Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

debian-logo

17. April 2014
von Christoph
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Debian liefert noch bis Februar 2016 Sicherheitsupdates für Squeeze

Gute Nachricht für Server-Admins, die bisher noch nicht in die Puschen gekommen sind, ihre Debian-Systeme auf Debian 7 aka “Wheezy” zu aktualisieren. Eigentlich war es geplant Squeeze zum 31. Mai auslaufen zu lassen, doch mit Squeeze-LTS wird es zwei weitere Jahre Sicherheitsupdates für die eigentlich abgekündigte Debian-Version geben. Das ergibt dann also für Debian-Squeeze eine gesamte Laufzeit von fünf Jahren, man kann es mit dem Update also weiterhin langsam angehen lassen. Allerdings braucht es die Community der Squeeze-LTS-User, der Zweig braucht Input von Personen und Unternehmen, die Interesse an der Weiterführung der alten Debian-Version haben. Unterstützt werden allerdings nur die i386- und amd64-Architekturen, wer Squeeze etwa auf einem ARM-System einsetzt, der muss nach wie vor auf Wheezy umsteigen.

Q: What’s the difference between regular security support and the LTS support?
A: squeeze-lts is only going to support i386 and amd64. If you’re running a different architecture you need to upgrade to Debian 7 (wheezy). Also there are going to be a few packages which will notbe supported in squeeze-lts (e.g. a few web-based applications which cannot be supported for five years). There will be a tool to detect such unsupported packages.

Q: Does this mean that Debian 7 (wheezy) and/or Debian 8 (jessie) will have five years security support as well?
A: Likely, we’ll see how squeeze-lts turns out. If there’s sufficient support it will be continued for later releases as well. Also, see below.

Q: Is additional help needed?
A: Absolutely. squeeze-lts is not handled by the Debian security team, but by a separate group of volunteers and companies interested in making it a success (with some overlap in people involved). So, if you’re a company using Debian and seeing a benefit in security support for five years, get in touch with team@security.debian.org and we’ll see how you can help (if you e.g. don’t have the manpower / know how but are willing to contribute, we can point you to a list of Debian consultants)

gnome-tweak-tool

17. April 2014
von Christoph
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GNOME 3.12 erlaubt nicht mehr das Ausführen von beliebigen Kommandos beim Start

Gong frei für eine neue Runde “GNOME-Entwickler sind doch alle Interface-Nazis”… Als ich gerade für den Beitrag zu LinConnect recherchiert habe, ist mir aufgefallen, dass es in GNOME 3.12 nun nicht mehr die “Startprogrammeinstellungen” aka “gnome-session-properties” gibt. Unter Arch Linux steckte die Anwendung bisher immer im Paket gnome-session, doch seit dem Update auf GNOME 3.12 spuckt das Ausführen von gnome-session-properties nur noch ein “Kommando nicht gefunden aus”, auch pacman kennt die gnome-session-properties nicht mehr.

$ pacman -Ql gnome-session | grep gnome-session-properties

Nicht nur ich vermisse die Anwendung, auch andere User mit anderen Distrubtionen berichten davon, dass die gnome-session-properties seit GNOME 3.12 nicht mehr auffindbar sind. Ein Eintrag im Bugtracker von GNOME schafft dann Klarheit, man hat die gnome-session-properties in der Tat für die GNOME-Tweak-Tools gestrichen, doch diese können nur “ordentlich” installierte Anwendungen automatisch beim Login starten, wer aber nun sein eigenes Kommando, sein eigenes Skript aufrufen lassen will, der steht nun dumm da.

Das GNOME-Tweak-Tool übernimmt in GNOME 3.12 Konfiguration für Autostarts.

Was würdet ihr nun den Usern raten, die beim Login in GNOME 3.12 ein eigenes Kommando ausführen lassen möchten? Man kann sich natürlich sein eigenes .desktop-File schreiben und dieses nach /usr/share/applications/ oder ~/.local/share/applications packen, so dass das GNOME-Tweak-Tool das Wunschskript mit anbietet. Doch das kann ja nicht Sinn der Sache sein? Habt ihr eine ordentliche Lösung parat — ohne auf eine andere Desktopumgebung umzusteigen ;)

LinConnect

17. April 2014
von Christoph
12 Kommentare

LinConnect leitet Benachrichtigungen vom Android-Handy auf den Linux-Desktop

Das Handy kündigt mal wieder eine neu eingetroffene Nachricht an, ist aber irgendwo in der Tasche vergraben? Jetzt könnte man sich natürlich hektisch in seiner Tasche wühlen — nur um zu sehen, dass man mal wieder SMS-Spam von seinem Mobilfunkanbieter bekommen hat — oder aber man lässt sich per LinConnect über eingehende Nachrichten, Anrufe und Benachrichtigungen über das lokale Netzwerk am PC informieren. Dabei ist LinConnect nicht abhängig von der Desktopumgebung, die Benachrichtigungen sollten eigentlich von jeder Desktopumgebung ordentlich in Empfang genommen werden können.

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pattern

16. April 2014
von Christoph
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Linktipp: Trianglify erzeugt Wallpaper im Nexus-Stil

Als Google sein Nexus-4-Handy vorstellte, fielen nicht nur die damals beeindruckenden technischen Details ins Auge, sondern auch die recht schlichten, aber dennoch farbenfrohen Wallpaper ins Auge. Wer diesen Look selber gestalten möchte, der kann sich mal die Web-App Trianglify ansehen. Sie generiert eben solche Netze aus bunten Dreiecken im Browser, das Ergebnis lässt sich als SVG-Datei herunterladen und als Wallpaper oder auch als CSS-Hintergrund für Webseiten weiterverarbeiten. Auf dem selben Prinzip basiert der Desktop Pattern Generator, er erlaubt allerdings das Ändern der Parameter bequem per Schieberegler. Den Code zu beiden Projekten findet ihr jeweils bei Github (TrianglifyTriangle-Play-App).

Trianglify generiert farbenfrohe Netze als SVG-Dateien aus Dreiecken für Wallpaper oder Hintergründe .

firefox-gnome-shell

16. April 2014
von Christoph
13 Kommentare

Firefox für den Betrieb in der GNOME-Shell optimieren

[wc_box color="info" text_align="left"]Dieser Beitrag enthält veraltete Informationen. Aktuelle Informationen zur optimalen Integration von Firefox in die Gnome Shell findet ihr in einer überarbeiteten und ausführlicheren Version dieses Artikels unter Firefox optimal in die Gnome Shell integrieren.[/wc_box]

GNOME bringt ja mit “Web”, “Internet” beziehungsweise früher einmal “Epiphany” einen eigenen Webbrowser mit, die wenigsten GNOME-User werden wohl aber den hauseigenen Browser nicht nutzen und eher mit Chrome/Chromium, Firefox oder Opera durchs Netz wandern. Besonders die Kombination GNOME-Shell, Firefox und kleinerer Bildschirm birgt viel Verbesserungspotenzial, mit den richtigen Einstellungen und zwei kleinen Erweiterungen passt deutlich mehr Inhalt auf den Bildschirm — zudem fügt sich Firefox deutlich besser in den GNOME-Look ein.

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arch-gnome-apps

16. April 2014
von Christoph
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Neue GNOME-Apps Polari, Tonaufnahme und Logs unter Arch Linux installieren

Wer mit Arch Linux und GNOME arbeitet, der hat heute das große Update auf GNOME 3.12 über die Paketverwaltung eingespielt bekommen, knapp 200 Pakete wurde im Zuge des neusten GNOME-Updates aktualisiert. Ich erspare mir mal die Details zum Update, alle für GNOME-User sichtbaren Änderungen kann man eigentlich sehr schön in den mehrteiligen Release Notes nachlesen.

Hat man GNOME unter Arch-Linux über das “gnome”-Paket installiert, dann klappt das eigentlich sehr gut, allerdings fehlen mit der IRC-Client Polari, dem Audio-Recorder Tonaufnahme und dem Logfilebetrachter Logs für die Systemd-Logs drei neue GNOME-Programme auf dem System. Auch die GNOME-eigene Lösung zum Betrieb und Managen von virtuellen Maschinen Boxes muss/kann man nachträglich aus dem AUR installieren.

# gnome-media steht im Konflikt mit gnome-sound-recorder...
$ sudo pacman -Rc gnome-media

# Polari, Tonaufnahme und Logs installieren...
$ sudo pacman -S gnome-logs gnome-sound-recorder polari

# Boxes aus dem AUR installieren...
$ pacaur -S gnome-boxes qemu-spice

Ist euch noch irgendwas aufgefallen, das man nach dem Update noch von Hand einspielen sollte, um das “volle” GNOME-Feeling zu bekommen? //PS: Ich merke gerade, dass die Installation von qemu-spice aus dem AUR gerade scheitert, weil libibverbs-1.1.7.tar.gz nicht aus dem Netz geladen werden kann. Ohne qemu-spice lassen sich in Boxes allerdings keine neuen virtuellen Maschinen installieren, so dass man sich diese GNOME-Anwendung derzeit eher sparen kann.

Logs zeigt die Logdaten von systemd unter GNOME an.

Der Tonaufzeichner ersetzt den GNOME-Audio-Recorder.

Polari soll eines Tages ein ausgewachsener IRC-Client werden.

archlinux-logo

15. April 2014
von Christoph
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Dateikonflikte bei Pacman-Updates in Arch Linux lösen

Eine der größten Stärken von Arch Linux ist die Aktualität der Software. So ist zum Beispiel GNOME 3.12 (hier die Release Notes) nur wenige Tage alt und schon heute trudelt die neue GNOME-Version in den Paketquellen von Arch ein. Unter Ubuntu müsste man jetzt mit PPAs hantieren oder eben warten bis Ubuntu 14.10 die nächste GNOME-Version mit ausliefert. Di Aktualität und Flexibilität von Arch Linux hat jedoch auch ihren Preis: Ab und an kommt es in der Paketverwaltung zu Konflikten, erst recht wenn man Pakete aus dem Arch User Repository (kurz AUR) installiert. Doch diese Problemchen lassen sich im Normalfall recht leicht ausbügeln.

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conversations-icon

15. April 2014
von Christoph
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Open-Source Jabber-Client Conversations für Android mit hübscher Oberfläche und OTR-Verschlüsselung

Mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook haben alternative und Ende-zu-Ende verschlüsselte Instant-Messaging-Apps wie Threema oder Telegram deutlich an Zulauf gewonnen. Beide Dienste haben jedoch gerade mit Blick auf Sicherheit und Privatsphäre einen wesentlichen Nachteil: Sie sind nicht durch und durch quelloffen. Threema ist komplett proprietär und bei Telegram ist nur der Client Open-Source-Software, der Server-Part liegt komplett in den Händen des Betreibers. Dabei gibt es eigentlich schon lange eine durchweg quelloffene, unabhängige, verteilt arbeitende und verschlüsselte Lösung: Jabber mit OTR-Verschlüssung! Mit Conversations gibt es dafür nun auch endlich eine Android-Lösung, die sich diesem Thema annimmt und dabei auch noch gut aussieht.

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civilization-beyond-earth

14. April 2014
von Christoph
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Civilization: Beyond Earth wird es auch für Linux geben

Ich muss gestehen, dass mir Computerspiele schon seit Jahren nicht mehr sonderlich wichtig sind, egal auf welcher Plattform sie laufen. Bei Civilisation werde ich allerdings schnell wieder hellhörig, erst recht wenn das für den Herbst dieses Jahres eingeplante Civilization: Beyond Earth auch für Linux erscheinen soll. Laut einer Ankündigung auf der PAX East 2014 setzt Beyond Earth den Civilisation-Ableger Alpha Centauri fort und knüpft an das Ende einer “Civilization 5″-Partie nach einem technologischen Sieg an. Ihr verlasst dabei die Erde, um fremde Welten zu erkunden und gegebenenfalls zu kolonialisieren. Ein Trailer gibt einen ersten Ausblick auf die Story.

(Video auf YouTube ansehen)

Zu Beginn des Spiels wählt man sich eine kulturelle Identität für seine neue Zivilisation und bereitet dann die Expedition in den Weltraum vor. Dafür gilt es das Raumschiff zu entwickeln, die Frachträume zu füllen und die Kolonisten auszuwählen. Klar, dass die hier getroffenen Entscheidungen sich im späteren Spielverlauf auswirken. Auf der neuen Heimat angekommen gilt es dann in der üblichen Civilisation-Manier das Land zu erobern. Da die Handlung aber nicht auf der Erde spielt, findet man sich in einer komplett fremden Landschaft mit vielen Gefahren wieder.

Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf das Release im Herbst gespannt, Civilization: Beyond Earth könnte eines der ersten Spiele werden, das ich mir nach Urzeiten mal Abstinenz wieder für “richtig Geld” kaufe — einfache Zeitvertreibspiele fürs Handy und ne Markfuffzig klammer ich mal aus. Die Linux-Version von Civilization: Beyond Earth soll auf jeden Fall zeitgleich mit den Varianten für MacOS X und Windows erscheinen, ob man das Spiel über Steam kaufen muss oder man es auch ganz normal über den Handel beziehen muss, das steht noch nicht fest.

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

(Quellen: GamingOnLinux, Kotaku)

speedtest-cli

14. April 2014
von Christoph
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Speedtest.net mit speedtest-cli im Terminal ohne Browser ausführen

Viele von euch werden wahrscheinlich schon einmal Speedtest.net im Browser genutzt haben. So lässt sich sehr einfach prüfen, ob der Internetanbieter auch wirklich die versprochene Geschwindigkeit über die Datenleitung bringt, oder ob das Internet nur langsam in den Rechner tröpfelt. Neben der Browser-Variante des Dienstes, gibt es das Ganze auch schon eine ganze Weile als App fürs Handy. “Normale” PCs und Handys sind so gut abgedeckt, aber wenn man die Anbindung eines kleinen Servers oder eines Raspberry Pis ohne eine graphische Oberfläche testen möchte, muss man zu anderen Mitteln greifen… oder man fährt Speedtest.net per Skript.

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