 2,3M 0 part
loop0 7:0 0 922M 1 loop /rofs

In meinem Fall sitzt das ganze System auf einer 256 GByte großen SSD, also ist /dev/sda das richtige Gerät. Nun weiß ich, dass bei meinem Rechner auf /dev/sda1 das System, auf /dev/sda3 die Homeverzeichnisse und auf /dev/sda4 das Boot-Verzeichnis liegt; kennt ihr euch auf eurem System nicht so gut aus und lässt sich auch aus der Partitionsgröße nicht auf die Zugehörigkeit schließend, dann könnt ihr aus dem Dateimanager heraus die Partitionen kurz einbinden und so direkt nachsehen, welche Daten wo liegen.

Lsblk gibt die Device-ID der im Rechner gefundenen Laufwerke übersichtlich aus.

Lsblk gibt die Device-ID der im Rechner gefundenen Laufwerke übersichtlich aus.

Im Dateimanager könnt ihr überprüfen welche Daten auf welcher Partition zu finden sind.

Im Dateimanager könnt ihr überprüfen welche Daten auf welcher Partition zu finden sind.

Ist die Frage geklärt, holt ihr euch mit sudo -s Root-Rechte und erzeugt einen Mount-Punkt für euer Arch-System im aktuellen Live-Linux; für mein Beispiel nutze ich einfach /arch. In dieses mountet ihr zuerst die Systempartition, dann die Homepartition nach /arch/home und schließlich — natürlich nur wenn /boot auch auf einer eigenen Partition liegt — die Bootpartition eures Arch-Systems.

$ sudo -s
$ mkdir /arch
$ mount /dev/sda1 /arch
$ mount /dev/sda2 /arch/home
### Falls ihr weitere Partitionen nutzt...
$ mount /dev/sda4 /arch/boot

Damit das Chroot später komplett funktioniert, müsst ihr nun noch Symlinks zu dynamischen Verzeichnissen des Live-Systems wie /proc oder /dev in den zukünftigen Chroot-Bereich legen. Alleine mit diesen Symlinks würde allerdings der Netzwerkzugang inklusive Namensauflösung noch nicht korrekt funktioniern, holt euch daher noch die resolv.conf des Live-Linux in das Chroot rüber. Ist das alles geschehen, öffnet ihr schließlich mit dem Chroot-Befehl euer Arch-Linux — ohne es vorher Booten zu müssen.

$ mount -t proc none /arch/proc
$ mount -t sysfs none /arch/sys
$ mount -o bind /dev /arch/dev
$ mount -o bind /dev/pts /arch/dev/pts # Wichtig für Pacman
$ cp -L /etc/resolv.conf /arch/etc # Für Netzwerkzugriff
$ chroot /arch bash

Im Chroot arbeitet ihr nun mit sämtlichen Daten eures Arch-System, die Wurzel des Verzeichnisbaums beginnt wie gewohnt bei / und nicht mehr mit dem zuvor erstellten Mountpunkt. Zum Bearbeiten der fstab wechselt ihr also einfach nur nach /etc und öffnet dort die Fstab-Datei mit einem Editor wie zum Beispiel Nano: nano /etc/fstab. Ihr braucht sogar auf Programme mit einer graphischen Oberfläche nicht verzichten, dazu müsst ihr lediglich den Xserver des Ubuntu-Systems mit xhost + für Zugriffe von außen öffnen.

Mithilfe des Chroot lässt sich von Ubuntu aus direkt in Arch arbeiten.

Mithilfe des Chroot lässt sich von Ubuntu aus direkt in Arch arbeiten.

Erlaubt man den Zugriff auf den Xserver des Ubuntu-Systems lassen sich auch Programme mit GUI starten.

Erlaubt man den Zugriff auf den Xserver des Ubuntu-Systems lassen sich auch Programme mit GUI starten.

Befehle wie pacman -Syu zum Einspielen von Updates oder etwa syslinux-install_update -i -a -m für die Neu-Installation des Syslinux-Bootloaders lassen sich direkt aus dem Chroot ausführen, als ob ihr aus eurem Arch-System heraus arbeiten würdet. Mit ein bisschen Ellbogenschmalz und Geschick beim Googeln nach Fehlermeldungen bekommt man sein Arch danach in der Regel wieder recht schnell flott, sodass man wieder ganz normal von der Festplatte oder der SSD booten kann.

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Raspberry Pi zeigt kleines buntes Quadrat rechts oben im Display? http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-zeigt-kleines-buntes-quadrat-rechts-oben-im-display/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-zeigt-kleines-buntes-quadrat-rechts-oben-im-display/#comments Tue, 31 Mar 2015 11:29:36 +0000 http://linuxundich.de/?p=28617 Meine RasPis werkeln hier zuhause eigentlich sehr brav vor sich hin: Entweder als Mediacenter mit OpenELEC und Kodi oder als kleine Eierlegendewillmilchsau für kleine Experimente. Beim Basteln ist mir jedoch in der letzten Zeit aufgefallen, dass des öfteren ein kleines … Weiterlesen

Raspberry Pi zeigt kleines buntes Quadrat rechts oben im Display? ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Meine RasPis werkeln hier zuhause eigentlich sehr brav vor sich hin: Entweder als Mediacenter mit OpenELEC und Kodi oder als kleine Eierlegendewillmilchsau für kleine Experimente. Beim Basteln ist mir jedoch in der letzten Zeit aufgefallen, dass des öfteren ein kleines buntes Viereck in der rechten oberen Bildschirmecke erscheint. Egal ob nun gerade in Kodi (in Form von XBian) läuft, LXDE als Desktopumgebung arbeitet oder einfach nur ein virtuelles Terminal ohne grafische Umgebung zu sehen ist. Bei bestimmten Situationen erscheint das Viereck in der Bildschirmecke, mal nur für kurze Zeit, mal durchgehend.

Das Geheimnis hinter diesem Signal liegt an einer nur unzureichenden Stromversorgung. Der überarbeitete Raspberry Pi B+ und der neueRaspberry Pi 2 signalisieren generell eine zu schlechte Stromquelle mit dem Löschen der der Power LED auf dem Board, das Signal lässt sich zudem auch über den GPIO35 auslesen. Raspbian und andere Distributionen greifen dieses Signal nun auf und zeigen eben das kleine Viereck in der rechten oberen eines an den RasPi angeschlossenen Bildschirms an. Neben dem bunten Regenbogen kann das Viereck auch rot aufleuchten, in dem Fall würde die Kerntemperatur des RasPi-SoCs bei über 85 Grad Celsius liegen.

Das kleine Viereck rechts oben in der Ecke des Display signalisiert eine unzureichende Stromzufuhr.

Das kleine Viereck rechts oben in der Ecke des Display signalisiert eine unzureichende Stromzufuhr.

Läuft euer Raspberry Pi trotz der Strom-Warnung stabil, dann solltet ihr dennoch überlegen ein paar Euro in ein ordentliches Netzteil mit stabilen 5V und 2000mA zu investieren — besonders wenn ihr euren Raspberry Pi in den “Turbo-Mode” übertaktet. Bemerkt das System nämlich die mangelhafte Stromversorgung, dann erhöht es Taktrate der RasPi-CPU nicht mehr. So habt ihr also weder ein stabiles System, noch etwas von euren Übertaktungseinstellungen.

$ sudo nano /boot/config.txt
...
avoid_warnings=1 ## removes the warning overlay.
avoid_warnings=2 ## additionally allows turbo when low-voltage is present.
$ sudo reboot

Wem nichts anderes übrig bleibt als den RasPi an den Grenzen zu betreiben — weil ihr ihn beispielsweise über den USB-Port eines Fernsehers mit Strom versorgen möchtet — der kann die Warnung über einen Eintrag in die config.txt deaktivieren. Das obige Listing zeigt, wie das etwa unter Raspbian funktioniert. Zudem lässt sich auch die Zwangsabschaltung des Turbo-Modes abstellen, was allerdings der Stabilität des Systems mit Sicherheit nicht gerade zuträglich ist.

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LaTeXila sucht nach Spenden http://linuxundich.de/gnu-linux/latexila-sucht-nach-spenden/ http://linuxundich.de/gnu-linux/latexila-sucht-nach-spenden/#comments Sun, 29 Mar 2015 17:45:34 +0000 http://linuxundich.de/?p=28606 Wer unter Linux komfortabel an seinen LaTeX-Dokumenten arbeiten möchte, der bastelt sich entweder seinen Vim zurecht oder greift zu LaTeX-Spezialisten wie Kile oder Texmaker.  Wer allerdings einen LaTeX-Editor sucht, der auch unter Gnome eine gute Figur abgibt, hat nur wenig Auswahl. Gummi finde ich … Weiterlesen

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Wer unter Linux komfortabel an seinen LaTeX-Dokumenten arbeiten möchte, der bastelt sich entweder seinen Vim zurecht oder greift zu LaTeX-Spezialisten wie Kile oder Texmaker.  Wer allerdings einen LaTeX-Editor sucht, der auch unter Gnome eine gute Figur abgibt, hat nur wenig Auswahl. Gummi finde ich sehr gelungen, allerdings taugt der Editor mit Live-Vorschau eher nur für kleine Projekte wie Briefe oder Bewerbungen. Am Ende bleibt für größere Aufgaben wie Master- oder Bachelorarbeiten dann nur noch LaTeXila. Ein reiner LaTeX-Editor auf Höhe von Kile, allerdings auf Basis des GTK-Toolkits.

Um die Entwicklung von LaTeXila gezielt voranzutreiben, sucht der Hauptentwickler Sébastien Wilmet aktuell nun nach Spenden. Der erste Milestone wäre bei 2500 Euro erreicht. Dafür hätte Sébastien die Möglichkeit einen ganzen Monat lang Vollzeit an LaTeXila arbeiten zu können. Der zweite Milestone liegt bei 10.000 Euro für vier volle Monate Entwicklungsarbeit an LaTeXila, sodass dann auch Funktionen wie eine solide Autovervollständigung und eine Live-Vorschau implementiert werden könnten. Ein Ziel wäre es auch den Source-Code von Gedit wiederverwendbar zu machen, sodass später dann auch andere Anwendungen Gedit als internen Editor nutzen zu könnten.

LaTeXila unter Gnome

latexila1 latexila2 latexila3

Die Spendenkampagne läuft erst seit diesem Freitag, aktuell sind bereits knapp 400 Euro an Spenden zusammengekommen. Ich würde mich freuen, wenn Sébastien am Ende seinen zweiten Milestone erreichen könnte. Von der Arbeit an Gedit würde nicht nur der Gnome-Editor und LaTeXila profitieren, sondern auch letztendlich auch jede andere GTK-Anwendung, die eine Editor-Komponente benötigt. Wer also ein paar Taler übrig hat, der geht auf die Spendenseite des Projekts, scrollt in etwa zur Mitte der Seite und zückt die digitale Paypal-Geldbörse — eine andere Spendenmöglichkeit gibt es leider nicht.

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Kore wird zur offiziellen Kodi-App für Android http://linuxundich.de/android/kore-wird-zur-offiziellen-kodi-app-fur-android/ http://linuxundich.de/android/kore-wird-zur-offiziellen-kodi-app-fur-android/#comments Sun, 22 Mar 2015 18:11:59 +0000 http://linuxundich.de/?p=28596 Im Google-Play-Store gibt es zahlreiche Kodi-Apps für Android, die viele Funktionen bieten und auch optisch einiges hermachen. Bei mir kommt meistens Yatse zum Einsatz, allerdings müssen sich die Entwickler der App aktuell mit Google herumschlagen, weil wohl Artwork in den Screenshots dazu … Weiterlesen

Kore wird zur offiziellen Kodi-App für Android ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Im Google-Play-Store gibt es zahlreiche Kodi-Apps für Android, die viele Funktionen bieten und auch optisch einiges hermachen. Bei mir kommt meistens Yatse zum Einsatz, allerdings müssen sich die Entwickler der App aktuell mit Google herumschlagen, weil wohl Artwork in den Screenshots dazu führte, dass die Anwendung aus dem Play Store gekickt wurde. Neben diesen Bad News gibt es allerdings auch gute Nachrichten: Kodi nimmt die von mir neulich vorgestellte quelloffene Kodi-App Kore unter seine Fittiche, dadurch gibt es jetzt endlich eine brauchbare offizielle Kodi-App für Android-User.

Wer Kore schon auf seinem Handy installiert hat, der sollte die App jetzt noch einmal neu einspielen, da sie einen neuen Play-Store-Link bekommen hat. Die alte Version wird nicht mehr gepflegt und bekommt auch keine Updates mehr spendiert. Schmeißt die App also vom Handy oder Tablet und holt euch die neue Version. Dabei müsst ihr die Anwendung allerdings einmalig neu einrichten. Im selben Zug wurde auch die alte offizielle XBMC/Kodi-App aus dem Play Store genommen; was eigentlich keinen großen Verlust darstellen sollte, da die App zusammen mit einer aktuellen Kodi-Installation gar nicht mehr richtig funktioniert.

Kodi-Fernbedienungs-App Kore für Android

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An Kore selber hat sich durch die Übernahme erst einmal nicht groß etwas geändert, am auffälligsten ist wohl das leicht überarbeitete Logo. Der Entwickler ist nun aber ein offizielles Mitglied des Kodi-Teams, wir können also in Zukunft einige mit dem Mediacenter abgestimmte Neuerungen erwarten. Wer an der Entwicklung der App teilhaben möchte, der macht dies am besten über das Forum der Kodi-Community, dort könnt ihr auch Fehler und Ideen melden. Den Quellcode der App gibt es weiterhin auf GitHub und auch der Eintrag im F-Droid-Market ist gleichgeblieben.

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