Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

5. August 2011
von Christoph
1 Kommentar

Google Navigation 5.8.0 kann nicht auf Kontakte zugreifen

Google Navigation findet keine Kontakte mehr

Gestern war ich etwas verdutzt, als ich zu einem Bekannten fahren wollte und Google Navigation keinen Zugriff auf meine Kontakte hatte. Hatte schon im ersten Moment Angst, dass ich irgendwie alle meine Kontakte aus meine Handy gekegelt hätte, doch ein Blick in die Kontakte-App bestätigte, dass nur Google Navigation das Problem ist, auch AndroidCentral berichtet ähnliches.

Das Problem scheint bei Google Maps 5.8.0 zu liegen, das ja auch die Navigations-App beinhaltet. Entweder versucht man als Workaround eine ältere Version zu installieren, oder man lässt die Route über einen Umweg über die Kontakte-App berechnen… Kontakte -> Kontakt auswählen -> Adresse in Google Maps anzeigen -> auf “Schild in Karte” tippen -> Und Route letztendlich über das Symbol oben berechnen lassen. Für einen richtigen Fix, muss man wohl auf ein Update seitens Google warten.

[UPDATE 17.8.2011: Heute ist ein Update der Google Maps App auf 5.9.0 erschienen. Neben ein paar Änderungen bzgl. der Navigation mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ist nun auch dieses Problem behoben worden. Die Navigations-App sollte wieder auf eure Kontakte zugreifen können.]

4. August 2011
von Christoph
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Workaround für Speicherzugriffsfehler beim Start des Emerald Fensterdekorators unter Ubuntu Natty 11.04

Henric hat in den Kommentaren zum Beitrag GNOME mit Emerald und dem Ordinance-Theme geschrieben, dass bei ihm unter Ubuntu Natty 11.04 der für das Theme benötigte Fensterdekorator Emerald nicht starten möchte. Das Problem liegt leider an einem bislang nicht behobenen Bug, der verhindert dass Emerald mit der von Natty benutzten Compiz-Version zusammenarbeiten kann. Das Problem äußert sich mit einem Speicherzugriffsfehler beim ausführen von

emerald --replace

und dem anschließenden Fehlen sämtlicher Fensterdekorationen.

Emerald stürzt unter Natty mit einen Speicherzugriffsfehler ab

Das Problem ist “Upstream” schon behoben und in den aktuellen Alphas der kommenden Ubuntu-Version “Oneiric Ocelot” ist die Änderung schon eingebaut worden, doch für Natty steht der Bug bis dato noch auf “Fix Committed”, so dass man auf die endgültige Fehlerbehebung noch warten müsste. Allerdings gibt es ein PPA aus dem man die aktualisierte Emerald-Version auch jetzt schon installieren kann…

$ sudo add-apt-repository ppa:malteworld/compiz
$ sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

Danach lässt sich Emerald auch wieder planmäßig starten. Wer sich den Fix lieber von Hand installiert, der findet unter demonic.cc Hinweise wie man Emerald via git auscheckt, die Abhängigkeiten zum kompilieren installiert und letztendlich wie man Emerald kompiliert.

Mit der aktuellen Version von Emerald tut es wieder

4. August 2011
von Christoph
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Integration des Evolution Data Servers in Thunderbird

Es ist ja kein Geheimnis, dass Canonical für die kommende Ubuntu-Version beschlossen hat, Thunderbird als von Haus aus installiertes Mail-Programm zu nutzen. Thunderbird löst damit den schon oft kritisierten Backstein Evolution ab. Damit dieser Umstieg möglichst leicht vonstattengeht, arbeitet Canonical wohl direkt mit Mozilla zusammen. Als Ergebnis dieser Arbeit hat das Mozilla Lab nun eine Erweiterungen vorgestellt, die Thunderbird das Adressbuch des Evolutionen Data Servers nutzen lässt.

Somit können Evolution und Thunderbird parallel laufen und die selben Adressen nutzen. Im Video scheint das ganz gut zu funktionieren, doch für eigene Tests braucht es wohl die aktuelle Alpha von Onereic, da anscheinend nur dort der EDS und Thunderbird neu genug sind, so dass die Zusammenarbeit klappt. In meinen Test mit Natty und einem aus dem Thunderbird-Next PPA installierten Thunderbird 6 funktionierte die Anbindung noch nicht. Dennoch finde ich es klasse zu sehen, dass weiter in Richtung Portabilität der Daten gearbeitet wird. Wenn man leicht von Programm A zu Programm B umsteigen kann, dann nutzt das letztendlich primär uns Anwendern etwas.

//PS: Um Diskussionen vorzubeugen: Natürlich lässt sich auch in zukünftigen Ubuntu-Versionen Evolution nutzen. Der Umstieg hinzu Thunderbird betrifft nur die Standard-Installation. Wer lieber Evolution als Thunderbird nutzt, der installiert Evolution einfach über die Paketverwaltung nach und schmeißt Thunderbird von der Platte.

Steel Storm Burning Retribution

1. August 2011
von Christoph
6 Kommentare

Upgrade für das Humble Indie Bundle 3: Steel Storm Burning Retribution

Das Humble Indie Bundle 3 ist gerade noch ein bisschen interesanter geworden. Zu den bisherigen fünf Spielen, gesellt sich mit Steel Storm: Burning Retribution noch ein ziemlicher Indie-Knaller hinzu. Das Spiel ist auch im Ubuntu Software Center zu kaufen und kostet dort üblicherweise $4.99. Wer das Indie Budle #3 bereits gekauft hat, der kann Steel Storm einfach über das bereits gültige Download-Ticket herunterladen.

Einladung via US-Proxy oder VPN für Google Music aus Deutschland heraus beantragen

1. August 2011
von Christoph
57 Kommentare

Einladung via US-Proxy oder VPN für Google Music aus Deutschland heraus beantragen

Da ich bei Google+ gefragt wurde, wie man sich denn bei Google Music anmelden kann, möchte ich das hier im Blog mal nachholen. Prinzipiell kann sich jeder Anmelden, der einen Account bei Google hat, allerdings kann diese Anmeldung nur über eine amerikanische IP erfolgen. Hat man sich jedoch einmal angemeldet, dann funktioniert Google Music jedoch von überall aus.

Zur Anmeldung kann man Web-Anonymisierer wie bspw. Hide My Ass! verwenden, oder ein VPN mit einem Ausgang in den USA benutzen. Ich persönlich habe den kostenlose VPN-Dienst VPNoD benutzt, der sich auch wunderbar für Linux eignet. Wundert euch nach der Aktion nicht, dass euch Google bei der nächsten Anmeldung aus “Deutschland” warnt, dass euer Account vor wenigen Momenten in den USA benutzt wurde.

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PPA für die KDE Software Compilation 4.7 wurde für Natty aktualisiert

1. August 2011
von Christoph
8 Kommentare

PPA für die KDE Software Compilation 4.7 wurde für Natty aktualisiert

Die nächste Instanz der KDE Desktopumgebung wurde erst vor ein paar Tagen veröffentlicht, neben unzähligen geschlossenen Bugs gibt es natürlich einige Neuerungen bei den KDE-Anwendungen wie auch beim KDE-Desktop selber. Sämtliche Änderungen werden ausführlich auf der KDE-Seite vorgestellt, daher erspare ich mir hier an dieser Stelle weitere Ausführungen.

Nach dem Release hat sich nun das Kubuntu-Team von Ubuntu daran gemacht und die neue Version der Desktopumgebung für Ubuntu Natty 11.04 aufzubereiten. Nach nur zwei Tagen liegt das Ergebnis jetzt vor. Wer gerade Kubuntu 11.o4 fährt, kann KDE 4.7 jetzt sehr einfach über das offizielle PPA für KDE nachinstallieren.

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Plattformübergreifendes Strategiespiel Heroes of Newerth jetzt kostenlos spielbar

31. Juli 2011
von Christoph
2 Kommentare

Plattformübergreifendes Strategiespiel Heroes of Newerth jetzt kostenlos spielbar

Bin leider nicht der große Spieler, aber diese Nachricht dürfte einige interessieren. Das für Windows, MacOS X und Linux verfügbare Strategiespiel Heroes of Newerth ist seit kurzem kostenlos spielbar. Wer sich jetzt bei Heroes of Newerth registriert, der erhält Zugang zu einem sogenannten “Basic Account”, bei dem man nun Zugriff auf wöchentlich 15 Helden bekommt, weitere Helden können gegen Geld im Online-Shop hinzugekauft werden. Wer sich länger bei Heroes of Newerth engagiert oder “Goblin Coins” einkauft, dessen Zugangskonto wird zu einem “Verified Account” hochgestuft, so dass man gegen weitere erfahrene Spieler spielen kann.

Das Setup kann man von der Homepage herunterladen, es liegt nicht als Paket vor, sondern muss einfach nur nach dem Download ausgeführt werden. Die Hardwareanforderungen sind aufgrund der aufwändigen Grafik recht knackig. Es wird mindestens ein P4 oder AMD mit ~2,2GHz, 1,5GB RAM und einer zu OpenGL 2.0 bzw. GLSL 1.20 kompatible Geforce oder Radeon Grafikkarte mit 128MB RAM  gefordert. Die empfohlene Konfiguration entspricht einem Intel Core 2 Duo mit 2GHz oder einem AMD 3500+, 2GB Ram und einer Grafikkarte aus den Klassen Geforce 7800+ oder Radeon X1900+

(Via GameStar)

31. Juli 2011
von Christoph
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Desktop-Webmail in Ubuntu Natty von Hand fixen

Im Beitrag Google Mail perfekt in Ubuntu Lucid integrieren hatte ich euch das Paket desktop-webmail empfohlen. Über dieses könnt beim Klick auf mailto-Links euren bevorzugten Webmailer laden lassen, so dass man ein “richtiges” Mail-Programm praktisch kaum noch vermisst. Allerdings hat das Paket von in Natty einen Bug, der Desktop-Webmail vollkommen unbenutzbar macht, denn aufgrund einer falschen .desktop-Datei taucht Desktop-Webmail gar nicht bei den bevorzugten Anwendungen auf…

Obwohl Desktop-Webmail installiert ist taucht es in Natty nicht in den bevorzugten Anwendungen auf

Im oben verlinkten Bug ist jedoch mittlerweile ein Workaround gepostet worden, der das Problem behebt. Allerdings wurde er noch nicht als Update eingespielt, so dass man bei Bedarf den Workaround von Hand ausführen muss. Der Einfachheit halber übernehme ich ihn hier…

$ wget https://launchpadlibrarian.net/72320937/desktop-webmail.desktop
$ sudo mv desktop-webmail.desktop /usr/share/applications/desktop-webmail.desktop
$ sudo update-desktop-database

Danach könnt Ihr wieder wie gewohnt “Desktop-Webmail” in den bevorzugten Anwendungen auswählen und dann wieder wie im Blog beschrieben auf mailto-Links im Browser oder anderen Anwendungen klicken und euren Webmailer laden lassen.

Desktop-Webmail funktioniert wieder

Nautilus findet keinen freien Speicher auf per FRITZ!Box angebundener externen Platte

30. Juli 2011
von Christoph
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Labor-Firmware für die FRITZ!Box korrigiert die Angabe des freien Speicherplatzes auf externen Medien

Als immer verfügbares und stromsparendes NAS nutze ich eine per USB an die FRITZ!Box angeschlossene externe Festplatte. Die Performance der FRITZ!Box als “Netzwerkserver” ist zwar nicht gerade berauschend – ich bekomme gerade mal rund 700kB/s über die Leitung – doch das Argument “Strom sparen” lässt sich nur schwer von der Hand weisen. Die FRITZ!Box läuft sowieso durch, da kann man auch gleich eine Platte anschließen.

Allerdings gab es seit einiger Zeit ein massives Problem: Obwohl auf meiner externen Platte noch über 100GB frei wären, meinen Dateimanager wie Nautilus oder auch cp-Befehle im Terminal, dass der freie Speicherplatz nur ein paar hundert kB betragen würde und man somit keine Dateien mehr auf die Platte kopieren könne (Ich meine sogar, dass dieses Problem auch unter Windows bestand). Als Workaround wird in Foren empfohlen die Freigabe des internen Speichers abzuschalten, doch da ich meine FRITZ!Box auch als Faxempfänger und Anrufbeantworter nutze, lässt sich diese Freigabe gar nicht deaktivieren. Die aktuelle Labor-Firmware löst zum Glück das Problem, auch ohne das Abstellen des internen Speichers.

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