Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Sun, 22 Mar 2015 18:22:28 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.1 Kore wird zur offiziellen Kodi-App für Android http://linuxundich.de/android/kore-wird-zur-offiziellen-kodi-app-fur-android/ http://linuxundich.de/android/kore-wird-zur-offiziellen-kodi-app-fur-android/#comments Sun, 22 Mar 2015 18:11:59 +0000 http://linuxundich.de/?p=28596 Weiterlesen

Kore wird zur offiziellen Kodi-App für Android ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Im Google-Play-Store gibt es zahlreiche Kodi-Apps für Android, die viele Funktionen bieten und auch optisch einiges hermachen. Bei mir kommt meistens Yatse zum Einsatz, allerdings müssen sich die Entwickler der App aktuell mit Google herumschlagen, weil wohl Artwork in den Screenshots dazu führte, dass die Anwendung aus dem Play Store gekickt wurde. Neben diesen Bad News gibt es allerdings auch gute Nachrichten: Kodi nimmt die von mir neulich vorgestellte quelloffene Kodi-App Kore unter seine Fittiche, dadurch gibt es jetzt endlich eine brauchbare offizielle Kodi-App für Android-User.

Wer Kore schon auf seinem Handy installiert hat, der sollte die App jetzt noch einmal neu einspielen, da sie einen neuen Play-Store-Link bekommen hat. Die alte Version wird nicht mehr gepflegt und bekommt auch keine Updates mehr spendiert. Schmeißt die App also vom Handy oder Tablet und holt euch die neue Version. Dabei müsst ihr die Anwendung allerdings einmalig neu einrichten. Im selben Zug wurde auch die alte offizielle XBMC/Kodi-App aus dem Play Store genommen; was eigentlich keinen großen Verlust darstellen sollte, da die App zusammen mit einer aktuellen Kodi-Installation gar nicht mehr richtig funktioniert.

Kodi-Fernbedienungs-App Kore für Android

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An Kore selber hat sich durch die Übernahme erst einmal nicht groß etwas geändert, am auffälligsten ist wohl das leicht überarbeitete Logo. Der Entwickler ist nun aber ein offizielles Mitglied des Kodi-Teams, wir können also in Zukunft einige mit dem Mediacenter abgestimmte Neuerungen erwarten. Wer an der Entwicklung der App teilhaben möchte, der macht dies am besten über das Forum der Kodi-Community, dort könnt ihr auch Fehler und Ideen melden. Den Quellcode der App gibt es weiterhin auf GitHub und auch der Eintrag im F-Droid-Market ist gleichgeblieben.

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Maxdome switcht auf Linux-freundliche HTML5-Streams http://linuxundich.de/gnu-linux/maxdome-switcht-auf-linux-freundliche-html5-streams/ http://linuxundich.de/gnu-linux/maxdome-switcht-auf-linux-freundliche-html5-streams/#comments Sun, 22 Mar 2015 17:16:58 +0000 http://linuxundich.de/?p=28582 Weiterlesen

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Als Linux-User stand man lange vor verschlossenen Türen, wenn man Video-on-Demand-Dienste wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video am PC nutzen wollte. Die meisten dieser Dienste setzten auf Microsofts proprietäres Browser-Plugins Silverlight, das es natürlich nur für Apple- und Windows-Rechner gab. Per Pipelight und Wine lassen sich Silverlight-Streams auch unter Linux empfangen, doch der Installationsaufwand ist nicht gerade ohne. Als erster VoD-Dienst hatte der amerikanische Marktführer Netflix im September letzten Jahres gleich beim Deutschlandstart seine Streams als HTML5 angeboten, seit kurzem ist nun auch Maxdome dem Vorbild gefolgt.

Wer über ein Maxdome-Abo verfügt, der muss nun nichts anderes machen, als die Maxdome-Webseite aufzurufen und einen Film starten — das funktioniert jetzt auch auf einem Linux-System. Allerdings gibt es durchaus noch eine gravierende Einschränkung: Die HTML5-Streams lassen sich wie auch bei der Konkurrenz von Netflix nur mit Chrome als Browser abrufen, da nur dieser die entsprechende Funktionen der Encrypted Media Extensions zur DRM-Rechteminderung implementiert hat (Safari und der Internet Explorer würden auch funktionieren, als Linux-User kommt man mit diesen Browser aber natürlich nicht weiter).

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Wer es unter Linux mit anderen Browsern probiert, der kommt weiterhin nicht weiter. Surft man Maxdome unter Linux mit Firefox an, dem empfiehlt der Dienst doch bitte Microsoft Silverlight zu installieren. Bei Chromium, auf dessen Quellcode ja der Chrome-Browser basiert, der aber auf sämtlich proprietäre Komponenten verzichtet, kommt der Hinweis doch bitte Widevine auf den neuesten Stand zu bringen — diese Browser-Komponente gibt es allerdings eben nur bei Chrome. Von daher bleibt einem nichts anderes übrig für Netflix oder Maxdome Chrome zu installieren, oder ganz auf den PC zu verzichten und die Dienste über einen Smart-TV oder einen Chromecast zu nutzen.

Maxdome, Kodi und Raspberry Pi

Perfekt wäre es jetzt natürlich, wenn man Maxdome wie Amazon Prime Video in Kodi einbinden könnte. Speziell mit der Kombination Kodi und Raspberry Pi wird das allerdings erstmal nicht gelingen, genauso wie bei zum Beispiel auch bei Netflix. Das Problem sind die DRM-Restriktionen, die sich auf Linux-Systemen bisher nur mit Chrome erfüllen lassen. Doch diesen Browser gibt es bisher nicht für ARM-Systeme wie den Raspberry Pi. Andere Browser wie Firefox arbeiten noch an der Implementation des Encrypted-Media-Extensions-DRMs, doch die Fortschritte in dieser Richtung halten sich noch sehr in Grenzen.

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Google spendiert dem Chromecast weitere CEC-Fähigkeiten http://linuxundich.de/android/google-spendiert-dem-chromecast-weitere-cec-fahigkeiten/ http://linuxundich.de/android/google-spendiert-dem-chromecast-weitere-cec-fahigkeiten/#comments Mon, 16 Mar 2015 13:20:59 +0000 http://linuxundich.de/?p=28568 Weiterlesen

Google spendiert dem Chromecast weitere CEC-Fähigkeiten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Schon länger ärgere ich mich darüber, dass die Chromecast-Entwickler so stiefmütterlich mit dem CEC-Protokoll umgehen. Eigentlich müsste es wie zum Beispiel mit dem Kodi-Mediacenter auf einem Raspberry Pi möglich sein, die Chromecast-Wiedergabe mit der TV-Fernbedienung zu steuern. Doch Google hat zwar CEC-Funktionen in den Chromecast eingebaut — so schaltet sich zum Beispiel der Fernseher automatisch beim Start einer Chromecast-Übertragung ein und geht auf den passenden HDMI-Eingang — doch das Steuern der Wiedergabe über die Start/Stop/Pause-Taste oder das Springen zum nächsten Titel haben die Google-Entwickler bisher komplett außer Acht gelassen. Der entsprechende Bug im Google-Bugtracker zum Google-Cast-SDK zählt zahlreiche Bitten die Funktion doch endlich nachzureichen.

Chromecast mit der TV-Fernbedienung steuern

chromecast-app Seit gestern Abend trudeln in den Verlauf des Bugs nun aber diverse Kommentare ein, dass mit der aktuellen Chromecast-Firmware 27946 jetzt auch die Wiedergabe-Kontrolle mittels CEC-Signalen still und heimlich implementiert wurde. Spielen Google-Apps wie YouTube oder Google Music Inhalte über den Chromecast ab, dann sollten diese sich zumindest schon einmal über die Play-Pause-Taste der TV-Fernbedienung anhalten und wieder fortsetzen lassen. Das Springen zum nächsten Titel, etwa bei der Wiedergabe eines Albums per Google Music, geht jedoch weiterhin nicht. Laut den Kommentaren soll die CEC-Steuerung auch bei Apps anderer Anbieter wie etwa Plex oder TuneIn Radio funktionieren, bei der Netflix-App tut sich allerdings noch nichts.

Auf meinem Chromecast läuft die besagte Firmware 27946 bereits, allerdings scheint mein LG-Fernseher die CEC-Fähigkeiten des Chromescast zu ignorieren. Ich kann meinen OpenELEC-RasPi mit der TV-Fernbedienung steuern, doch mein Fernseher kennt am HDMI-Eingang mit dem Chromecast-Dongle kein Simplink-Gerät (so nennt LG die Unterstützung für das CEC-Protokoll). Nun unterscheidet sich entweder die deutsche Ausgabe der Firmware von der internationalen Version oder aber es gibt unterschiedliche Chromecast-Varianten, oder Chromecast will einfach nicht mit meinem LG-Fernseher.

Der Chromecast lässt sich nun endlich mit der TV-Fernbedienung steuern.

Der Chromecast lässt sich nun endlich mit der TV-Fernbedienung steuern.

Da die Funktion ja nicht gerade offensichtlich ist, solltet ihr bei eurer Chromecast/TV-Kombo einmal ausprobieren, ob die Funktion bei euch jetzt tut. Ob euer TV-Gerät überhaupt CEC unterstützt, bekommt ihr am besten über die Anleitung eures Fernsehers heraus. CEC nennt sich bei jedem Hersteller anders, bei Philips müsst ihr etwa nach EasyLink suchen, bei Samsung nennt sich die CEC-Unterstützung Anynet+ oder bei JVC eben EZ-Sync — Egal wie der Hersteller das Kindchen nennt, CEC-Funktionen sollten eigentlich herstellerübergreifend funktionieren. Eine gute Übersicht über die jeweiligen Bezeichnungen liefert euch der Wikipedia-Artikel zu Consumer Electronics Control.

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Händlerübersicht: Raspberry Pi 2 kaufen http://linuxundich.de/raspberry-pi/handlerubersicht-raspberry-pi-2-kaufen/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/handlerubersicht-raspberry-pi-2-kaufen/#comments Wed, 04 Feb 2015 11:01:10 +0000 http://linuxundich.de/?p=28530 Weiterlesen

Händlerübersicht: Raspberry Pi 2 kaufen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Obwohl die Raspberry Pi Foundation schon vor dem Start des neuen Raspberry Pi 2 gleich 100.000 Platinen hat fertigen lassen, geht aufgrund der großen Nachfrage vielen Händler der Nachschub aus. In Deutschland ist für Privatkunden Pollin die erste Anlaufstelle, doch auch dort hat man den neuen Raspberry Pi 2 inzwischen nicht mehr auf Lager. Bei den restlichen offiziellen Raspberry-Pi-Resellern in Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht es nicht besser aus. Bei all diesen Onlineshops heißt es aktuell “Nicht mehr lieferbar”. Lediglich bei Amazon taucht der Raspberry Pi 2 noch auf, dann allerdings meist zu einem deutlich überhöhten Preis inzwischen auch zum korrekten Preis.

Der Raspberry Pi 2 verfügt über eine Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher.

Der Raspberry Pi 2 verfügt über eine Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher.

Wer sich also einen Raspberry Pi 2 kaufen möchte, der muss sich entweder ein wenig in Geduld üben oder bei Amazon einen Aufpreis in Kauf nehmen. Nach ein oder zwei Wochen wird der Run aber mit Sicherheit etwas abebben, sodass man den RasPi2 auch wieder ganz normal im Handel bekommen kann. Wer es nicht abwarten kann, der sollte die folgenden Händler im Auge behalten oder bei Pollin vorbestellen und hoffen, dass die Foundation so schnell wie möglich Nachschub liefert.

Deutschland

Österreich

  • Designtools: 33,00 Euro, zzgl. 5,00 Versandkosten und MwSt

Schweiz

  • Digitec: 43,50 CHF, inklusive Versandkosten

Wer mit dem Gedanken spielt von einem Raspberry Pi der ersten Generation auf das neue Modell umzusteigen, der muss sich nicht unbedingt das Zubehör neu kaufen. Der Raspberry Pi 2 Model B passt in die für den Raspberry Pi 1 Model B+ gedachten Gehäuse. Die für die allerersten RasPis entwickelten Gehäuse (die Modelle mit nur zwei USB-Ports) eignen sich für den RasPi2 allerdings nicht. Aufgrund des unveränderten GPIO passen auch die zahlreichen Add-On-Boards auf den Raspberry Pi 2. Weiterhin genutzt werden können selbstverständlich die Micro-SD-Speicherkarte und das Netzteil.

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OpenELEC 5.0.1 unterstützt bereits den Raspberry Pi 2 http://linuxundich.de/allgemein/openelec-5-0-1-unterstutzt-bereits-den-raspberry-pi-2/ http://linuxundich.de/allgemein/openelec-5-0-1-unterstutzt-bereits-den-raspberry-pi-2/#comments Tue, 03 Feb 2015 13:01:23 +0000 http://linuxundich.de/?p=28499 Weiterlesen

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Einen Tag nach der Vorstellung des Raspberry Pi 2 beginnen die Software-Projekte rund um den Raspberry Pi ihre Updates auszurollen. Dabei ist auch die Kodi-Distribution OpenELEC keine Ausnahme, mit dem  Update auf OpenELEC 5.0.1 lässt sich diese nun auch auf dem Raspberry Pi 2 betreiben. Aufgrund der Quad-Core-CPU und dem Plus an Arbeitsspeicher profitierten besonders rechenlastige Aufgaben wie eben ein Mediacenter von der neuen Rechenpower des zweiten Raspberry Pi — von daher lohnt sich ein Umstieg auf den Raspberry Pi 2 in meinen Augen auf jeden Fall.

Wer nun aber meint, dass er einfach einen neuen Raspberry Pi 2 kaufen, die Micro-SD-Speicherkarte aus dem alten Raspberry Pi der ersten Generation nehmen und in den neuen RasPi der zweiten Generation schieben könnte, den muss ich leider ein wenig enttäuschen. Im Inneren eines Raspberry Pi 2 arbeitet im Gegensatz zum Vorgänger ein Broadcom BCM2836 anstatt dem altbewährten Broadcom BCM2835 . Damit besitzt die CPU nicht nur 4 Rechenkerne, auch die Architektur macht einen Entwicklungssprung von ARMv6 auf ARMv7.

OpenELEC 5.0.1 auf dem Raspberry Pi 2

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Schiebt ihr die mit OpenELEC bespielte Speicherkarte eines Raspberry Pi 1 in den Nachfolger, dann lädt lediglich das regenbogenfarbene Quadrat, das euch mitteilt, dass der Kernel nicht korrekt geladen werden konnte. Erst wenn ihr die Speicherkarte mit dem RaspberryPi-2 Build bespielt, startet OpenELEC auf dem Raspberry Pi 2 korrekt durch. Auf dem RasPi2 ist Kodi dann deutlich leistungsfähiger, was sich besonders in der Navigation innerhalb der Menüs und Add-Ons wie der Mediathek oder YouTube oder bei etwas fordernden Kodi-Themes wie dem in der Galerie gezeigten Eminence bemerkbar macht — HD-Filme in 1080p waren ja für den alten RasPi schon kein Problem.

OpenELEC 5.0.1 unterstützt bereits den Raspberry Pi 2 ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Raspberry Pi 2 ab heute im Handel — Tests folgen http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-2-ab-heute-im-handel-tests-folgen/ http://linuxundich.de/raspberry-pi/raspberry-pi-2-ab-heute-im-handel-tests-folgen/#comments Mon, 02 Feb 2015 11:18:30 +0000 http://linuxundich.de/?p=28479 Weiterlesen

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Nachdem die Raspberry Pi Foundation vor gar nicht so langer Zeit den Raspberry Pi B+ mitsamt dem A+ veröffentlicht hat, bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass wir auf den ersten richtigen Nachfolger nun eine Weile warten müssten. Jetzt ging es aber deutlich schneller: Der Raspberry Pi 2 steht seit heute in den Regalen. Am Format des Mini-Rechners ändert sich so gut wie nichts, doch auf der Platine arbeitet nun eine 900 MHz schnelle Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher. Auf Gigabit-Netzwerk wie beim Banana Pi müssen wir allerdings weiter warten.

Der VideoCore-IV-Grafikkern und der Formfaktor des Raspberry Pi 2 bleiben auch beim neuen Modell gleich. Somit passt der neue RasPi2 weiterhin in die für den Raspberry Pi B+ gedachten Gehäuse und auch die freien Firmware-Builds wie Raspbian und Co. können nach wie vor den Grafikchip über freie Grafiktreiber ansteuern. In Bezug auf die schiere Rechenleistung soll der Raspberry Pi 2 mit dem BCM2836-SoC und dem gegenüber dem Raspberry Pi B+ verdoppelten Arbeitsspeicher im Schnitt um den Faktor 6 schneller arbeiten als sein Vorgänger mit einer 700 MHz schnellen Single-Core-CPU. Genaue Spezifikationen zum neuen Prozessor gibt es noch nicht.

Rasperry Pi 2 Model B, kaum Änderungen am Format

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Wie stark man am Ende vom deutlichen Plus an Rechenpower profitiert, kommt allerdings auch auf die Aufgabe an: Ein Prozess, der lediglich einen der vier Kerne des Raspberry Pi 2 in Beschlag nimmt, wird etwa um den Faktor 1,5 schneller abgearbeitet — Hier kommt die schnellere Taktrate der CPU zum Tragen. Im Sunspider-Browserbenchmark schneidet der RasPi2 nach Messungen der Foundation schon etwa 4 mal schneller ab. Auf den NEON-Befehlssatz optimierte Video-Codecs arbeiten auf dem neuen Raspberry Pi gar bis zu 20 mal schneller. Es kommt also sehr drauf an, was man mit dem neuen Raspberry Pi macht.

Auch die restlichen Details des Raspberry Pi 2 unterscheiden sich nicht. Die erweiterte GPIO-Schnittstelle deckt sich mit dem RasPi B+ und die vier USB-Ports arbeiten weiterhin nur mit USB 2.0. Über einen 100-MBit-Ethernet-Port lässt sich der Minirechner mit dem Netzwerk verbinden, Gigabit-Ethernet wie beim Banana Pi gibt es auch beim Rasberry Pi 2 nicht. Die Grafikausgabe erfolgt weiterhin über die HDMI-Schnittstelle und das Betriebssystem liegt ebenso nach wie vor auf einer Micro-SD-Speicherkarte.

Die unterschiedliche Varianten des Raspberry Pi im Vergleich.

Die unterschiedliche Varianten des Raspberry Pi im Vergleich.

Beim Preis ändert sich ebenfalls so gut wie nichts, Kunden mit Gewerbeschein können den Raspberry Pi 2 bereits bei Farnell für 31,15 Euro (zzgl. MwSt) bestellen. Privatkunden werden zum Beispiel bei Pollin für 38,90 Euro zzgl. Versandkosten fündig. Bei Reichelt, Amazon und Co. konnte ich ihn allerdings noch nicht entdecken. Seit heute gibt es den Raspberry Pi 2 auch bei Amazon zu kaufen. In den USA gibt es den Raspberry Pi 2 für 35 US-Dollar. Insgesamt will die Foundation bereits über 100.000 Platinen gefertigt haben. Es sollte also nicht zu Lieferengpässen kommen. Da viele kommerzielle Projekte auf die alten RasPi-Modelle aufbauen, wird es auch weiterhin den Raspberry Pi 1 Model B and Model B+ zu kaufen geben.

Windows 10 für den Rasperry Pi 2

In Zukunft wird man aber nicht nur Linux-Systeme auf dem Raspberry Pi laufen lassen können — es wird auch Windows 10 für den Raspberry Pi 2 geben. Richtig gehört: Microsoft wird Windows 10 auf den Raspberry Pi bringen. Für “Maker” soll es das Betriebssystem im Rahmen des Windows Developer Program for IoT sogar kostenlos geben.

For the last six months we’ve been working closely with Microsoft to bring the forthcoming Windows 10 to Raspberry Pi 2. Microsoft will have much more to share over the coming months. The Raspberry Pi 2-compatible version of Windows 10 will be available free of charge to makers.

Alles in Allem können wir uns also einen einen deutlich überarbeiteten Raspberry Pi freuen. Mit der Quad-Core-CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher sollte der Raspberry Pi 2 als Mediacenter nun keine Probleme mehr haben und auch aufwändigere Kodi-Themes ohne Ruckler darstellen können. Ich habe hier schon einen Raspberry Pi liegen — erste Tests werden mit Sicherheit heute Abend folgen.

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Der Tux zum Sonntag (XXVIII): Excuse me! http://linuxundich.de/spass/der-tux-zum-sonntag-xxviii-excuse/ http://linuxundich.de/spass/der-tux-zum-sonntag-xxviii-excuse/#comments Sat, 31 Jan 2015 21:00:45 +0000 http://linuxundich.de/?p=28178 Weiterlesen

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(Quelle: Reddit, via Kraftfuttermischwerk)

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Bill Gates sieht in Ubuntu eine Chance für die Zukunft http://linuxundich.de/gnu-linux/bill-gates-sieht-ubuntu-die-chance-fur-die-zukunft/ http://linuxundich.de/gnu-linux/bill-gates-sieht-ubuntu-die-chance-fur-die-zukunft/#comments Fri, 30 Jan 2015 10:17:22 +0000 http://linuxundich.de/?p=28377 Weiterlesen

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Bill Gates hat vor kurzem seinen jährlichen offenen Brief für das Jahr 2015 veröffentlicht, in dem er unter anderem die Ziele der Bill & Melinda Gates Foundation für das nächste Jahre vorstellt. Eines dieses Ziele ist es mithilfe des Internets die Bildungschancen in den ärmsten Regionen der Welt zu erhöhen. Dazu soll vor allen Dingen die Möglichkeit an einen Internetzugang zu kommen ausgebaut und die Verbreitung von Smartphones und Tablets gefördert werden.

The lives of people in poor countries will improve faster in the next 15 years than at any other time in history. And their lives will improve more than anyone else’s.

Allesamt große Ziele und mit Sicherheit auch nicht alleine von der Foundation umsetzbar — Ich denke wir alle wünschen uns, dass Bill Gates seine Wette gewinnt. Was seinen Beitrag aber für uns Linux-User besonders macht, ist das Bild mit dem er seinen Brief auf Facebook anteasert. Yep, hier sehen wir kein abgespecktes Windows 10 für die in Entwicklungsländern häufiger anzutreffende betagte Hardware, wir sehen einen Rechner mit Ubuntu — wenn auch eine schon etwas ältere Version.

Bill Gates sieht in Ubuntu die Chance für eine bessere Zukunft.

Bill Gates sieht in Ubuntu die Chance für eine bessere Zukunft.

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Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu installieren http://linuxundich.de/gnu-linux/libreoffice-4-4-unter-ubuntu-installieren/ http://linuxundich.de/gnu-linux/libreoffice-4-4-unter-ubuntu-installieren/#comments Thu, 29 Jan 2015 17:40:01 +0000 http://linuxundich.de/?p=28264 Weiterlesen

Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu installieren ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Frisch aus der virtuellen CD-Presse der Document Foundation kommt heute das neue LibreOffice 4.4 mit einer etwas aufpolierten Oberfläche und einer Reihe weiterer Verbesserungen. So wurden etwa die Toolbars neu organisiert, die Lineale neu gestalltet und die Status- und Seitenleisten ein wenig überarbeitet. Auch die Unterstützung von Microsofts OOXML-Formats soll deutlich verbessert worden sein. Während sich das LibreOffice-4.4-Paket unter MacOS X und Windows recht einfach installieren lässt, muss man unter Ubuntu ein paar Klimmzüge bewerkstelligen.

Aktuelle LibreOffice-Versionen bekommt ihr unter Ubuntu nicht automatisch auf dem Rechner über die Updates eingespielt. Ihr müsst entweder das PPA des LibreOffice-Packaging-Teams einbinden, oder das jeweils neuste LibreOffice von Hand herunterladen und einspielen. Bis das LibreOffice-Team die neue Version allerdings so weit hat, dass es sich traut das PPA mit LibreOffice 4.4 zu füllen, gehen jedoch mit Sicherheit ein paar Tage oder Wochen ins Land. Wer möglichst schnell LibreOffice 4.4 auf seinem Ubuntu-System haben möchte, der muss es selber installieren.

Die wichtigsten Neuerungen von LibreOffice 4.4 auf einem Blick.

Die wichtigsten Neuerungen von LibreOffice 4.4 auf einem Blick.

Ladet euch dazu von der Homepage die entsprechenden Pakete für euer 32- oder 64-Bit Ubuntu runter. Da diese im Moment allerdings heillos überlaufen und in die Knie gegangen ist, macht ihr das am besten direkt über den Download-Server der Document Foundation. Die nachfolgenden Befehle laden euch LibreOffice 4.4 herunter, deinstallieren alle alten Office-Versionen und spielen dann das neuste Office ein. Achtet bei den Wget-Zeilen, dass diese sehr sehr sehr SEHR lang sind, sonst funktionieren die Downloads nicht.

### LibreOffice für Debian/Ubuntu 32-Bit...
$ wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb_helppack_de.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb_langpack_de.tar.gz

### LibreOffice für Debian/Ubuntu 64-Bit...
$ wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_helppack_de.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_langpack_de.tar.gz

### Alte Version entfernen
$ sudo apt-get remove libreoffice*

### Libre Office installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb/DEBS/*.deb

### Deutsches Sprachpaket installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_langpack_de.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb_langpack_de/DEBS/*.deb

### Deutschesprachige Hilfe installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_helppack_de.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb_helppack_de/DEBS/*.deb

### Zur Sicherheit Abhängigkeiten prüfen
$ sudo apt-get install -f

Anschließend müsstet ihr LibreOffice 4.4 aus dem Ubuntu-Dash heraus aufrufen können. Weitere auf die erste Version der LibreOffice-4.4-Reihe folgende Updates müsst ihr ebenfalls von Hand einspielen, das Vorgehen ist dabei ähnlich, bis auf die Versionsnummern ändert sich nichts. Die Document Foundation bezeichnet LibreOffice 4.4 in ihrem Blog als “The Most Beautiful LibreOffice Ever”. Dem möchte ich gar nicht widersprechen, besonders wenn ihr unter  Extras | Optionen und LibreOffice | Ansicht in den Einstellungen zur Symbolgröße und -stil auf die schlichten Sifr-Icons umstellt. Die aus Mozillas Firefox übernommenen Persona-Themes braucht es in meinen Augen hingegen eher nicht.

Das neue LibreOffice 4.4  unter Ubuntu 14.10.

Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu 14.10.

Schön bunt! LibreOffice kann die von Firefox bekannten Persona-Themes aus dem Netz laden.

Schön bunt! LibreOffice kann die von Firefox bekannten Persona-Themes aus dem Netz laden.

Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu installieren ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Linus Torvalds lässt kein gutes Haar am Bauen von Anwendungen für Linux http://linuxundich.de/gnu-linux/linus-torvalds-schmimpft-bauen-von-anwendungen-fur-linux/ http://linuxundich.de/gnu-linux/linus-torvalds-schmimpft-bauen-von-anwendungen-fur-linux/#comments Thu, 29 Jan 2015 08:46:08 +0000 http://linuxundich.de/?p=28202 Weiterlesen

Linus Torvalds lässt kein gutes Haar am Bauen von Anwendungen für Linux ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Auf Pinguinzubehör schimpft Daniel heute über Opera, die ihren Browser zwar endlich wieder für Linux anbieten, dies allerdings lediglich in Form eines DEB-Pakets für Ubuntu tun. An dieser Stelle möchte ich mal eine Lanze für die wirklich armen Paketschnürer brechen, die das entweder in ihrer Freizeit oder für eine Softwarefirma knechtend machen müssen. Das Paketieren von Software für Hinz-und-Kunz-Linux ist aufwändig — um es mal nett auszudrücken. Vor dieser Aufgabe scheuen sich nicht nur kommerzielle Unternehmen, auch Linus Torvalds himself versucht sich so weit wie möglich davor zu drücken.

Auf der DebConf14 stand Linus Torvalds wie üblich in einer längeren Q&A-Runde Rede und Antwort. Auch diesmal nimmt er kaum ein Blatt vor dem Mund, auch wenn er diesmal auf einen Stinkefinger verzichtet. Auf die Frage, wie man denn endlich das Jahr des Linux-Desktops erreichen könnte, lässt er sich besonders über das Paketieren von Anwendungen aus. Linus spricht da aus eigener Erfahrung — abseits des Kernels. Seine Tauchsoftware Subsurface gibt es für MacOS X und Windows als Binary, unter Linux ist dies so gut wie unmöglich.

…making binaries for Linux desktop applications is a major fucking pain in the ass. You don’t make binaries for Linux, you make binaries for Fedora 19, Fedora 20, maybe even RHEL5 from 10 years ago. You make binaries for Debian Stable…well actually no, you don’t make binaries for Debian Stable because Debian Stable has libraries that are so old that anything built in the last century doesn’t work.
…and this [“Don’t Break Userspace!”] is like, a big deal for the kernel, and I put a lot of effort into explaining to all the developers that this is a really important thing, and then all the distributions come in, and they screw it all up. Because they break binary compatibility left and right.

Man kann also sehr gut verstehen, dass sich ein Unternehmen wie Opera, das in einem beinharten Konkurrenzkampf mit den größten und reichsten Konzernen der Welt steht, in Bezug auf Linux auf die Distribution konzentriert, die mit Abstand am häufigsten am Markt vertreten ist — schaut man beispielsweise auf die Statistiken der Wikimedia, dann ist das eben Ubuntu mitsamt seinen unzähligen Derivaten. Es ist ja auch nicht so, als ob sich die Distributoren nicht selber um das Paketieren kümmern könnten.

Einen möglichen Ausweg aus dem Bibliotheken-Chaos unter Linux sieht er übrigens in Valve. Steam bietet statisch kompilierte Bibliotheken, gegen die man seine Anwendung bauen kann. Funktioniert ein Programm mit Steam für Linux, so sollte das Ding auch unter allen anderen Systemen laufen, auf denen Steam installiert ist. Dieser Weg ist für freie Software natürlich ein Schuss ins Knie, für kommerzielle Anwendungen könnte dies aber tatsächlich der Weg auf den Linux-Desktop werden.

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