Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Paranoid Android

3. Mai 2013
von Christoph
2 Kommentare

Paranoid-Androids neuem “HALO”-Multitasking

Aktuell fahre ich mit Android Revolution HD als Custom-ROM auf meinem Galaxy Nexus sehr gut. Man bekommt ein Stock-Android mit ein paar Tuning-Elementen, die in der Tat noch ein bisschen mehr aus der doch nicht all zu schnellem Dual-Core-CPU holen. Allerdings gibt es ein paar Custom-ROMs, die in der Tat interessante Neuerungen in ihre Firmware einbauen. Besonders Paranoid Android arbeitet immer wieder an neuen Ideen. So haben die ROM-Köche als erstes ein “Hybrid-Android” gebaut, so dass man zwischen Handy- und Tablet-Layout wechseln kann. Und auch ein Pie-Menü, bei dem man die virtuellen Buttons ausblenden kann, kommt aus Paranoid Android.

Mit Halo-Multitasking bauen die PA-Entwickler nun aber weiter an interessanten Features ihres ROMs. Halo nimmt dabei deutliche Anleiten an die mit Facebook-Home eingeführten Chat-Heads. Die “Notification Bubbles” schweben praktisch über dem eigentlichen Inhalt der App im Vordergrund, ohne dabei groß Platz in Anspruch zu nehmen. Ruft man sie auf, kann man kurz eine Antwort eingeben. Klickt man an eine freie Stelle auf dem Display, ist man umgehend wieder zurück in der alten App. So kann man nahtlos arbeiten, ohne zwischen Apps hin- und herwechseln zu müssen. Ich bin mal gespannt, wie das fertige Feature aussehen wird.

Watchever auch auf dem Android-Handy, mit dem Market Helper

2. Mai 2013
von Christoph
5 Kommentare

Watchever Lite streamt nun Watchever-Filme auch aufs Handy

Der Streaming-Dienst Watchever hat nun nachgelegt und mit Watchever Lite seine Android-App auch fit fürs Handy gemacht. Damit braucht es keinen miesen Workaround mehr, der die bisher nur für Android-Tablets gedachte auch auf Handys zum Laufen gebracht hat. Watchever Lite ist jedoch in der Tat “light”: Mit der App kann man nur Filme ansehen, die man zuvor in seine Watchliste hinzugefügt hat. Das gesamte Repertoire von Watchever lässt sich mit der Handy-App nicht durchsuchen, allerdings reicht zum Durchstöbern und Bookmarken auch ein simpler Browser aus. Unter Linux lässt sich Watchever leider dank Silverlight nicht wirklich nutzen, allerdings funktioniert die Seite — bis eben auf das Streamen von Videos — auch unter Linux problemlos.

Watchever Light auf einem gerooteten Galaxy Nexus.

Watchever Light auf einem gerooteten Galaxy Nexus.

Trotz Root-Rechten spielt Watcher Light mit der "richtigen" SuperSU-App brav einen Film.

Trotz Root-Rechten spielt Watcher Light mit der “richtigen” SuperSU-App brav einen Film.

Ansonsten sind aber die essentiellen Watchever-Features mit an Bord. Auch auf dem Handy könnt ihr bei vielen Videos zwischen dem Original-Ton und der deutschsprachigen Synchronisierung wählen und auch Filme zum Offline-Schauen aufs Handy runterladen. Nach dem Download hat man sieben Tage Zeit den Film anzusehen, danach wird er automatisch wieder aus der App gelöscht. Für richtig lange Tripps ist Watchever daher nichts, aber um mal unterwegs einen Film zu kucken, tut sie sehr wohl.

Filme muss man jedoch per Browser oder Tablet in die Watchliste laden.

Filme muss man jedoch per Browser oder Tablet in die Watchliste laden.

Auch Watchever Light prüft wieder, ob ihr euren Androiden gerootet habt. Bei mir auf meinem Galaxy Nexus mit Android Revolution HD als Custom-ROM – und damit natürlich auch Root-Rechten auf dem Handy — funktioniert Watchever dennoch. Ich muss nur die Frage nach den Root-Rechten ablehnen und dann den Stream nochmal neu starten. Andere Android-User müssen eventuell mal in Watchever trotz Root reinsehen, mit der richtigen Root-Binary spielt der Player trotz anfänglicher Ablehnung dennoch seine Videos ab.

GNOME-Shell Extension List

2. Mai 2013
von Christoph
9 Kommentare

GNOME-Shell Erweiterungen TopIcons bzw. Status Icon Fixer rücken App-Icons wieder in den Fokus

Ich setze mein Arbeitssystem gerade auf Basis von UbuntuGNOME 13.04 neu auf. Auch wenn viele schimpfen, mir gefällt die GNOME-Shell im Großen und Ganzen. Allerdings finde ich es ein nach wie vor ein bisschen störend, dass Icons von Programme wie Skype, Dropbox oder Pidgin nicht mehr in die Statusleiste erscheinen, sondern sich immer im so genannten “Message Tray” einsortieren. So muss man immer erstmal die Maus an den unteren Bildschirmrand führen und dort für eine Weile halten, oder den “Overview-Modus” aufrufen.

Skype, Dropbox und Co. sortieren sich unsichtbar im "Message Tray" ein.

Skype, Dropbox und Co. sortieren sich unsichtbar im “Message Tray” ein.

In den GNOME Extensions finden sich jedoch zwei Erweiterungen, mit denen man die Icons wieder an ihren angestammten Platz in der oberen Leiste schieben kann. Für GNOME 3.4 könnt ihr den Status Icon Fixer benutzen, für GNOME 3.6 — aus Ubuntu “Raring Ringtail” 13.04, hier im Screenshot auch abgebildet — könnt ihr die TopIcons installieren. Die Erweiterungen müssen nicht groß konfiguriert werden, einfach den Schalter auf “On” umlegen, und schon wandern die Icons nach oben.

TopIcons zeigt "Legacy Tray Icons" in der Top-Leiste der GNOME-Shell.

TopIcons zeigt “Legacy Tray Icons” in der Top-Leiste der GNOME-Shell.

Über 100 Windows-Programme mit nur einem Klick installieren, fünf Ausgabe den Smart Software Magazins zu verlosen

30. April 2013
von Christoph
50 Kommentare

Über 100 Windows-Programme mit nur einem Klick installieren, fünf Ausgaben des Smart Software Magazins zu verlosen

Fragt man 100 Linux-User was die drei größten Vorteile von Linux sind, dann steht die Paketverwaltung und die dadurch sehr vereinfachte Installation von Software mit Sicherheit 100 mal auf der Liste. Anstatt sich nach der Installation des Systems durch das Internet zu wühlen, Programm für Programm runterzuladen und dann in zig Setup-Routinen immer wieder die selben Fragen zu beantworten, reichen bei praktisch jeder Linux-Distribution ein paar Klicks aus, schon ist die wichtigste Software auf dem Rechner.  Unter Windows gibt es dazu praktisch keine Alternative, es sei denn man baut sich selber einen automatischen Installer — oder greift auf das Smart Software Magazin zurück.

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Musik per Google Music Manager zu mehr als nur zwei Accounts hochladen

29. April 2013
von Christoph
2 Kommentare

Musik per Google Music Manager zu mehr als nur zwei Accounts hochladen

Für den Upload von Musik zu Googles Datencloud (insgesamt könnt ihr bis zu 20.000 Songs kostenlos bei Google hosten) braucht es bekanntlich den Google Music Manager, den es neben Windows und MacOS X auch für Linux (als .DEB und .RPM) gibt. Für einen Test-Account habe ich mich beim Music Manager über die Einstellungen aus meinem Account ausgeloggt und die Zugangsdaten des Test-Account eingetragen. Daraufhin meinte Google ganz nett, dass ich das Programm nur benutzen kann, um zwei Accounts von meinem Rechner aus mit Musik zu bestücken. Im Detail lautet die Meldung “Only two accounts can be used per computer”. Zum Glück gibt sich Google nicht all zu viel Mühe den Upload zu anderen Accounts zu blockieren, es reicht die MAC-Adresse zu ändern.

Über die Einstellungen wechselt ihr im Music Manager zu einem anderen Account.

Über die Einstellungen wechselt ihr im Music Manager zu einem anderen Account.

Google erlaubt es dem Google Music Manager nur zu zwei Google-Accounts Musik hochzuladen.

Google erlaubt es dem Google Music Manager nur zu zwei Google-Accounts Musik hochzuladen.

Beendet dazu am besten den Google Music Manager, so dass er auch wirklich nicht mehr im Hintergrund läuft. Löscht danach am besten die Einstellungen des Programms aus eurem Homeverzeichnis. Unter Linux findet ihr die Daten im Unterordner google-musicmanager im versteckten Verzeichnis ~/.config. Per Befehl geht das Löschen schnell von der Hand.

rm -rf ~/.config/google-musicmanager/

Danach gilt es die MAC-Adresse eurer Netzwerkkarte zu ändern. Hier auf meinem Rechner habe ich nur eine “normale” LAN-Karte eingebaut, daher beziehe ich die Anleitung auf “eth0″. Wer über WLAN ins Netz geht, muss wahrscheinlich “wlan0″ anpassen und vielleicht auch “eth0″ zusätzlich.

Das Vorgehen ist relativ leicht: Holt euch erstmal die aktuelle MAC-Adresse, fahrt dann die Netzwerkkarte runter, ändert eure ursprüngliche Adresse um vielleicht ein Zeichen, fahrt dann die Karte wieder hoch und schaut euch den Erfolg an. Gibt ifconfig -a jetzt die neue Adresse aus, dann könnt ihr den Google Music Manager wieder starten.

$ ifconfig -a | grep Hardware
eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 11:22:33:44:55:66
$ sudo ifconfig eth0 down
$ sudo ifconfig eth0 hw ether 11:22:33:44:55:67
$ sudo ifconfig eth0 up $ ifconfig -a | grep Hardware
eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 11:22:33:44:55:67

Jetzt sollte es euch möglich sein den “Fremd-Account” einzutragen und eure Musik hochzuladen. Beachtet, dass ihr die MAC-Adresse nicht permanent geändert habt, spätestens nach dem nächsten Neustart steht sie wieder auf ihrem ursprünglichen Wert. Was vielleicht auch gant gut ist, so könnt ihr wieder euren eigenen Account mit Musik bestücken.

Nach dem Ändern der MAC-Adresse greift die Prüfung des Rechners jedoch ins Leere.

Nach dem Ändern der MAC-Adresse greift die Prüfung des Rechners jedoch ins Leere.

Kommentar zur neuen Pseudo-Flatrate der Deutschen Telekom

25. April 2013
von Christoph
28 Kommentare

Kommentar zur neuen Pseudo-Flatrate der Deutschen Telekom

Ich erzähle euch ja mit Sicherheit nichts Neues, wenn ich über die Pläne der Deutschen Telekom schreibe, in Zukunft den Hahn bei “Vielsaugern” nach einer gewissen Menge heruntergeladenen Traffics zuzudrehen. Doch schon mehrere Leser haben mit darauf angesprochen, auch einen Kommentar dazu abzugeben. Da will ich mich nicht lumpen lassen… Die Drosselung beginnt bei einem 16 MBit/s-Anschluss bereits ab 75 GByte pro Monat, bei einem schnellen 200 MBit/s Tarif darf man 400 Gigabyte pro Monat laden. Das von der Telekom aufoktroyierte Schneckentempo liegt bei wirklich lahmen 384 kBit/s. Damit beamt die Telekom ihre Power-User ins Jahr 1999 zurück. Die Telekom argumentiert damit, dass Traffic nunmal Geld kosten würde. Wer viel saugt, der müsse auch mehr zahlen, als die User, die nur am Abend mal schnell durchs Web stöbern. Die Netzgemeinde pocht dagegen auf die Netzneutralität, beide Positionen wohl nicht ganz richtig.

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Lautstärke von Android-Handys über Headset-Button regeln

23. April 2013
von Christoph
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Lautstärke von Android-Handys über Headset-Button regeln

Was mich unter Android regelrecht anfuxt sind die beschränkten Möglichkeiten über den in den meisten Headsets integrierten Button auf die Musikwiedergabe einzuwirken. Play/Pause geht per einfachem Klick auf den Kopf, für den nächsten Titel klickt man zwei mal kurz. Aber was ist mit dem Sprung zum vorherigen Titel? Vielleicht auch Spulen im Song? Oder auch das leiser/lauter Stellen der Wiedergabe? Fehlanzeige! Mit Tools wie wie JAYS Headset Control, die auch ohne die dazu passenden a-JAYS One+ Kopfhörer funktionieren, kann man die Bedienmöglichkeiten ausbauen, doch bei der Lautstärkeregelung kommen Androiden mit Jelly Bean ins Trudeln.

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Video-Tutorials für die Bildbearbeitung mit GIMP von Roise Hardy

19. April 2013
von Christoph
12 Kommentare

Professionelle Video-Tutorials für die Bildbearbeitung mit GIMP von Roise Hardy

Findet Ihr die “Gimp ist keine Alternative zu Photoshop”-Diskussionen auch zum Gähnen? Trolle, die felsenfest zu dieser Aussage stehen, können einfach nicht mit Gimp umgehen, sollen sie doch bei einem gecrackten Photoshop bleiben! Schaut euch mal die Selbstportraits der Reihe 365 Days von Rosie Hardy, ihren Flickr-Stream oder auch ihr Blog an. Nicht schlecht? Verdammt gut gemacht will ich mal meinen! Das Interessante dabei: Sie arbeitet in der Nachbearbeitung der Bilder ausschließlich mit der freien Bildbearbeitung mit GIMP.

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Wordpress Android

18. April 2013
von Christoph
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WordPress-App für Android mit komplett neuem Look

Habt ihr die WordPress-App für Android bisher gemieden, weil der Anblick einfach zu altbacken war? Gebt der App nun mal eine zweite Chance, mit dem Release der Version 2.3 wurde sie komplett überarbeitet. Sie hält sich nun an die Guidelines zum aktuellen Holo-Stil Androids, hat eine herausziehbare Seitenleiste, nutzt die “Action-Bar” und benachrichtigt nun auch selber beim Eintreffen neuer Kommentare. Auf Push-Nachrichten muss man allerdings noch warten, diese sollen erst in den nächsten Updates nachgerüstet werden. Ansonsten: Alles richtig gemacht! Vielen Dank an alle Entwickler, die an diesem Release gearbeitet haben!

Wordpress für Android wurde komplett überarbeitet.

WordPress für Android wurde komplett überarbeitet.

Wordpress-Blogger mit einem Tablet bekommen eine angepasste Ansicht präsentiert.

WordPress-Blogger mit einem Tablet bekommen eine angepasste Ansicht präsentiert.

Beim Bearbeiten eines Beitrags wird nun das Text-Feld größer,

Beim Bearbeiten eines Beitrags wird nun das Text-Feld größer,