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Popcorn Time bleibt mit der Version 0.2.8 weiter am Ball

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Die Geschichte rund um Popcorn Time bleibt nach wie vor sehr spannend. Nachdem das auf BitTorrent basierende Videostreaming-Tool einen heißen und vielerorts verbloggten Start hingelegt hat, wurde es ein kleines wenig stiller, seitdem die ursprünglichen Popcorn-Time-Entwickler das Handtuch geworfen und die Weiterentwicklung des Projekts eingestellt haben. Da das Programm jedoch unter einer Open-Source-Lizenz entwickelt wurde, geht es inzwischen mit Popcorn Time wieder weiter. Auf der Homepage der Anwendung lässt sich jetzt die Version 0.2.8 von Popcorn Time herunterladen — nach wie vor auch für Linux in Form eines fertig compilierten .tar.gz-Archivs.

Die neue Version ist besonders für User mit einem Arch-Linux-System interessant, da die Anwendung unter Arch Linux meinte komplett abstürzen zu müssen, wenn die ttf-ms-fonts auf dem System  installiert waren. Nach wie vor finden Archer Popcorn Time unter dem Eintrag popcorntime im Arch User Repository, die anderen Einträge des Programms im AUR sollten ihr in meinen Augen links liegen lassen. Weitere Neuerungen der Version 0.2.8 lassen sich im recht ausführlichen Changelog von Popcorn Time auf Github nachlesen.

Popcorn Time lädt hoch!

Nach wie vor muss man aber davor warnen sich seinen Hunger nach aktuellen Filmen über Popcorn Time zu stillen! Das Programm nutzt eben das P2P-Protokoll zum Streamen der Filme. Das was ihr runterlädt, ladet ihr auch zum Teil wieder hoch. Damit seid ihr in Deutschland nicht nur in einer Grauzone, sondern defintiv in einem schwarzen Bereich.

Popcorn Time zeigt nun wieder aus dem Netz ladbare Filme an.

Wenn sich doch auch Video-on-Demand-Dienste so einfach bedienen lassen würden.

Als Basis für das von Popcorn Time gelistete Angebote dient die Torrent-Seite YTS-Torrents. Es wäre fahrlässig zu glauben, dass GVU und Co. diese Torrents nun nicht besonders genau im Auge haben und ihre Spürhunde auf Nutzer dieser Torrents ansetzen. Wer Popcorn Time in Deutschland nutzt, der muss sich über eine Filesharing Abmahnung nicht wundern.

Watchever und Co. tun auch unter Linux

Von daher möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass sich die VoD-Dienste von Watchever, Maxdome und dem neu gestarteten Amazon Instant Video inzwischen auch recht problemlos unter Linux nutzen lassen, was leider lange Zeit nicht der Fall war. Dank Pipelight lassen sich so nun aber ganz legal Filme und Videos in den Browser streamen und mit einem Chromecast und einem Android-Handy oder -Tablet und den Watchever- oder Maxdome-Apps auch auf den Fernseher.

Watchever bietet als einziger VoD-Anbieter auch ordentliche Android-Apps an.

Autor: Christoph Langner

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2 Kommentare

  1. Fragt sich eher, wann sich ein Klon finden wird, der nicht auch hochlädt ;-)

  2. Die (der / das ?) PKGBUILD ist seit der neusten Version leider falsch. Man muss noch folgendes unter “# Program” hinzufügen:

    install -Dm744 package.nw “${pkgdir}/usr/share/${pkgname}/”

    @Martin: Ich hoffe nie, da es das komplette Prinzip von Torrents kaputt machen würde. ;)

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