Linux und Ich http://linuxundich.de Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT Sat, 20 Dec 2014 15:01:00 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1 Speicherplatzverbrauch für Ordner und Dateien unter Linux ermitteln http://linuxundich.de/gnu-linux/speicherplatzverbrauch-ordner-dateien-linux-terminal-ermitteln/ http://linuxundich.de/gnu-linux/speicherplatzverbrauch-ordner-dateien-linux-terminal-ermitteln/#comments Fri, 19 Dec 2014 13:36:52 +0000 http://linuxundich.de/?p=27425 Weiterlesen

Speicherplatzverbrauch für Ordner und Dateien unter Linux ermitteln ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Die Festplatte mag noch so groß sein, irgendwann läuft auch eine großzügig bemessene 3-Terabyte-Platte über. Um nun wieder ein wenig Platz zu gewinnen, gilt es herauszufinden, wo welche Daten am meisten Speicherplatz vereinnahmen — die gerne gelöscht werden dürfen. Nun könntet ihr euch natürlich mit dem Dateimanager von Ordner zu Ordner hangeln und dort prüfen wie viel Speicherplatz, die enthaltenen Daten verbrauchen. Doch dieser Aufwand ist eigentlich gar nicht von Nöten, denn für diese Aufgabe stehen euch zahlreiche Speicherverbrauch-Analyse-Werkzeuge zur Verfügung.

Je nachdem mit was für einer Desktopumgebung ihr auf eurem System arbeitet kommen unterschiedliche Werkzeuge in Frage. Unter Gnome würde ich zu Baobab aka Festplattenbelegung greifen. Das Programm ist fester Bestandteil von Gnome und wird von vielen Linux-Distributionen gleich vorinstalliert. KDEler können sich dagegen mit Filelight eine optisch sehr gelungene Anwendung installieren. Und mit Ncdu könnt ihr auf einem Server ohne eine graphische Oberfläche im Terminal im Handumdrehen den digitalen Hausputz bewältigen.

Ncdu fürs Terminal

Ncdu zeigt den Speicherplatzverbrauch von Ordner und Dateien im Terminal an. Innerhalb von Ncdu könnt ihr in der Ordnerstruktur navigieren. Ncdu kann zu groß geratene Dateien auch direkt aus der App heraus löschen. Mit dem ? ruft ihr in Ncdu eine ausführliche Hilfe auf.

Auf einem Server oder einem Serverchen wie einem Raspberry Pi mit Raspbian und anderen Distributionen steht euch meist keine grafische Oberfläche zur Verfügung. Warum auch? Das Ding erledigt still und leise seine Aufgabe im Hintergrund, ohne dass man fortwährend auf den Bildschirm schauen müsste. Loggt ihr euch über das Netzwerk per SSH ein, dann könnt ihr Ncdu aka NCurses Disk Usage zum Aufstöbern von großen Dateien benutzen.

Ncdu installieren

### Ncdu unter Arch Linux installieren
$ sudo pacman -S ncdu

### Ncdu unter Debian, Ubuntu, Mint installieren
$ sudo apt-get install ncdu

Ausgehend vom aktuellen Verzeichnis liest Ncdu die Festplattenbelegung aus und zeigt euch dann über den mit Rauten ### symbolisierten Statusbalken die Größe der Verzeichnisse an. Mit [Pfeil-hoch], [Pfeil-runter] navigiert ihr in der Übersicht, mit [Return] wechselt ihr das Verzeichnis. Mit [Entf] lassen sich direkt aus Ncdu heraus Dateien oder gar ganze Verzeichnis mitsamt deren Inhalten löschen. Eine Übersicht über alle Tastenkombinationen bekommt ihr mit [Umschalt]+[#] über die Hilfe angezeigt.

Baobab für Gnome-Anwender

Baobab zeigt euch die Speicherplatzverteilung in einer Gnome-Oberfläche an.

Baobab zeigt euch die Speicherplatzverteilung in einer Gnome-Oberfläche an.

Wer mit Gnome unterwegs ist, der muss nicht lange nach dem passenden Werkzeug suchen. Baobab oder die Festplattenbelegung ist ein fester Teil von Gnome und sollte somit eigentlich auch von Haus aus mitsamt der Desktopumgebung installiert werden. Fehlt das Programm, dann könnt ihr die Anwendung üblicherweise über die Paketverwaltung euer Distribution nachinstallieren. Gnome sortiert sie dann unter dem sprechenden Namen Festplattenbelegung in die Menüs ein.

Baobab installieren

### Baobab unter Arch Linux installieren
$ sudo pacman -S baobab

### Baobab unter Debian, Ubuntu, Mint installieren
$ sudo apt-get install baobab

Auch Baobab muss nach dem Start erst einmal die Festplatteninhalte einlesen. Ihr habt die Wahl gleich beim Wurzelverzeichnis / zu starten, oder nur euer Homeverzeichnis einlesen zu lassen. Bei der Anzeige könnt ihr in der Fußleiste wählen, ob Baobab eine Art Kreisdiagram anzeigen oder die Inhalte als Kästchen darstellen soll. Je größer das Kästchen, desto größer sind die im Verzeichnis enthaltenen Dateien. Natürlich könnt ihr die größten Speicherfresser direkt über Baobab in den Mülleimer schieben.

Filelight für KDE-Anwender

Wer unter KDE die Festplattenbelegung analysieren möchte, der greift zu Filelight.

Wer unter KDE die Festplattenbelegung analysieren möchte, der greift zu Filelight.

Auch KDE bringt mit Filelight ein Tool zum Anaylsieren der Speicherplatzbelegung mit. Meines Wissens nach wird das Programm etwa bei Kubuntu nicht von Haus aus installiert, aber wie immer findet ihr es in den Paketquellen. Bei dem auf Arch Linux basierenden Netrunner steht euch dieser Weg natürlich auch offen. Nach der Installation findet ihr Filelight selbstverständlich im Anwendungmenü, es müsste sich eigentlich auch im Dolphin-Dateimanager in das Ansicht-Menü integrieren.

Filelight installieren

### Filelight unter Arch Linux installieren
$ sudo pacman -S kdeutils-filelight

### Filelight unter Debian, Ubuntu, Mint installieren
$ sudo apt-get install filelight

Bei der Bedienung unterscheidet sich Filelight nicht groß von Baobab, allerdings beherrscht Filelight nur die Darstellung der Festplatteninhalte als mehrschichtiges Kuchendiagram. Ich für meinen Teil bevorzuge eher das Box-Modell, da man so schneller die Inhalte überblicken kann und nicht so schnell die Orientierung verliert. Nichs desto trotz beherrscht Filelight die wichtigsten Funktionen: Speicherinhalte auslesen, die Ergebnisse übersichtlich darstellen und Speicherfresser direkt über die Anwendung löschen.

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Das Web-Cockpit aus Fedora 21 in der Workstation-Version installieren http://linuxundich.de/gnu-linux/das-web-cockpit-aus-fedora-21-der-workstation-version-installieren/ http://linuxundich.de/gnu-linux/das-web-cockpit-aus-fedora-21-der-workstation-version-installieren/#comments Fri, 19 Dec 2014 08:40:51 +0000 http://linuxundich.de/?p=27446 Weiterlesen

Das Web-Cockpit aus Fedora 21 in der Workstation-Version installieren ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Die Linux-Welt dreht sich ja bei vielen nur um Ubuntu, Ubuntu, Linux Mint und nochmal Ubuntu. Andere Distributionen wie etwa OpenSuse oder Fedora finden dagegen in der Öffentlichkeit deutlich weniger Aufmerksamkeit — auch wenn diese Distroibutionen im kommerziellen Umfeld durchaus große Erfolg aufweisen können. Das neue Fedora 21 bringt in meinen Augen allerdings nun ein Feature mit, das nicht ganz außer acht gelassen werden sollte. Es könnte für all die interessant sein, die einen kleinen Server in ihren vier Wänden betreiben und diese bequem managen möchten. Mit dem Cockpit lässt sich Fedora komplett über ein Web-Frontend administrieren, das Terminal und SSH könnten von daher eventuell erst einmal in der Garage bleiben.

Mit Cockpit lässt sich der aktuelle Status des Systems erfassen: Sich fortwährend aktualisierende Graphen zeigen Auslastung, Speicherbelegung oder die Load an. Wie bei ähnlich gelagerten Projekten wie etwa Webmin bieten sich aber über das reine Monitoring hinaus zahlreiche andere Funktionen. Ihr könnt die Systemlogs einsehen, über Systemd verwaltete Dienste kontrollieren und einrichten oder auch die Benutzeraccounts des Systems verwalten. Wer mehr als nur einen Fedora-Rechner im Einsatz hat, kann diese Installation in ein zentrales Cockpit integrieren und seine Rechner von diese Zentrale aus administrieren.

Cockpit unter Fedora 21 Workstation aktivieren

$ sudo yum install cockpit
$ sudo systemctl enable cockpit.socket
$ sudo systemctl start cockpit
$ sudo firewall-cmd --add-service=cockpit
$ sudo setenforce 0 # being fixed

Dabei kommt Cockpit nicht den über das Terminal gewohnten Funktionen in die Quere. Cockpit dreht nicht sein eigenes Ding, sondern setzt auf die üblichen Kommandos auf, die man auch im Terminal verwenden möchte. Da Cockpit perfekt auf Fedora abgestimmt ist, kommt es nicht zu Konflikten, wie man sie bei Webmin immer fürchten muss. Cockpit ist nur bei Fedora 21 Server von Haus aus aktiv, wer die Workstation-Version von nutzen möchte, der kann sich Cockpit allerdings auch nachträglich aus den Paketquellen installieren und selber mal einen Blick auf das Webfrontend werfen. Nach der Installation des Dienstes könnt ihr diesen dann über den Localhost unter localhost:9090 aufrufen.

fedora-cockpit1 fedora-cockpit2 fedora-cockpit3 fedora-cockpit4

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Mit Gifify beliebige Videos in animierte GIFs umwandeln http://linuxundich.de/allgemein/mit-gifify-beliebige-videos-animierte-gifs-umwandeln/ http://linuxundich.de/allgemein/mit-gifify-beliebige-videos-animierte-gifs-umwandeln/#comments Thu, 18 Dec 2014 16:01:07 +0000 http://linuxundich.de/?p=27554 Weiterlesen

Mit Gifify beliebige Videos in animierte GIFs umwandeln ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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An allen Ecken und Enden im Netz stolpert man ja derzeit über animierte GIFs, also kleinen Filmchen im eigentlich für Bilder gedachten GIF-Format. Solche “Videos” haben den Vorteil, dass sie ohne irgendwelche Plugins oder externe Player im Browser abgespielt werden können — es sind ja einfach nur simple Bilder. So einfach sich solche GIFs betrachten lassen, so schwer ist es aber sie zu erzeugen. Mit Gifify geht dies allerdings recht leicht von der Hand, das Kommandozeilentool konvertiert mithilfe von Ffmpeg Screencasts oder Filme in beliebigen Formaten in animierte GIFs.

Gifify ist ein kleines, mit Node.js entwickeltes Tool, das ohne eine grafische Oberfläche auskommt. Es ist noch so neu, dass es sich nicht einmal aus dem Arch-User-Repository aka AUR installieren lässt. Man muss es sich daher mitsamt seinen Abhängigkeiten selber bauen bzw. über den Node.js-Package-Manager installieren. Ich habe den Prozess hier auf meinem Arch-System durchgetestet, auf anderen Distributionen sollten sich die Schritte allerdings — entsprechend angepasst — auch durchführen lassen.

Ein mit Gifify ins GIF-Format konvertiert Screencast.

Ein mit Gifify ins GIF-Format konvertiert Screencast.

Gifify installieren

In einem ersten Schritt holt ihr euch mit Node.js, Git und Ffmpeg die benötigten Programme und Werkzeuge aus dem Paketquellen. Anschließend installiert ihr dann Gifify über den Npm-Paketmanager. Damit ist die Installation des Programms abgeschlossen, allerdings fehlt euch noch eine wichtige Komponente auf dem System.

$ sudo pacman -Ss nodejs git ffmpeg
$ sudo npm install -g gifify

Giflossy installieren

Gifify nutzt mit Giflossy eine überarbeitete Version des Programms Gifsicle. Die Anwendung erzeugt aus den aus der Videovorlage extrahierten Einzelbildern eine GIF-Animation und somit letztendlich das Video. Die Lossy-Variante komprimiert dabei das GIF-Bild deutlich stärker, für Videos reicht die Qualität dabei aber nach wie vor aus.

$ cd /tmp
$ git clone https://github.com/pornel/giflossy
$ cd giflossy
$ autoreconf -i
$ ./configure
$ make
$ sudo make install

Screencast erstellen

Die Aufnahme eines Screencast unter Linux gehört nun eigentlich nicht zum Thema, dennoch hier ein kleiner Software-Tipp: Mit dem SimpleScreenRecorder könnt ihr recht einfach das Geschehen auf eurem Desktop aufnehmen. In Arch Linux lässt sich das Programm über das gleichnamige Paket aus dem Community-Repositories installieren.

simplescreenrecorder-arch1 simplescreenrecorder-arch2 simplescreenrecorder-arch3

Videos in GIF Konvertieren

Nun habt ihr sämtliche Werkzeuge und auch einen kurzes Video auf der Festplatte liegen, sodass ihr euch im das Konvertieren eures Videos kümmern könnt. In meinem Beispiel nutze ich einen mit dem SimpleScreenRecorder aufgenommen Screencast, ihr müsstet allerdings auch alle anderen Formate und Codecs, mit denen Ffmpeg zurecht kommt, konvertieren können. Zum Einstieg schaut ihr euch am besten einmal die Hilfe-Seite von Gifify an.

$ gifify -h

Usage: gifify [options] [file]

Options:

-h, --help output usage information
-V, --version output the version number
--colors <n> Number of colors, up to 255, defaults to 80
--compress <n> Compression (quality) level, from 0 (no compression) to 100, defaults to 40
--from <position> Start position, hh:mm:ss or seconds, defaults to 0
--fps <n> Frames Per Second, defaults to 10
-o, --output <file> Output file, defaults to stdout
--resize <W:H> Resize output, use -1 when specifying only width or height. `350:100`, `400:-1`, `-1:200`
--speed <n> Movie speed, defaults to 1
--subtitles <filepath> Subtitle filepath to burn to the GIF
--to <position> End position, hh:mm:ss or seconds, defaults to end of movie

Anschließend lasst ihr Gifify auf euer Video los, im Prinzip reicht es die Quelle zu nennen und mit -o zu sagen, wohin Gifify das Ergebnis schreiben soll. Ihr habt allerdings auch die Möglichkeit die Geschwinigkeit des GIF-Videos anzupassen oder Untertitel über eine Untertitel-Datei einblenden zu lassen. Längere Videos könnt ihr mit den Optionen from und to gleich mit Gifify auf den gewünschten Ausschnitt zurechtschneiden.

### Screencast als GIF konvertieren...
$ gifify screencast-beispiel.mkv -o screencast.gif
### Screencast als GIF konvertieren und Auflösung auf 590px reduzieren...
$ gifify screencast-beispiel.mkv -o screencast-590px-breit.gif --resize 590:-1

In meinem Test funktionierte Gifify sehr gut — solange das zu konvertierende Video allerdings nicht zu groß und zu lang ist. Man sollte natürlich nicht probieren mit Gifify ein Full-HD-Video ins GIF-Format zu übertragen. Das scheitert spätestens dann, wenn die Festplatte voll läuft. Aber auch schon mehrminütige Screencasts bringen einen Intel Core i3 während der Umrechnerei quasi zum erliegen. Ich würde Gifify nur auf wirklich kurze Klipps mit weniger als 10 Sekunden Laufzeit loslassen.

Mit Gifify beliebige Videos in animierte GIFs umwandeln ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Win-sshfs mountet SSH/SFTP transparent in Windows http://linuxundich.de/gnu-linux/win-sshfs-mountet-sshsftp-transparent-windows/ http://linuxundich.de/gnu-linux/win-sshfs-mountet-sshsftp-transparent-windows/#comments Thu, 18 Dec 2014 09:18:32 +0000 http://linuxundich.de/?p=27539 Weiterlesen

Win-sshfs mountet SSH/SFTP transparent in Windows ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Wer Daten von einem oder auf einen Linux-Rechner übertragen möchte, dem stehen ja Tausende von Protokollen und Server-Diensten zur Verfügung. Ob nun klassisches FTP oder Samba/CIFS, für Linux typisches NFS oder SSH/SFTP. Es gibt immer einen Weg. Die Dateimanager der großen Desktopumgebungen unterstützen die Netzwerkprotokolle meist direkt, sodass man als Benutzer lediglich die URL des Dienstes eingeben muss. Dank GVFTP oder Kio-Slaves erscheinen die Netzwerklaufwerke dann transparent im System, ganz so als ob man mit lokalen Dateien arbeiten würde. Unter Windows fällt dies nicht ganz so leicht. Mit Win-sshfs habt ihr allerdings die Möglichkeit SSH/SFTP-Server als Netzwerklaufwerk zu mounten.

Bereits vor einigen Jahren habe ich mich schon einmal mit dem Thema SSH/SFTP-Server unter Windows mounten beschäftigt. Damals konnte mit Swish nur ein Tool, das im Großen und Ganzen gut funktionierte. Swish klinkt sich direkt in den Windows-Explorer ein und integriert zusätzliche Menüs, über die sich dann SSH/SFTP-Server konfigurieren und in den Explorer einbinden lassen. Aus dem Explorer lassen sich dann Dateien in einem Editor öffnen und bearbeiten und klassisch per Drag&Drop Dateien und Verzeichnisse hin- und herschieben.

Wie ein Kommentator allerdings erst kürzlich schrieb, hat das Programm allerdings einen Haken — Inhalte des gemounteten SSH-Servers kopiert Swish in den temporären Speicher des Rechners und öffnet sie dann lokal von der Festplatte. Ändert man dann diese Dateien, schreibt Swish sie automatisch wieder auf den SSH-Server. Das funktioniert mit Konfigurationsdateien und PHP-/HTML-Dateien ohne große Komplikationen, möchte man aber etwas Musik oder Videos mittels Swish und SSH streamen, dann muss man immer erst einmal abwarten, bis Swish die Daten kopiert hat.

Win-sshfs bindet entfernte Dateisysteme per SSH(SFTP)  unter Windows ein.

Win-sshfs bindet entfernte Dateisysteme per SSH(SFTP) unter Windows ein.

Nach dem Start muss Win-sshfs aus der Windows-Programmleiste geladen werden.

Nach dem Start muss Win-sshfs aus der Windows-Programmleiste geladen werden.

Als Alternative zu Swish bietet sich inzwischen nun aber auch Win-sshfs an. Das Programm bietet ähnliche Möglichkeiten wie Swish, muss aber Daten nicht erstmal vollständig kopieren, bis andere Anwendungen auf diese zugreifen können — Wie von Linux gewohnt, sind gemountete Daten einfach da. Aktuell wird das Programm nicht aktiv weiterentwickelt, allerdings konnte ich in meinem kurzen Test unter Windows 7 keine Probleme feststellen.

Die Installation von Win-sshfs gelingt über eine Installationsroutine, die etwaige fehlende Komponenten aus dem Netz lädt. Zum Abschluss der Installation ist ein Neustart des Systems notwendig. Nach diesem sollte Win-sshfs eigentlich automatisch mitstarten. Falls nicht, ruft ihr das Programm aus dem Startmenü aus, es nistet sich dann als Icon in das Statusmenü von Windows ein. Mit Show Manager ruft ihr dort dann den Sshfs Manager auf, in dem ihr die von euch genutzten SSH-Zugänge einrichten könnt.

Mit Save speichert ihr eure Änderungen ab, mit Mount bindet ihr dann den SSH-Server als Netzwerklaufwerk ein. Soll der Server direkt nach dem Start verfügbar sein, dann achtet drauf, dass Win-sshfs mit Run at startup automatisch mit dem Rechner gestartet wird und die Option Mount at login dafür sorgt, dass Win-sshfs die Daten des SSH-Servers automatisch einbindet. Ein oft genutzter SSH-Server ist somit auch unter Windows immer in Reichweite.

Der SSH/SFTP-Server erscheint in Windows wie ein Netzwerklaufwerk.

Der SSH/SFTP-Server erscheint in Windows wie ein Netzwerklaufwerk.

Die Inhalte des SSH/SFTP-Shares mountet Win-sshfs transparent in Windows.

Die Inhalte des SSH/SFTP-Shares mountet Win-sshfs transparent in Windows.

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Heises neue 2-Klick-Social-Media-Integration Shariff für WordPress http://linuxundich.de/webhosting/heise-2-klick-social-media-integration-shariff-wordpress/ http://linuxundich.de/webhosting/heise-2-klick-social-media-integration-shariff-wordpress/#comments Wed, 17 Dec 2014 19:00:31 +0000 http://linuxundich.de/?p=27504 Weiterlesen

Heises neue 2-Klick-Social-Media-Integration Shariff für WordPress ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Als Heise vor über drei Jahren seine 2-Klick-Lösung für mehr Datenschutz mitsamt dem Quelltext und einem WordPress-Plugin vorstellte, gab es eigentlich keine deutschsprachige Nachrichtenseite und kein Blog, das nicht über das Thema berichtete. Endlich gab es eine leicht zu implementierende Lösung die obligatorischen Buttons für Facebook, Twitter und Co. auf Webseiten einzubetten, ohne dass der Browser die schweren JavaScript-Brocken der Dienste bei jedem Seitenaufruf mit ausführen muss und somit auch einiges über das Surfverhalten des Benutzers Preis gibt. Heute stolpert man beim Surfen durchs Netz noch immer über die Heise-Lösung, allerdings deutlich seltener wie zu Zeiten des ersten Hypes.

Bei vielen Webmastern ist der Datenschutzgedanke inzwischen in den Hintergrund getreten und die Social-Media-Buttons wieder auf der Webseite gelandet. Andere Webseitenbetreiber haben aber auch in den letzten Jahren dazugelernt und lassen die Buttons weiterhin außen vor, setzen aber auf selbst gebaute Alternativen zu Heises 2-Klick-Buttons oder binden andere Social-Media-Plugins ein. Für Facebook gibt es unzählige solche Lösungen, ich für meinen Teil hatte mich nach einigen Testläufen für den SocialMediaEnhancer entschieden. Das Plugin fügt schlichte Buttons für Google+, Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterst oder auch Xing ein, ohne dass JavaScript benötigt wird.

Nun hat Heise im Dezember aber nachgelegt und mit Shariff einen Nachfolger für die 2-Klick-Buttons losgelassen. Die Technik ist auch schon auf der Heise-Seite im Einsatz, so könnt ihr selber einen ersten Eindruck machen. Der Code zu Shariff liegt auch wieder offen und kann von GitHub geladen werden. Shariff lässt sich daher sehr gut in eigene Projekte integrieren. Für Blogger, die mit WordPress arbeiten, gibt es bereits auch schon zwei Shariff-Plugins: Shariff und Shariff-Sharing, wobei Shariff-Sharing direkt von Heise-Entwickler Yannik Ehlert stammt.

Shariff lässt sich über das WordPress-Backend konfigurieren oder direkt in Template integrieren.

Shariff lässt sich über das WordPress-Backend konfigurieren oder direkt in Template integrieren.

Shariff bindet Facebook, Twitter, Google+ und Co. ohne JavaScript in Webseiten ein.

Shariff bindet Facebook, Twitter, Google+ und Co. ohne JavaScript in Webseiten ein.

Ich habe beide Plugins mit Erfolg hier im Blog kurz getestet, die Unterschiede sind im Endeffekt nicht sonderlich groß. Beide Plugins lassen sich über das Backend von WordPress sehr einfach konfigurieren und aktivieren. Ihr habt die Wahl zwischen verschiedenen Stilen und könnt auswählen, welche Netzwerke angezeigt werden sollen. Allerdings lässt sich das “Original” nicht frei im Template platzieren. Ihr habt nur die Möglichkeit die Buttons vor oder nach dem Artikel einzublenden.

// Shariff mit Standardeinstellungen...
<?=do_shortcode('[[shariff backend="on"]]')?>
// Shariff mit in weiß und mit Facebook, Twitter und Google+...
<?=do_shortcode('[[shariff theme="white" services="facebook|twitter|googleplus" backend="on"]]')?>
// Beispiel aus der content-single.php meines Templates...
<div class="social-info">
<h2>Das war interessant? Sag es weiter!</h2>
<div id="shariff-text"><p>Dieser Beitrag hat dir gefallen? Teile ihn mit deinen Freunden, Danke!</p></div>
<div id="shariff-social-buttons">
<?=do_shortcode('[[shariff services="facebook|twitter|googleplus" backend="on"]]')?>
</div>
<div style="clear:left"></div>
</div><!-- end social-info -->

Shariff”-ohne-Sharing” hingegen bietet mit den den obigen Shortcodes auch die Option die Buttons an einer beliebigen Stelle einzubauen — so habt ihr deutlich mehr Kontrolle über das Geschehen, demzufolge ist das Plugin auch bei mir Favorit. Für das Shariff-Plugin von Heise habe ich für diese Funktion einen Feature-Request eingereicht. Eine Übersicht über alle Argumente findet ihr auf der Homepage des Entwicklers. Die Buttons lassen sich selbstverständlich auch per CSS an das eigene Design anpassen.

Heises neue 2-Klick-Social-Media-Integration Shariff für WordPress ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Bewerbungen und Lebensläufe mit LaTeX und Moderncv gestalten http://linuxundich.de/gnu-linux/bewerbungen-lebenslaufe-mit-latex-und-moderncv-gestalten/ http://linuxundich.de/gnu-linux/bewerbungen-lebenslaufe-mit-latex-und-moderncv-gestalten/#comments Wed, 17 Dec 2014 10:49:14 +0000 http://linuxundich.de/?p=27408 Weiterlesen

Bewerbungen und Lebensläufe mit LaTeX und Moderncv gestalten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Eine ordentliche Bewerbung mitsamt Anschreiben und Lebenslauf zu schreiben ist eine Wissenschaft für sich. Wie soll man das Anschreiben verfassen? Intensiv auf die geforderten Eigenschaften eingehen? Hauptsächlich über sich und seine Leistungen schreiben? Sich möglichst kurz fassen? Oder doch ausführlich auf zwei Seiten schildern, warum gerade ich perfekt auf die ausgeschriebene Stelle passe. Nun bin ich sicherlich kein Bewerbungs-Profi, der euch beim Schreiben der perfekten Bewerbung helfen kann, allerdings hilft euch LaTeX dabei eure Bewerbung ansprechend zu gestalten. Mit der LaTeX-Klasse Moderncv fällt das gar nicht mal so schwer.

In meinen ersten Artikel zu Bewerbungen mit LaTeX bin ich eher auf die Werkzeuge für das Erstellen einer LaTeX-Bewerbung unter Linux eingegangen und weniger auf das LaTeX-Template selber, das möchte ich jetzt mit der Vorstellung von Moderncv nachholen. Moderncv ist eine speziell für Bewerbungen und Lebensläufe entwickelte LaTeX-Klasse, die nach wie vor noch aktualisiert wird. Die letzten Änderungen im Changelog vom April 2013 sind zwar auch nicht mehr ganz taufrisch, allerdings dreht sich die LaTeX-Welt auch nicht gerade mit rasanter Geschwindigkeit.

moderncv-anschreiben moderncv-lebenslauf1 moderncv-lebenslauf2

Moderncv gibt euch eine Reihe von verschiedenen Layouts und Gestaltungsmöglichkeiten an die Hand, die ihr aus dem Template in eure persönlich gestaltete Bewerbung übernehmen könnt. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten von Moderncv liefert euch ein Blick in das Examples-Verzeichnis. Mir persönlich gefällt die Vorlage Oldstyle-Grey mit ein paar farbigen Aktzenten am besten. Ich habe das Template daher für meine Zwecke noch ein wenig angepasst und Elemente der anderen Bewerbungs-Vorlagen übernommen.

Um mit Moderncv nun eure Bewerbung mitsamt Anschreiben und Lebenslauf gestalten zu können, müsst ihr die LaTex-Umgebung mitsamt der Moderncv-Klasse und am besten einem einfachen LaTeX-Editor installieren — Im Endeffekt funktioniert jeder Texteditor, ich empfehle für den Einstieg allerdings Gummi, da der Editor eure Änderungen an der TEX-Datei immer sofort in das Ergebnis umrechnet. Ordentliche Distributionen wie Arch Linux oder Debian und seine Kinder wie Ubuntu oder Linux Mint bringen in ihren Paketquellen alles nötige mit. Wer mit einem Windows arbeitet, der muss deutlich mehr Arbeit inverstieren.

Mit Gummi seht ihr Änderungen am LaTeX-Code umgehend auch im Dokument.

Mit Gummi seht ihr Änderungen am LaTeX-Code umgehend auch im Dokument.

LaTex, Gummi und Moderncv installieren

Installation unter Ubuntu, Linux Mint oder Debian

Ubuntu und Co. enthalten LaTex und Gummi in den herkömmlichen Paketquellen. Moderncv findet sich im Paket texlive-latex-extra, für Eigenarten der deutschen Sprache braucht es texlive-lang-german.

$ sudo apt-get install gummi texlive texlive-lang-german texlive-latex-extra

Installation unter Arch und Derivanten wie Manjaro

Gummi und LaTeX bekommt ihr in Arch über die normalen Paketquellen. Für Moderncv müsst ihr allerdings das AUR aktivieren und über dieses dann mit texlive-moderncv die Bewerbungsklasse installieren.

$ sudo pacman -S gummi texlive-core
$ pacaur -S texlive-moderncv

MiKTeX mit TeXnicCenter unter Windows installieren

Für Windows-Anwender gibt es keine zentralen Paketquellen, aus denen man LaTeX und einen passenden Editor installieren könnte. Mit der TeX-Distribution MiKTeX und dem TeXnicCenter fällt der Einstieg dennoch relativ leicht. Für die Installation eurer LaTeX-Umgebung unter allen Windows 7 oder 8 ladet ihr euch den MiKTeX-Installer aus dem Netz. Beachtet, dass es neben der 32-Bit-Version in den Recommended Download in den Other Downloads auch eine 64-Bit-Variante von MiKTeX gibt. Der Installations-Assistent stellt euch viele Fragen, im Endeffekt müsst ihr einfach nur immer wieder auf Weiter klicken und nichts an den Voreinstellungen ändern.

Eure Bewerbung in TeXnicCenter mit MiKTeX und dem FoxIt Reader 6 unter Windows 7.

Eure Bewerbung in TeXnicCenter mit MiKTeX und dem FoxIt Reader 6 unter Windows 7.

Liegt MiKTeX auf der Festplatte müsst ihr euch noch um einen LaTeX-Editor kümmern. Wieder gilt, dass eigentlich auch ein simpler Editor wie Notepad reichen würde, allerdings fehlt diesem doch einiges an Komfort und es ist auch nicht möglich direkt aus dem Editor das Kompilieren des TeX-Dokuments zu starten. Unter Windows würde daher zum TeXnicCenter greifen. Den quelloffenen Editor müsst ihr euch lediglich aus dem Netz laden und euch auch wieder durch die Installationsroutine klicken. Lasst die Installationsart auf Typical und ändert auch hier wieder an den Voreinstellungen des Setups nichts.

Nach der Installation ruft ihr TeXnicCenter auf und wählt im Einrichtungsdialog die Option TeXnicCenter für die Verwendung von MiKTeX konfigurieren. Zudem könnt ihr noch den Pfad zu eurem PDF-Betrachter angeben. Ich für meinen Teil nutze unter Windows dafür meist den Foxit Reader oder Sumatra PDF. Dieser liesse sich zudem auch noch deutlich besser in das TeXnicCenter integrieren. Danach könnt ihr die obige lebenslauf-anschreiben-moderncv-1.0.zip in ein Verzeichnis entpacken und die enthaltene TEX-Datei in TeXnicCenter öffnen. Zum Erzeugen eurer PDF-Bewerbung wählt ihr oben in der Menüleiste die Option LaTeX -> PDF. Sie bewirkt, dass TeXnicCenter direkt eine PDF-Datei erzeugt, die es dann auf Wunsch auch gleich in einem Dokumentenbetrachter öffnet.

MiKTeX holt sich beim Bauen des LaTeX-Dokuments fehlende Klassen aus dem Netz.

MiKTeX holt sich beim Bauen des LaTeX-Dokuments fehlende Klassen aus dem Netz.

Das Erzeugen des Dokuments stößt ihr in TeXnicCenter unter Ausgabe | Aktives Dokument | Erstellen oder mit der Tastenkombination [Strg]+[F7] an. Alternativ lasst ihr mit Ausgabe | Aktives Dokument | Erstellen und Betrachten oder mit [Strg]+[Umschalt]+[F5] das Dokument bauen und gleich im Betrachter öffnen. Starter ihr zum ersten mal den Build-Prozess wird sich MiKTeX noch zahlreiche LaTeX-Klassen aus dem Netz holen müssen — Darunter eben auch Moderncv für euren Lebenslauf. Dies funktioniert alles automatisch, ihr müsst nur ein wenig Geduld haben.

Bewerbung mit Moderncv erstellen

Nun ist eigentlich schon alles fertig eingerichtet. Entpackt die oben verlinkte lebenslauf-anschreiben-moderncv-1.0.zip und öffnet die lebenslauf-anschreiben-1.0.tex in Gummi, dem TeXnicCenter oder dem von euch bevorzugtem Editor. Anschließend ersetzt ihr das bewerbungsbild.png gegen euer Bewerbungsfoto und tauscht die unterschrift.png gegen eure eingescannter Unterschrift aus. Solltet ihr eine von Hand unterschriebene Papierbewerbung erstellen wollen, dann nehmt aus dem closing-Bereich die vspace-Anweisungen und den includegraphics-Befehl raus.

\closing{Mit freundlichen Grüßen,
\vspace{0,2cm} \\
\includegraphics[width=4.5cm]{unterschrift.png} \\
\vspace{-1,5cm}
}

Es ist ja an euch eure Bewerbung zu gestalten. Wer noch nie mit LaTeX gearbeitet hat, der steht nun natürlich ein wenig wie der Ochs vorm Berg. Mit ein wenig Kombinationsgabe könnt ihr allerdings schnell erkennen, wo ihr etwas ändern dürft und sollt und welche LaTeX-Befehle ihr besser unangetastet lasst. In Bereichen wie etwa der Anschrift müsst ihr selbstverständlich eure Adresse eingeben. Mit dem Prozentzeichen % auskommentierte Zeilen könnt ihr durch Löschen des Zeichens wieder aktivieren. Moderncv bringt die Möglichkeit soziale Profile wie etwa Twitter oder GitHub im Adressbereich zu nennen.

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%%% Hier anpassen
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%%% Persönliche Daten, Anschrift
%%%
\name{Hans}{im Glück}
\title{M.Sc.
} % optional, remove / comment the line if not wanted
\address{Glücksstr. 13}{55444 Glücksdorf}{Deutschland \medskip}% optional, remove / comment the line if not wanted; the "postcode city" and "country" arguments can be omitted or provided empty
\phone[mobile]{+49~(176)~111~2222} % optional, remove / comment the line if not wanted; the optional "type" of the phone can be "mobile" (default), "fixed" or "fax"
\phone[fixed]{+49~(765)~1234~5678}
%\phone[fax]{+3~(456)~789~012}
\email{hglueck@bsp.de} % optional, remove / comment the line if not wanted
% \homepage{www.johndoe.com} % optional, remove / comment the line if not wanted
% \social[linkedin]{john.doe} % optional, remove / comment the line if not wanted
% \social[twitter]{jdoe} % optional, remove / comment the line if not wanted
% \social[github]{jdoe} % optional, remove / comment the line if not wanted
% \extrainfo{optional} % optional, remove / comment the line if not wanted

Anschließend geht es mit eurem Anschreiben weiter. Dieses gebt ihr zwischen den LaTeX-Kommandos makelettertitle und makeletterclosing ein. Wer keine besonderen Formatierungen oder Elemente benutzen muss oder möchte, der kann hier einfach seinen Text wie in einer Textverarbeitung runtertippen. Ein doppelter Return, also eine Leerzeile im TeX-Code, ergibt einen neuen Absatz im PDF-Dokument. Anrede und Grußformel fügt LaTeX automatisch ein, den Text könnt ihr allerdings auch im opening und closing-Abschnitt ändern. Ansonsten müsst euch also wirklich nur um den Text kümmern — dabei sind selbstverständlich die üblichen Fehler wie Standardtexte, Rechtschreibfehler oder zu viel Blabla zu vermeiden.

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%%% Hier anpassen
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%%% Anschreiben
%%%

\recipient{Max Mustermann AG}{Personalwesen \\ Hans-Beispiel-Straße 2 \\ 55555 Beispielhausen}

\date{\today}
\opening{Sehr geehrter Damen und Herren,}
\closing{Mit freundlichen Grüßen, \vspace{0,3cm} \\ \includegraphics[width=4.5cm]{unterschrift.png} \vspace{-1,0cm}
}
%\enclosure[Anhänge]{Lebenslauf, Zeugnisse} % use an optional argument to use a string other than "Enclosure", or redefine \enclname
\makelettertitle

%%% Hier folgt euer Anschreiben

\bigskip
\makeletterclosing

Nach dem Anschreiben baut ihr euren Lebenslauf. Eine section beginnt jeweils einen neuen Abschnitt mit cventry gebt ihr dann nach und nach die entsprechenden Punkte an. In das erste Argument gehört das Datum, im Falle der Ausbildung gebt ihr dann den erworbenen Titel an, danach geht es weiter mit der Ausbildungsstätte, der Note und schließlich einer kurzen Beschreibung. Die Argumente 3 bis 6 könnt ihr ausfüllen, die Felder dürfen allerdings auch leer bleiben. Bei einem akademischen Lebenslauf würde ich auf die erste Seite des Lebenslaufs auch die Inhalte und Noten von Studien-, Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit aufführen. Am Ende bewirkt ein newpage einen manuellen Seitenumbruch.

\section{Ausbildung}
% arguments 3 to 6 can be left empty
\cventry{10/04--05/05}{Master}{Karl Tux Institut für Technologie}{}{\textit{Note: 1,1}}{Pinguinkunde, Hauptfächer Prokrastination und Bummelei I, Celebrare maximus und systematische Zeitverschwendung.}
\cventry{10/97--05/03}{Bachelor}{Universität Tuxhausen}{}{\textit{Note: 1,0}}{Biologie, Aenean leo ligula, porttitor eu, consequat vitae, eleifend ac enim. Aliquam lorem ante.}
\cventry{10/96--07/02}{Abitur}{Hans Pinguin Gymnasium}{Tuxdorf}{\textit{Note: "`sehr gut"'}}{Allgemeine Hochschulreife, Technisches Gymnasium}

\section{Masterarbeit}
[...]

\section{Bachelorarbeit
}
[...]

\newpage

Eure beruflichen Stationen, Praktika und sonstige Aktivitäten folgen dann im weiteren Verlauf des Lebenslaufens im selben Stil. Auch hier würde ich zu jedem Eintrag immer auch eine kurze Beschreibung der Tätigkeit anfügen. Dazu steht euch jeweils das letzte Argument des cventry zur Verfügung. Dessen Inhalt wird immer in kleiner Schrift unter dem jeweiligen Eintrag eingefügt. So bekommt der Personaler auch immer gleich die Information, was ihr bei dieser Station in eurem Leben eigentlich gemacht habt.

Hoffentlich bekommt unser Hans im Glück bald einen Job -- und ihr auch!

Hoffentlich bekommt unser Hans im Glück bald einen Job — und ihr auch!

Im unteren Teil folgen dann die üblichen Qualifikationen wie Sprachkenntnisse, IT-Wissen und sonstiges Wissen oder Weiterbildungen. cvitem fügt dabei eine durchgehende Zeile ein, mit cvitemwithcomment könnt ihr einen Kommentar in einer zweiten Spalte abtrennen, mit cvdoubleitem habt ihr dann die Möglichkeit Inhalte in zwei Spalten zu organisieren. Schaut euch am besten die im Template gezeigten Beispiele an und überlegt dann, wie ihr euren eigenen Lebenslauf in dieses Format bringen könnt.

Ganz am Ende hättet ihr nun die Möglichkeit mit BibTeX eure Publikationen einzubinden, was allerdings wohl die wenigstens von euch brauchen sollten, von daher übergehe ich diesen Teil.

\section{Sprachen}
\cvitemwithcomment{Deutsch}{Muttersprache}{}
\cvitemwithcomment{Englisch}{Verhandlungssicher}{TOEFL iBT: 120 Punkte}

\section{IT-Kenntnisse}
\cvdoubleitem{Betriebssysteme}{Windows, Linux}{Programmieren}{Java, C, Python}
\cvdoubleitem{Office}{Microsoft Office, LibreOffice}{CAD}{SolidWorks}
\cvdoubleitem{Mathematik}{OriginPro, Maple}{Textsatz}{\LaTeX}

\section{Referenzen}
\cvitem{Prof. Dr.-Ing. habil. Tom Tuxer}{Fraunhofer Institut für Pinguinkunde, tom.tuxer@pingu.edu, (098)~7654~321
}

Schreibt ihr eure Bewerbung unter Linux mit Gummi, dann finde ich es sehr angenehm, dass man jederzeit den Code und das fertige PDF-Dokument im Auge hat. Änderungen am LaTeX-Code erscheinen nach wenigen Augenblicken in der rechten Seite des Programmfensters. Gerade als Einsteiger seht ihr so nach jeder Änderung, ob ihr auch wirklich alles richtig gemacht habt. Von daher möchte ich gerade Einsteigern diesen Editor ans Herz legen.

Solltet ihr noch weitere Fragen zu Moderncv und dem Schreiben einer Bewerbung mit LaTeX haben, dann möchte ich euch die Seiten von Frank Lanitz und einen Beitrag von Daniel Tibi aus der Linux User ans Herz legen. Besonders Daniel geht sehr ausführlich auf Moderncv ein und nimmt euch beim Erstellen eures Lebenslaufs von Anfang an komplett an die Hand, sodass ihr nicht einmal ein schon vorbereitetes Template benötigen würdet.

Bewerbungen und Lebensläufe mit LaTeX und Moderncv gestalten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Yatse-Update auf 5.0.0 mit Material Look, in Zukunft kein Support für Android 2.x/3.x http://linuxundich.de/android/yatse-5-0-material-look-android-ics-plus/ http://linuxundich.de/android/yatse-5-0-material-look-android-ics-plus/#comments Mon, 15 Dec 2014 08:15:04 +0000 http://linuxundich.de/?p=27388 Weiterlesen

Yatse-Update auf 5.0.0 mit Material Look, in Zukunft kein Support für Android 2.x/3.x ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Nach und nach bekommen dir von mir am meisten genutzten Android-Apps mit Material Design einen neuen Anstrich verpasst. Seit Anfang Dezember ist dies schon bei der Tiny-Tiny-RSS-App der Fall, Reddit Sync beherrscht den Look ebenso und nun hat auch die XBMC/Kodi-App Yatse nachgezogen. Am Wochenende gab es ein großes Update auf die Version 5.0, das eben das neue Aussehen mitbringt. Das Update wird allerdings nicht alle Android-User glücklich machen: Die neue Version benötigt mindestens Android 4.0, wer die App auf einem Handy mit 2.x oder einem Tablet mit Android 3.x einsetzen möchte, der steht jetzt vor verschlossenen Türen. Immerhin sind noch knapp 10 Prozent aller aktiven Android-Geräte mit diesen Versionen unterwegs.

Auch wenn ich meinen mit OpenELEC ausgestatteten Raspberry Pi dank CEC und einem entsprechenden CEC-tauglichen HDMI-Kabel meist mit der Fernbedienung meines Fernsehers steuere, kommt die Yatse-App auch immer wieder zum Einsatz. So kann man beispielsweise XBMC/Kodi einen Video abspielen lassen, während man auf dem Handy schon den nächsten Film heraussucht. Praktisch ist auch die Möglichkeit Inhalte vom Handy auf das Mediacenter weiterzuleiten oder den umgekehrten Weg zu gehen: Videos vom Mediacenter auf ein Tablet streamen zu lassen. So kann man einen Film im Wohnzimmer anfangen und dann in einem beliebigen Raum fortsetzen.

yatse-kodi-xbmc1 yatse-kodi-xbmc2 yatse-kodi-xbmc3 yatse-kodi-xbmc4 yatse-kodi-xbmc5 yatse-kodi-xbmc6

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OpenVPN der Uni Karlsruhe aka KIT mit Manjaro Linux einrichten http://linuxundich.de/gnu-linux/openvpn-uni-karlsruhe-kit-manjaro-einrichten/ http://linuxundich.de/gnu-linux/openvpn-uni-karlsruhe-kit-manjaro-einrichten/#comments Sat, 13 Dec 2014 19:04:11 +0000 http://linuxundich.de/?p=27371 Weiterlesen

OpenVPN der Uni Karlsruhe aka KIT mit Manjaro Linux einrichten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Vor einigen Jahren boten die meisten Universitäten nur ein proprietäres Juniper- oder Cisco-VPN zur Einwahl ins Uni-Netz an — wenn überhaupt. Für Linux-Anwender bedeutete dies, dass man sich meist nur mit Notlösungen und Bastelarbeiten ins VPN einloggen konnte. Inzwischen haben viele Uni-Rechenzentren aber ein Einsehen und bieten auch ein OpenVPN an, so auch das Steinbuch Centre for Computing der Uni Karlsruhe aka KIT. Auf der Hilfe-Seite bietet das Rechenzentrum eine Reihe von Tipps zum Einrichten des OpenVPNs mit Debian, Fedora oder Ubuntu an, bei einem Manjaro-Linux ist es aber damit noch nicht getan.

Wer mit einem Manjaro Linux auf dem Rechner die verschiedenen angebotenen scc.ovpn Konfigurationsdateien ausprobiert, der bekommt nur eine Reihe von Fehlermeldungen zu Gesicht — zu einem Verbindungsversuch kommt es erst gar nicht. Entweder fehlt das Zertifikat deutsche-telekom-root-ca-2.pem oder es scheitert am Fehlen des Skripts /etc/openvpn/update-resolv-conf. Bei erster Fehlermeldung habt ihr euch die falsche Konfigurationsdatei besorgt, die Zweite lässt sich relativ einfach mit dem Arch-Linux-Wiki lösen.

Verbindungsaufbau zum OpenVPN scheitert

$ sudo openvpn scc.ovpn
Sat Dec 13 19:12:26 2014 DEPRECATED OPTION: --tls-remote, please update your configuration
Options error: --ca fails with '/etc/ssl/certs/deutsche-telekom-root-ca-2.pem': No such file or directory
Options error: Please correct these errors.
Use --help for more information.

$ sudo openvpn scc.ovpn
Options error: --up script fails with '/etc/openvpn/update-resolv-conf': No such file or directory
Options error: Please correct this error.
Use --help for more information.

Bei Manjaro (und vermutlich auch bei Arch selber und den anderen Arch-Derivaten wie Antergos oder Netrunner) müsst ihr nun ein wenig mehr Arbeit investieren. Ist diese allerdings einmal getan, funktioniert der VPN-Zugang ohne Probleme. Installiert daher nun das Paket Openresolv aus den Paketquellen und spielt dann das im Arch-Wiki verlinkte Skript update-resolv-conf.sh ein. Zum Abschluss besorgt ihr euch noch die OpenVPN-Konfiguration für Debian Jessie und Ubuntu ab 13.10, damit sollte der VPN-Zugang dann eigentlich stehen.

OpenVPN der Uni-Karlsruhe einrichten

### Openresolv aus den Paketquellen installieren...
$ sudo pacman -S openresolv

### Resolv-Skript herunterladen und nach /etc/openvpn schieben...
$ wget https://raw.githubusercontent.com/masterkorp/openvpn-update-resolv-conf/master/update-resolv-conf.sh
$ sudo mv update-resolv-conf.sh /etc/openvpn/update-resolv-conf
$ sudo chmod +x /etc/openvpn/update-resolv-conf

### VPN-Konfiguration herunterladen und testen...
$ wget http://www.scc.kit.edu/scc/sw/openvpn/linux/scc.ovpn
$ sudo openvpn scc.ovpn
Sat Dec 13 19:14:25 2014 OpenVPN 2.3.6 x86_64-unknown-linux-gnu [SSL (OpenSSL)] [LZO] [EPOLL] [MH] [IPv6] built on Dec 2 2014
Sat Dec 13 19:14:25 2014 library versions: OpenSSL 1.0.1j 15 Oct 2014, LZO 2.08
Enter Auth Username: *****
Enter Auth Password: *******
Sat Dec 13 19:14:31 2014 NOTE: the current --script-security setting may allow this configuration to call user-defined scripts
...

Funktioniert der OpenVPN-Zugang zur Uni Karlsruhe über den Openvpn-Kommando im Terminal, könnt ihr die Verbindung natürlich auch im Networkmanager einrichten. Öffnet dazu unter Menü | Einstellungen die Netzwerkverbindungen und fügt eine neue Verbindung hinzu. Als Verbindungungstyp lasst ihr eine Gespeicherte VPN-Konfiguration importieren, hier wählt ihr wieder die zuvor abgespeicherte scc.ovpn-Datei des Terminal-Tests aus. Nun gebt ihr der Verbindung einen ordentlichen Namen und gebt eure Zugangsdaten ein. Anschließend ruft ihr die Verbindung dann über das Netzwerk-Icon im Panel auf.

Die Konfigurationsdatei scc.ovpn könnt ihr in den Networkmanager importieren.

Die Konfigurationsdatei scc.ovpn könnt ihr in den Networkmanager importieren.

Wer möchte gibt der Verbindung einen sprechenden Namen und trägt die Zugangsdaten fest ein.

Wer möchte gibt der Verbindung einen sprechenden Namen und trägt die Zugangsdaten fest ein.

Anschließend baut ihr den Zugang zum OpenVPN des KIT bequem über den Networkmanager auf.

Anschließend baut ihr den Zugang zum OpenVPN des KIT bequem über den Networkmanager auf.

(Bildquelle: Norlando Pobre, Flickr, CC-BY)

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Deutschsprachige Webseite zu Manjaro Linux online http://linuxundich.de/gnu-linux/deutschsprachige-webseite-zu-manjaro-linux-online/ http://linuxundich.de/gnu-linux/deutschsprachige-webseite-zu-manjaro-linux-online/#comments Fri, 12 Dec 2014 14:27:55 +0000 http://linuxundich.de/?p=27353 Weiterlesen

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Linux-Distributionen unterliegen ja einer gewissen Mode. Früher war laut DistroWatch einmal Suse die Distribution der Wahl, dann drehte Debian kräftig auf, bis Ubuntu und dann Linux Mint an die Spitze rauschten. Die Präzision dieser Zahlen mal außer acht gelassen: Die Linux-Welt ist in ständiger Bewegung und zahlreiche Linux-Anwender betreiben mit Distro-Hopping einen regelrechten Sport. Aktuell sind Arch Linux und seine Derivate wie Netrunner, Antergos oder Manjaro auf einem aufsteigenden Ast. Die offizielle deutsschprachige Seite manjaro-linux.de könnte in Zukunft dabei helfen die Distribution zu noch größerer Beliebtheit zu verhelfen.

Manjaro hat wie Arch Linux den Vorteil, dass es sich im eine Rolling-Release-Distribution handelt. Manjaro packt allerdings einen grafischen Installer in das System und baut Installationsmedien mit Xfce oder KDE als Desktopumgebung. Gewürzt wird das Ganze mit grafischen Tools für die Paketverwaltung, Multimedia-Codecs und proprietären Treibern, sodass auch Arch-Einsteiger schnell zurechtkommen sollten. Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Arch und Manjaro erklärt euch die deutsche Manjaro-Seite.

Zudem betreibt Manjaro Linux seine eigenen Paketquellen, sodass ein Problem bei Arch Linux nicht auch gleich direkt Manjaro betreffen muss. In die Stable-Repositories werden nur Pakete aufgenommen, die von den Entwicklern getestet und für gut befunden wurden. Wer möchte kann auf eigene Gefahr allerdings auch die Testing- oder gar Unstable-Repos aktivieren, in die Arch-Pakete deutlich früher übernommen werden. Mit Unstable währt ihr somit sehr nah am Puls von Arch Linux dran, die Verzögerung zwischen der Veröffentlichung eines Pakets bei Arch und der Übernahme in die Manjaro-Quellen beträgt in etwa zwei Tage.

Manjaro XFCE Edition 0.8.11

manjaro-xfce1 manjaro-xfce2 manjaro-xfce3 manjaro-xfce4

Neben der Homepage kümmert sich das deutsche Manjaro-Team allerdings auch um die Pflege und den fortwährenden Ausbau der deutschsprachigen Seiten des Manjaro-Wikis. Das Team arbeitet mit Hochdruck an der Übersetzung der englischsprachigen Beiträge und um die Erstellung von neuen Seiten, die vor allem für die deutschsprachigen Manjaro-Benutzer von Relevanz sein dürften. Bei Fragen zu Manjaro könnt ihr euch an das deutsche Manjaro-Forum wenden, dort solltet euch eigentlich freundlich geholfen werden können.

Meine fünf Euro-Cent: Manjaro liefert in meinen Augen KDE und Xfce fast perfekrt vorkonfiguriert aus. Beide Desktops sehen klasse aus und funktionieren auch auf älteren Rechnern schnell genug — wobei mein Ältestster auch schon über einen Intel Core i3 verfügt. Die Rolling-Release-Updates von Arch Linux sind für Anwender, die gerne über aktuelle Software verfügen ein wahrer Segen. Das Screening von Manjaro dämpft etwaige Seiteneffekte ab, sodass ihr eigentlich keine Probleme mit Updates haben sollte — auch bei Arch selber sind diese nur selten.

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Neues von Alexander “Rette deine Freiheit” Lehmann: Wir Lieben Überwachung http://linuxundich.de/politik/neues-von-alexander-rette-deine-freiheit-lehmann-wir-lieben-uberwachung/ http://linuxundich.de/politik/neues-von-alexander-rette-deine-freiheit-lehmann-wir-lieben-uberwachung/#comments Thu, 11 Dec 2014 19:41:41 +0000 http://linuxundich.de/?p=27345 Weiterlesen

Neues von Alexander “Rette deine Freiheit” Lehmann: Wir Lieben Überwachung ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY 4.0. Weitere Informationen und News findet ihr auf Google+, Facebook oder Twitter. Sollte dir hat dieser Beitrag gefallen haben, dann kannst du via Flattr oder mittels Bitcoin 1Jm1CqCpYUxmrxJuy2LGveLkSWieLvNJJN spenden.

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Der Name Alexander Lehmann sagt euch nichts? Spätestens bei Rette deine Freiheit sollte es aber bei euch ein klein wenig klingeln. Von Alexander gibt es mit Wir Lieben Überwachung ein neues Video zur Sammelwut der Geheimdienste, das mit Sicherheit die nächsten Tage durchs Internet ziehen wird. Ihr könnt ihn übrigens bei seiner Arbeit unterstützen. Für die Vertonung seines Videos mit einem englischen Sprecher sammelt er lässt er den digitalen Klingelbeutel herumgehen.

Der größte Überwachungsskandal der Geschichte: Neben jedem Bürger, dessen Daten irgendwann einmal durchs Netz geschickt werden, sind selbst Regierungen und ehemals mächtige Politiker Opfer der illegalen menschenrechtsbrechenden Sammelwut der Geheimdienste.

Doch wie kommt es dass nach Bekanntwerden nichts passiert?

Ganz einfach, wir lieben Überwachung!

So sehr, dass wir statt Veränderung einzufordern, jubelnd dem nächsten Geheimdienstausbau entgegenfiebern, oder ihn zumindest schulterzuckend hinnehmen. Wir alle profitieren von Überwachung. Und wer noch anderer Meinung ist: Es gibt 7 sehr gute Gründe warum auch du Überwachung lieben solltest.

#WirLiebenÜberwachung

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