Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Thu, 29 Jan 2015 19:36:26 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1 Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu installieren http://linuxundich.de/gnu-linux/libreoffice-4-4-unter-ubuntu-installieren/ http://linuxundich.de/gnu-linux/libreoffice-4-4-unter-ubuntu-installieren/#comments Thu, 29 Jan 2015 17:40:01 +0000 http://linuxundich.de/?p=28264 Weiterlesen

Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu installieren ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Frisch aus der virtuellen CD-Presse der Document Foundation kommt heute das neue LibreOffice 4.4 mit einer etwas aufpolierten Oberfläche und einer Reihe weiterer Verbesserungen. So wurden etwa die Toolbars neu organisiert, die Lineale neu gestalltet und die Status- und Seitenleisten ein wenig überarbeitet. Auch die Unterstützung von Microsofts OOXML-Formats soll deutlich verbessert worden sein. Während sich das LibreOffice-4.4-Paket unter MacOS X und Windows recht einfach installieren lässt, muss man unter Ubuntu ein paar Klimmzüge bewerkstelligen.

Aktuelle LibreOffice-Versionen bekommt ihr unter Ubuntu nicht automatisch auf dem Rechner über die Updates eingespielt. Ihr müsst entweder das PPA des LibreOffice-Packaging-Teams einbinden, oder das jeweils neuste LibreOffice von Hand herunterladen und einspielen. Bis das LibreOffice-Team die neue Version allerdings so weit hat, dass es sich traut das PPA mit LibreOffice 4.4 zu füllen, gehen jedoch mit Sicherheit ein paar Tage oder Wochen ins Land. Wer möglichst schnell LibreOffice 4.4 auf seinem Ubuntu-System haben möchte, der muss es selber installieren.

Die wichtigsten Neuerungen von LibreOffice 4.4 auf einem Blick.

Die wichtigsten Neuerungen von LibreOffice 4.4 auf einem Blick.

Ladet euch dazu von der Homepage die entsprechenden Pakete für euer 32- oder 64-Bit Ubuntu runter. Da diese im Moment allerdings heillos überlaufen und in die Knie gegangen ist, macht ihr das am besten direkt über den Download-Server der Document Foundation. Die nachfolgenden Befehle laden euch LibreOffice 4.4 herunter, deinstallieren alle alten Office-Versionen und spielen dann das neuste Office ein. Achtet bei den Wget-Zeilen, dass diese sehr sehr sehr SEHR lang sind, sonst funktionieren die Downloads nicht.

### LibreOffice für Debian/Ubuntu 32-Bit...
$ wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb_helppack_de.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86_deb_langpack_de.tar.gz

### LibreOffice für Debian/Ubuntu 64-Bit...
$ wget http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_helppack_de.tar.gz http://download.documentfoundation.org/libreoffice/stable/4.4.0/deb/x86_64/LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_langpack_de.tar.gz

### Alte Version entfernen
$ sudo apt-get remove libreoffice*

### Libre Office installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb/DEBS/*.deb

### Deutsches Sprachpaket installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_langpack_de.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb_langpack_de/DEBS/*.deb

### Deutschesprachige Hilfe installieren
$ tar -xzf LibreOffice_4.4.0_Linux_x86-64_deb_helppack_de.tar.gz
$ sudo dpkg -i LibreOffice_4.4.0.3_Linux_x86-64_deb_helppack_de/DEBS/*.deb

### Zur Sicherheit Abhängigkeiten prüfen
$ sudo apt-get install -f

Anschließend müsstet ihr LibreOffice 4.4 aus dem Ubuntu-Dash heraus aufrufen können. Weitere auf die erste Version der LibreOffice-4.4-Reihe folgende Updates müsst ihr ebenfalls von Hand einspielen, das Vorgehen ist dabei ähnlich, bis auf die Versionsnummern ändert sich nichts. Die Document Foundation bezeichnet LibreOffice 4.4 in ihrem Blog als “The Most Beautiful LibreOffice Ever”. Dem möchte ich gar nicht widersprechen, besonders wenn ihr unter  Extras | Optionen und LibreOffice | Ansicht in den Einstellungen zur Symbolgröße und -stil auf die schlichten Sifr-Icons umstellt. Die aus Mozillas Firefox übernommenen Persona-Themes braucht es in meinen Augen hingegen eher nicht.

Das neue LibreOffice 4.4  unter Ubuntu 14.10.

Das neue LibreOffice 4.4 unter Ubuntu 14.10.

Schön bunt! LibreOffice kann die von Firefox bekannten Persona-Themes aus dem Netz laden.

Schön bunt! LibreOffice kann die von Firefox bekannten Persona-Themes aus dem Netz laden.

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Linus Torvalds lässt kein gutes Haar am Bauen von Anwendungen für Linux http://linuxundich.de/gnu-linux/linus-torvalds-schmimpft-bauen-von-anwendungen-fur-linux/ http://linuxundich.de/gnu-linux/linus-torvalds-schmimpft-bauen-von-anwendungen-fur-linux/#comments Thu, 29 Jan 2015 08:46:08 +0000 http://linuxundich.de/?p=28202 Weiterlesen

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Auf Pinguinzubehör schimpft Daniel heute über Opera, die ihren Browser zwar endlich wieder für Linux anbieten, dies allerdings lediglich in Form eines DEB-Pakets für Ubuntu tun. An dieser Stelle möchte ich mal eine Lanze für die wirklich armen Paketschnürer brechen, die das entweder in ihrer Freizeit oder für eine Softwarefirma knechtend machen müssen. Das Paketieren von Software für Hinz-und-Kunz-Linux ist aufwändig — um es mal nett auszudrücken. Vor dieser Aufgabe scheuen sich nicht nur kommerzielle Unternehmen, auch Linus Torvalds himself versucht sich so weit wie möglich davor zu drücken.

Auf der DebConf14 stand Linus Torvalds wie üblich in einer längeren Q&A-Runde Rede und Antwort. Auch diesmal nimmt er kaum ein Blatt vor dem Mund, auch wenn er diesmal auf einen Stinkefinger verzichtet. Auf die Frage, wie man denn endlich das Jahr des Linux-Desktops erreichen könnte, lässt er sich besonders über das Paketieren von Anwendungen aus. Linus spricht da aus eigener Erfahrung — abseits des Kernels. Seine Tauchsoftware Subsurface gibt es für MacOS X und Windows als Binary, unter Linux ist dies so gut wie unmöglich.

…making binaries for Linux desktop applications is a major fucking pain in the ass. You don’t make binaries for Linux, you make binaries for Fedora 19, Fedora 20, maybe even RHEL5 from 10 years ago. You make binaries for Debian Stable…well actually no, you don’t make binaries for Debian Stable because Debian Stable has libraries that are so old that anything built in the last century doesn’t work.
…and this [“Don’t Break Userspace!”] is like, a big deal for the kernel, and I put a lot of effort into explaining to all the developers that this is a really important thing, and then all the distributions come in, and they screw it all up. Because they break binary compatibility left and right.

Man kann also sehr gut verstehen, dass sich ein Unternehmen wie Opera, das in einem beinharten Konkurrenzkampf mit den größten und reichsten Konzernen der Welt steht, in Bezug auf Linux auf die Distribution konzentriert, die mit Abstand am häufigsten am Markt vertreten ist — schaut man beispielsweise auf die Statistiken der Wikimedia, dann ist das eben Ubuntu mitsamt seinen unzähligen Derivaten. Es ist ja auch nicht so, als ob sich die Distributoren nicht selber um das Paketieren kümmern könnten.

Einen möglichen Ausweg aus dem Bibliotheken-Chaos unter Linux sieht er übrigens in Valve. Steam bietet statisch kompilierte Bibliotheken, gegen die man seine Anwendung bauen kann. Funktioniert ein Programm mit Steam für Linux, so sollte das Ding auch unter allen anderen Systemen laufen, auf denen Steam installiert ist. Dieser Weg ist für freie Software natürlich ein Schuss ins Knie, für kommerzielle Anwendungen könnte dies aber tatsächlich der Weg auf den Linux-Desktop werden.

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Dell bringt das 15-Zoll-Laptop Precision M3800 als Developer Edition mit Ubuntu http://linuxundich.de/gnu-linux/dell-15-zoll-laptop-precision-m3800-developer-edition-ubuntu/ http://linuxundich.de/gnu-linux/dell-15-zoll-laptop-precision-m3800-developer-edition-ubuntu/#comments Wed, 28 Jan 2015 10:15:07 +0000 http://linuxundich.de/?p=28243 Weiterlesen

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Möchte man einen von Haus mit Linux ausgestatteten Laptop kaufen, dann muss man sich auf ein beschwerliches Unterfangen machen. Besonders in Deutschland gibt es nur wenige Anbieter, die Rechner ab Werk aus mit einer Linux-Distribution ausstatten und auch vollen Linux-Support garantieren. In den meisten Fällen stimmt dann das Betriebssystem, doch lässt die Qualität der NoName-Modelle zu Wünschen übrig. Als einer der wenigen Markenhersteller bietet Dell mit dem XPS 13 Developer Edition ein mit Ubuntu ausgestattetes Notebook an. Das Angebot wird nun mit dem leistungsstärkeren 15-Zoll Modell Dell Precision M3800 Mobile Workstation erweitert.

Den XPS 13 Developer Edition hat Dell schon seit über zwei Jahren im Programm. Das Gerät ist auch über Dell Deutschland zu bekommen, allerdings muss man dafür bei Dell anrufen und telefonisch bestellen. Über die Homepage ist die Developer Edition hier in Deutschland nicht zu bekommen. Das Gerät wurde inzwischen mehrfach wieder neu aufgelegt und aktualisiert. Das im Februar anstehende Update des XPS 13 auf die vierte Generation bekommt einen stromsparenden Broadwell-U-Kern, auf Wunsch ein hochauflösendes 4K-Display und SSDs mit bis zu 512 GByte Kapazität. Bei der Wahl des Arbeitsspeichers könnt ihr euch zwischen 4 und 8 GByte entscheiden, eine Option mit 16 GByte gibt es allerdings nicht.

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Nun gibt es aber mit Sicherheit auch Anwender, die einen etwas größeren Laptop als mobile Workstation suchen. Denen kommt Dell nun mit dem Precision M3800 mit einem 15-Zoll-Modell entgegen. Trotz seiner Größe ist das Gerät mit 1,88 kg in der Grundausstattung doch noch ziemlich leicht. In den USA ist der Laptop bei Dell bereits ab 1533 US-Dollar als Developer Edition mit Ubuntu zu haben. Der Verzicht auf Windows-Installation spart dem Käufer  über 100 Dollar. Erstaunlicherweise ist das Gerät auch in Deutschland schon jetzt zu haben. Die Dell-Homepage führt das Modell mit der Aussage “Auch verfügbar mit Ubuntu 14.04 LTS”, im Konfigurator lässt sich die Developer Edition allerdings nach wie vor nicht auswählen. Interessenten müssen also auch den Dell Precision M3800 wieder telefonisch bestellen. Den Preis konnte ich aktuell noch nicht ermitteln, ich tippe auf um die 1800 Euro — wenn Dell Deutschland auch ein wenig Rabatt durch den Verzicht auf die Windowssteuer gibt.

Technische Daten Dell Precision M3800 Developer Edition

  • Intel Core i7-4712HQ Prozessor (4 Kerne, 2,3 GHz, 3,3 GHz Turbo, 6 MB, 37 W, HD-Grafik 4600)
  • Ubuntu 14.04.1 LTS vorinstalliert
  • Touch-Display, 15,6”, QHD+ (3.200 x 1.880), LED-Hintergrundbeleuchtung, Truelife
  • Optional: 15.6″ UltraSharp IGZO UHD (3840×2160) 4K2K Wide View
  • 8 GB DDR3L bei 1600 MHz
  • SATA-Festplatte, intern, 2,5 Zoll, 1 TB (5.400 1/min)
  • NVIDIA Quadro K1100M, 2 GB GDDR5

Ein Laptop zum Preis eines älteren gebrauchten Kleinwagens ist natürlich nicht jedermanns Sache. Nichts desto trotz ist es in meinen Augen schön zu sehen, dass Dell weiterhin das von Barton Gerorge initiierte Projekt Sputnik pflegt und ausgewählte Modelle wie den Dell XPS 13 oder den neuen Dell Precision M3800 mit einem vorinstallierten Ubuntu anbietet. Fehlt eigentlich nur noch, dass Dell Deutschland die Modelle der Developer Edition ganz offiziell auf der Homepage führen würde, sodass man sie inklusive ihrem Preis im Shop sieht und ohne Umweg über die Hotline bestellen kann. Wer eine Alternative zum Dell-Angebot, der kann mal das  HP Elitebook Folio 1020 ansehen, das müsste es auch mit Ubuntu geben.

Dell bringt das 15-Zoll-Laptop Precision M3800 als Developer Edition mit Ubuntu ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Mit Ampere den Ladestrom des Handys messen http://linuxundich.de/android/mit-ampere-den-ladestrom-des-handys-messen/ http://linuxundich.de/android/mit-ampere-den-ladestrom-des-handys-messen/#comments Tue, 27 Jan 2015 21:29:05 +0000 http://linuxundich.de/?p=28228 Weiterlesen

Mit Ampere den Ladestrom des Handys messen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wer sein Handy schon einmal möglichst schnell an einem billigen Ersatznetzteil aufzuladen versucht hat, der hat mit Sicherheit gemerkt, dass es durchaus gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Steckernetzteilen gibt. Während das Handy am Orginialnetzteil (hoffentlich) innerhalb von ein paar Stunden praktisch voll geladen ist, braucht das Billigteil aus dem Internethandel fast die ganze Nacht für einen vollen Akku. Mit Ampere könnt ihr die Spreu vom Weizen trennen, die App zeigt euch den aktuellen Ladestrom an.

Ampere installiert ihr über den Google Play Store auf eurem Handy oder Tablet. Alternativ bekommt ihr die Anwendung auch als APK-Datei über das XDA-Developers-Forum — Wer die App auf seinem Android-Gerät probieren möchte, braucht keine Root-Rechte, jedoch zwingend Android 5.0 — Diese Android-Version werden viele von euch noch nicht auf ihrem Handy haben. Große Worte über die Bedienung zu verlieren, macht wenig Sinn, denn viel gibt es nicht zu machen. Ihr schließt euer Handy an ein Ladegerät an oder hängt es per USB an den Rechner, und nach einer kurzen Wartezeit könnt ihr den Ladestrom in mA vom Display ablesen.

Ampere zeigt den Ladestrom des Handys an

Erste Messungen Laden am Netzteil Laden am USB-Port Entladen ohne Netzteil

Die App zeigt den aus den letzten 50 Messungen gemittelten Ladestrom an, wobei die 10 höchsten und tiefsten Werte ausgeklammert werden — Exakte Daten könnt ihr so nicht erwarten, die App soll nur zum Vergleich verschiedener Netzteile dienen. Da der Ladestrom mit zunehmenden Füllgrad des Akkus immer weiter abnimmt, lassen sich die angezeigten Daten allerdings nicht beliebig vergleichen. Am besten hängt ihr das kräftig entladene Handy kurz hintereinander an die von euch zu vergleichenden Netzteile, so sollte der Ladestrom in der Tat vom Steckernetzteil abhängen und nicht vom inzwischen fast vollen Akku gedrosselt werden.

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Yatse-Alternative Kore als Fernbedienung für das Kodi- bzw. Xbmc-Mediacenter http://linuxundich.de/android/yatse-alternative-kore-kodi-xbmc-fernbedienung/ http://linuxundich.de/android/yatse-alternative-kore-kodi-xbmc-fernbedienung/#comments Tue, 27 Jan 2015 10:18:54 +0000 http://linuxundich.de/?p=28197 Weiterlesen

Yatse-Alternative Kore als Fernbedienung für das Kodi- bzw. Xbmc-Mediacenter ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Ich finde es sehr gut, dass sich das Kodi-Mediacenter wunderbar mit der Fernbedienung des Fernsehers steuern lässt. Das funktioniert ohne Probleme, wenn TV-Gerät und Kodi-Hardware (zum Beispiel ein Raspberry Pi) den CEC-Standard beherrschen und auch das HDMI-Kabel mit CEC zurechtkommt. Nun gibt es jedoch auch einige Kodi-User, die lieber eine Smartphone-App zum Steuern des Mediacenters verwenden. Üblicherweise kommt dafür Yatse zum Einsatz, mit Kodi gibt es nun aber eine weitere schicke Alternative. Deren Quellcode liegt im Gegensatz zu Yatse sogar offen.

Kore arbeitet mit dem alten XBMC (Frodo and Gotham) und der aktuellen Kodi-Ausgabe zusammen. Die App bekommt ihr selbstverständlich über den Google Play Store auf euer Android-Smartphone oder -Tablet eingespielt. Da der Quellcode der App unter einer freien Lizenz auf GitHub veröffentlicht wurde, könnt ihr Kodi allerdings auch über den alternativen Open-Source-Market F-Droid installieren — Der Weg bietet sich für all die Android-Anwender an, die lieber auf einen Google-Account verzichten möchten.

Beim ersten Start sollte Kore eigenständig euer Kodi-Mediacenter im Netzwerk entdecken können. Damit die Anwendung dieses dann aber auch steuern kann, müsst ihr in Kodi zuvor unter Optionen | Einstellungen | DiensteWebserver die Option Steuerung von Kodi über HTTP erlauben aktivieren und eventuell auch Zugangsdaten gesetzt haben. Sobald ihr die vollständigen Zugangsdaten in Kore eingetragen habt, könnt ihr euer Mediacenter mithilfe der App vom Handy aus kontrollieren.

Kodi-Fernbedienungs-App Kore für Android

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Wie bei Yatse gibt es auch bei Kore ein virtuelles Steuerkreuz, mithilfe dessen ihr durch die Menüs des Mediacenters navigiert. Sobald die App die Film-, Serien- und Musikdatenbank eingelesen hat, könnt ihr innerhalb der App in euren Medien stöbern und per Fingerzeig auf dem Fernseher abspielen. Alternativ lassen sich auch Inhalte vom Mediacenter auf das Gerät beamen, so könnt ihr die von Kodi eingebundenen Inhalte auch in anderen Räumen nutzen. Allerdings lässt sich im Gegensatz zu Yatse auf dem Handy gespeicherter Content nicht zu Kodi streamen.

Wer den Entwickler von Kore unterstützen und die App etwas intensiver verfolgen möchte, der kann Fehler und Ideen auf GitHub melden, der Google+ Community zu Kore beitreten oder auch dem Projekt ein paar Taler in die virtuelle Kaffeekasse werfen. Dazu findet ihr den Settings der App unter Buy me a coffee einen In-App-Kauf. Im Austausch für die 1,49 Euro bekommt ihr die Möglichkeit die App mithilfe ein paar Themes in einem anderen Look erstrahlen zu lassen — ein gutes Gewissen etwas beigesteuert zu haben inklusive.

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Linux-Bücher: Aus Galileo Press wurde der Rheinwerk Verlag http://linuxundich.de/gnu-linux/linux-bucher-aus-galileo-press-wurde-der-rheinwerk-verlag/ http://linuxundich.de/gnu-linux/linux-bucher-aus-galileo-press-wurde-der-rheinwerk-verlag/#comments Mon, 26 Jan 2015 09:43:59 +0000 http://linuxundich.de/?p=28169 Weiterlesen

Linux-Bücher: Aus Galileo Press wurde der Rheinwerk Verlag ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Der Galileo-Press-Verlag ist dafür bekannt, zahlreiche Bücher rund um freie Software und Linux auf den Markt zu bringen. Seit ein paar Wochen muss man allerdings eher sagen “war dafür bekannt”, denn aufgrund der konkreten Gefahr in eine markenrechtlichen Auseinandersetzungen verwickelt zu werden, hat sich der Verlag dazu entschieden unter einem neuen Namen zu firmieren. Wenn ihr also in der nächsten Zeit auf der Suche nach einem Linux-Buch seid, dann wundert euch nicht, wenn ihr über den Namen Rheinwerk Verlag stolpert.

Galileo Press wurde 1999 von ehemaligen Mitarbeitern von Addison-Wesley gegründet, die bei der Übernahme des Verlags durch Pearson nicht zum neuen Unternehmen wechseln wollten. Mit der Umbenennung zu Rheinwerk Verlag möchte das Unternehmen nun einem Rechtsstreit mit Travelport aus dem Weg gehen, das mit unter dem Namen Galileo ein Computerreservierungssystem für Fluggesellschaften und Reisebüros vertreibt. Ein wenig eigenartig erscheint mir allerdings, dass sich Travelport erst nach über 15 Jahren um den Namen kümmert — Wahrscheinlich hätte Galileo Press gar nicht mal so schlechte Karten vor Gericht gehabt. Allerdings droht bei einer Niederlage der Rückruf sämtlicher Titel aus dem Handel, das wollte man dann wohl doch nicht riskieren.

Am Programm von Rheinwerk ändert sich nichts. Weiterhin gibt es zahlreiche Bücher rund um Linux, die Maker- und SBC-Szene um Arduino, Raspberry Pi und Co., und natürlich zahlreiche Titel zur Programmierung von Rechnern. Auch der von Dirk Deimeke, Charly Kühnast et al. geschriebene Wälzer zu Linux-Servern ist dort erschienen. Es gibt auch weiterhin die im vollen Umfang online lesbaren Open-Books zu diversen IT-Themen. Für Linux-Anwender wären bspw. die Bücher zu Ubuntu 12.04 LTS von Marcus Fischer oder das Standardwerk Linux interessant. Die Titel sind zwar schon von 2012, wer sich allerdings ein wenig Know-How zu grundlegenden Dingen anlesen möchte, der braucht mit Sicherheit kein top-aktuelles Buch.

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Leichte Skins für Kodi auf dem Raspberry Pi http://linuxundich.de/gnu-linux/leichte-skins-fur-kodo-xbmc-raspberry-pi/ http://linuxundich.de/gnu-linux/leichte-skins-fur-kodo-xbmc-raspberry-pi/#comments Sun, 25 Jan 2015 16:22:53 +0000 http://linuxundich.de/?p=28146 Weiterlesen

Leichte Skins für Kodi auf dem Raspberry Pi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wer einen Raspberry Pi mit OpenELEC oder Raspbmc für Kodi nutzt, der hat bei der Suche nach einem schicken Skin nicht wirklich viel Auswahl. Viele Kodi-Skins nutzen zahlreiche Animationen und Übergänge, sodass CPU und GPU des nicht gerade mit einem Leistungsüberschuss ausgestatteten RasPi ins Stocken geraten. Mit Eminence und reFocus gibt es allerdings zwei Skins zur Verfügung, die zum einen schick aussehen, zum anderen aber auch ausreichend schnell auf einem Raspberry Pi funktionieren. Beide Skins gibt es nach ein wenig Verzögerung inzwischen auch für das aktuelle Kodi (ehemals Xbmc) Helix.

Ehrlich gesagt, war ich ein kleines bisschen traurig, dass zusammen mit der Namensänderung von Xbmc auf Kodi nicht auch ein neues Standard-Skin veröffentlicht wurde. Im Großen und Ganzen funktioniert Confluence sehr gut und sieht auch nicht so schlecht aus, allerdings würde ich mir doch ein bisschen mehr Pepp wünschen. Die beiden Skins Eminence und reFocus Light bringen diesen mit, ohne zu sehr an der Leistungsschraube zu drehen, sodass die Skins auch gut mit einem Raspberry Pi harmonieren.

Eminence für Kodi

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Eminence hatte ich euch schon einmal vor ein paar Wochen ausführlich vorgestellt und auch Tipps zum Einrichten und Übertakten eines Raspberry Pi gegeben. In meinen Augen ist Eminence das schickste Kodi-Skin, das auch gut mit dem RasPi zusammenarbeitet. Wer aber kurz nach der Veröffentlichung von Kodi auf die neue Version umgestiegen ist, der musste auf Eminence wieder verzichten; Eminence war zu Helix nicht mehr kompatibel und wurde automatisch deaktiviert. Seit ein paar Tagen hat das Skin nun aber ein Update bekommen, sodass ihr es wieder in den Kodi-Einstellungen unter Optionen | Einstellungen | Addons | Deaktivierte Addons aktivieren könnt.

Wer das Eminence-Skin zuvor noch nicht auf seinem Mediacenter ausprobiert hatte, der muss für die Installation keine großen Klimmzüge machen. Das Theme ist von Haus aus in den offiziellen Addon-Quellen von Kodi enthalten. Ihr könnt es direkt unter Optionen | Einstellungen | Addons | Weitere Addons | Alle Addons | Skin installieren auf eurem Kodi einspielen — Die einzige Voraussetzung ist, dass ihr inzwischen Kodi “Helix” 14.0 am Laufen habt, für die alten Xbmc-Versionen gibt es das Skin nicht mehr. Die von mir zuvor genannten Tipps gelten natürlich weiterhin.

reFocus Light für Kodi

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Wem Eminence trotz Übertakten zu schwer ist, der sollte einen Blick auf reFocus Light werfen. Das Skin verzichtet auf grafisch aufwendige Menüs und Animationen, sieht aber auch nicht viel schlechter als Eminence aus. Der Entwickler hat beim Bau des Skins die Kodi-Fans mit einem Raspberry Pi als Mediacenter als Zielgruppe im Auge gehabt. Auch reFocus Light musste nach dem Update auf Kodi erst einmal auf die neue Version angepasst werden. Inzwischen gibt es aber auch dieses Skin in einer Version, die mit Kodi ohne Probleme zusammenarbeitet.

Wer das Skin probieren möchte, der kann es allerdings nicht einfach über die offiziellen Kodi-Paketquellen installieren, dort ist es bisher nicht vertreten. Ihr müsst stattdessen die Paketquelle des Entwicklers zu eurer Kodi-Installation hinzufügen. Ladet euch dazu von der Homepage des Skins die Datei xbmc.repo.freeman-1.0.0.zip herunter und schafft diese auf euer Kodi-System. Dort fügt ihr die Addon-Quelle über Optionen | Einstellungen | Addons | Aus ZIP-Datei installieren und der Wahl der ZIP-Datei hinzu. Anschließend könnt ihr reFocus Light dann über Optionen | Einstellungen | Addons | Weitere Addons | feema@n’s Add-ons | Skin | reFocus light installieren und gleich hinterher aktivieren.

Leichte Skins für Kodi auf dem Raspberry Pi ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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WhatsApp Web unter Linux, Chromium oder Opera funktionieren auch http://linuxundich.de/gnu-linux/whatsapp-web-unter-linux/ http://linuxundich.de/gnu-linux/whatsapp-web-unter-linux/#comments Fri, 23 Jan 2015 09:00:02 +0000 http://linuxundich.de/?p=27992 Weiterlesen

WhatsApp Web unter Linux, Chromium oder Opera funktionieren auch ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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WhatApp startet heute mit seinem Web-Client und unter Linux klappt alles von Anfang an wie am Schnürchen — Aktuelle Web-Technologien wie WebRTC haben definitiv ihren Vorteil! Wer zum Chatten mit WhatsApp nicht unbedingt immer das Handy in der Hand halten möchte, der kann jetzt also auch im Browser chatten. Dafür nötig ist offiziell zwingend Googles Chrome-Browser, allerdings funktioniert WhatsApp Web auch mit allen anderen, auf dem Chromium-Code basierenden Browsern. Also natürlich Chromium, aber auch Opera (ab Opera 15, der auf Chromium aufsetzt). Die Unterstützung weitere Browser sollen in der Zukunft noch folgen.

Lasst euch daher also nicht von der Meldung WhatsApp Web only works in Google Chrome abschrecken, sondern schaut, dass ihr Chrome, Chromium oder eben Opera startet. Sämtliche Browser gibt es auch unter Linux. Ansonsten ist die Nutzung des WhatsApp-Web-Chats recht einfach gestaltet. Ihr müsst lediglich die Adresse web.whatsapp.com aufrufen auf dem Rechner aufrufen und dann auf dem Handy aus dem Menü WhatsApp Web wählen. Daraufhin startet ein QR-Code-Scanner, über den ihr den auf dem Bildschirm dargestellten Pixel-Code einlesen kennt.

Auf diesem Weg könnt ihr euch von verschiedenen Rechnern in den Web-Client von WhatsApp einloggen. Allerdings kann immer nur ein Browser zur selben Zeit das Webfronten geladen haben. WhatsApp wählt diesen Weg, da man sich bei dem Dienst nicht über ein Login und ein Passwort anmeldet, sondern sich über seine Handynummer authentifiziert, dies ist auf dem PC natürlich nicht möglich. Sitzt ihr an einem öffentlichen Rechner, also beispielsweise in einer Bibliothek oder einem Internet-Café, dann deaktiviert ihr am besten die Option Angemeldet bleiben.

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Neben den herkömmlichen Chats bietet das WhatsApp-Webfrontend die selben Funktionen wie die vom Handy bekannte App. Ihr seht also alle auch im Web-Client die von euch bisher über WhatsApp geführte Unterhaltungen und könnt natürlich aber auch über WhatsApp Web Dateien und Bilder versenden. Erlaubt ihr der Webseite auf die Benachrichtigungen, eure Webcam oder das Mikrofon zuzugreifen, dann könnt ihr direkt Bilder der Webcam versenden, wie auch in der Handy-App Sprachnachrichten verschicken und werdet auch über das Benachrichtigungssystem eurer Desktopumgebung über neue Nachrichten informiert — dank der offenen Web-Standards funktionieren auch diese erweiterten Funktionen unter Linux.

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Kleiner Tipp am Rande: Die WhatsApp-App gibt es nach wie vor nur für Smartphones. Auf Tablets wird die App nicht angeboten, da die meisten Tablets nicht über eine Telefoniefunktion verfügen und somit auch keine SMS empfangen können. Damit funktioniert die Authentifizierungsfunktion des Dienstes nicht. Nun lässt sich WhatsApp über Umwege auch auf Tablets installieren, allerdings können nicht zwei Geräte mit dem selben Account aktiv sein. Probiert auf dem Tablet daher mal mit Opera oder Chrome euch auf web.whatsapp.com anzumelden. Auf dem Smartphone leitet die Seite aktuell zwar ins Nirvana weitet, aber vielleicht klappt es ja auf einem Tablet.

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FRITZ!WLAN Repeater DVB-C in Kodi bzw. Xbmc integrieren http://linuxundich.de/gnu-linux/fritzwlan-repeater-dvb-c-in-kodi-xbmc-integrieren/ http://linuxundich.de/gnu-linux/fritzwlan-repeater-dvb-c-in-kodi-xbmc-integrieren/#comments Thu, 22 Jan 2015 09:05:42 +0000 http://linuxundich.de/?p=27875 Weiterlesen

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Vor ein paar Wochen hatte ich euch den AVM Repeater mit integriertem DVB-C-Tuner vorgestellt. Das Gerät ist in meinen Augen für alle Anwender ideal, die auf ihrem Linux-System fernsehen möchten, ohne sich mit Treibern oder der Installation von Hardware herumplagen zu müssen. Die TV-Streams des 99 Euro teuren DVB-C-Repeater können per Android-App oder am PC mit VLC abgerufen werden. So klappt das Ganze auch unter Linux ohne jegliche Komplikationen. Im Beitrag stellten einige Leser nun die Frage: Funktioniert das auch mit Kodi bzw. Xbmc? Die Antwort ist ja: Sehr gut! Sogar auf einem einfachen Raspberry Pi als Mediacenter.

Ich gehe mal davon aus, dass ihr den FRITZ!WLAN Repeater DVB-C wie im Test schon eingerichtet habt und die Playlist-Dateien, in meinem Fall nennen sich die Dateien tvhd.m3u und tvsd.m3u, auf der Festplatte abgespeichert habt. Die Radio-Funktion lasse ich mal links liegen. Schafft die zwei Dateien nun auf irgendeinem Wege auf euer Kodi Media Center. Ich benutze dafür nach wie vor einen Raspberry Pi mit OpenELEC. Daher logge ich mich per Dateimanager und ssh://root:openelec@openelec auf meinem RasPi ein und schiebe die zwei Dateien einfach in den Home-Ordner unter /storage. Bei euch sieht das eventuell anders aus, zur Not nehmt ihr die Speicherkarte des RasPis und lest sie bei euch mit einem Kartenleser am PC ein.

Damit befinden sich nun sämtliche benötigten Daten auf dem System, ihr müsst jetzt nur den Home-Ordner (oder den von euch genutzten Ordner mit den M3U-Dateien) als Datenquelle für Videos einbinden — wenn das nicht sowieso bereits bei euch geschehen ist. Dazu öffnet ihr in den Kodi-Menüs Videos | Dateien | Dateien | Videos hinzufügen und geht auf die Option Durchsuchen. Hier wählt ihr dann den Home-Ordner oder über das Root Dateisystem den Pfad /storage aus. Auch hier wieder der Hinweis: Selbstverständlich müsst ihr die Pfade bei euch an eure Konfiguration eventuell anpassen.

Fügt den Home-Ordner als neue Datenquelle für Kodi hinzu.

Fügt den Home-Ordner als neue Datenquelle für Kodi hinzu.

Den Namen könnt ihr frei wählen, Storage oder Home-Ordner passt schon.

Den Namen könnt ihr frei wählen, Storage oder Home-Ordner passt schon.

Geht jeweils mit OK aus den Dialogen raus, sodass euch Kodi am Ende fragt, welcher Inhalt in der neuen Datenquelle steckt. Lasst hier alles unverändert auf Keine und beendet auch diese Maske mit OK. Nun steckt ihr wieder im Videos-Menü, nur dass ihr jetzt euren Home- oder Storage-Ordner seht. Öffnet ihr diesen, erscheinen die zwei zuvor von euch auf das Mediacenter kopierten M3U-Dateien. Nun müsst ihr nur eine von beiden auswählen, den gewünschten Fernsehsender herauspicken und diesen aufrufen. Kodi öffnet dann dementsprechend den Stream des jeweiligen Senders und spielt diesen wie ein herkömmliches Video ab. Ein Raspberry Pi mit OpenELEC oder Raspbmc kommt ohne Probleme mit den HD-Streams des FRITZ!WLAN Repeater DVB-C aus.

Die Angabe des Inhalts der neuen Datenquelle könnt ihr leer lassen.

Die Angabe des Inhalts der neuen Datenquelle könnt ihr leer lassen.

Im Storage-Ordner findet ihr die zuvor kopierten M3U-Playlists des AVM-Repeater.

Im Storage-Ordner findet ihr die zuvor kopierten M3U-Playlists des AVM-Repeater.

Kodi bzw. Xbmc erkennt die M3U-Dateien korrekt als Videoplaylists und zeigt die Sender an.

Kodi bzw. Xbmc erkennt die M3U-Dateien korrekt als Videoplaylists und zeigt die Sender an.

HD-Fernsehen mit dem AVM DVB-C Repeater auf einem Raspberry Pi.

HD-Fernsehen mit dem AVM DVB-C Repeater auf einem Raspberry Pi.

Nun ist es nicht immer bequem sich bis zu den Playlisten durch die Menüs zu angeln. Damit ihr schnell auf die Fernsehstreams des FRITZ!WLAN Repeater DVB-C zugreifen könnt, legt ihr diese am besten in euren Favoriten ab. Am einfachsten geht dies, wenn ihr vorrübergehend eine Maus oder Tastatur an euer Mediacenter anschließt und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnet oder dieses mit der Tasta [C] öffnet und die Datei mit Zu Favoriten hinzufügen markiert. Die markierten Videos, Filme oder Musikstücke — und eben auch die TV-Streams — erreicht ihr dann bequem über das Stern-Icon links unten neben dem Knopf zum Abschalten des Systems.

Fügt die zwei Playlists eures AVM-DVB-C-Repeaters zu euren Favoriten hinzu.

Fügt die zwei Playlists eures AVM-DVB-C-Repeaters zu euren Favoriten hinzu.

Ruft die Playlisten zu euren Fernsehsendern über das Stern-Icon links unten auf.

Ruft die Playlisten zu euren Fernsehsendern über das Stern-Icon links unten auf.

Mit dem FRITZ!WLAN Repeater DVB-C und einem RasPi als Mediacenter könnt ihr nun überall dort Fernsehen, wo ihr Netzwerk habt — zur Not auch über WLAN. Eine Kabelfernsehverbindung in den jeweiligen Raum ist nicht mehr zwingend nötig. Der in meinen Augen einziger Nachteil der Lösung ist nach wie vor, dass AVM lediglich einen DVB-C-Repeater im Programm hat und Anwender mit digitalem Satellitenfernsehen (DVB-S) oder DVB-T in die Röhre schauen. Da der DVB-C-Repeater auch keinen Slot für ein Ci+-Modul besitzt, gibt es zudem nur die öffentlich-rechtlichen Sender in HD-Qualität.

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Erste Beta des LibreOffice Viewer für Android von Collabora http://linuxundich.de/android/erste-beta-des-libreoffice-viewer-fur-android-von-collabora/ http://linuxundich.de/android/erste-beta-des-libreoffice-viewer-fur-android-von-collabora/#comments Wed, 21 Jan 2015 14:21:47 +0000 http://linuxundich.de/?p=27880 Weiterlesen

Erste Beta des LibreOffice Viewer für Android von Collabora ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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LibreOffice für Android ist ja schon schon seit einigen Jahren angedacht. Ich meine schon auf der CeBit 2012 mit Florian Effenberger über LibreOffice für Android gesprochen zu haben, doch bisher hat sich aufgrund knapper Ressourcen für den Anwender wenig getan. Lediglich mit der LibreOffice Impress Remote für Android gibt es eine ordentliche LibreOffice-App zum Fernsteuern von Präsentationen. Alles andere wie der OpenDocument Reader sind Projekte einzelner Entwickler oder sehr sehr sehr experimentelle Ansätze. Mit dem LibreOffice Viewer für Android startet nun aber auch der Open-Source- und LibreOffice-Spezialist Collabora mit einer Android-App, weitere sollen folgen.

Der LibreOffice Viewer für Android soll der Start für einer Reihe von Produkten für mobile Geräte sein. Der Viewer unterstützt die Anzeige Dokumenten, Tabellen und einfachen Präsentationen in den Open-Document- und Microsoft-Office-Formaten and Smartphones und Tablets. In zukünftigen Versionen soll auch die Darstellung von komplexeren Präsentationen möglich sein, sowie neue Funktionen in der Anwendung hinzukommen. Bei der Entwicklung der App setzt Collabora nicht nur auf die von LibreOffice bereits geleistete Arbeit auf, sondern kooperiert auch mit dem niederländischen Unternehmen Smoose. Wer den Viewer selber einmal testen möchte, der kann ihn sich über den Google Play Store installieren.

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In einem ersten schnellen Test kann der Viewer allerdings noch nicht sonderlich viel. Die genannten Dokumente lassen sich selbstverständlich öffnen, allerdings ist die Anzeige selbst auf einem LG Nexus 5 bei umfangreicheren Tabellen sehr langsam und die Darstellung zudem verzehrt. Mit dem LibreOffice Writer geschriebene Texte hingegen zeigt der LibreOffice Viewer für Android recht ordentlich an. Calc-Spreadsheets mit mehreren Tabellen unterstützt der Viewer. Über das Menü-Icon lässt sich dafür eine Seitenleiste öffnen, in der ihr das jeweilige Spreadsheet aus einer Vorschau heraus öffnen könnt. Diagramme lässt der LibreOffice Viewer bisher allerdings komplett links liegen.

Alles in allem muss in die App also noch kräftig Arbeit investiert werden, damit derLibreOffice Viewer für Android auch wirklich etwas taugt. Wer sich in die Entwicklung einbringen möchte, der kann Fehler, Verbesserungsvorschläge und eigene Vorschläge im Collabora-Bugtracker eintragen. Trotz der holprigen ersten Schritte ist es schon zu sehen, dass sich an der LibreOffice-Front mal wieder ein wenig mehr tut. Laut einem Heise-Bericht vom September letzten Jahres soll ja ein LibreOffice für Android von der Document Foundation mit einem eigenen Projekt gepusht werden. Im Februar soll ein Framework stehen, über das sich LibreOffice-Dokumente laden, speichern und Darstellen lassen.

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