Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Interaktives, webbasiertes Tutorial für Vim

28. September 2011
von Christoph
12 Kommentare

Interaktives, webbasiertes Tutorial für Vim

Auch nach Jahren des Linuxens hat sich bei mir – so muss ich zu meiner Schande gestehen – noch keine Vorliebe  für den Texteditor Vim (Wikipedia) eingestellt. Jeder der mit diesem Editor umgehen kann, wird einem sagen dass man mit Vim so viel besser und schneller arbeiten könne. Doch mir die Bedienung anzueignen, kostet mich einfach zu viel Aufwand. Irgendwie möchte ich kein Buch lesen müssen, um einen Texteditor bedienen zu können. Nichts desto trotz musste ich mich schon öfters mit Vim “herumschlagen”, zuletzt auf meinem HP Touchpad wo Vim der einzige Editor war, den man über das Terminal ansprechen konnte.

Um vielleicht doch etwas besser mit dem Editor arbeiten zu können, bin ich heute über Open Vim und das interaktive, webbasierte Tutorial für Vim gestolpert. In einer Reihe von Kapiteln bekommt man alles wichtige gezeigt um mit Vim arbeiten zu können. Zusätzlich gibt auch noch einen Sandkasten, mit angrenzendem Info-Block, so dass man seine erlernten Kenntnisse auch gleich ausprobieren kann. Sollte man nicht weiterwissen, so hilft einem der kontextsensitive Info-Block weiter. Ob man danach den Editor lieben wird, kann ich nicht sagen, doch auf jeden Fall findet man sich besser auf Systemen zurecht, auf denen nur ein Vim installiert ist.

Interaktives, webbasiertes Tutoruial rund um Vim

(Via One Thing Well)

Yet another Humble Bundle: Frozen Synapse

28. September 2011
von Christoph
7 Kommentare

Yet another Humble Bundle: Frozen Synapse

Käufer eines der bisherigen Humble Bundles werden sicherlich auch schon die entsprechende Mail in ihrem Briefkasten gefunden haben. Das Humble Bundle geht in wieder eine weitere Runde! Diesmal handelt es sich wieder um ein Special-”Bundle”, denn man mit Frozen Synapse kann nur ein Spiel erwerben. Wer allerdings mehr als der aktuelle Durschnitt bezahlt, der bekommt die Spiele des Frozenbyte Bundles noch kostenlos obendrauf. So kann man dann mit Trine, Shadowgrounds, Shadowgrounds Survivor, Splot und Jack Claw sechs Spiele zum selbst bestimmten Preis kaufen. Ideal also für alle, die das Frozenbyte Bundle verpasst bzw. ausgelassen haben.

Ansonsten hat sich nichts geändert, nach wie vor sind die im Bundle enthaltenen Spiele unter Windows, MacOS X und Linux lauffähig. Wer möchte kann die Spiele auch über Steam (dann natürlich nicht unter Linux) installieren, da der entsprechende Key im Bundle enthalten ist. Ebenso kann man nach wie vor den Preis des Bundles selber bestimmen und auch festlegen ob der gezahlte Betrag direkt an die Entwickler und/oder an die gemeinnützigen Organisationen Electronic Frontier Foundation (EFF) oder Child’s Play gehen soll.

Zu Frozen Synapse selber und den im Frozenbyte Bundle enthaltenen Spielen kann ich leider nichts sagen, da ich Frozen Synapse nicht kenne und das Frozenbyte Bundle ausgelassen hatte. Allerdings sehen mir die Shadowgrounds Spiele nach ganz passablen Shootern aus, wer Interesse an dem Genre hat, der wird sicherlich an den Spielen seinen Spaß haben. Was sagen denn die Käufer des Frozenbyte Bundles? Hatte es sich gelohnt das Bundle zu kaufen?

Dropbox-Erweiterung für Nautilus auch unter Ubuntu Natty mit GNOME3 oder Oneiric benutzen

25. September 2011
von Christoph
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Dropbox-Erweiterung für Nautilus auch unter GNOME3 (d.h. Ubuntu Natty mit GNOME3 PPA oder Oneiric) benutzen

Ein kleiner Tipp für alle, die bereits GNOME3 und damit auch Nautilus 3.x aus dem GNOME3 Team PPA oder bspw. unter Ubuntu Oneiric direkt aus dem System heraus installiert haben. Aktuell wurde die Dropbox-Erweiterung noch nicht für Nautilus 3 angepasst. Das bedeutet, dass die Synchronisierung der Daten im Hintergrund zwar funktioniert, doch man sieht weder den Synchronisierungs-Status über die Symbole an den Icons, noch wird das Kontext-Menü mit den Dropbox-typischen Dialogen erweitert, was letztendlich dann den Funktionsumfang von Dropbox auch spürbar einschränkt.

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PLAYTerm, Erklärbär-Videos für das Terminal

22. September 2011
von Christoph
8 Kommentare

PLAYterm: Erklärbär-Videos für das Terminal

Woher habt ihr denn euer Wissen über das Terminal und seine Befehle? Aus Büchern? Howtos? Wikis? commandlinefu.com? Oder habt ihr einfach mal “Könnern” über die Schulter geschaut. Bei mir ist’s irgendwie ein bisschen aus Allem, aber am meisten war es “Learning by doing”. Eine ganz clevere weitere Alternative können die Anleitungen auf PLAYterm sein, dort gibt es zu zahlreichen Themen augezeichnete “Terminal-Filme”, die man sich im Browser ansehen kann, als ob der Erklärende neben einem Sitzen würde. Letztendlich also eine aufgebohrte Variante von commandlinefu.com, allerdings ohne Ton.

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Wunderlist ordentlich unter Linux installieren

21. September 2011
von Christoph
51 Kommentare

Wunderlist ordentlich unter Linux installieren

Vorhin habe ich ja schon die Nachricht gebracht, dass es die recht beliebte Aufgabenverwaltung Wunderlist nun auch für Linux gibt. Ich hatte jetzt endlich mal etwas Zeit mir das Programm genauer anzusehen. Wunderlist für Linux lässt sich erstmal von der Homepage des Betreibers herunterladen. Das Programm wird ausschließlich in binärer Form angeboten, wenn auch der Quellcode unter der GPL steht und von GitHub heruntergeladen werden kann. Die Binaries von Wunderlist, sind alle statisch gelinkt und bringen einen ganzen Rattenschwanz an Bibliotheken mit, so dass der Download des Programms mächtige 80 MB groß ist, enorm viel wenn man bedenkt, dass sich die “Magie” von Wunderlist eigentlich in der Cloud abspielt. Leider bietet Wunderlist keine ordentlich gebauten Pakete, sondern einfach nur ein Archiv mit den Programmdateien an, doch mit ein bisschen Handarbeit kann man Wunderlist dennoch brauchbar im System installieren.
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Wunderlist jetzt auch für Linux

20. September 2011
von Christoph
15 Kommentare

ToDo-Manager Wunderlist nun auch für Linux

Im Blog der 6Wunderkinder wurde heute veröffentlicht, dass es Wunderlist nun auch als native Linux-Applikation gibt. Anscheinend kommt die Anwendung nicht ordentlich mit einem Proxy zurecht, von daher beschränke ich mich aktuell nur auf die reine Nachricht. Wunderlist für Linux kann von der Homepage in einer 32- und einer 64-Bit Version heruntergeladen werden. Es gibt bislang noch keine Pakete, von daher müsst ihr das Archiv einfach nur entpacken und dann die ausführbare Datei “Wunderlist” starten.

Das Programm selber ist Open Source und steht unter der Apache Public License, den Quellcode könnt ihr über github herunterladen und einsehen. Etwas erschreckend ist, dass Wunderlist sage und schreibe 80MB groß ist, was wahrscheinlich an dem genutzen Appcelerator Titanium Framework (Wikipedia) liegt. Nichts desto trotz, schön zu sehen dass Linux aktiv unterstützt wird. Fehlen nur noch Pakete für beliebte Distributionen oder gar eine Aufnahme in deren Paketquellen.

Wunderlist für Linux

[UPDATE 21.9.2011: Bitte schaut euch nachfolgend auch noch den Beitrag Wunderlist ordentlich unter Linux installieren an, dort beschreibe ich wie ihr Wunderlist halbwegs ordentlich im System installiert und auch einen Eintrag in das Anwendungsmenü eintragt.]

20. September 2011
von Christoph
2 Kommentare

Sound auf dem HP Touchpad mit dem PulseAudio Restarter neu starten

Unter dem schmucken Gehäuse des HP Touchpads mit seinem WebOS Betriebsystem werkelt wie sicherlich manch einer schon weiß, ein Linux-Kernel mit einer umfassenden Linux-Architektur. Udev, Upstart, PulseAudio sind alles Dienste, wie man sie von einem Linux-System her kennt. Wie auch unter vielen Linux-Distributionen kommt PulseAudio auch beim Touchpad als Soundserver zum Einsatz. Der Dienst ist dafür verantwortlich, dass die Sounds der einzelnen Anwendungen eingesammelt werden und dann ineinander gemixt abgespielt werden können. So kann mehr als ein Programm gleichzeitig Klänge oder Musik auf dem Touchpad abspielen.

Nun gibt es jedoch unter WebOS ein Problem mit PulseAudio, der Dienst scheint sich sporadisch aufzuhängen, so dass keinerlei Klänge mehr abgespielt werden können. Mir ist es schon selber ein paar Mal passiert, dass überhaupt kein Klang mehr abgespielt werden konnte. Nichtmal beim Ändern der Lautstärke ertönte der bekannte “Bing”. Eigentlich ließe sich das Problem leicht beheben, indem man PulseAudio neu startet, doch da es von Haus aus kein Terminal auf dem Touchpad gibt, musste man das Gerät komplett neu starten.

PulseAudio auf dem HP Touchpad neu starten

Allerdings ist jetzt in Preware eine “Homebrew App” erschienen, mit der man PulseAudio ganz bequem neu starten kann. Dazu muss einfach nur die App gestartet werden und schon läuft der Ton wieder. Um die App installieren zu können, müsst ihr Preware auf eurem Touchpad installieren, erst dann könnt ihr aus Preware den “PulseAudio Restarter” auf eurer System laden. Die App ist nicht aufwändig gemacht, sie lädt PulseAudio neu und beendet sich danach gleich wieder. Mehr muss sie ja auch nicht können. Hoffentlich gibt es noch WebOS-Updates, die das Problem “richtig” beheben.

Google Reader Apps für WebOS und das HP Touchpad im Vergleich

19. September 2011
von Christoph
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Google Reader Apps für WebOS und das HP Touchpad im Vergleich

So ein Tablet-PC wie das HP Touchpad eignet sich ja primär zum “Konsumieren” von Inhalten, von daher ist es für mich wichtig meine über Google Reader abonnierten Feeds bequem auf dem Touchpad lesen zu können. Die Weboberfläche der “richtigen” Google Reader Seite, lässt sich leider auf dem Touchpad nicht gut bedienen. Die Elemente sind zu klein und die Seite ist ziemlich träge. Besser ist da schon die für mobile Geräte optimierte Seite http://www.google.com/reader/i/, doch auch die strahlt nicht wirklich chic aus. Von daher habe ich die Feedreader NonNomNom und Touchfeeds für WebOS gekauft und ausprobiert, das Ergebnis könnt ihr nach dem Break als Video ansehen.

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Timelaps-Video mit slowmoVideo entruckeln

18. September 2011
von Christoph
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Timelapse-Video mit slowmoVideo entruckeln

Über das Kraftfuttermischwerk bin ich vor ein paar Tagen auf dieses Timelapse-Video gestoßen. Aufgenommen von der ISS, sieht man wie Amerika unter der Kamera vorbeizieht. Man sieht die Lichter der Großstädte, man kann erkennen wie Gewitter die Wolken zum Leuchten bringen und wie dann letztendlich wieder die Sonne aufgeht. Das ganze Video finde ich unglaublich beeindruckend und schön.

Allerdings hat das Video leider eine kleine Schwäche, mit nur 9 Bildern pro Sekunde ist es sehr sehr rucklig. Eigentlich schade, denn die Bilder verkommen so zu einer, wenn auch sehr beeindruckenden, Diashow. Beim Betrachten des Videos ist mir daher das Programm slowmoVideo von Simon Eugster wieder eingefallen. Es kann Videos “entschleunigen”, indem zusätzliche Zwischenbilder berechnet werden, ideal also um das Timelapse-Video flüssiger zu bekommen.

Der Code des Programmes steht unter der GPL, aktuell läuft slowmoVideo nur unter Linux und nur auf Systemen, in denen eine Nvidia-Grafikkarte mit dem proprietären Nvidia-Treiber installiert ist, da slowmoVideo zum Morphen der Bilder die Grafikkarte die Arbeit machen lässt. Ich bin kein geborener Videokünstler und hab auch wenig Erfahrung mit dem hin- und herwandeln von Video-Formaten, daher steckt im folgenden Video sicherlich noch Potenzial.

Die Installation von slowmoVideo ist aktuell ein ziemliches Gefrickel, von daher habe ich gerade nicht so viel Lust das Prozedere durchzuackern, aber ich werde das in ein paar Tagen vielleicht als Screencast nachreichen. Nichts desto trotz, nach ein paar Stunden Rechenarbeit sieht das Ergebnis in meinen Augen nicht schlecht aus. Das Video verliert leider einiges an Schärfe und man sieht auch ein paar Artefakte, aber mit ein bisschen Mühe liese sich das Ergebnis sicherlich verbessern.