Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Wed, 01 Apr 2015 17:14:28 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.1 Pi Control: Monitoring für den Raspberry Pi http://linuxundich.de/raspberry-pi/pi-control-monitoring-fur-den-raspberry-pi/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/pi-control-monitoring-fur-den-raspberry-pi/#comments Wed, 01 Apr 2015 17:12:40 +0000 http://linuxundich.de/?p=28603 Viele von euch werden wie ich einen Raspberry Pi als kleine, stromsparende, eierlegende Wollmilchsau aufgestellt haben. Für einen Überblick über den Status des Mini-Servers kann man sich ein Monitoring mittels Munin oder Monitorix aufsetzen, was allerdings einiges an Aufwand und vor allen … Weiterlesen

Pi Control: Monitoring für den Raspberry Pi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Viele von euch werden wie ich einen Raspberry Pi als kleine, stromsparende, eierlegende Wollmilchsau aufgestellt haben. Für einen Überblick über den Status des Mini-Servers kann man sich ein Monitoring mittels Munin oder Monitorix aufsetzen, was allerdings einiges an Aufwand und vor allen Dingen Ressourcen des kleinen Rechners kostet. Wer einfach nur ein paar Informationen wie die Auslastung, den Traffic oder die Speicherbelegung erfahren möchte, der kann zu Pi Control greifen. Eine Android-App rundet die auf den Raspberry Pi spezialisierte Monitoring-Lösung ab.

Pi Control stammt von Willy Fritzsche, der euch auf Willy’s Technik-Blog über das Programm informiert. Die Installation des Monitoring-Skripts funktioniert dank eines kleinen Installers recht leicht, allerdings gibt es unter Raspbian ein paar Vorarbeiten zu erledigen. Zum einen braucht ihr natürlich einen Webserver zur Darstellung der Daten, zum anderen benötigt Pi Control einen funktionsfähigen Root-Account. Verpasst daher zum Einstieg erst einmal Root ein Passwort und installiert dann eine Webserver mitsamt PHP. Für meinen Test habe ich den leichtgewichtigen Lighttpd gewählt.

Lighttpd mit PHP unter Raspbian einrichten

$ sudo apt-get install lighttpd php5-cgi php5-fpm php5-mcrypt libssh2-1-dev libssh2-php
$ sudo lighty-enable-mod fastcgi
$ sudo lighty-enable-mod fastcgi-php
$ sudo service php5-fpm restart
$ sudo service lighttpd force-reload
$ sudo passwd root

Danach könnt ihr euch mit Wget den Installer aus dem Netz herunterladen und ihn direkt im Terminal ausführen. Im Installer gebt ihr dann den von euch genutzten Webserver an, verrät dem Skript, wo es die Daten ablegen soll und gebt abschließend den Ordner für Pi Control an, unter dem ihr dann am Ende auch die Webapp aufrufen könnt. Üblicherweise solltet ihr die Vorgaben einfach unverändert übernehmen können.

Pi Control speichert das Root-Passwort zwar verschlüsselt unter /var/www/pic/ressources/config/config_ssh.php ab, doch mit dem geeigneten Wissen lässt sich aus dem gespeicherten Schlüsselt wieder auf das Root-Passwort zurückrechnen. Ich würde daher Pi Control nur auf RasPis installieren, auf denen keine kritischen Funktionen laufen und ein individuelles Root-Passwort verwenden.

Nach Abschluss der Installation müsstet ihr Pi Control über http://raspberrypi/pic oder unter http://ip-adresse/installationsordner aufrufen können — Die IP des RasPi und den Pfad müsst ihr selbstverständlich an eure Installation anpassen. Ein kleiner Einrichtungsassistent klärt danach, ob euer System alles Nötige mitbringt und fragt auch das Root-Passwort ab. Dieses braucht Pi Control um systemnahe Daten auslesen oder den RasPi über die Weboberfläche herunterzufahren oder neu starten zu können.

$ wget http://picontrol.willy-tech.de/picontrol_installer
$ sudo bash picontrol_installer
Pi Control installiert ihr über ein kleines Installations-Skript.

Pi Control installiert ihr über ein kleines Installations-Skript.

Ein Einrichtungsassistent hilft bei der Konfiguration und klärt, ob alles stimmt.

Ein Einrichtungsassistent hilft bei der Konfiguration und klärt, ob alles stimmt.

Pi Control zeigt euch nun die wichtigsten Informationen für das Monitoring relevante Daten wie CPU-Takt, Auslastung oder die Temperatur in der Übersicht an, darunter findet ihr Informationen zu den via USB an den RasPi angeschlossenen Geräten. Mit einem Klick auf Mehr anzeigen kommt ihr zu einer Übersicht mit weiteren Details. Über die seitlich im System-Widget angeordneten Buttons könnt ihr euren Raspberry Pi über den Browser gesteuert herunterfahren oder neu starten.

Monitoring für den Raspberry Pi

Im Reiter Netzwerk bekommt ihr Informationen zum kabelgebundenen Netzwerk des Raspberry Pi. Hängt ein zusätzlicher USB-WLAN-Adapter an eurem RasPi, dann zeigt Pi Control auch diesen mitsamt der in der Nähe gefundenen drahtlosen Netzwerke an. Tippt ihr auf eine der erkannten WLAN-SSIDs, dann habt ihr die Möglichkeit die Zugangsdaten einzugeben und die Verbindung aufzubauen — in meinem Test meldet Pi Control allerdings, dass die IP-Adresse nicht abgerufen werden konnte.

Die Übersicht von Pi Control zeigt allgemeine Information zum Monitoring eines RasPi an.

Die Übersicht von Pi Control zeigt allgemeine Information zum Monitoring eines RasPi an.

In der Netzwerkkontrolle könnt ihr eine Verbindung über WLAN einrichten.

In der Netzwerkkontrolle könnt ihr eine Verbindung über WLAN einrichten.

Der Aufbau der Statistiken braucht am Anfang ein wenig Zeit. Sind genug Daten zusammengekommen, könnt ihr hier den Verlauf der CPU-Tastatur, der Auslastung und der Netzwerkschnittstellen eures mit Raspbian installierten Raspberry Pi in schicken HTML5-Charts herauslesen. Über Schieberegler unter jedem Graphen lässt sich der anzuzeigende Bereich auswählen. Pi Control lässt sich zudem mit Plugins um weitere Funktionen ergänzen, so könnt ihr zum Beispiel Status-Informationen einer Fritz!Box abrufen, die Cron-Jobs des Raspbian-System über Pi Control steuern oder Luftdruck und Temperatur über den GPIO auslesen oder das Webcam-Programm Motion in die Weboberfläche integrieren.

Die Statistiken von Pi Control liefern einen Verlauf der gespeicherten Daten.

Die Statistiken von Pi Control liefern einen Verlauf der gespeicherten Daten.

Über Plugins das derFritz!Box lässt sich das Monitoring von Pi Control erweitern.

Über Plugins das derFritz!Box lässt sich das Monitoring von Pi Control erweitern.

Neben der Weboberfläche hat Pi Control auch eine Android-App im Programm, mit denen ihr die gesamte Funktionalität der Weboberfläche (bis auf die Plugins) in einer schicken App im aktuellen Material Design Androids präsentiert bekommt. Wie gewohnt findet ihr die Anwendung im Google Play Store, ihr könnt sie kostenlos installieren, allerdings liegt der Quellcode wohl nicht offen. Damit ihr über die App eine Verbindung aufbauen könnt, müsst ihr die komplette URL zu eurer Pi-Control-Installation angeben und nicht einfach nur die IP eures RasPis. Anschließend dürfte die Bedienung der Anwendung eigentlich selbsterklärend sein.

Pi Control für Android

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Alles in Allem ist Pi Control ein richtig nettes und mit viel Liebe zum Detail gemachtes Projekt zum Monitoring eines Raspberry Pi. Von der gut gemachten Weboberfläche, bis hin zur mit aktueller Android-Technik gemachten App, gibt es an Pi Control wenig auszusetzen. In meinen Augen sollte allerdings ein Authentifizierungs-Mechanismus nachgerüstet werden. Wer nicht möchte, dass jeder Teilnehmer aus dem Netzwerk Pi Control und somit den RasPi ohne Zugangsdaten steuern kann, der kann allerdings auch eine Htaccess-Abfrage vor die Webseite schalten, ich vermute dass dann allerdings die App nicht mehr Pi Control sprechen kann.

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It’s done! Debian 8 Jessie kommt am 25. April http://linuxundich.de/gnu-linux/its-done-debian-8-jessie-kommt-am-25-april/ http://linuxundich.de/gnu-linux/its-done-debian-8-jessie-kommt-am-25-april/#comments Wed, 01 Apr 2015 13:46:57 +0000 http://linuxundich.de/?p=28661 Für Debian gibt es ja im Gegensatz zu zahlreichen anderen Linux-Distributionen keinen festen Release-Zeitplan. Das Motto lautet üblicherweise: It’s done, when it’s done. Für das anstehende Debian 8 “Jessie” scheint das Ziel nun aber konkret absehbar. Auf der Mailingliste veröffentlichte … Weiterlesen

It’s done! Debian 8 Jessie kommt am 25. April ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Für Debian gibt es ja im Gegensatz zu zahlreichen anderen Linux-Distributionen keinen festen Release-Zeitplan. Das Motto lautet üblicherweise: It’s done, when it’s done. Für das anstehende Debian 8 “Jessie” scheint das Ziel nun aber konkret absehbar. Auf der Mailingliste veröffentlichte das Debian-Release-Team gestern Abend die Nachricht, dass Debian Jessie am 25. April veröffentlicht werden wird — solange keine gravierenden Bugs mehr auftauchen und das Erscheinen weiter verzögern sollten.

We now have a target release date of Saturday the 25th of April. We have checked with core teams, and this seems to be acceptable for everyone. This means we are able to begin the final preparations for a release of Debian 8 – “Jessie”.

Debian 8 zeichnet vor allen Dingen die Rückkehr zu Gnome bzw. besser Gnome 3 als Desktopumgebung und der kontrovers diskutierte Umstieg auf Systemd aus, aufgrund dessen mehrere Debian-Entwickler entnervt den Hut nahmen. Das neue Init-System hat in meinen Augen auf dem Desktop durchaus Vorteile, auf einem Server ist es mir allerdings mehr oder minder egal wie schnell das System startet. Da ist es mir zum Beispiel wichtiger Log-Dateien ohne Tools direkt als Textdatei ansehen zu können. Von daher bin ich sehr gespannt, wie die Community die neue Debian-Version aufnimmt.

Screenshots von Debian 8 “Jessie”

Als Desktopumgebung bringt Debian 8 Jessie wieder von Haus aus Gnome mit. Mit Gnome 3.14  hängt Jessie gar nicht so weit dem aktuell Stand von Gnome hinterher. Der Grund für den Wechsel liegt in der besseren Barrierefreiheit und Unterstützung für Systemd.

Nachdem Debian erst beim Vorgänger Debian 7.0 “Wheezy” von Gnome zu Xfce als Standard-Desktopumgebung übergegangen ist, geht es bei Jessie nun gleich wieder zurück zu Gnome, konkret gesagt zu Gnome mit der Gnome-Shell in der Version 3.14. Die Gründe dafür liegen in der besseren Barrierefreiheit aka Accessibility von Gnome und der besseren Unterstützung von Systemd. Allerdings lassen sich natürlich auch weiterhin während der Installation und auch später über die Paketverwaltung KDE, Xfce, Mate und Co installieren.

 

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Arch Linux aus Ubuntu oder anderen Live-Linuxen retten http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-aus-ubuntu-oder-anderen-live-linuxen-retten/ http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-aus-ubuntu-oder-anderen-live-linuxen-retten/#comments Wed, 01 Apr 2015 09:31:16 +0000 http://linuxundich.de/?p=28629 Nachdem vor bald zwei Jahren mein Weg zu Arch Linux begonnen hat, läuft auf allen meinen Rechnern inzwischen nur noch Arch. Kein Arch-Derivat wie Manjaro oder Antergos, sondern überall nur Arch pur. So kann ich mein Systeme von Anfang an genau … Weiterlesen

Arch Linux aus Ubuntu oder anderen Live-Linuxen retten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Nachdem vor bald zwei Jahren mein Weg zu Arch Linux begonnen hat, läuft auf allen meinen Rechnern inzwischen nur noch Arch. Kein Arch-Derivat wie Manjaro oder Antergos, sondern überall nur Arch pur. So kann ich mein Systeme von Anfang an genau so aufbauen, wie ich es haben möchte. Das macht das Aufsetzen eines Systems ein wenig aufwändiger, doch ich habe noch kein einziges Arch-System noch einmal neu aufsetzen müssen. Somit hält sich der zusätzliche Aufwand durch die rein textbasierte Installation in Grenzen.

Bei all der Freude über ein fortwährend aktuelles System gibt es ab und an kleine Unstimmigkeiten bei der Installation von Software-Updates. Es kann schon mal passieren, dass eine neue Versionen einen Bug mitbringt. Da Arch aber eng am Upstream sitzt, ist dieser meist auch schnell wieder behoben. Die größten Pannen entstehen jedoch nicht durch die Systemupdates: Der größte anzunehmende Fehler sitzt in der Regel vor dem Bildschirm. So fiel bei mir während schon einmal während eines Pacman-Updates der Strom aus oder ich habe die Konfiguration des Bootmanagers verbastelt.

Das hier geschilderte Vorgehen funktioniert selbstverständlich auch bei anderen Linux-Distributionen wie auch mit anderen Live-Linuxen. Im Endeffekt geht es immer darum das eigentlich installierte System in einem Live-Linux per Chroot einzubinden, um in diesem mit dem eigentlich installierten arbeiten zu können, ohne es booten zu müssen.

Das Ergebnis ist am Ende meist das selbe: Wenn man sehr sehr viel Pech hat, dann lässt sich Arch nicht mehr booten. Aus diesem Grunde habe ich bei mir auch immer einen USB-Stick mit einem Ubuntu-System liegen. Von diesem Notfall-System aus lässt sich Arch in der Regel wiederbeleben — egal was zuvor passiert ist. Hat man nur eine Konfigurationsdatei wie die /etc/fstab oder die /boot/syslinux/syslinux.cfg verbastelt, dann kann man diese ja leicht von der Live-CD aus bearbeiten. Hängt allerdings das System, weil zum Beispiel Pacman jäh unterbrochen wurde, dann braucht es ein anderes Kaliber: Ein Chroot in die nicht mehr bootende Arch-Installation.

Arch-Chroot aus Ubuntu

Damit das klappt, müsst ihr euren Rechner von einer Linux-Live-DVD oder einem USB-Stick mit Linux booten. Für meine Zwecke reicht ein USB-Stick mit Ubuntu 14.04 und persistenter Partition aus, so muss ich nicht immer wieder die Spracheinstellungen korrigieren oder den WLAN-Zugang neu einrichten. Ist das Live-System geladen, öffnet ihr als erstes ein Terminal und schaut euch an, welche Device-IDs die in eurem System verbauten Festplatten und Partitionen bekommen haben. Am einfachsten klappt dies in meinem Augen immer mit dem Befehl lsblk.

$ lsblk
NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda 8:0 0 232,9G 0 disk
├─sda1 8:1 0 26G 0 part
├─sda2 8:2 0 202,9G 0 part
└─sda3 8:3 0 4G 0 part [SWAP]
sde 8:64 1 1000M 0 disk
├─sde1 8:65 1 964M 0 part
└─sde2 8:66 1 2,3M 0 part
loop0 7:0 0 922M 1 loop /rofs

In meinem Fall sitzt das ganze System auf einer 256 GByte großen SSD, also ist /dev/sda das richtige Gerät. Nun weiß ich, dass bei meinem Rechner auf /dev/sda1 das System, auf /dev/sda3 die Homeverzeichnisse und auf /dev/sda4 das Boot-Verzeichnis liegt; kennt ihr euch auf eurem System nicht so gut aus und lässt sich auch aus der Partitionsgröße nicht auf die Zugehörigkeit schließend, dann könnt ihr aus dem Dateimanager heraus die Partitionen kurz einbinden und so direkt nachsehen, welche Daten wo liegen.

Lsblk gibt die Device-ID der im Rechner gefundenen Laufwerke übersichtlich aus.

Lsblk gibt die Device-ID der im Rechner gefundenen Laufwerke übersichtlich aus.

Im Dateimanager könnt ihr überprüfen welche Daten auf welcher Partition zu finden sind.

Im Dateimanager könnt ihr überprüfen welche Daten auf welcher Partition zu finden sind.

Ist die Frage geklärt, holt ihr euch mit sudo -s Root-Rechte und erzeugt einen Mount-Punkt für euer Arch-System im aktuellen Live-Linux; für mein Beispiel nutze ich einfach /arch. In dieses mountet ihr zuerst die Systempartition, dann die Homepartition nach /arch/home und schließlich — natürlich nur wenn /boot auch auf einer eigenen Partition liegt — die Bootpartition eures Arch-Systems.

$ sudo -s
$ mkdir /arch
$ mount /dev/sda1 /arch
$ mount /dev/sda2 /arch/home
### Falls ihr weitere Partitionen nutzt...
$ mount /dev/sda4 /arch/boot

Damit das Chroot später komplett funktioniert, müsst ihr nun noch Symlinks zu dynamischen Verzeichnissen des Live-Systems wie /proc oder /dev in den zukünftigen Chroot-Bereich legen. Alleine mit diesen Symlinks würde allerdings der Netzwerkzugang inklusive Namensauflösung noch nicht korrekt funktioniern, holt euch daher noch die resolv.conf des Live-Linux in das Chroot rüber. Ist das alles geschehen, öffnet ihr schließlich mit dem Chroot-Befehl euer Arch-Linux — ohne es vorher Booten zu müssen.

$ mount -t proc none /arch/proc
$ mount -t sysfs none /arch/sys
$ mount -o bind /dev /arch/dev
$ mount -o bind /dev/pts /arch/dev/pts # Wichtig für Pacman
$ cp -L /etc/resolv.conf /arch/etc # Für Netzwerkzugriff
$ chroot /arch bash

Im Chroot arbeitet ihr nun mit sämtlichen Daten eures Arch-System, die Wurzel des Verzeichnisbaums beginnt wie gewohnt bei / und nicht mehr mit dem zuvor erstellten Mountpunkt. Zum Bearbeiten der fstab wechselt ihr also einfach nur nach /etc und öffnet dort die Fstab-Datei mit einem Editor wie zum Beispiel Nano: nano /etc/fstab. Ihr braucht sogar auf Programme mit einer graphischen Oberfläche nicht verzichten, dazu müsst ihr lediglich den Xserver des Ubuntu-Systems mit xhost + für Zugriffe von außen öffnen.

Mithilfe des Chroot lässt sich von Ubuntu aus direkt in Arch arbeiten.

Mithilfe des Chroot lässt sich von Ubuntu aus direkt in Arch arbeiten.

Erlaubt man den Zugriff auf den Xserver des Ubuntu-Systems lassen sich auch Programme mit GUI starten.

Erlaubt man den Zugriff auf den Xserver des Ubuntu-Systems lassen sich auch Programme mit GUI starten.

Befehle wie pacman -Syu zum Einspielen von Updates oder etwa syslinux-install_update -i -a -m für die Neu-Installation des Syslinux-Bootloaders lassen sich direkt aus dem Chroot ausführen, als ob ihr aus eurem Arch-System heraus arbeiten würdet. Mit ein bisschen Ellbogenschmalz und Geschick beim Googeln nach Fehlermeldungen bekommt man sein Arch danach in der Regel wieder recht schnell flott, sodass man wieder ganz normal von der Festplatte oder der SSD booten kann.

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Raspberry Pi zeigt kleines buntes Quadrat rechts oben im Display? http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-zeigt-kleines-buntes-quadrat-rechts-oben-im-display/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-zeigt-kleines-buntes-quadrat-rechts-oben-im-display/#comments Tue, 31 Mar 2015 11:29:36 +0000 http://linuxundich.de/?p=28617 Meine RasPis werkeln hier zuhause eigentlich sehr brav vor sich hin: Entweder als Mediacenter mit OpenELEC und Kodi oder als kleine Eierlegendewillmilchsau für kleine Experimente. Beim Basteln ist mir jedoch in der letzten Zeit aufgefallen, dass des öfteren ein kleines … Weiterlesen

Raspberry Pi zeigt kleines buntes Quadrat rechts oben im Display? ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Meine RasPis werkeln hier zuhause eigentlich sehr brav vor sich hin: Entweder als Mediacenter mit OpenELEC und Kodi oder als kleine Eierlegendewillmilchsau für kleine Experimente. Beim Basteln ist mir jedoch in der letzten Zeit aufgefallen, dass des öfteren ein kleines buntes Viereck in der rechten oberen Bildschirmecke erscheint. Egal ob nun gerade in Kodi (in Form von XBian) läuft, LXDE als Desktopumgebung arbeitet oder einfach nur ein virtuelles Terminal ohne grafische Umgebung zu sehen ist. Bei bestimmten Situationen erscheint das Viereck in der Bildschirmecke, mal nur für kurze Zeit, mal durchgehend.

Das Geheimnis hinter diesem Signal liegt an einer nur unzureichenden Stromversorgung. Der überarbeitete Raspberry Pi B+ und der neueRaspberry Pi 2 signalisieren generell eine zu schlechte Stromquelle mit dem Löschen der der Power LED auf dem Board, das Signal lässt sich zudem auch über den GPIO35 auslesen. Raspbian und andere Distributionen greifen dieses Signal nun auf und zeigen eben das kleine Viereck in der rechten oberen eines an den RasPi angeschlossenen Bildschirms an. Neben dem bunten Regenbogen kann das Viereck auch rot aufleuchten, in dem Fall würde die Kerntemperatur des RasPi-SoCs bei über 85 Grad Celsius liegen.

Das kleine Viereck rechts oben in der Ecke des Display signalisiert eine unzureichende Stromzufuhr.

Das kleine Viereck rechts oben in der Ecke des Display signalisiert eine unzureichende Stromzufuhr.

Läuft euer Raspberry Pi trotz der Strom-Warnung stabil, dann solltet ihr dennoch überlegen ein paar Euro in ein ordentliches Netzteil mit stabilen 5V und 2000mA zu investieren — besonders wenn ihr euren Raspberry Pi in den “Turbo-Mode” übertaktet. Bemerkt das System nämlich die mangelhafte Stromversorgung, dann erhöht es Taktrate der RasPi-CPU nicht mehr. So habt ihr also weder ein stabiles System, noch etwas von euren Übertaktungseinstellungen.

$ sudo nano /boot/config.txt
...
avoid_warnings=1 ## removes the warning overlay.
avoid_warnings=2 ## additionally allows turbo when low-voltage is present.
$ sudo reboot

Wem nichts anderes übrig bleibt als den RasPi an den Grenzen zu betreiben — weil ihr ihn beispielsweise über den USB-Port eines Fernsehers mit Strom versorgen möchtet — der kann die Warnung über einen Eintrag in die config.txt deaktivieren. Das obige Listing zeigt, wie das etwa unter Raspbian funktioniert. Zudem lässt sich auch die Zwangsabschaltung des Turbo-Modes abstellen, was allerdings der Stabilität des Systems mit Sicherheit nicht gerade zuträglich ist.

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LaTeXila sucht nach Spenden http://linuxundich.de/gnu-linux/latexila-sucht-nach-spenden/ http://linuxundich.de/gnu-linux/latexila-sucht-nach-spenden/#comments Sun, 29 Mar 2015 17:45:34 +0000 http://linuxundich.de/?p=28606 Wer unter Linux komfortabel an seinen LaTeX-Dokumenten arbeiten möchte, der bastelt sich entweder seinen Vim zurecht oder greift zu LaTeX-Spezialisten wie Kile oder Texmaker.  Wer allerdings einen LaTeX-Editor sucht, der auch unter Gnome eine gute Figur abgibt, hat nur wenig Auswahl. Gummi finde ich … Weiterlesen

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Wer unter Linux komfortabel an seinen LaTeX-Dokumenten arbeiten möchte, der bastelt sich entweder seinen Vim zurecht oder greift zu LaTeX-Spezialisten wie Kile oder Texmaker.  Wer allerdings einen LaTeX-Editor sucht, der auch unter Gnome eine gute Figur abgibt, hat nur wenig Auswahl. Gummi finde ich sehr gelungen, allerdings taugt der Editor mit Live-Vorschau eher nur für kleine Projekte wie Briefe oder Bewerbungen. Am Ende bleibt für größere Aufgaben wie Master- oder Bachelorarbeiten dann nur noch LaTeXila. Ein reiner LaTeX-Editor auf Höhe von Kile, allerdings auf Basis des GTK-Toolkits.

Um die Entwicklung von LaTeXila gezielt voranzutreiben, sucht der Hauptentwickler Sébastien Wilmet aktuell nun nach Spenden. Der erste Milestone wäre bei 2500 Euro erreicht. Dafür hätte Sébastien die Möglichkeit einen ganzen Monat lang Vollzeit an LaTeXila arbeiten zu können. Der zweite Milestone liegt bei 10.000 Euro für vier volle Monate Entwicklungsarbeit an LaTeXila, sodass dann auch Funktionen wie eine solide Autovervollständigung und eine Live-Vorschau implementiert werden könnten. Ein Ziel wäre es auch den Source-Code von Gedit wiederverwendbar zu machen, sodass später dann auch andere Anwendungen Gedit als internen Editor nutzen zu könnten.

LaTeXila unter Gnome

latexila1 latexila2 latexila3

Die Spendenkampagne läuft erst seit diesem Freitag, aktuell sind bereits knapp 400 Euro an Spenden zusammengekommen. Ich würde mich freuen, wenn Sébastien am Ende seinen zweiten Milestone erreichen könnte. Von der Arbeit an Gedit würde nicht nur der Gnome-Editor und LaTeXila profitieren, sondern auch letztendlich auch jede andere GTK-Anwendung, die eine Editor-Komponente benötigt. Wer also ein paar Taler übrig hat, der geht auf die Spendenseite des Projekts, scrollt in etwa zur Mitte der Seite und zückt die digitale Paypal-Geldbörse — eine andere Spendenmöglichkeit gibt es leider nicht.

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Kore wird zur offiziellen Kodi-App für Android http://linuxundich.de/android/kore-wird-zur-offiziellen-kodi-app-fur-android/ http://linuxundich.de/android/kore-wird-zur-offiziellen-kodi-app-fur-android/#comments Sun, 22 Mar 2015 18:11:59 +0000 http://linuxundich.de/?p=28596 Im Google-Play-Store gibt es zahlreiche Kodi-Apps für Android, die viele Funktionen bieten und auch optisch einiges hermachen. Bei mir kommt meistens Yatse zum Einsatz, allerdings müssen sich die Entwickler der App aktuell mit Google herumschlagen, weil wohl Artwork in den Screenshots dazu … Weiterlesen

Kore wird zur offiziellen Kodi-App für Android ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Im Google-Play-Store gibt es zahlreiche Kodi-Apps für Android, die viele Funktionen bieten und auch optisch einiges hermachen. Bei mir kommt meistens Yatse zum Einsatz, allerdings müssen sich die Entwickler der App aktuell mit Google herumschlagen, weil wohl Artwork in den Screenshots dazu führte, dass die Anwendung aus dem Play Store gekickt wurde. Neben diesen Bad News gibt es allerdings auch gute Nachrichten: Kodi nimmt die von mir neulich vorgestellte quelloffene Kodi-App Kore unter seine Fittiche, dadurch gibt es jetzt endlich eine brauchbare offizielle Kodi-App für Android-User.

Wer Kore schon auf seinem Handy installiert hat, der sollte die App jetzt noch einmal neu einspielen, da sie einen neuen Play-Store-Link bekommen hat. Die alte Version wird nicht mehr gepflegt und bekommt auch keine Updates mehr spendiert. Schmeißt die App also vom Handy oder Tablet und holt euch die neue Version. Dabei müsst ihr die Anwendung allerdings einmalig neu einrichten. Im selben Zug wurde auch die alte offizielle XBMC/Kodi-App aus dem Play Store genommen; was eigentlich keinen großen Verlust darstellen sollte, da die App zusammen mit einer aktuellen Kodi-Installation gar nicht mehr richtig funktioniert.

Kodi-Fernbedienungs-App Kore für Android

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An Kore selber hat sich durch die Übernahme erst einmal nicht groß etwas geändert, am auffälligsten ist wohl das leicht überarbeitete Logo. Der Entwickler ist nun aber ein offizielles Mitglied des Kodi-Teams, wir können also in Zukunft einige mit dem Mediacenter abgestimmte Neuerungen erwarten. Wer an der Entwicklung der App teilhaben möchte, der macht dies am besten über das Forum der Kodi-Community, dort könnt ihr auch Fehler und Ideen melden. Den Quellcode der App gibt es weiterhin auf GitHub und auch der Eintrag im F-Droid-Market ist gleichgeblieben.

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Maxdome switcht auf Linux-freundliche HTML5-Streams http://linuxundich.de/gnu-linux/maxdome-switcht-auf-linux-freundliche-html5-streams/ http://linuxundich.de/gnu-linux/maxdome-switcht-auf-linux-freundliche-html5-streams/#comments Sun, 22 Mar 2015 17:16:58 +0000 http://linuxundich.de/?p=28582 Als Linux-User stand man lange vor verschlossenen Türen, wenn man Video-on-Demand-Dienste wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video am PC nutzen wollte. Die meisten dieser Dienste setzten auf Microsofts proprietäres Browser-Plugins Silverlight, das es natürlich nur für Apple- und Windows-Rechner … Weiterlesen

Maxdome switcht auf Linux-freundliche HTML5-Streams ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Als Linux-User stand man lange vor verschlossenen Türen, wenn man Video-on-Demand-Dienste wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video am PC nutzen wollte. Die meisten dieser Dienste setzten auf Microsofts proprietäres Browser-Plugins Silverlight, das es natürlich nur für Apple- und Windows-Rechner gab. Per Pipelight und Wine lassen sich Silverlight-Streams auch unter Linux empfangen, doch der Installationsaufwand ist nicht gerade ohne. Als erster VoD-Dienst hatte der amerikanische Marktführer Netflix im September letzten Jahres gleich beim Deutschlandstart seine Streams als HTML5 angeboten, seit kurzem ist nun auch Maxdome dem Vorbild gefolgt.

Wer über ein Maxdome-Abo verfügt, der muss nun nichts anderes machen, als die Maxdome-Webseite aufzurufen und einen Film starten — das funktioniert jetzt auch auf einem Linux-System. Allerdings gibt es durchaus noch eine gravierende Einschränkung: Die HTML5-Streams lassen sich wie auch bei der Konkurrenz von Netflix nur mit Chrome als Browser abrufen, da nur dieser die entsprechende Funktionen der Encrypted Media Extensions zur DRM-Rechteminderung implementiert hat (Safari und der Internet Explorer würden auch funktionieren, als Linux-User kommt man mit diesen Browser aber natürlich nicht weiter).

maxdome-linux-html5_1 maxdome-linux-html5_2 maxdome-linux-html5_3

Wer es unter Linux mit anderen Browsern probiert, der kommt weiterhin nicht weiter. Surft man Maxdome unter Linux mit Firefox an, dem empfiehlt der Dienst doch bitte Microsoft Silverlight zu installieren. Bei Chromium, auf dessen Quellcode ja der Chrome-Browser basiert, der aber auf sämtlich proprietäre Komponenten verzichtet, kommt der Hinweis doch bitte Widevine auf den neuesten Stand zu bringen — diese Browser-Komponente gibt es allerdings eben nur bei Chrome. Von daher bleibt einem nichts anderes übrig für Netflix oder Maxdome Chrome zu installieren, oder ganz auf den PC zu verzichten und die Dienste über einen Smart-TV oder einen Chromecast zu nutzen.

Maxdome, Kodi und Raspberry Pi

Perfekt wäre es jetzt natürlich, wenn man Maxdome wie Amazon Prime Video in Kodi einbinden könnte. Speziell mit der Kombination Kodi und Raspberry Pi wird das allerdings erstmal nicht gelingen, genauso wie bei zum Beispiel auch bei Netflix. Das Problem sind die DRM-Restriktionen, die sich auf Linux-Systemen bisher nur mit Chrome erfüllen lassen. Doch diesen Browser gibt es bisher nicht für ARM-Systeme wie den Raspberry Pi. Andere Browser wie Firefox arbeiten noch an der Implementation des Encrypted-Media-Extensions-DRMs, doch die Fortschritte in dieser Richtung halten sich noch sehr in Grenzen.

Maxdome switcht auf Linux-freundliche HTML5-Streams ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Google spendiert dem Chromecast weitere CEC-Fähigkeiten http://linuxundich.de/android/google-spendiert-dem-chromecast-weitere-cec-fahigkeiten/ http://linuxundich.de/android/google-spendiert-dem-chromecast-weitere-cec-fahigkeiten/#comments Mon, 16 Mar 2015 13:20:59 +0000 http://linuxundich.de/?p=28568 Schon länger ärgere ich mich darüber, dass die Chromecast-Entwickler so stiefmütterlich mit dem CEC-Protokoll umgehen. Eigentlich müsste es wie zum Beispiel mit dem Kodi-Mediacenter auf einem Raspberry Pi möglich sein, die Chromecast-Wiedergabe mit der TV-Fernbedienung zu steuern. Doch Google hat … Weiterlesen

Google spendiert dem Chromecast weitere CEC-Fähigkeiten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Schon länger ärgere ich mich darüber, dass die Chromecast-Entwickler so stiefmütterlich mit dem CEC-Protokoll umgehen. Eigentlich müsste es wie zum Beispiel mit dem Kodi-Mediacenter auf einem Raspberry Pi möglich sein, die Chromecast-Wiedergabe mit der TV-Fernbedienung zu steuern. Doch Google hat zwar CEC-Funktionen in den Chromecast eingebaut — so schaltet sich zum Beispiel der Fernseher automatisch beim Start einer Chromecast-Übertragung ein und geht auf den passenden HDMI-Eingang — doch das Steuern der Wiedergabe über die Start/Stop/Pause-Taste oder das Springen zum nächsten Titel haben die Google-Entwickler bisher komplett außer Acht gelassen. Der entsprechende Bug im Google-Bugtracker zum Google-Cast-SDK zählt zahlreiche Bitten die Funktion doch endlich nachzureichen.

Chromecast mit der TV-Fernbedienung steuern

chromecast-app Seit gestern Abend trudeln in den Verlauf des Bugs nun aber diverse Kommentare ein, dass mit der aktuellen Chromecast-Firmware 27946 jetzt auch die Wiedergabe-Kontrolle mittels CEC-Signalen still und heimlich implementiert wurde. Spielen Google-Apps wie YouTube oder Google Music Inhalte über den Chromecast ab, dann sollten diese sich zumindest schon einmal über die Play-Pause-Taste der TV-Fernbedienung anhalten und wieder fortsetzen lassen. Das Springen zum nächsten Titel, etwa bei der Wiedergabe eines Albums per Google Music, geht jedoch weiterhin nicht. Laut den Kommentaren soll die CEC-Steuerung auch bei Apps anderer Anbieter wie etwa Plex oder TuneIn Radio funktionieren, bei der Netflix-App tut sich allerdings noch nichts.

Auf meinem Chromecast läuft die besagte Firmware 27946 bereits, allerdings scheint mein LG-Fernseher die CEC-Fähigkeiten des Chromescast zu ignorieren. Ich kann meinen OpenELEC-RasPi mit der TV-Fernbedienung steuern, doch mein Fernseher kennt am HDMI-Eingang mit dem Chromecast-Dongle kein Simplink-Gerät (so nennt LG die Unterstützung für das CEC-Protokoll). Nun unterscheidet sich entweder die deutsche Ausgabe der Firmware von der internationalen Version oder aber es gibt unterschiedliche Chromecast-Varianten, oder Chromecast will einfach nicht mit meinem LG-Fernseher.

Der Chromecast lässt sich nun endlich mit der TV-Fernbedienung steuern.

Der Chromecast lässt sich nun endlich mit der TV-Fernbedienung steuern.

Da die Funktion ja nicht gerade offensichtlich ist, solltet ihr bei eurer Chromecast/TV-Kombo einmal ausprobieren, ob die Funktion bei euch jetzt tut. Ob euer TV-Gerät überhaupt CEC unterstützt, bekommt ihr am besten über die Anleitung eures Fernsehers heraus. CEC nennt sich bei jedem Hersteller anders, bei Philips müsst ihr etwa nach EasyLink suchen, bei Samsung nennt sich die CEC-Unterstützung Anynet+ oder bei JVC eben EZ-Sync — Egal wie der Hersteller das Kindchen nennt, CEC-Funktionen sollten eigentlich herstellerübergreifend funktionieren. Eine gute Übersicht über die jeweiligen Bezeichnungen liefert euch der Wikipedia-Artikel zu Consumer Electronics Control.

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Händlerübersicht: Raspberry Pi 2 kaufen http://linuxundich.de/raspberry-pi/handlerubersicht-raspberry-pi-2-kaufen/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/handlerubersicht-raspberry-pi-2-kaufen/#comments Wed, 04 Feb 2015 11:01:10 +0000 http://linuxundich.de/?p=28530 Obwohl die Raspberry Pi Foundation schon vor dem Start des neuen Raspberry Pi 2 gleich 100.000 Platinen hat fertigen lassen, geht aufgrund der großen Nachfrage vielen Händler der Nachschub aus. In Deutschland ist für Privatkunden Pollin die erste Anlaufstelle, doch auch dort … Weiterlesen

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Obwohl die Raspberry Pi Foundation schon vor dem Start des neuen Raspberry Pi 2 gleich 100.000 Platinen hat fertigen lassen, geht aufgrund der großen Nachfrage vielen Händler der Nachschub aus. In Deutschland ist für Privatkunden Pollin die erste Anlaufstelle, doch auch dort hat man den neuen Raspberry Pi 2 inzwischen nicht mehr auf Lager. Bei den restlichen offiziellen Raspberry-Pi-Resellern in Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht es nicht besser aus. Bei all diesen Onlineshops heißt es aktuell “Nicht mehr lieferbar”. Lediglich bei Amazon taucht der Raspberry Pi 2 noch auf, dann allerdings meist zu einem deutlich überhöhten Preis inzwischen auch zum korrekten Preis.

Der Raspberry Pi 2 verfügt über eine Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher.

Der Raspberry Pi 2 verfügt über eine Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher.

Wer sich also einen Raspberry Pi 2 kaufen möchte, der muss sich entweder ein wenig in Geduld üben oder bei Amazon einen Aufpreis in Kauf nehmen. Nach ein oder zwei Wochen wird der Run aber mit Sicherheit etwas abebben, sodass man den RasPi2 auch wieder ganz normal im Handel bekommen kann. Wer es nicht abwarten kann, der sollte die folgenden Händler im Auge behalten oder bei Pollin vorbestellen und hoffen, dass die Foundation so schnell wie möglich Nachschub liefert.

Deutschland

Österreich

  • Designtools: 33,00 Euro, zzgl. 5,00 Versandkosten und MwSt

Schweiz

  • Digitec: 43,50 CHF, inklusive Versandkosten

Wer mit dem Gedanken spielt von einem Raspberry Pi der ersten Generation auf das neue Modell umzusteigen, der muss sich nicht unbedingt das Zubehör neu kaufen. Der Raspberry Pi 2 Model B passt in die für den Raspberry Pi 1 Model B+ gedachten Gehäuse. Die für die allerersten RasPis entwickelten Gehäuse (die Modelle mit nur zwei USB-Ports) eignen sich für den RasPi2 allerdings nicht. Aufgrund des unveränderten GPIO passen auch die zahlreichen Add-On-Boards auf den Raspberry Pi 2. Weiterhin genutzt werden können selbstverständlich die Micro-SD-Speicherkarte und das Netzteil.

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OpenELEC 5.0.1 unterstützt bereits den Raspberry Pi 2 http://linuxundich.de/allgemein/openelec-5-0-1-unterstutzt-bereits-den-raspberry-pi-2/ http://linuxundich.de/allgemein/openelec-5-0-1-unterstutzt-bereits-den-raspberry-pi-2/#comments Tue, 03 Feb 2015 13:01:23 +0000 http://linuxundich.de/?p=28499 Einen Tag nach der Vorstellung des Raspberry Pi 2 beginnen die Software-Projekte rund um den Raspberry Pi ihre Updates auszurollen. Dabei ist auch die Kodi-Distribution OpenELEC keine Ausnahme, mit dem  Update auf OpenELEC 5.0.1 lässt sich diese nun auch auf dem Raspberry Pi … Weiterlesen

OpenELEC 5.0.1 unterstützt bereits den Raspberry Pi 2 ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Einen Tag nach der Vorstellung des Raspberry Pi 2 beginnen die Software-Projekte rund um den Raspberry Pi ihre Updates auszurollen. Dabei ist auch die Kodi-Distribution OpenELEC keine Ausnahme, mit dem  Update auf OpenELEC 5.0.1 lässt sich diese nun auch auf dem Raspberry Pi 2 betreiben. Aufgrund der Quad-Core-CPU und dem Plus an Arbeitsspeicher profitierten besonders rechenlastige Aufgaben wie eben ein Mediacenter von der neuen Rechenpower des zweiten Raspberry Pi — von daher lohnt sich ein Umstieg auf den Raspberry Pi 2 in meinen Augen auf jeden Fall.

Wer nun aber meint, dass er einfach einen neuen Raspberry Pi 2 kaufen, die Micro-SD-Speicherkarte aus dem alten Raspberry Pi der ersten Generation nehmen und in den neuen RasPi der zweiten Generation schieben könnte, den muss ich leider ein wenig enttäuschen. Im Inneren eines Raspberry Pi 2 arbeitet im Gegensatz zum Vorgänger ein Broadcom BCM2836 anstatt dem altbewährten Broadcom BCM2835 . Damit besitzt die CPU nicht nur 4 Rechenkerne, auch die Architektur macht einen Entwicklungssprung von ARMv6 auf ARMv7.

OpenELEC 5.0.1 auf dem Raspberry Pi 2

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Schiebt ihr die mit OpenELEC bespielte Speicherkarte eines Raspberry Pi 1 in den Nachfolger, dann lädt lediglich das regenbogenfarbene Quadrat, das euch mitteilt, dass der Kernel nicht korrekt geladen werden konnte. Erst wenn ihr die Speicherkarte mit dem RaspberryPi-2 Build bespielt, startet OpenELEC auf dem Raspberry Pi 2 korrekt durch. Auf dem RasPi2 ist Kodi dann deutlich leistungsfähiger, was sich besonders in der Navigation innerhalb der Menüs und Add-Ons wie der Mediathek oder YouTube oder bei etwas fordernden Kodi-Themes wie dem in der Galerie gezeigten Eminence bemerkbar macht — HD-Filme in 1080p waren ja für den alten RasPi schon kein Problem.

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