Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Willkommen, liebe Google-Currents-Leser

5. Juli 2012
von Christoph
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Willkommen, liebe Google-Currents-Leser

Aus gegebenen Anlass möchte ich kurz die neu hinzugekommenen Google-Currents-Leser willkommen heißen. Linux und Ich ist dort seit ein paar Tagen in der Kategorie Wissenschaft&Technik aufgeführt, so dass wahrscheinlich ein paar ganz neue Leser hinzugekommen sind, die mein bescheidenes Blog bislang noch gar nicht kannten, von daher möchte euch das Blog euch kurz vorstellen.

Linux und Ich ist ein privat betriebenes Blog, das sich — wie der Name nun auch schon erraten lässt — um Linux und freie Software im Allgemeinen, Ubuntu und Android im Speziellen dreht. Ubuntu ist hier nicht unbedingt immer das Thema Nummer Eins, allerdings ist es nun einmal die Distribution meiner Wahl für Desktops und Notebooks, daher sind viele Themen auch immer etwas Ubuntu-lastig aufbereitet. Auch andere Themen rund aus der IT und der Netzpolitik sind immer aus der Sicht eines Linux-Users geschrieben. Ich hoffe, dass euch die Themen-Auswahl gefällt und dass Ihr mir bei der Stange bleibt :)

Linux und ich in der Wissenschaft&Technik-Sektion von Google Currents

Auf einem Tablet ließt sich Currents natürlich deutlich besser.

Wer Currents noch nicht nutzt, der kann sich die Google-App kostenlos aus seinem Androiden oder iGerät installieren. Praktisch ist die App für alle, die regelmässig pendeln und dabei nicht ihr Online-Volumen verbraten möchten, da Currents im Hintergrund die abonnierten Editionen cachet und man so Artikel offline lesen kann.

Ich persönlich bin nicht soooo der Currents-User, da ich selten mit Bus&Bahn unterwegs bin, so dass ich die Verlegenheit komme, stundenlang offline lesen zu müssen. Am PC bevorzuge ich nach wie vor RSS-Feeds, um mein tägliches Pensum an Infos zu bekommen, von daher gehöre ich nicht zur typische Zielgruppe der Currents-App. Nicht desto trotz finde ich sie ganz gut aufbereitet, besonders das Fehlen von Werbung in Inhalten ist aktuell noch ein großes Plus.

Komplettes Backup eines Android-4.0-Handys oder Tablets ohne Root-Rechte erstellen

2. Juli 2012
von Christoph
20 Kommentare

Komplettes Backup eines Android-4.0-Handys oder Tablets ohne Root-Rechte erstellen

Mein Galaxy Nexus war bislang unverändert, ich hatte es weder gerootet, noch eine andere Firmware installiert. Warum auch, es tat ja alles zu meiner vollsten Zufriedenheit. Mit dem erscheinen von Jelly Bean ändert sich das allerdings radikal. Die ersten Images kursieren schon im Netz und die Finger jucken gewaltig auf dem Nexus nun auch JB zu installieren. Doch eines macht mir die Sache madig, um Jelly Bean zu installieren brauche ich ein gerootes Galaxy Nexus. An sich kein Problem, allerdings gehen dabei sämtliche Daten und Einstellungen auf dem Handy verloren, nach x-Monaten in heftiger Benutzung ist das nichts, worauf ich mich freue. Ein Backup meiner Einstellungen muss also her, doch ohne Root funktionieren auch bewährte Tools wie bspw. Titanium Backup nicht, zum Glück gibts aber den Entwickler-Modus und die im ADB-Server eingebaute Backup-Funktion.

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VLC Beta für Android im Play Store verfügbar

2. Juli 2012
von Christoph
8 Kommentare

VLC Beta für Android im Play Store verfügbar

VLC ist eines für den Heim-User wahrscheinlich neben Firefox und Libre-Office eines der Open-Source-Prestige-Ojekte. Der Media-Player spielt so gut wie alles ab, ist unglaublich reich an Features und steht für so gut wie jede Plattform zur Verfügung, aber jetzt auch für Android. VLC für Android lässt sich auf Geräten mit NEON-Co-Prozessor mit Hardware-Beshcleunigung betreiben, so dass sich Videos mit bis zu 720p auf einem schnellen Dual-Core Handy oder Tablet abspielen lassen, Extras wie Video-Streaming sind natürlich auch in VLC für Android zu finden.

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Sublime Text 2.0 für Linux

27. Juni 2012
von Christoph
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Text-Editor Sublime Text 2.0 auch für Linux

Text-Editoren für Linux gibt es eigentlich wie Sand am Meer. Kate, Gedit, Scribes und Co. decken eigentlich so ziemlich jeden Bedarf ab. Und natürlich darf man auch unsere Freunde Vim oder Emacs nicht vergessen. Für Entwickler könnte sich mit Sublime Text in der zweiten Version vielleicht jetzt eine weitere Alternative auftun. Der Code-Editor ist gerade eben erst in der neuen Version erschienen und läuft nun erstmals auch unter MacOS X und Linux. Der Editor geht in vielen Details eigene Wege, von den Funktionen bis hin zur Lizenz. Für Linux-Entwickler-Tools ungewöhnlich läuft das Programm unter einer Shareware-Lizenz.

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Getty mahnt Blogger aufgrund von Avatar-Bild eines Kommentators ab

26. Juni 2012
von Christoph
16 Kommentare

Getty mahnt Blogger aufgrund von Avatar-Bild eines Kommentators ab

In den sechs Jahren seit Bestehen dieses Blogs, hatte ich zum Glück (und hier klopfe ich ganz ganz fest aufs Holz) noch keine rechtlichen Probleme aufgrund meiner Blogger-Aktivitäten. Anderen aktiven Bloggern, die sich sich ebenfalls nichts zuschulde kommen lassen möchten und die sich redlich darum bemühen, alles mit rechten Dingen zugehen zu lassen, geht es hier leider anders. Ein aktueller Fall macht gerade seine Runde: Andrea vom Blog Bachmichels Haus wurde von sympatischen Anwälten der noch sympatischeren Bildagentur Getty Images über einen Betrag von über 1000 Euro abgemahnt, weil ein Kommentator ein urheberrechtlich geschütztes Werk via Gravatar als Avatar-Bildchen laden lies. Für mich hier ziehe ich damit die Konsequenz, dass ich Gravatar-Funktion abschalte, was bei WordPress leider gar nicht vorgesehen ist.

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ProGimp Icon-Theme mit kleineren Icons und Schriften

26. Juni 2012
von Christoph
5 Kommentare

ProGimp Icon-Theme mit kleineren Icons und Schriften

Gerade habe ich bei den Gimpusers ein Theme für Gimp 2.8 entdeckt, das gerade bei Systemen mit kleinerem Display praktisch sein kann. GimpPro nutzt neben einem grauen Icon-Theme, deutlich kleinere Icons und Schriften, so dass mehr Platz für das eigentliche Bild auf dem Schirm bleibt. Die Installation des Themes ist an sich recht einfach, ladet euch die Datei pro-gimp-greyscale-color-icon-theme.zip auf euer System runter und entpackt das Archiv anschließend nach ~/.gimp-2.8/themes. Danach könnt Ihr das Theme letztendlich in den Optionen unter Bearbeiten -> Einstellungen -> Thema aktivieren. Alternativ lässt sich der Download und das Entpacken auch über das Terminal durchführen…

$ wget http://files.myopera.com/area42/files/pro-gimp-greyscale-color-icon-theme.zip
$ unzip pro-gimp-greyscale-color-icon-theme.zip -d ~/.gimp-2.8/themes

Der Vorteil liegt hauptsächlich an der etwas platzsparenden Darstellung des kompletten GIMP-Fensters. Icons, Menüs und Dialoge sind allesamt kleiner, so dass Ihr für den eigentlichen Workspace mehr Platz habt. Auf meinem Vostro V130 mit einer Auflösung von “nur”1366×768 Pixeln finde ich das Arbeiten mit GIMP deutlich vereinfacht.

Mehr Platz für Inhalte mit dem ProGimp Icon-Theme

XnViewMP 0.50 für Windows, Mac und Linux in neuer Version

25. Juni 2012
von Christoph
17 Kommentare

XnView MP 0.50 für Windows, Mac und Linux in neuer Version

Ich bin ja kein Freund von Freeware, schon gar nicht unter Linux, aber beim Bildbetrachter XnView mache ich eine Ausnahme. Die Software begleitet mich schon lange Jahre und sich als wirklich schneller und komfortabler Bildbetrachter etabliert. Seit einiger Zeit gibt es XnView auch in einer plattformunabhängigen Variante XnView MP, die sowohl unter Windows und Mac OS X, wie auch unter allen gängigen Linuxen läuft. Anfang Juni ist mit XnView MP 0.50 wieder mal eine neue Version erschienen, die eine ganze Reihe von Bugs behebt und auch zahlreiche neue Features mitbringt.

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Ein Rant und seine positiven Folgen, NVidia ist hoffentlich gesprächsbereit.

23. Juni 2012
von Christoph
7 Kommentare

Ein Rant und seine positiven Folgen, NVidia ist hoffentlich gesprächsbereit

Am Ende seines NVidia-Rants wurde Linus noch von einer Studentin zu seinen gelegentlichen Wutausbrüchen gefragt, seine Antwort war: “I like to be outrageous because people who are offended deserve to be offended.” Das Faszinierende an dem Rant ist, dass Linus aufgrund seiner Ausnahmestellung in der Tat damit etwas bewegt, auf einmal kriecht NVidia öffentlich aus seinem Loch und Entwickler stellen sich ihrer Herausforderung. Auf der Mailining-Liste zum Kernel Summit 2012 meldet sich auf einmal ein Entwickler des NVidia-ARM-Treibers:

I would love to attend the kernel summit this year. Firstly, I imagine that I should show up in person to accept the award that Linus gave us a few days back:-) […] I’m curious what other areas people mightexpect me/NVIDIA to contribute to […] Are there any new/novel ideas I could take back to NVIDIA to help persuade any kind of opening up?

Ganz egal wie man dazu steht, dass Linux ab und an die Form nicht wahrt und mit einem Lächeln im Gesicht den Stinkefinger in die Kamera reckt. Er bewegt damit mehr, als mit ellenlangen Gesprächen hinter verschlossenen Türen. Die Antwort von Kernel-Entwickler Matthew Garrett ist übrigens ebenfalls interessant: Hört auf am nvidia-Kernel-Treiber zu arbeiten, überlasst dem nouveau-Treiber die Kommunikation mit dem Kernel und schiebt euren proprietären 3D-Treiber in den Userspace.

Stop working on the nvidia kernel driver. The things that you consider trade secrets are almost entirely in your 3D engine. Move your 3D driver to userspace and use nouveau for command submission. It’d still somewhat suck having a closed 3D driver, but it’d be far better than the current situation of having two drivers for the same hardware.

Man kommt also doch irgendwie an einen Tisch, hoffentlich trägt das ganze Früchte und wir haben am Ende einen besseren Support für NVidia-Grafikkarten unter Linux, was doch eine ordentliche Beleidigung so alles auslösen kann.

(Via Reddit)

nvidia_china

22. Juni 2012
von Christoph
10 Kommentare

NVidia verpasste aufgrund geschlossener Treiber Millionen-Geschäft in China

Im Zuge des Stinkefingers von Linus die Richtung von NVidia bringt Bright side of news eine interessante Geschichte aus dem Reich der Mitte, die NVidia wohl mehr als nur Ihren Stolz geraubt hat. Die chinesische Regierung hat scheinbar bei NVidia für ein Schulprojekt angeklopft. Man möchte für ein “Pilotprojekt” 100.000 Schulen mit jeweils 100-150 Linux-PCs ausstatten (es geht also um mehr 10 Millionen Rechner!). Aufgrund der Performance und der guten Treiber möchte man dafür entsprechende NVidia-Chips kaufen.

A rumor appeared from the heart of Beijing that due to the performance of its GPU architecture and its Linux drivers, NVIDIA was approached by one of the leading Chinese CPU teams to use an NV GPU in a pilot school PC project. The Linux would run on the Chinese CPU, while GeForce GPU would provide the graphics power. ‘Pilot project’ in this case means over 10 million PCs in one order, broken down – 100,000 schools with 100-150 PCs each. The problem was two-fold; NVIDIA never releases source code for its Linux drivers, and the binaries are only X86. Incentivized by the Chinese government, the Chinese CPU team called NVIDIA to come to China and work with them.

NVidia schlug so eine Anfrage natürlich nicht aus und kreuzte in China auf, allerdings dauerten die Verhandlungen wohl nicht lange. Die chinesische Seite brauchte speziell für ihr System angepasste Treiber, die sich NVidia teuer bezahlen lassen wollte, außerdem veranschlagte NVidia wohl mehrere Millionen NRE-Kosten, für Chips die sie sowieso schon produzieren, China hat daraufhin NVidia den Laufpass gegeben.

To cut the story short, the NV team appeared there, and in very arrogant manner told the Chinese side that they are a large US corporation, and that recompiling the Linux drivers would cost the Chinese a lot of money. The money that Chinese CPU team and the Academy of Science were supposed to fork out was to the tune of several million dollars in incentive that are typically referred to as NRE – Non-recurring Engineering. Our sources close to the heart of the matter said that was the end of the meeting and of the relationship.

Am Ende bekam ATI/AMD den Auftrag über mehrere hundert Millionen Dollar, unter anderem dank ihrer quelloffenen Treiber. Auch wenn man beim massenhaften Verkauf günstiger  Grafik-Chips nicht viel gewinn macht, könnte NVidia die Sache noch richtig böse aufstoßen. Das endgültige Ziel der chinesischen Regierung scheint wohl ein Computer für jeden Schüler des Landes ist. Bei rund 200 Millionen Schülern wird das auch NVidia und die Aktionäre des Unternehmens schmerzen. Wäre es nicht besser seine Treiber zu öffnen, wenn einem solche Geschäfte durch die Lappen gehen?

(Quelle: Bright side of news, Via: Reddit)

Android Transporter auf dem Raspberry Pi

22. Juni 2012 von Christoph | 3 Kommentare

Wer noch nicht weiß, was er mit seinem Raspberry Pi anstellen kann, der sollte Android Transporter im Kopf behalten. Die Software streamt das Geschehen auf dem Display eines Android-Handys kabellos über ein anderes Android-Gerät oder seit kurzem auch auf den Raspi und von dort weiter auf einen großen Monitor oder einen Beamer. Aktuell befindet sich das Projekt noch in der Entwicklung, doch man möchte den Code der Software öffnen, sobald die APIs sich stabilisiert haben.

(Direktlink zu YouTube)