Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

lu-ce_2014-04

19. März 2014
von Christoph
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Lesestoff: Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 04/2014 online

Gerade eben ist die Ausgabe 04/2014 der unter der CC-BY-NC-ND lizenzierten Community-Edition der Linux User bei mir im Postfach gelandet. Da die Artikel wie immer interessant sind, möchte ich euch diesen Gratis-Lesestoff nicht vorenthalten. Das PDF findet auf der Homepage des Magazins oder auch gleich unter diesem Link. Viel Spaß beim Lesen!

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chromecast-linuxundich

19. März 2014
von Christoph
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Chromecasts startet in Deutschland, was kann man mit dem Ding eigentlich machen?

Es gibt nur wenige Google-Produkte, die mehr Zeit gebraucht haben, bis sie weltweit vertrieben wurden. Schon am 24. Juli 2013 gab es in den USA den Chromecast zu kaufen, hier in Deutschland mussten wir nun bis Mitte März auf den Chromecast-Dongle warten. Nun aber ist er da! Der HDMI-Stick lässt sich in Deutschland direkt bei Google Play und auch bei Amazon, Media Markt oder Saturn bestellen. Der Chromecast kostet bei den vier großen Versendern generell 35 Euro, am meisten Sinn macht es aber wohl bei Amazon oder Media Markt zu bestellen, da diese den Stick versandkostenfrei liefern. Oder man schlappt vor Ort in einen der Läden, auch in den Filialen von Saturn und Media Markt sollte der Stick finden sein. Da ich mir einen Chromecast schon vor längerer Zeit aus den USA hab kommen lassen, möchte ich euch die Möglichkeiten des Sticks zusammenfassen.

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ocenaudio-icon

16. März 2014
von Christoph
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ocenaudio als schlanke Alternative zu Audioeditoren wie Audacity

Gerade eben hat mich mein Audacity stiefmütterlich im Stich gelassen. Aus irgendeinem Grunde wollte der Audioeditor gerade aufgenommene und funktionstüchtige OGG-Dateien nicht mehr öffnen. Da ich die Dateien nicht nochmal neu aufnehmen wollte und auch keine Lust hatte die Audioclips — in der Hoffnung, dass sie in einem anderen Format geladen werden — umzucodieren, musste ich mich kurz auf die Suche nach einem alternativen Audio-Editor machen. Bei ocenaudio bin ich fündig geworden. Es lohnt sich dem Programm mal anstelle von Audacity eine Chance zu geben!

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skype-icon

16. März 2014
von Christoph
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Skype auf 64-Bit Ubuntus und anderen Linuxen: Theme optimieren und Knackser aus dem Sound verbannen

Wer Skype auf einem 64-bittigem Linux-System installiert, der muss sich zum Glück nicht mehr ganz so sehr herumplagen. Inzwischen bietet Skype Pakete an, die sich auch auf einem 64-Bit-Linux ohne Probleme installieren lassen. Doch Skype ist nach wie vor stets eine 32-Bit-Anwendung. Im Alltag merkt man das meist nicht, doch wer genauer hinschaut, sieht im wahrsten Sinne des Wortes den Unterschied. Als 32-Bit-Anwendung braucht Skype auch die 32-Bit-Version der aktuell aktiven GTK-Theme-Engine. Diese muss man auf den meisten Systemen immer noch von Hand nachinstallieren.

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popcorntime

16. März 2014
von Christoph
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Popcorn Time dreht sich selber den Hahn ab und wird gleich wieder zum Leben erweckt

Als Popcorn Time veröffentlicht wurde, machte die Anwendung schnell durch zahlreiche Blogs und auch alle größeren Medien ihre Runde. Von Hacker News bis zum Time Magazine berichteten eigentlich alle Online Magazine über die auf dem BitTorrent-Protokoll aufbauende VoD-Mediathek, die zwar äußerst einfach zu bedienen war… durch die aber User in vielen Ländern gegen die geltenden Urheberrechte verstießen.

Bitte warten… Popcorn Time hat schnell das zeitliche gesegnet.

Aufgrund der Einfachheit der Anwendung war es klar, dass sie eine starke Kontroverse auslösen wird. Offensichtlich geht diese auch an den Initiatoren des Projekts nicht spurlos vorbei. Die endlosen Debatten und Drohungen zeigten wohl ziemlich schnell Wirkung, so dass die Entwickler nun den Stecker bei Popcorn Time ziehen und die Torrent-Quelle abschalten. Dadurch findet Popcorn Time keine Inhalte zum Streamen mehr. In der Erklärung auf Medium heißt es…

Popcorn Time is shutting down today. Not because we ran out of energy, commitment, focus or allies. But because we need to move on with our lives. Our experiment has put us at the doors of endless debates about piracy and copyright, legal threats and the shady machinery that makes us feel in danger for doing what we love. And that’s not a battle we want a place in.

Allerdings ist Popcorn Time nicht sonderlich einfach zu stoppen, da die Anwendung auf Github als Open-Source veröffentlicht wurde. Der Quellcode wurde im ursprünglichen Repository zwar gelöscht, doch es existieren zahlreiche Forks — die aber ebenfalls keine lange Halbwegszeit besitzen. Mit YTS (ehemals YIFY-Torrents) scheint aber auch eine recht bekannte Torrent-Seite — auf deren API Popcorn Time sowieso schon aufbaute — das Projekt übernehmen zu wollen, die ehemaligen Entwickler sind aufgerufen beim YIFY-Github vorbeizusehen.

watchever-linux

16. März 2014
von Christoph
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Maxdome, Watchever und Amazon Instant Video mit Pipelight unter Linux

Seitdem ich das erste mal das Pipelight-Plugin für Ubuntu und andere Linux-Distributionen vorgestellt habe, ist schon wieder eine ganze Weile ins Land gegangen. Inzwischen kann das Plugin nicht nur Silverlight aus der Windows-Welt auf den Linux-Desktop holen, sondern auch andere für Windows-Rechner gedachte Browser-Plugins wie Adobe Flash, Shockwave oder das Browser-Plugin des Adobe Readers. Das wird sicherlich den einen oder anderen freuen, für mich persönlich ist jedoch eher nur Silverlight von Interesse. So lassen sich die Video-on-Demand-Dienste von Watchever, Maxdome und neu auch Amazon Instant Video auch unter Linux nutzen, ohne dass man allzu große Klimmzüge machen müsste. Da ich gerade eine Amazon Prime Mitgliedschaft habe, kann ich alle drei Anbieter unter Linux austesten.

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juicessh

16. März 2014
von Christoph
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JuiceSSH für Android feiert 500.000 Installation und verschenkt die Pro-Version

Und noch ein kleiner Tipp für alle, die ab und an einen Linux-Server per SSH auch mal vom Android-Handy oder -Tablet aus administrieren. Im Play Store gibt es ja eine Reihe von brauchbaren SSH Clients, ConnectBot oder das von ConnectBot geforkte VX ConnectBot sind sicherlich die bekanntesten Optionen. Mit JuiceSSH hat sich jedoch aber in meinen Augen eine dritte App an die Spitze gesetzt. Alleine die Tatsache, dass sich bei JuiceSSH Zusatztasten wie Ctrl, Alt oder Tab zusammen mit Richtungstasten einblenden lassen, zeichnet die App besonders aus.

Der leistungsfähige SSH-Client JuiceSSH unter Android.

Wie schon zur Feier von 100.000 Installation, gibt es auch beim “nächsten” Meilenstein von 500.000 Installationen die Pro-Version der App bis zum 18. März 11:00 GMT wieder kostenlos. Wer die Aktion beim letzten mal verpasst hat und sich die 5 Euro für die Pro-Version sparen möchte, kann also jetzt wieder zugreifen. Um das Upgrade zu bekommen, müsst ihr eure im Play Store genutzte E-Mail-Adresse auf der Homepage der Entwickler eintragen. Alle weiteren Infos zum Freischalten des Upgrades bekommt ihr dann nach 2 bis 8 Stunden zugeschickt.

google-play-kiosk

15. März 2014
von Christoph
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In eigener Sache: Linux und Ich bei Google Play Kiosk lesen

Die Möglichkeiten Inhalte aus dem Netz zu lesen sind ja mittlerweile schier unendlich. Der eine bevorzugt es seine Lieblingswebseiten von Hand auf Neuigkeiten abzuklappern, der andere lässt sich neue Inhalte auch nach dem Ende des Google Readers lieber bequem über einen Feedreader wie Feedly oder Tiny Tiny RSS automatisch ins Haus liefern. Auch nicht ganz unbequem ist der Google Play Kiosk, der aus Google Currents hervorgegangen ist.

Linux und Ich bei Google Play Kiosk.

Aufgrund der kleinen Blogpause war ich dort nicht mehr ordentlich gelistet, inzwischen ist das aber wieder behoben. Solltet ihr den Play Kiosk ganz gerne nutzen, um per Handy oder Tablet auf dem Laufenden zu bleiben, dann findet ihr Linux und Ich am besten einfach über die Suche. Startet in Play Kiosk einfach eine Suche nach “Linux” und tippt dann hinter Linux und Ich auf das blau hinterlegte Plus-Icon, schon habt ihr das Blog im Play Kiosk abonniert.

bashmount-icon

14. März 2014
von Christoph
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bashmount erleichtert das Mounten von USB-Sticks und CD/DVDs vom Terminal aus

Mit dem Raspberry Pi kommt das gute alte Terminal und Terminal-Tools ja wieder “mehr” in Mode. Auch wenn LXDE recht ordentlich auf dem Raspbi läuft: Verzichtet man auf eine graphische Umgebung, dann läuft es noch eine ganze Nummer runder. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die mit einer graphischen Umgebung einfach besser klappen. Darunter fällt unter anderem das Mounten von USB-Sticks und optischen Medien. Als kleinen Tipp möchte ich euch generell für Linuxe ohne graphische Umgebung bashmount empfehlen. Das simple Skript schaut sich nach den Device-IDs von entfernbaren Datenträgern um, und bietet an diese zu mounten oder auch wieder auszuhängen.

USB-Sticks und optische Medien bequem per bashmount vom Terminal aus einbinden.

Arch Linux User können bashmount bequem — für den Raspberry Pi gibt es auch ein vorgefertigtes Arch-Linux-Build für die ARM-CPU — und unkompliziert aus dem AUR installieren. Auf anderen Distributionen (zumindest bei Debian und Ubuntu) muss man wohl aktuell das Skript noch von Hand aufs System schaufeln. Die Installationshinweise dafür findet ihr in der INSTALL-Datei des Projekts.

avm

12. März 2014
von Christoph
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AVM zeigt auf der CeBIT einen WLAN-Repeater mit DVB-C-Modul, das auch auf Linuxe streamt

Ich kann mich noch gut erinnern wie ein halber Meter TV-Karte von Hauppauge in meinem Big-Tower gesteckt hat, doch inzwischen sind die “großen” Zeiten der TV-Karten für den Computer wohl vorbei. Dennoch gibt es nach wie vor viele Computer-User, die nebenbei auch einmal ein wenig nebennbei am Computer fernsehen möchten, meist greift man dafür inzwischen auf Software-Lösungen wie Zattoo oder Live-Streams zurück. Alternativ streamen immerhin auch ARD, ZDF und Co. ihr Bild ins Netz. Doch bei den Privaten sieht es immer noch recht mau aus, in Deutschland lässt sich alles von ProSiebenSat.1 Media nicht einmal in der kostenpflichtigen Premium-Version von Zattoo empfangen.

Der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C streamt das Fernsehbild zu Android- und iOS-Geräten, aber auch per VLC oder mplayer auf den PC.

Für alle TV-Fans bietet sich in Zukunft jedoch mit dem AVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-C eine neue Option an. Der WLAN-Repeater mit bis zu 1 GBit/s schnellem WLAN-AC erweitert nicht nur das heimische WLAN. Das in die Steckdose zu steckende Gerät streamt zudem per DVB-C empfangene Fernsehsender ins lokale Netz. Als Empfänger können Smartphones oder Tablets mit Android oder iOS und der neuen FRITZ!App TV dienen — oder aber auch ganz normale Computer.

Hier sieht man die FRITZ!App TV auf dem iPad, sie wird es auch für Android geben.

Der DVB-C-Repeater streamt alle unverschlüsselten Sender ins Netz.

Das Schöne ist, dass AVM einfach den MPEG-Stream durchreicht, so lässt sich das Fernsehbild auch einfach mit VLC oder mplayer empfangen, natürlich auch unter Linux. Das Gefrickelt mit einer Linux-tauglichen TV-Karte und das Ziehen eine Strippe hin zur Antennenbuchse fällt mit dieser Lösung daher flach. In der Box ist ein Dual-DVB-C-Tuner integriert, es lassen sich also bis zu zwei Sender an zwei (oder natürlich mehr) Geräte zur selben Zeit streamen, oder dank des unverschlüsselten Streams auch einfach mit mplayer aufzeichnen.

Hier stream der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C zu einem Windows-PC mit VLC, das funktioniert natürlich auch unter Linux.

Der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C  kommt dabei auch mit HD-Streams zurecht, allerdings ist er mangels eines CI+-Moduls auf die öffentlich-rechtlichen HD-Sender beschränkt. Die privaten Fernsehstationen lassen sich nur in SD-Qualität ins Netzwerk schaufeln, auch das Streamen von Pay-TV-Sender fällt so natürlich flach. AVM plant nach eigenen Aussagen vorerst auch keine Version mit einem entsprechenden Slot, man möchte sich nicht mit Sky und Co anlegen, schließlich könnte man mit dem Repeater einmal Pay-TV buchen und per WLAN mit allen Nachbarn im Haus teilen.

Bis man den FRITZ!WLAN Repeater DVB-C  im Laden kaufen kann, vergeht allerdings noch ein wenig Zeit. Laut der Pressesprecherin von AVM dauert es noch bis zum dritten Quartal dieses Jahres, bis der WLAN-Repeater in den Handel kommt. Das Gerät wird 119 Euro kosten, wer nur sein WLAN ausbauen möchte bekommt die Variante ohne DVB-C für 99 Euro, man spart also nicht so wirklich viel Geld.