Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Nautilus findet keinen freien Speicher auf per FRITZ!Box angebundener externen Platte

30. Juli 2011
von Christoph
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Labor-Firmware für die FRITZ!Box korrigiert die Angabe des freien Speicherplatzes auf externen Medien

Als immer verfügbares und stromsparendes NAS nutze ich eine per USB an die FRITZ!Box angeschlossene externe Festplatte. Die Performance der FRITZ!Box als “Netzwerkserver” ist zwar nicht gerade berauschend – ich bekomme gerade mal rund 700kB/s über die Leitung – doch das Argument “Strom sparen” lässt sich nur schwer von der Hand weisen. Die FRITZ!Box läuft sowieso durch, da kann man auch gleich eine Platte anschließen.

Allerdings gab es seit einiger Zeit ein massives Problem: Obwohl auf meiner externen Platte noch über 100GB frei wären, meinen Dateimanager wie Nautilus oder auch cp-Befehle im Terminal, dass der freie Speicherplatz nur ein paar hundert kB betragen würde und man somit keine Dateien mehr auf die Platte kopieren könne (Ich meine sogar, dass dieses Problem auch unter Windows bestand). Als Workaround wird in Foren empfohlen die Freigabe des internen Speichers abzuschalten, doch da ich meine FRITZ!Box auch als Faxempfänger und Anrufbeantworter nutze, lässt sich diese Freigabe gar nicht deaktivieren. Die aktuelle Labor-Firmware löst zum Glück das Problem, auch ohne das Abstellen des internen Speichers.

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Indicator-Applet für Hamster Zeitverwaltung

28. Juli 2011
von Christoph
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Indicator-Applet für Hamster Zeitverwaltung

Als ich vor einer Weile alle gängigen Indicator-Applets vorgestellt habe, gab es ein paar Nachfragen bzgl. eines Indicator-Applets für das Zeiterfassungs-Tool Hamster. Damals gab es jedoch noch kein passendes Applet für das Programm, so dass Hamster zu den Programmen gehörte, die durch einen Umstieg auf Unity an Funktionalität verloren haben. In der Zwischenzeit hat Alberto Milone allerdings an einem Applet gearbeitet und jetzt sein Applet für Hamster in ein PPA gepackt, so dass ihr euch es einfach installieren könnt.

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27. Juli 2011
von Christoph
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UniOS? Windows, MacOS X und Linux unter einer Haube?

Aktuell geistert ein “neues” OS durch die Medien, selbst RTL und verschiedene Zeitungen haben schon über UniOS (Ja, die “Homepage” wird in der Tat auf Facebook betrieben) berichtet. UniOS soll von einer Gruppe Berufsschüler entwickelt worden sein und es möglich machen, dass Anwendungen aus der Windows-, Linux- und Mac OS-Welt unter einem Betriebssystem laufen können. Trompetenkaefers wunderbar ironischen Beitrag ist eigentlich gar nichts mehr hinzuzufügen, außer einer kurzen Analyse was man da bei RTL bzw. auf diesem Facebook-Video sieht.

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Die dritte Ausgabe des Humble Indie Bundle ist da

26. Juli 2011
von Christoph
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Die dritte Ausgabe des Humble Indie Bundle ist da

Wie man schon auf zahlreichen Seiten im Netz lesen kann, ist das Humble Indie Bundle Nummer 3 zu haben. Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte, das Humble Indie Bundle umfasst immer fünf aktuelle Spiele kleinere Spiele-Labels, die ohne DRM und für Windows, Mac OS und Linux zu einem frei wählbaren Preis gekauft werden können. Zudem kann über das Bundle direkt an die gemeinnützigen Organisationen Child’s Play Charity und die Electronic Frontier Foundation gespendet werden. Diesmal umfasst das Bundle mit den Titeln Crayon Physics DeluxeCogs, HammerfightVVVVVV and And Yet It Moves hauptsächlich Physik-Spiele.

Beim letzten Bundle habe ich mir ja mal angesehen, was aus den “Open Source”-Plänen des Humble Indie Bundles geworden ist. Aus dem ersten Bundle wurden immerhin vier von sechs (ein Spiel kam nachträglich dazu) unter der GPL2 bzw GPL3 freigegeben. Im April wurde dann Revenge of the Titans aus dem zweiten Bundle wie angekündigt geopensourced, allerdings nur unter einer eigenen “Tu was du willst mit dem Code, lass aber den Header der Files in Ruhe und nutze nicht unser Artwork oder unser Trademark”-Lizenz.

Für das aktuelle Bundle gibt es wohl leider gar keine Open-Source Pläne mehr, zumindest finde ich nichts in dieser Richtung auf der Page des Bundles, oder im Blog des Projekts. Wäre jetzt nicht die Option für die EFF oder Child’s Play zu spenden, würde das Bundle nun also “nur” noch ein Vertriebsweg kleinerer Labels sein, der massiv Publicity durch Blogs und “Schnäppchen-Jagd Fans” erhält.

Ich persönlich finde es ein bisschen schade, dass der ursprüngliche Ansatz nicht beibehalten wurde und würde mich freuen, wenn man es schaffen würde bei jedem Bundle zumindest einen Publisher dazu motivieren zu können, sein Spiel nach dem Bundle freizugeben. Bei den ersten zwei Bundles war die Freigabe ja auch jeweils an eine gewisse Umsatzschwelle gebunden, das motiviert doch auch die Käufer etwas mehr zu geben.

Noch schöner wäre es, wenn die Linux-Community die Geschenke auch “richtig” verwenden könnte. Oft wurde nur der Code hinter dem Spiel veröffentlicht, ohne Artwork und Story, lässt sich aus dem Code alleine jedoch nur mit viel Aufwand ein Spiel bauen. Daher ist wohl bislang auch nur Gish (Aktuell in Debian Testing und Ubuntu Oneiric verfügbar) und Lugaru (Ebenfalls in Debian Testing aber noch nicht in Ubuntu) in den Paketquellen aufgetaucht. Lugaru scheint das vollständige Spiel zu enthalten, FreeGish allerdings nur eine abgespeckte “Demo” mit wenigen Leveln. Ist natürlich meckern auf hohen Niveau, immerhin wird der Code ja aus freien Stücken geöffnet, aber für den Linux-Anwender ist es natürlich eine klasse Sache wenn hochwertige Spiele direkt aus den Quellen installiert werden können.

26. Juli 2011
von Christoph
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Kostenloses und unter Creative Commons lizenziertes E-Book: Mit Android auf Reisen

Vor ein paar Monaten habe ich euch das AndroidPITiden-Buch vorgestellt. Das unter der Creative Commons BY-NC-SA lizenzierte E-Book hat nun mit Android auf Reisen eine Fortsetzung gefunden. Auch diesmal könnt Ihr das Buch als ePub, PDF oder HTML-Version herunterladen und verteilen. Im Gegensatz zum ersten Buch geht es diesmal eigentlich nur im die Vorstellung von Apps, die sich ums Reisen drehen. Navigation, Sightseeing, Fotographie, Buchung von Flügen oder Hotels usw…

Es geht um das Thema “Mit Android auf Reisen”, und was man unterwegs so braucht. Angefangen von der Reisebuchung, über Karten und Navigationsapps, WLAN, Vor-Ort-Infos, Fotos & Co sowie medizinischen Krams bis hin zu Fragen bzgl. Roaming und Kostensparen erstrecken sich die Themen. Anders als beim AndroidPITiden-Buch werden sie hier allerdings nicht nur kurz angeschnitten, sondern ein wenig ausführlicher behandelt.

Das erste Buch war übrigens so erfolgreich, dass sich der Autor Andreas Rehberg einen Buch-Deal sichern konnte. Im September dieses Jahres wird es in überarbeiteten Form im Franzis-Verlag unter dem Namen “Das inoffizielle Android-Handbuch” erscheinen. Herzlichen Glückwunsch :)

Mit Android Auf Reisen

GTK+ Tutorial (VI): Programmiert einen Webbrowser mit GTK+, WebKit und Python

22. Juli 2011 von Christoph | 2 Kommentare

Und die Daniel G. Siegel Show geht wieder weiter. Diesmal erstellt ihr mit Daniel zusammen einen Webbrowser. Zum Einsatz kommen natürlich wieder GTK+, WebKit und Python. Und wie immer bei seiner Reihe, wenn euch die Arbeit von Daniel gefällt, dann schaut auf seiner Flattr-Seite vorbei. Hier im Blog kann ich Flattr leider nicht dynamisch ab- und zuschalten.

VirtualBox 4.1 ist da, das Klonen von VMs ist nun offiziell möglich

19. Juli 2011
von Christoph
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VirtualBox 4.1 ist da, das Klonen von VMs ist nun offiziell möglich

Eine der für mich wichtigsten Programme ist jetzt in einer neuen Version erschienen. VirtualBox 4.1 bringt nun endlich eine Möglichkeit mit virtuelle Maschinen zu klonen, so dass man ohne Klimmzüge eine bereits existierende VM ein zweites mal nutzen kann. Ich habe dafür bislang immer die virtuelle Festplatte kopiert und umbenannt. In meinem ersten Test ging das klonen einer sauberen VM mit Ubuntu Natty innerhalb von ein paar Minuten vonstatten. Das Klonen einer stärker “gebrauchten” VM mit Windows XP brauchte jedoch über fast eine halbe Stunde.

Die Installation von VirtualBox 4.1 ist nicht sonderlich aufwändig. Ladet euch die neue Version als .rpm oder .deb Paket von den Oracle-Seiten herunter, installiert das Paket (bei Ubuntu reicht bspw. ein Doppelklick auf die .deb Datei) und vergesst nicht das Extension Pack zu aktualisieren, wenn ihr bspw. Support für USB 2.0 haben wollt. Solltet Ihr eine ältere Version von VirtualBox auf der Platte haben, so würde ich diese vorher deinstallieren, dabei gehen eure virtuellen Maschinen und Einstellungen nicht verloren.

Mit namebench den schnellsten DNS-Server herausfinden

19. Juli 2011
von Christoph
26 Kommentare

Mit namebench den schnellsten DNS-Server herausfinden

Vielleicht ein kurzer Hinweis für alle, die meinen ihre Internetanbindung wäre “irgendwie” langsam. Für die gefühlte Geschwindigkeit des Internetzugangs sind nicht unbedingt die reinen Up- und Downloadraten wichtig, sondern vielmehr die Zeit, in der aus dem Domainnamen haumichblau.de die IP 123.456.789.012 über den DNS-Server ermittelt wird. Dieser Einstellung schenkt man üblicherweise wenig Beachtung, liefert der Internetprovider ja üblicherweise die Einstellungen der DNS-Server automatisch bei der Einwahl aus. Allerdings müssen diese DNS-Server nicht wirklich die schnellsten sein. Mit “namebench” kann man die Geschwindigkeit der aktuell genutzten Nameserver gegenüber einem Pool freier Server vergleichen und so das Surfen im Netz flüssiger gestalten.

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Neuer Anstrich für den freien Twitter- und Identi.ca-Client Hotot

19. Juli 2011
von Christoph
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Neuer Anstrich für den freien Twitter- und Identi.ca-Client Hotot

Irgendwie bin ich mit keinem Twitter/Identi.ca-Client zufrieden. Gwibber gefällt mir von der Integration in das System recht gut, ist aber unglaublich träge. TweetDeck als Browser-App für Chrome ist eine Alternative, doch die Chrome-App kann nicht mit Identi.ca umgehen. Pino und wie sie noch alle heißen konnten mich auch nie wirklich überzeugen, da für mich z.B. die gleichzeitige Ansicht mehrerer Timelines unverzichtbar ist. Bleibt noch der recht schlanke Twitter und Identi.ca fähige Client Hotot, der sich gerade einen neuen Anstrich wie auch neue Funktionen gegönnt hat.

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