Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Mon, 25 May 2015 16:15:34 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 AfterShot Pro mit OpenCL und Intel-GPUs beschleunigen http://linuxundich.de/gnu-linux/aftershot-pro-mit-opencl-und-intel-gpus-beschleunigen/ http://linuxundich.de/gnu-linux/aftershot-pro-mit-opencl-und-intel-gpus-beschleunigen/#comments Mon, 25 May 2015 16:14:27 +0000 http://linuxundich.de/?p=29039 Seitdem moderne Grafikkarten immer leistungsfähiger werden, ist es bei rechenintensiven Aufgaben eigentlich eine kräftige Ressourcenverschwendung nicht auf die Rechenpower der schnellen Grafikchips zurückzugreifen. Diese Idee greift schon länger OpenCL als Schnittstelle zwischen Haupt-, Grafik- und anderen digitalen Signalprozessoren für sogenannte uneinheitliche Parallelrechner auf. Von … Weiterlesen

AfterShot Pro mit OpenCL und Intel-GPUs beschleunigen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Seitdem moderne Grafikkarten immer leistungsfähiger werden, ist es bei rechenintensiven Aufgaben eigentlich eine kräftige Ressourcenverschwendung nicht auf die Rechenpower der schnellen Grafikchips zurückzugreifen. Diese Idee greift schon länger OpenCL als Schnittstelle zwischen Haupt-, Grafik- und anderen digitalen Signalprozessoren für sogenannte uneinheitliche Parallelrechner auf. Von Apple, AMD, Intel und Nvidia entwickelt, unterstützen aktuelle Grafikchips diese Technik eigentlich auch unter Linux von Haus aus, nur muss natürlich auch die Software diese unterstützten. Mit einem Intel-Grafikchip im Rechner und Aftershot Pro als Raw-Bildbearbeitung lässt sich die Rechenzeit um mehr als 40 Prozent reduzieren.

Intels Implementierung von OpenCL fasst das Beignet Projekt zusammen. Für Beignet braucht es allerdings einen Rechner mit Chips aus der 3. Generation der Intel-Core-Prozessoren oder später, also mindestens einen Ivy Bridge als Hardware, oder eben noch aktuellere CPUs aus der Haswell- oder Broadwell- aka Rockwell-Reihe. Seid ihr euch über euren Rechner nicht im Klaren, dann lest mit cat /proc/cpuinfo den CPU-Namen aus und schlagt schnell in der Wikipedia nach, zu welcher Generation der Prozessor in eurem Computer gehört. Ich habe Beignet hier mit einem Intel Core i5-3470T mitsamt Intel HD Graphics 2500 aus der Ivy-Bridge-Klasse getestet. Mit einem Haswell werdet ihr in meinen Augen noch bessere Ergebnisse erzielen.

$ cat /proc/cpuinfo | grep name
model name : Intel(R) Core(TM) i5-3470T CPU @ 2.90GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i5-3470T CPU @ 2.90GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i5-3470T CPU @ 2.90GHz
model name : Intel(R) Core(TM) i5-3470T CPU @ 2.90GHz

Beignet findet ihr seit Jessie in den Paketquellen von Debian. Bei Ubuntu gibt es OpenCL in Form von Beignet seit Trusty in den Paketquellen, allerdings nur in einer sehr alten Version. Wenn ihr unter Ubuntu mit Intels OpenCL-Implementation arbeiten möchtet, würde ich daher eher zu einem Ubuntu 15.04 “Vivid Vervet” greifen. Bei Arch muss man sich um sowas natürlich keine Gedanken machen, allerdings muss man zur Installation von Beignet auf das Arch User Repository zurückgreifen. Dabei gilt es zu beachten, dass das Paket llvm aktuell nicht in den Abhängigkeiten aufgeführt wird. Ohne dieses bricht der Build-Prozess allerdings ab. Installiert daher das Paket vor der Installation von Beignet manuell.

### Beignet unter Arch Linux installieren
$ sudo pacman -S llvm
$ pacaur -S beignet clinfo
### Beignet unter Debian/Ubuntu installieren
$ sudo apt-get install beignet clinfo

Anschließend könnt ihr mit einem Aufruf von clinfo direkt testen, ob OpenCL auf eurem System nun auch funktioniert. Irgendwelche Einstellungen im Xserver oder andere Treiber sollten, zumindest auf Systemen mit Intel-Chipsätzen ohne eine dedizierte Grafikkarte, nicht nötig sein.

$ clinfo
Number of platforms 1
Platform Name Intel Gen OCL Driver
Platform Vendor Intel
Platform Version OpenCL 1.2 beignet 1.0.3
Platform Profile FULL_PROFILE
Platform Extensions cl_khr_global_int32_base_atomics cl_khr_global_int32_extended_atomics cl_khr_local_int32_base_atomics cl_khr_local_int32_extended_atomics cl_khr_byte_addressable_store cl_khr_icd
Platform Extensions function suffix Intel
[...]

Das von Corel vertriebene RAW-Bildbearbeitungsprogramm AfterShot Pro unterstützt nun OpenCL schon seit mehreren Versionen. Die Ergebnisse des OpenCL-Turbos sind beachtlich. Tom’s Hardware hatte Mitte 2012 in einem ausführlichen Bericht eine Beschleunigung des Exports in das JPG-Format um den Faktor 2 ermittelt. Damals allerdings noch ohne Intel-Grafikkarten und nur mit AMD und Intel als Hardware.

Es lohnt sich daher einen Blick auf AfterShot zu werfen: Damit AfterShot auf OpenCL zurückgreift, müsst ihr im Programm unter Datei | Einstellungen | Hardware-Beschleunigung die Option OpenCL verwenden aktivieren und daraufhin das Programm neu starten. Führt AfterShot hier nicht eure Grafikkarte als OpenCL-Provider auf, dann hat etwas mit der Installation von Beignet nicht funktioniert. Bei Systemen mit anderen Grafikkarten müsst ihr euch selber in Richtung OpenCL und Nvidia oder AMD schlau machen.

Damit Aftershot Pro auch von Intel-Grafikchips profitieren kann, muss die passende Software installiert sein.

Damit Aftershot Pro auch von Intel-Grafikchips profitieren kann, muss die passende Software installiert sein.

Neben der Haupt-Einstellung müsst ihr unbedingt dem Schieberegler OpenCL-Nutzung Beachtung schenken. Mit diesem bestimmt ihr, wie stark AfterShot Pro bei der Berechnung der Bilddaten auf die Rechenfähigkeiten der Grafikkarte zurückgreifen soll: Mehr ist hier allerdings nicht immer von Vorteil, besonders bei Systemen mit Intel-Grafik. Zum Test sucht ihr euch am besten ein definiertes Set an RAW-Bildern heraus und exportiert dieses mit einem Druck auf [F] ins JPG-Format. AfterShot zeigt die Dauer des Vorgangs dann am Ende über ein kleines Popup an.

  • Aus: 1:22,5 s
  • Minimum: 58,5 s
  • Niedrig: 1:29,6 s
  • Standard: 1:27,2 s
  • Hoch: 1:23,4 s

Notiert euch die Zeit, geht wieder in die Einstellung und stellt die OpenCL-Nutzung auf den nächsten Wert. Startet AfterShot daraufhin neu, ruft erneut den Export der selben Daten auf und notiert euch wieder das Ergebnis. Wiederholt den Vorgang nun so lange, bis ihr die optimalen Einstellungen ermittelt habt. Die Intel HD Graphics 2500 aus meinem Core i5 liefert das beste Ergebnis, wenn ich die OpenCL-Nutzung nach ganz links auf Minimum setze. Mit den anderen Settings wird AfterShot Pro auf meinem System eher langsamer als schneller. Es gilt die Fausregel: Je mehr Power eure Grafikkarte besitzt, desto höher solltet ihr den Regler ziehen können.

AfterShot Pro zeigt die Dauer eines längeren Prozess als kleines Popup an.

AfterShot Pro zeigt die Dauer eines längeren Prozess als kleines Popup an.

Gegenüber dedizierten Grafik-Chips von AMD oder Nvidia kommt Intels OpenCL-Implementation auf meinem “langsamen” Core i5 mit Intel HD Graphics 2500 zwar nicht auf einen Geschwindigkeitszuwachs um Faktor 2, allerdings wird der Berechnungsvorgang dennoch deutlich schneller. Besonders weil die Installation von Beignet nicht wirklich viel Aufwand macht und in der Regel ohne Komplikationen gelingen sollte, lohnt sich der Beschäftigung mit dem Thema.

AfterShot Pro mit OpenCL und Intel-GPUs beschleunigen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/gnu-linux/aftershot-pro-mit-opencl-und-intel-gpus-beschleunigen/feed/ 0
Sonos Connect:Amp-Verstärker als Surround Rears einer Playbar einrichten http://linuxundich.de/hardware/sonos-connectamp-verstarker-als-surround-rears-einer-playbar-einrichten/ http://linuxundich.de/hardware/sonos-connectamp-verstarker-als-surround-rears-einer-playbar-einrichten/#comments Sat, 23 May 2015 16:58:45 +0000 http://linuxundich.de/?p=29022 Wer sein Geld in Sonos-Komponenten investiert, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er sich mit dieser Entscheidung in einen goldenen Käfig begibt. Sonos achtet mit Argusaugen darauf, dass sein System nur in der vom Hersteller angedachten Art und … Weiterlesen

Sonos Connect:Amp-Verstärker als Surround Rears einer Playbar einrichten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Wer sein Geld in Sonos-Komponenten investiert, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er sich mit dieser Entscheidung in einen goldenen Käfig begibt. Sonos achtet mit Argusaugen darauf, dass sein System nur in der vom Hersteller angedachten Art und Weise funktioniert und sich der Umsatz optimieren lässt. Dies äußert sich zum Beispiel darin, dass Sonos zwar mit dem Connect:Amp (Amazon) einen Verstärker anbietet, dieser aber nicht über einen digitalen Eingang verfügt, sodass man einen Fernseher anschließen könnte.

Für diese Vorhaben muss man zwangläufig weitere 600 Euro in eine Sonos Playbar (Amazon) investieren, die sich nun aber wiederum nicht von Haus aus mit dem Connect:Amp ergänzen lässt. Wer mehr Bass oder mehr Sourround-Sound haben möchte, der muss sich zusätzlich zur Playbar einen Sonos Sub (Amazon) als Bass-Box und weitere Play:1 (Amazon) bzw. Play:3-Speaker als Surround-Lautsprecher leisten. Alles in allem addieren sich für ein mit Sonos realisiertes Surround-System ein paar Tausend Euro zusammen. Ganz so gemein und gierig ist Sonos jedoch nicht, über das nur wenig dokumentierte Web-Frontend der Playbar lässt sich der Connect:Amp wenigstens als Surround Rears einrichten.

Connect:Amp an Playbar koppeln

Wer über die Sonos-App versucht den Connect:Amp an die Playbar anzukoppeln, der kommt erst einmal nicht weiter. Als Bass-Komponente akzeptiert das System nur den Sonos Sub und als Surround-Speaker eben nur die Play:1-Lautsprecher. Den Connect:Amp könnte man zusammen mit der Playbar in eine Gruppe aufnehmen, doch dabei erweist sich die Abstimmung der Komponenten als nicht gerade einfach. Erstens klingt der Ton aus beiden Sonos-Anlagen nicht synchron (was sich über Einstellungen | Raumeinstellungen | Playbar | Erweiterte Audioeinstellungen | TV-Dialogeinstellungen | Audioverzögerung (Lip-Sync) zumindest in gewissen Bereichen korrigieren lässt) und zweitens ist das an den Connect:Amp übermittelte Signal nur ein Stereoton und nicht ein ausgewählter Feed des Surround-Sounds.

Der Connect:Amp lässt sich allerdings auch ordentlich an die Playbar anbinden, zwar “nur” als Surround-Back, doch unterstützt so der Verstärker die Playbar wenigstens ein bisschen. Dazu müsst ihr dafür sorgen, dass Playbar und Connect:Amp über einen Switch oder direkt per Ethernet-Kabel miteinander verbunden sind, dann die Einstellungen der Sonos-App auf dem Handy öffnen und über Einstellungen | Über mein Sonos-System die IP-Adresse der Playbar ermitteln. Diese gebt ihr dann in der Art http://ip-adresse-playbar:1400/wiredsat.htm in den Browser auf eurem Rechner ein und wählt dort dann den Namen eures Sonos-Verstärkers und den Abstand der Boxen zu eurem Sitzplatz aus. Mit Einrichten abschließen übernehmt ihr die Einstellungen — daraufhin verschwindet der Verstärker auch aus der Auflistung der Sonos-Geräte, er ist quasi mit der Playbar verschmolzen.

Über die Sonos-App ermittelt ihr die IP-Adresse der Sonos Playbar.

Über die Sonos-App ermittelt ihr die IP-Adresse der Sonos Playbar.

Im sehr eingeschränkten Webfrontend der Playbar wählt ihr den Connect:Amp als Satellit aus.

Im sehr eingeschränkten Webfrontend der Playbar wählt ihr den Connect:Amp als Satellit aus.

Nach der Kopplung könnt ihr die im Web-Frontend getroffenen Einstellungen auch über die Handy-App ändern. Dazu müsst ihr euch entlang Einstellungen | Raumeinstellungen | Playbar (+LL+RL) | Erweiterte Audioeinstellungen durch die Menüs hangeln und könnt dann in Audio neu kalibrieren die Surround-Audioeinrichtung anpassen oder unter Surround-Einstellungen regeln wie stark der Connect:Amp als Surround-Speaker zur Sache gehen soll. Wichtig ist hier auch die Einstellung Musikwiedergabe, die bestimmt wie sich der Connect:Amp während des Abspielens von Musik verhalten soll. Mit Hintergrund unterstützt er die Playbar nur, bei Voll spielt er bei der jeweils angewählten Lautstärke voll mit.

Einmal angekoppelt lässt sich der Connect:Amp als Surround-Speaker konfigurieren.

Einmal angekoppelt lässt sich der Connect:Amp als Surround-Speaker konfigurieren.

Sonos Connect:Amp-Verstärker als Surround Rears einer Playbar einrichten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/hardware/sonos-connectamp-verstarker-als-surround-rears-einer-playbar-einrichten/feed/ 10
Tethered Shooting und Live-View mit Canon und Linux http://linuxundich.de/gnu-linux/tethered-shooting-live-view-linux-canon/ http://linuxundich.de/gnu-linux/tethered-shooting-live-view-linux-canon/#comments Thu, 14 May 2015 09:49:35 +0000 http://linuxundich.de/?p=28945 Ich muss gestehen, dass ich mir ab und an durchaus Germany’s Next Topmodel antue. Nicht weil mich das Geschehen rund um den von Heidi dressierten Zickenkrieg in der Model-WG interessiert, sondern es in meinen Augen durchaus interessant ist, einen Blick … Weiterlesen

Tethered Shooting und Live-View mit Canon und Linux ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Ich muss gestehen, dass ich mir ab und an durchaus Germany’s Next Topmodel antue. Nicht weil mich das Geschehen rund um den von Heidi dressierten Zickenkrieg in der Model-WG interessiert, sondern es in meinen Augen durchaus interessant ist, einen Blick über die Schulter der Fotografen werfen zu können. Mit den bescheidenen Mitteln eines Hobby-Fotografen wie unser einer lässt sich der dort gezeigte Technik-Overkill zwar kaum nachstellen, aber der eine oder andere Trick und manch eine eingesetzte Technik wie etwa Tethered Shooting lässt sich auch mit einfachen Mitteln und ohne proprietäre Software unter Linux realisieren.

Etwas was im Fotostudio oder eben größeren Shootings eigentlich gängige Praxis ist, lässt sich auch mit Linux auf dem Rechner leicht nachbauen, ohne dass es dafür besondere Software bräuchte: Tethered Shooting. Beim mit dem Rechner verkabelten Fotografieren überträgt die Kamera die geschossenen Bilder umgehend auf den Computer. So entfällt der Wechsel und das Kopieren von Speicherkarten, und die sofortige Bildkontrolle wird erheblich vereinfacht. Anstelle des kleinen Kameradisplays lassen sich die Bilder sofort auf einem großen (und vielleicht sogar kalibrierten) Computermonitor betrachten.

Die andere Aufgabe von Tethered Shooting wäre das Steuern der Kamera über den Rechner. So lassen sich Blende, Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit und der Weißabgleich bequem über eine Software einstellen. Kombiniert man das Ganze mit einer Live-Vorschau und der Möglichkeit die Aufnahme über den Rechner auszulösen, lassen sich Stillleben, Aufnahmen von Himmelskörpern oder zum Beispiel die Einzelbilder für eine zusammenmontierte Stop-Motion-Animation bequem am Rechner erstellen. Für beide Anwendungsfälle gibt es auch Programme für Linux, die ihre Sache gar nicht mal so schlecht machen.

Unterstützt die Kamera Tethered Shooting

Bevor ihr die ersten Bilder via Tethered Shooting probiert, solltet ihr erst einmal schnell testen, ob eure Kamera sich auch auf wirklich auf Tethered Shooting versteht. Holt euch dazu Gphoto2 aus den Paketquellen eurer Linux-Distribution auf den Computer, verbindet die Kamera mit dem Rechner und schaltet sie ein. Anschließend sollte gphoto2 --auto-detect die Kamera melden und gphoto2 --port usb: --abilities die Fähigkeiten des Fotoapparats anzeigen. Anschließend löst ihr mit der Option  --capture-image-and-download eine Aufnahme aus und lasst mit --capture-tethered eine über den herkömmlichen Auslöser der Kamera geschossene Aufnahme auf den Rechner übertragen.

### Gphoto2 unter Debian/Ubuntu installieren
$ sudo apt-get install gphoto2
### Gphoto2 unter Arch Linux installieren
$ pacman -S gphoto2
$ gphoto2 --auto-detect
Modell Port
----------------------------------------------------------
Canon EOS 100D usb:003,009
$ gphoto2 --port usb: --abilities
Fähigkeiten für Kamera : Canon EOS 100D
Unterstützung für seriellen Port : Nein
USB-Unterstützung : Ja
Aufnahme machen (Auswahl) :
: Bild
: Bildvorschau
Konfigurationsunterstützung : Ja
Unterstützung für das Löschen einzelner Bilder: Ja
Unterstützung für das Löschen aller Bilder : Nein
Unterstützung für Bildvorschau : Ja
Unterstützung für Bildhochladen : Ja
$ gphoto2 --port usb: --capture-image-and-download
$ gphoto2 --port usb: --capture-tethered

Bei Canon müsste Tethered Shooting in meinen Augen ab einer Canon EOS 350D beziehungsweise 1000D und den einstelligen Canons funktionieren — ich kann mich allerdings hier auch irren. Diese Kameras besitzen einen Live-View-Modus und können über eos-movrec (hier die russischsprachige Homepage des Programms) auch Videos aufnehmen. Erst die Canon EOS 500D unterstützt das direkte Abspeichern von Videos. Sämtliche unterstützte Kameras gibt euch gphoto2 --list-cameras aus, bei Bedarf filtert ihr mit etwa gphoto2 --list-cameras | grep "Canon EOS" die für euch relevanten Hersteller oder Modelle heraus.

Tethered Shooting unter Linux mit Darktable

Darktable ist ein Programm wie etwa Adobe Lightroom, mit dem sich Raw-Daten einer Digitalkamera ausbelichten lassen. Doch das Programm kann deutlich mehr, es lassen sich per USB-Kabel angeschlossene Kameras ansteuern und so Tethered Shootings durchführen, wie auch Aufnahmen aus dem Live-Modus heraus erstellen. Das Programm findet ihr üblicherweise in den Paketquellen eurer Distribution. Wer es sich bequem machen möchte, der kopiert einfach den passenden Befehl ins Terminal.

### Darktable unter Debian/Ubuntu installieren
$ sudo apt-get install darktable
### Darktable unter Arch Linux installieren
$ pacman -S darktable

Ist eure Kamera angeschaltet und mit dem Computer verbunden, dann sollte Darktable die Kamera automatisch im Leuchttisch unter Importieren aufführen. Ein Klick auf Tethering-Aufnahme aktiviert dann den Modus für Tethered Shooting. In der Grundeinstellung lädt Darktable in diesem Modus automatisch alle geschossenen Bilder (je nach Kameraeinstellung RAW und JPEG) auf den Rechner und zeigt die Aufnahmen groß an. Für jedes neue Shooting legt Darktable dabei eine eigene virtuelle Filmrolle an, sodass sich die Aufnahmen gut organisieren lassen.

Darktable sollte per USB angeschlossene Digitalkameras erkennen und den Tethering-Modus anbieten.

Darktable sollte per USB angeschlossene Digitalkameras erkennen und den Tethering-Modus anbieten.

Im Reiter Tethering habt ihr die Möglichkeit die geschossenen Bilder direkt nach der Aufnahmen zu bewerten, sie als Favorit zu markieren und natürlich auch die Metadaten einzusehen. Über die Scrollleiste am unteren Bildschirmrand schaut ihr alle in der Sitzung erstellten Aufnahmen durch und holt sie mit einem Doppelklick groß auf die Hauptarbeitsfläche. Knippst ihr weiter Bilder, dann zeigt Darktable automatisch wieder das zuletzt geschossene Bild an. Selbstverständlich könnt ihr die Aufnahmen in Darktable gleich ausbelichten und weiterverarbeiten, so lässt sich ein recht flotter Workflow bewerkstelligen.

Kleiner Tipp am Rande, der nicht mit Linux zu tun hat: Bei Tethered Shooting ist die Kamera permanent am arbeiten und dementsprechend ist der Akku schnell leer. Achtet daher darauf genügend Akkus parat zu haben oder setzt gleich ein Netzteil ein. Die Dinger gibt es schweineteuer vom Hersteller eurer Kamera oder gegen deutlich weniger Geld von Zubehör-Klitschen.
Alles was man mit der Kamera aufnimmt landet ím Tetheringh-Modus direkt auf dem Rechner.

Alles was man mit der Kamera aufnimmt landet ím Tetheringh-Modus direkt auf dem Rechner.

Den Live-Modus zur rechnergestützten Kontrolle der Kamera schaltet ihr über den kleinen augenförmigen Button in der rechten Seitenleiste unter Live-View an. Ist dieser aktiv, so sollte die Kamera das Live-Bild auf dem Display anzeigen und das Bild wie einen Videostream zu Darktable übertragen. Habt ihr die Kamera auf den manuellen Modus gestellt, dann könnt ihr über Darktable Fokusierung, Blende, Verschlusszeit, ISO und den Weißabgleich steuern. Ein Klick auf Bild(er) erstellen löst die Aufnahme aus — habt ihr die Serienbildfunktion aktiviert, dann schießt eure Kamera gleich mehrere Aufnahmen.

Über die Seitenleiste lässt sich die Kamera auch in den Live-View-Modus schalten.

Über die Seitenleiste lässt sich die Kamera auch in den Live-View-Modus schalten.

Live-View-Shooting unter Linux mit Entangle

Wer keinen vollständigen RAW-Entwickler braucht, sondern einfach nur Tethered Shootings machen möchte, der ist eventuell mit Entangle besser bedient. Das Programm verzichtet auf den ganzen Bildbearbeitungs-Part und konzentriert sich auf das Schießen von Fotos. Es unterstützt dabei die Anzeige und den Transfer von gerade geschossenen Bildern, wie auch die Kontrolle der Kamera über das USB-Kabel. Auch Entangle findet sich üblicherweise in den Paketquellen der gängigen Distributionen, in Ubuntu ist es etwa seit Ubuntu 14.04 “Trusty Tahr” enthalten. Als Arch-User muss man auf das Arch-User-Repository AUR zurückgreifen.

### Entangle unter Debian/Ubuntu installieren
$ sudo apt-get install entangle
### Entangle unter Arch Linux installieren
$ pacaur -S entangle

Im reinen Tethered-Modus überträgt Entangle die gerade geschossenen Bilder mitsamt der RAW-Datei auf den Rechner und zeigt die Aufnahme zusammen mit den Belichtichtungsdaten und einem Histogramm groß an. Tippt ihr neben dem Kamera-Icon in der Werkzeugleiste auf das Icon mit den zwei hintereinander dargestellten Aufnahmen, aktiviert ihr die Fortlaufende Aufnahmevorschau, über die ihr das Live-Bild der Kamera zu Gesicht bekommt. Ist die Kamera im manuellen Modus, könnt ihr in den Camera settings die Aufnahmeparameter einstellen und dann mit dem Kamera-Icon die Aufnahme auslösen.

Mit Entangle fällt das schießen von Live-View-Aufnahmen unter Linux leicht.

Mit Entangle fällt das schießen von Live-View-Aufnahmen unter Linux leicht.

Über die EInstellungen lassen sich Fokuspunkte oder Gitterlinien einblenden.

Über die EInstellungen lassen sich Fokuspunkte oder Gitterlinien einblenden.

Neben der eigentlichen Programmoberfläche bietet Entagle über ein Plugin einen Photo-Box-Modus, der sich zum Beispiel bei Hochzeiten oder anderen Events anbietet, bei dem die Besucher wie in einem Passbildautomaten sich selber fotografieren sollen. Dazu aktiviert ihr unter Bearbeiten | Einstellungen das Plugins Photo Box und startet dieses über Fenster | Photo Box. Entagle schaltet daraufhin in einen Vollbildmodus, der sich nur noch mit [Escape] beenden lässt. Mit einem Klick auf Shoot oder mit einem Druck auf [Leerzeichen] oder [Eingabe] lösen die Nutzer dann die Aufnahme aus — am besten gebt ihr den Gästen einen kleinen Presenter-Maus in die Hand und stellt die Kamera manuell so ein, dass die Bilder optimal herauskommen.

Mit dem Photo-Box-Plugin lässt sich eine Linux-basierte Photobox aufbauen.

Mit dem Photo-Box-Plugin lässt sich eine Linux-basierte Photobox aufbauen.

Ich bin über eos-movrec über das Thema Tethered Shooting gestolpert, das sich allerdings eher an die User richtet, die mit ihrer Digitalkamera Videos aufnehmen möchtet. Insgesamt bin ich sehr überrascht, wie gut Tethered Shooting unter Linux funktioniert und wie gut selbst moderne Digitalkameras mit Linux harmonieren. Der Begriff Play and Play trifft den Nagel eigentlich wunderbar auf den Kopf. Gespannt bin ich auf die Canon 750D (Amazon)und Canon 760D, die über WLAN verfügen und somit das Kabel überflüssig machen können. Mich würde es mal interessieren, wie gut die Kameras anderer Hersteller mit den beiden Anwendungen funktionieren, klappt es bei euch auch ohne Probleme?

Tethered Shooting und Live-View mit Canon und Linux ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/gnu-linux/tethered-shooting-live-view-linux-canon/feed/ 9
Raspberry Pi Geek Spezial zu Kodi und RasPi als Mediacenter — Verlosung inside http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-geek-kodi-mediacenter-verlosung/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-geek-kodi-mediacenter-verlosung/#comments Thu, 07 May 2015 11:32:00 +0000 http://linuxundich.de/?p=28894 Aufgrund der deutlich reduzierten Posting-Rate hat mir manch einer von euch schon eine besorgte E-Mail zukommen lassen, ob denn noch alles OK mit mir sei — vielen Dank nochmal ob der besorgten Nachfrage. Der Grund für die Sendepause liegt darin, … Weiterlesen

Raspberry Pi Geek Spezial zu Kodi und RasPi als Mediacenter — Verlosung inside ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Aufgrund der deutlich reduzierten Posting-Rate hat mir manch einer von euch schon eine besorgte E-Mail zukommen lassen, ob denn noch alles OK mit mir sei — vielen Dank nochmal ob der besorgten Nachfrage. Der Grund für die Sendepause liegt darin, dass ich in den vergangenen Wochen für die Raspberry Pi Geek ein Sonderheft rund um den Raspberry Pi mit Kodi als Mediacenter fast im Alleingang geschrieben und zusammengestellt habe, das seit heute im Netz (über die Computec-Kiosk-App für Android oder über den Online-Shop) und selbstverständlich auch an ordentlich bestückten Kiosks zu finden ist.

Das Heft behandelt ausführlich das Einrichten und Benutzen von Kodi in Form von OpenELEC auf einem Raspberry Pi 2, zudem stelle ich die in meinen Augen nützlichsten Add-ons und die besten Themes für Kodi vor — immer mit dem Ziel den RasPi ideal als Mediacenter einsetzen zu können. Wer frisch einsteigen möchte, der bekommt zudem eine Einkaufsliste zu Raspberry Pi und Zubehör oder Hinweise zur Installation der optional erhältlichen Multimediacodecs. Fortgeschrittene richten Tvheadend zum Streamen von Live-Fernsehen auf dem RasPi ein.

Wer vorher noch nicht mit einem RasPi gearbeitet hat und sich auch sonst nicht so bewandert in der Linux-Bastel-Ecke fühlt, der bekommt Tipps zum Beschreiben der SD-Speicherkarte, zum Übertakten des RasPi, einen Vergleich zwischen den Kodi-Distributionen OpenELEC und XBian, wie auch ausführliche Anleitungen zum Einrichten von Netzwerkfreigaben auf dem Rechner oder dem Aufbau eines kleinen NAS-Systems mit einer Fritz!Box oder ähnlichen Routern und noch einiges mehr (kleiner Disclaimer am Rande: ich verdiene den Hauptteil meiner Brötchen mit LinuxUser und Raspberry Pi Geek).

Raspberry Pi Geek Spezial: RPi2 als Smart-TV

rpg-spezial-mediacenter-front2 rpg-spezial-mediacenter-1 rpg-spezial-mediacenter-2 rpg-spezial-mediacenter-3 rpg-spezial-mediacenter-4 rpg-spezial_07-05-2015_13-17-19 rpg-spezial_07-05-2015_13-17-24 rpg-spezial_07-05-2015_13-24-15 rpg-spezial_07-05-2015_13-17-32

Nun möchte sich nicht jeder ein Raspberry-Pi-Mediacenter aus RasPi, Gehäuse, Speicherkarte und Co. im Internet zusammenstückeln müssen. Zusammen mit Maximilian Batz von pi3g haben wir daher in Kooperation mit Raspberry Pi Geek ein RPG Mediacenter Kit zusammengestellt, dass einen Raspberry Pi 2, eine 16 GByte MicroSD-Karte, einen WLAN-Adapter und ein 2000-mA-Netzteil sowie ein CEC-fähiges HDMI-Kabel (die letzten beiden Posten fehlen auf den Bildern) enthält. Das Kit ist im Pi3g-Shop für 89,95 Euro erhältlich, über einen Gutschein-Code aus dem Heft erhaltet Käufer 10 Euro Rabatt.

  • Raspberry Pi 2
  • Micro-SD-Karte (SanDisk, 16 GByte, UHS-1/Class 10)
  • OpenELEC 5.0.8 mit Kodi 14.2 vorinstalliert
  • Gehäuse (schwarz)
  • WLAN-Adapter (LogiLink WL0084B, WLAN802.11b/g/n)
  • USB-Netzteil (5 V, 2000 mAh)
  • HDMI-Kabel (2 m lang, CEC-fähig)

Auf der Speicherkarte des RPG Mediacenter Kits ist von Haus aus ein OpenELEC vorinstalliert, das von uns mit sinnvollen Erweiterungen und Einstellungen vorkonfiguriert wurde, sodass Einsteiger das Set einfach nur auspacken und anschließen müssen. Wer schon selber einen Raspberry Pi 2 mitsamt Zubehör besitzt, der findet das Image auch auf der Heft-DVD der Raspberry Pi Geek Spezial.

RPG Mediacenter Kit in Kooperation mit Pi3g

rpg-mediacenter-kit2 rpg-mediacenter-kit1 rpg-mediacenter-kit3

Sämtliche Komponenten sind ordentlich aufeinander abgestimmt, so funktioniert der WLAN-Stick unter OpenELEC oder anderen RasPi-Distribution out-of-the-box, die SD-Speicherkarte von Sandisk zeigt keine Boot-Probleme wie die Konkurrenz von Samsung oder Transcend, das Netzteil liefert ausreichend Strom, um auch externe USB-Festplatten ohne eigenes Netzteil betreiben zu können, und das HDMI-Kabel leitet die Signale der Fernbedienung eines CEC-fähigen Fernsehers zu Kodi durch, sodass ihr das Mediacenter mit der TV-Fernbedienung steuern könnt — wenn dieser ebenfalls CEC unterstützt.

Verlosung

Die Kooperation mit pi3g hat zum Vorteil, dass ich hier nicht ganz mit leeren Händen stehe. Für die Leser von Linux und Ich kann ich fünf Ausgaben der Raspberry Pi Geek Spezial und drei von pi3g zur Verfügung gestellte RPG Mediacenter Kits mitsamt jeweils einer Ausgabe des Hefts verlosen. Die drei Hauptgewinner können also mit dem Mediacenter gleich loslegen.

  • 3x RPG Mediacenter Kit (RPi2, 16 GByte, WLAN, Netzteil, Gehäuse, OpenELEC vorinstalliert) plus jeweils eine Ausgabe der Raspberry Pi Geek Spezial
  • 5x Raspberry Pi Geek Spezial

Zur Teilnahme an der Verlosung müsst ihr lediglich einen Kommentar hier in diesem Beitrag hinterlassen. In diesem Fall müsst ihr selbstverständlich das E-Mail-Feld ausfüllen, sonst kann ich euch nach der Auslosung nicht kontaktieren. Auf zusätzlichen Heckmeck wie Bonus-Lose durch Social-Media-Gedöns verzichte ich gerne, ich dürft Linux und Ich aber trotzdem gerne auf Facebook, Google+ oder Twitter folgen. Die Gewinner ermittelt das Los, mehrere Kommentare mit der selben E-Mail-Adresse werden zu einer Gewinnchance zusammengefasst, bei Angabe einer falschen E-Mail-Adresse besteht kein Anspruch auf den Gewinn. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

[UPDATE: Ich habe ganz vergessen eine Laufzeit zu nennen: Ich lose die Gewinner am Samstag den 16. Mai aus. Schaut also zu, dass ihr bis Freitag 15.4. 23:59 einen Kommentar eingetragen habt.]

Raspberry Pi Geek Spezial zu Kodi und RasPi als Mediacenter — Verlosung inside ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-geek-kodi-mediacenter-verlosung/feed/ 368
Moderne und schicke Splashscreens für Gimp http://linuxundich.de/gnu-linux/moderne-und-schicke-splashscreens-fur-gimp/ http://linuxundich.de/gnu-linux/moderne-und-schicke-splashscreens-fur-gimp/#comments Wed, 06 May 2015 10:03:07 +0000 http://linuxundich.de/?p=28920 Kleiner Tipp für alle, die oft und gerne Bilder und Grafiken mit Gimp bearbeiten, aber den wirklich etwas arg altbackenen Splashscreen nicht mehr sehen möchten: Auf Reddit hat sich User not_a_real_penguin die Mühe gemacht, hübsche und zu Gimp passende gemeinfreie … Weiterlesen

Moderne und schicke Splashscreens für Gimp ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Kleiner Tipp für alle, die oft und gerne Bilder und Grafiken mit Gimp bearbeiten, aber den wirklich etwas arg altbackenen Splashscreen nicht mehr sehen möchten: Auf Reddit hat sich User not_a_real_penguin die Mühe gemacht, hübsche und zu Gimp passende gemeinfreie Bilder bei Pixabay herauszusuchen und diese als Splashscreen für das Programm aufzuarbeiten. Das Ergebnis seht ihr entweder direkt auf Imgur oder hier im Blog als Galerie.

modern-gimp-splash5 modern-gimp-splash1 modern-gimp-splash2 modern-gimp-splash4 modern-gimp-splash3 modern-gimp-splash6 modern-gimp-splash7

Wer die Bilder selber als Splashscreen nutzen möchte, der muss das Album von Imgur als GIMP Splashes - Imgur.zip herunterladen und anschließend nach ~/.gimp-2.8/splashes entpacken. Gibt es das Unterverzeichnis im Gimp-Konfigurationsordner noch nicht, dann legt das Verzeichnis einfach an. Die folgenden Befehle im Download-Ordner des Archivs ausgeführt, erstellen bei Bedarf das Splashscreen-Verzeichnis und entpacken dann das heruntergeladene Archiv. Gimp sucht sich dann beim Starten per Zufallsgenerator eines der Bilder aus diesem Ordner heraus.

$ mkdir -p ~/.gimp-2.8/splashes
$ unzip GIMP\ Splashes\ -\ Imgur.zip -d ~/.gimp-2.8/splashes

Moderne und schicke Splashscreens für Gimp ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/gnu-linux/moderne-und-schicke-splashscreens-fur-gimp/feed/ 4
ADB aka Android Debug Bridge als App für Chrome http://linuxundich.de/android/adb-aka-android-debug-bridge-als-app-fur-chrome/ http://linuxundich.de/android/adb-aka-android-debug-bridge-als-app-fur-chrome/#comments Tue, 05 May 2015 09:42:40 +0000 http://linuxundich.de/?p=28885 Wer sich ab und an mit Custom-ROMs oder dem Rooten von Android-Geräten beschäftigt, dem dürfte die Android Debug Bridge und natürlich auch das dafür nötige ADB-Tool für die Kommandozeile geläufig sein. Ich für meinen Teil hole mir die beiden Tools … Weiterlesen

ADB aka Android Debug Bridge als App für Chrome ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Wer sich ab und an mit Custom-ROMs oder dem Rooten von Android-Geräten beschäftigt, dem dürfte die Android Debug Bridge und natürlich auch das dafür nötige ADB-Tool für die Kommandozeile geläufig sein. Ich für meinen Teil hole mir die beiden Tools adb und fastboot auf Arch-Systemen über android-sdk-platform-tools direkt aus dem AUR, so muss ich mich nicht lange mit irgendwelchen Downloads beschäftigen. Doch ab und an wäre es schön auch einen direkten Zugang zur Android Debug Bridge zu haben.

Der umtriebige Android-Hacker (ROM Manager, Allcast, Mirror, ClockworkMod Recovery usw.) und Cyanogen Inc. Mitbegründer Koushik Dutta hat nun sein ADB für Chrome überarbeitet, sodass die Chrome-App für Anwender, die es etwas bequemer haben wollen, durchaus interessant wird. Ohne groß Software auf dem Rechner installieren zu müssen, hat man Zugriff auf die Android-Shell des angeschlossenen Geräts und kann auch per Mausklick Screenshots und Videos vom Bildschirm des Handys oder Android-Tablets erstellen und auf der Festplatte abspeichern.

Mit ADB für Chrome muss man Android Studio und die SDK Tools nicht mehr zwingend installieren.

Mit ADB für Chrome muss man Android Studio und die SDK Tools nicht mehr zwingend installieren.

Mit ADB für Chrome lassen sich Screenshots und Videos von Android-Geräten wie auch die Shell öffnen.

Mit ADB für Chrome lassen sich Screenshots und Videos von Android-Geräten wie auch die Shell öffnen.

Damit das Ganze funktioniert müsst die Chrome-App auf eurem Rechner (sie arbeitet unter Linux, MacOS X, Windows und Chrome OS) installieren und auf eurem Smartphone oder Tablet unter Einstellungen | Über das Telefon sieben mal auf die Build-Nummer tippen und so die Entwickleroptionen freischalten. Danach könnt ihr dann unter EinstellungenEntwickleroptionen das USB-Debugging aktivieren, sodass der in ADB for Chrome integrierte ADB-Server das Handy findet.

Der abgefilmte Android-Desktops landet danach als Videodatei auf der Festplatte.

Der abgefilmte Android-Desktops landet danach als Videodatei auf der Festplatte.

ADB aka Android Debug Bridge als App für Chrome ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/android/adb-aka-android-debug-bridge-als-app-fur-chrome/feed/ 0
In eigener Sache: Mittwald als exklusiver Anzeigenkunde auf Linux und Ich http://linuxundich.de/allgemein/in-eigener-sache-mittwald-als-exklusiver-anzeigenkunde-auf-linux-und-ich/ http://linuxundich.de/allgemein/in-eigener-sache-mittwald-als-exklusiver-anzeigenkunde-auf-linux-und-ich/#comments Fri, 01 May 2015 11:42:40 +0000 http://linuxundich.de/?p=28872 Der Betrieb und das Füllen von Linux und Ich mit interessanten Themen nimmt über die Jahre hinweg viel Zeit, viel Engagement und durchaus auch eine stattliche Menge Geld für Webhosting und die eine oder andere Dienstleistung in Anspruch, daher schalte ich … Weiterlesen

In eigener Sache: Mittwald als exklusiver Anzeigenkunde auf Linux und Ich ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Der Betrieb und das Füllen von Linux und Ich mit interessanten Themen nimmt über die Jahre hinweg viel Zeit, viel Engagement und durchaus auch eine stattliche Menge Geld für Webhosting und die eine oder andere Dienstleistung in Anspruch, daher schalte ich schon seit geraumer Zeit Anzeigen auf der Webseite. Als Linux- und Open-Source-Blogger hat man nicht gerade die Marktmacht große Unternehmen direkt zu gewinnen, aufgrund dessen greife ich wie so viele in der Regel auf Googles Anzeigenetzwerk Adsense zurück.

Die Freude ist bei mir daher immer wieder groß, wenn Unternehmen über Werben auf Linux und Ich direkt auf mich zukommen. In der Vergangenheit waren dies etwa Galileo Press (jetzt Rheinwerk) oder auch Fujitsu. Mit Mittwald konnte ich nun einen weiteren Anzeigenkunden hinzugewinnen, der zumindest für den nächsten Monat das Blog exklusiv bucht. So bleiben euch für die nächste Zeit Adsense-Anzeigen erspart, stattdessen liefert mein Server die Anzeigen aus. Seit einiger Zeit sorge ich auch schon dafür, dass der Content des Blogs nicht mehr von einer Anzeige unterbrochen wird.

Mittwald übernimmt Anzeigen auf Linux und Ich.

Mittwald übernimmt Anzeigen auf Linux und Ich.

In eigener Sache: Mittwald als exklusiver Anzeigenkunde auf Linux und Ich ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/allgemein/in-eigener-sache-mittwald-als-exklusiver-anzeigenkunde-auf-linux-und-ich/feed/ 9
Externe Festplatten am Raspberry Pi betreiben (OpenELEC und andere Systeme) http://linuxundich.de/raspberry-pi/externe-festplatten-am-raspberry-pi-betreiben-openelec-und-andere-systeme/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/externe-festplatten-am-raspberry-pi-betreiben-openelec-und-andere-systeme/#comments Thu, 30 Apr 2015 18:32:56 +0000 http://linuxundich.de/?p=28861 Wer OpenELEC und einen Raspberry Pi als Mediacenter benutzt, der kann externe Speichermedien wie USB-Stick einfach an einen USB-Port des RasPis anstecken und bekommt die Inhalte automatisch im System angezeigt. Was bei stromsparenden USB-Sticks einwandfrei klappt, versagt allerdings bei stromhungrigeren … Weiterlesen

Externe Festplatten am Raspberry Pi betreiben (OpenELEC und andere Systeme) ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Wer OpenELEC und einen Raspberry Pi als Mediacenter benutzt, der kann externe Speichermedien wie USB-Stick einfach an einen USB-Port des RasPis anstecken und bekommt die Inhalte automatisch im System angezeigt. Was bei stromsparenden USB-Sticks einwandfrei klappt, versagt allerdings bei stromhungrigeren 2,5-Zoll-Festplatten. Diese laufen meist gar nicht erst an, da die USB-Ports des RasPi nicht ausreichend Strom liefern. Möchte man diese nicht über einen aktiven USB-Hub betreiben, lässt sich mit der richtigen Konfig-Einstellungen aus dem Raspberry Pi Model B+ und dem aktuellen RasPi2 trotzdem genug Strom für externen Festplatten am Raspberry Pi herauskitzeln.

Was bei OpenELEC funktioniert, kappt selbstverständlich auch mit anderen RasPi-Distributionen wie Raspbian oder Arch. Im Endeffekt geht es darum die config.txt des Systems zu ändern und die entsprechende Option dort einzutragen. Für Einsteiger konzentriere ich mich in diesem Beitrag auf OpenELEC, da viele RasPi-Beginner den Raspberry Pi als Mediacenter einsetzen und dort eben ihre Mediensammlung über eine externe Festplatte am Raspberry Pi einbinden möchten. Wer mit Raspbian und Co. arbeitet, der überspringt am besten einfach den ersten Part und geht direkt zum Bearbeiten der Konfig-Datei über.

SSH in OpenELEC aktivieren

Damit ihr die Konfiguration des Raspberry Pi bearbeiten könnt, ohne den RasPi zu zerlegen und die Speicherkarte auszubauen, aktiviert ihr den in das System integrierten SSH-Server. Dazu öffnet ihr in OpenELEC Optionen | OpenELEC | Services und setzt bei SSH aktivieren euren Haken. Zum Einloggen lest ihr nun unter Optionen | Systeminfo | Netzwerk die IP-Adresse aus und ladet euch auf Windows-Systemen zum Beispiel PuTTY als SSH-Client herunter. Wer mit Linux oder MacOS X unterwegs ist, der muss sich keine weitere Software installieren.

In den OpenELEC-Einstellungen muss der SSH-Server aktiviert werden.

In den OpenELEC-Einstellungen muss der SSH-Server aktiviert werden.

Die Systeminfos verraten euch ohne Umwege die IP-Adresse des RasPis.

Die Systeminfos verraten euch ohne Umwege die IP-Adresse des RasPis.

Danach könnt ihr loslegen und config.txt bearbeiten. Startet dazu ein Terminal oder PuTTY und loggt euch über die IP-Adresse oder den Namen eures OpenELEC-Systems ein — falls die Namensauflösung funktioniert. Die Logindaten lauten root als Benutzername und openelec als Passwort. Bei PuTTY müsst ihr die Adresse des Ziels unter Session als Host Name (or IP adress) eintragen und dann mit Open die Verbindung starten. Die Verbindungsdaten könnt ihr bei Bedarf mit Save für später speichern, sodass ihr sie nicht immer wieder neu eingeben müsst.

$ ssh root@ip-adresse # Einloggen über IP-Adresse
$ ssh root@openelec # Falls Namensauflösung funktioniert

Steht die Verbindung, landet ihr in einem rein auf Text basiertem Terminal. In diesem müsst ihr erstmal dafür sorgen, dass ihr auf der Systempartition unter /flash schreiben dürft. Bindet dazu die Partition mit dem ersten Befehl neu ein, die Option rw am Ende des Kommandos sorgt dafür. Anschließend öffnet ihr die Konfigurationsdatei /flash/config.txt mit dem zweiten Befehl im Nano-Texteditor, einem Editor der sich auch von Einsteigern recht leicht bedienen lässt.

$ mount /flash -o remount,rw
$ nano /flash/config.txt

USB-Output des RasPi auf 1.2 A erhöhen

Nun geht es ans Eingemachte: Scrollt im Editor mit dem Pfeiltasten jetzt eine gutes Stückchen nach unten, bis ihr zum Abschnitt “various settings” kommt. Dort fügt ihr nun die Zeile max_usb_current=1 neu ein, die restlichen Optionen übernehmt ihr unverändert — zur besseren übersicht könnt ihr der Zeile noch einen mit einer Raute “#” abgetrennten Kommentar voranstellen. Mit der Tastenkombination [Strg]+[O] und Eingabe speichert ihr eure Änderungen ab und mit [Strg]+[X] beendet ihr Nano wieder.

#############################################################
# various settings see also: http://elinux.org/RPi_config.txt
#############################################################
[...]
# USB-Output erhoehen
max_usb_current=1
Über die config.txt des OpenELEC-System wird der USB-Output erhöht.

Über die config.txt des OpenELEC-System wird der USB-Output erhöht.

Danach sorgt ihr mit sync dafür, dass eure Änderungen auch wirklich auf die Speicherkarte geschrieben werden, bindet die Flash-Partition wieder nur mit Leserechten ein und startet das OpenELEC-System einmal neu durch — das Ganze funktioniert wie gesagt auch auf anderen Raspberry-Pi-Distributionen. Arbeitet ihr direkt auf diesen, dann könnt ihr euch das Einbinden der Flash-Partition eventuell sparen und die config.txt gleich mit Root-Rechten bearbeiten und so externe Festplatten am Raspberry Pi zum Laufen bringen.

$ sync
$ mount /flash -o remount,ro
$ reboot

Klappt nur mit ordentlichem Netzteil

Ingesamt bewirkt max_usb_current=1 in der config.txt, dass der Raspberry Pi jetzt nicht nur mehr 600 mA an den USB-Ports anlegt, sondern bis zu 1200 mA Strom liefert, sodass dann auch Scanner oder eben externe Festplatten im 2,5-Zoll-Format ohne ein eigenes Netzteil am Raspberry Pi funktionieren. Dies unterstützt allerdings nur der Raspberry Pi B+ aus der ersten RasPi-Generation und der neue Raspberry Pi 2 — bei den Modellen A und B (ohne Plus) und vermutlich auch den zukünftigen A-Modellen der zweiten RasPi-Generation bewirkt der Schalter in der config.txt noch nichts.

Das eingesetzte Netzteil sollte mindestens 2000 mAh oder 2100 mAh liefern.

Das eingesetzte Netzteil sollte mindestens 2000 mAh oder 2100 mAh liefern.

Beachtet bitte auch, dass die hochgedrehte Stromversorgung der USB-Ports auch nur mit einem ordentlichen Netzteil funktioniert. Das eingesetzte Netzteil sollte mindestens 2000 mAh, wenn nicht gar 2100 mAh wie diese hier liefern. Zeigt euer Raspberry Pi mit max_usb_current=1 und angeschlossener USB-Festplatte ein buntes Viereck in der rechten oberen Ecke des Display an, dann ist es ein sicheres Zeichen, dass euer RasPi nicht ausreichend Strom vom Netzteil bekommt. Bei mir reichte beispielsweise ein USB-Netzteil eines alten Smartphones nicht mehr für den Betrieb der Festplatte aus, auch bei entsprechender Konfiguration des Systems.

Externe Festplatten am Raspberry Pi betreiben (OpenELEC und andere Systeme) ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/raspberry-pi/externe-festplatten-am-raspberry-pi-betreiben-openelec-und-andere-systeme/feed/ 4
LibreOffice für Android macht Fortschritte http://linuxundich.de/android/libreoffice-fur-android-macht-fortschritte/ http://linuxundich.de/android/libreoffice-fur-android-macht-fortschritte/#comments Wed, 22 Apr 2015 11:07:18 +0000 http://linuxundich.de/?p=28833 Unter Linux gibt es kaum eine Distribution, die nicht LibreOffice vorinstalliert oder das freie Office-Paket zumindest in seinen Paketquellen führt. Natürlich gibt es aber LibreOffice auch für Anwender mit MacOS X oder Windows auf dem Rechner. Wer aber auch mit … Weiterlesen

LibreOffice für Android macht Fortschritte ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Unter Linux gibt es kaum eine Distribution, die nicht LibreOffice vorinstalliert oder das freie Office-Paket zumindest in seinen Paketquellen führt. Natürlich gibt es aber LibreOffice auch für Anwender mit MacOS X oder Windows auf dem Rechner. Wer aber auch mit Android unterwegs ist, der muss bisher auf eine ordentliche LibreOffice-App verzichten. Das heißt aber nicht, dass nicht an einer offiziellen LibreOffice-Version für Android gearbeitet wird. Schon 2012 hatte ich mit Florian Effenberger (Executive Director der The Document Foundation) über eine Android-Version des Office gesprochen, an der damals bereits gearbeitet wurde. Inzwischen beteiligt sich mit Collabora ja auch ein Unternehmen an der Entwicklung. Die zusätzliche Manpower zeigt sich nun auch im Fortschritt des Projekts.

Die aktuellen Nightly-Builds von LibreOffice für Android gehen inzwischen recht weit. Es lassen sich Dokumente des Writer, von Calc und von Draw sowie Impress-Präsentationen unter LibreOffice für Android anzeigen und auch bearbeiten. Die letzten Builds bieten sogar die Möglichkeit eingebettete Bilder oder Formen zu skalieren und im Dokument zu verschieben. Dank Optimierungen geschieht die Darstellung der LibreOffice-Dokumente inzwischen auch mit recht brauchbarer Performance — der Viewer arbeitet in meinen Augen noch deutlich zu langsam. Ebenso wurde die Möglichkeit implementiert Änderungen am Dokument abzuspeichern.

LibreOffice für Android

libreoffice-android1 libreoffice-android2 libreoffice-android3 libreoffice-android4 libreoffice-android5 libreoffice-android6

Noch liegt vor der den Entwicklern von LibreOffice für Android aber noch ein gutes Stück Arbeit. Den aktuellen Entwicklungsstand beschreibt die Foundation in ihrem Beitrag als “prototype preview”. Es handelt sich bei den aktuellen Builds also weder um Betas noch um Alpha-Versionen, sondern um eine Vorschau auf einen ersten richtigen Prototyp. Bis wir LibreOffice für Android also ganz offiziell im Play Store oder auf im Open-Source-Market F-Droid finden werden, wird also noch einige Zeit vergehen. Bis dahin müssen wir uns noch etwas in Geduld üben und auf Alternativen, inzwischen unterstützt ja sogar Google Drive das ODF-Format.

Neben den täglich aktualisierten Nightly-Builds gibt es in den Wiki-Seiten der The Document Foundation Einträge mit Hinweisen für User und Entwickler, die an der Entwicklung von LibreOffice für Android teilhaben möchten. Bugs und Ideen zur mobilen Version von LibreOffice lassen sich über den Bug Tracker der Foundation den Entwicklern mitteilen. Wer die Foundation nur materiell unterstützen möchte, der kann ihr über Paypal, Kreditkarte, Bitcoin oder Flattr ein paar Euro oder Dollar zukommen lassen.

LibreOffice für Android macht Fortschritte ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/android/libreoffice-fur-android-macht-fortschritte/feed/ 1
Arch-Linux mit Ubuntu-ähnlichem Command-not-found nachrüsten http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-mit-ubuntu-ahnlichem-command-not-found-nachrusten/ http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-mit-ubuntu-ahnlichem-command-not-found-nachrusten/#comments Wed, 22 Apr 2015 09:08:36 +0000 http://linuxundich.de/?p=28811 Wer unter Ubuntu versucht eine Anwendung über das Terminal aufzurufen, die aktuell nicht auf dem Rechner installiert ist, der bekommt seit geraumer Zeit über command-not-found den Hinweis, welches Paket zu installieren wäre. So erspart man sich die Suchererei über apt-cache search … Weiterlesen

Arch-Linux mit Ubuntu-ähnlichem Command-not-found nachrüsten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
Wer unter Ubuntu versucht eine Anwendung über das Terminal aufzurufen, die aktuell nicht auf dem Rechner installiert ist, der bekommt seit geraumer Zeit über command-not-found den Hinweis, welches Paket zu installieren wäre. So erspart man sich die Suchererei über apt-cache search suchbegriff und kann direkt das entsprechende Paket einspielen. Unter Arch-Linux gibt es diese Funktion nicht out of the box, sie lässt sich für die Bash- und Zsh-Shell allerdings ohne allzu großen Aufwand nachrüsten.

Pkgfile zeigt auf Wunsch wie bei Ubuntu welche Pakete installiert gehören.

Pkgfile zeigt auf Wunsch wie bei Ubuntu welche Pakete installiert gehören.

Wer command-not-found nicht kennt oder nur sehr selten zu einem Terminal greift, der versteht eventuell nicht, von was ich rede. Daher ein kurzes Beispiel: ruft ihr unter Arch eine Anwendung auf, die es theoretisch gibt, die aber noch nicht installiert ist. Dann bekommt ihr lediglich die Information, dass das Kommando nicht gefunden werden konnte. Ubuntu hingegen gibt die klare Ansage aus, welches Paket fehlt und liefert gleich das entsprechende Kommando mit, es aus den Paketquellen zu installieren.

user@arch:~$ htop
bash: htop: Kommando nicht gefunden.
user@ubuntu:~$ htop
Die Anwendung »htop« ist momentan nicht installiert. Sie können sie durch folgende Eingabe installieren:
sudo apt-get install htop

Die Funktion lässt sich nun aber auch unter Arch Linux nachrüsten (der Tipp sollte natürlich auch auf Arch-Derivaten wie Antergos oder Manjaro funktionieren). Dazu müsst ihr das Werkzeug Pkgfile auf eurem System installieren und die von euch eingesetzte Shell über ~/.bashrc oder~/.zshrc mit dem Aufruf des command-not-found-Handle von Pkgfile verbinden. Damit die Funktion ohne den Neustart des Terminal-Fensters aktiv wird, lasst ihr die Shell am Ende ihre Konfigurationsdatei neu einlesen.

### Pkgfile installieren und aktualisieren
$ sudo pacman -S pkgfile
$ sudo pkgfile --update
### Für automatischen Abgleich der Daten
$ sudo systemctl enable pkgfile-update.timer
### Für Bash-User
$ echo "source /usr/share/doc/pkgfile/command-not-found.bash" >> ~/.bashrc
$ source ~/.bashrc
### Für User mit der Zsh
$ echo "source /usr/share/doc/pkgfile/command-not-found.zsh" >> ~/.zshrc
$ source ~/.zshrc

Anschließend ist command-not-found umgehend aktiv und erscheint sobald ihr eine Anwendung aufruft, die noch nicht installiert wurde. Alternativ könnt ihr Pkgfile auch von Hand anschmeißen und so herausfinden über welches Paket eine Datei installiert werden könnte (pkgfile suchbegriff) oder welche Dateien ein Paket mitbringt, ohne es installieren zu müssen (pkgfile -l suchbegriff). Pkgfile sucht in allen Paketquellen, das Angebot des Arch Linux Repository AUR bleibt allerdings außen vor.

user@arch:~$ htop
htop may be found in the following packages:
extra/htop 1.0.3-2 /usr/bin/htop
user@arch:~$ pkgfile htop
extra/bash-completion
extra/htop
user@arch:~$ pkgfile -l htop
extra/htop /usr/
extra/htop /usr/bin/
extra/htop /usr/bin/htop
[...]
extra/htop /usr/share/pixmaps/
extra/htop /usr/share/pixmaps/htop.png

Arch-Linux mit Ubuntu-ähnlichem Command-not-found nachrüsten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

]]>
http://linuxundich.de/gnu-linux/arch-linux-mit-ubuntu-ahnlichem-command-not-found-nachrusten/feed/ 3