Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

12. August 2011
von Christoph
3 Kommentare

Workaround für Liferea-Nutzer, die Linux und Ich abonniert haben

Mal eine kurze Sache in eigener Sache. Ich habe von einem Leser den Hinweis bekommen, dass der Feed in Liferea nicht richtig dargestellt wird. Anstelle des eigentlich gerade aktiven Artikels, sieht man immer den kompletten Feed der Seite. Ich hab das bei mir nachvollziehen können und gemerkt, dass meine Beiträge anfangs korrekt angezeigt werden, doch sobald Liferea versucht die Kommentare zu lesen, werden die zusätzlichen Beiträge geladen.

Liferea lädt komischerweise sämtliche Artikel nach

Solange ich nicht weiß, was da eigentlich wirklich schief läuft – der Feed von Linux und Ich ist eigentliche valide – empfehle ich Liferea-Nutzern die meinen Feed abonniert haben, das Nachladen der Kommentare abzustellen. Geht dazu in die Einstellungen des Feeds und aktiviert im Reiter “Erweitert” die Option “Ignoriere Kommentarfeeds dieses Abonnements”. Dadurch wird in der Liferea-Version aus Natty wie auch in der Unstable-Variante der Feed dann ohne Probleme angezeigt.

Stellt Liferea so ein, dass der Kommentarfeed ignoriert wird

Wenn jemand einen Tipp hat, was da eigentlich schief läuft, wäre ich ganz happy. Da bspw. Akregator kein Problem mit dem Feed von Linux und Ich hat, gehe ich davon aus dass da irgendwas bei Liferea aus dem Ruder läuft. Allerdings habe ich auf die Schnelle keinen passenden Bug gefunden.

11. August 2011
von Christoph
16 Kommentare

Listen mit Linux- und Ubuntu-Usern auf Google+ in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Google+ kommt ja auch bei der Linux-Community ziemlich gut an. Die Gründe kapiere ich selber nicht ganz, aber die Mischung aus losen Kontakten wie bei Twitter und der unbegrenzten Länge von Nachrichten, macht Google+ ziemlich populär. Wer es selber noch nicht kennt und nutzt, kann sich mittlerweile direkt anmelden, es braucht zwar noch eine “Einladung”, doch über die Einladungslinks ist diese schnell organisiert.

Etwas umständlich ist es jedoch noch interessante Kandidaten für die eigenen Kreise zu finden. Klar, Freunde und Bekannte oder “Promis” sind schnell gefunden, doch was ist wenn man weitere Linux- oder Ubuntu-User für einen “Linux-Kreis” sucht? Da es noch keine Hash-Tags gibt und man Google+ auch noch nicht wirklich durchsuchen kann, ist es etwas mühsam Kontakte aufzubauen. Ich hab den Luxus, dass mir mittlerweile recht viele Leute mit dem Interesse Linux/Ubuntu folgen und ich einige auch schon in einen Linux-Kreis gepackt habe, aber dieser ist nur für mich sichtbar.

Daher finde ich die Idee des Google+ Counters ganz praktisch Listen zu verwalten, in denen man Interessengruppen verwalten kann. Ich habe für die deutschsprachigen Linux-User aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einmal solche Listen erstellt. Noch habe ich sie nur mit ein paar “Demo-Usern” ausgestattet, doch ihr könnt euch selber in die Listen eintragen…

Die Listen sind öffentlich zugänglich und können von jedem Websurfer eingesehen werden, so dass ihr recht bequem interessante Mitglieder dann zu euren Kreisen hinzufügen könnt. Um die Listen auszubauen hoffe ich nun auf eure Mithilfe, ihr könnt euch nämlich selber zu den Listen hinzufügen. So bekommen wir hoffentlich eine brauchbare Linux-Community bei Google+ zusammen.

Deutschsprachige Linux- und Ubuntu-User auf Google+

Damit ich nun nicht tagelang damit beschäftigt bin, Google+ Profile zu sichten und freizuschalten, habe ich das Eintragen in die Listen für jeden User freigeschaltet. Um euch (oder andere interessante User) auf einer der Listen einzutragen, müsst ihr einfach nur unten auf “Add members or edit it” klicken, das entsprechende Gast-Passwort eingeben (siehe oben) und dann euer Google+ Profil als neues Mitglied der Liste eintragen.

Fügt euch selber zu den Listen hinzu...

Mit diesem Gast-Passwort kann man nur weitere Google+ Profile zur Liste hinzufügen, solange mit der Anmeldung kein Schindluder getrieben wird, werde ich diese Einstellung beibehalten, so bleibt der Aufwand die Listen auszubauen recht überschaubar.

Abschließend vielleicht noch ein Wort über den Kreis der User, die in diesen Listen vertreten sein sollten. Es sollen Listen an Google+ Profilen entstehen, die in der Tat auch etwas übe Linux oder Ubuntu zu sagen haben. Wer einfach nur interesse an Linux hat, aber ansonsten auf Google+ nur über das Wetter in Itzehoe schreibt, ist auf diesen Listen falsch vertreten. Ab und an werde ich die Listen daher mal durchsehen und prüfen ob die dort eingetragenen User auch wirklich was zum Thema Linux schreiben.

Zattoo im Browser mit Chrome, Stylish und Ultrawide erträglich machen

11. August 2011
von Christoph
37 Kommentare

Zattoo im Browser mit Chrome, Stylish und Ultrawide erträglich machen

Früher war Zattoo mal eine richtig geniale Sache, es wurde ein Client angeboten, der sich gut auf dem Linux-Desktop machte und der beim Fernsehschauen wenig Last erzeugte. Der aktuelle Client dagegen ist im Endeffekt jedoch nur ein Browser, der ausschließlich Zattoo öffnen kann und das TV-Bild per Flash-Stream auf den Desktop bringt. Dazu kommt noch eine Nervroutine, die dafür sorgt dass das Fenster immer schön brav vollständig sichtbar ist, damit die im Fenster eingeblendete Werbung zu sehen ist. Von daher mal ein kleiner Tipp für alle, die mittels Zattoo über das Internet Fernsehen schauen möchten und etwas genervt von der überladenen Zattoo-Seite sind.

Weiterlesen →

10. August 2011
von Christoph
8 Kommentare

iPod Touch und iPhone unter Ubuntu Natty mit Musik und Daten befüllen

Wer hätte es gedacht, dass es für mich einfach ist unter Ubuntu einen iPod Touch mit Musik auszustatten, als unter Windows… Meine Musik liegt generell auf einer Netzwerkfreigabe meiner FRITZ!Box. Somit kann ich von überall im Haus auf meine Musik zugreifen, allerdings ist die Performance nicht gerade toll, was wohl iTunes dazu bewegt beim Start in die ewigen Jagdgründe abzutauchen. Die Anwendung hängt, lässt sich nicht bedienen und verursacht laut Taskmanager einen Prozessorlast von 100%.

OK, an dieser Stelle sollte eigentlich gar kein Windows- oder iTunes-Bashing stattfinden, sondern eine kurze Hilfestellung gegeben werden, für Leute bei denen die Synchronisierung von Musik zwischen iPod/iPhone und Banshee nicht funktioniert. Auf meinem Arbeitsplatzrechner wollte sich nämlich Musik partout nicht auf den iPod übertragen lassen. Ich bekam immer nur eine Meldung in der Art “Das Format mp3 wird vom Gerät nicht unterstützt und es wurde kein Konverter gefunden, um es umzuwandeln”…

Synchronisierung des iPods mit Banshee schlägt fehl

In einer virtuellen Maschine mit einer sauberen Installation von Ubuntu Natty funktionierte der Sync jedoch ohne Probleme, irgendwie hatte ich daher wohl mein System verbastelt. Im Netz findet man bzgl. dieser Problematik leider recht viele veraltete Informationen, oft wird auf das PPA von Paul McEnery verwiesen, was nicht wirklich zielführend ist, weil es für Natty diesbezüglich gar keine Pakete enthält.

Die Lösung bei mir war, dass einfach nur das Paket “libimobiledevice-utils” gefehlt hat. Keine Ahnung warum das Paket bei mir auf einmal nötig ist, denn in der Standardinstallation von Natty ist es nämlich gar nicht installiert und die Synchronisierung funktioniert trotzdem. Auf jeden Fall klappt nun nach der Installation des Pakets…

$ sudo apt-get install libimobiledevice-utils

…auch wieder das Überspielen von Musik. Banshee stört sich auch nicht dran, dass die Musik bei mir etwas langsamer über das Netz eintröpfelt, das Programm schaufelt trotzdem brav die Musik auf das Apple-Kistchen.

7. August 2011
von Christoph
10 Kommentare

Logo-Wettbewerb für den Scheckkarten-PC Raspberry Pi

Vielleicht habt ihr ja schon vom 25$ Mini-Pc Raspberry Pi (Wikipedia) gehört. Der scheckkartengroße, vollständige und mit Linux lauffähige PC steht in den Startlöchern und soll Ende dieses Jahres für $25 bzw $35 zu haben sein. Aktuell sucht das Projekt Designer, die ein Logo für den Raspberry Pi entwerfen möchte. Großes Geld ist bei der Aktion nicht zu verdienen, doch Ruhm und Ehre ist dem Gewinner sicherlich gewiss, zudem gibt es noch folgende Preise…

  1. A Raspberry Pi Model B
  2. An invitation to the Raspberry Pi launch party for two people
  3. The right to use the basic logo and identify him/herself as the logo designer.

Das Logo muss bis zum 30. September beim Projekt per Mail eingegangen sein und eine Reihe von Bedingungen erfüllen. Auf der Homepage findet ihr sämtliche Informationen zum Wettbewerb.

Der Raspberry Pi ist ein Einplatinen-Computer, der von der Raspberry Pi Stiftung selber entwickelt wird. Er soll speziell Schüler für grundlegende Computerwissenschaften begeistern. Der Raspberry Pi wird in seiner endgültigen Form nicht größer als ein USB-Stick sein und als Schnittstellen einen USB-Port und einen HDMI-Anschluss besitzen, so dass man Periperiegeräte anschließen kann. Das teurere Modell – das es im Rahmen des Logowettbewerbs zu gewinnen gibt – beinhaltet mehr Arbeitsspeicher und einen 10/100Mbit/s Netzwerkport.

Ja wo isser denn, ja wo isser denn?

Als System können wohl prinzipiell sämtliche Linuxe eingesetzt werden. Auf dem obigen Bild sieht man ein Ubuntu mit Xserver und allem drum und dran. Leider konnte ich kein Video auftreiben, bei dem man den Raspberry Pi im Betrieb sehen kann, mich würde es sehr interessieren wie flüssig so ein Ding mit GNOME läuft. Aber wahrscheinlich macht sich der Rasperry Pi als Mini-Server ganz gut.

Kompakter Mono-Laser Samsung ML-2851ND unter Ubuntu Linux

7. August 2011
von Christoph
10 Kommentare

Kompakter Mono-Laser Samsung ML-2851ND unter Ubuntu Linux

Nachdem mir mein guter alter HP Laserjet 4000N einfach zu groß wurde, war leider ein neuer Drucker fällig. Eigentlich ist so ein richtiger Office-Drucker ideal, es gibt Toner die mehr als 10.000 Seiten durchhalten für weniger als 20 Euro, aber irgendwie muss das Mordsdrum auch seinen Platz finden, was bei mir leider nicht mehr der Fall war. Die Kriterien für den Neukauf waren demnach kompakte Abmasse, erträgliche Druckkosten, eingebauter Duplexer und LAN-Anschluß (sowie am besten WLAN).

Die Sache mit dem WLAN lässt sich jedoch leider nicht so kostengünstig lösen, das günstige Modell in dieser Klasse ist der Brother HL-2270DW (Roman hatte dieses Modell auch schonmal unter seinen Fingern), doch ~200 Euro waren mir persönlich zu viel für einen Drucker. Von daher wurde es ein Samsung ML-2851ND (Partnerlink), der Drucker ist fast genauso kompakt wie der Brother, ist aber mit ~120 Euro in der Anschaffung sowie letztendlich auch im Verbrauch günstiger.

Weiterlesen →

6. August 2011
von Christoph
2 Kommentare

Happy Birthday WWW!

Irgendwie komisch, in der Presse liest man einiges über den 20. Geburtstag des WWW, in der Blogosphäre jedoch dagegen kaum etwas? Nun ja egal, Happy Birthday WWW! Alles Gute zum Geburtstag, mögest du doch bitte möglichst ungefiltert die nächsten 20 Jahre überstehen! Mehr Glückwünsche gibts auch aus dem Kreißsaal Cern, in dem das WWW geboren wurde.

The WWW project was started to allow high energy physicists to share data, news, and documentation. We are very interested in spreading the web to other areas, and having gateway servers for other data. Collaborators welcome! I’ll post a short summary as a separate article.

Tim Berners-Lee am 6. August 1991

YaWOS, ein alternatives auf Ubuntu basierendes Betriebssystem für das WeTab mit KDE als Desktopumgebung

6. August 2011
von Christoph
8 Kommentare

YaWOS, ein alternatives auf Ubuntu basierendes Betriebssystem für das WeTab mit KDE als Desktopumgebung

Vor einiger Zeit wurde das famose, aber irgendwie doch gefloppte WeTab ja recht günstig abverkauft. Damals konnte man das Gerät für 333 Euro kaufen, vielleicht hat ja einer von euch beim Abverkauf zugeschlagen und sucht nun einen Weg “mehr” aus dem WeTab herauszukitzeln. Die Community rund um das WebTab arbeitet aktuell daran Ubuntu in Form einer angepassten Distribution namens YaWOS (Yet another WeTab OS) zu bringen.

YaWOS basiert auf Kubuntu 11.04 und wurde speziell für das Touch-Display des WeTabs angepasst. So gibt es z.B. links und rechts große Panels oder die Fensterleisten sowie Icons in Anwendungsprogrammen wurden vergrößert, damit man diese leichter mit den eigenen Wurstfingern erwischen kann. So lässt sich Kubuntu leichter auf dem Touchscreen des WeTabs nutzen.

Weiterlesen →

6. August 2011
von Christoph
15 Kommentare

Vereinfachtes Anmeldeprozedere bei Google+

Google hat das Anmelde-Prozedere bei Google+ geändert, zwar kann man sich immer noch nicht ohne eine Einladung anmelden, allerdings wurde die Aktion deutlich vereinfacht. Bislang musste man Jemanden kennen, der bereits einen Account bei Google+ besaß, diesem dann seine E-Mail-Adresse mitteilen und um eine Einladung bitten. Dieser Aufwand ist nun nicht mehr nötig, viele Google+er (wohl nicht alle) haben jetzt einen Link, über den sie Kontakte direkt einladen können. Wer also noch nicht bei Google+ ist und sich den Spaß einmal anschauen möchte, der kann diesem Link folgen (oder auf das Bild klicken)…

…und sich anmelden. Laut Google können sich über den Link 150 Leute ihre Account bei Google+ freischalten. Wer will und mag kann mich dann auch gleich in seine Kreise ziehen. Entgegen Facebook, Twitter, Identi.ca und Co. die ich wirklich nur noch als reine Newsticker für Linux und Ich verwende werde, gibts auf Google+ Interaktion mit mir ;)

[UPDATE 7.8.2011: Meine 150 Einladungen sind bald weg. Daher sammle ich hier an diese Stelle mal Links aus der CommunityLink1, Link2, Link3 usw…]