Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Sun, 23 Nov 2014 19:38:01 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.0.1 Pfeilschnell und Open-Source, der Lightning Browser für Android http://linuxundich.de/android/pfeilschnell-und-open-source-der-lightning-browser-fur-android/ http://linuxundich.de/android/pfeilschnell-und-open-source-der-lightning-browser-fur-android/#comments Sun, 23 Nov 2014 19:38:01 +0000 http://linuxundich.de/?p=26990 Weiterlesen

Pfeilschnell und Open-Source, der Lightning Browser für Android ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wenn man wie ich noch ein älteres Samsung Galaxy Nexus benutzt, dann kommt es durchaus darauf an sich schlanke Android-Apps auszusuchen, besonders wenn man diese so häufig nutzt wie etwa einen Browser. Auch wenn OmniROM und der FancyKernel dem alten Nexus durchaus eine solide Leistung entlocken, besonders beim Chrome-Browser merkt man schnell, dass man sich doch eigentlich ein schnelleres Handy leisten müsste. Da ich das aber nicht tun möchte, braucht es einen anderen Browser. Bisher war Lucid Browser meine bevorzugte Wahl, inzwischen wurde Lucid jedoch vom Lightning Browser abgelöst.

Wie der Lucid Browser ist auch der Lightning Browser nicht nur kostenlos, sondern auch quelloffen. Der Quelltext ist unter der Mozilla Public License freigegeben. Den Browser findet ihr in zwei Versionen im Play Store. Die ein wenig mehr als einen Euro teure Plus-Version des Ligntning Browsers bietet einen integrierten Adblocker und ist nicht auf maximal zehn offene Tabs limitiert. Wer darauf verzichten kann oder Lightning erst einmal austesten möchte, der installiert einfach die kostenlose Variante der App. Der Open-Source Market F-Droid führt Lightning leider bisher noch nicht in seinem Repository.

Lightning besticht in erster Linie durch eine wirklich sehr geringe Ladezeit und flotten Seitenaufbau. Während Chrome auf meinem Nexus sich noch initialisiert, habe ich Lightning schon lange gestartet, eine Seite aus den Bookmarks ausgesucht und diese geladen. Lightning unterstützt Adobe Flash (allerdings nur bis Android 4.3), kann in der Pro-Version Anzeigen blockieren und leitet seinen Traffic bei Bedarf über Orbot. Der Werbeblocker ist in meinen Augen allerdings eher unbrauchbar, da er auch viele Seitenelemente herausfiltert, die eigentlich erhalten bleiben sollten.

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Nicht zu verachten ist auch die Möglichkeit von Lightning Webseiten in Graustufen oder invertiert darzustellen. Wozu man das braucht? Ich schmökere mich Abends im Bett noch ganz gerne durchs Internet, allerdings ist der Kontrast von schwarzem Text auf weißem Hintergrund in meinen Augen zu stark — besonders, wenn man im Dunkeln lesen möchte. Unter Einstellungen | Rendering Mode könnt ihr die Anzeige auf Normal, Inverted, Grayscale, Inverted Grayscale umstellen, sodass auf den meisten Webseiten dann weißer Text auf schwarzem Hintergrund erscheint. Das spart auf einem OLED-Touchscreen Strom und schon die Augen. Allerdings erscheinen dann natürlich auch Bilder in Graustufen oder mit invertierten Farben, doch damit lässt sich zumindest am Abend gut leben.

Den Sourcecode zum Lightning Browser findet ihr im GitHub-Repository des Projekts, dort könnt ihr natürlich auch Bugs und Probleme melden. Ideen und Kommentare hinterlasst ihr dagegen am besten auf der Google-Plus-Seite der Lightning-Development-Community.

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Der Tux zum Sonntag (XXVI) http://linuxundich.de/spass/der-tux-zum-sonntag-xxvi/ http://linuxundich.de/spass/der-tux-zum-sonntag-xxvi/#comments Sat, 22 Nov 2014 21:00:38 +0000 http://linuxundich.de/?p=26978 Weiterlesen

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DeskCon bringt Android und die Gnome-Shell näher zusammen http://linuxundich.de/gnu-linux/deskcon-android-gnome-shell-kde-connect/ http://linuxundich.de/gnu-linux/deskcon-android-gnome-shell-kde-connect/#comments Sat, 22 Nov 2014 16:01:13 +0000 http://linuxundich.de/?p=27037 Weiterlesen

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Wer ein Android-Handy oder -Tablet nutzt und mit KDE auf dem Desktop unterwegs ist, der kann mit KDEConnect Handy und Desktop näher zusammenbringen. Mit Hilfe von KDEConnect bekommt ihr die Benachrichtigungen des Handys auf dem Desktop angezeigt, könnt SMS lesen und bearbeiten, steuert die Medienwiedergabe auf dem Rechner oder schubst Dateien zwischen Handy und Desktop hin und her. Das Ganze funktioniert dem Namen entsprechend natürlich nur unter KDE. Wer eine Alternative zu KDEConnect für Gnome und die Gnome Shell sucht, der sollte sich einmal DeskCon ansehen.

DeskCon befindet sich noch in der Beta-Phase, von daher gibt es das Porgramm auch noch nicht in den Paketquellen der meisten Linux-Distributionen. Unter Arch Linux findet ihr DeskCon allerdings im AUR und auch unter Ubuntu lässt sich DeskCon dank eines PPAs recht leicht installieren. Das Ubuntu-PPA teilt DeskCon in den Server-Part und eine Extension für die Gnome Shell und einen Indicator für die Unit-Oberfläche von Ubuntu auf. Installiert daher nur die Teile, die ihr am Ende auch braucht. Ich für meinen Teil habe DeskCon unter Arch Linux mit der Gnome Shell getestet.

Deskcon unter Arch Linux installieren

$ pacaur -S deskcon-desktop-git
$ sudo pacman -S gnome-tweak-tool

Deskcon unter Ubuntu installieren

### PPA hinzufügen und Deskcon-Server installieren...
$ sudo add-apt-repository ppa:screenfreeze/deskcon
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install deskcon-server
### Entweder die Erweiterung für die Gnome-Shell oder
### die Indicator-App für Ubuntu-Unity installieren...
$ sudo apt-get install gnome-shell-extension-deskcon gnome-tweak-tool
$ sudo apt-get install deskcon-indicator

Nach der Installation des Rechner-Parts auf eurem Computer, braucht ihr noch die DeskCon-App auf eurem Handy. Ihr bekommt sie gegen schlanke 1,50 Euro über den Google Play Store installiert. Durch den Kauf unterstützt ihr die weiterführende Entwicklung des Programms. Wer keinen Play-Store-Account besitzt, der kann sich DeskCon auch alternativ zum Nulltarif aus dem F-Droid-Market holen. Nach der Installation kümmert ihr euch allerdings erst einmal um DeskCon auf eurem Computer — ich konzentriere mich hier auf die Gnome-Shell.

DeskCon bringt die Gnome Shell oder Unity und Android näher zusammen.

DeskCon bringt die Gnome Shell oder Unity und Android näher zusammen.

In einem ersten Schritt solltet ihr die DeskCon-Extension aktivieren. Dazu braucht ihr das Gnome-Tweak-Tool, das ihr bereits mit den oben beschriebenen Befehlen installiert habt. Bei mir tauchte die DeskCon-Erweiterung allerdings dort erst dann auf, nachdem ich die Gnome Shell mit der Tastenkombination [Strg]+[F2] und restart einmal neu durchgestartet habe. Sobald ihr den Schalter auf An geschoben habt, sollte oben rechts im Panel das stilisierte Handy-Icon der DeskCon-Erweiterung erscheinen.

Die DeskCon-Extension erscheint nach einem Neustart der Gnome Shell.

Die DeskCon-Extension erscheint nach einem Neustart der Gnome Shell.

Die Shell-Extension alleine bringt euch allerdings noch nicht weiter. Für den weiteren Verlauf müsst ihr den Server-Part von DeskCon starten. Macht dies am besten für den Anfang erst einmal von Hand mit dem Befehl deskcon-server aus einem Terminalfenster heraus. Anschließend beginnt ihr über das Panel-Icon und dem Menüpunkt Setup new device Handy/Tablet und Computer miteinander bekannt zu machen.

$ deskcon-server
created new config file
Server started

Damit das klappt müsst ihr das Pairing auch auf dem Handy einleiten. Geht daher in die App und öffnet den Menüpunkt Desktop Hosts. Dort fügt ihr dann über das Plus-Icon im Kopfbereich euren Desktop hinzu. Als IP könnt ihr entweder tatsächlich die IP des Rechners eintippen, oder ihr gebt den Rechnernamen ein — normalerweise müsste euer Router den Namen in die IP auflösen. So umgeht ihr auch die Notwendigkeit, dass euer Rechner vom DHCP-Server immer die selbe IP zugewiesen bekommen müsste. Im letzten Schritt müsst ihr die jeweils übermittelten Fingerabdrücke bestätigen.

DeskCon erlaubt es die Verbindung an ein WLAN-Netzwerk zu binden, so sucht das Handy nicht sinnlos im Firmennetz oder an der Uni nach einem DeskCon-Server. Außerdem könnt ihr mehrere Desktop Hosts einrichten, sodass DeskCon seine Nachrichten an euren Rechner zuhause, an den Laptop oder auch den Büro-Rechner schickt — natürlich nur, wenn ihr im jeweiligen Netz steckt. Gleiches gilt selbstverständlich auch für den Desktop, ihr könnt mehrere Handys oder Tablets ihre Nachrichten an eure Rechner schicken lassen.

DeskCon auf Handy und Computer müssen einander bekannt gemacht werden.

DeskCon auf Handy und Computer müssen einander bekannt gemacht werden.

Das Pairing zwischen DeskCon auf Handy und Computer wird über die Android-App angestoßen.

Das Pairing zwischen DeskCon auf Handy und Computer wird über die Android-App angestoßen.

Danach sollte DeskCon nun aktiv sein und euch Informationen über das Handy im Panel anzeigen. Von Haus aus gehören dazu der Ladezustand, die Lautstärke oder die Empfangsqualität. Über Compose Message versendet ihr eine SMS (allerdings müsst ihr in dem Dialogfenster immer die Nummer des Empfängers von Hand eintippen), sendet über Send File(s) Dateien auf das Handy oder lasst mit Ping das Handy klingen, sodass ihr es wiederfinden könnt.

Benachrichtigungen zeigt euch das Benachrichtigungs-System eurer Desktop-Umgebung an. Bei SMS wird auch der Nachrichtentext mit eingeblendet, in der Gnome Shell erscheint zudem auch ein Reply-Button. Dieser Funktioniert in meinem Test allerdings, so muss man zum Beantworten der Kurznachricht extra die SMS-Funktion aufrufen und dort die Nummer von Hand eintippen — was die Aufgabe leider deutlich umständlicher macht, als es sein müsste.

In den Einstellungen der DeskCon-Android-App ändert ihr am besten erst einmal den Namen, unter dem DeskCon das Gerät anzeigen soll. Auch die Whitelist solltet ihr einmal schnell durchgehen, in dieser gebt ihr vor, welche App Benachrichtigungen mittels DeskCon auf den Computer schicken soll. Damit DeskCon auf diese dann auch zugreifen darf, müsst ihr noch den Zugriff unter Notification Access erlauben — Von Haus aus erlaubt Android dies nämlich nicht.

DeskCon informiert euch über Nachrichten und Events auf eurem Handy.

DeskCon informiert euch über Nachrichten und Events auf eurem Handy.

Auch die Richtung Handy zu Computer beherrscht DeskCon. Internet-URLs oder Dateien schickt ihr über die Teilen-Funktion auf den Desktop. URLs leitet DeskCon dann automatisch an den Standardbrowser auf euren Rechner weiter. Dateien schiebt DeskCon von Haus aus in den Download-Ordner in eurem Homeverzeichnis. Das automatische Öffnen von Webseiten könnt ihr in den Einstellungen der DeskCon-Extension abstellen, dort ändert ihr auch den Download-Ordner.

Leicht zu übersehen ist dagegen die Möglichkeit die Medienwiedergabe auf dem Rechner mit DeskCon zu steuern. Dazu müsst ihr ein neues DeskCon-Widget auf einem der Homescreens des Handys anlegen. Anschließend wählt ihr den gewünschten Mediaplayer und den Rechner aus. In meinen Test funktioniert dies allerdings nur mit dem VLC-Player zufriedenstellend. Totem bietet DeskCon zwar in seiner Auswahl an, allerdings reagiert der Videoplayer der Gnome-Desktopumgebung nicht auf die Kommandos von DeskCon –auch wenn ich in Totem das Fernbedienungs-Plugin aktiviere.

Mit DeskCon sendet ihr Daten vom Handy auf dem Rechner oder steuert den Medienplayer.

Mit DeskCon sendet ihr Daten vom Handy auf dem Rechner oder steuert den Medienplayer.

Damit habt ihr nun die ersten Schritte mit DeskCon getan, allerdings wird DeskCon nach dem nächsten Neustart des Rechners nicht mehr funktionieren, da der Dienst bisher noch nicht automatisch geladen werden kann. Legt dafür mit dem Editor eurer Wahl oder mit dem Befehl gedit ~/.config/autostart/deskcon.desktop in ~/.config/autostart die Datei deskcon.desktop an und fügt folgenden Inhalt ein.

[Desktop Entry]
Name=Deskcon
Exec=deskcon-server
Terminal=false
Type=Application
StartupNotify=false

Damit sollte DeskCon nach dem Einloggen in euren Gnome-Account geladen werden, aber alleine das reicht wieder nicht, dass DeskCon sofort nach dem Einloggen aktiv ist. Die DeskCon-App fürs Handy sendet nämlich in der Grundeinstellung nur alle 40 Minuten ein Signal an den Rechner. Wenn ihr Pech habt, müsst ihr also eine knappe Dreiviertelstunde warten, bis euer Handy in der DeskCon-Extension erscheint. Ändert daher in den Einstellungen der App unter Status Updates Intervall die Frequenz auf zum Beispiel fünf Minuten.

Noch arbeitet DeskCon nicht richtig rund, mit KDEConnect kommt das Programm noch nicht ganz mit. Allerdings macht DeskCon das was es kann, auch nicht ganz schlecht. Ich finde es zum Beispiel recht angenehm drahtlos Dateien auf das Handy schieben zu können, ohne dass ich einen Umweg über das Internet nehmen oder eine andere Datentransfer-App starten muss. Solltet Interesse an der Entwicklung der Anwendung haben, dann findet ihr den Quellcode zum Rechner-Teil und der Handy-App im GitHub-Repository des Projekts.

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Webseiten mit dem Readability-Bookmarket für mobile Browser aufbereiten http://linuxundich.de/android/readability-bookmarklet-webseiten-fur-mobile-browser-aufbereiten/ http://linuxundich.de/android/readability-bookmarklet-webseiten-fur-mobile-browser-aufbereiten/#comments Fri, 21 Nov 2014 13:39:56 +0000 http://linuxundich.de/?p=26999 Weiterlesen

Webseiten mit dem Readability-Bookmarket für mobile Browser aufbereiten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Zahlreiche Apps machen das Lesen von Web-Inhalten auf dem Handy leichter. Wer es bequem mag, der nutzt dafür die Apps von Spiegel Online, Süddeutsche und Co. Wer mehr Features und mehr Kontrolle braucht, der greift zu Feedreadern wie Feedly oder TinyTinyRSS. Aber allzu oft landet man doch wieder im Browser und muss sich durch eine nicht für mobile Geräte optimierte Webseite quälen. Dort liest es sich besonders auf kleineren Handys alles andere als einfach. Mit dem Readability-Bookmarklet rüstet ihr jeden Smartphone-Browser mit einem Mach-diese-Webseite-für-mobile-Geräte-fit-Filter auf.

Readabilty ist eigentlich ein Webdienst mit Handy-App, eigenen Browser-Erweiterungen für Firefox oder Chrome und anderem Pipapo. Allerdings bietet Readabilty auch ein simples Javascript-Bookmarklet an, das die Funktion für jeden Browser zur Verfügung stellt, ohne dass man sich irgendwo registrieren müsste. Dazu legt ihr ein beliebiges Lesezeichen in eurem Browser an. Das Ziel des Lesezeichens ist dabei völlig egal, ihr werdet es sowieso gleich ändern. Öffnet es daher gleich anschließend zum Bearbeiten, ersetzt den Namen mit “Readability” oder etwa “00_Readability” — so steht das Bookmark in einer alphabetisch sortierten Liste immer am Anfang — und fügt als URL den unten stehenden Code ein.

javascript:(%0A%28function%28%29%7Bwindow.baseUrl%3D%27//www.readability.com%27%3Bwindow.readabilityToken%3D%27%27%3Bvar%20s%3Ddocument.createElement%28%27script%27%29%3Bs.setAttribute%28%27type%27%2C%27text/javascript%27%29%3Bs.setAttribute%28%27charset%27%2C%27UTF-8%27%29%3Bs.setAttribute%28%27src%27%2CbaseUrl%2B%27/bookmarklet/read.js%27%29%3Bdocument.documentElement.appendChild%28s%29%3B%7D%29%28%29)

Trefft ihr nun auf eine Webseite, die weder eine mobile Version anbietet, noch ein responsives Webdesign nutzt — das sich automatisch an der Bildschirmgröße des Betrachters orientiert — dann öffnet ihr einfach eure Bookmarks und wählt das Readabilty-Bookmark aus. Das Bookmarklet leitet den Artikel dann automatisch zu Readabilty um, wo unnützes Beiwerk aus der Seite herausgefiltert wird, sodass am Ende nur noch der eigentliche Content der Webseite, mitsamt den im Artikel eingebetteten Bildern erscheint.

Readability wird browserunabhängig über ein Bookmarklet gestartet.

Readability wird browserunabhängig über ein Bookmarklet gestartet.

Das praktische am Bookmarklet ist, dass es eigentlich mit jedem Browser funktionieren sollte. Es macht daher keinen Unterschied, ob ihr unter Android mit Chrome, Firefox oder einem schlanken Browser wie Lightning oder dem Lucid Browser unterwegs seid. Ihr müsst nur das Lesezeichen anlegen, schon könnt ihr jede Seite zu Readability umleiten und euch viel generve beim Lesen von technisch nicht mehr zeitgemäßen Webseiten ersparen.

Ein Artikel aus dem Blog der EFF mit und ohne Readability.

Ein Artikel aus dem Blog der EFF mit und ohne Readability.

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Open-Source Spyware-Scanner Detekt für Windows http://linuxundich.de/politik/open-source-spyware-scanner-detekt-fur-windows/ http://linuxundich.de/politik/open-source-spyware-scanner-detekt-fur-windows/#comments Fri, 21 Nov 2014 11:28:42 +0000 http://linuxundich.de/?p=27017 Weiterlesen

Open-Source Spyware-Scanner Detekt für Windows ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wer sich um die Sicherheit seiner Daten und die Möglichkeit von Staatsorganen auf den eigenen System einzudringen sorgt, der sollte nicht unbedingt mit Windows als Betriebssystem unterwegs sein — es gibt doch mit Linux eine so gute und das Gewissen beruhigende Alternative. Wer es aber dennoch muss, dem bieten die Electronic Frontier Foundation, zusammen mit anderen NGOs wie Amnesty International, Digitale Gesellschaft und Privacy International einen neuen Weg seinen Rechner auf Spyware zu untersuchen.

Detekt ist eine vom deutschen Hacker Claudio Guarnieri aka @hotherder entwickelte quelloffene Software, die ihr einfach aus dem Internet laden und auf eurem Rechner ausführen müsst — dabei trennt ihr am besten jegliche Verbindung zum Internet. Eine Installationsroutine braucht es nicht, unter Vista oder Windows 7 müsst ihr das Programm aber mit administrativen Rechten aus dem Kontextmenü heraus starten. Der anschließende Scanvorgang braucht auf langsameren Rechner allerdings dann eine ganze Weile.

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Detekt zielt nicht auf Feld-Wald-und-Wiesen-Spyware ab, sondern auf solche Werkzeuge, die von digitalen Schlapphüten auf kritische Journalisten und Aktivisten angesetzt werden. Da die bekannte Spyware-Programme aber oft individuell an das jeweilige Ziel angepasst werden und sich Staatstrojaner generell immer wieder schnell ändern, möchte aber auch Detekt nicht garantieren, dass jegliche Malware erkannt werden kann. Vielmehr gibt das Programm auch bei einem vermeintlich sauberen System Links mit weiterführenden Informationen.

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Open-Source Amaze File Manager für Android im Material Design http://linuxundich.de/android/open-source-amaze-file-manager-fur-android-im-material-design/ http://linuxundich.de/android/open-source-amaze-file-manager-fur-android-im-material-design/#comments Fri, 21 Nov 2014 10:14:30 +0000 http://linuxundich.de/?p=26980 Weiterlesen

Open-Source Amaze File Manager für Android im Material Design ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Google schraubt ja seit einiger Zeit seine Bemühungen rund um dem Open-Source-Part von Android zurück. Immer mehr der AOSP-Apps, wie Mail, die Galerie oder der Browser, werden nicht mehr weiterentwickelt, sodass das Android-Open-Source-Project inzwischen eigentlich nur noch aus dem Betriebssystemkern besteht. Dafür springen in meinen Augen immer mehr unabhängige Entwickler in die Bresche und bauen freie Software für Android, die es in sich hat. In diese Kategorie gehört der Amaze File Manager: Open-Source, Material Design und gute Funktionalität.

Der Amaze File Manager steckt zwar noch offiziell in einer Beta-Phase, er macht sich als Dateimanager für Android allerdings schon jetzt recht gut. Grundlegende Dateioperationen wie Kopieren, Einfügen, Löschen oder Dateien Packen oder Extrahieren funktionieren selbstverständlich. Verpackt werden die Funktionen in einer schicken Oberfläche im aktuellen Material Design von Android 5.0 aka Android Lollipop. Gefällt euch das quietschbunte Lila nicht, so ist das kein Problem, die Farben der Oberfläche lassen sich auch anders gestalten.

Für das zügige hin und her schubsen von Dateien unterstützt der Amaze File Manager Lesezeichen und Tabs, sodass ihr schnell zwischen verschiedenen Verzeichnissen hin- und herspringen könnt. Tabs öffnet ihr durch einen Fingerzeig auf das rote Plus-Icon rechts unten und dann dem untersten der sich öffneten Kontext-Icons. Die oberen beiden legen eine neue Datei bzw. einen neuen Ordner an. Zum neuen Reiter wechselt ihr über einen Klick auf den Dropbox-Pfeil oben in der Menüleiste neben dem Menü-Button.

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Wer sein Android-Handy oder -Tablet gerootet hat und ganz gerne in die Tiefen des Dateisystems hinabsteigt, der sollte den Einstellungen des Dateimanagers einen Besuch abstatten. Dort könnt ihr über den Schalter Root Explorer festlegen, dass sich der Amaze File Manager um Root-Rechte bemühen soll. Erlaubt ihr den Zugriff, dann könnt ihr mit dem Dateimanager auch Systemverzeichnise betreten und so im Inneren von Android frei walten. In den Einstellungen lassen sich zudem eine ganze Reihe von Dingen am Erscheinungsbild des Dateimanagers ändern.

Bislang gibt es den Amaze File Manager nur auf Google Play, im alternativen Open-Source-Market F-Droid konnte ich noch kein Build des noch recht jungen Dateimanagers entdecken. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch am Thread zum Programm im XDA-Developers-Forum melden. Und interessiert euch ein Blick hinter die Kulissen des Dateimanagers, dann bekommt ihr den Quellcode des Programms im GitHub-Repository des Projekts.

 

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Pacman und Gnomes Pakete-App verstehen sich dank PackageKit http://linuxundich.de/gnu-linux/gnome-pakete-pacman-packagekit/ http://linuxundich.de/gnu-linux/gnome-pakete-pacman-packagekit/#comments Mon, 17 Nov 2014 18:11:11 +0000 http://linuxundich.de/?p=26967 Weiterlesen

Pacman und Gnomes Pakete-App verstehen sich dank PackageKit ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Die Meldung ist nicht ganz neu, aber mir lief die Information erst heute über den Weg. Seit Gnome 3.14 versteht sich Gnomes Pakete-App dank dem Pacman-Backend für PackageKits hervorragend mit der Paketverwaltung von Arch Linux. Wer also über anstehende Software-Updates informiert werden und das System aktuell halten möchte, oder zusätzliche Software installieren will, der kann jetzt dafür auf die hauseigenen Mittel von Gnome zurückgreifen. Damit das klappt, muss lediglich das Paket gnome-packagekit installiert werden.

$ pacman -S gnome-packagekit

Anschließend findet ihr mit Pakete und Paketaktualisierungen zwei neue Programme im App-Drawer von Gnome. Mit dem Ersten durchsucht ihr die Paketquellen und installiert ohne ein Terminal Software, mit dem Zweiten haltet ihr euer Arch-System auf einem aktuellen Stand. Beachtet allerdings, dass PackageKit nur die Arch-Paketquellen und nicht auch das Arch-User-Repository im Auge hat. Wer gerne Software über das AUR installiert, der muss diese nach wie vor mit einem AUR-Helper wie yaourt, pacaur und Co. verwalten.

Pacman unterstützt inzwischen PackageKit, sodass man Gnomes praktische Pakete-App auch unter Arch nutzen kann.

Pacman unterstützt inzwischen PackageKit, sodass man Gnomes praktische Pakete-App auch unter Arch nutzen kann.

Gnome meldet nun auch Aktualisierungen mitsamt der Möglichkeit diese über eine grafische Oberfläche einzuspielen.

Gnome meldet nun auch Aktualisierungen mitsamt der Möglichkeit diese über eine grafische Oberfläche einzuspielen.

Pacman und Gnomes Pakete-App verstehen sich dank PackageKit ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Ein Samsung Galaxy Nexus mit OmniROM und Fancy Kernel wieder fit machen http://linuxundich.de/android/galaxy-nexus-mit-omnirom-und-fancy-kernel/ http://linuxundich.de/android/galaxy-nexus-mit-omnirom-und-fancy-kernel/#comments Sat, 15 Nov 2014 15:48:18 +0000 http://linuxundich.de/?p=25840 Weiterlesen

Ein Samsung Galaxy Nexus mit OmniROM und Fancy Kernel wieder fit machen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Schon lange spekuliere ich darauf mein Samsung Galaxy Nexus in die Rente schicken zu können. Doch die völlig überteuerten und viel zu großen aktuellen Smartphone-Knochen reizen mich nur wenig. Handys wie das OnePlus One wären zwar eine Option, doch erstens nervt mich das Prozedere zum Steigern des Hypes rund um das Gerät gewaltig und außerdem ist es mit seinem 5,5-Zoll-Display einfach viel zu groß, um es noch bequem in der Hosentasche mit sich herumschleppen zu können. Daher bleibt mein Galaxy Nexus das Handy meiner Wahl, spielt man ein Custom-ROM und einen Kernel zum Übertakten, dann muss sich auch im nächsten Jahr nicht zwingend daran etwas ändern.

Von der Geschwindigkeit reicht mit das Galaxy Nexus im Großen und Ganzen noch aus, doch speziell bei der Kamera lässt der alte Knochen doch Einiges zu wünschen übrig. Die Verschmutzung vor der Linse der Frontkamera lässt sich zwar beseitigen, doch der Dreck hinter der Bezel ist nach wenigen Tagen schon wieder da. Und auch die Bilder der Hauptkamera hinken denen eines aktuellen Smartphones kräftig hinterher. Nichts desto trotz reizt mich an den aktuellen Monsterhandys nur wenig. Man muss nur seinem Nexus ein wenig Feuer unter dem Hintern machen, dann läuft es auch wieder rund.

Bootloader des Galaxy Nexus freischalten

Die meisten von euch werden mit Sicherheit schon einmal das Software-Herz ihres Galaxy Nexus verändert haben, so dass der Bootloader des Handys schon freigeschaltet ist. Dennoch möchte ich das Kapitel für die Leser, die sich bisher noch nicht mit dem Thema Root, Bootloader und Custom-ROM auseinander gesetzt haben nicht auslassen. Wer schon ein gerootetes Galaxy Nexus sein eigen nennt, der möge einfach beim nächsten Zwischentitel wieder einsteigen.
Beachtet dabei aber bitte, dass beim Freischalten des Bootloaders sämtliche auf dem Handy gespeicherte Daten verloren gehen! Sichert daher eure Musik, Videos und mit dem Handy geschossenen Bilder. Die Daten von Apps zu sichern, allerdings beziehen viele Anwendungen ihre Daten inzwischen ja eh aus dem Internet, so dass nur noch die Zugangsdaten bei einer Neuinstallation eingegeben werden müssen.

Google macht es Besitzern von Nexus-Geräten recht leicht den Bootloader zu entsperren und so Custom-Recoverys und Custom-ROMs einspielen zu können. Sorgen um einen eventuellen Verlust von Garantieansprüchen müsst ihr euch dabei nicht mehr machen — egal ob diese berechtig sind oder nicht, das Galaxy Nexus dürfte schon für alle Garantie zu alt sein. Für die unter euch, die bisher noch nicht in die Welt der alternativen Handy-Firmwares eingestiegen sind, hören sich diese Begriffe natürlich an wie böhmische Dörfer, allerdings gewöhnt ihr euch die Nomenklatur mit Sicherheit auch recht schnell an.

Mein Galaxy Nexus hat drei Jahre Dauernutzung ohne große Schäden überstanden.

Mein Galaxy Nexus hat drei Jahre Dauernutzung ohne große Schäden überstanden.

Die größten Macken finden sich auf dem rückseitigen Deckel, der sich austauschen ließe.

Die größten Macken finden sich auf dem rückseitigen Deckel, der sich austauschen ließe.

Kurz gesagt: Der Bootloader lädt nach dem initialen Start des Handys das Betriebssystem. Damit dieser fremde, von Hand eingespielte Systeme akzeptiert, braucht es eine entsperrten Bootloader. Das Recovery-System wiederum ist ein sehr rudimentäres Notfallsystem, das im Normalfall dazu dient Systemupdates des Herstellers einzuspielen oder das Gerät auf den Werkszustand zurückzusetzen. Damit wir nun ein eigenes System installieren können, brauchen wir ein Custom-Recovery, das dieses erlaubt.

Für das Rooten eines Nexus-Geräts greifen Windows-Anwender am besten zum Nexus Root Toolkit von WugFresh. Für Linux-User gab es lange keine so bequemes Tool, inzwischen wurde allerdings das Universal Nexus Linux Toolkit auch auf Linux und MacOS X portiert. Das Ding lädt automatisch alle benötigte Software auf den Rechner und ist zudem Open-Source, den Quellcode des über das kleine Helper-Skript ausgeführten Bash-Skripts könnt ihr ohne Probleme einsehen. Zum Öffnen des Bootloaders oder auch zum Rooten öffnet ihr ein Terminal und führt die unten stehenden Befehle aus.

$ cd /tmp
$ wget https://galaxy-nexus-linux-toolkit.googlecode.com/files/unltlauncher100.sh
$ chmod +x unltlauncher100.sh
$ sudo ./unltlauncher100.sh

Anschließend folgt ihr den Anweisungen auf dem Bildschirm. Ihr müsst euer Handy-Modell auswählen (im Falle des in Europa verkaufen GSM-Modells des Galaxy Nexus Maguro also die 8) und danach mit einem großen A den automatischen Modus aktiveren. Dafür müsst ihr allerdings auch noch auf eurem Handy über 7-maliges drücken der Build-Nummer unter Einstellungen | Über das Telefon die Entwickleroptionen freischalten und dort dann unter Einstellungen | Entwickleroptionen das USB-Debugging aktivieren — Beim ersten Zugriff auf dieses müsst ihr diesen noch erlauben. Danach schaltet ihr mit 1 den Bootloader frei und flasht dann mit 2 das Custom-Recovery (ich bevorzuge TWRP).

Das Universal Nexus Linux Toolkit rootet sämtliche Nexus-Geräte von Google.

Das Universal Nexus Linux Toolkit rootet sämtliche Nexus-Geräte von Google.

Mit dem Universal Nexus Linux Toolkit entsperren ihr den Bootloader und spielen ein Custom-Recovery ein.

Mit dem Universal Nexus Linux Toolkit entsperren ihr den Bootloader und spielen ein Custom-Recovery ein.

Das Handy nun wieder neu einzurichten und zu Rooten braucht es gar nicht, schließlich empfehle ich die Installation eines Custom-ROMs — dabei würden wieder sämtliche Daten auf dem Handy verloren gehen. Mit einem Custom-ROM bekommt ihr zum Beispiel Android 4.4 oder gar später auch Android 5.0 auf euer Galaxy Nexus. Außerdem bieten Custom-ROMs Funktionen, die Google so nicht auf dem Plan hat. Im Forum von XDA-Developers findet ihr dafür unzählige Threads mit Links zu Custom-ROMs. Ich für meinen Teil würde nicht zu den Exoten greifen. In meinen Augen steht ihr vor der Wahl: CyanogenMod oder OmniROM.

OmniROM für das Galaxy Nexus

Bevor ich an die Installation des Custom-ROMs gehe, beantworte ich die Frage warum nun OmniROM und nicht CyanogenMod? Im Endeffekt ist das eine Frage des Geschmacks, ich meine aber dass OmniROM ein paar zusätzliche Funktionen auf Lager hat, die man bei CyanogenMod nicht so einfach bekommt. So bringt das ROM etwa mit Active Display die Möglichkeit mit, Benachrichtigungen auf dem Lockscreen zu sehen. Dafür geht beim Eingang einer Nachricht für einen kurzen Moment automatisch das Display an, so dass man gleich sehen kann, ob es sich lohnt zum Handy zu greifen.

Auch ganz praktisch ist es in meinen Augen, dass eine aktive App bei einem eingehenden Anruf nicht komplett im Hintergrund verschwindet. Zudem lässt sich die CPU des Handys ohne weitere Tools übertakten, doch dazu später mehr. Im Gegensatz zu CyanogenMod bringt OmniROM allerdings nicht von Haus aus Root-Rechte mit, so sind OmniROM-User vor Sicherheitsschwachstellen gefeit, die man sich durch Root-Exploits einfangen könnte. Wer unbedingt Root-Rechte braucht, der holt sich eine Root-App und flasht diese ins System.

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Nun zum Einspielen von OmniROM auf eurem Galaxy Nexus. Ich gehe im folgenden davon aus, dass ihr mit einem Linux unterwegs seid. Der ganze Prozess lässt sich natürlich auch unter Windows durchführen, dort holt ihr euch das Android-SDK von Google (View All Downloads and Sizes | installer_version-windows.exe) und führt die Befehle in einer Eingabeaufforderung aus, die ihr mit administrativen Rechten gestartet habt. Auf aktuellen Ubuntu-Systemen oder Rechnern mit Arch-Linux bekommt ihr die Android-Tools adb und fastboot über die Paketverwaltung.

## Android-Tools unter Arch Linux installieren...
$ pacaur -S adb fastboot
## Android-Tools unter Ubuntu installieren...
$ sudo apt-get install android-tools-adb android-tools-fastboot

Um nun über die Android-Debug-Bridge auf euer Handy zugreifen zu können, achtet ihr bitte wieder darauf den Debugging-Modus aktiviert zu haben. Frisch nach dem Öffnen des Bootloaders und dem damit verbundenen Reset des Handys müsst ihr das nochmals wiederholen. Dafür müsst ihr wieder durch 7-maliges drücken der Build-Nummer unter Einstellungen | Über das Telefon die Entwickleroptionen freischalten und dort dann unter Einstellungen | Entwickleroptionen das USB-Debugging anschalten. Anschließend startet ihr adb am besten gleich mit Root-Rechten und lasst eurer Handy in den Recovery-Modus durchstarten — Das erspart euch das Rumfrickeln mit verschiedenen Tastenkombinationen beim Boot des Handys.

$ sudo adb devices
List of devices attached
0146970C0601500A device
$ adb reboot recovery

Im Recovery-Modus setzt ihr dann am besten über Wipe | Swipe to Factory Reset nochmals das komplette Handy zurück. Dies ist besonders für die von euch Pflicht, die von einem anderen Firmware kommend zu OmniROM wechseln möchten. Danach holt ihr euch aus dem Download-Bereich von OmniROM das aktuelle Firmware-Build für das Galaxy Nexus aka Maguro und spielt dieses per Sideload auf eurem Nexus ein, so müsst ihr die Image-Datei nicht extra auf das Handy kopieren. Startet dazu den Sideload-Modus über Advanced | ADB Sideload | Swipe to Start Sideload. Per Adb spielt ihr dann das ROM-Image ohne Umwege auf eurem Handy ein.

## Bitte ändert den Wget-Befehl dahingehend, dass ihr die aktuelle
## Version des OmniROMs herunterladet. Das hier ist nur ein Beispiel.
$ wget https://dl.omnirom.org/maguro/omni-4.4.4-20141113-maguro-NIGHTLY.zip
$ adb sideload omni*.zip

Google-Framework mit Play Store über die PA-Apps

Wer schon einmal mit CyanogenMod oder anderen größeren ROMs gearbeitet hat, der weiß, dass Google es den ROM-Köchen untersagt die Google-Anwendungen, wie auch den Google Play Store, direkt in das ROM zu integrieren. Auch bei OmniROM müsst ihr daher die Google Apps einmalig nach dem dem Flashen des eigentlichen Systems einspielen. Es gibt diverse Quellen für die Google-Apps, die beste ist in meinen Augen mittlerweile das Google-Apps-Paket der Paranoid-Android-Entwickler. Es eignet sich nicht nur für User des Paranoid-Android-ROMs sondern funktioniert generell mit allen Custom-ROMs.

Der Download ist ein wenig verwirrend, da unterschiedliche Pakete von diversen Mirror-Quellen angeboten werden. Es ist daher schwer einen direkten Download hier im Blog zu verlinken. Die Pakete unterscheiden sich allerdings lediglich im Umfang. Grundlage ist immer das Pico-Modular-Package, das nur den Play Store und die allerwichtigsten Google-Komponenten enthält. Für die meisten unter euch wird entweder das Mini-Modular- oder das Micro-Modular-Package von Bedeutung sein — Ich persönlich würde meist zum Mini-Paket greifen.

$ adb sideload pa_gapps*.zip

Aber egal für welches Paket ihr euch nun entscheidet, bleibt nach dem Flashen der Firmware im Recovery Modus des Handys — oder bootet euer Handy wieder in diesen — und spielt dann das zuvor heruntergeladenen Google-Apps-Paket wieder per Sideload ein. Ihr merkt, dass ich ganz gerne Sideload benutze; übt das ruhig mal ein! Bastelt ihr gerne mit Custom-ROMs und verschiedenen Handys, dann ist die Technik ein echter Zeitverschwendungs- und Ärger-Vermeider.

Anschließend startet euer Handy mit dem OmniROM neu durch, wo ihr dann eure Google-Daten und die wichtigsten Apps wieder einrichten müsst. Die Geschwindigkeit von OmniROM wird euch mit Sicherheit am Anfang kräftig überraschen, allerdings muss man sagen, dass direkt nach dem Flashen des ROMs noch keine zusätzliche Software auf dem Handy installiert ist, die das Gerät einbremsen könnte. Breitet euch daher schon einmal darauf vor, dass das Handy im späteren Verlauf wieder ein wenig eingebremst werden könnte.

Fancy-Kernel zum Übertakten und Root-Rechte

Der Fancy Kernel ist nicht an ein bestimmtes Custom-ROM gebunden. Ihr könnt den Kernel auch bei CyanogenMod oder einem anderen ROM eurer Wahl installieren. Allerdings müsst ihr bei diesen dann eventuell Apps wie CPU Tuner oder Voltage Control auf das Handy spielen, wenn das ROM selber keine Möglichkeiten mitbringt die Taktrate der CPU zu ändern.

Euer OmniROM ist nun eigentlich fertig. Beginnt damit euren Benutzer einzurichten, das Google-Konto einzutragen und die ersten Apps aus dem Play Store zu installieren. Für viele von euch könnte damit die Bastelarbeit am Handy abgeschlossen sein. Achtet in Zukunft nur darauf ab und an die anstehenden Updates einzuspielen, ihr könnt den Update-Check von Hand unter Einstellungen | Über das Telefon | System Updates auslösen. Alternativ wartet ihr einfach, bis sich OmniROM automatisch meldet und euch im die Installation der Aktualisierungen bittet.

Es bietet sich allerdings an noch ein bisschen mehr Arbeit zu investieren, den noch ist euer Galaxy Nexus auf die maximale Geschwindigkeit von 1,2 GHz festgenagelt und auch fehlen euch noch Root-Rechte. Der ARM Cortex-A9 des Galaxy Nexus verträgt allerdings deutlich mehr als von Samsung erlaubt, der Prozessor kann mit bis zu 1,5 GHz getaktet werden, was im Galaxy Nexus auch recht zuverlässig funktioniert — Der Kernel muss diese Takraten nur erlauben. Der Kernel von OmniROM und auch der meisten anderen Custom-ROMs für das Galaxy Nexus wie etwa CyanogenMod erlaubt das Übertakten allerdings nicht, ihr müsst daher zusätzlich zum ROM auch noch einen Custom-Kernel einspielen.

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Ich empfehle dafür den Fancy Kernel, wie so oft bekommt ihr auch diesen über das XDA-Developers-Forum. Er erlaubt die CPU über die von Haus aus möglichen 1228 MHz auf 1344 und 1420 MHz, bis hin 1536 MHz zu übertakten. Auch der GPU lässt sich ein wenig mehr Leistung herauskitzeln, anstatt 384 MHz sind bis zu 512 MHz möglich. Zusätzlich lässt sich auch der IO-Scheduler ändern, als die Methode wie das Schreiben und Lesen auf dem Speicher organisiert werden. Der Fancy Kernel bietet euch dabei die Wahl zwischen SIOplus (Standard), Deadline, Noop, Row, Bfq oder Cfq.

Zur Installation müsst ihr euch zunächst einmal das ZIP-Paket des Kernels aus dem XDA-Forum holen. Der Entwickler des Kernels — übrigens aus Deutschland — bietet euch zwei Versionen auf verschiedenen Mirror-Servern an. Für die meisten von euch dürfte die Variante Android 4.4 (fixed RAMdisk) passen — erst recht wenn ihr gerade frisch OmniROM installiert habt. Einen Erklärung zwischen der Variante mit dem RAMdisk  und der Version mit Anykernel2 findet ihr im XDA-Forum. Aktuell wäre die Version R60, mit den folgenden Befehlen ladet ihr euch diesen herunter und versetzt das Galaxy Nexus in den Recovery Mode. Aktiviert dann wie schon bei der Installation des OmniROM erwähnt den Sideload-Modus und spielt den Kernel ein.

## Eventuell ist die Version nicht mehr aktuell, prüft daher auf der Webseite
## des Fandcy-Kernels, ob dieser inzwischen ein Update spendiert bekomment hat.
$ wget http://boypetersen.de/fancykernel44/r60/fancy_kernel-tuna-4.4-r60.zip
$ sudo adb reboot recovery
$ adb sideload fancy_kernel*.zip

Bei der Aktion könnt ihr euch auch gleich noch Root-Rechte unter OmniROM besorgen, von Haus aus bringt Omni diese ja schon wie erwähnt nicht mit.  Für die Root-Rechte stehen euch diverse Root-Apps zur Verfügung. Meine Wahl fällt meist auf Superuser vom CyanogenMod-Entwickler Koushik Dutta. Die App per Play Store zu installieren, bringt euch nicht weiter. Ihr müsst die App wie schon das ROM oder den Fancy Kernel per Recovery-Modus flashen. Bleibt also nach der Installation des Kernels im Recovery und schmeißt die Sidleload-Funktion an. Anschließend holt ihr euch die Flashbare-Version der Superuser-App aus dem Netz und spielt sie per Sideload ein.

$ wget http://download.clockworkmod.com/superuser/superuser.zip
$ adb sideload superuser.zip

Danach könnt ihr in den Einstellungen unter Leistung die Taktrate der CPU des Galaxy Nexus ändern. Aus meiner Erfahrung überfordern die maximal möglichen 1536 MHz das Handy. Bei dieser Taktrate kommt es durchaus ab und an zu Abstürzen. Bei der nächst geringeren Stufe von 1420 MHz läuft mein Nexus allerdings absolut stabil. Die Akkulaufzeit wird durch das Übertakten nicht sonderlich beeinflusst, da die CPU nur während etwa 2% der Betriebszeit auf die maximale Taktrate hochgetrieben wird.

Aktualisiert ihr die Firmware eures Custom-ROMs, dann gehen üblicherweise zusätzlich eingespielte Änderungen wie eben der Custom-Kernel oder die Root-App verloren. Bewahrt die ZIP-Dateien diese Pakete daher auf dem Handy auf und spielt diese nach einem Update des ROMs wieder von Hand ein.

Neuer Akku, bessere Akkulaufzeiten!

Bleibt eigentlich nur die Frage nach der noch maximal möglichen Akkulaufzeit. Nach fast drei Jahren Dauereinsatz beträgt diese bei meinem Galaxy Nexus selbst bei geringer Nutzung nur knapp über 10 Stunden. Ohne permanent nachzuladen komme ich daher nicht durch den Tag. Allerdings stammt das Galaxy Nexus noch aus einer Zeit, während dieser bei so gut wie jedem Handy der Akku austauschbar war. Ein neuer Akku mit NFC-Funktion, die dafür notwendige Antenne steckt beim Galaxy Nexus ja im Akku, kostet nicht viel mehr als 16 Euro und hebt die Laufzeit auch bei intensiver Nutzung, mit Custom-Kernel und überhöhter Taktrate wieder auf über 24 Stunden — wer hätte das gedacht ;)

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Was bleibt am Ende zu sagen: Wer ein Smartphone mehr als nur ein, zwei Jahre nutzen möchte, der sollte in meinen Augen dringend auf ein paar Punkte achten. Sonst hat man an seinem neuem Smartphone bei weitem nicht so lange Spaß.

  • Der Akku des Geräts muss austauschbar sein, da spätestens nach zwei Jahren die Akkulaufzeit jedes Handys spürbar nachlässt. Ist der Akku fest im Gehäuse verbaut, dann muss das Gerät für einen Akkuwechsel eingeschickt werden, was den Austausch wirtschaftlich wahrscheinlich komplett sinnlos macht.
  • Je größer die Verbreitung eines Handy-Modells, desto größer ist die Entwickler-Community, die Custom-ROMs oder gar Custom-Kernels für das Modell entwickelt. Achtet darauf also Handys zu kaufen, die eine gewisse Verbreitung haben. Für Exoten lassen sich kaum alternative Firmwares bekommen.
  • Ein cooler Look durch aufwändige Verarbeitung und teure Materialien wie Aluminium und Glas mögen die ersten Monate überzeugen, sofern man das Handy nicht aber in hässliche Plastikgehäuse hüllt, ist der Spaß schnell vorbei. Das Galaxy Nexus war und ist kein optischer Knüller, dafür aber, dass es viel aushalten musste, sieht es aber nach drei Jahren nicht übel aus.

Ein Samsung Galaxy Nexus mit OmniROM und Fancy Kernel wieder fit machen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Ideal für den Raspberry Pi: Das Eminence-Skin für Xbmc bzw. Kodi http://linuxundich.de/raspberry-pi/eminence-skin-xbmc-kodi-ideal-fur-raspberry-pi/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/eminence-skin-xbmc-kodi-ideal-fur-raspberry-pi/#comments Thu, 06 Nov 2014 09:31:56 +0000 http://linuxundich.de/?p=26853 Weiterlesen

Ideal für den Raspberry Pi: Das Eminence-Skin für Xbmc bzw. Kodi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Nutzt man einen Raspberry Pi mit XBMC (oder bald Kodi) als Mediacenter, dann schaut man durchaus ab und an ein wenig sehnsüchtig nach einer Alternative mit ein klein wenig mehr Rechenpower. Raspbmc oder OpenELEC schlagen sich auf dem RasPi zwar recht wacker, doch besonders bei Einsatz eines alternativen XBMC-Skins geht der Raspberry Pi schnell in die Knie. Sehr viele Skins benutzen zahllose Animationen und riesige Grafiken, da kommt der RasPi einfach nicht mehr mit. Anders beim Eminence-Skin für aktuelle XBMC-Installation mit Gotham. Trotz schlanker Gestaltung und der damit verbleibenden hohen Menügeschwindigkeit, sieht das Skin in meinen Augen sehr elegant und ansprechend aus.

Eminence hat es inzwischen aus dem XBMC-Forum in die offiziellen Addon-Paketquellen von XBMC geschafft. Das heißt für euch, dass man für die Installation des Skins nicht mehr viel tun muss. Ihr müsst das Theme lediglich unter Einstellungen| Addons | Weitere Addons | XBMC.org Add-ons | Skin auswählen und dann auf Installieren klicken. Das Skin zieht sich darauf hin automatisch ein paar benötigte Abhängigkeiten aus dem Netz und installiert sich ins direkt System. Nach dieser werdet ihr noch gefragt, ob ihr Eminence direkt aktivieren möchtet — beantwortet die Frage natürlich mit Ja und wartet dann ein paar Minuten ab, bis sich das Skin komplett eingerichtet hat.

Das Eminence-Skin bremst XBMC auf dem Raspberry Pi kaum aus.

Das Eminence-Skin bremst XBMC auf dem Raspberry Pi kaum aus.

Das Eminence-Theme verzichtet auf allzu viel optischen Aufwand.

Das Eminence-Theme verzichtet auf allzu viel optischen Aufwand.

Dennoch ist Eminence in meinen Augen eines der besten Skins für XBMC.

Dennoch ist Eminence in meinen Augen eines der besten Skins für XBMC.

Auch die Dialoge und Einstellungen von Eminence sind schlicht gehalten.

Auch die Dialoge und Einstellungen von Eminence sind schlicht gehalten.

Damit Eminence auch wirklich rund läuft, solltet ihr euren Xbmc-Raspi wenigstens ein wenig Übertakten — inzwischen erlaubt die Raspberry Pi Foundation das Übertakten des Raspberry Pi ja ganz offiziell. Über die Rasbpmc Settings geht das bei Raspbmc sehr einfach. Seid ihr schon auf Eminence umgestiegen, dann erreicht ihr die Einstellungen unter Programme | Programm Addons | Raspbmc Settings | System Configuration | System Performance Profile. Bei Fast läuft das Eminence-Skin schon schnell genug, so dass ich persönlich gar nicht auf Super gehen würde. Wer auf OpenELEC als XBMC-Distribution setzt, der muss seinen RasPi über die config.txt hocktakten, das ist zwar ein klein wenig mehr Arbeit, geht aber auch locker von der Hand.

Für eine wirklich flüssige Oberfläche sollte der RasPi leicht übertaktet sein.

Für eine wirklich flüssige Oberfläche sollte der RasPi leicht übertaktet sein.

Welches Skin nutzt ihr denn für euer Raspberry-Pi-Mediacenter. Habt ihr schon einmal andere Themes ausprobiert, oder arbeitet ihr nach wie vor mit dem offiziellen XBMC-Skin Confluence? Welche Skins haltet ihr denn sonst noch für die knappen Ressourcen des Raspberry Pi geeignet? Es müsste ja neben Eminence noch weitere Skins geben, die sich gut auf dem RasPi machen.

Ideal für den Raspberry Pi: Das Eminence-Skin für Xbmc bzw. Kodi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Castnow ist ein Terminal-Client für Chromecast unter Linux und Mac OS X http://linuxundich.de/gnu-linux/castnow-ist-ein-terminal-client-fuer-chromecast-unter-linux-und-mac-os-x/ http://linuxundich.de/gnu-linux/castnow-ist-ein-terminal-client-fuer-chromecast-unter-linux-und-mac-os-x/#comments Sun, 02 Nov 2014 18:55:52 +0000 http://linuxundich.de/?p=26839 Weiterlesen

Castnow ist ein Terminal-Client für Chromecast unter Linux und Mac OS X ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Mit einem Android-Handy oder -Tablet lässt sich ein Chromecast-Dongle am Fernseher natürlich bequem steuern. Man startet einfach eine Chromecast-fähige App, tippt auf das Chromecast-Icon und nur wenige Augenblicke später erscheinen die gewünschten Inhalte auf dem Fernseher. Nun aber wäre es auch sicherlich ganz schön, wenn man einen Chromecast auch über seinen PC steuern könnte. Für Linux-User und Terminal-Freunde gab es hierfür bisher kaum eine Option. Mit dem Chromecast-Client Castnow für Linux- und Mac könnt ihr nun aber euren Chromecast vom Terminal aus steuern.

Castnow ist ein auf Node.js  aufsetzendes Kommandozeilentool zum Abspielen von Multimedia-Dateien auf einem Chromecast-Dongle — ohne dass es ein Android-Gerät braucht. Castnow unterstützt das Abspielen von lokal vorliegenden Videos, von YouTube-Clips, von anderen im Netz liegenden Web-Videos und sogar auch direkt von Torrents. Das Programm erlaubt es sich auch in eine bestehende Chromecast-Session einzuklinken und diese vom Rechner aus steuern.

Mit Castnow steuert ihr einen Chromecast vom Linux-Terminal aus.

Mit Castnow steuert ihr einen Chromecast vom Linux-Terminal aus.

Ich habe Castnow unter Arch Linux getestet, das Programm müsste aber auch unter anderen Linux-Distributionen und sogar auch Macs funktionieren. Als Systemvoraussetzung braucht es eigentlich nur ein aktuelles Node.js und optional zum Umkodieren von Videos Ffmpeg. Bei Ubuntu lässt sich Nodejs über das gleichnamige Paket aus den Paketquellen installieren, für Ffmpeg braucht es bei aktuellen Ubuntu-Versionen allerdings inzwischen ein PPA. Castnow spielt ihr am dann am besten über den NodeJS-Package-Manager Npm ein.

## Castnow unter Arch Linux installieren
$ sudo pacman -S nodejs ffmpeg
$ sudo npm install castnow -g  ## Der Befehl dient auch für Updates

Anschließend könnt ihr sofort auf euren Chromecast zugreifen. Castnow schnappt sich dabei automatisch den ersten Chromecast-Dongle, den es im Netz findet. Habt ihr bei euch mehrere Chromecast im Einsatz, dann könnt ihr mit der Option –device gezielt einen eurer Chromecasts ansprechen. Den Namen vergebt ihr ja beim Einrichten des Dongles, ihr bekommt ihn zum Beispiel über die Chromecast-App fürs Handy angezeigt.

## Lokale Videodatei abspielen 
$ castnow beispiel-video.mp4
$ castnow beispiel-video.mp4 --device "mein zweiter chromecast"

Neben euren lokal abgespeichertes Videos könnt ihr mit Castnow auch Web-Videos oder YouTube-Clips direkt aus dem Internet auf den Chromecast streamen lassen. Das Ganze klappt auch mit BitTorrent-Downloads, ihr müsst einfach nur die URL zum Torrent oder einen Magnet-Link hinter das Castnow-Kommando hängen. Interessant ist auch die Option –tomp4, die ein Video mit Hilfe von Ffmpeg in ein Format konvertiert, das der Chromecast versteht (H264 oder VP8), so könnt ihr beliebige Video-Formate ohne Vorarbeit auf dem Chromecast spielen lassen.

## Videodatei aus dem Internet streamen
$ castnow http://media.xiph.org/mango/tears_of_steel_1080p.webm

## Youtube-Video aus dem Web laden
$ castnow http://www.youtube.com/watch?v=Tcx6YyXvvRI

## Video per BitTorrent streamen
$ castnow [url-zu-torrent-datei ODER magnet-link]

## Das Video während des Playbacks zu mp4 kodieren
$ castnow beispiel-video --tomp4

## Zu der aktuellen Playback-Sitzung verbinden
$ castnow

Während des Playbacks pausiert ihr mit der Leertaste die Wiederhabe, mit m stellt ihr den Ton ab. Die Pfeiltasten nach oben und unten heben bzw. senken die Lautstärke. Wie viel vom Video noch fehlt zeigt euch der cyanfarbene Hintergrund an. Weitere Kontrollen, wie etwa ein Video mit Links/Rechts vor- oder zurückzuspulen, gibt es bisher noch nicht, sie stehen allerdings schon auf der To-do-Liste des Entwicklers.

Castnow spielt unter Linux ein Video auf einem Chromecast-Dongle ab.

Castnow spielt unter Linux ein Video auf einem Chromecast-Dongle ab.

Castnow ist ein Terminal-Client für Chromecast unter Linux und Mac OS X ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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