Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

retext_icon

12. Oktober 2012
von Christoph
4 Kommentare

Markdown-Editor ReText mit Live-Vorschau

Beim Schreiben von Beiträgen hier im Blog verwende ich recht gerne die Markdown-Syntax. Ich hab zwar nichts gegen das Tippen von Artikeln direkt in HTML, allerdings lenken die HTML-Tags bei einem längeren Text mit zusätzlichen Formatierungen doch sehr vom Inhalt ab. Auf den WYSIWYG-Editor von WordPress umzusteigen wäre eine Option, doch auf einem Technik-Blog mit vielen Sonderfällen wie Code-Zeilen stößt man doch immer wieder an die Grenzen des Editors.

Weiterlesen

Internet-TV mit VirtualSat und VLC, Totem oder anderen Medienplayern (Windows, Mac, Linux)

8. Oktober 2012
von Christoph
42 Kommentare

Internet-TV mit VirtualSat und VLC, Totem oder anderen Medienplayern (Windows, Mac, Linux)

Von dem Internet-TV-Anbieter VirtualSat habe ich vor etwas mehr als einem Jahr geschrieben. Damals war der Dienst brandneu und hatte nur Clients für Windows und Android zu bieten. Auch war ich mir nicht ganz sicher auf welcher rechtlichen Basis VirtualSat funktionierte, schließlich hatte sich bislang nur das Schweizer Zattoo daran gewagt, Fernsehen ins Internet zu streamen. Das Geschäftsmodell scheint jedoch auf gesunden Füßen zu stehen, denn auch nach wie vor sendet VirtualSat alle großen TV-Sender ins Netz und hat mittlerweile auch einen MacOS-X-Client in der Beta-Phase, einen Playlisten-Generatur für VLC und Co. und auch bald einen Linux-Client zu bieten.

Weiterlesen →

Android-Handy mit allem drum und dran als Werbeträger bei Entertainment Weekly

3. Oktober 2012
von Christoph
1 Kommentar

Android-Handy mit allem drum und dran als Werbeträger bei Entertainment Weekly

Braucht ihr ein fast kostenloses neuwertiges Android-Handy? Habt ihr Connections in die USA? Dann schickt eure Bekannten mal schnell an den Kiosk und lasst sie die aktuelle Ausgabe des Entertainment Weekly Magazines kaufen. Eine Zeitschrift für ein Handy? Yep, ihr lest richtig! Für eine Werbekampagne des US-Senders CW Television Network hat das Magazin ein auseinander gerupftes Android-Handy zwischen zwei Pappendeckel geklebt und in die Zeitschrift eingebaut. Beim Öffnen sieht man einen Live-Twitter-Feed und Werbesports des Senders. Mit einem Messerchen kann man das Handy aus dem Heft trennen, bis auf das Gehäuse ist eigentlich alles da, wie ein Video des Mashable-Blogs zeigt.

Weiterlesen →

Android-Apps aus dem Google-Play Store in Wordpress einbinden

1. Oktober 2012
von Christoph
4 Kommentare

Android-Apps aus dem Google-Play Store in WordPress einbinden

Wer viel über Android-Apps schreibt und mit WordPress bloggt, der wird sich eventuell über das Plugin Android Badge freuen. Es bindet über einen kurzen Shortcode wie zum Beispiel [­appbadge id="com.ubuntuone.android.files"] einen recht hübschen iFrame mit Bildern und Infos zur jeweiligen App ein. Ein Klick auf den App-Namen führt dann allerdings nicht direkt zum Eintrag der App im Play Store sondern zu einer jungen Android-Community unter apps.merq.org, von dort aus gehts dann weiter zur Online-Version des Play-Stores.

[appbadge id="com.ubuntuone.android.files"]

Schade dass Google selber sowas nicht auf die Reihe bekommt. Mit Sicherheit würden zahlreiche Blogs Apps direkt über den Play Store einbetten, man würde sich den Einsatz von Third-Party-Erweiterungen ersparen und hätte so immer die aktuellen Details der App im Blog.

(Via: perun.net)

Flattr ist nicht tot, der Dienst stagniert allerdings

29. September 2012
von Christoph
5 Kommentare

Flattr ist nicht tot, es lässt sich sogar leichtes Wachstum feststellen

Seit Juni 2012 nutze ich hier auf dem Blog den Social-Payment-Service Flattr, nach dem Hype der Anfangstage des Dienstes hat sich über die vergangenen Monate Flattr stabilisiert. Viele Nutzer sagen, dass Flattr sogar so stabil sei wie eine Flatline, doch ich meine dass Flattr nach wie vor lebt, allerdings wächst der Dienst praktisch nicht mehr. Wer Flattr vor 12 Monaten genutzt hat, der tut es heute noch aktiv. Wer Flattr bislang noch nicht kannte, der kommt kaum auf die Idee mitzumachen. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich schon einmal alle meine Flattr-Statistiken in einen Chart gepackt und die Zahlen über Revue passieren lassen, das “Jubiläum” ist nun eine gute Gelegenheit die Zahlen noch einmal aufzufrischen.

Weiterlesen →

Open-Source Reverse-Proxy PageKite für Linux, Android und den Rest.

29. September 2012
von Christoph
2 Kommentare

Open-Source Reverse-Proxy PageKite für Linux, Android und den Rest.

Viele von euch werden sicherlich schon beim sperrigen Titel dieses Beitrags aufgehört haben zu lesen, aber bleibt vielleicht besser mal dran, denn PageKite finde ich eine spannende und gut gemachte Sache. Worum geht es? Um von Rechner A auf Rechner B über den Browser (letztendlich http), muss auf Rechner B ein Webserver laufen und B muss auch aus dem Internet erreichbar sein. Vielen Rechner mit Internetzugang mangelt es aber genau an letzten Punkt. Sei es, dass ihr im Studentenwohnheim hinter einem NAT-Router sitzt und keine Portweiterleitung setzen könnt. Sei es dass ihr auf dem Smartphone oder Laptop mit UMTS unterwegs seid und der Provider euch ebenfalls hinter ein NAT steckt und somit keine Serverdienstem möglich sind. PageKite ist ein Reverse-Proxy, der eine Brücke zwischen euch und dem Netz aufbauen kann, so dass ihr auch in solchen Fällen Serverdienste anbieten könnt. Sowohl Client wie auch Server (Front- und Backend) sind Open-Source, zudem gibt es auch einen kommerziellen Dienst des Projekts.

Weiterlesen →

VirtualBox 4.1 ist da, das Klonen von VMs ist nun offiziell möglich

28. September 2012
von Christoph
7 Kommentare

VirtualBox im Fullscreen-Mode auf dem sekundären Monitor schieben

Der Tipp ist mit Sicherheit kein Überknaller, aber habt Ihr VirtualBox auf einem System mit zwei Bildschirmen im Einsatz und möchtet die VM als Vollbild auf dem sekundären Display haben? Ich dachte schon, dass man hier in irgendwelchen Konfigurationsdateien schrauben müsste, aber schaut doch einfach mal in das Kontextmenü der VM. Unter Anzeige findet sich die Option Virtueller Monitor, dort könnt ihr die virtuelle Maschine auf den zweiten Schirm schieben.

Virtualisiertes System im Vollbild auf den zweiten Monitor schieben.

youtube-dl direkt aus der Anwendung wieder fitt machen

28. September 2012
von Christoph
8 Kommentare

youtube-dl direkt aus der Anwendung wieder fitt machen

Ich finde ja die kleinen Skripte tatort-dl (für die ARD-Mediathek), zdf-dl und auch youtube-dl recht praktisch um schnell Videos aus Mediatheken oder YouTube auf die Platte zu bannen. So kann man sie bequem in einem Medienplayer anschauen, ohne dass es dank Flash ruckelt und hat mehr Komfort, weil man z.B. über eine Fernbedienung auch mal ein Päuschen einlegen kann. Allerdings kommt es vor, dass YouTube sein Streaming-Verfahren änder, so dass youtube-dl nicht mehr funktioniert. Was ich nicht wusste: Die Anwendung hat einen Update-Mechanismus eingebaut, der das kleine Tool schnell wieder auf Vordermann bringt.

Weiterlesen →

Spricht euer Ubuntu Quantal Quetzal auch chinesisch mit euch?

27. September 2012
von Christoph
15 Kommentare

Spricht euer Ubuntu Quantal Quetzal auch Chinesisch mit euch?

Ich setzte hier auf meinen System schon eine ganze Weile die kommende Ubuntu-Version Quantal Quetzal ein. Irgendwo auf dem Weg durch die Alphas und Betas habe ich mir chinesische Sprachpakete eingefangen, deren Rückstände sich leider nicht mehr so einfach entfernen ließen. Überall wo die deutsche Übersetzung noch nicht vollständig war, aber die chinesische schon, tauchten auf meinem System chinesische Schriftzeichen auf, und auch beim Login war das Tastaturlayout verdreht. Über die Sprach-Einstellungen lies sich die Sprache leider nicht entfernen, die Lösung brachte zum Glück ein Eintrag bei Ask Ubuntu. Da ich nicht glaube der einzige mit dem Problem zu sein, gebe ich den Inhalt hier weiter.

Weiterlesen →

In eigener Sache

27. September 2012
von Christoph
12 Kommentare

Kommentar: Traue keinem vorinstallierten System oder der Bug #0

Spiegel Online schreibt heute über  eine schier unglaubliche Meldung: Eine Firma die Leihcomputer und Mietkäufe abwickelt, hat auf den ausgelieferten Systemen einen Trojaner installiert, der private Daten der Besitzer ausschnüffelte. Passwörter, Kreditkartendaten, Mails und sogar auch Webcam-Bilder landeten so beim Unternehmen. Es geht sogar noch weiter: Die Webcams der Rechner wurden übers Netz aktiviert und so natürlich auch “intimen Aktivitäten zu Hause” archiviert. Kinder, nackte Menschen beim Umziehen, Paare beim Sex. Und als ob das nicht reichen würde: Mittels der ergaunerten Kredit- und Bankdaten hat man säumigen Zahlern die Konten geplündert.

Diese Storys sind ja nicht ganz neu, für mich sind sie aber immer wieder ein Zeichen wie wichtig freie Software, wie wichtig die Unternehmen hinter der freien Software sind und wie wichtig das Vertrauen von uns Kunden (also Usern) in diese Unternehmen ist. Wir Linux-User müssen uns nach wie vor mit vielem Mist herumschlagen, der auf anderen Systemen problemloser zu bewerkstelligen wäre. Diese Nachteile wiegt allerdings der Punkt auf, dass ich meine mich auf die Hersteller der Software (sprich die kommerzielle wie auch volontäre FOSS-Community) verlassen zu können. Finger weg von den Daten des Users, das sollte eigentlich Bug #0 und oberste Prämisse eines jeden Linux-Distributors sein.

Auch wenn ich proprietäre Cloud-Dienste wie Dropbox oder Ubuntu One nutze, auch wenn ich Teile meines Privatlebens über soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ und Co. oder mein Blog hier preisgebe. So möchte ich doch jederzeit die Kontrolle darüber haben, was ich veröffentliche, welche Daten von mir letztendlich im Internet landen. Deshalb sehe ich die Integration von Web-Diensten in den Desktop mit einem lachenden und einem weinenden Gesicht: Auf der einen Seite ist es sehr bequem direkt über die Desktopumgebung zu chatten, YouTube zu durchsuchen oder auch passende Artikel bei Amazon zu finden, doch auf der anderen Seite braucht es einen deutlich sichtbaren “Aus-Knopf” für solche Funktionen. Mark hatte in seinem Beitrag rund um die Unity-Shopping-Lense geschrieben:

Don’t trust us? Erm, we have root. You do trust us with your data already. You trust us not to screw up on your machine with every update. You trust Debian, and you trust a large swathe of the open source community. And most importantly, you trust us to address it when, being human, we err.

Genau dieses Vertrauen darf eine Linux-Distribution nie verletzen. In der Standardkonfiguration muss das System in Richtung des Internets vollkommen stumm sein. Statistiken rund um die installierten Pakete, bitte nur optional. Übermitteln was der User in sein Startmenü aka Dash eingibt, auf jeden Fall nur über Opt-In. Auch wenn Canonical sich mit der neuen Funktion nur ein kleines bisschen in Richtung Rentabilität schieben möchte, darf das Unternehmen nie Bug #0 außer acht lassen. Das Vertrauen der User in das System muss über dem Ertrag stehen, sonst laufen die User und damit auch der zukünftige Ertrag weg.