Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Mit dem FRITZ!App Ticker verpasste Anrufe auf dem Handy sehen

16. August 2011
von Christoph
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Mit dem FRITZ!App Ticker verpasste Anrufe auf dem Handy sehen

AVM mausert sich so langsam zum richtigen Android-Spezialisten. Neben der FRITZ!App Fon Anwendung, mit der man mittels Android-Handy über die FRITZ!Box Anrufe führen und empfangen kann, gibt es jetzt nun noch eine zweite Anwendung für Besitzer einer FRITZ!Box, die ich eigentlich ein bisschen praktischer als die Telefone-App finde. Mit dem Widget FRITZ!App Ticker habt ihr verpasste Anrufe auf die FRITZ!Box immer im Blick, selbst wenn ihr gerade nicht zuhause seid. Ich für meinen Fall finde das recht praktisch, da mein altes Siemens-DECT Telefon zwar durch eine Leuchte signalisiert, dass eine Nachricht oder ein verpasster Anruf vorliegt, doch das Telefon ist mir viel zu träge um mich durch die Menüs zu klicken.

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Happy Birthday Debian. Gratulation zum 18!

16. August 2011
von Christoph
5 Kommentare

Happy Birthday Debian. Gratulation zum 18!

Falls ihr es nicht mitbekommen haben solltet, am 16.8. eines jeden Jahres feiert Debian mit dem so genannten Debian Day seinen Geburtstag! Diesmal ist es jedoch nicht nur ein Geburtstag, nein es ist DER Geburtstag, denn Debian wird endlich erwachsen. Vor 18 Jahren, am 16. August 1993, hat Ian Murdock Debian über comp.os.linux.development aus der Taufe gehoben…

This is just to announce the imminent completion of a brand-new Linux release, which I’m calling the Debian Linux Release.  This is a release that I have put together basically from scratch; in other words, I didn’t simply make some changes to SLS and call it a new release.  I was inspired to put together this release after running SLS and generally being dissatisfied with much of it, and after much altering of SLS I decided that it would be easier to start from scratch.  The base system is now virtually complete (though I’m still looking around to make sure that I grabbed the most recent sources for everything), and I’d like to get some feedback before I add the “fancy” stuff.

Seitdem ist viel passiert. Debian wurde in dieser Zeit über sechs Ausgaben hin immer wieder aktualisiert. Drei Jahre pro Version ist natürlich eine lange Zeit und vielleicht auch für den Desktop nicht immer angemessen, doch Debian hat mich über die Jahre eigentlich nie enttäuscht. Schaut man sich die Ziele von damals an, so sieht man dass sie eigentlich auch heute noch sehr gut passen.

  1. Debian will be sleeker and slimmer. No more multiple binaries and manpages.
  2. Debian will contain the most up-to-date of everything. The system will be easy to keep up-to-date with a ‘upgrading’ script in the base system which will allow complete integration of upgrade packages.
  3. Debian will contain a installation procedure that doesn’t need to be babysat; simply install the basedisk, copy the distribution disks to the harddrive, answer some question about what packages you want or don’t want installed, and let the machine install the release while you do more interesting things.
  4. Debian will contain a system setup procedure that will attempt to setup and configure everything from fstab to Xconfig.
  5. Debian will contain a menu system that WORKS… menu-driven package installation and upgrading utility, menu-driven system setup, menu-driven help system, and menu-driven system administration.
  6. Debian will make Linux easier for users who don’t have access to the Internet. Currently, users are stuck with whatever comes with SLS. Non-Internet users will have the option of receiving periodic upgrade packages to apply to their system. They will also have the option of selecting from a huge library of additional packages that will not be included in the base system. This library will contain packages like the S3 X-server, nethack and Seyon; basically packages that you and I can ftp but non-netters cannot access.
  7. Debian will be extensively documented (more than just a few READMEs).
  8. As I put together Debian, I am keeping a meticulous record of where I got everything. This will allow the end-user to not only know where to get the source, but whether or not the most recent version is a part of Debian. This record will help to keep the Debian release as up-to-date as possible.
  9. Lots more, but I’ll detail later…

Debian ist sehr schlank und kompakt, Debian ist einfach aktuell zu halten, Debian lässt sich einfach installieren und konfigurieren, Debian ist klasse dokumentiert usw… ohne Debian wäre freie Software nicht da, wo sie heute ist.

Solltet ihr selber ein Dankeschön für Debian hinterlassen wollen, so schaut einfach mal bei http://thank-you.debian.net vorbei oder schickt einen Beitrag über Twitter oder Identi.ca mit dem Hashtag #thxdebian raus.

gwibber_small

16. August 2011
von Christoph
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Gwibber 3.2 in Zukunft mit neuer GUI jedoch nur noch mit einer Timeline

Als ich die ersten Neuigkeiten bzgl. der nächsten Version des “Twitter, Identi.ca oder Facebooks”-Clients Gwibber gelesen hatte, war ich ziemlich begeistert. Anstatt des bisher eingesetzten Frontends auf Basis von Webkit und Python wird eine komplett neue GUI mit Vala und GTK+ 3 entwickelt. Dadurch soll endlich die bisher immer recht erklägliche Performance verbessert werden. Von daher war ich recht gespannt die neue Version einmal in die Finger zu bekommen.

Meine Versuche den aktuellen Zweig zum kompilieren zu bringen schlugen leider fehl und auch die Alpha von Oneiric war mir nicht wohlgesonnen, da ich in Gwibber keine Accounts einrichten konnte, ohne dass mir die Anwendung abstürzte. Heute ist jedoch Gwibber 3.1.4.2 im Test-PPA des Projekts aufgetaucht, so dass man den zukünftigen Twitter-Client von Ubuntu auch Oneiric unter Natty ansehen kann. Doch was soll ich sagen, ich bin alles andere als happy… Gwibber ist nur noch ein weiterer “normaler” Twitter-Client, der mich nicht mehr vom Hocker reißen kann.

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14. August 2011
von Christoph
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In eigener Sache: Galileo Press erster direkter Werbepartner

Dass ich hier auf Linux und Ich Werbung schalte ist ja keine Neuigkeit, doch bislang habe ich für die Werbung ausschließlich auf Werbenetzwerke wie Googles Adsense, Affili.net und Co. zurückgegriffen. Allerdings bin ich mit dieser Lösung nicht wirklich zufrieden, da die eingeblendeten Anzeigen nicht wirklich etwas mit der Thematik dieses Blogs zu tun haben.

Vor einigen Wochen bin ich daher dazu übergangen potentielle Werbepartner direkt anzusprechen und kann nun mit dem Galileo Press Verlag einen ersten direkten Werbepartner vorstellen. Galileo übernimmt für ab morgen für einen Monat die Anzeige in der Sidebar und präsentiert dort Bücher rund um Linux und freie Software.

Ich möchte mich daher an dieser Stelle bei Galileo für das Experiment bedanken und hoffe, dass wir die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen können. Sollte unter euch Lesern jemand sein, der beruflich rund um das Thema Linux, freie Software oder andere IT- oder Netz-Themen beschäftigt ist, so kann er mich bezüglich einer Kooperation gerne ansprechen. Entsprechende Media-Daten mit aktuellen Zugriffszahlen und der Reichweite des Blogs findet ihr unter über Linux und Ich.

Herzliche Grüße aus Karlsruhe,
Christoph

Was ist neu an Firefox 6?

13. August 2011
von Christoph
15 Kommentare

Was ist neu an Firefox 6?

Vor ein paar Stunden hab ich die ersten Builds des neuen Firefox auf den Mirror-Servern erspicken können, so dass ihr jetzt schon nen neuen Firefox 6 unter Linux oder Ubuntu installieren könnt. Es kam die Frage auf, was denn an der neuen Version neu sei. Da ich ja von Natur aus neugierig bin, hab ich mich mal umgesehen und alles zusammengetragen was ich an Neuigkeiten so finden konnte. Speziell Linuxer können sich freuen, da die neue Version aufgrund des Umstiegs auf GCC 4.5 als Compiler deutliche Performance-Sprünge verheißt. Die Entwickler sprechen sogar davon, dass Firefox für Linux nun endlich gleichauf mit der Windows-Version ist. Selber beurteilen kann ich das nicht, testet es am besten selber aus.

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13. August 2011
von Christoph
18 Kommentare

Die finale Version von Firefox 6 unter Linux und Ubuntu installieren

Viele Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, dass schon wieder die nächste Version des Firefox in den nächsten Stunden offiziell veröffentlicht wird. Auch wenn die News noch nicht auf mozilla.com zu finden ist, könnt ihr jetzt schon den neuen Firefox benutzen, da viele Mirror-Server schon mit der “kommenden” Version ausgestattet wurden.

Firefox 6 unter Linux und Ubuntu Natty 11.04

Generell Linux

Da Mozilla ja die Gestaltung der Versionsnummern ja kräftig umgestaltet hat und neue Firefox-Versionen nun öfter veröffentlicht werden, gibt es auch keine “Sicherheitsupdates” im Stile von Firefox 3.x.y mehr. Die Linux-Distributionen sind somit auch gezwungen den Firefox in ihren Distributionen aktuell zu halten.

Früher oder später sollte daher Firefox 6 in OpenSUSE 11.4, Fedora 15 oder Ubuntu Natty auftauchen. Wenn ihr den neuen Firefox jedoch JETZT sofort haben wollt, so könnt ihr ihn euch manuell installieren. Installiert ihr ihn in /opt und verlinkt ihn unter /usr/local/bin, so geht das auch ohne größere Probleme.

# Die 32-Bit Version...
$ wget ftp://63.245.208.138/pub/mozilla.org/firefox/releases/6.0/linux-i686/de/firefox-6.0.tar.bz2
# Die 64-Bit Version...
$ wget ftp://63.245.208.138/pub/mozilla.org/firefox/releases/6.0/linux-x86_64/de/firefox-6.0.tar.bz2

$ sudo tar -xjf firefox-6.0.tar.bz2 -C /opt/
$ sudo ln -s /opt/firefox/firefox /usr/local/bin/

Das obige Anleitung sollte eigentlich unter allen größeren Linux-Distributionen klappen. Ihr installiert über diesen Weg den Firefox an eurer Paketverwaltung vorbei. Wenn das Update zu Firefox 6.0 dann über die Paketverwaltung bei euch eintrudelt, könnt ihr diese manuell installierte Variante wieder kicken, ohne dass irgendwelche Spuren von ihr im System zurückbleiben.

$ sudo rm -rf /opt/firefox
$ sudo rm /usr/local/bin/firefox

Ubuntu Natty 11.04

Wie eingangs gesagt MÜSST ihr bei Natty nicht wirklich etwas tun. Wie bereits Firefox 5 wird auch Firefox 6 ganz automatisch auf eurer Platte landen. Ihr müsst dafür einfach ein bisschen Geduld haben. Ich vermute, dass die neue Version spätestens nach ein oder zwei Tagen automatisch bei euch installiert wird. Wenn Ihr also nicht basteln wollt, dann wartet einfach ab. Wer JETZT sofort Firefox 6 haben möchte, der geht wie oben beschrieben vor und installiert die neue Version erstmal von Hand.

Ubuntu Maverick 10.10 und Lucid 10.04

Diese älteren Ubuntu-Versionen werden nicht mehr mit den offiziellen Updates von Firefox 5 oder auch 6 versorgt. Solltet ihr noch diese Versionen einsetzten, so könnt/müsst ihr auf das so genannte Firefox Stable PPA zurückgreifen. Dort sind die Pakete von Firefox 6 für Lucid und Maverick bereits in Arbeit (Stand Samstag 18:20) und fertig gebaut, sie müssen vom Mozilla-Team nur noch veröffentlicht werden, was sicherlich auch nicht allzulange dauern wird.

$ sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/firefox-stable
$ sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade
$ sudo apt-get install firefox-locale-de

Das Update auf Firefox 5 hat damals schon recht gut geklappt, von daher wird es hoffentlich auch diesmal keine Probleme geben. Achtet aber auf euer Firefox-Profil, beim meinem kurzen Test waren ein paar Add-Ons noch nicht für Firefox 6 bereit. Habt ihr also ein paar Add-Ons auf die ihr nicht verzichten könnt, so gebt dem Update am besten noch ein paar Tage Zeit

Ubuntu GNU/Linux Buch von Marcus Fischer

13. August 2011
von Christoph
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Ubuntu GNU/Linux Buch von Marcus Fischer

Gerade liegt ein Backstein namens Ubuntu GNU/Linux Buch von Marcus Fischer auf meinem Schreibtisch. Oh Junge, wie soll ich ein über 1100 Seiten starkes Buch rezensieren? Das Buch ist vor nicht allzulanger Zeit in der 6. Auflage erschienen, so dass es jetzt auf dem Stand von Ubuntu Natty ist. Von daher konzentriere ich mich auf die Themen, die sich bei Natty geändert haben oder auf Themen bei denen ich mich meine etwas auszukennen. Dank der Tatsache, dass der Galileo Verlag das Buch als OpenBook im Internet veröffentlicht, könnt ihr selber nachlesen was von Marcus Werk zu halten ist.

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12. August 2011
von Christoph
6 Kommentare

Mit Chalk Notizen zwischen Android und Tomboy auf dem Ubuntu Desktop abgleichen

Mal eine kleiner Hinweis für Android-User, die Notizen zwischen ihrem Smartphone und der Notizverwaltung Tomboy über Ubuntu One abgleichen möchten. Bislang gibt es dafür leider nur Tomdroid (Launchpad), doch das Programm kann nur Notizen, die via Tomboy auf Ubuntu One abgelegt wurden darstellen. Das Editieren von Notizen auf dem Handy ist bis dato nach wie vor nicht möglich. Tomdroid eignet sich daher nur zum Lesen der eigenen Notizen, was ja schonmal besser als gar nichts ist.

Das Android-Programm Chalk Notes (Launchpad) möchte dies nun besser machen und versucht das vollständige Synchronisieren von Notizen zwischen Tomboy und Handy zu ermöglichen. Allerdings, und von daher begnüge ich mich an dieser Stelle auch nur mit einer kurzen Vorstellung, ist das Chalk noch ziemlich buggy. Ich habe es geschafft meine Notizen einmal einlesen zu lassen, doch das wars. Änderungen auf Seiten von Chalk tauchen nicht bei Tomboy auf, gelöschte Notizen bleiben erhalten usw. Schaut euch bei Interesse daher mal Chalk an, behaltet aber im Hinterkopf dass sich die App gerade noch im Beta-Stadium befindet.

Notizen mit Chalk zwischen Android und Tomboy abgleichen

Ich für meinen Teil baue daher erstmal weiterhin auf Epistle und SourceKit. Mit dieser Kombination und einem portablen Chrome-Browser kann ich von überall aus, egal ob über das Smartphone oder über einen “richtigen” Rechner meine Notizen direkt in meiner Dropbox bearbeiten.

12. August 2011
von Christoph
3 Kommentare

Workaround für Liferea-Nutzer, die Linux und Ich abonniert haben

Mal eine kurze Sache in eigener Sache. Ich habe von einem Leser den Hinweis bekommen, dass der Feed in Liferea nicht richtig dargestellt wird. Anstelle des eigentlich gerade aktiven Artikels, sieht man immer den kompletten Feed der Seite. Ich hab das bei mir nachvollziehen können und gemerkt, dass meine Beiträge anfangs korrekt angezeigt werden, doch sobald Liferea versucht die Kommentare zu lesen, werden die zusätzlichen Beiträge geladen.

Liferea lädt komischerweise sämtliche Artikel nach

Solange ich nicht weiß, was da eigentlich wirklich schief läuft – der Feed von Linux und Ich ist eigentliche valide – empfehle ich Liferea-Nutzern die meinen Feed abonniert haben, das Nachladen der Kommentare abzustellen. Geht dazu in die Einstellungen des Feeds und aktiviert im Reiter “Erweitert” die Option “Ignoriere Kommentarfeeds dieses Abonnements”. Dadurch wird in der Liferea-Version aus Natty wie auch in der Unstable-Variante der Feed dann ohne Probleme angezeigt.

Stellt Liferea so ein, dass der Kommentarfeed ignoriert wird

Wenn jemand einen Tipp hat, was da eigentlich schief läuft, wäre ich ganz happy. Da bspw. Akregator kein Problem mit dem Feed von Linux und Ich hat, gehe ich davon aus dass da irgendwas bei Liferea aus dem Ruder läuft. Allerdings habe ich auf die Schnelle keinen passenden Bug gefunden.