Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Mein Weg zu Arch… Teil2: Software aus dem AUR installieren

21. Juni 2013 von Christoph | 24 Kommentare

//PS: Bitte verzeiht die sub-optimale Audio-Qualität. Ich vermisse nach einem Umzug noch mein gutes altes Plantronic Headset, mit dem Screencast immer wunderbar klappten. Kann mit jemand ein gutes und günstiges Podcast-Mikro empfehlen? Eine wichtige Eigenschaft wäre, dass man es vor sich auf den Tisch stellen kann und nicht unmittelbar reinsprechen muss.

fritzbox-sip

20. Juni 2013
von Christoph
6 Kommentare

Die FRITZ!Box (oder andere SIP-Anbieter) mit Empathy (oder anderen SIP-Clients) nutzen

Wer von euch hat eine FRITZ!Box zuhause stehen? Ich sehe viele Hände hoch gehen. Wer von euch hat eine FRITZ!Box mit Telefonie-Funktion (auf der AVM-Homepage mit VoIP gelabelt) am Internetanschluss hängen? Auch hier dürften viele Hände hochgehen. Wusstet ihr, dass Ihr euren Rechner zu einem vollwertigen VoIP-Telefon machen könnt? Ein aktuelles GNOME bringt mit dem Empathy-Messenger gleich alles dazu nötige mit. Im Endeffekt ist das Ganze jedoch universell: Empathy lässt sich mit jedem SIP-Anbieter nutzen und natürlich kann man auch andere VoIP-Softphones an die FRITZ!Box stöpseln. Da ich meine Telefonie jedoch über die FRITZ!Box manage und Empathy nach wie vor klasse finde, konzentriere ich mich im Beitrag auf dieses Setting. Weiterlesen →

Arch Linux Linuxundich

19. Juni 2013
von Christoph
84 Kommentare

Mein Weg zu Arch Linux… Linux und Ich wird in Zukunft deutlich “archiger”

Auf meinen Desktops und Notebooks habe ich jahrelang Ubuntu eingesetzt. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich bereits mit Warty (Ubuntu 4.10) experimentiert hatte, mit Ubuntu “Hoary Hedgehog” 5.04 folgte dann der Umstieg von Debian auf Ubuntu. Über sieben lange Jahre war mir Ubuntu ein treuer Begleiter, doch langsam bröckelt die Beziehung. Nicht, dass ich böse wäre dass Canonical auf Unity setzt, das ist mir ziemlich schnuppe — ich habe mir eh immer “mein” Ubuntu gestrickt — Ubuntu verliert jedoch langsam das, was es lange Zeit ausgezeichnet hat: Sehr stabiler Betrieb, bei aktueller Software.

Arch Linux, nicht unbedingt was für Einsteiger, aber auch nicht nur was für Profis.

Ich mag die GNOME Shell, ich will GNOME 3.8 auf meinem Arbeitsrechner haben, doch auch in Ubuntu 13.04 und auch mit den zusätzlichen GNOME-PPAs ist ein aktuelles GNOME unter Ubuntu einfach unbenutzbar. Zig Funktionen, die in GNOME an sich nicht kaputt sind, machen unter Ubuntu Ärger. Zahlreiche Abstürze von Apps oder auch der kompletten Shell trüben auf meinen Rechnern das Bild “meines” GNOME-Ubuntus. Schreibe ich im Blog darüber, kommt oft die Antwort “Unter Arch keine Probleme”.

Arch ist nicht wirklich komplexer als ein Ubuntu. die Lernkurve sieht nur anders aus.

Liebe Arch-Freunde: Wie recht ihr doch habt! Arch läuft seit zwei Tagen auf meinem Desktop und ich bin angefixt. Die GNOME Shell schnurrt unter Arch wie ein Kätzchen. Sie arbeitet flüssig, alles was tun soll tut! Arch hat keinen graphischen Installer, kein buntes Software Center, ich würde Arch daher keinem absoluten Linux-Anfänger Arch empfehlen. Zu oft würde man für einem Berg stehen und sich fragen “und nun?”. Wer aber die Begrifflichkeiten kennt, wer weiß dass PulseAudio für Sound verantwortlich ist, wer schon einmal apt-get bedient hat, wer sich mit PPAs zurecht gefunden hat. Der kann auch mit pacman/yaourt/pacaur zurecht. Und dank dem Arch User Repository (AUR) — praktisch das zentrale PPA der Arch-Community — ist jede fast jede Linux-Software in aktueller Version auf dem PC.

Für euch als Leser von Linux und Ich ändert sich dadurch nicht viel. Ich werde nach wie vor die Artikel auch für Ubuntu recherchieren, allerdings nur nicht mehr immer auf einem Ubuntu-System auch testen. Zudem wird es natürlich auch den einen oder anderen “Nur-Arch-Artikel” geben, so dass ihr auch einmal ein bisschen über den Tellerrand schauen könnt, ohne gleich auf Arch umzusatteln. Starten wird das mit großer Wahrscheinlichkeit mit einer kleinen Screencast-Reihe, doch davor geht es erst mal ein bisschen in den Urlaub. Do it the Arch Way!

Nighthawk F117A,

19. Juni 2013
von Christoph
27 Kommentare

Nighthawk F117A, Raspberry Pi als HDMI-Stick für den TV “in fertig”

Seit einiger Zeit läuft auf einem meiner kleinen Raspberry Pis das XBMC-Mediacenter auf Basis von Openelec. Was bei den drei Projekten geleistet wurde, verschlägt mir ehrlich gesagt die Sprache. Die nur 700 MHz schnelle Mini-Platine ist ein absolut vollwertiger Multimedia-PC, der so gut wie keinen Strom schluckt und so gut wie alles kann. OK, Live-Encoding, Time-Shifting und Co. sind natürlich ein bisschen viel. Aber wer Videos im Netz auf einem NAS liegen hat oder ab und an mal ein Video aus einer Mediathek auf dem großen — aber noch nicht smarten TV — abspielen möchte, der braucht definitiv nicht “mehr”. Ein Raspberry Pi als Media-Center ist eine absolut alltagstaugliche Lösung. Punkt (Ich muss endlich mal ein bisschen Zeit finden auch darüber zu bloggen…). Der per Indiegogo (wie Kickstarter, nur aber auch in Deutschland aktiv) finanzierte kleine HDMI-Stick basiert auf der selben Technik wie der Raspberry Pi, kommt aber komplett aufgebaut zu euch.

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windows-terminal-icon

17. Juni 2013
von Christoph
14 Kommentare

Windows-Tipp: Eingabeaufforderung mit aktuellem Verzeichnis öffnen

Mit dem kleinen Tipp bin ich zwar ein wenig Off-Topic, aber wenn es das Windows-Leben einen Tick leichter macht, warum nicht? Wenn ich an einer Windows-Kiste hocke, dann meist wegen irgendwelchen Android-Flash-Tools, die es eben nur für Windows gibt. Ein reines Terminal-Tool — also praktisch einen Befehl — wie etwa adb.exe lässt sich aber nicht nicht einfach mit einem Doppelklick starten, man muss dem Programm ja noch irgendwelche Parameter mitgeben.

Der Windows Explorer kennt auch ein “Öffne Terminal hier”…

Dazu möchte also ein Terminal eine Eingabeaufforderung gestartet werden, man muss sich zum Verzeichnis mit der ausführbaren Datei durchhangeln und das Ding dann entsprechend aufrufen. Nervig, weil unter anderem Windows keine ordentliche Datei-/Ordnernamenergänzung kennt. Nun der Tipp: Haltet die Shift-Taste gedrückt und klickt mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich im Explorer. In diesem Fall erscheint die Option “Eingabeaufforderung hier öffnen”, so wie man es bspw. von Nautilus und dem Paket nautilus-open-terminal kennt. Getestet habe ich es hier mit Windows 8, es müsste aber auch mit älteren Windows-Versionen funktionieren.

terminal-icon-hi

16. Juni 2013
von Christoph
6 Kommentare

Final Term bringt zahlreiche neue Ideen in das alte Thema Terminal-Emulator

Das gute alte Terminal: Für Linux-Einsteiger ist das Terminal immer wieder eine Krux — obwohl man es eigentlich gar nicht benutzen müsste, für so gut wie alles gibt es eine GUI-Weg. Linux-Power-User können jedoch kaum auf ein Terminal-Fensterchen verzichten. Wer im Terminal zurecht kommt, ist bei Vielem einfach deutlich schneller, als beim Klicken durch Fenster. Was ich aber nicht gedacht hätte ist,  dass man am Terminal-Emulator selber noch viel verbessern kann. Schaut euch daher mal Final Term genauer an, die Entwickler gehen mit viel Elan und vielen neuen Ideen an das Thema Terminal-Emulator heran.

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CPU-Z Android

15. Juni 2013
von Christoph
3 Kommentare

Hardware-Infos über Android mit CPU-Z jetzt als erste Beta

CPU-Z kennt man als Computer-Bastler als verlässliche Infoquelle über die in einem Rechner verbaute Hardware. So muss man als Supportler nicht erst den Rechner aufschrauben oder ins BIOS sehen, um herauszufinden was im Inneren des Computers arbeitet. Das praktische Tool gibt es nicht für Linux, dafür aber reichlich andere Wege um an Hardware-Infos zukommen. Als Open-Source-Alternative bietet sich etwa CPU-G an, das gute alte lshw-Kommando und vieles andere mehr.

CPU-Z
Download @
Google Play
Entwickler: CPUID
Preis: Kostenlos

Dafür aber haben sich die Entwickler von CPU-Z dran gemacht ihr kleines Tool auf Android umzusetzen. Seit kurzer Zeit findet ihr das kleine Tool als App im Play Store. Mächtig viel gibt es auf einem Androiden natürlich nicht zu entdecken, zudem merkt man der Anwendung noch den Beta-Status an — auf meinem Galaxy Nexus wird zum Beispiel die Display-Größe nicht korrekt angegeben — doch die Live-Ansicht der Sensoren ist durchaus interessant.

CPU-Z ist als erste Beta jetzt auch für Android erschienen.

JuiceSSH

7. Juni 2013
von Christoph
8 Kommentare

Android-SSH-Client JuiceSSH feiert Jubiläum, Pro-Version kostenlos

Wer sich ab und an von einem Androiden aus via SSH auf einem Linux-Rechner einloggen möchte, macht dies meist mit ConnectBot. Das Programm ist gut, es ist Open-Source, aber es hat dennoch Verbesserungspotenzial. Ein Punkt ist zum Beispiel die Eingabe von Steuercodes wie Strg+C oder Alt+Q, ohne das Hackers Keyboard ist man unter Android in dem Punkt hilflos.

JuiceSSH macht es einem hier leichter: Der SSH-Client für Android blendet über der eigentlichen Android-Tastatur noch Zusatztasten wie Ctrl, Alt, Tab oder Cursor-Tasten ein. So kann man recht bequem über SSH auch unter Android arbeiten. Auch sonst bietet die App eigentlich alles was das SSH-Herz begehrt, die Entwickler der App sind beide Vollzeit-Admins.

JuiceSSH ist in meinen Augen einen Tick besser als ConnectBot.

JuiceSSH ist im Gegensatz zu ConnectBot keine freie Software. Die Play-Store-Version ist in der Basisvariante kostenlos, über einem 4,99 Euro teuren In-App-Kauf kann man auf die Pro-Version umsteigen. Mit dieser kann man dass Port-Weiterleitungen einrichten, die App-Daten über einen Cloud-Speicher zwischen seinen Androiden abgleichen oder in Gruppen zusammenarbeiten.

Zur Feier der 100.000sten Installation der App haben die Entwickler ein Giveaway gestartet. Jeder User kann kostenlos auf die Pro-Version umsteigen. Tretet dafür einfach via Google+ der JuiceSSH-100k-Giveaway-Community bei und schreibt anschließend eine formlose E-Mail an die Entwickler unter 100k AT sonelli.com mit der E-Mail-Adresse eures Google-Accounts. Nach Abschluss der Aktion werden die Pro-Funktionen entsprechend aktiviert.

(Via: Reddit)