Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

watchever-linux

16. März 2014
von Christoph
59 Kommentare

Maxdome, Watchever und Amazon Instant Video mit Pipelight unter Linux

Seitdem ich das erste mal das Pipelight-Plugin für Ubuntu und andere Linux-Distributionen vorgestellt habe, ist schon wieder eine ganze Weile ins Land gegangen. Inzwischen kann das Plugin nicht nur Silverlight aus der Windows-Welt auf den Linux-Desktop holen, sondern auch andere für Windows-Rechner gedachte Browser-Plugins wie Adobe Flash, Shockwave oder das Browser-Plugin des Adobe Readers. Das wird sicherlich den einen oder anderen freuen, für mich persönlich ist jedoch eher nur Silverlight von Interesse. So lassen sich die Video-on-Demand-Dienste von Watchever, Maxdome und neu auch Amazon Instant Video auch unter Linux nutzen, ohne dass man allzu große Klimmzüge machen müsste. Da ich gerade eine Amazon Prime Mitgliedschaft habe, kann ich alle drei Anbieter unter Linux austesten.

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juicessh

16. März 2014
von Christoph
10 Kommentare

JuiceSSH für Android feiert 500.000 Installation und verschenkt die Pro-Version

Und noch ein kleiner Tipp für alle, die ab und an einen Linux-Server per SSH auch mal vom Android-Handy oder -Tablet aus administrieren. Im Play Store gibt es ja eine Reihe von brauchbaren SSH Clients, ConnectBot oder das von ConnectBot geforkte VX ConnectBot sind sicherlich die bekanntesten Optionen. Mit JuiceSSH hat sich jedoch aber in meinen Augen eine dritte App an die Spitze gesetzt. Alleine die Tatsache, dass sich bei JuiceSSH Zusatztasten wie Ctrl, Alt oder Tab zusammen mit Richtungstasten einblenden lassen, zeichnet die App besonders aus.

Der leistungsfähige SSH-Client JuiceSSH unter Android.

Wie schon zur Feier von 100.000 Installation, gibt es auch beim “nächsten” Meilenstein von 500.000 Installationen die Pro-Version der App bis zum 18. März 11:00 GMT wieder kostenlos. Wer die Aktion beim letzten mal verpasst hat und sich die 5 Euro für die Pro-Version sparen möchte, kann also jetzt wieder zugreifen. Um das Upgrade zu bekommen, müsst ihr eure im Play Store genutzte E-Mail-Adresse auf der Homepage der Entwickler eintragen. Alle weiteren Infos zum Freischalten des Upgrades bekommt ihr dann nach 2 bis 8 Stunden zugeschickt.

google-play-kiosk

15. März 2014
von Christoph
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In eigener Sache: Linux und Ich bei Google Play Kiosk lesen

Die Möglichkeiten Inhalte aus dem Netz zu lesen sind ja mittlerweile schier unendlich. Der eine bevorzugt es seine Lieblingswebseiten von Hand auf Neuigkeiten abzuklappern, der andere lässt sich neue Inhalte auch nach dem Ende des Google Readers lieber bequem über einen Feedreader wie Feedly oder Tiny Tiny RSS automatisch ins Haus liefern. Auch nicht ganz unbequem ist der Google Play Kiosk, der aus Google Currents hervorgegangen ist.

Linux und Ich bei Google Play Kiosk.

Aufgrund der kleinen Blogpause war ich dort nicht mehr ordentlich gelistet, inzwischen ist das aber wieder behoben. Solltet ihr den Play Kiosk ganz gerne nutzen, um per Handy oder Tablet auf dem Laufenden zu bleiben, dann findet ihr Linux und Ich am besten einfach über die Suche. Startet in Play Kiosk einfach eine Suche nach “Linux” und tippt dann hinter Linux und Ich auf das blau hinterlegte Plus-Icon, schon habt ihr das Blog im Play Kiosk abonniert.

bashmount-icon

14. März 2014
von Christoph
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bashmount erleichtert das Mounten von USB-Sticks und CD/DVDs vom Terminal aus

Mit dem Raspberry Pi kommt das gute alte Terminal und Terminal-Tools ja wieder “mehr” in Mode. Auch wenn LXDE recht ordentlich auf dem Raspbi läuft: Verzichtet man auf eine graphische Umgebung, dann läuft es noch eine ganze Nummer runder. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die mit einer graphischen Umgebung einfach besser klappen. Darunter fällt unter anderem das Mounten von USB-Sticks und optischen Medien. Als kleinen Tipp möchte ich euch generell für Linuxe ohne graphische Umgebung bashmount empfehlen. Das simple Skript schaut sich nach den Device-IDs von entfernbaren Datenträgern um, und bietet an diese zu mounten oder auch wieder auszuhängen.

USB-Sticks und optische Medien bequem per bashmount vom Terminal aus einbinden.

Arch Linux User können bashmount bequem — für den Raspberry Pi gibt es auch ein vorgefertigtes Arch-Linux-Build für die ARM-CPU — und unkompliziert aus dem AUR installieren. Auf anderen Distributionen (zumindest bei Debian und Ubuntu) muss man wohl aktuell das Skript noch von Hand aufs System schaufeln. Die Installationshinweise dafür findet ihr in der INSTALL-Datei des Projekts.

avm

12. März 2014
von Christoph
8 Kommentare

AVM zeigt auf der CeBIT einen WLAN-Repeater mit DVB-C-Modul, das auch auf Linuxe streamt

Ich kann mich noch gut erinnern wie ein halber Meter TV-Karte von Hauppauge in meinem Big-Tower gesteckt hat, doch inzwischen sind die “großen” Zeiten der TV-Karten für den Computer wohl vorbei. Dennoch gibt es nach wie vor viele Computer-User, die nebenbei auch einmal ein wenig nebennbei am Computer fernsehen möchten, meist greift man dafür inzwischen auf Software-Lösungen wie Zattoo oder Live-Streams zurück. Alternativ streamen immerhin auch ARD, ZDF und Co. ihr Bild ins Netz. Doch bei den Privaten sieht es immer noch recht mau aus, in Deutschland lässt sich alles von ProSiebenSat.1 Media nicht einmal in der kostenpflichtigen Premium-Version von Zattoo empfangen.

Der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C streamt das Fernsehbild zu Android- und iOS-Geräten, aber auch per VLC oder mplayer auf den PC.

Für alle TV-Fans bietet sich in Zukunft jedoch mit dem AVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-C eine neue Option an. Der WLAN-Repeater mit bis zu 1 GBit/s schnellem WLAN-AC erweitert nicht nur das heimische WLAN. Das in die Steckdose zu steckende Gerät streamt zudem per DVB-C empfangene Fernsehsender ins lokale Netz. Als Empfänger können Smartphones oder Tablets mit Android oder iOS und der neuen FRITZ!App TV dienen — oder aber auch ganz normale Computer.

Hier sieht man die FRITZ!App TV auf dem iPad, sie wird es auch für Android geben.

Der DVB-C-Repeater streamt alle unverschlüsselten Sender ins Netz.

Das Schöne ist, dass AVM einfach den MPEG-Stream durchreicht, so lässt sich das Fernsehbild auch einfach mit VLC oder mplayer empfangen, natürlich auch unter Linux. Das Gefrickelt mit einer Linux-tauglichen TV-Karte und das Ziehen eine Strippe hin zur Antennenbuchse fällt mit dieser Lösung daher flach. In der Box ist ein Dual-DVB-C-Tuner integriert, es lassen sich also bis zu zwei Sender an zwei (oder natürlich mehr) Geräte zur selben Zeit streamen, oder dank des unverschlüsselten Streams auch einfach mit mplayer aufzeichnen.

Hier stream der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C zu einem Windows-PC mit VLC, das funktioniert natürlich auch unter Linux.

Der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C  kommt dabei auch mit HD-Streams zurecht, allerdings ist er mangels eines CI+-Moduls auf die öffentlich-rechtlichen HD-Sender beschränkt. Die privaten Fernsehstationen lassen sich nur in SD-Qualität ins Netzwerk schaufeln, auch das Streamen von Pay-TV-Sender fällt so natürlich flach. AVM plant nach eigenen Aussagen vorerst auch keine Version mit einem entsprechenden Slot, man möchte sich nicht mit Sky und Co anlegen, schließlich könnte man mit dem Repeater einmal Pay-TV buchen und per WLAN mit allen Nachbarn im Haus teilen.

Bis man den FRITZ!WLAN Repeater DVB-C  im Laden kaufen kann, vergeht allerdings noch ein wenig Zeit. Laut der Pressesprecherin von AVM dauert es noch bis zum dritten Quartal dieses Jahres, bis der WLAN-Repeater in den Handel kommt. Das Gerät wird 119 Euro kosten, wer nur sein WLAN ausbauen möchte bekommt die Variante ohne DVB-C für 99 Euro, man spart also nicht so wirklich viel Geld.

mediacenter

12. März 2014
von Christoph
42 Kommentare

Was ist das beste Mediacenter zum Nachrüsten? Chromecast, Raspberry PI/XBMC oder Odroid/Android?

Es gibt sicherlich zahlreiche Couch-Potatos hier, die einen Flachbildschirmfernseher im Wohnzimmer stehen haben, der vom Bild her allen Ansprüchen genügt, dem aber das gewisse Quäntchen Intelligenz fehlt um als “Smart-TV” zu gelten. Doch ein Fernseher muss nicht dumm bleiben, an einen freien HDMI-Port angedockt, lassen sich verschiedene Mediacenter-Lösungen nachrüsten — die Kosten halten sich dabei meist sehr in Grenzen, mehr als 100 Euro muss man nicht ausgeben. Doch welche Lösung ist die Beste? Ich vergleiche Googles Cromecast-Dongle, mit der Kombination aus Raspberry Pi/XBMC und Android in Form eines Odroid U2.
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yatse-icon

7. März 2014
von Christoph
5 Kommentare

Yatse streamt nun auch Videos vom Android-Handy auf den Chromecast-Key

Ich habe neben meinem Raspberry Pi mit Raspbmc bzw. Openelec auch einen Chromecast-Dongle an meinem “nicht gerade smarten” Fernseher hängen. Die beiden Geräte ergänzen sich in meinen Augen fast perfekt, so dass man sich nicht wirklich einen Smart-TV kaufen muss. Da der Chromecast-Key aber ja noch nicht offiziell in Deutschland vertrieben wird, musste ich ihn mir damals aus den USA kommen lassen, inzwischen kann man ihn aber auch — wenn auch inoffiziell — über diverse Ebay-Händler kaufen.

Yatse kann nun auch Videos direkt an Chromecast senden.

Dank der Freigabe des Chromecast-SDK gibt es ja inzwischen immer mehr Android-Apps im Play Store, die den Dongle unterstützen. Neu in der Reihe der Chromecast-Apps ist nun die XBMC-Fernbedienung Yatse, die zahlreiche von euch sowieso schon auf dem Handy haben werden. Zusammen mit dem Stream Plugin kann Yatse nun Inhalte direkt vom Handy oder Tablet auf den Chromecast schicken. Das ist keine Weltneuheit, AllCast kann das schon lange und ist wohl auch Vorbild für diese Funktion, Leute mit beiden Geräten sparen sich aber so nun eine zusätzliche App.

popcorntime

7. März 2014
von Christoph
23 Kommentare

Popcorn Time, eine Online-Videothek so wie sie eigentlich sein müsste… auch für Linux

Wir alle wissen eigentlich wie die optimale Online-Videothek aussehen müsste: Ein aktuelles Angebot an Filmen, Unterstützung für alle gängigen Betriebssysteme und Plattformen und möglichst wenig Schnickschnack drumherum. Im Prinzip also eine einfache Sache: Doch legal lässt sich sowas nicht finden, erst recht nicht in Deutschland und gleich überhaupt nicht, wenn man Linux auf dem Rechner hat. Netflix gibt es in Deutschland nicht und Watchever und Co. funktionieren unter Linux nur mit Krücken. Doch wie immer gibt es nicht ganz legale Vorbiler: Mit Popcorn Time gibt es jetzt die Killer-App, auch für Linux… doch leider nicht ganz legal.

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diskovery

6. März 2014
von Christoph
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Mit Diskovery von MacOS X via WLAN auf Android-Geräte zugreifen

Es soll ja durchaus Leute geben, die auf dem Schreibtisch einen Apple-Computer mit MacOS X stehen haben, und in der Hosentasche ein Android-Handy mit sich rumtragen oder ein Android-Tablet zuhause auf der Couch liegen haben. Muss man nicht machen, kann man aber machen ;) Die Mac-User sind bezüglich des Datentransfers zwischen Handy und Computer aufgrund der mangelhaften Unterstützung von MTP noch mehr angeschmiert als wir Linuxer. Google selber empfiehlt lediglich ein simples kleines Tool, mit dem man Daten zwischen Macbook und Android hin und her schaufeln kann.

Der MacOS X Finder zeigt ein Android-Handy mit Diskovery direkt als Netzwerkfreigabe an.

Für Schreibzugriff muss man Diskcovery per In-App-Kauf zur Pro-Version upgraden.

Ganz schick ist daher die kleine App Diskovery, die man sich kostenlos aus dem Play Store installieren kann. Diskovery ist im Endeffekt nichts anderes, als ein Samba-Server, der seine Präsenz mittels Avahi/Zeroconf im lokalen Netzwerk meldet. So taucht das Handy dann automatisch auf Macs im Finder unter den Freigaben auf, wenn diese im selben Netzwerk angemeldet sind. Per Login und Passwort lässt sich zudem verhindern, dass Unbefugte auf das Handy Zugriff bekommen.

Ganz kostenlos ist Diskovery allerdings nicht, auch wenn man die App erst einmal ohne Gebühren aus dem Play Store installieren kann. Den nicht ganz unwichtigen Schreibzugriff gibt es nur dann, wenn man diesen per 0,99 Euro teurem In-App-Kauf freischaltet. Für Linuxer eignet sich Diskovery leider nicht wirklich, mehr als eine Reihe von Fehlermeldungen erhält man beim Zugriff nicht. Als Alternative gibt es jedoch zahlreiche FTP- oder SSH-Server für Android, und zur Not auch noch Airdroid und Co. Von daher lässt sich die Inkompatibilität verschmerzen.

pacman-pachist

6. März 2014
von Christoph
13 Kommentare

Pachist zeigt unter Arch Linux wann welches Paket aus der Paketverwaltung installiert wurde

Ab und an ist es für mich recht wichtig herauszufinden, wann welches Paket aus der Paketverwaltung heraus installiert beziehungsweise aktualisiert wurde. Dafür muss man unter Arch Linux eigentlich nur einen Blick in die /var/log/pacman.log werfen, doch das Format der Datei ist alles andere als angenehm zu lesen. Viel einfacher und übersichtlicher geht es mit dem simplen Shell-Skript Pachist.

$ wget https://github.com/Almehdi/pachist/blob/master/
$ mv pachist ~/bin
$ chmod +x ~/bin/pachist
$ yaourt -S colout-git  #Alternativ ein anderer AUR-Wrapper
$ pachist

Die Befehle von oben laden das Skript runter und schieben es nach ~/bin, so dass ihr es von überall aus aufrufen könnt. Das Skript liest das pacman.log aus, schnippelt die relevanten Einträge heraus, bei denen etwas über die Paketverwaltung installiert, aktualisiert oder “downgraded” wurde, sucht sich noch die Versionsummern heraus und stellt das ganze dann farbig dar.

//Edit: Pachist gibt es auch fertig paketiert als pachist-git im AUR. Von daher erübrigt sich die händische Installation.

Pachist zeigt welche Pakete wann auf welche Version aktualisiert oder installiert wurden.

(Via: Raschix)