Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Synology CloudStation

10. Juli 2013
von Christoph Langner
13 Kommentare

Synology DiskStation Manager Beta 4.3 jetzt auch mit CloudStation-Client für Linux

Von Synology kam heute mittag die Meldung rein, dass die Firmware „DiskStation Manager“ des leistungfähigen NAS in der Version 4.3 in die öffentliche Beta-Phase geht. Wer will kann sich die Firmware von der Beta-Downloadseite laden und über das Web-Frontend manuell installieren. Wenn später die finale Version erscheint wird sich die Synology alleine melden, ein Update kann dann wie gewohnt direkt über das integrierte Update-Tool erfolgen. Das Update ist besonders für Linux-User interessant, endlich gibt es einen Linux-Client für die integrierte Cloud-Speicher-Lösung „CloudStation“. Ich zeige euch, wie man den Client unter Linux installiert.

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Blogfoster

4. Juli 2013
von Christoph Langner
2 Kommentare

Stilanzeigen erweitert mit Blogfoster seine Dienstleistungen

Das Anzeigennetzwerk Stilanzeigen.net finde ich von der Konzeption her in Deutschland ziemlich konkurrenzlos. Anstatt auf Masse, setzt das weiterhin sehr junge Netzwerk auf Klasse. Anstatt zig riesige Werbebanner, soll ein exklusives kleines Bild im Format von 130×100 Pixeln die Aufmerksamkeit des Lesers erhaschen. Da bei Stilanzeigen bei Einbettung der Werbung keine anderen Banner erlaubt sind, gelingt dies durchaus. Das Ergebnis sind ordentliche TKP-Preise, bezahlt wird also pro Tausend Besucher und nicht wie bei Adsense pro Klick. Ich hatte Stilanzeigen schon einmal eingebaut, würde es auch gerne weiter machen, nur gibt es schon laaaaange keine Kampagnen mehr für Tech-Blogs. Hey Stilanzeigen! Legt doch bitte mal wieder nach :)

Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Mit Blogfoster führt das Startup aus Berlin — woher denn sonst 😉 — nun einen Analytics-Dienst ähnlich wie Google Analytics oder Piwik ein. Speziell für sich vernetztende Blogger bringt das Tool einen gewissen sozialen Touch mit. Wie gewohnt kann man mit Blogfoster Analytics die Besucherzahlen verfolgen. Man sieht auch wie die User Beiträge kommentieren oder Teilen. Interessant ist aber, dass man die eigenen Zahlen mit denen von anderen Bloggern vergleichen kann und sieht welche Blogger stark mit Verlinkungen und User-Strömen mit einem verbunden sind.

Es lässt sich auch ein Widget auf der eigenen Seite einbauen, das Thumbnails zu verwandten Beiträgen aus befreundeten Blogs einbindet. So vernetzt man sich gegenseitig noch besser und leitet Traffic zu Freunden um, genauso wie diese wieder user zurück zu einem selber leiten können. Noch kann man sich leider bei Blogfoster nicht selber umsehen, der Dienst ist gerade erst heute in einer geschlossenen Beta-Phase gestartet. Zu dieser man sich aber bereits jetzt schon um eine Einladung bemühen.

Beach

23. Juni 2013
von Christoph Langner
13 Kommentare

Linux und ich macht ein bisschen Urlaub

Sommerzeit, Urlaubszeit :) In den nächsten Tagen wird es im Blog eine Auszeit geben. Das Blog bleibt natürlich online, ich lasse auch die Kommentare offen, allerdings ist der Spamfilter scharf gestellt. Es kann daher gut vorkommen, dass Kommentare mit mehr als einem Link oder auch vielen englischen Begriffen im Antispam-Bienchen hängen bleiben. Im Normalfall sichte ich einmal pro Tag ganzen — nicht völlig offensichtlichen Spam — das geht aktuell leider nicht, ich schalte die Beiträge dann nach der Rückkehr frei. Habt bitte daher ein bisschen Geduld, wenn ihr euren Beitrag nicht im Blog finden solltet.

Schöne Grüße
Christoph!

(Bildquelle: Moyan Brenn, CC-BY, Flickr)

Mein Weg zu Arch… Teil2: Software aus dem AUR installieren

21. Juni 2013 von Christoph Langner | 24 Kommentare

//PS: Bitte verzeiht die sub-optimale Audio-Qualität. Ich vermisse nach einem Umzug noch mein gutes altes Plantronic Headset, mit dem Screencast immer wunderbar klappten. Kann mit jemand ein gutes und günstiges Podcast-Mikro empfehlen? Eine wichtige Eigenschaft wäre, dass man es vor sich auf den Tisch stellen kann und nicht unmittelbar reinsprechen muss.

fritzbox-sip

20. Juni 2013
von Christoph Langner
7 Kommentare

Die FRITZ!Box (oder andere SIP-Anbieter) mit Empathy (oder anderen SIP-Clients) nutzen

Wer von euch hat eine FRITZ!Box zuhause stehen? Ich sehe viele Hände hoch gehen. Wer von euch hat eine FRITZ!Box mit Telefonie-Funktion (auf der AVM-Homepage mit VoIP gelabelt) am Internetanschluss hängen? Auch hier dürften viele Hände hochgehen. Wusstet ihr, dass Ihr euren Rechner zu einem vollwertigen VoIP-Telefon machen könnt? Ein aktuelles GNOME bringt mit dem Empathy-Messenger gleich alles dazu nötige mit. Im Endeffekt ist das Ganze jedoch universell: Empathy lässt sich mit jedem SIP-Anbieter nutzen und natürlich kann man auch andere VoIP-Softphones an die FRITZ!Box stöpseln. Da ich meine Telefonie jedoch über die FRITZ!Box manage und Empathy nach wie vor klasse finde, konzentriere ich mich im Beitrag auf dieses Setting. Weiterlesen →

Arch Linux Linuxundich

19. Juni 2013
von Christoph Langner
84 Kommentare

Mein Weg zu Arch Linux… Linux und Ich wird in Zukunft deutlich „archiger“

Auf meinen Desktops und Notebooks habe ich jahrelang Ubuntu eingesetzt. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich bereits mit Warty (Ubuntu 4.10) experimentiert hatte, mit Ubuntu „Hoary Hedgehog“ 5.04 folgte dann der Umstieg von Debian auf Ubuntu. Über sieben lange Jahre war mir Ubuntu ein treuer Begleiter, doch langsam bröckelt die Beziehung. Nicht, dass ich böse wäre dass Canonical auf Unity setzt, das ist mir ziemlich schnuppe — ich habe mir eh immer „mein“ Ubuntu gestrickt — Ubuntu verliert jedoch langsam das, was es lange Zeit ausgezeichnet hat: Sehr stabiler Betrieb, bei aktueller Software.

Arch Linux, nicht unbedingt was für Einsteiger, aber auch nicht nur was für Profis.

Ich mag die GNOME Shell, ich will GNOME 3.8 auf meinem Arbeitsrechner haben, doch auch in Ubuntu 13.04 und auch mit den zusätzlichen GNOME-PPAs ist ein aktuelles GNOME unter Ubuntu einfach unbenutzbar. Zig Funktionen, die in GNOME an sich nicht kaputt sind, machen unter Ubuntu Ärger. Zahlreiche Abstürze von Apps oder auch der kompletten Shell trüben auf meinen Rechnern das Bild „meines“ GNOME-Ubuntus. Schreibe ich im Blog darüber, kommt oft die Antwort „Unter Arch keine Probleme“.

Arch ist nicht wirklich komplexer als ein Ubuntu. die Lernkurve sieht nur anders aus.

Liebe Arch-Freunde: Wie recht ihr doch habt! Arch läuft seit zwei Tagen auf meinem Desktop und ich bin angefixt. Die GNOME Shell schnurrt unter Arch wie ein Kätzchen. Sie arbeitet flüssig, alles was tun soll tut! Arch hat keinen graphischen Installer, kein buntes Software Center, ich würde Arch daher keinem absoluten Linux-Anfänger Arch empfehlen. Zu oft würde man für einem Berg stehen und sich fragen „und nun?“. Wer aber die Begrifflichkeiten kennt, wer weiß dass PulseAudio für Sound verantwortlich ist, wer schon einmal apt-get bedient hat, wer sich mit PPAs zurecht gefunden hat. Der kann auch mit pacman/yaourt/pacaur zurecht. Und dank dem Arch User Repository (AUR) — praktisch das zentrale PPA der Arch-Community — ist jede fast jede Linux-Software in aktueller Version auf dem PC.

Für euch als Leser von Linux und Ich ändert sich dadurch nicht viel. Ich werde nach wie vor die Artikel auch für Ubuntu recherchieren, allerdings nur nicht mehr immer auf einem Ubuntu-System auch testen. Zudem wird es natürlich auch den einen oder anderen „Nur-Arch-Artikel“ geben, so dass ihr auch einmal ein bisschen über den Tellerrand schauen könnt, ohne gleich auf Arch umzusatteln. Starten wird das mit großer Wahrscheinlichkeit mit einer kleinen Screencast-Reihe, doch davor geht es erst mal ein bisschen in den Urlaub. Do it the Arch Way!

Nighthawk F117A,

19. Juni 2013
von Christoph Langner
27 Kommentare

Nighthawk F117A, Raspberry Pi als HDMI-Stick für den TV „in fertig“

Seit einiger Zeit läuft auf einem meiner kleinen Raspberry Pis das XBMC-Mediacenter auf Basis von Openelec. Was bei den drei Projekten geleistet wurde, verschlägt mir ehrlich gesagt die Sprache. Die nur 700 MHz schnelle Mini-Platine ist ein absolut vollwertiger Multimedia-PC, der so gut wie keinen Strom schluckt und so gut wie alles kann. OK, Live-Encoding, Time-Shifting und Co. sind natürlich ein bisschen viel. Aber wer Videos im Netz auf einem NAS liegen hat oder ab und an mal ein Video aus einer Mediathek auf dem großen — aber noch nicht smarten TV — abspielen möchte, der braucht definitiv nicht „mehr“. Ein Raspberry Pi als Media-Center ist eine absolut alltagstaugliche Lösung. Punkt (Ich muss endlich mal ein bisschen Zeit finden auch darüber zu bloggen…). Der per Indiegogo (wie Kickstarter, nur aber auch in Deutschland aktiv) finanzierte kleine HDMI-Stick basiert auf der selben Technik wie der Raspberry Pi, kommt aber komplett aufgebaut zu euch.

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windows-terminal-icon

17. Juni 2013
von Christoph Langner
14 Kommentare

Windows-Tipp: Eingabeaufforderung mit aktuellem Verzeichnis öffnen

Mit dem kleinen Tipp bin ich zwar ein wenig Off-Topic unterwegs, aber wenn es das Windows-Leben einen Tick leichter macht, warum denn nicht? Wenn ich an einem Windows-Rechner sitze, dann meist wegen irgendwelchen Android-Flash-Tools, die es eben nur für Windows gibt. Ein reines Terminal-Tool — also praktisch einen Befehl — wie etwa die Android-Debug-Bridge adb.exe lässt sich aber nicht nicht einfach mit einem simplen Doppelklick starten, man muss dem Programm ja noch eine Reihe von Parameter mitgeben.

Der Windows Explorer kennt auch ein „Öffne Terminal hier“…

Möchte man dazu also ein Terminal eine Eingabeaufforderung gestartet werden, muss man sich zum Verzeichnis mit der ausführbaren Datei durchhangeln und das Ding dann entsprechend aufrufen. Nervig — weil Windows unter anderem keine ordentliche Datei-/Ordnernamenergänzung kennt. Nun der Tipp: Haltet die Shift-Taste gedrückt und klickt mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich im Explorer. In diesem Fall erscheint dann die Option Eingabeaufforderung hier öffnen, so wie man es beispielsweise von Nautilus und dem Paket nautilus-open-terminal kennt. Getestet habe ich es hier mit Windows 8, es müsste aber auch mit älteren Windows-Versionen funktionieren.

Nautilus-Open-Terminal für Linux

Wie schon angesprochen könnt ihr die Funktionalität auch unter Linux haben. Es kommt dabei natürlich stark auf die von euch genutzt Desktop-Umgebung und den von dieser genutzten Dateimanager an. Gnome bringt Nautilus bzw. heute Files aka Dateien mit. Dieser Dateimanager lässt sich mit dem Plugin nautilus-open-terminal dahingehend erweitern, dass ihr aus dem Kontextmenü die Option In Terminal öffnen aufrufen könnt. Die Erweiterung könnt ihr bei den bei den meisten Linux-Distributionen über die Paketverwaltung installieren. Bei Debian, Ubuntu oder auch Arch Linux ist das schnell geschehen.

### Nautilus-Open-Terminal unter Ubuntu/Debian installieren
$ sudo apt-get install nautilus-open-terminal
### Nautilus-Open-Terminal unter Arch Linux installieren
$ sudo pacman -S nautilus-open-terminal

Mit dem Nautilus-Plugin Nautilus-Open-Terminal klappt das auch unter Linux.