Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

pattern

16. April 2014
von Christoph
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Linktipp: Trianglify erzeugt Wallpaper im Nexus-Stil

Als Google sein Nexus-4-Handy vorstellte, fielen nicht nur die damals beeindruckenden technischen Details ins Auge, sondern auch die recht schlichten, aber dennoch farbenfrohen Wallpaper ins Auge. Wer diesen Look selber gestalten möchte, der kann sich mal die Web-App Trianglify ansehen. Sie generiert eben solche Netze aus bunten Dreiecken im Browser, das Ergebnis lässt sich als SVG-Datei herunterladen und als Wallpaper oder auch als CSS-Hintergrund für Webseiten weiterverarbeiten. Auf dem selben Prinzip basiert der Desktop Pattern Generator, er erlaubt allerdings das Ändern der Parameter bequem per Schieberegler. Den Code zu beiden Projekten findet ihr jeweils bei Github (TrianglifyTriangle-Play-App).

Trianglify generiert farbenfrohe Netze als SVG-Dateien aus Dreiecken für Wallpaper oder Hintergründe .

Trianglify generiert farbenfrohe Netze als SVG-Dateien aus Dreiecken für Wallpaper oder Hintergründe .

firefox-gnome-shell

16. April 2014
von Christoph
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Firefox für den Betrieb in der GNOME-Shell optimieren

GNOME bringt ja mit “Web”, “Internet” beziehungsweise früher einmal “Epiphany” einen eigenen Webbrowser mit, die wenigsten GNOME-User werden wohl aber den hauseigenen Browser nicht nutzen und eher mit Chrome/Chromium, Firefox oder Opera durchs Netz wandern. Besonders die Kombination GNOME-Shell, Firefox und kleinerer Bildschirm birgt viel Verbesserungspotenzial, mit den richtigen Einstellungen und zwei kleinen Erweiterungen passt deutlich mehr Inhalt auf den Bildschirm — zudem fügt sich Firefox deutlich besser in den GNOME-Look ein.

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arch-gnome-apps

16. April 2014
von Christoph
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Neue GNOME-Apps Polari, Tonaufnahme und Logs unter Arch Linux installieren

Wer mit Arch Linux und GNOME arbeitet, der hat heute das große Update auf GNOME 3.12 über die Paketverwaltung eingespielt bekommen, knapp 200 Pakete wurde im Zuge des neusten GNOME-Updates aktualisiert. Ich erspare mir mal die Details zum Update, alle für GNOME-User sichtbaren Änderungen kann man eigentlich sehr schön in den mehrteiligen Release Notes nachlesen.

Hat man GNOME unter Arch-Linux über das “gnome”-Paket installiert, dann klappt das eigentlich sehr gut, allerdings fehlen mit der IRC-Client Polari, dem Audio-Recorder Tonaufnahme und dem Logfilebetrachter Logs für die Systemd-Logs drei neue GNOME-Programme auf dem System. Auch die GNOME-eigene Lösung zum Betrieb und Managen von virtuellen Maschinen Boxes muss/kann man nachträglich aus dem AUR installieren.

# gnome-media steht im Konflikt mit gnome-sound-recorder...
$ sudo pacman -Rc gnome-media

# Polari, Tonaufnahme und Logs installieren...
$ sudo pacman -S gnome-logs gnome-sound-recorder polari

# Boxes aus dem AUR installieren...
$ pacaur -S gnome-boxes qemu-spice

Ist euch noch irgendwas aufgefallen, das man nach dem Update noch von Hand einspielen sollte, um das “volle” GNOME-Feeling zu bekommen? //PS: Ich merke gerade, dass die Installation von qemu-spice aus dem AUR gerade scheitert, weil libibverbs-1.1.7.tar.gz nicht aus dem Netz geladen werden kann. Ohne qemu-spice lassen sich in Boxes allerdings keine neuen virtuellen Maschinen installieren, so dass man sich diese GNOME-Anwendung derzeit eher sparen kann.

Logs zeigt die Logdaten von systemd unter GNOME an.

Logs zeigt die Logdaten von systemd unter GNOME an.

Der Tonaufzeichner ersetzt den GNOME-Audio-Recorder.

Der Tonaufzeichner ersetzt den GNOME-Audio-Recorder.

Polari soll eines Tages ein ausgewachsener IRC-Client werden.

Polari soll eines Tages ein ausgewachsener IRC-Client werden.

archlinux-logo

15. April 2014
von Christoph
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Dateikonflikte bei Pacman-Updates in Arch Linux lösen

Eine der größten Stärken von Arch Linux ist die Aktualität der Software. So ist zum Beispiel GNOME 3.12 (hier die Release Notes) nur wenige Tage alt und schon heute trudelt die neue GNOME-Version in den Paketquellen von Arch ein. Unter Ubuntu müsste man jetzt mit PPAs hantieren oder eben warten bis Ubuntu 14.10 die nächste GNOME-Version mit ausliefert. Di Aktualität und Flexibilität von Arch Linux hat jedoch auch ihren Preis: Ab und an kommt es in der Paketverwaltung zu Konflikten, erst recht wenn man Pakete aus dem Arch User Repository (kurz AUR) installiert. Doch diese Problemchen lassen sich im Normalfall recht leicht ausbügeln.

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conversations-icon

15. April 2014
von Christoph
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Open-Source Jabber-Client Conversations für Android mit hübscher Oberfläche und OTR-Verschlüsselung

Mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook haben alternative und Ende-zu-Ende verschlüsselte Instant-Messaging-Apps wie Threema oder Telegram deutlich an Zulauf gewonnen. Beide Dienste haben jedoch gerade mit Blick auf Sicherheit und Privatsphäre einen wesentlichen Nachteil: Sie sind nicht durch und durch quelloffen. Threema ist komplett proprietär und bei Telegram ist nur der Client Open-Source-Software, der Server-Part liegt komplett in den Händen des Betreibers. Dabei gibt es eigentlich schon lange eine durchweg quelloffene, unabhängige, verteilt arbeitende und verschlüsselte Lösung: Jabber mit OTR-Verschlüssung! Mit Conversations gibt es dafür nun auch endlich eine Android-Lösung, die sich diesem Thema annimmt und dabei auch noch gut aussieht.

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civilization-beyond-earth

14. April 2014
von Christoph
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Civilization: Beyond Earth wird es auch für Linux geben

Ich muss gestehen, dass mir Computerspiele schon seit Jahren nicht mehr sonderlich wichtig sind, egal auf welcher Plattform sie laufen. Bei Civilisation werde ich allerdings schnell wieder hellhörig, erst recht wenn das für den Herbst dieses Jahres eingeplante Civilization: Beyond Earth auch für Linux erscheinen soll. Laut einer Ankündigung auf der PAX East 2014 setzt Beyond Earth den Civilisation-Ableger Alpha Centauri fort und knüpft an das Ende einer “Civilization 5″-Partie nach einem technologischen Sieg an. Ihr verlasst dabei die Erde, um fremde Welten zu erkunden und gegebenenfalls zu kolonialisieren. Ein Trailer gibt einen ersten Ausblick auf die Story.

(Video auf YouTube ansehen)

Zu Beginn des Spiels wählt man sich eine kulturelle Identität für seine neue Zivilisation und bereitet dann die Expedition in den Weltraum vor. Dafür gilt es das Raumschiff zu entwickeln, die Frachträume zu füllen und die Kolonisten auszuwählen. Klar, dass die hier getroffenen Entscheidungen sich im späteren Spielverlauf auswirken. Auf der neuen Heimat angekommen gilt es dann in der üblichen Civilisation-Manier das Land zu erobern. Da die Handlung aber nicht auf der Erde spielt, findet man sich in einer komplett fremden Landschaft mit vielen Gefahren wieder.

Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf das Release im Herbst gespannt, Civilization: Beyond Earth könnte eines der ersten Spiele werden, das ich mir nach Urzeiten mal Abstinenz wieder für “richtig Geld” kaufe — einfache Zeitvertreibspiele fürs Handy und ne Markfuffzig klammer ich mal aus. Die Linux-Version von Civilization: Beyond Earth soll auf jeden Fall zeitgleich mit den Varianten für MacOS X und Windows erscheinen, ob man das Spiel über Steam kaufen muss oder man es auch ganz normal über den Handel beziehen muss, das steht noch nicht fest.

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

Civilization: Beyond Earth (Quelle: Firaxis)

(Quellen: GamingOnLinux, Kotaku)

speedtest-cli

14. April 2014
von Christoph
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Speedtest.net mit speedtest-cli im Terminal ohne Browser ausführen

Viele von euch werden wahrscheinlich schon einmal Speedtest.net im Browser genutzt haben. So lässt sich sehr einfach prüfen, ob der Internetanbieter auch wirklich die versprochene Geschwindigkeit über die Datenleitung bringt, oder ob das Internet nur langsam in den Rechner tröpfelt. Neben der Browser-Variante des Dienstes, gibt es das Ganze auch schon eine ganze Weile als App fürs Handy. “Normale” PCs und Handys sind so gut abgedeckt, aber wenn man die Anbindung eines kleinen Servers oder eines Raspberry Pis ohne eine graphische Oberfläche testen möchte, muss man zu anderen Mitteln greifen… oder man fährt Speedtest.net per Skript.

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gimp

10. April 2014
von Christoph
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GIMP-Team sucht Verstärkung bei der Integration der GIMP Plugin Registry

Die Bildbearbeitung GIMP kann mit Plugins erweitert werden. Viele diese Plugins findet ihr seit 15 Jahren in der GIMP Plugin Registry. Allerdings ist die Art der Installation dieser Plugins nicht wirklich mehr State of the art. Sie müssen von Hand aus dem Netz geladen und auf die Platte geschoben werden. Zudem macht es wohl zunehmend Arbeit Missbrauch der Plattform zu unterbinden. Daher sucht das Team hinter der GIMP Plugin Registry nun zusammen mit dem GIMP -Team Unterstützung.

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sonos-google-music

10. April 2014
von Christoph
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Die Sonos-App für Android kann es jetzt auch mit Google Music und All Inclusive

Wie lange gibt es eigentlich schon Googles Musikdienst Google Music? Im November 2011 ist der Dienst in den USA gestartet, im Dezember 2012 in Deutschland und anderen Ländern Europas. Fast 1,5 Jahre nach dem Start in Deutschland macht nun endlich das Multi-Room-Multimedia-Center Sonos seine Android-App fit für den Zugriff mit Google Music — wahrscheinlich ist Google an dieser Verzögerung nicht ganz unschuldig. Das Feature gibt es jedoch noch nicht in der offiziellen App, sondern nur in der öffentlichen Beta, die man sich von Hand installieren muss.  Aber der offizielle Start des Features wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen — ich kann aber generell zu der Beta raten, sie liefert nicht nur eine deutlich bessere Oberfläche, sondern arbeitet in meinen Augen deutlich performanter.

Zur Unterstützung von Google Music muss die Beta-Version der Sonos-App installiert sein.

Zur Unterstützung von Google Music muss die Beta-Version der Sonos-App installiert sein.

Das Einrichten von Google Music in der Sonos-App geht recht einfach. Ihr müsst in der Übersichtsseite einen neuen “Musikdienst hinzufügen”, in der Liste dann zu “Google Play Music” scrollen und euch dort dann von Punkt zu Punkt durchklicken. Dabei muss der Zugriff auf die Google-Music-App für Sonos über einen Key freigeschaltet werden. Ist der Assistent durchgearbeitet, hat eurer gesamte Sonos-Installation Zugriff auf euren Google-Music-Account. Dabei seid ihr nicht nur auf eure eigene Musikbibliothek festgelegt, wer für knapp 10 Euro die Musikflatrate Google Music All Inclusive gebucht hat, der kann auch diese nun mit seinen Sonos-Netzwerkboxen nutzen.

Der Zugriff auf den eigenen Google-Account muss über die Sonos-App freigegeben werden.

Der Zugriff auf den eigenen Google-Account muss über die Sonos-App freigegeben werden.

Nach dem Einrichten von Google Music in der Sonos-App findet ihr in der Musikdienste-Sektion den Eintrag zu Google Play Music. Dort könnt ihr dann Google Music in Sonos, wie auch in der normalen Play-Music-App nutzen. Das “Radio” spielt zufällige Titel aus eurer Google-Music-Sammlung ab, “Meine Music” listet alle in eurer Bibliothek gespeicherte Titel auf — das umfasst auch All-Inclusive-Alben, die ihr eurer Sammlung hinzugefügt habt — und auch “Playlists”, “Radiostationen” und “Entdecken” wird hier aufgeführt.

Sonos arbeitet danach endlich mit Google Music inklusive All Access zusammen.

Sonos arbeitet danach endlich mit Google Music inklusive All Inclusive zusammen.

Im Sonos-System wird nur ein Google-Account abgespeichert; nutzt ihr das System also mit Kind und Kegel, kann nur einer aus eurer Familie seinen Google-Music-Zugang im Sonos-System hinterlegen. Dies hat aber auch den Vorteil, dass man nur einmal eine Google-Music-All-Inclusive-Flatrate braucht, um in mehren Räumen Zugriff auf Googles Musikflatrate zu haben. Es funktioniert ohne Probleme auf Sonos-Box-A den einen Song aus All Inclusive zu streamen und auf Sonos-Box-B etwas ganz anderes aus All Inclusive — oder natürlich irgendwas anderes aus im Sonos-System eingetragenen Quellen.

synology-heartbleed-fix

10. April 2014
von Christoph
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Synology liefert Update für DSM 5.0 gegen Heartbleed-Bug aus… DSM 4.2 und 4.3 kommen später

Der Heartbleed-Bug macht ja nicht nur Server-Betreibern viel Arbeit, auch wer Zuhause IT-Hardware wie Router, Home-Server oder NAS-Geräte stehen hat, sollte diese auf Heartbleed prüfen und bei einem positiven Ergebnis nach Updates Ausschau halten. Bei meiner Home-IT habe ich gemerkt, dass die Synology Diskstations von Heartbleed betroffen sind, so dass ein Update dringend nötig wäre — heute ist es eingetroffen. Schaut daher also bei euren Synologys, dass ihr DSM 5.0-4458 Update 2 — so nennt sich die Version für meine DS412+ – über die Systemsteuerung einspielt. Solltet eure Diskstation noch kein Heartbleed-Update melden, dann könnt ihr auch hier nachsehen, ob es zumindest schon einen Hotfix für euer Modell gibt.

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