Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Wed, 29 Oct 2014 12:51:39 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.0 Nach Update auf Gnome 3.14 englisches Tastaturlayout in GDM http://linuxundich.de/gnu-linux/nach-update-auf-gnome-3-14-englisches-tastaturlayout-gdm/ http://linuxundich.de/gnu-linux/nach-update-auf-gnome-3-14-englisches-tastaturlayout-gdm/#comments Sun, 19 Oct 2014 16:55:34 +0000 http://linuxundich.de/?p=26798 Weiterlesen

Nach Update auf Gnome 3.14 englisches Tastaturlayout in GDM ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Seit ein paar Tagen steht Gnome 3.14 in den Paketquellen von Arch Linux. Das Update landet automatisch auf dem Rechner, wenn man sein System mit pacman -Syu aktualisiert. Das Installation der Pakete lief bei mir ohne Probleme durch, allerdings musste ich nach dem nächsten Neustart des Systems feststellen, dass ich mich nicht mehr mit meinem üblichen Passwort anmelden konnte. Der Gnome-Displaymanager GDM meldete ein falsches Passwort. Das geschieht nicht nur bei mir, sondern auch bei einer Reihe andere deutschsprachiger Arch-Benutzer.

Die Ursache des Problems liegt darin, dass GDM beim Update wohl die deutschsprachige Tastatur vergisst und auf ein englisches Keyboard zurückwechselt. Wer also ein Y, Z oder Umlaute im Passwort hat, der kann sich nicht mehr wie gewohnt einloggen. Solltet ihr von diesem Problem betroffen sein, dann tippt beim Eingeben eures Passworts Y anstatt Z (oder umgekehrt), oder wechselt zur Not mit Strg+Alt+F2 in ein virtuelles Terminal, in dem ihr euch mit eurem üblichen Passwort einloggen könnt und dann mit dem Befehl passwd eurer Passwort vorübergehend ändert.

Mit Strg+Alt+F1 geht es dann zurück in den Loginmanager, wo ihr euch mit dem neuen Passwort im System anmeldet. Dort öffnet ihr dann am besten gleich die Einstellungen und geht in die Tastatur-Settings. In diesem Dialog tippt ihr links unten auf die Eingabequellen, im nächsten Dialog dann rechts oben auf Anmeldebildschirm. Dort wählt ihr dann wieder Deutsch als Eingabequelle, sodass ihr dann auch wieder im Displaymanager eine Tastatur mit deutschem Layout habt. Anschließend könnt ihr dann wieder mit passwd eurer gewohntes Passwort setzen.

Die Tastatur-Einstellung von Gnome 3.14.

Die Tastatur-Einstellung von Gnome 3.14.

In den Eingabequellen bestimmt ihr das Tastaturlayout.

In den Eingabequellen bestimmt ihr das Tastaturlayout.

Für GDM muss das Tastaturlayout global festgelegt werden.

Für GDM muss das Tastaturlayout global festgelegt werden.

Mit dem Update auf Gnome 3.14 ging das Tastaturlayout für den Loginmanager verloren.

Mit dem Update auf Gnome 3.14 ging das Tastaturlayout für den Loginmanager verloren.

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Location-History-Visualizer: Googles per Android-Handy gesammelter Standortverlauf als Heatmap http://linuxundich.de/android/location-history-visualizer-google-android-standortverlauf-heatmap/ http://linuxundich.de/android/location-history-visualizer-google-android-standortverlauf-heatmap/#comments Sat, 18 Oct 2014 11:35:46 +0000 http://linuxundich.de/?p=26763 Weiterlesen

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Es ist ja nicht gerade eine Neuigkeit, dass Google sehr genau weiß, was du letzten Sommer wo getan hast. Hat man sein Android-Handy in der Tasche und nichts an den Grundeinstellungen geändert, dann protokolliert Google jeden Schritt. Die Daten kommen zum Einsatz, um in Google Now automatisch interessante Orte in der Nähe vorzuschlagen, die nächsten Verbindungen in der Nähe einer S- oder U-Bahn-Station zu melden, oder um morgens freie Fahrt oder Staus auf dem Weg zur Arbeit anzuzeigen. Diese Daten lassen sich mit dem Location-History-Visualizer als Heatmap grafisch aufarbeiten. Zudem könnt ihr das Speichern eurer Bewegungsdaten natürlich auch unterbinden.

Um ein möglichst genaues Profil anzulegen, speichert Google die Daten allerdings auf unbestimmte Zeit Wer möchte, der kann sich seine fortlaufend aktualisierte Google Location History im Web ansehen– Erschreckend, wenn man sich sein Bewegungsprofil zum ersten mal vor Augen hat. Fein säuberlich nach Datum sortiert, seht ihr wann ihr euch wo wie lange aufgehalten habt. An dieser Stelle könnt ihr die Daten allerdings auch löschen, ein Klick auf den Link Gesamten Verlauf löschen, sollte Google eure Ortsdaten vergessen lassen.

Google speichert in der Google Location History jeden eurer Schritte.

Google speichert in der Google Location History jeden eurer Schritte.

Google visualisiert an dieser Stelle allerdings maximal 30 Tage, wer ein bisschen mehr über sein Bewebungsprofil erfahren möchte, der kann sollte sich einmal das Projekt Location-History-Visualizer, dessen Quellcode ihr auch auf GitHub finden könnt. Der Location-History-Visualizer zeigt euch euren kompletten Standortverlauf als Heatmap an. So lässt sich wunderbar erkenne, wo man wohnt, wo man Arbeit, zur Schule, in die Kirche oder in den Sportverein geht.

Google Location History als Heatmap

Zum Füttern des Location-History-Visualizers müsst ihr per Google Takeout euren vollständigen Standortverlauf exportieren. Geht dazu auf die Takeout-Seite, tippt oben auf Nichts auswählen und hakt dann am Ende gezielt lediglich den Export des Standortverlaufs wieder an. So beschleunigt ihr den Vorgang ein wenig, da Google nicht sämtliche Daten aufbereiten muss. Je nach Datenmenge dauert das Aufarbeiten der Daten ein wenig Zeit, am Ende könnt ihr euch die Takeout-Daten auf die Festplatte herunterladen.

Über Takeout könnt ihr sämtliche bei Google über euch gespeicherten Daten herunterladen.

Über Takeout könnt ihr sämtliche bei Google über euch gespeicherten Daten herunterladen.

Die Datei im Format takeout-datumnummer.zip entpackt ihr an danach an einem beliebigen Ort auf eurer Festplatte, sodass ihr dann den Location-History-Visualizer mit den über Google gesammelten Ortsdaten aus Takeout/Standortverlauf/Standortverlauf.json füttern könnt. Hier seht ihr dann sämtliche bei Google gespeicherten Ortsdaten als eine über Google Maps gelegte Heatmap. Je länger und öfter ihr euch an einem Ort aufgehalten habt, desto röter erscheint er auf der Karte.

Der location-history-visualizer zeigt die bei Google gespeicherten Ortsdaten als Heatmap an.

Der Location-History-Visualizer zeigt die bei Google gespeicherten Ortsdaten als Heatmap an.

Je röter der Fleck, desto häufiger habt ihr euch an diesem Ort aufgehalten.

Je röter der Fleck auf der Karte, desto häufiger habt ihr euch an diesem Ort aufgehalten.

Standortverlauf unter Android deaktivieren

Wollt ihr das fortlaufende Speichern eurer Bewegungsdaten auf dem Handy unterbinden, dann müsst ihr den Standortbericht des Geräts deaktivieren. Öffnet dazu die Einstellungen und geht dort in das Menü Standort. Hier könnt ihr nun den Standortbericht für das Handy, das ihr gerade in der Hand hält, gezielt abstellen. Alternativ deaktiviert ihr über Standortverlauf gleich die komplette Google Location History. Zusätzlich könnt ihr aus diesem Menü heraus ebenfalls die bisher gesammelten Standortorten komplett löschen.

android-standortbericht0 android-standortbericht1 android-standortbericht2 android-standortbericht3 android-standortbericht4

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Netflix funktioniert jetzt unter Linux ohne User-Agent-Changer http://linuxundich.de/gnu-linux/netflix-funktioniert-jetzt-unter-linux-ohne-user-agent-changer/ http://linuxundich.de/gnu-linux/netflix-funktioniert-jetzt-unter-linux-ohne-user-agent-changer/#comments Fri, 10 Oct 2014 09:08:28 +0000 http://linuxundich.de/?p=26771 Weiterlesen

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Wer eine Video-on-Demand-Videothek abonnieren möchte, der hat in Deutschland inzwischen die Qual der Wahl. Mit Watchever, Maxdome, Amazone Prime Video oder Sky Snap ist eigentlich inzwischen jeder größerere Anbieter am Markt aktiv. All die Angebote funktionieren in Kombination mit Smart TVs, Chromecast-Sticks oder dem Amazon Fire TV auch auf dem Fernseher, doch eigentlich ließen sich die Dienste auch vom Rechner aus nutzen. Doch dazu braucht es einen Browser mit dem Silverlight-Plugin. Da es dieses unter Linux nicht gibt und Pipelight nicht gerade einfach zu installieren ist, lässt man Video-on-Demand vielleicht besser gleich links liegen.

Seit Netflix nun aber auch in Deutschland in den Wettbewerb eingestiegen ist, werden die Karten neu gemischt. Der Dienst nutzt nicht nur Silverlight-Streams, sondern bietet auch HTML5-Streams an, die sich theoretisch mit jedem Browser abspielen ließen — wenn dieser denn die Encrypted Media Extension unterstützt. Die DRM-Rechteverkrüppelung hat allerdings bisher nur Googles Chrome-Browser vollständig implementiert. Firefox, Opera und auch Chromium, die quelloffene Basis von Chrome, fehlen die DRM-Funktionen.

Netflix bietet wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video Video-On-Demand an.

Netflix bietet wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video Video-On-Demand an.

Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Netflix allerdings auch HTML5-Streams an.

Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Netflix allerdings auch HTML5-Streams an.

Nun standen Linux-User zum Deutschland-Start von Netflix trotzdem vor verschlossenen Toren. Ein User-Agent-Filter verwehrte Film-Fans mit Linux auf dem Computer den Zugang zu Netflix. Nur mit einem manipulierten User-Agent konnte man Netflix nutzten. Grund für diesen Browser-Filter war, dass viele Distributionen — speziell Ubuntu — die Libnss3-Bibliothek nur in einer recht alten Version mit sich führten. Inzwischen hat Canonical aber die nötigen Updates für Ubuntu 12.04 und 14.04 ausgeliefert, sodass Ubuntu eigentlich fit für Netflix ist.

Damit erfüllen jetzt sehr viele Linux-Computer die technischen Voraussetzungen Netflix-HTML5-Streams abspielen zu können, sodass Netflix nun sein Versprechen erfüllt, die eigentlich unnötige Browserweiche abzustellen. Seit heute lassen sich Netflix-Filme auch ohne Änderung des User-Agents unter Linux abrufen. Die einzige Voraussetzungen für Linux-Anwender bleibt eine Libnss3 in der Version 3.16.2 oder neuer (was die meisten Distributionen erfüllen sollten) und eben Chrome als Browser. Damit bleibt es aber Raspberry-Pi-Fans mit XBMC auf dem RasPi nach wie vor verwehrt Netflix zu nutzen. Chrome und ARM als Rechnerarchtiktur vertragen sich nicht.

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Update auf MediathekView 8: ARD, ZDF, ARTE und Co. unter Linux schauen und aufnehmen http://linuxundich.de/gnu-linux/mediathekview-8-ard-zdf-vlc-schauen-aufnehmen/ http://linuxundich.de/gnu-linux/mediathekview-8-ard-zdf-vlc-schauen-aufnehmen/#comments Thu, 09 Oct 2014 14:12:34 +0000 http://linuxundich.de/?p=26749 Weiterlesen

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Auch wenn es nach wie vor sehr ärgerlich ist, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Beiträge nach sieben Tagen aus ihren Mediatheken depublizieren müssen: Ohne diesen Puffer möchte ich eigentlich nicht mehr auskommen. Nun setzen die Mediatheken von ARD, ZDF, ARTE und Co. allerdings nach wie vor eher auf Flash, als auf moderne HTML5-Streams. Gerade wir Linux-User haben daher mit den Diensten unseren lieben Ärger: Flash für Linux gibt es eigentlich nur noch Huckepack mit Chrome. Wer einen anderen Browser nutzen möchte, der muss sich mit einer nicht mehr weiterentwickelten Flash-Version begnügen. Einen ausführlichen Artilel zur Situation von Flash unter Linux hatte ich ja erst vor ein paar Tagen im Blog. Nach wie vor braucht es aber nicht unbedingt einen Browser, um durch die Mediatheken zu Stöbern. Sie Java-App MediathekView funktioniert bestens und hat gerade erst heute ein Update spendiert bekommen.

Als Java-Programm läuft MediathekView unter Windows, MacOS X und natürlich auch auf Linux-Rechnern. Die heute veröffentlichte Version 8 des Programms blendet jetzt Sender-Icons in der Programmliste ein, zeigt aktuell laufende und vergangene Downloads in einem eigenen Tab an, aus dem ihr diese auch stoppen könnt, außerdem gibt es jetzt einen, wenn auch recht simplen, Bandbreitenmonitor. Hier ist die Liste aller Änderungen:

  • Sendericons
  • Anzeige der Gesamtbandbreite: Menü: Ansicht
  • Anzeige laufender Downloads im Tab Download
  • Bandbreitenmonitor
  • Progressanzeige beim Laden der Filmliste
  • Beep nach Download
  • “Datei existiert”-Anfrage bei Downloads über ein Programm

Wer sich — wie ich — MediathekView schon länger nicht mehr angesehen hat, der sollte dem Programm mal wieder eine Chance geben. In meinen Augen hat sich über die letzten Versionen hinweg viel bei dem Programm getan. Es lässt sich im Gegensatz zu den früheren Versionen dank einer deutlich überarbeiteten Oberfläche wesentlich komfortabler bedienen und auch die Zuverlässigkeit hat sich deutlich verbessert. Genauso wie mit youtube-dl lassen sich natürlich auch nach wie vor Mediathek-Sendungen nicht nur ansehen, sondern auch auf auf die Festplatte herunterladen. Praktisch finde ich auch den Button Livestreams, der euch dann direkt zu den Livestreams der öffentlich-rechtlichen Sender leitet.

Mit MediathekView durchsucht ihr das Angebot der öffentlich-rechtlichen Mediatheken.

Mit MediathekView durchsucht ihr das Angebot der öffentlich-rechtlichen Mediatheken.

Zum Abspielen der Streams benutzt MediathekView VLC oder andere Player wie Totem oder Mplayer.

Zum Abspielen der Streams benutzt MediathekView VLC oder andere Player wie Totem oder Mplayer.

Für die Live-Streams zu ARD, ZDF und Co. müsst ihr einfach nur auf den Livestreams-Button drücken.

Für die Live-Streams zu ARD, ZDF und Co. müsst ihr einfach nur auf den Livestreams-Button drücken.

Die neue Version bekommt ihr unter konventionellen Linux-Distributionen wie Debian oder Ubuntu natürlich erst mit dem nächsten Distributions-Upgrade auf den Rechner. Wer nicht so lange warten möchte, der muss das Programm von Hand installieren. Rolling-Release-Distributionen wie Arch sind da natürlich ein wenig schneller.

MediathekView 0.8 unter Arch Linux installieren

Unter Arch-Linux findet ihr MediathekView 0.8 bereits im AUR. Von daher fällt die Installation unter Arch sehr einfach. Ich würde gleich die optionalen Abhängigkeiten VLC, Ffmpeg und Flvstreamer mitinstallieren. Allerdings könnt ihr den VLC-Medienplayer natürlich auch außen vor lassen und Totem, Mplayer oder was auch immer für die Wiedergabe der Streams nutzen.

$ sudo pacman -S vlc ffmpeg
$ pacaur -S mediathek flvstreamer

MediathekView 0.8 unter Ubuntu installieren

Ubuntu wird MediathekView 0.8 (oder neuer) erst mit Ubuntu 15.04 bringen, da der Feature-Freeze von Ubuntu 14.10 schon in Effekt getreten ist. Ältere Ubuntu-Versionen bekommen das Update sowieso nicht in die Paketquellen eingespielt. Daher müsst ihr das Programm in der neuen Version von Hand installieren. Hierfür geht euch auch das Ubuntuusers-Wiki mit weiteren Hilfen zur Hand.

Beachtet allerdings, dass es seit Ubuntu 14.04 kein FFmpeg mehr in den Paketquellen von Ubuntu gibt. Stattdessen nutzt die Distribution die Bibliothek Libav. Installiert daher bei aktuellen Ubuntu-Versionen die libav-tools und stellt im Programm unter Einstellungen | Programme | FFmpeg als Pfad /usr/bin/avconv ein, dann sollte MediathekView auch unter Ubuntu 14.04 und neuer funktionieren.

# Bis Ubuntu 13.10...
$ sudo apt-get install vlc flvstreamer mplayer
# Ab Ubuntu 14.04...
$ sudo apt-get install vlc flvstreamer mplayer libav-tools
$ sudo mkdir /opt/mediathekview
$ cd /opt/mediathekview
$ sudo wget http://downloads.sourceforge.net/project/zdfmediathk/Mediathek/Mediathek%208/MediathekView_8.zip
$ sudo unzip MediathekView_8.zip
$ ./MediathekView__Linux.sh
$ sudo ln -s /opt/mediathekview/MediathekView__Linux.sh /usr/local/bin/mediathekview
$ mediathekview

Update auf MediathekView 8: ARD, ZDF, ARTE und Co. unter Linux schauen und aufnehmen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Kalender-App California 0.2 mit Support für CalDAV, ICS und Google http://linuxundich.de/gnu-linux/kalender-app-california-0-2-mit-support-fuer-caldav-ics-und-google/ http://linuxundich.de/gnu-linux/kalender-app-california-0-2-mit-support-fuer-caldav-ics-und-google/#comments Wed, 01 Oct 2014 10:13:42 +0000 http://linuxundich.de/?p=26710 Weiterlesen

Kalender-App California 0.2 mit Support für CalDAV, ICS und Google ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Ganz ehrlich kenne ich keine wirklich herausragende Kalender-Anwendung unter Linux. Thunderbird mit Lightning als Aufsatz konnte mich bisher nie überzeugen und auch Evolution bräuchte dringend mal ein wenig Liebe. Bliebe noch Kontact mitsamt KOrganizer, allerdings ist KDE eben nicht gerade meine Welt. Mit California macht sich nun aber erneut das Yorba-Team auf, das uns schon den Photomanager Shotwell und den Geary Mail Client beschert hat, eine ansehnliche Kalender-App mit nützlichen Funktionen zu schaffen. Das gerade veröffentliche California 0.2 lässt sich gut an und bietet Synchronisation mit CalDAV-Servern, Google und dem Evolution Data Server, sowie das Einlesen von ICS-Quellen an.

Als noch sehr junge Anwendung findet ihr California nicht direkt in den Paketquellen der üblichen Distributionen. Unter Arch Linux und Ubuntu lässt sich das Programm allerdings recht einfach installieren. California finden Ubuntu-User im Yorba-PPA, wer mit Arch Linux oder einem Arch-Derivat wie Manjaro oder Antergos unterwegs ist, der muss California im AUR suchen. Unter Ubuntu gibt es jedoch die Einschränkung, dass California nur für die kommende Ubuntu-Ausgabe “Utopic Unicorn” 14.10 zur Verfügung steht.

## California unter Ubuntu Utopic 14.10 installieren...
$ sudo add-apt-repository ppa:yorba/ppa
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install california

## California unter Arch Linux aus dem AUR installieren...
$ pacaur -S california

Nach der Installation empfängt euch erst einmal ein nackter Kalender. Wer ein Android-Handy besitzt und seine Termine mit dem Google-Kalender abgleicht, der kann diesen über das Plus-Icon auch in California laden. Wer seine Termine in mehreren Google-Kalendern organisiert, der muss diesen Schritt für jeden Kalender umständlich wiederholen. Alternativ unterstützt California auch die Synchronisation mit CalDAV-Servern oder den Import von ICS-Dateien. California gleicht sich dabei automatisch mit dem Evolution Data Server ab, so dass die Termine auch in Evolution oder dem Gnome Calender und somit auch dem Zeit-Widget im Gnome-Panel zur Verfügung stehen.

California unter Arch Linux

california-terminkalender3 california-terminkalender5 california-terminkalender4 california-terminkalender2 california-terminkalender1

Trotz der geringen Versionsnummer funktionierte California im Zusammenspiel mit dem Google Kalender recht ordentlich. In California neu eingetragene Termine erscheinen sofort im Google Kalender und somit auch auf dem Android-Handy. California unterstützt dabei einzelne Termine mit Ort und Beschreibung, wie auch wiederkehrende Termine mit Wiederholungen zu bestimmten Konditionen. Auch diese etwas komplizierteren Termine erscheinen korrekt im Google Kalender. Ein schneller Test mit einem in einer Owncloud gehostetem CalDav-Kalender zeigte, dass die Synchronisation auch ordentlich über das freie CalDav-Kalender-Protokoll funktioniert.

Ein wenig umständlich ist noch das Verschieben von Terminen. Diese lassen sich aktuell noch nicht per Drag&Drop an einen anderen Platz schieben, sondern müssen noch umständlich über den Termineditor bearbeitet werden. Sehr schön gelungen ist jedoch die Integration in die Gnome Shell. Dank der Integration des Evolution Data Servers habt ihr eure Termine auch automatisch in der Gnome Shell im Blick. Ihr müsst dazu einfach nur auf die Uhr im Panel tippen, schon sehr ihr Termine der nächsten Tage und Wochen im Überblick.

Kalender-App California 0.2 mit Support für CalDAV, ICS und Google ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Adobe Flash für Firefox, Opera, Chromium und Chrome unter Ubuntu 14.04 und 14.10 installieren http://linuxundich.de/gnu-linux/adobe-flash-unter-ubuntu-14-04-14-10-installieren/ http://linuxundich.de/gnu-linux/adobe-flash-unter-ubuntu-14-04-14-10-installieren/#comments Mon, 29 Sep 2014 14:42:50 +0000 http://linuxundich.de/?p=26670 Weiterlesen

Adobe Flash für Firefox, Opera, Chromium und Chrome unter Ubuntu 14.04 und 14.10 installieren ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Auch wenn Adobe Flash dank HTML5 immer weiter an Bedeutung verliert, dürfte das viel gescholtene Browser-Plugin noch immer die am häufigsten installierte Browsererweiterung der Computerwelt sein. Selbst im Linux-Bereich kommt kaum ein Browser ohne Flash daher: Meine Piwik-Logs sagen mir, dass knapp 80 Prozent der Leser von Linux und Ich Adobe Flash auf dem Rechner haben. Nun sorgen gerade die letzten Entwicklungen rund um Flash für viel Verwirrungen. Was sind NPAPI- oder PPAPI-Plugins? Was hat es mit Pepper-Flash auf sich? Und wie bekomme ich nun Flash auf meinem Ubuntu 14.04 oder dem kommenden Ubuntu 14.10 zum Laufen? Ich fasse hier alle Informationen in einem ausführlichen Beitrag zusammen.

Bevor ich mit den Installationshinweisen beginne, muss ich erst einmal ein wenig in die Flash-Geschichte und der dahinterstehenden graue Theorie einsteigen. Diese beginnt gleich mit einer schlechten Nachricht: Adobe Flash hat die Entwicklung des eigenständiges Flash-Plugins für Linux vollständig eingestellt. Anstatt dessen macht Adobe mit Google gemeinsame Sache, um die Entwicklung eines so genannten Pepper-Flash-Plugins voranzutreiben, das die neu geschaffene Pepper-Plugin-API (kurz PPAPI) Schnittstelle nutzt. Das alte Plugin nach dem Netscape Plugin Application Programming Interface (kurz NPAPI) wird nur noch mit Sicherheitsupdates versorgt.

Diese Umstellung zieht nun einige Konsequenzen nach sich, denn nur wenige Browser kommen mit den neuen PPAPI-Plugins zurecht. Aktuell unterstützen von den großen Browsern nur Google Chrome, Chromium und Opera Developer PPAPI-Plugins und somit Pepper-Flash. Zudem könnt ihr Pepper-Flash nirgendwo einfach so herunterladen, das Plugin bekommt man nur Huckepack mit Google Chrome. Wer Adobe Flash unter Ubuntu nutzen möchte, der muss also immer seinen Browser mit in die Fragestellung einbeziehen, denn je nach Browser gilt es unterschiedliche Pakete zu installieren.

Chrome bringt Flash von Haus aus mit

Wer Adobe Flash auf seinem Rechner haben möchte und möglichst wenig Ärger sucht, der installiert sich am besten Googles Chrome-Browser auf seinem Computer. Adobe arbeitet seit Chrome 35 mit Google Hand in Hand, das Flash Plugin optimal auf den Browser abzustimmen. Die aktuelle Adobe-Flash-Version gibt es wie schon angesprochen auch gar nicht mehr als normalen Download, das Plugin vertreibt Adobe inzwischen nur noch als festen Bestandteil von Chrome.

Chrome bekommt ihr als DEB-Paket direkt von Google. Das DEB-Paket von Chrome installiert ihr über das Software Center. Adobe packt das aktuelle Adobe Flash direkt in Chrome.

Chrome bekommt ihr in Ubuntu nicht über die Paketquellen, sondern ausnahmsweise als direkten Download von Google. Auf der Homepage des Browsers bietet euch Google Chrome als 32- und 64-Bit-Paket im DEB-Format an. Ladet die für euer System geeignete Version herunter und installiert dann das Archiv aus dem Dateimanager heraus mit einem Doppelklick, so dass sich das Software-Center automatisch um den weiteren Verlauf der Installation kümmert.

Adobe Flash sollte gleich nach der Installation des Browsers funktionieren, ihr müsst keine weiteren Plugins oder Pakete in eurem System einspielen. Ruft für einen schnellen Test daher einfach nur Adobes Flash-Testseite auf und schaut euch die von der Webseite gemeldeten Flash-Version an. Sie sollte aktuell (Stand: September 2014) bei der Versionsnummer 15.0.xxx liegen. Die aktuelle Flash-Version hat zum Beispiel den Vorteil, dass sie ordentlich mit Multimonitor-Setups zusammenspielt.

Flash für Firefox/Opera 12.x installieren

Firefox und der nach wie vor aktuelle Opera 12.x unterstützen beide noch keine PPAPI-Plugins und somit auch noch kein aktuelles Pepper-Flash. Daher bleibt euch nichts anders übrig, als das nicht mehr weiterentwickelte Flash 11.2 zu installieren. Adobe versorgt euch noch mit essentiellen Sicherheitsupdate, neue Funktionen und Verbesserungen wie eben der Multimonitor-Support bleiben euch dadurch allerdings vorenthalten.

$ sudo apt-get install flashplugin-installer

Die Installation von Flash 11.2 für Firefox oder Opera bis Version 12.x sollte eigentlich niemanden überfordern. Entweder sucht ihr im Ubuntu-Software-Center nach “Flash” und installiert so Adobe Flash über ein grafisches Werkzeug, oder ihr schnappt euch ein Terminal und spielt Flash über das oben stehende apt-get-Kommando ein. Im Hintergrund passiert dasselbe, von daher ist der von euch eingeschlagene Weg egal.

Adobe Flash kann in Ubuntu 14.04 über die Paketverwaltung installiert werden. Die Flash-Testseite meldet die aktuelle Flash-Version für FIrefox unter Linux. Zur Sicherheit kann man die Verfügbarkeit des Plugins noch über die About-Plugins-Seite testen.

Nach der Installation des Plugins startet ihr bitte euren Browser neu und prüft auf der Adobe-Flash-Testseite, ob Flash auch wirklich einsatzbereit ist. Alternativ sollten auch die Pseudo-URLs about:plugins (Firefox) oder opera:plugins (Opera) Flash als Plugin auflisten.

Pepper-Flash für Firefox und Opera Developer

Firefox

Wer wenig Lust hat sich ein uraltes Flash auf seinem System zu installieren, der kann es wagen einen experimentellen NPAPI-Wrapper um das PPAPI-Plugin zu legen. In anderen Worten übersetzt das Fresh Player Plugin Aufrufe des NPAPI-Plugins aus Firefox in solche, die das aktuelle PPAPI-Plugin versteht. So kann man also auch das aktuelle Flash-Plugin in der Version 15.0.xxx in Firefox 32 und neuer verwenden, ohne dass die Mozilla-Foundation die Unterstützung für PPAPI-Plugins bisher in seinen Browser eingebaut hat.

$ sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8
$ sudo apt-get update 
$ sudo apt-get install freshplayerplugin pepperflashplugin-nonfree

Das Plugin bekommt ihr nicht in den aktuellen Paketquellen von Ubuntu 14.04, auch in Ubuntu 14.10 werdet ihr das Plugin noch nicht in den hauseigenen Paketquellen finden. Damit ihr es euch nicht selber bauen müsst, könnt ihr allerdings auf die WebUpd8-PPA-Paketquelle zurückgreifen. Die oben stehenden Befehle fügen das PPA zu eurer Paketverwaltung hinzu und installieren das Freshplayer-Plugin mitsamt dem Pepper-Flash-Plugin. Nach der Installation meldet Firefox unter about:plugins im Abschnitt Shockwave Flash libfreshwrapper-pepperflash.so als Plugin. Die Adobe-Flash-Testseite meint allerdings ein aktuelles Adobe Flash 15.0.xxx vor sich zu haben — was natürlich auch stimmt.

## WebUpd8-PPA entfernen...
$ sudo ppa-purge ppa:nilarimogard/webupd8
## Freshplayer-Plugin und Pepper-Flash deinstallieren...
$ sudo apt-get remove freshplayerplugin pepperflashplugin-nonfree
## Herkömmliches Flash-Plugin für Firefox installieren
$ sudo apt-get install flashplugin-installer

Noch als kleine Warnung: Der Freshplayerplugin ist eine experimentelle Alpha. Erwartet daher nicht zu viel von diesem PPAPI-Wrapper. User berichten von Abstürzen und einem sehr eingebremsten Browser. Installiert das Freshplayer-Plugin daher nur, wenn ihr euch auf Experimente einlassen wollt. Solltet ihr das Plugin wieder komplett deinstallieren wollen, dann führt bitte die obigen Befehle aus. Beachtet dabei bitte, dass der erste Befehl komplette WebUpd8-PPA entfernt wird, lasst diesen Befehl bitte aus, wenn ihr weitere Software aus dieser Quelle nutzt.

Opera Developer

Mit dem Sprung von Opera 12.x auf Opera 15 hat der norwegische Browser-Hersteller nicht nur drei Versionsnummern ausgelassen, sondern seinen Browser auch vom Grund auf neu entwickelt. War Opera zuvor eine komplett eigenständige Nummer in der Browser-Welt, setzen die aktuellen Opera-Versionen auf dem Quellcode von Chromium auf. Für Linux ist nach wie vor Opera 12.x die aktuelle Opera-Ausgabe, der neue Zweig lässt sich allerdings als Developer-Variante aus dem Netz laden.

Mit Opera 22 setzt der Browser auf Chromium 35 auf — bei eben dieser Chromium-Version wurde auch der Umstieg von NPAPI- zu PPAPI-Plugins vollzogen. Damit kann die aktuelle Opera-Generation seit dieser Version auch nicht mehr mit dem alten NPAPI-Flash umgehen und braucht wie Chromium selber ein Pepper-Flash auf dem Rechner. Für Opera-Fans mit der Developer-Version auf dem Rechner gilt es daher den nächsten Abschnitt zu Flash mit Chromium zu beachten.

Flash für Chromium installieren

Im Gegensatz zu Firefox und Opera kommt Chromium bereits mit PPAPI-Plugins zurecht. Dafür fiel der Support der alten NPAPI-Plugins mit Chromium 35 komplett aus dem Programm, so dass zahlreiche anderen Plugins nicht mehr unter Chromium funktionieren. Für Flash in Chromium kann man also auf die aktuelle Pepper-Flash-Version zurückgreifen, doch diese schippert Adobe lediglich im Paket mit Chrome. Wer nicht gleich den Google-Browser auf seinem Rechner installieren möchte, der kann sich mit einem kleinen Paket nur das Browser-Plugin aus dem Chrome-Paket klauen.

## Pepper-Flash ohne Chrome installieren...
$ sudo apt-get install pepperflashplugin-nonfree
$ sudo update-pepperflashplugin-nonfree --install
## Pepper-Flash auf Updates überprüfen und einspielen...
$ update-pepperflashplugin-nonfree --status
Flash Player version installed on this system : 13.0.0.182
Flash Player version available on upstream site: 14.0.0.177
$ update-pepperflashplugin-nonfree --install --quiet

Das Paket pepperflashplugin-nonfree holt sich die aktuelle Chrome-Version aus dem Netz und entpackt aus dem von Google bereitgestellten DEB-Paket lediglich den Flash-Part. Der Rest des Downloads landet auf der digitalen Müllkippe/dev/null. Der zweite Befehl verlinkt die neue Flash-Bibliothek ordentlich im System, so dass PPAPI-fähige Browser wie eben Chromium oder Opera Developer das Plugin auf Anhieb finden und in ihre Plugin-Bibliothek aufnehmen. Bedenkt bitte auch, dass das Paket sich nicht um Updates kümmern. Ich müsst ab an selber auf anstehenden Flash-Updates prüfen und diese gegebenenfalls installieren.

Nach der Installation des Flash-Plugins über das Terminal erscheint das Flash-Plugin in Chromium. Die Adobe-Testseite für Flash meldet, dass die aktuelle Flash-Version in Chromium aktiv ist.

Auch hier prüft ihr bitte wieder mit chrome://plugins oder anhand der Adobe-Flash-Testseite, ob die Installation auch wirklich geklappt hat. Die Seiten sollten euch melden, dass Flash 15.0.xxx (Stand: September 2014) auf eurem Rechner installiert ist. In Chromium und Opera Developer seid ihr also in Bezug auf Flash genauso aktuell unterwegs wie mit Chrome. Allerdings ist der Chromium freie Software und verzichtet auf eine allzu enge Verdrahtung mit den Google-Diensten.

Adobe Flash für Firefox, Opera, Chromium und Chrome unter Ubuntu 14.04 und 14.10 installieren ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Chromecast mittels TV-Fernbedienung und HDMI-CEC steuern? http://linuxundich.de/android/chromecast-mittels-tv-fernbedienung-und-cec-steuern/ http://linuxundich.de/android/chromecast-mittels-tv-fernbedienung-und-cec-steuern/#comments Fri, 26 Sep 2014 08:43:44 +0000 http://linuxundich.de/?p=26627 Weiterlesen

Chromecast mittels TV-Fernbedienung und HDMI-CEC steuern? ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wer einen Chromecast-Dongle zuhause an seinem Fernseher hängen hat, der kann bequem Multimedia-Inhalte aus dem Internet auf sei TV-Gerät bringen. So macht man einen älteren Fernseher — ohne “smart” vor dem Namen — für knapp 35 Euro fit für Google-Dienste wie YouTube, Google Music und Google Movies, aber auch zahlreiche andere Android-Apps wie etwa die ZDFmediathek und Video-on-Demand-Dienste wie Netflix oder Watchever unterstützten bereits Chromecast. Mit Apps wie AllCast sendet ihr zudem Inhalte vom Handy bzw. Tablet auf den Chromecast und betrachtet so eure Urlaubsbilder kabellos und ohne Kopiererei auf der großen Leinwand.

Chromecast und CEC? Fehlanzeige!

Dabei fehlt mir jedoch eine kleine, aber nicht ganz unwichtige Komfort-Funktion: Ich würde gerne mit der Fernbedienung meines Fernsehers die Wiedergabe pausieren und wieder starten können. Auch dir restlichen Zusatztasten könnte man mit praktischen Funktionen belegen. Technisch wird das Ganze eigentlich schon länger mittels CEC über die HDMI-Schnittstelle gelöst. Zahlreiche Hersteller unterstützen den Standard, der jedoch bei jedem Unternehmen einen anderen Namen trägt (EasyLink bei Philips,  Simplink bei LG, Anynet+ bei Samsung oder BRAVIA Sync bei Sony). Apple TC und auch XBMC auf dem Raspberry Pi können zum Beispiel CEC umgehen — auch wenn man dafür CEC-fähiges HDMI-Kabel braucht.

Der Chromecast lässt sich bisher nicht mittels HDMI-CEC über die TV-Fernbedienung steuern.

Der Chromecast lässt sich bisher nicht mittels HDMI-CEC über die TV-Fernbedienung steuern.

Nun müsste es eigentlich auch für Google ein leichtes sein CEC in den Chromecast zu implementieren. Das Handy dient bei Chromecast nur als Vermittler, es bittet den Chromecast-Dongle sich einen Stream von einer bestimmten URL abzuholen und auf dem Bildschirm abzuspielen. Der Chromecast selber müsste eigentlich in der Lage sein die CEC-Steuersignale zu verdauen — Tut er aber aus unerfindlichen Gründen bisher noch nicht. [Nachtrag: Spendiert man dem Chromecast ein eigenes Netzteil, sodass er auch läuft, wenn der Fernseher aus ist, dann schaltet der Dongle beim Abspielen eines Films automatisch den Fernseher an. CEC ist also bereits implementiert, nur die Unterstützung der Steuersignale fehlt.]

Wünscht ihr euch ebenfalls diese Funktion, dann solltet ihr der Bugmeldung auf code.google.com einen Stern geben und so das Thema abonnieren. Laut Googles Chromecast-Forum soll es auch keine schlechte Idee sein, aus der Chromecast-App heraus den Wunsch nach CEC-Support an Google zu richten. Vielleicht bekommen wir dann CEC-Unterstützung eines Tages per Update spendiert.

Nutzt die Chromecast-App, um Feedback direkt an Google zu senden.

Nutzt die Chromecast-App, um Feedback direkt an Google zu senden.

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Gnome 3.14 mit zahlreichen Neuerungen veröffentlicht http://linuxundich.de/gnu-linux/gnome-3-14-mit-zahlreichen-neuerungen-veroeffentlicht/ http://linuxundich.de/gnu-linux/gnome-3-14-mit-zahlreichen-neuerungen-veroeffentlicht/#comments Thu, 25 Sep 2014 09:45:52 +0000 http://linuxundich.de/?p=26638 Weiterlesen

Gnome 3.14 mit zahlreichen Neuerungen veröffentlicht ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Die Gnome-Entwickler waren die Nacht über äußerst fleißig und haben die neuste Inkarnation des Gnome-Desktops ans Licht geschoben. Alle neuen Funktionen und Verbesserungen findet ihr wie immer ausführlich beschrieben in den deutschsprachigen Release Notes zu Gnome 3.14, so dass ich mir an dieser Stelle eine ausführliche Beschreibung der einzelnen neuen Gnome-Version erspare.

Zahlreiche Veränderungen, wie etwa die verbesserte Multitouch-Unterstützung und das automatische Umleiten auf Zwangsanmeldeseiten beim Verbindungsaufbau (kennt man beispielsweise von Hotel-WLANs oder anderen öffentlichen Hotspots), zeugen aber davon, dass die Gnome-Entwickler auf mobile Geräte wie Tablets oder Convertibles mit Touchscreens schielen.

(Direktlink)

Sehr praktisch und in unseren mobilen Welt sehr wichtig, ist aber auch die jetzt Netzwerk-basierte Freigabe, die bestimmte Dienste — Persönliche Dateifreigabe (WebDAV), Medienfreigabe (DLNA) und Bildschirmfreigabe (VNC) — nur in ausgewählten Netzwerken startet, sodass man in Internetcafés oder im Uni-WLAN vor bösen Überraschungen verschont bleibt. Privates bleibt so immer privat, auch wenn jemand im fremden Netz auf Erkundungstour geht.

Was mich besonders freut ist die verbesserte Unterstützung von Multimonitor-Setups. Arbeitet man zum Beispiel mit einem Laptop und einer Docking-Station mit einem zusätzlichen Monitor, dann schiebt Gnome von nun an automatisch die Fenster auf den zweiten Bildschirm, die man dort zuvor platziert hatte, auch wenn man inzwischen ohne den zweiten Monitor gearbeitet hat.

Und zu guter letzt müssen wir uns vom kantigen Windows-98-Look verabschieden, den man bisher immer dann zu Gesicht bekam, wenn irgendwo irgendwas klemmte. In Gnome 3.14 löst nun endlich das aktuelle Adwaita-Theme das bisherige Standard- und Fallback-Theme Raleigh ab. Kommen GTK-Anwendungen nun mit dem aktuellen Theme nicht zurecht, dann erscheinen sie wenigstens im Adwaita-Look.

Adwaita löst nun Raleigh als Standard- und damit Fallback-Template ab.

Adwaita löst nun Raleigh als Standard- und damit Fallback-Template ab.

Für mich als Arch-User wird Gnome 3.14 in den nächsten Tagen oder Wochen mit Sicherheit automatisch über die Paketverwaltung auf dem System eintrudeln. Ansonsten wird Fedora 21 Ende des Jahres mit dem neusten Gnome ausgeliefert werden. openSUSE 13.2 wird ebenfalls mit Gnome 3.14 arbeiten und — wenn alles nach Plan läuft — im November auf den Markt kommen. Und natürlich wird auch bei Debian an der Implementation der neuen Gnome-Version gearbeitet, hier kann man den Fortschritt hübsch aufbereitet verflogen.

Gnome 3.14 mit zahlreichen Neuerungen veröffentlicht ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Backblaze-Report, welche Festplatten sollte man kaufen http://linuxundich.de/hardware/backblaze-report-welche-festplatten-sollte-man-kaufen/ http://linuxundich.de/hardware/backblaze-report-welche-festplatten-sollte-man-kaufen/#comments Wed, 24 Sep 2014 09:11:05 +0000 http://linuxundich.de/?p=26616 Weiterlesen

Backblaze-Report, welche Festplatten sollte man kaufen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Cloudspeicheranbieter wie Dropbox, Box oder Copy gibt es ja wie Sand am Meer. Aber ich meine, dass nur Backblaze so umfassende Informationen rund um die vom Dienst eingesetzten Festplatten verrät. Wie schon einmal Anfang dieses Jahres hat Backblaze die Ausfallrate seiner knapp 35.000 im Einsatz befindlichen Festplatten analysiert. Und auch diesmal weisen Festplatten von Hitachi die mit Abstand niedrigsten Ausfallquoten auf — wenn man also auf der Suche nach einer neuen Platte für sein NAS ist, sollte man auf jeden Fall Hitachi-Platten in Betracht ziehen. Problematisch scheinen besonders die 3 TByte-Platten von Seagate und Western Digital zu sein — die Platten beider Hersteller fallen nach einem dreiviertel Jahr deutlich häufiger aus, als noch im Januar dieses Jahres.

Interessant sind aber nicht nur die nackten Zahlen, sondern auch die Frage, ob es sich lohnt teure Enterprise-Platten zu kaufen oder auf deutlich günstigere Desktop-Festplatten zu setzen — Vergleichbare Enterprise-Modelle kosten gerne mehr als doppelt so viel. Für einen Speicheranbieter wie Backblaze macht es nach eigenen Aussahen wirtschaftlich keinen Sinn die teuren Enterprise-Festplatten zu nutzen. Selbst wenn 15% aller Desktop-Platten jährlich ausfallen und sämtliche Enterprise-Platten fehlerfrei ihren Dienst tun würden, wäre der Breakeven erst nach 10 Jahren erreicht. Kaum eine Festplatte wird allerdings so lange in den Racks des Dienstes seine Runden drehen, da aktuelle Modelle aufgrund ihrer höheren Speicherdichte deutlich wirtschaftlicher arbeiten.

Für uns kleine NAS-Betreiber stellt sich allerdings eher die Frage nach der Datensicherheit. Da Backblaze seine Daten redundant speichert, dürfen gerne einmal ein paar Festplatten ausfallen. Es muss einfach nur die Platte in das Rach geschoben werden und gut ist — das kostet nur ein wenig Zeit und damit Geld. Spendiert man seinem NAS allerdings ein RAID mit redundanter Datenverteilung, dann kommt man in den selben Luxus. Wie sind denn eure Erfahrungen in der letzten Zeit. Mein letzter Plattencrash ist einige Jahre her und meine Desktop-Rechner und Notebooks sind inzwischen dank SSDs nicht mehr ganz so empfindlich gegenüber spontanen Abstürzen — bildlich gesprochen.

Hitachi-Platten zeigen bei Blackblaze eine besonders hohe Zuverlässigkeit.

Hitachi-Platten zeigen bei Blackblaze eine besonders hohe Zuverlässigkeit.

(Bildquelle: Flickr, pobre.ch, CC-BY)

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Ubuntu 12.04 und 14.04 jetzt mit aktualisierter Libnss3 für Netflix http://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-14-04-jetzt-mit-aktualisierter-libnss3-fuer-netflix/ http://linuxundich.de/gnu-linux/ubuntu-14-04-jetzt-mit-aktualisierter-libnss3-fuer-netflix/#comments Tue, 23 Sep 2014 09:44:53 +0000 http://linuxundich.de/?p=26597 Weiterlesen

Ubuntu 12.04 und 14.04 jetzt mit aktualisierter Libnss3 für Netflix ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Entschuldigt bitte den dritten Beitrag zu Netflix hintereinander, aber aktuell komme ich nicht groß zum Schreiben für das Blog. An der Netflix-Geschichte möchte ich jedoch dran bleiben, schließlich habe ich in den letzten Tagen einige Tipps gegeben, die Libnss3 eines Ubuntu 14.04 aus Utopic zu übernehmen, so dass sich Netflix-Videos auch unter Ubuntu 14.04 streamen lassen. Als Arch-User ist mein eigenes System von Haus aus aktuell genug ;)

Inzwischen hatte Canonical angekündigt die Libnss3 zu aktualisieren und dies nun auch in die Tat umgesetzt. Die aktualisierte Bibliothek wird inzwischen automatisch über die Trusty-Security-Paketquellen auf eure Rechner gespielt, so dass ihr euch um nichts kümmern müsst. Danach bedarf es jedoch nach wie vor einer Anpassung des User-Agents in Chrome — erst wenn genügend Ubuntu-User die Systemanforderungen erfüllen, möchte Netflix die User-Agent-Abfrage komplett fallen lassen. [UPDATE: Nicht nur Ubuntu 14.04 wurde aktualisiert, auch Ubuntu 12.04 hat ein Update der entsprechenden Bibliothek bekommen.]

Wer meinem Tipp aus dem ersten Netflix-Beitrag, die Libnss3, Libnss3-1d und Libnss3-nssdb von Hand aus Utopic zu installieren, gefolgt ist, der bekommt das Update allerdings nicht automatisch eingespielt. Die Versionsnummern der Bibliotheken aus Utopic liegen noch über denen des Sicherheitsupdates aus Trusty. Ihr müsst daher abermals ein wenig Hand am System anlegen und die drei Pakete manuell aktualisieren.

$ wget http://security.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3{,{,-1d}_3.17-0ubuntu0.14.04.1_{amd64,i386}}.deb
$ wget http://security.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/n/nss/libnss3-nssdb_3.17-0ubuntu0.14.04.1_all.deb
$ sudo dpkg -i libnss3*.deb

Beim letzten mal hat es wohl für ein wenig Verwirrung gesorgt, dass hier undifferenziert versucht wird, 32- und 64-Bit-Pakete zu installieren. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da Dpkg die Installation der “falschen” Pakete einfach nur mit einer Fehlermeldung quittiert. Die für das falsche System gedachten Bibliotheken bleiben komplett außen vor.

Ubuntu 12.04 und 14.04 jetzt mit aktualisierter Libnss3 für Netflix ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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