Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

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2. Oktober 2009
von Christoph
11 Kommentare

Firefox mit Mozilla Weave synchronisieren

Ich bin neulich mal wieder auf Mozilla Weave, dem Synchronisationsdienst von Mozilla für Firefox und Fenec, gestoßen. Ende September hat Mozilla die neue Version 0.7 veröffentlicht und seit meinem ersten Test hat sich Weave ganz nett gemausert.

Das Add-On für den Firefox verschlüsselt Bookmarks, History sowie einige Einstellungen und lädt die Informationen auf einen von Mozilla bereitgestellten Weave-Server hoch. Danach kann man weitere Rechne an den Weave-Account koppeln und so Bookmarks und Co. synchronisieren.

Durch die clientseitige Verschlüsselung kann Mozilla nicht auf die hochgeladenen Daten zugreifen. Wer Mozilla nicht traut, der kann sich einen eigenen Weave-Server aufsetzen, was leider alles andere als ein Kinderspiel ist. Die Daten via FTP oder Webdav auf einen eigenen Webserver zu laden ist leider nicht möglich.

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Ubuntu Netbook Remix und Canonical Moblin 2.0

30. September 2009 von Christoph | 10 Kommentare

Auf dem Intel Developer Forum wurde das neue Dell Mini 10v mit Ubuntu Moblin remix als Betriebssystem vorgestellt. Die Jungs von netbooknews.de haben sich das Mini 10v mit Moblin und der neuen Version des Ubuntu Netbook Remix angesehen. Leider ist das Netbook bislang nur auf dell.com, wann es in Deutschland kommt – und ob es überhaupt erhältlich sein wird – ist leider noch nicht bekannt.

Wer Moblin selber mal testen möchte, der findet auf moblin.org/downloads Live-CDs allerdings braucht der Kernel von Moblin wohl eine Intel Atom oder Intel Core 2 CPU.

DNS-Server abseits von Port 53 abfragen

29. September 2009
von Christoph
73 Kommentare

DNS-Server abseits von Port 53 abfragen

Die Koalition der Willigen (Die Provider Telekom, Vodafone/Arcor, Alice, O2 und Kabel Deutschland) wird in Deutschland langsam aktiv. Nachdem die Einwilligung von der Leyens Pläne umzusetzen von allen großen Providern voreilig verkündet wurde, macht sich Vodafone als erster auf die Zensur umzusetzen.

Im UMTS-Netz von Vodafone werden nach Informationen von zdnet seit Juli 2009 DNS-Anfragen auf Port 53 zwangsweise auf die eigenen DNS-Server umgeleitet, so kann der Provider garantieren dass die eigenen DNS-Server nicht umgangen werden können, selbst wenn Anwender alternative DNS-Server einstellen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Feldtest auf die DSL-Anschlüsse des Anbieters ausgeweitet wird. Netzneutralität ade… Hallo Zensurstaat!

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Piratenpartei in Karlsruhe und die Bundestagswahl 2009

27. September 2009
von Christoph
6 Kommentare

Piratenpartei in Karlsruhe und die Bundestagswahl 2009

Mal ein politisches Thema… Die Bundestagswahl ist rum und die Piraten sind etwas ernüchtert. Die Piratenpartei hat mit nur 1,9 Prozent mit dem schlechtesten Ergebnis bei Bundestagswahlen ihrer Geschichte abgeschnitten. ;)

Aber im Ernst, die 1,9 Prozent sind toll! (wobei ich mir ein oder zwei Prozent mehr erhofft habe) Selbst die Grünen haben bei Ihrer ersten Wahl 1980 zum Bundestag nur 1,5% bekommen… Dieses Ergebnis spült doch einiges Geld in die Kassen der Partei, so dass der nächste Wahlkampf noch intensiver geführt werden kann.

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24. September 2009
von Christoph
26 Kommentare

Ubuntu Karmic 9.10 doch in neuerem Design?

Ein neues Aussehen für Ubuntu wurde ja schon von Version zu Version immer wieder angekündigt und dann doch wieder aufgeschoben. So hat sich seit Ubuntu Dapper Drake 6.06 eigentlich nicht viel verändert. Der Ubuntu Desktop erstrahlt in einem kräftigen Orange.

Mit den letzten Updates von Ubuntu Karmic wurde auch das Human-Theme aktualisiert und siehe da, man nähert sich wieder dem Bronze-Ton von Ubuntu Breezy Badger aus dem April 2005 an…

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GNOME 2.28 ist da!

23. September 2009
von Christoph
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GNOME 2.28 ist da!

GNOME 2.28 wurde heute freigegeben. Herzlichen Glückwunsch an alle GNOME-Entwickler! Die neue Version bringt keine aufregenden Veränderungen. Wichtig ist sicherlich die offizielle Aufnahme von GNOME-Bluetooth in das GNOME Projekt und der weitere Ausbau von Empathy, wie auch die Entschlackung von GNOME in Vorbereitung auf GNOME 3.0.Ich zitiere mal unverschämt aus der Einleitung der deutschen Release Notes…

GNOME 2.28 ist die neueste Ausgabe des GNOME-Dektops: einer beliebten, mehrere Plattformen unterstützenden und freien Desktop-Umgebung. Der Fokus liegt bei GNOME auf einer einfachen Bedienung, auf Stabilität und erstklassiger Internationalisierung und Barrierefreiheit. GNOME ist freie und quelloffene Software und stellt alle Werkzeuge bereit, die ein Anwender heutzutage erwartet. Darunter sind zum Beispiel E-Mail, Groupware, ein Internet-Browser, Dateiverwaltung, Multimedia und Spiele. Weiterhin gehört auch eine flexible und mächtige Basis für Software-Entwickler, die sowohl Desktop-Anwendung als auch mobile Lösungen entwickeln.

Zahlreiche Screenshots und alle Details findet Ihr in den Versionshinweisen zu GNOME 2.28

Ach ja, die Fragen werden sicherlich kommen… Nein, GNOME 2.28 bekommt Ihr nicht über die automatischen Updates in Ubuntu Jaunty oder anderen Ubuntu-Versionen. Die neue GNOME-Version kommt zusammen mit Ubuntu “Karmic Koala” im kommenden Oktober. Und nein, es wird auch keine Paketquellen mit GNOME 2.28 geben, den der Umstieg auf eine neue GNOME-Version ist quasi gleichzusetzen mit einem Upgrade des gesamten System.

Wer vor dem Release von Ubuntu Karmic GNOME 2.28 testen möchte, der wird unter torrent.gnome.org fertige virtuelle Maschinen mit GNOME 2.28 finden. Bis dato wurden die VMs jedoch noch nicht aktualisiert.

(Bildnachweis: Nicolas Rougier, CC-BY-SA, GNOME Art)

Skype-Anrufe über einen Klick im Browser starten

23. September 2009
von Christoph
2 Kommentare

Skype-Anrufe über einen Klick im Browser starten

Neulich erreichte mich die Frage, wie man “Skype-Links”, also Links im Format <a href="skype:echo123?call">Click</a>, aus dem Browser heraus anklicken und somit Gespräche oder Chats via Skype unter Linux mit einem Klick starten kann. Skype für Linux bietet die Funktion selber nicht an, allerdings gibt dafür ein kleines Skript, das man sich installieren und im System verankern muss.

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Sind App-Stores eine Gefahr für die FOSS-Kultur?

22. September 2009
von Christoph
32 Kommentare

Sind App-Stores eine Gefahr für die FOSS-Kultur?

Zur Einleitung des Artikels stelle ich Euch und mir die Frage: Warum arbeitet Ihr/arbeitet ich mit Linux? Ist es das System an sich? Ist Linux besser als andere Betriebssysteme? Weil Linux nichts kostet? Sind es die Communitys? Mein primärer Grund Linux zu verwenden lautet:

Ich arbeite seit Jahren mit Linux. Nicht weil ich für meine bevorzugte Distribution nichts bezahle, nicht weil ich meine meistgenutzen Programme kostenlos installieren kann, nicht weil ich Linux für das perfekte Betriebssystem halte. Ich arbeite mit Linux weil Linux FOSS ist. GNU/Linux ist freie und quelloffene Software!

Warum dieses Statement und warum diese Frage? Ich sehe diese in der Welt von GNU/Linux tief verankerte Kultur der freien Software durch die Kommerzialisierung der Paketverwaltung durch Software-Shops, so wie sie etwa Canonical plant in Gefahr. Starker Tobak oder reiner Unfug?

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