Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

XBMC für Android steht vor der Tür

15. Juli 2012
von Christoph
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XBMC für Android steht vor der Tür

Wow, da war ich doch im Mai noch beim LinuxTag 2012 in Berlin am Stand der Jungs von XBMC und hab mir das XBMC-Media-Center auf einem Raspberry-Pi vorführen lassen und schon überrascht mich das Team rund um die XBMC-Entwickler erneut: XBMC wurde vollständig auf Android portiert! Der Port ist nicht eine abgespeckte Version oder eine weitere Android-Fernbedienung, nein XBMC für Android soll den selben Umfang bieten wie die normale PC-Version. Zusammen mit einem Partner wird es auch eine kleine Android-Box geben, die perfekt auf XBMC abgestimmt ist.

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Google Chrome: Super Full Feeds for Google Reader

14. Juli 2012
von Christoph
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Google Chrome: Super Full Feeds for Google Reader

Wenn ich schonmal beim Thema Google-Reader bin, greife ich auch gleich die Erweiterung Super Full Feeds for Google Reader für den Chrome-Browser auf. Das Add-On klinkt sich in den Google Reader ein und fügt über jedem Beitrag drei Reiter ein. Wie gewohnt zeigt “Feed” den Beitrag so an, wie er ausgeliefert wird. “Readable” allerdings schickt den kompletten Betrag durch Readability, so dass ihr den vollständigen Beitrag direkt im Google Reader lesen könnt, ohne einen weiteren Tab zu öffnen. “Link” öffnet schließlich den Beitrag so, wie er auf der Webseite der Quelle steht.

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Lightread, klasse RSS-Reader als Desktop-Frontend für den Google-Reader

14. Juli 2012
von Christoph
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Lightread, klasse RSS-Reader als Desktop-Frontend für den Google-Reader

Um regelmäßig meine unzähligen Quellen durchzuforsten und organisieren zu können, bin ich auf einen web-basierten Feed-Reader angewiesen, da ich immer mal wieder auf anderen Rechnern arbeite. So kann über von überall aus meine Feeds lesen, ohne die gelesenen Beiträge auf einem zweiten RSS-Client nochmal präsentiert zu bekommen. Ich hab schon des öfteren Tiny Tiny RSS, RSSOwl oder früher auch Gregarius probiert, doch irgendwas war immer, so dass ich früher oder später immer wieder zum Google Reader zurückgekrochen bin. Was ich aber beim Google Reader dennoch ab und an vermisse, ist ein Desktop-Client, der meine Feeds auch mal Offline handeln kann und die gelesenen Beiträge dann mit dem Reader synchronisiert. Liferea kann das zwar, allerdings bin ich mit der Anwendung nie richtig warm geworden, von daher bin ich froh, dass es mit Lightread nun eine weitere Alternative gibt.

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Erster Trailer von Tears of Steel, dem nächsten Open-Movie der Blender Foundation

13. Juli 2012 von Christoph | 3 Kommentare

Nach Elephants Dream, Big Buck Bunny und Sintel geht es bald weiter, mit der von der Blender Foundation gesponserten Reihe CC-lizenzierter Kurzfilme. Auch diesmal soll der Film hauptsächlich dazu dienen Blender und andere Open-Source-Film-Tools an ihre Grenzen zu führen und zu zeigen was mit den Programmen alles möglich ist.

Tears of Steel ist erstmals ein mit reichlich Special-FX angereicherter Real-Film. Die Handlung spielt in einem Amsterdam der Zukunft, in dem die Hauptfigur Thom gegen die Vernichtung der Welt durch Roboter kämpfen muss. Wer den Film sponsern möchte, kann jetzt schon eine DVD des Films für 34 Euro ordern, im Paket sind dann PAL/NTSC-DVDs mit dem Film und Extra-Material, eine DVD-ROM mit dem Film in HD-Auflösung, das komplette Studio-Material, die nötige Open-Source-Software und noch einiges mehr.

Ich bin auf jeden Fall schon ziemlich gespannt auf den Film. Ein Real-Film mit richtigen Schauspielern ist  zwar was gänzlich anderes, aber Sintel war ja schon wirklich klasse gemacht und Ian Hubert hat man jemanden mit an Bord, der schon mit Project London einen CC-Film mit Schauspielern abgedreht hat. Ab Oktober kommt der Film in euer Heim-Kino :)

(Direktlink: YouTube, Via: Libre Graphics World)

Skobbler packt die OpenStreetmap in ein spitze Web-Frontend

12. Juli 2012
von Christoph
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Skobbler packt die OpenStreetmap in ein spitzen Web-Frontend

So toll die OpenStreeMap auch ist, sie braucht Anwendungen, die aus den Kartendaten etwas greifbares machen. Ein Unternehmen, was sich redlich darum bemüht ist Skobbler, die Firma aus Berlin sponsert schon länger die OSM und hat auch schon einige Apps für Android und auch iOS auf Basis der OSM am Start (Leider haben Sie Ihr OSM-Online-Navi für Android vom Markt genommen…)

Neu ist jetzt das Map-Portal maps.skobbler.de bzw. maps.skobbler.com, das die OSM in ein modernes Web-Frontend ähnlich wie Google Maps einbettet. Es ist möglich zu Suchen, Routen zu berechnen, mit dem Auto, Fahrrad oder als Fußgänger zu navigieren, es lassen sich zahlreiche POIs einblenden und es stehen neben der OSM die OpenCycleMap und andere Ansichten der OSM zur Verfügung.

Die Skobbler OpenStreeMap hat praktisch die selben Funktionen wie Google Maps.

Neben Routen und Weglisten stehen auch zahlreiche POIs zur Verfügung.

Ich finde die Webseite klasse gemacht, eigentlich vermisse ich gegenüber Google Maps eigentlich so gut wie nichts, selbst die Pins bei der Navigation lassen sich so verschieben wie bei Google Maps, einzig die Live-Verkehrsdaten und auch das Overlay mit öffentlichen Verkehrsmitteln fehlen mir im Vergleich. Aber wenn man einfach nur ein Map-Anwendung ohne die Live-Daten sucht, dann ist maps.skobbler.de eine klasse Alternative

(Via Philipp Kandal)

Cuttlefish automatisiert Aktionen unter Ubuntu

12. Juli 2012
von Christoph
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Cuttlefish automatisiert euren Desktop

Auf Android-Smartphones oder-Tablets finde ich Tasker als ein ziemlich unverzichtbares Tool. Die kleine App automatisiert so ziemlich alles, was sich automatisieren lässt. Erkennt Tasker bspw. anhand eines WLAN-Namens oder einer bestimmten Mobilfunk-Zelle, dass man das Büro betritt, dann wird automatisch der Klingelton auf leise gestellt, das sexy Wallpaper gegen ein unverfängliches Bild ausgetauscht und Bluetooth deaktiviert. Kommt man nach Hause, dann macht Tasker eine Rolle rückwärts und das Handy ist wieder laut, sexy und spielt Musik via Bluetooth über die Stereoanlage, die Möglichkeiten von Tasker sind enorm. Alex hat mich heute auf sein im Rahmen des Ubuntu App Showdown entstandenes Programm Cuttlefish hingewiesen. Es ist quasi ein Tasker für Linux, es automatisiert automatisch aufgrund verschiedenen Events diverse Aktionen.

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Fortlaufend Screenshots eines Androiden erstellen

11. Juli 2012
von Christoph
1 Kommentar

Fortlaufend Screenshots eines Androiden erstellen

Mal ein schneller Tipp für alle Android-Blogger oder Autoren, die Screenshots von Android-Apps machen möchten, aber keine dritte Hand zur Verfügung haben, die im Dalvik Debug Monitor (ddms) auf den Screenshot-Button drücken könnte. Mit einem simplen Bash-Script löst man über adb shell den Screenshot aus und holt Ihn sich dann via adb pull auf den Rechner. Vorraussetzung ist natürlich, dass das Android SDK installiert ordentlich installiert ist und auf eurem Androiden der Debug-Modus aktiviert ist.

#!/bin/bash
while :
do
   adb shell /system/bin/screencap -p /sdcard/screenshot.png
   adb pull /sdcard/screenshot.png screenshot_$(date +'%Y%m%d_%H%M%S').png
done

Das Skript speichert ihr unter ~/bin oder /usr/local/bin ab und macht es ausführbar. Der Aufruf des Skripts macht dann etwa alle vier Sekunden einen Screenshot und speichert die Bilder im aktuellen Verzeichnis, bis ihr das Skript mit Strg+C beendet. So gelingen nun endlich auch Screenshots von Spielen oder Apps, deren Bedienung ihr zeigen möchtet und somit keine Hand frei habt.

Baphomets Fluch: Director’s Cut für Android für 99 Cent

9. Juli 2012 von Christoph | 3 Kommentare

Ein kurzer Spiele-Tipp für Fans klassischer Point&Click-Adventures. Baphomets Fluch: Director’s Cut gibt seit kurzem für Android und dank den Telekom ToppApps  – wusste ja gar nicht, dass die des öfteren mal Apps sponsern und somit günstiger machen – gibt es das Spiel aktuell für 99 Cent anstatt 2,99. Ich hab damals, in den Hochzeit der Adventure-Games, das Spielchen wie ein gutes Buch verschlungen. Für das bisschen Geld bekommt man über sieben Stunden Spiel und Rätsel-Spaß, selbst wenn man am PC das Spiel vor Jahren schon durchgespielt hat.

(Via Standardleitweg)

Lesetipp: Linux für Kinder...mit der Bash und Xmonad!

9. Juli 2012
von Christoph
5 Kommentare

Lesetipp: Linux für Kinder…mit der Bash und Xmonad!

Wenn man von Linux für Kinder hört, dann geht es meistens um Distributionen wie DoudouLinux, die mit bunten Graphiken und simplen Spielen Kindern die ersten Eindrücke von Computern vermitteln sollen. Interessanter ist in meinen Augen der Ansatz von John Goerzen aus Kansas. Seines Zeichens Sys-Admin und Debian-Entwickler, hat er seine zwei Kids (aktuell zwei und fünf Jahre) nicht vor einer Gaga-Distribution oder eine XBox geparkt, sondern seine Kinder schon mit drei Jahren den Umgang mit der Tastatur beigebracht. Seine Kinder können Programme starten, wissen wie man tippt, sogar Tastenkombinationen sind kein Problem.

The looks of shock I get from people when I explain, as if it’s perfectly natural, that my child has been able to log in by himself to a Linux shell since age 3, are amusing and astounding. Especially considering that it is really not that hard. Instead of learning how to run an Xbox, he’s learned how to run bash. I like that.

Nachdem nun wohl das Terminal ein bisschen zu langweilig wird und der fünfjährige Sohnemann auch so einen Bildschirm wie der Papa haben möchte, ging es dran eine GUI auszuwählen. XFCE erwies sich als nicht wirklich kindgerecht, da sich unbeabsichtigt viel zu viel verstellen lies. Für die Kinder war es jedoch wichtig, dass alles immer gleich ist. Das Ergebnis der Suche war dann der Tiling-Windows-Manager Xmonad, den die Kinder jetzt mit Vergnügen bedienen.

Jacob mastered the basics of xmonad really quickly. Alt-Shift-C to close a window. Alt-Shift-Q to quit back to the “big black screen”. Alt-Shift-Enter to get a terminal window. […] At bedtime, Jacob asked me, very seriously: “Dad, how do I start tuxpaint again?”, “First you log in and type startx. Then you can use the mouse.” Jacob nods, a contemplative look on his face. “Then,” I continue, “you type tuxpaint in the terminal, and it comes right up.” Jacob nodded very seriously a second time, as if committing this very important information to long-term memory. Then gave a single excited clap, yelled “Great!”, and dashed off.

John schreibt die Linux-Entwicklung seiner Kinder schon seit zwei Jahren auf, auf seinem Blog gibt es eine extra Children-Computing-Kategorie, in der man die Fortschritte der Kinder nachlesen kann. Ich bin mal gespannt, wann seine Kids den ersten Kernel-Patch einreichen, bei der Förderung kann das ja nicht mehr lange dauern!

(Via Nerdcore)
Windows-Festplatte einer VirtualBox ohne Tools vergrössern

9. Juli 2012
von Christoph
19 Kommentare

Windows-Festplatte einer VirtualBox ohne Tools vergrössern

Ich bin ja nicht oft überrascht, aber Windows 7 im Zusammenspiel mit VirtualBox haben mich doch gerade eben mächtig erstaunt — Positiv, wie aber auch negativ. Zum einen habe ich mir schon lange nicht mehr angesehen, was eine Standard-Installation eines Windows-Systems auf der Platte schluckt, aber liebe Microsofties: Wie kann nur aus einem Iso-Image mit 3,3 GByte ein installiertes System mit einem Speicherverbrauch von über 9 GByte werden, da kann doch eigentlich nicht mehr alles mit rechten Dingen zu gehen? Ich will doch nur ein Win7 in einer VirtualBox und nicht euch gleich ein zwölftel meiner SSD opfern. Wie dem auch sei, die virtuelle Harddisk der VM musste wachsen, erstaunlich dass das mittlerweile mit Bordmitteln in wenigen Momenten funktioniert.

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