Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Server-Monitoring unter Android mit Glances und Monyt

16. April 2013
von Christoph
10 Kommentare

Server-Monitoring unter Android mit Glances und Monyt

Wer Server im Internet zu verwalten hat, für den ist es wichtig schnell mal einen Blick auf den Status werfen zu können. Dafür gibt es natürlich einen Haufen professioneller Tools mit allen drum und dran, aber ich finde Glances gerade aufgrund seiner Einfachheit ebenfalls sehr gut. Das kleine Python-Skript hat sich seit meiner Besprechung vor mehr als einem Jahr kräftig weiterentwickelt. Auf meinen Serverchen werfe ich meist auch immer mal kurz Glances an wenn ich mich per SSH einlogge.

Glances auf einem Debian-Server.

Inzwischen gibt es Glances jedoch nicht mehr nur fürs Terminal, das Tool ist flügge geworden und mittlerweile als Glances for Android auch auf dem Smartphone gelandet. So müsst ihr euch nicht erst per SSH einloggen, un den aktuellen Status per Glances zu errfahren. Genauso wie Glances selber ist auch die Glances Android-App Open-Source. Dazu müsst ihr Glances auf dem Server via…

$ glances -s

…im Server-Modus starten, dannach könnt Ihr mit dem Handy auf die von Glances gesammelten Daten in Echtzeit zugreifen. Ihr müsst der Android-App nur die URL bzw. IP des Servers mitgeben. Wer Glances immer bei Booten des Servers gestartet haben möchte, der trägt den Aufruf bei einem Debian- oder Ubuntu-System am besten gleich in die rc.local ein, so läuft der Dienst immer Hintergrund.

Glances für Android ruft die Daten über das im Server-Modus gestartete Glances-Skript ab.

Und wenn ich gerade beim Thema Server-Monitoring unter Android bin, möchte ich euch kurz noch Monyt vorstellen. Mit der kleinen App lässt sich ein wirklich sehr einfaches Server-Monitoring aufsetzen. Es reicht ein kleines PHP-Skript auf den Webserver zu laden und die URL zur Datei in Monyt zu hinterlegen, von da an holt sich die App alle fünf Minuten die Daten vom Server. Einen Server-Teil mit Datenbank und anderem Pipapo braucht es bei Monyt nicht. Beachtet aber, dass dieser die shell_exec PHP-Erweiterung unterstützen muss, was bei gehosteten Seiten selten geboten wird.

Monyt funktioniert über ein kleines serverseitiges PHP-Skript.

(Bildquelle: CC-BY, Flickr, Bruno Cordioli)

Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 05/2013 online

16. April 2013
von Christoph
2 Kommentare

Lesestoff: Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 05/2013 online

Gerade eben ist die Ausgabe 05/2013 der unter der CC-BY-NC-ND lizenzierten Community-Edition der Linux User bei mir im Postfach gelandet. Da die Artikel wie immer interessant sind, möchte ich euch diesen Gratis-Lesestoff nicht vorenthalten. Das PDF findet auf der Homepage des Magazins oder auch gleich unter diesem Link.

  • [LU-CE] Porteus 2.0
    Das Live-System Porteus erweist sich als ein flexibler Werkzeugkasten für viele Alltagsaufgaben. Ein einzigartiges Konzept erlaubt die problemlose Installation neben einem vorhandenen System.
  • [LU-CE] Angetestet
    Globonote 1.3.1 erfasst Notizen, Gscan2pdf 1.1.3 macht Scans zu PDFs, Patool 1.0 spricht 20 Archivformate, Unsettings 0.08 tweakt Unity.
  • [LU-CE] IMHC CmapTools
    Eine Grafik wirkt besser als ein wortreiches Traktat. Die CmapTools liefern Ihnen das Werkzeug zum Gestalten anschaulicher Konzeptkarten.
  • [LU-CE] Shelr
    Das Ruby-Tool Shelr verwandelt die Kommandozeile in eine Kinoprogramm für Freunde der Shell.
  • [LU-CE] Fractal Fr0st
    Sphährisch schöne Fraktale erzeugen Sie mit dem Algorithmus Flam3. Die GUI Fr0st hilft, die komplexe Software zu meistern.
  • [LU-CE] Audio-Codec Opus
    Schon Ogg Vorbis bewies, dass freie Audio-Codecs es durchaus mit der kommerziellen Konkurrenz aufnehmen können. Sein Nachfolger namens Opus geht einen Schritt weiter und schlägt die Konkurrenz sogar.

Herunterladen (PDF, 8.49MB)

freiesMagazin 04/2013 erschienen

8. April 2013
von Christoph
5 Kommentare

Lesestoff: freiesMagazin 04/2013 erschienen

Gestern ist die Ausgabe 04/2013 des freiesMagazin erschienen. Abseits der üblichen Standards wie zum Beispiel dem Kernelrückblick, geht es diesen Monat um effektives Arbeiten im Terminal, GNOME ohne die GNOME-Shell oder auch um das optimieren von PNG-Dateien. Alle Ausgaben des freiesMagazin stehen unter der CC-BY-SA und können frei verteilt werden. Viel Spaß beim Lesen!

Herunterladen (PDF, 2.68MB)

Wenn ich auch schon beim freiesMagazin bin. Dee und die gesamte Redaktion feierten erst im März das siebenjährige bestehen des Magazins. In den Jahren wurden von 220 Autoren ganze 84 Hefte mit etwa 840 Artikel geschrieben. Starke Leistung und weiter so! Herzlichen Glückwunsch — wenn auch leider etwas zu spät — von meiner Seite! Wenn Ihr Lust am Schreiben habt, dann seid ihr dort immer willkommen!

Am 18. März 2006, also genau vor drei Tagen und sieben Jahren, erschien freiesMagazin, damals noch unter dem Namen „Ikhaya-Newsletter“, das erste Mal. Im Juni 2006 wurde der Newsletter dann zu freiesMagazin umbenannt und im Laufe der Jahres wechselte die Form, das Layout und die Schrift, aber eines blieb immer gleich: freiesMagazin wird von der Community für die Community gemacht.

Seit März 2006 erscheint regelmäßig jeden Monat eine Ausgabe von freiesMagazin – bisher ohne Unterbrechung. Das sind also bereits 84 Hefte, an denen insgesamt 220 Autoren beteiligt waren. Artikel sind um die 840 entstanden, was somit ca. 10 Artikel pro Ausgabe ausmacht. Die Seitenzahlen variieren zwar, aber inhaltlich können wir jeden Monat für fast jeden immer etwas präsentieren.

Vier Stunden WDR-Computernacht über YouTube oder Torrent

8. April 2013
von Christoph
3 Kommentare

Vier Stunden WDR-Computernacht über YouTube oder Torrent

Freitag Nacht werden wohl die wenigsten vier Stunden lang vor der Glotze ausgeharrt haben und sich von Mitternacht bis vier Uhr morgens alte Geschichten aus dem WDR Computerclub und bis zu 40 Jahre alte Beiträge über IT aus den Archiven der ARD angesehen haben. Das Ganze ist dennoch auf jeden Fall nicht unspannend anzusehen, wie auch Spiegel Online zu berichten weiß. Die Sendung findet sich leider nicht in der ARD Mediathek, dafür kann man sie — noch — über YouTube ansehen oder auch über BitTorrent herunterladen.

(Start bei 8:05, Direktlink zu YouTube, Magnet-Link zum Download mit BitTorrent, Via: Netzpolitik)

Mit bessermitfahren.de startet neues Mitfahrgelegenheiten-Portal

4. April 2013
von Christoph
15 Kommentare

Mit bessermitfahren.de startet am 7. April neues MFG-Portal als Alternative zu mitfahrgelegenheit.de

Manch einer wird sich vermutlich wundern, warum es hier im Blog stiller ist als über die letzten Jahre gewohnt. Ein Grund dafür ist, dass ich seit etwa 1,5 Jahren zu den Wochenendpendlern gehöre und aufs Wochenende meist 300 km zu meiner Frau fahre. Um die Kosten dafür halbwegs in den Griff zu bekommen und auch nicht sinnlos alleine durch die Gegend zu zuckeln, verwende ich recht gerne das wohl meist genutzte Mitfahrgelegenheiten-Portal mitfahrgelegenheiten.de. Allerdings spielen die Betreiber in der letzten Zeit kräftig mit der Sympatie der Nutzer: Dine der aktuellen Ideen ist es bei den Fahrten kräftig mitverdienen zu wollen.

Pünktlich zu Ostern möchte mitfahrgelegenheiten.de stolze 11 Prozent vom Umsatz der Fahrer abkassieren. Es ist natürlich nicht verboten für einen bewährten und zuverlässigen Dienst Geld zu nehmen, aber elf Prozent sind — wie es die TAZ und zahlreiche User auf Facebook formulierten — frech. Leidtragende sind zuerst die Mitfahrer, die nun höhere Preise für die Mitfahrt zahlen müssen und am Ende auch die Fahrer, weil die Mitfahrer in Zukunft ausbleiben werden. Einen wirklichen Gewinner kann ich bei diesem Preis nicht finden.

BesserMitfahren.de startet am 7. April.

Mit BesserMitfahren.de geht am 07. April nun ein weiterer Dienst an den Start. Aktuell gibt es nur einen Countdown, doch laut der Pressemeldung möchte man “als gemeinnützige Alternative zu anderen Wettbewerbern” den User “von kommerzieller Abzocke und Werbung” befreien. “Gebühren zahlen für das Anbieten und Finden von Mitfahrgelegenheiten wird es [...] nicht geben”. Weiter heißt es, dass es “keine Registrierung, keine Bestätigungsvorschriften, keine Fristen, keine Bonitätsprüfung” geben wird. “Anfragen zu eingetragenen Fahrten können wie gewohnt schnell telefonisch, per SMS oder Mail geklärt werden. ”

Zur Gemeinnützigkeit kann ich leider keine Informationen finden, das Impressum gibt aktuell den Entwickler des Dienstes aus, ideal wäre es natürlich wenn man das Projekt einem Trägerverein übergeben könnte und so eine tatsächliche Gemeinnützigkeit schaffen könnte. Aber lassen wir uns mal überraschen, bessermitfahren.de geht in 3 Tagen, 15 Stunden und xx Minuten an den Start, zum Glück bleibt mein Auto aktuell die Fahrt nach Karlsruhe erspart… meine besser Hälfte ist ausnahmsweise bei mir.

Privates File-Sync und Collab-Tool AeroFS geht an den Start

3. April 2013
von Christoph
8 Kommentare

Privates File-Sync und Collab-Tool AeroFS geht an den Start

Dropbox, Box, Google Drive und Co. sind ohne Zweifel praktische Tools. Ohne großen Aufwand gleicht man Daten zwischen seinen Rechnern ab, schiebt Daten vom Handy ins Netz oder arbeitet mit Freunden oder Kollegen gemeinsam an Dateien. Allerdings hat die Sache einen Haken: Man gibt die Kontrolle über seine Daten auf. Der Anbieter kann auf die in der Cloud gespeicherten Daten zugreifen, Abhilfe schafft da nur ein verschlüsselter Container oder eine selbst gehostete OwnCloud, doch nicht jeder hat das Wissen und die Ressourcen sowas aufzusetzen. Mit AeroFS steht nun eine Alternative bereit, die Dropbox-Bequemlichkeit mit dem Vorteil einer “eigenen” Cloud kombinieren möchte, seit heute ist der Dienst öffentlich zugänglich.

Weiterlesen →

rss2email, der Exot unter den potentiellen Nachfolgern des Google-Readers

20. März 2013
von Christoph
7 Kommentare

rss2email, der Exot unter den potentiellen Nachfolgern des Google-Readers

Aktuell bin ich auf der Suche nach einem Nachfolger des Google Reader, der ja — wie vermutlich schon die meisten User des webbasierten RSS-Readers gelesen haben werden — seinen Dienst im Juni dieses Jahres einstellen wird. In der Open-Source-Welt gibt es mit Tiny Tiny RSS und selfoss zwei Alternativen, zu denen ich in den kommenden Tagen auch noch etwas schreiben werde, aber aktuell hat mir ein Beitrag bei One Thing Well wieder rss2email in Erinnerung gebracht. In Anbetracht des Google-Reader-Endes ist das kleine Tool vielleicht gar nicht so eine schlechte Idee, eure Feeds lässt ihr mit dem simplen Skript per Mail zustellen.

Weiterlesen →

Erweiterte Filterregeln in den Einstellungen von Gmail setzen

19. März 2013
von Christoph
1 Kommentar

Erweiterte Filterregeln in den Einstellungen von Gmail setzen

Ich hab mich gerade mächtig gewundert, dass man innerhalb von Gmail nur sehr eingeschränkte Filterregeln erstellen kann. Die GUI bietet von Haus aus nur “Von”, “An”, “Betreff” oder “Enthält die Wörter” bzw. “Enthält nicht”. Etwas mager für meinen Geschmack, wenn man nach Einträgen im Header oder oder anderen Kriterien filtern möchte. Etwas versteckt gibt es jedoch durchaus leistungsfähige Filter-Möglichkeiten, man muss sie nur finden.

Weiterlesen

GfK symbolisiert Raubkopiermörder mit Redhat-Logo

19. März 2013
von Christoph
9 Kommentare

GfK symbolisiert Raubkopiermörder mit Redhat-Logo

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), immerhin das größte Marktforschungsinstitut in Deutschland, hat in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen OpenSec Security, unter anderem mit der Spezialität Markenschutz, eine Studie zur Nutzung von Sharehostern zusammenstellen lassen. Was nimmt man da als Symbolbild, wenn man gerade einen anonymen Pösewicht darstellen möchte? Eine schnelle Google-Suche brachte wohl das Redhat-Logo zu Tage, das man flux in eine Grafik eingebaut hat ohne die Rechte zu klären. Ich frag mich welcher der verantwortlichen Praktikaten der Studie da gerade geschlafen hat… Die Besten, der Besten! Jan Wildeboer zu Folge hat Redhat bereits reagiert: “Red Hatter here. We’re on it. Should be fixed soon.” Die Studie lässt sich inzwischen auch nicht mehr aus dem Netz laden.

Die bösen Raubkopiermörder von Redhat.

(Quelle: Reddit)

Lesestoff: LinuxUser Community-Edition 04/2013

19. März 2013
von Christoph
Keine Kommentare

Lesestoff: Kostenlose Community-Edition der LinuxUser 04/2013 online

Gerade eben ist die Ausgabe 04/2013 der unter der CC-BY-NC-ND lizenzierten Community-Edition der Linux User bei mir im Postfach gelandet. Da die Artilel wie immer interessant sind, möchte ich euch diesen Gratis-Lesestoff nicht vorenthalten. Das PDF findet auf der Homepage des Magazins oder auch gleich unter diesem Link.

  • [LU-CE] Chakra GNU/Linux 2013.02
    Chakra Linux verbindet ein topaktuelles KDE 4.10 mit einem wieselflinken Unterbau auf Basis von Arch Linux.
  • [LU-CE] Angetestet
    Any-dl 0.9.2b durchstöbert öffentlich-rechtliche Mediatheken, Diffstat visualisiert Diff-Ergebnisse, Diodon 1.0.2 verwaltet die Zwischenablage, leistungsfähiger Quelltext-Editor RText 2.0.6
  • [LU-CE] mintBackup (32)
    Das clevere mintBackup bietet zwar nur wenige Funktionen, lässt sich dafür aber auch einfach bedienen. Ganz nebenbei sichert es die komplette Paketliste und hilft bei einem Distributionsupdate.
  • [LU-CE] Neues in KDE 4.10 (38)
    Mit KDE 4.10 machen die Entwickler einen großen Schritt in Richtung einheitliches Framework für alle Plattformen. An einigen Stellen schimmern die Veränderungen schon durch.
  • [LU-CE] Stormcloud (62)
    Mit Stormcloud haben Sie die aktuellen Wetterdaten stets im Blick. Dank des gefälligen Designs sieht selbst Regenwetter richtig gut aus.
  • [LU-CE] Samsung CLP-365WXEG (82)
    Kompakte Laserdrucker stoßen inzwischen preislich wie technisch in den Markt der Tintenstrahlen vor. Mit dem CLP- 365W bietet Samsung ein SOHO-taugliches Modell mit gutem Linux-Support an.
  • [LU-CE] Apt-get vs. Aptitude (90)
    Die Paketmanager Apt-get und Aptitude gehören zum Standardrepertoire von Debian und dessen Derivaten. Welcher davon eignet sich wofür am besten?