Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

chrome-traffic

11. Februar 2014
von Christoph
3 Kommentare

Chrome/Chromium sagt euch wie viel Datenvolumen ihr versurft

Es ist gar nicht so einfach in Erfahrung zu bringen, wie viele Daten beim Aufruf einer Webseite übertragen werden. Mit dem entsprechenden Know-How ist das zwar nicht mehr als eine Fingerübung, doch man muss sich durchaus ein wenig in die Thematik hineinfuxen. Nicht ganz einfach ist zudem die Frage: Wie viel Daten habe ich eigentlich überhaupt “versurft”? Wer nicht permanent über einen Proxy ins Netz geht und diesen den Traffic mitloggen lässt, der kann die Frage wohl kaum beantworten. Doch dies stimmt nicht ganz, wer Chrome oder Chromium nutzt, denn kann einfach mal einen schnellen Blick in den eingebauten Traffic-Zähler werfen.

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frischer-wind

11. Februar 2014
von Christoph
19 Kommentare

In eigener Sache: Linux und Ich und ich leben noch, wir starten wieder durch!

Hallo liebe Leser! Für ein paar Monate war es hier im Blog ein wenig ruhiger als sonst — OK, das Klatschen einer Hand im Wald war lauter. Der Hintergrund dafür waren viele berufliche und private Verpflichtungen, viele viele Kilometer auf der A8 zwischen München und Karlsruhe, die es mir leider nicht möglich machten, das Blog in der gewohnten Schlagzahl zu befüllen. Doch so langsam sichtet sich der Nebel und die Energie kommt wieder zurück.

Bedanken möchte ich mich bei allen, die in der letzten Zeit sehr nett nachgefragt haben, warum es denn aktuell nicht weiter geht. Entschuldigen möchte ich mich bei allen, die mit Fragen auf mich zugekommen sind, die ich aus Zeitmangel aber nicht beantworten konnte. Ich freue mich sehr darauf euch in Zukunft wieder Interessantes rund um Linux, Open Source und auch mobile Themen liefern zu können. Themen und Ideen gibt es genug… Nun auch bald wieder mehr Zeit :)

(Bildquelle: Flickr, CC-BYepSos.de)

fritzbox-vpn

31. Oktober 2013
von Christoph
26 Kommentare

Update auf FRITZ!OS 6.0 macht nun das Einrichten eines FRITZ!Box-VPNs komplett ohne Windows möglich

Gestern hat AVM ein Update seines FRITZ!OS auf Version 6.0 veröffentlicht. Neben einer Reihe von Details wurde auch der VPN-Part überarbeitet. Speziell für Linux-User ist diese Änderung interessant, da das FRITZ!Box-VPN nun komplett über die Weboberfläche der FRITZ!Box eingerichtet werden kann. Der Windows-Client zum Erstellen der Konfiguration ist nicht mehr nötig, so kann man endlich das FRITZ!Box-VPN komplett ohne Windows einrichten und nutzen. Die nötigen Einstellungen sind alle da, doch die FRITZ!Box gibt selber bisher noch keine Informationen, wie denn nun das VPN am Rechner einzurichten ist, ich zeige hier wie man es in fünf Minuten einrichten kann.

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explainshell-logo

4. September 2013
von Christoph
6 Kommentare

Linktipp: explainshell.com erklärt Shell-Befehle für Linux

Shell-Befehle können ganz schön lang und verwirrend sein. In Man-Pages werden die einzelnen Operatoren zwar erklärt, doch durch diese muss man sich auch erst einmal durchhangeln. Wer einfach mal schnell sehen möchte, was sich hinter dem Befehl “iptables -A INPUT -i eth0 -s ip-to-block -j DROP” versteckt, kann das Kommando in explainshell.com hacken.

Die Web-Anwendung bereitet die entsprechenden Man-Pages graphisch auf und zeigt nur die Abschnitte an, die aktuell auch nötig sind. So braucht man nicht lange die Man-Page zu durchsuchen. Der unter der GPL lizenzierte Code hinter der Seite ist auf GitHub zu finden, wer möchte kann sich das Ganze also auch lokal aufsetzen. Aktuell werden jedoch nur die englischsprachigen Hilfe-Seiten unterstützt.

explainshell.com erklärt Shell-Befehle.

explainshell.com erklärt Shell-Befehle.

GIMP Magazine

4. September 2013
von Christoph
2 Kommentare

Ausgabe Nummer 4 des GIMP Magazines ist am Start

Gerade ist mir die vierte Ausgabe des englischsprachige GIMP Magazine in die Hände gefallen. Nach wie vor ist das Heft unter der CC-BY-SA lizenziert, so dass es kostenlos heruntergeladen und auch weiterverteilt werden darf. Wer die Macher und Autoren finanziell unterstützen möchte, kann eine gedruckte Ausgabe ordern (in Deutschland wohl wegen der Versandkosten nicht sonderlich interessant) oder aber auch eine IPad-Variante kaufen. Wer lieber im Netz schmökert, kann die Ausgabe auch wieder auf ISSUU einsehen.

gimp-magazine-4-bild1 gimp-magazine-4-bild2

Andromirror

3. September 2013
von Christoph
5 Kommentare

Andromirror sammelt Spenden um Android-ROMs und -Hacks endlich ein ordentliches Zuhause zu geben

Wer sich öfters mal auf in den Foren von XDA-Developers umsieht, findet unzählige interessante Hacks und ROMs, die sich lohnen einmal ausprobiert zu werden. Allerdings scheitert es oft am Download der doch oft sehr großen Dateien. Entweder liegen Sie auf einem privaten Webspace und sind irgendwann offline, weil das Projekt eingeschlafen ist, oder sie werden bei $SHAREHOSTER eingestellt mit alle den negativen Folgen. Beim Download muss man x Werbebannern ausweichen, Captchas ausfüllen, x Sekunden warten bevor der Download “fertig” ist oder der Link ist down weil er zu oft oder zu wenig runtergeladen wurde. Komfortabel, sicher und zuverlässig geht anders.

Andromirror möchte nun Android-Usern und -Developern ein neues Zuhause geben. Der Dienst will ROMs, Apps, Hacks und Themes beherbergen und viele Dinge richtig machen, die bisher mit den existierenden Lösungen etwas im Argen liegen. So gibt es etwa die Möglichkeit via Terminal seine Files hochzuladen, es soll auch eine JSON API geben und zentrale Changelogs oder ein Bugtracker sollen die Entwicklungsarbeit erleichtern.

Auch für User wird es interessant, anstatt sich durch Foren nach interessanten ROMs graben zu müssen, wird man nach seinem Handy-Modell suchen können und so schnell zu passenden ROMs finden. Und natürlich soll es auch eine Android-App geben, über die man seine Firmware dann “Over-the-Air” aktualisieren kann, ohne nochmal ROMs über den Recovery Modus oder andere Tools einspielen muss.

Damit das Ganze auch umgesetzt werden kann, sammelt das (btw. komplett deutschsprachige) vierköpfige Team um Filip WeissOliver WeissMarco Lombardo und Robin Hlawinka Spenden ein. Das finale Ziel bis zum 01.10.2013 sind 2000 Euro, mit denen sich das Projekt in allen Aspekten umsetzen lassen könnte. Die Summe setzt sich aus Entwicklungskosten und vor allen Dingen aus Geld für Server zusammen. Insgesamt 1630 Euro stehen für zwei Fileserver auf dem Plan. Wenn ihr Custom-ROMs für euer Handy schätzt, dann lasst dem Projekt doch mal ein bisschen was zukommen, es könnte in Zukunft vieles leichter machen!

cirrus7-nimbus-intro

20. August 2013
von Christoph
32 Kommentare

Der lüfterlose und kompakte Silent-PC Nimbus von Cirrus 7 im Test

Wenn über stromsparende, kompakte und leise Rechner gesprochen wird, dann geht es meist um leistungsarme Mini-PCs oder Mac Minis, selten aber um wirklich ausgewachsene Computer mit ordentlich Dampf unter dem Hintern. Mit dem Nimbus setzt Cirrus7 seinen Ansatz fort, wirklich leistungsfähige PCs in ein schickes Gehäuse zu packen und mit Linux-Systemen zu versehen. Der Cirrus7 Nimbus lässt sich mit Intel-Prozessoren bis hin zu einem Core i7 und 3,7 Ghz ausstatten, genügend Leistung für so gut wie alles. Ich habe einen Nimbus hier bei mir im Test, Ubuntu ist von Haus aus bei Cirrus7 immer mit an Bord.

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Maxdome oder Lovefilm unter Ubuntu oder Linux Mint ansehen

19. August 2013
von Christoph
48 Kommentare

Maxdome mit Pipelight direkt im Linux-Browser aufrufen

Video-On-Demand und Linux ist nach wie vor eine ziemlich müde Geschichte. Die meisten, wahrscheinlich so gut wie alle interessanten Anbieter, setzen auf Silverlight inklusive DRM als Browser-Plugin, was es jedoch unter Linux noch immer nicht gibt. Moonlight kann zwar ein paar Silverlight-Browser-Applets auch unter Linux zum Fliegen bringen, doch die benötigten DRM-Features hat Moonlight nicht im Programm. Wer unbedingt Maxdome und Co. unter Linux verwenden möchte, konnte bisher lediglich Silverlight inklusive Browser unter Wine laufen lassen. Doch nun gibt es einen weiteren Ansatz: Pipelight tunnelt Silverlight in einen Linux-Browser, so muss man für Maxdome nicht mehr einen extra Browser starten.

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linuxundich

9. August 2013
von Christoph
4 Kommentare

In eigener Sache: Neue Feed-URLs, die alten funktionieren jedoch weiter!

Die letzten zwei Tage ist das Blog leider etwas ins Stocken geraten. Das von TiggersWelt genutzt MySQL-Subsystem InnoDB hatte einen Schuss ins Haupt-Dictionary abbekommen, so dass zwischendurch rein gar nichts mehr ging. Inzwischen sind alle Datenbanken wiederhergestellt und die Katze schnurrt wieder, doch das von mir genutzte Plugin ZdMultiLang verweigert nun den Dienst.

Eine Zeit lang hatte ich hier im Blog Beiträge in Deutsch und Englisch verfasst, aus dieser Zeit stammte dann auch die Unterscheidung zwischen http://linuxundich.de/de/… und http://linuxundich.de/en/… Nun ist das Plugin Geschichte und auch die Ländercodes in den URL sind damit verschwunden. Mod_Rewrite macht es zum Glück möglich, dass alle URLs trotzdem zu ihrem Ziel finden.

RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteRule ^(de|en)/(.*)$ http://www.linuxundich.de/$2 [R=301,L]

Von daher haben sich auch die Feeds des Blogs geändert. Anstatt http://linuxundich.de/de/feed oder http://linuxundich.de/de/feed/atom usw. als URL reicht nun einfach nur http://linuxundich.de/feed als Adresse für euren Feedreader. Ändert das am besten mal bei Gelegenheit, dank der Weiterleitung sollten aber auch alle alten Feed-URLs funktionieren.

Liebe Grüße,
Christoph

Magine

9. August 2013
von Christoph
2 Kommentare

Mit Magine startet eine Zattoo-Alternative in die Beta-Phase

Die meisten hier werden mit Sicherheit den Online-TV-Anbieter Zattoo kennen. Lange Zeit war Zattoo praktisch ohne Konkurrenz in Deutschland. Das traurige Kapitel VirtualSat mit seinem unrühmlichen Ende lasse ich hier mal außen vor. Nun aber soll ein neuer Dienst an den Start gehen: Magine nennt sich der Spaß, aktuell steckt er noch in einer Beta-Phase, so dass man etwas Geduld braucht, bis eine Anmeldung auch in einen Account umgewandelt wird. Magine funktioniert auf dem PC wie Zattoo als Browser-Applikation, zusätzlich soll der Dienst auch auf Samsung Smart TVs und Handys mit iOS und Android arbeiten. Magine bietet aber nicht nur das aktuell laufende Programm, sämtliche Sendungen der letzten sieben Tage lassen sich später einmal abrufen.

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