Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

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6. Mai 2014
von Christoph
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Internationaler Tag gegen DRM: 50 bis 60 Prozent Rabatt auf E-Books von O’Reilly

Heute am 6. Mai rufen Defective by Design.org und die Free Software Foundation wieder den internationalen Tag gegen DRM aus. An diesem — besonders für Linuxer — sehr traurigem Tag möchte man dem Engagement gegen DRM-Maßnahmen in Diensten und Produkten eine breitere Öffentlichkeit verschaffen und auch Spenden für weitere Initiativen sammeln. Diese nimmt die Free Software Foundation als Schirmherr über den Aktionstag entgegen.

Zur Feier der Aktion gibt O’Reilly bis Donnerstag, den 08.05. 2 Uhr Nachts 50 bis 60 Prozent Rabatt auf alle seine — grundsätzlich DRM-freien — E-Books. Die 60% gibt es ab einem Einkaufspreis von 100 US-Dollar. Bedenkt man was gute Fachbücher kosten, lässt sich hier viel Geld sparen. Die Rabatte sind auf allerdings auf oreilly.com beschränkt, da sich Verlage in Deutschland auch bei E-Books an die Buchpreisbindung halten müssen. Von daher kann man dementsprechend auch nur englischsprachige E-Books kaufen.

O’Reilly feiert den Day Against DRM.

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6. Mai 2014
von Christoph
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Open-Source Android-Browser Lucid Browser jetzt unter neuem Play-Store-Link

Vor ein paar Tagen hatte ich euch mit dem Lucid Browser eine schlanke Browser-Alternative zu Chrome, Firefox oder Opera unter Android vorgestellt. Aufgrund der Reduktion auf das Wesentliche — das Anzeigen von Webseiten — startet der Browser besonders auch auf älteren Android-Handys wesentlich schneller als Chrome und Konsorten und auch beim Seitenaufbau muss sich der Lucid Browser nicht verstecken. Allerdings fand es Google nicht besonders witzig, dass sich der Entwickler bei den Icons für Vor, Zurück, Refresh oder Bookmarks des Chrome-Browsers bedient hat. Die Folge: Der Browser wurde kompromisslos aus dem Play Store genommen.

Nun ist der Lucid Browser jedoch schon seit ein paar Tagen wieder zurück — allerdings jetzt unter einer neuen Play-Store-ID. Wer weiterhin Updates des Browsers aufs Handy oder Tablet geliefert haben möchte, muss daher die alte Version vom Android-Gerät werfen und auf die neue Ausgabe des Lucid Browsers umsteigen. Mit der neuen Version wurden auch ein paar neue Funktionen integriert und die Übersetzung verbessert. Langfristig sollen aber auch größere Features wie etwa ein Incognito-Modus zum anonymen Surfen unter Android in den schlanken Browser kommen.

firefox-icon

5. Mai 2014
von Christoph
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Firefox optimal in die Gnome Shell integrieren

Seit der 29. Ausgabe des Firefox-Browsers von Mozilla erfreut uns dieser mit einem kräftig überarbeiteten Look. Das Australis-Design des neuen Firefox soll moderner aussehen, sich einheitlicher und damit einfacher bedienen lassen und außerdem flexibler sein, so dass man sich das Aussehen des Browsers besser an die eigenen Vorstellungen anpassen kann. Unter Linux mit Gnome als Desktopumgebung sieht Firefox jedoch auch in der neuen Version noch etwas arg fremd aus. Mit den richtigen Erweiterungen lässt sich Firefox jedoch das Gnome-Kleid überwerfen und zudem auch besser in die Desktopumgebung integrieren. Mit dem Thema hatte ich mich Mitte April schon einmal beschäftigt, inzwischen gibt es jedoch News zu Firefox 29 und auch ein an Gnome 3.12 angepasstes Theme.

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2. Mai 2014
von Christoph
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Ein zweiter Blick auf Kingsoft Office für Windows, Mac und Linux

Unter Linux dürften die meisten Anwender ihre Office-Arbeiten wohl mit LibreOffice oder OpenOffice.org erledigen. Es gibt neben den Platzhirschen jedoch auch noch andere Office-Suiten für Linux, die nicht ganz so weite Verbreitung gefunden haben. So kann man sich zum Beispiel auch Lotus Symphony unter Linux installieren oder auch das Softmaker FreeOffice unter Linux nutzen. Die Calligra Suite — das “KDE-Office”– darf in dieser Aufzählung natürlich auch nicht fehlen, und auch Microsoft Office für Linux ist mal wieder im Gespräch. Mit dem Kingsoft Office reift nun aber so langsam ein weiteres Office für Linux heran.

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1. Mai 2014
von Christoph
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Flixtor, wie Popcorn Time aber mit Android-App und Chromecast-Support

Das was der P2P-Filesharingclient mit integriertem Videoplayer Popcorn Time macht, ist eigentlich keine große Magie. Basierend auf Peerflix und einem Torrent-Verzeichnis streamt die Anwendung Filme und Serien nahtlos auf den Desktop. So einfach Popcorn Time für den User zu benutzen ist — die rechtliche Lage ist eindeutig: Mit Popcorn Time wird das Urheberrecht verletzt, da die heruntergeladenen Daten wie bei P2P und BitTorrent üblich auch umgehend wieder weiterverteilt werden. Abmahnungen und Gerichtsverfahren sind für Popcorn-Time-Fans aus Deutschland sehr wahrscheinlich, da die Tracker mit Sicherheit gut überwacht werden. Das verhindert jedoch nicht, dass diese Art von Programm viele Fans findet… und auch Nachahmer. Flixtor ist wie Popcorn Time, die App gibt es jedoch auf für mitsamt Chromecast-Unterstützung auch für Android.

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piwik

30. April 2014
von Christoph
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Piwik-News: Updates, neuer Cron-Job und aktuelleres WordPress-Plugin

Piwik hat bei mir in den letzten Tagen ein wenig Ärger gemacht, das freie Webanalysetool hat zwar noch neue Seitenzugriffe angezeigt, diese aber nicht in die Statistiken übernommen. Nicht weil sich Bugs in das Programm eingeschlichen hätten, sondern weil sich im Rahmen der letzten Updates einiges geändert hat, das es in der lokalen Piwik-Instanz anzupassen gilt. So gibt es nun einen neuen Aufruf für den Piwik-Cronjob zum Archivieren der Statistiken und es lohnt sich auch ein Blick in die Einstellungen des Piwik-Wordpress-Plugins. Auch hier gab es gerade eben ein paar lohnenswerte Neuerungen, die man sich ansehen sollte.

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magine-icon

29. April 2014
von Christoph
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Online-TV mit Magine und Pipelight/Silverlight unter Linux betrachten

Lange lange lange Zeit gab es in Deutschland mit Zattoo nur ein einzigen Anbieter, mit dem man das aktuelle Fernsehbild per Internet auf dem PC empfangen konnte. Die Alternative VirtualSat erwies sich leider nach recht kurzer Zeit als Luftnummer, die letztendlich vor Gericht endete. Mit Magine hat sich nun aber ein weiterer Online-TV-Anbieter in Deutschland an den Start getraut. Neben ARD, ZDF und Co. sind auch die privaten Sender kostenlos zu empfangen, dies könnte sich jedoch recht schnell wieder ändern. Neben der Android-App lässt sich Magine TV auch vom PC aus abrufen, unter Linux wird dabei aber erneut die Installation von Pipelight nötig.

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pipelight-icon

28. April 2014
von Christoph
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Stotterndes Video bei Maxdome, Watchever oder Amazon Instant Video und Pipelight beheben

Ich habe Pipelight im Zusammenspiel mit Maxdome, Watchever, Amazon Instant Video und Co. inzwischen auf diversen Rechnern probiert, doch ausgerechnet auf meinem “Stärksten” mit Intel-Core-i7-CPU stotterte das Videobild unsäglich vor sich hin. Der Bubblemark-Silverlight-Test zeigte zwar über 330 fps, doch Videos ruckelten deutlich — ohne aber, dass die CPU-Last auffällig hoch wäre. Die von Microsoft gestellten Tests Experience IIS Smooth Streaming und Experience IIS Smooth Streaming 1080 zeigten nur 10 fps an. Kein Wunder also, dass Watchever und Co. deutlich ruckelten. Hilfe für dieses Problem findet ihr zum einen in der Pipelight-FAQ, zum anderen galt es Pulesaudio zu tunen, den hier lag der Hase bei mir begraben.

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android-lock-screen

26. April 2014
von Christoph
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Bug in Ubuntu 14.04 lässt den Lock-Screen umgehen

Fefe hat gerade auf einen nicht unerheblichen Bug im neuen Ubuntu 14.04 hingewiesen. Laut dem entsprechenden Launchpad-Eintrag stürzt der Unity-Lockscreen kompromisslos ab, wenn man den Rechner mit Strg+L sperrt und dann im Lockscreen auf der Enter-Taste sitzen bleibt. Nach einer Weile wird Unity abgeschossen und ohne Lockscreen wieder neu gestartet. Voilà, ein komplett entsperrtes Ubuntu-System.

I am running Ubuntu 14.04 with all the packages updated. When the screen is locked with password, if I hold ENTER after some seconds the screen freezes and the lock screen crashes. After that I have the computer fully unlocked.

Die Schwachstelle betrifft nicht unbedingt die User, die ihren Rechner in den eigenen vier Wänden stehen haben, ohne dass Dritte unbefugten Zugang haben. Wer aber seinen Rechner im Büro oder auch mal angeleint an der Uni oder einer Bibliothek stehen lässt, der sollte ihn besser komplett runterfahren. Ich persönlich konnte das Problem jedoch auf einem “richtigen” Laptop und einer virtuellen Maschine nicht nachvollziehen.