Linux und Ich

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“Linux und Ich”-Community Angebot bei Tuxfarm

Linux und Ich-Community Angebot bei Tuxfarm

| 6 Kommentare

Vor einigen Monaten habe ich von Tuxfarm ein mit Kubuntu-Linux vorinstalliertes Laptop zum Testen bekommen. Nun hat Tuxfarm sein Angebot erweitert und bietet weitere Geräte an, so dass der Online-Shop für eine größere Zielgruppe interessant wird. Unter den neuen Geräten ist das günstige HP Compaq 615, das Tuxfarm für die Leser von LinuxUndIch.de zum Vorzugspreis anbietet. Besonders Interessant ist das Angebot, da HP/Compaq bis Ende Juli noch 50 Euro Cashback-Rabat anbietet.

Das Notebook gehört in die Einsteiger Business-Klasse. Spielereien oder eine riesige Performance braucht man von dem Gerät nicht zu erwarten, doch bei einem Preis von unter effektiv dreihundert Euro bekommt Ihr ein brauchbares und Linux-kompatibles Arbeitsgerät mit brauchbarer Leistung, die deutlich über der Performance der aktuell populären Netbooks liegt. Ubuntu Lucid Lynx 10.04 läuft mit Desktop-Effekte “Out-Of-The-Box” auf dem Compaq 615. Einzig für das WLAN muss über den Hardware-Assistenten (System -> Systemverwaltung -> Hardware-Treiber) der proprietäre Broadcom-Treiber nachinstalliert werden.

HP Compaq 615

Ein paar Worte zur Hardware. Im HP Compaq 615 steckt eine DualCore-CPU von AMD. Der AMD Athlon X2 ist für Notebooks konzipiert und macht deutlich mehr Dampf, als die in ähnlich preiswerten Netbooks oder “Pseudo-Notebooks” verbauten Recheneinheiten. Die ATI Radeon HD 3200 sollte für locker für Desktop-Effekte und auch für das eine oder andere 3D-Spiel reichen. Der Arbeitsspeicher des Notebooks wurde von Tuxfarm auf 3GB ausgebaut, so dass ein Auslagern des Arbeitsspeichers auf die SWAP-Partition unwahrscheinlich wird. Hier nochmal eine Übersicht über die Hardware…

  • CPU: AMD Athlon™ X2 Dual-Core Prozessor QL-66
  • Grafik: ATI Radeon HD 3200
  • Display: 15,6-Zoll, 16:9, LED-Hintergrundbeleuchtung, leider spiegelnd
  • Festplatte: 160GB SATA-Festplatte
  • Opt. Laufwerk: SATA DVD+/-RW SuperMulti DL LightScribe Laufwerk
  • Zus. RAM-Riegel: Kingston ValueRAM SO-DIMM 2 GB DDR2-800
  • Sonstiges: Kartenleser, Webcam mit 2 MP
  • Abmessungen: 37,18 x 25,43 x 3,20 cm (vorne)
  • Gewicht: 2,49kg

Tuxfarm bietet den HP Compaq 615 unter dem Namen Linux-Notebook Granit I für aktuell 379 Euro mit vorinstalliertem Kubuntu an. Das “Linux und Ich”-Community Angebot besteht aus dem HP Compaq 615 (ausgebaut auf 3GB) mit FreeDOS, ihr könnt/müsst also euer bevorzugtes Linux selber installieren.

Tuxfarm garantiert, dass sämtliche Hardware des Notebooks unter K/X/Ubuntu Lucid Lynx 10.04 ohne Basteleien funktioniert. Sollte es später einmal Probleme mit der Hardware und einer Ubuntu-Version geben, so findet Ihr im Wiki von Tuxfarm sicherlich schnell Abhilfe.

Der Clou an den Angebot ist die 50 Euro Cashback Aktion von HP. Wer bis 31. Juli 2010 (Ihr müsst euch also mit dem Kauf beeilen, das Einlösen des Cashback ist dann bis zum 15. August 2010 möglich) das Notebook kauft, der kann beim Hersteller “HP Compaq” 50 Euro in bar als “Cashback”-Aktion überwiesen bekommen. Dazu muss nur im Internet Name, Adresse, Seriennummer und Bankverbindung eingegeben werden. Außerdem muss die Rechnung hochgeladen werden (die Tuxfarm-Rechnung gibt es per PDF, also kein Problem).

Der Preis bei Tuxfarm ist definitiv günstig. Schaut man sich Amazon zum Vergleich an, so kostet das Compaq Notebook 615 dort aktuell 322,89 Euro. Allerdings ist dieses Gerät nur mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Ein passender 2GB-Riegel kostet im Handel rund 50 Euro.

  • Tuxfarm: Gerät 349€ + Versandkosten 9€ – 50€ Cashback = 308€ Endpreis
  • Amazon: Gerät 322,89€ + 2GB-RAM 50€ – 50€ Cashback = 322,89€ Endpreis

Sollte euch die Festplatte zu klein sein, oder braucht Ihr einen Ausbau des Arbeitsspeichers auf 4GB, so müsstet Ihr wieder auf bspw. Amazon zurückgreifen. Das Compaq Notebook 615 gibt es in zahlreichen Varianten, die alle dazu berechtigen die 50 Euro Cashback zu kassieren.

Bestellen könnt Ihr dieses Angebot nicht direkt im Tuxfarm-Shop, sondern nur über eine formlose E-Mail an info@tuxfarm.de. Fügt einfach eure Kontakt-Informationen der E-Mail bei, alles andere wird dann im Verlauf der Bestellung abgeklärt.

Autor: Christoph

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

6 Kommentare

  1. Was hat die Graka fürn Speicher?

    Gibt es bald auch mal eine Notebokk um die 500 mit Leistung und optisch ansprechend?
    So um die
    RAM 4GBDDR3
    Graka 512MB
    i3 Prozessor oder ähnlich

  2. Ob die mobile ATI-Karte so gut mit Linux kann?

    Ich habe da arge Zweifel. Die Firma ist für grauenhafte Treiber berüchtigt.

    • Die radeon- und radeohd-Treiber stammen nicht mehr von AMD (ATI). Zahlreiche Hersteller, die ihre Kisten mit Linux ausliefern (Lenovo, Dell) haben/hatten Rechner mit diesem Chipsatz im Angebot. Mit Lucid läuft die Karte laut diversen Berichten in Foren gut.

    • In meinem Dell Notebook ist ebenfalls eine mobile ATI Karte verbaut, ist allerdings eine HD 4550.
      Läuft unter ArchLinux out of the box mit dem catalyst Treiber.
      Ich war auch überrascht.
      Und die Energiesparfunktionen sind beim catalyst besser als beim freien Treiber.

      Aber man liest bezüglich der Funktionalität auch viel gegenteiliges. Das muss auch gesagt sein.

    • Ich schreibe gerade auf einem HP Compaq 615. Habe das Teil schon eine Weile, läuft sowohl mit den freien als auch den proprietären ATI-Treibern ohne Probleme (sowohl unter 9.10 Karmic als auch 10.04 Lucid). Mit den unfreien Treiber fluppt es IMHO sogar besser, vorallem wenn man mal einen Monitor anschließen will.

  3. Also ich muss noch was zu ATI Treibern loswerden.
    Wenn man die Konkurrenz Nvidia deren Treiber vergleich mit deren von AMD/ATI in sachen bug fixing ,instabilitäten oder Problemen so stehen die Produkte aus dem Hause AMD/ATI wesendlich besser da als die von Nvidia. Ich hatte mal einen Dell Pc mit Nvidia Grafikkarte. So ein grauenvolles verbautes Grafikkarten Teil will ich nie wieder in meiner Wohnung haben !. Mittlerweile hab ich dieses Drecksteil zu Dell zurückgescickt da es unter Win 7 einfach nicht zum arbeiten zu bewegen war. Mittlerweile hab ich mein Geld wieder Nvidia Grafikkarte ? , nie wieder !.

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