Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

14. August 2011
von Christoph
10 Kommentare

In eigener Sache: Galileo Press erster direkter Werbepartner

Dass ich hier auf Linux und Ich Werbung schalte ist ja keine Neuigkeit, doch bislang habe ich für die Werbung ausschließlich auf Werbenetzwerke wie Googles Adsense, Affili.net und Co. zurückgegriffen. Allerdings bin ich mit dieser Lösung nicht wirklich zufrieden, da die eingeblendeten Anzeigen nicht wirklich etwas mit der Thematik dieses Blogs zu tun haben.

Vor einigen Wochen bin ich daher dazu übergangen potentielle Werbepartner direkt anzusprechen und kann nun mit dem Galileo Press Verlag einen ersten direkten Werbepartner vorstellen. Galileo übernimmt für ab morgen für einen Monat die Anzeige in der Sidebar und präsentiert dort Bücher rund um Linux und freie Software.

Ich möchte mich daher an dieser Stelle bei Galileo für das Experiment bedanken und hoffe, dass wir die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen können. Sollte unter euch Lesern jemand sein, der beruflich rund um das Thema Linux, freie Software oder andere IT- oder Netz-Themen beschäftigt ist, so kann er mich bezüglich einer Kooperation gerne ansprechen. Entsprechende Media-Daten mit aktuellen Zugriffszahlen und der Reichweite des Blogs findet ihr unter über Linux und Ich.

Herzliche Grüße aus Karlsruhe,
Christoph

Was ist neu an Firefox 6?

13. August 2011
von Christoph
15 Kommentare

Was ist neu an Firefox 6?

Vor ein paar Stunden hab ich die ersten Builds des neuen Firefox auf den Mirror-Servern erspicken können, so dass ihr jetzt schon nen neuen Firefox 6 unter Linux oder Ubuntu installieren könnt. Es kam die Frage auf, was denn an der neuen Version neu sei. Da ich ja von Natur aus neugierig bin, hab ich mich mal umgesehen und alles zusammengetragen was ich an Neuigkeiten so finden konnte. Speziell Linuxer können sich freuen, da die neue Version aufgrund des Umstiegs auf GCC 4.5 als Compiler deutliche Performance-Sprünge verheißt. Die Entwickler sprechen sogar davon, dass Firefox für Linux nun endlich gleichauf mit der Windows-Version ist. Selber beurteilen kann ich das nicht, testet es am besten selber aus.

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13. August 2011
von Christoph
18 Kommentare

Die finale Version von Firefox 6 unter Linux und Ubuntu installieren

Viele Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, dass schon wieder die nächste Version des Firefox in den nächsten Stunden offiziell veröffentlicht wird. Auch wenn die News noch nicht auf mozilla.com zu finden ist, könnt ihr jetzt schon den neuen Firefox benutzen, da viele Mirror-Server schon mit der “kommenden” Version ausgestattet wurden.

Firefox 6 unter Linux und Ubuntu Natty 11.04

Generell Linux

Da Mozilla ja die Gestaltung der Versionsnummern ja kräftig umgestaltet hat und neue Firefox-Versionen nun öfter veröffentlicht werden, gibt es auch keine “Sicherheitsupdates” im Stile von Firefox 3.x.y mehr. Die Linux-Distributionen sind somit auch gezwungen den Firefox in ihren Distributionen aktuell zu halten.

Früher oder später sollte daher Firefox 6 in OpenSUSE 11.4, Fedora 15 oder Ubuntu Natty auftauchen. Wenn ihr den neuen Firefox jedoch JETZT sofort haben wollt, so könnt ihr ihn euch manuell installieren. Installiert ihr ihn in /opt und verlinkt ihn unter /usr/local/bin, so geht das auch ohne größere Probleme.

# Die 32-Bit Version...
$ wget ftp://63.245.208.138/pub/mozilla.org/firefox/releases/6.0/linux-i686/de/firefox-6.0.tar.bz2
# Die 64-Bit Version...
$ wget ftp://63.245.208.138/pub/mozilla.org/firefox/releases/6.0/linux-x86_64/de/firefox-6.0.tar.bz2

$ sudo tar -xjf firefox-6.0.tar.bz2 -C /opt/
$ sudo ln -s /opt/firefox/firefox /usr/local/bin/

Das obige Anleitung sollte eigentlich unter allen größeren Linux-Distributionen klappen. Ihr installiert über diesen Weg den Firefox an eurer Paketverwaltung vorbei. Wenn das Update zu Firefox 6.0 dann über die Paketverwaltung bei euch eintrudelt, könnt ihr diese manuell installierte Variante wieder kicken, ohne dass irgendwelche Spuren von ihr im System zurückbleiben.

$ sudo rm -rf /opt/firefox
$ sudo rm /usr/local/bin/firefox

Ubuntu Natty 11.04

Wie eingangs gesagt MÜSST ihr bei Natty nicht wirklich etwas tun. Wie bereits Firefox 5 wird auch Firefox 6 ganz automatisch auf eurer Platte landen. Ihr müsst dafür einfach ein bisschen Geduld haben. Ich vermute, dass die neue Version spätestens nach ein oder zwei Tagen automatisch bei euch installiert wird. Wenn Ihr also nicht basteln wollt, dann wartet einfach ab. Wer JETZT sofort Firefox 6 haben möchte, der geht wie oben beschrieben vor und installiert die neue Version erstmal von Hand.

Ubuntu Maverick 10.10 und Lucid 10.04

Diese älteren Ubuntu-Versionen werden nicht mehr mit den offiziellen Updates von Firefox 5 oder auch 6 versorgt. Solltet ihr noch diese Versionen einsetzten, so könnt/müsst ihr auf das so genannte Firefox Stable PPA zurückgreifen. Dort sind die Pakete von Firefox 6 für Lucid und Maverick bereits in Arbeit (Stand Samstag 18:20) und fertig gebaut, sie müssen vom Mozilla-Team nur noch veröffentlicht werden, was sicherlich auch nicht allzulange dauern wird.

$ sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/firefox-stable
$ sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade
$ sudo apt-get install firefox-locale-de

Das Update auf Firefox 5 hat damals schon recht gut geklappt, von daher wird es hoffentlich auch diesmal keine Probleme geben. Achtet aber auf euer Firefox-Profil, beim meinem kurzen Test waren ein paar Add-Ons noch nicht für Firefox 6 bereit. Habt ihr also ein paar Add-Ons auf die ihr nicht verzichten könnt, so gebt dem Update am besten noch ein paar Tage Zeit

Ubuntu GNU/Linux Buch von Marcus Fischer

13. August 2011
von Christoph
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Ubuntu GNU/Linux Buch von Marcus Fischer

Gerade liegt ein Backstein namens Ubuntu GNU/Linux Buch von Marcus Fischer auf meinem Schreibtisch. Oh Junge, wie soll ich ein über 1100 Seiten starkes Buch rezensieren? Das Buch ist vor nicht allzulanger Zeit in der 6. Auflage erschienen, so dass es jetzt auf dem Stand von Ubuntu Natty ist. Von daher konzentriere ich mich auf die Themen, die sich bei Natty geändert haben oder auf Themen bei denen ich mich meine etwas auszukennen. Dank der Tatsache, dass der Galileo Verlag das Buch als OpenBook im Internet veröffentlicht, könnt ihr selber nachlesen was von Marcus Werk zu halten ist.

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12. August 2011
von Christoph
6 Kommentare

Mit Chalk Notizen zwischen Android und Tomboy auf dem Ubuntu Desktop abgleichen

Mal eine kleiner Hinweis für Android-User, die Notizen zwischen ihrem Smartphone und der Notizverwaltung Tomboy über Ubuntu One abgleichen möchten. Bislang gibt es dafür leider nur Tomdroid (Launchpad), doch das Programm kann nur Notizen, die via Tomboy auf Ubuntu One abgelegt wurden darstellen. Das Editieren von Notizen auf dem Handy ist bis dato nach wie vor nicht möglich. Tomdroid eignet sich daher nur zum Lesen der eigenen Notizen, was ja schonmal besser als gar nichts ist.

Das Android-Programm Chalk Notes (Launchpad) möchte dies nun besser machen und versucht das vollständige Synchronisieren von Notizen zwischen Tomboy und Handy zu ermöglichen. Allerdings, und von daher begnüge ich mich an dieser Stelle auch nur mit einer kurzen Vorstellung, ist das Chalk noch ziemlich buggy. Ich habe es geschafft meine Notizen einmal einlesen zu lassen, doch das wars. Änderungen auf Seiten von Chalk tauchen nicht bei Tomboy auf, gelöschte Notizen bleiben erhalten usw. Schaut euch bei Interesse daher mal Chalk an, behaltet aber im Hinterkopf dass sich die App gerade noch im Beta-Stadium befindet.

Notizen mit Chalk zwischen Android und Tomboy abgleichen

Ich für meinen Teil baue daher erstmal weiterhin auf Epistle und SourceKit. Mit dieser Kombination und einem portablen Chrome-Browser kann ich von überall aus, egal ob über das Smartphone oder über einen “richtigen” Rechner meine Notizen direkt in meiner Dropbox bearbeiten.

12. August 2011
von Christoph
3 Kommentare

Workaround für Liferea-Nutzer, die Linux und Ich abonniert haben

Mal eine kurze Sache in eigener Sache. Ich habe von einem Leser den Hinweis bekommen, dass der Feed in Liferea nicht richtig dargestellt wird. Anstelle des eigentlich gerade aktiven Artikels, sieht man immer den kompletten Feed der Seite. Ich hab das bei mir nachvollziehen können und gemerkt, dass meine Beiträge anfangs korrekt angezeigt werden, doch sobald Liferea versucht die Kommentare zu lesen, werden die zusätzlichen Beiträge geladen.

Liferea lädt komischerweise sämtliche Artikel nach

Solange ich nicht weiß, was da eigentlich wirklich schief läuft – der Feed von Linux und Ich ist eigentliche valide – empfehle ich Liferea-Nutzern die meinen Feed abonniert haben, das Nachladen der Kommentare abzustellen. Geht dazu in die Einstellungen des Feeds und aktiviert im Reiter “Erweitert” die Option “Ignoriere Kommentarfeeds dieses Abonnements”. Dadurch wird in der Liferea-Version aus Natty wie auch in der Unstable-Variante der Feed dann ohne Probleme angezeigt.

Stellt Liferea so ein, dass der Kommentarfeed ignoriert wird

Wenn jemand einen Tipp hat, was da eigentlich schief läuft, wäre ich ganz happy. Da bspw. Akregator kein Problem mit dem Feed von Linux und Ich hat, gehe ich davon aus dass da irgendwas bei Liferea aus dem Ruder läuft. Allerdings habe ich auf die Schnelle keinen passenden Bug gefunden.

11. August 2011
von Christoph
16 Kommentare

Listen mit Linux- und Ubuntu-Usern auf Google+ in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Google+ kommt ja auch bei der Linux-Community ziemlich gut an. Die Gründe kapiere ich selber nicht ganz, aber die Mischung aus losen Kontakten wie bei Twitter und der unbegrenzten Länge von Nachrichten, macht Google+ ziemlich populär. Wer es selber noch nicht kennt und nutzt, kann sich mittlerweile direkt anmelden, es braucht zwar noch eine “Einladung”, doch über die Einladungslinks ist diese schnell organisiert.

Etwas umständlich ist es jedoch noch interessante Kandidaten für die eigenen Kreise zu finden. Klar, Freunde und Bekannte oder “Promis” sind schnell gefunden, doch was ist wenn man weitere Linux- oder Ubuntu-User für einen “Linux-Kreis” sucht? Da es noch keine Hash-Tags gibt und man Google+ auch noch nicht wirklich durchsuchen kann, ist es etwas mühsam Kontakte aufzubauen. Ich hab den Luxus, dass mir mittlerweile recht viele Leute mit dem Interesse Linux/Ubuntu folgen und ich einige auch schon in einen Linux-Kreis gepackt habe, aber dieser ist nur für mich sichtbar.

Daher finde ich die Idee des Google+ Counters ganz praktisch Listen zu verwalten, in denen man Interessengruppen verwalten kann. Ich habe für die deutschsprachigen Linux-User aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einmal solche Listen erstellt. Noch habe ich sie nur mit ein paar “Demo-Usern” ausgestattet, doch ihr könnt euch selber in die Listen eintragen…

Die Listen sind öffentlich zugänglich und können von jedem Websurfer eingesehen werden, so dass ihr recht bequem interessante Mitglieder dann zu euren Kreisen hinzufügen könnt. Um die Listen auszubauen hoffe ich nun auf eure Mithilfe, ihr könnt euch nämlich selber zu den Listen hinzufügen. So bekommen wir hoffentlich eine brauchbare Linux-Community bei Google+ zusammen.

Deutschsprachige Linux- und Ubuntu-User auf Google+

Damit ich nun nicht tagelang damit beschäftigt bin, Google+ Profile zu sichten und freizuschalten, habe ich das Eintragen in die Listen für jeden User freigeschaltet. Um euch (oder andere interessante User) auf einer der Listen einzutragen, müsst ihr einfach nur unten auf “Add members or edit it” klicken, das entsprechende Gast-Passwort eingeben (siehe oben) und dann euer Google+ Profil als neues Mitglied der Liste eintragen.

Fügt euch selber zu den Listen hinzu...

Mit diesem Gast-Passwort kann man nur weitere Google+ Profile zur Liste hinzufügen, solange mit der Anmeldung kein Schindluder getrieben wird, werde ich diese Einstellung beibehalten, so bleibt der Aufwand die Listen auszubauen recht überschaubar.

Abschließend vielleicht noch ein Wort über den Kreis der User, die in diesen Listen vertreten sein sollten. Es sollen Listen an Google+ Profilen entstehen, die in der Tat auch etwas übe Linux oder Ubuntu zu sagen haben. Wer einfach nur interesse an Linux hat, aber ansonsten auf Google+ nur über das Wetter in Itzehoe schreibt, ist auf diesen Listen falsch vertreten. Ab und an werde ich die Listen daher mal durchsehen und prüfen ob die dort eingetragenen User auch wirklich was zum Thema Linux schreiben.

Zattoo im Browser mit Chrome, Stylish und Ultrawide erträglich machen

11. August 2011
von Christoph
37 Kommentare

Zattoo im Browser mit Chrome, Stylish und Ultrawide erträglich machen

Früher war Zattoo mal eine richtig geniale Sache, es wurde ein Client angeboten, der sich gut auf dem Linux-Desktop machte und der beim Fernsehschauen wenig Last erzeugte. Der aktuelle Client dagegen ist im Endeffekt jedoch nur ein Browser, der ausschließlich Zattoo öffnen kann und das TV-Bild per Flash-Stream auf den Desktop bringt. Dazu kommt noch eine Nervroutine, die dafür sorgt dass das Fenster immer schön brav vollständig sichtbar ist, damit die im Fenster eingeblendete Werbung zu sehen ist. Von daher mal ein kleiner Tipp für alle, die mittels Zattoo über das Internet Fernsehen schauen möchten und etwas genervt von der überladenen Zattoo-Seite sind.

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10. August 2011
von Christoph
8 Kommentare

iPod Touch und iPhone unter Ubuntu Natty mit Musik und Daten befüllen

Wer hätte es gedacht, dass es für mich einfach ist unter Ubuntu einen iPod Touch mit Musik auszustatten, als unter Windows… Meine Musik liegt generell auf einer Netzwerkfreigabe meiner FRITZ!Box. Somit kann ich von überall im Haus auf meine Musik zugreifen, allerdings ist die Performance nicht gerade toll, was wohl iTunes dazu bewegt beim Start in die ewigen Jagdgründe abzutauchen. Die Anwendung hängt, lässt sich nicht bedienen und verursacht laut Taskmanager einen Prozessorlast von 100%.

OK, an dieser Stelle sollte eigentlich gar kein Windows- oder iTunes-Bashing stattfinden, sondern eine kurze Hilfestellung gegeben werden, für Leute bei denen die Synchronisierung von Musik zwischen iPod/iPhone und Banshee nicht funktioniert. Auf meinem Arbeitsplatzrechner wollte sich nämlich Musik partout nicht auf den iPod übertragen lassen. Ich bekam immer nur eine Meldung in der Art “Das Format mp3 wird vom Gerät nicht unterstützt und es wurde kein Konverter gefunden, um es umzuwandeln”…

Synchronisierung des iPods mit Banshee schlägt fehl

In einer virtuellen Maschine mit einer sauberen Installation von Ubuntu Natty funktionierte der Sync jedoch ohne Probleme, irgendwie hatte ich daher wohl mein System verbastelt. Im Netz findet man bzgl. dieser Problematik leider recht viele veraltete Informationen, oft wird auf das PPA von Paul McEnery verwiesen, was nicht wirklich zielführend ist, weil es für Natty diesbezüglich gar keine Pakete enthält.

Die Lösung bei mir war, dass einfach nur das Paket “libimobiledevice-utils” gefehlt hat. Keine Ahnung warum das Paket bei mir auf einmal nötig ist, denn in der Standardinstallation von Natty ist es nämlich gar nicht installiert und die Synchronisierung funktioniert trotzdem. Auf jeden Fall klappt nun nach der Installation des Pakets…

$ sudo apt-get install libimobiledevice-utils

…auch wieder das Überspielen von Musik. Banshee stört sich auch nicht dran, dass die Musik bei mir etwas langsamer über das Netz eintröpfelt, das Programm schaufelt trotzdem brav die Musik auf das Apple-Kistchen.