Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Kommentar zur neuen Pseudo-Flatrate der Deutschen Telekom

25. April 2013
von Christoph
28 Kommentare

Kommentar zur neuen Pseudo-Flatrate der Deutschen Telekom

Ich erzähle euch ja mit Sicherheit nichts Neues, wenn ich über die Pläne der Deutschen Telekom schreibe, in Zukunft den Hahn bei “Vielsaugern” nach einer gewissen Menge heruntergeladenen Traffics zuzudrehen. Doch schon mehrere Leser haben mit darauf angesprochen, auch einen Kommentar dazu abzugeben. Da will ich mich nicht lumpen lassen… Die Drosselung beginnt bei einem 16 MBit/s-Anschluss bereits ab 75 GByte pro Monat, bei einem schnellen 200 MBit/s Tarif darf man 400 Gigabyte pro Monat laden. Das von der Telekom aufoktroyierte Schneckentempo liegt bei wirklich lahmen 384 kBit/s. Damit beamt die Telekom ihre Power-User ins Jahr 1999 zurück. Die Telekom argumentiert damit, dass Traffic nunmal Geld kosten würde. Wer viel saugt, der müsse auch mehr zahlen, als die User, die nur am Abend mal schnell durchs Web stöbern. Die Netzgemeinde pocht dagegen auf die Netzneutralität, beide Positionen wohl nicht ganz richtig.

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Lautstärke von Android-Handys über Headset-Button regeln

23. April 2013
von Christoph
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Lautstärke von Android-Handys über Headset-Button regeln

Was mich unter Android regelrecht anfuxt sind die beschränkten Möglichkeiten über den in den meisten Headsets integrierten Button auf die Musikwiedergabe einzuwirken. Play/Pause geht per einfachem Klick auf den Kopf, für den nächsten Titel klickt man zwei mal kurz. Aber was ist mit dem Sprung zum vorherigen Titel? Vielleicht auch Spulen im Song? Oder auch das leiser/lauter Stellen der Wiedergabe? Fehlanzeige! Mit Tools wie wie JAYS Headset Control, die auch ohne die dazu passenden a-JAYS One+ Kopfhörer funktionieren, kann man die Bedienmöglichkeiten ausbauen, doch bei der Lautstärkeregelung kommen Androiden mit Jelly Bean ins Trudeln.

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Video-Tutorials für die Bildbearbeitung mit GIMP von Roise Hardy

19. April 2013
von Christoph
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Professionelle Video-Tutorials für die Bildbearbeitung mit GIMP von Roise Hardy

Findet Ihr die “Gimp ist keine Alternative zu Photoshop”-Diskussionen auch zum Gähnen? Trolle, die felsenfest zu dieser Aussage stehen, können einfach nicht mit Gimp umgehen, sollen sie doch bei einem gecrackten Photoshop bleiben! Schaut euch mal die Selbstportraits der Reihe 365 Days von Rosie Hardy, ihren Flickr-Stream oder auch ihr Blog an. Nicht schlecht? Verdammt gut gemacht will ich mal meinen! Das Interessante dabei: Sie arbeitet in der Nachbearbeitung der Bilder ausschließlich mit der freien Bildbearbeitung mit GIMP.

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Wordpress Android

18. April 2013
von Christoph
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WordPress-App für Android mit komplett neuem Look

Habt ihr die WordPress-App für Android bisher gemieden, weil der Anblick einfach zu altbacken war? Gebt der App nun mal eine zweite Chance, mit dem Release der Version 2.3 wurde sie komplett überarbeitet. Sie hält sich nun an die Guidelines zum aktuellen Holo-Stil Androids, hat eine herausziehbare Seitenleiste, nutzt die “Action-Bar” und benachrichtigt nun auch selber beim Eintreffen neuer Kommentare. Auf Push-Nachrichten muss man allerdings noch warten, diese sollen erst in den nächsten Updates nachgerüstet werden. Ansonsten: Alles richtig gemacht! Vielen Dank an alle Entwickler, die an diesem Release gearbeitet haben!

WordPress für Android wurde komplett überarbeitet.

WordPress-Blogger mit einem Tablet bekommen eine angepasste Ansicht präsentiert.

Beim Bearbeiten eines Beitrags wird nun das Text-Feld größer,

Glimpse zeigt mobile Webseiten per Bild-in-Bild in Chrome an

17. April 2013
von Christoph
3 Kommentare

Glimpse zeigt mobile Webseiten per Bild-in-Bild in Chrome an

Lest Ihr manche Webseiten mittlerweile auch lieber auf dem Handy? Mir geht es zumindest so sehr oft, wenn ich bei Spiegel Online und Co. vorbeigehe. Lieber setzte ich mich mit dem Handy auf die Couch, dort habe ich es erstens bequemer als am Schreibtisch und zweitens eine Webseite mit allen Inhalten aber (fast) ohne jegliches Werbe- und Social-Network-Gedöns.

Browser im Browser, wie beim großen TV…

Damit man “den Komfort” einer mobilen Webseite auch mit dem Browser auf dem PC genießen kann, gibt es für Chrome mit Glimpse nun eine praktische Erweiterung. Glimpse überträgt praktisch die Bild-im-Bild-Funktion auf dem TV-Gerät auf den Browser. Das Add-On öffnet beim Klick auf das Icon ein kleines Browserfenster, über das ihr nun eure mobile Webseite ansteuern könnt. Ein weiterer Klick auf das Symbol lässt das Fensterchen wieder verschwinden. Das Plugin ist Open-Source und stammt aus der Schmiede von Arc90, die sich schon mit Readability einen klasse Namen erarbeitet haben.

(Via: Fefe)

Server-Monitoring unter Android mit Glances und Monyt

16. April 2013
von Christoph
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Server-Monitoring unter Android mit Glances und Monyt

Wer Server im Internet zu verwalten hat, für den ist es wichtig schnell mal einen Blick auf den Status werfen zu können. Dafür gibt es natürlich einen Haufen professioneller Tools mit allen drum und dran, aber ich finde Glances gerade aufgrund seiner Einfachheit ebenfalls sehr gut. Das kleine Python-Skript hat sich seit meiner Besprechung vor mehr als einem Jahr kräftig weiterentwickelt. Auf meinen Serverchen werfe ich meist auch immer mal kurz Glances an wenn ich mich per SSH einlogge.

Glances auf einem Debian-Server.

Inzwischen gibt es Glances jedoch nicht mehr nur fürs Terminal, das Tool ist flügge geworden und mittlerweile als Glances for Android auch auf dem Smartphone gelandet. So müsst ihr euch nicht erst per SSH einloggen, un den aktuellen Status per Glances zu errfahren. Genauso wie Glances selber ist auch die Glances Android-App Open-Source. Dazu müsst ihr Glances auf dem Server via…

$ glances -s

…im Server-Modus starten, dannach könnt Ihr mit dem Handy auf die von Glances gesammelten Daten in Echtzeit zugreifen. Ihr müsst der Android-App nur die URL bzw. IP des Servers mitgeben. Wer Glances immer bei Booten des Servers gestartet haben möchte, der trägt den Aufruf bei einem Debian- oder Ubuntu-System am besten gleich in die rc.local ein, so läuft der Dienst immer Hintergrund.

Glances für Android ruft die Daten über das im Server-Modus gestartete Glances-Skript ab.

Und wenn ich gerade beim Thema Server-Monitoring unter Android bin, möchte ich euch kurz noch Monyt vorstellen. Mit der kleinen App lässt sich ein wirklich sehr einfaches Server-Monitoring aufsetzen. Es reicht ein kleines PHP-Skript auf den Webserver zu laden und die URL zur Datei in Monyt zu hinterlegen, von da an holt sich die App alle fünf Minuten die Daten vom Server. Einen Server-Teil mit Datenbank und anderem Pipapo braucht es bei Monyt nicht. Beachtet aber, dass dieser die shell_exec PHP-Erweiterung unterstützen muss, was bei gehosteten Seiten selten geboten wird.

Monyt funktioniert über ein kleines serverseitiges PHP-Skript.

(Bildquelle: CC-BY, Flickr, Bruno Cordioli)

Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 05/2013 online

16. April 2013
von Christoph
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Lesestoff: Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 05/2013 online

Gerade eben ist die Ausgabe 05/2013 der unter der CC-BY-NC-ND lizenzierten Community-Edition der Linux User bei mir im Postfach gelandet. Da die Artikel wie immer interessant sind, möchte ich euch diesen Gratis-Lesestoff nicht vorenthalten. Das PDF findet auf der Homepage des Magazins oder auch gleich unter diesem Link.

  • [LU-CE] Porteus 2.0
    Das Live-System Porteus erweist sich als ein flexibler Werkzeugkasten für viele Alltagsaufgaben. Ein einzigartiges Konzept erlaubt die problemlose Installation neben einem vorhandenen System.
  • [LU-CE] Angetestet
    Globonote 1.3.1 erfasst Notizen, Gscan2pdf 1.1.3 macht Scans zu PDFs, Patool 1.0 spricht 20 Archivformate, Unsettings 0.08 tweakt Unity.
  • [LU-CE] IMHC CmapTools
    Eine Grafik wirkt besser als ein wortreiches Traktat. Die CmapTools liefern Ihnen das Werkzeug zum Gestalten anschaulicher Konzeptkarten.
  • [LU-CE] Shelr
    Das Ruby-Tool Shelr verwandelt die Kommandozeile in eine Kinoprogramm für Freunde der Shell.
  • [LU-CE] Fractal Fr0st
    Sphährisch schöne Fraktale erzeugen Sie mit dem Algorithmus Flam3. Die GUI Fr0st hilft, die komplexe Software zu meistern.
  • [LU-CE] Audio-Codec Opus
    Schon Ogg Vorbis bewies, dass freie Audio-Codecs es durchaus mit der kommerziellen Konkurrenz aufnehmen können. Sein Nachfolger namens Opus geht einen Schritt weiter und schlägt die Konkurrenz sogar.

Herunterladen (PDF, 8.49MB)

freiesMagazin 04/2013 erschienen

8. April 2013
von Christoph
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Lesestoff: freiesMagazin 04/2013 erschienen

Gestern ist die Ausgabe 04/2013 des freiesMagazin erschienen. Abseits der üblichen Standards wie zum Beispiel dem Kernelrückblick, geht es diesen Monat um effektives Arbeiten im Terminal, GNOME ohne die GNOME-Shell oder auch um das optimieren von PNG-Dateien. Alle Ausgaben des freiesMagazin stehen unter der CC-BY-SA und können frei verteilt werden. Viel Spaß beim Lesen!

Herunterladen (PDF, 2.68MB)

Wenn ich auch schon beim freiesMagazin bin. Dee und die gesamte Redaktion feierten erst im März das siebenjährige bestehen des Magazins. In den Jahren wurden von 220 Autoren ganze 84 Hefte mit etwa 840 Artikel geschrieben. Starke Leistung und weiter so! Herzlichen Glückwunsch — wenn auch leider etwas zu spät — von meiner Seite! Wenn Ihr Lust am Schreiben habt, dann seid ihr dort immer willkommen!

Am 18. März 2006, also genau vor drei Tagen und sieben Jahren, erschien freiesMagazin, damals noch unter dem Namen „Ikhaya-Newsletter“, das erste Mal. Im Juni 2006 wurde der Newsletter dann zu freiesMagazin umbenannt und im Laufe der Jahres wechselte die Form, das Layout und die Schrift, aber eines blieb immer gleich: freiesMagazin wird von der Community für die Community gemacht.

Seit März 2006 erscheint regelmäßig jeden Monat eine Ausgabe von freiesMagazin – bisher ohne Unterbrechung. Das sind also bereits 84 Hefte, an denen insgesamt 220 Autoren beteiligt waren. Artikel sind um die 840 entstanden, was somit ca. 10 Artikel pro Ausgabe ausmacht. Die Seitenzahlen variieren zwar, aber inhaltlich können wir jeden Monat für fast jeden immer etwas präsentieren.

Vier Stunden WDR-Computernacht über YouTube oder Torrent

8. April 2013
von Christoph
3 Kommentare

Vier Stunden WDR-Computernacht über YouTube oder Torrent

Freitag Nacht werden wohl die wenigsten vier Stunden lang vor der Glotze ausgeharrt haben und sich von Mitternacht bis vier Uhr morgens alte Geschichten aus dem WDR Computerclub und bis zu 40 Jahre alte Beiträge über IT aus den Archiven der ARD angesehen haben. Das Ganze ist dennoch auf jeden Fall nicht unspannend anzusehen, wie auch Spiegel Online zu berichten weiß. Die Sendung findet sich leider nicht in der ARD Mediathek, dafür kann man sie — noch — über YouTube ansehen oder auch über BitTorrent herunterladen.

(Start bei 8:05, Direktlink zu YouTube, Magnet-Link zum Download mit BitTorrent, Via: Netzpolitik)

Mit bessermitfahren.de startet neues Mitfahrgelegenheiten-Portal

4. April 2013
von Christoph
15 Kommentare

Mit bessermitfahren.de startet am 7. April neues MFG-Portal als Alternative zu mitfahrgelegenheit.de

Manch einer wird sich vermutlich wundern, warum es hier im Blog stiller ist als über die letzten Jahre gewohnt. Ein Grund dafür ist, dass ich seit etwa 1,5 Jahren zu den Wochenendpendlern gehöre und aufs Wochenende meist 300 km zu meiner Frau fahre. Um die Kosten dafür halbwegs in den Griff zu bekommen und auch nicht sinnlos alleine durch die Gegend zu zuckeln, verwende ich recht gerne das wohl meist genutzte Mitfahrgelegenheiten-Portal mitfahrgelegenheiten.de. Allerdings spielen die Betreiber in der letzten Zeit kräftig mit der Sympatie der Nutzer: Dine der aktuellen Ideen ist es bei den Fahrten kräftig mitverdienen zu wollen.

Pünktlich zu Ostern möchte mitfahrgelegenheiten.de stolze 11 Prozent vom Umsatz der Fahrer abkassieren. Es ist natürlich nicht verboten für einen bewährten und zuverlässigen Dienst Geld zu nehmen, aber elf Prozent sind — wie es die TAZ und zahlreiche User auf Facebook formulierten — frech. Leidtragende sind zuerst die Mitfahrer, die nun höhere Preise für die Mitfahrt zahlen müssen und am Ende auch die Fahrer, weil die Mitfahrer in Zukunft ausbleiben werden. Einen wirklichen Gewinner kann ich bei diesem Preis nicht finden.

BesserMitfahren.de startet am 7. April.

Mit BesserMitfahren.de geht am 07. April nun ein weiterer Dienst an den Start. Aktuell gibt es nur einen Countdown, doch laut der Pressemeldung möchte man “als gemeinnützige Alternative zu anderen Wettbewerbern” den User “von kommerzieller Abzocke und Werbung” befreien. “Gebühren zahlen für das Anbieten und Finden von Mitfahrgelegenheiten wird es [...] nicht geben”. Weiter heißt es, dass es “keine Registrierung, keine Bestätigungsvorschriften, keine Fristen, keine Bonitätsprüfung” geben wird. “Anfragen zu eingetragenen Fahrten können wie gewohnt schnell telefonisch, per SMS oder Mail geklärt werden. ”

Zur Gemeinnützigkeit kann ich leider keine Informationen finden, das Impressum gibt aktuell den Entwickler des Dienstes aus, ideal wäre es natürlich wenn man das Projekt einem Trägerverein übergeben könnte und so eine tatsächliche Gemeinnützigkeit schaffen könnte. Aber lassen wir uns mal überraschen, bessermitfahren.de geht in 3 Tagen, 15 Stunden und xx Minuten an den Start, zum Glück bleibt mein Auto aktuell die Fahrt nach Karlsruhe erspart… meine besser Hälfte ist ausnahmsweise bei mir.