Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

wetek-openelec-kodi

10. Juli 2015
von Christoph Langner
28 Kommentare

OpenELEC zeigt die WeTek OpenELEC Box mit DVB-S2 oder DVB-C/T/T2

Wenn es darum geht einen Raspberry Pi als Mediacenter zu betreiben, ist die Kodi-Distribution OpenELEC schon seit langer Zeit Eve­ry­bo­dy’s Dar­ling. Um die Arbeit an der Mediacenter-Software zu refinanzieren den OpenELEC-Fans einen guten Deal zu geben, bietet OpenELEC nun in Kooperation mit der der slowenischen Firma WeTek mit der WeTek OpenELEC Box ein Flagship-Device an, das so zur offiziellen Plattform des Mediacenters wird. Die WeTek OpenELEC Box kommt mit integrierten TV-Tunern (DVB-S2 oder DVB-C/T/T2), Infrarot-Fernbedienung, integriertem WLAN und einem kompletten Satz an Kabeln. Mit 99 Euro inklusive Versand kostet die Box im Endeffekt auch nicht viel mehr als ein Raspberry Pi mit Gehäuse, Netzteil und allem Drum und Dran.

Weiterlesen →

virtualbox-logo

9. Juli 2015
von Christoph Langner
6 Kommentare

Virtualbox 5.0 mit interessanten Neuerungen

Schon seit Jahren begleitet mich VirtualBox durch mein IT-Leben. Es mag leistungsfähigere und modernere Virtualisierungslösungen geben. Doch wenn es darum geht, einfache Bedienung, eine brauchbare Oberfläche und eine möglichst nahtlose Integration des Gastsystems in den Host zu vereinen, dann führt in meinen Augen nach wie vor kein Weg an VirtualBox vorbei. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich bisher auch noch nicht intensiver mit libvirt und Vagrant auseinandergesetzt habe. VirtualBox 5.0 liefert als Neuerung nun Paravirtualisierung, Support für USB-3.0-Geräte und Verschlüsselung der gesamte virtuellen Maschine.

Weiterlesen →

terminal

18. Juni 2015
von Christoph Langner
1 Kommentar

Linktipp: The Art of Command Line

Auf Github findet man nicht nur den Quellcode zahlreicher Software-Projekte, sondern auch die eine oder andere interessante Info-Sammlung oder auch nützliche Tutorials. Zur zweiten Kategorie gehört die aktuell das in kurzer Zeit knapp 9000-fach gesternte und zigfach geforkte Anleitung The Art of Command Line, das man sich als Linux-User auf jeden Fall einmal anschauen sollte.

This guide is both for beginners and the experienced. The goals are breadth (everything important), specificity (give concrete examples of the most common case), and brevity (avoid things that aren’t essential or digressions you can easily look up elsewhere). Every tip is essential in some situation or significantly saves time over alternatives.

Das Tutorial beschreibt ohne viele Worte den Umgang mit der von Linux-Distributionen genutzten Bash-Shell, gibt Tipps zu diversen Kommandos, liefert Hinweise für das Erledigen alltäglicher Aufgaben und zeigt praktische Beispiele für zahlreiche Szenarien. Außerdem werden eine Reihe von Kommandozeilen-Tools angesprochen, die immer wieder nützlich sind.

amazon-instant-video-kodi-icon

17. Juni 2015
von Christoph Langner
19 Kommentare

Funktionierender Fork des Amazon-Prime-Instant-Video-Addons für Kodi

Neben lokal oder im Netzwerk abgespeicherten Medien spielt Kodi ja auch Videos von einer ganzen Reihe von Video-Diensten ab: YouTube, die Mediatheken des öffentlich-rechtlicher Rundfunks, Netzkino und und und. In dieser Reihe fehlen allerdings die aktuell populären Video-on-Demand-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Instant Video, Maxdome oder Watchever. Diese liefern zwar zum Teil Linux-freundliche HTML5-Streams aus, allerdings nach wie vor per DRM-verdongelt und somit nur mit wenigen Browsern abrufbar. Die einzige Ausnahme stellt Amazon Prime Instant Video dar. Für diesen Dienst gibt es ein inoffizielles Addon für Kodi, das aktuell allerdings nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird und nicht mehr funktioniert. Ein zweiter Entwickler hat sich nun aber dem Addon angenommen und es wieder flott gemacht.

Weiterlesen →

osm-spenden

17. Juni 2015
von Christoph Langner
1 Kommentar

OpenStreetMap sucht Spenden für neue Hardware

Wer noch ein paar Taler in seinem Geldbeutel findet und ein Herz für die OpenStreetMap hat, der kann aktuell an die OpenStreetMap Foundation spenden. Insgesamt hat sich die Foundation 56000 Pfund (also knapp 77500 Euro) für neue Hardware zum Ziel genommen. Inzwischen sind von dieser Summe schon über 34000 Pfund zusammenkommen. Das Geld fließt in einen zweiten Datenbankserver, in einen neuen Kartenserver und in Upgrades des bestehenden Rechner-Parks. Alle Infos und die entsprechenden Spenden-Buttons findet ihr den Seiten der OpenStreetMap.

It’s upgrade time! OpenStreetMap is growing, servers are projected to hit capacity by mid 2015. OpenStreetMap is a global community of dedicated and resourceful people, giving their time to make the best map of the world. Those mappers’ contributions are the largest part of the project. However, contributors need infrastructure such as a repository to share their contributions and services that help them make the map and talk to each other. We are raising funds to keep these services running and improve them, so that everyone else can continue making an amazing map.

official-raspberry-pi-case-top2

17. Juni 2015
von Christoph Langner
6 Kommentare

Raspberry Pi Foundation bringt offizielles Raspberry Pi Case

Ursprünglich hat die Raspberry Pi Foundation nur den nackten Raspberry Pi und seine diversen Nachfolger und Varianten vertrieben, sodass sich rund um den Raspberry Pi eine rege und äußerst fleißige Zubehör-Industrie entwickeln konnte. Nun macht die Foundation dieser langsam aber sicher immer mehr Konkurrenz: Mit einem eigenen offiziellen  Raspberry Pi Case dürften es die kleinen Zubehör-Hersteller in Zukunft nun deutlich schwerer haben, ihre eigenen RasPi-Cases an den Raspberry-Pi-Fan zu bekommen.

Weiterlesen →

kodi-icon

15. Juni 2015
von Christoph Langner
1 Kommentar

Kodi für Android ab jetzt im Play Store

Das freie Mediacenter Kodi (früher unter dem Namen XBMC bekannt) gibt es ja schon seit einer geraumen Zeit auch für Android. Doch wer sich das Programm auf seinem Android-TV-Stick oder Tablet installieren wollte, der musste sich die bislang die APK-Datei von Hand aus dem Netz herunterladen und am Play Store vorbei auf dem Gerät einspielen. Das macht in der Regel auf den wenigsten Android-Geräten Probleme, allerdings muss man sich in diesem Fall zum Beispiel selber um Updates kümmern und diese wieder von Hand einspielen.

Wer automatisch immer auf dem aktuellen Stand sein möchte, der findet Kodi nun auch ganz offiziell im Google Play Store. So lässt sich Kodi nun mit wenigen Klicks auf beliebigen Android-Geräten installieren. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob die XBMC Foundation beide Versionen der Anwendung (für ARM- und die X86-CPUs) eingestellt hat, sodass man Kodi über den Play Store auch auf dem Google Nexus Player installieren könnte. Sollte der Play Store bei Kodi melden, dass euer Gerät nicht kompatibel sei, dann probiert daher die X86-Version von der Kodi-Homepage.

Weiterlesen

sonos-icon

13. Juni 2015
von Christoph Langner
7 Kommentare

Sonos für Linux: Mit der App Runtime für Chrome die Sonos-Android-App unter Linux ausführen

Es ist kein großes Geheimnis, dass Sonos beim Betriebssystem seines Multiroom-Systems auf Linux setzt. Das Unternehmen veröffentlicht auch brav den Quellcode der Open-Source-Komponenten des Systems. Nun setzt Sonos zwar unter der Haube auf Linux, doch die Linux-Anwender unter seinen Kunden lässt Sonos schon seit Jahr und Tag im Stich: Einen Linux-Version des Sonos-Clients gab es nie und wird es wohl auch nie geben. Nun braucht man als Linux-User nicht unbedingt auf Sonos-Geräte verzichten. Mit einem Smartphone oder Tablet in der Hand lässt sich das Sonos-System eigentlich auch sehr gut bedienen. Mit der App Runtime for Chrome lassen sich nun aber beliebige Android-Apps und damit auch die Sonos-App unter Linux ausführen. So müsst ihr nicht mehr unbedingt auf eine Sonos-App auf dem Linux-Desktop verzichten.

Weiterlesen →

Kickstarter: Erstes Video der Engine zu The Bard’s Tale IV

4. Juni 2015 von Christoph Langner | 2 Kommentare

Seid ihr zu Zeiten von Commodore 64 und Amiga 2000 auch durch Skara Brae getigert? Habt stundenlang den Weinkeller, die Kanäle und Katakomben erkundet? Habt gegen unzählige Horden pixeliger und brav in Reih und Glied wartende Monster gekämpft? Und habt ihr auch in aufwändiger Handarbeit mit Stift und Karopapier detailgetreue Karten erstellt? Ich für meinen Teil habe Tage, wenn nicht gar zahlreiche Wochen, mit The Bard’s Tale verbracht. Von daher freue ich mich sehr, dass es bald einen vierten Teil der Geschichte geben wird, der sogar auch unter Linux laufen wird.

Hinter dem Projekt steckt das von Brian Fargo gegründete Spielestudio inXile entertainment. Fargo war bereits einer der Gründer von Interplay Entertainment: Das Studio hinter den ersten Teilen von The Bard’s Tale. Somit sehe ich gute Chancen, dass der neue Teil an die gute Geschichte und die tolle Atmosphäre von Mitte der 90er anknüpft. Die Finanzierung des Spiels erfolgt, wie heutzutage fast üblich, über eine Kickstarter-Kampagne (hier der Text auf Deutsch). Als Finanzierungsziel hat sich inXile 1,25 Millionen Dollar vorgenommen, die schon nach wenigen Stunden beinahe zusammengekommen sind. Unterstützer der Kampagne erhalten das Spiel nach Fertigstellung dann DRM-frei über GOG.com oder via Steam.

inXile setzt damit die Erfolge und guten Erfahrungen mit Kickstarter weiter fort. Schon bei Wasteland 2 und Torment: Tides of Numenera hat das Studio seine Projekte erfolgreich über Kickstarter finanzieren können. Bis The Bards Tale IV allerdings fertig ist, muss man sich noch bis etwa Oktober 2017 gedulden. Bislang gibt es auf der Kickstarter-Seite nur zahlreiche Texte und eine Reihe von Zeichnungen. Neu hinzugekommen ist allerdings ein „In-Engine-Video“, das die ersten animierten Demos des mit der Unreal Engine 4 erstellten Spiels zeigt.

dell-vostro-powertop-batterielaufzeit

2. Juni 2015
von Christoph Langner
9 Kommentare

Akkulaufzeit unter Arch Linux mit Powertop optimieren

Es gibt viele Blogger, die können es kaum erwarten, immer wieder neue Hardware unter den Fingern zu haben. Von diesen mag ich mich nicht ganz ausnehmen, dennoch liebe ich auch meine bewährte Hardware. Dazu zählt aktuell mein treuer Dell Vostro V130. Mit seinem Intel-Core-i5-470UM, 4 GByte Arbeitsspeicher und einer umgerüsteten SSD schlägt sich der Laptop im Alltag nach wie vor spitze, allerdings lassen inzwischen die Verschleißteile kräftig nach. Der Lüfter macht gerne mächtig Radau und der Akku hält mit sehr viel gut zureden gerade noch eine halbe Stunde durch.

Es ist also dringend an der Zeit sich um das Gerät zu kümmern: Mit einem neuen Lüfter ist endlich wieder Ruhe im Karton. Ein neuer Akku sorgt wieder für 2 Stunden Strom und mit den richtigen Settings hält der Akku sogar knapp an die 3:30 Stunden. Es lohnt sich also ein wenig Zeit in Intels Stromspar-Analyse-Tool Powertop zu investieren. Dabei müsst ihr nicht gleich den Akku tauschen, auch Nutzer eines neuen Laptops profitieren von den durch Powertop empfohlenen Stromsparmaßnahmen.

Weiterlesen →