Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Logitech räumt den Keller auf!

25. Oktober 2010
von Christoph
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Logitech räumt den Keller auf!

Logitech räumt gerade mal wieder den Keller auf und verkauft eine ganze Reihe von Artikeln (Von der Webcam, über Tastatur/Maus-Sets bis hin zum Schlagzeug-Set) deutlich unter den marktüblichen Preisen. Viele der Artikel haben eine beschädigte Verpackung (Blemished Box), doch die Ware an sich sollte unbeanstandet sein. Wenn nicht, dann gibt es im Logitech-Shop wie üblich die gesetzliche Gewährleistung und das 14-tägige Rücktrittrecht vom Kauf. Man geht beim Kauf also kein Risiko ein. Sollte das Gerät beschädigt sein, dann kann man es wieder ohne Kosten zurückschicken.

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Unity ab Ubuntu 11.04 als Standard-Desktop?!?

25. Oktober 2010
von Christoph
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Unity ab Ubuntu 11.04 als Standard-Desktop?!?

Auf dem Ubuntu Developer Summit, im Rahmen dessen die Weichen für die im April 2011 erscheinende Ubuntu-Version gelegt werden, hat Mark Shuttleworth wohl die in Zukunft umstrittenste Entscheidung zu Ubuntu verkündet. Ubuntu 11.04 soll – so zumindest der Plan – Unity als Desktopumgebung verwenden. Bislang kommt Unity nur bei der Netbook-Editon von Ubuntu zum Einsatz, doch mit Natty soll Unity nun auch auf dem Desktop GNOME als Desktopumgebung von Ubuntu ersetzen.

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Screenshots mit Nanoshot erstellen

25. Oktober 2010
von Christoph
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Screenshots mit Nanoshot erstellen

Auch wenn ich Shutter nach wie vor für das beste Screenshot-Programm unter Linux halte, so ist ein bisschen Konkurrenz nicht schlecht. Nanoshot bindet sich nur in das AppIndicator-Menü von Ubuntu und verzichtet auf eine eigene Oberfläche. Dadurch ist das Programm schon leichtgewichtig und nimmt nicht viel Platz auf dem Bildschirm weg. Nanoshot kann Screenshots vom kompletten Desktop, von einem Ausschnitt und vom aktiven Fenster erstellen und das Ergebnis zu Bilderhostern hochladen. Zusätzlich kann man auch Aufnahmen von Webseiten und Videos erzeugen.

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pyTOMTOM zum Managen von TomTom-Navis

24. Oktober 2010
von Christoph
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pyTOMTOM zum Managen von TomTom-Navis

Nachdem ich vor einiger Zeit mit jTomTom schon einmal ein Lösung zum Managen eines TomTom-Navis unter Linux vorgestellt habe, möchte ich euch heute auf pyTOMTOM aufmerksam machen. Im Gegensatz zum plattformunabhängigen Java-Programm jTomTom ist pyTOMTOM eine Anwendung, die nur unter Linux funktioniert. Die Version 0.5 ist gerade erst am 23.10. erschienen, so dass es sich lohnt einen Blick auf das Programm zu werfen.

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Videos auf YouTube und Co. ohne Flash im Firefox-Browser betrachten

20. Oktober 2010
von Christoph
50 Kommentare

Videos auf YouTube und Co. ohne Flash im Firefox-Browser betrachten

Wir alle wissen wohl aus eigenen Erfahrungen wie lahm Adobe Flash speziell unter Linux ist. Aufgrund der Tatsache, dass Adobe es bislang noch immer nicht geschafft hat, dass Flash zum Rendern von Animationen und Videos die Grafikkarte benutzen kann, ruckeln hochauflösende Videos im Vollbild selbst auf halbwegs aktuellen Rechnern immer noch. Wenn man auf YouTube und Co. stöbern möchte, dann stellen alternative Programme wie etwa Minitube eine Lösung dar, doch wenn man einfach und schnell ein Video direkt auf youtube.com im Browser betrachten möchte, dann bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig, als das Ruckeln zu ertragen. Abhilfe kann das Firefox-Addon FlashVideoReplacer (Homepage) schaffen. Mit der Erweiterung können Videos von YouTube, Vimeo und Blip.tv über alternative Browser-Plugins abgespielt werden.

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Mit dem Startmedienersteller aus Maverick erstellte USB-Sticks mit Ubuntu 10.04 starten nicht

15. Oktober 2010
von Christoph
11 Kommentare

Mit dem Startmedienersteller aus Maverick erstellte USB-Sticks mit Ubuntu 10.04 starten nicht

Ich bin mit Ubuntu Maverick eigentlich recht zufrieden, doch auf meinem Lenovo S12 mit ION-Chipsatz (Amazon, Ebay) ist Maverick irgendwie suboptimal. Das System macht einen recht trägen Eindruck, das WLAN muss nach jedem Boot-Vorgang manuell aktiviert werden, nach einem Standby tut das WLAN überhaupt nicht mehr und das PPTP Modul für den NetworkManager will nicht mehr zum VPN der Firma verbinden. Das sind einfach ein paar Problemchen zuviel für ein Gerät, bei dem Maverick eigentlich keinen Vorteil bietet und das unter Lucid völlig problemlos läuft.

vesamenu.cr32: Not a COM32 image

Von daher wollte ich eigentlich schnell wieder Ubuntu Lucid 10.04 LTS installieren. Mit dem “Startmedienersteller” ist ja relativ schnell ein USB-Stick mit Lucid erstellt. Doch beim Booten des Rechners empfängt mich nur noch dieser nette Screen…

SYSLINUX 4.01 debian-20100714 EDD Copyright (C) 1994-2010 H. Peter Anvin et al
Unknown keyword in configuration file: gfxboot
boot:
vesamenu.c32: not a COM32R image
boot:
vesamenu.c32: not a COM32R image
[...]

Es scheint wohl so, dass man unter Maverick keine Boot-Medien mehr mit Lucid (oder auch anderen älteren Ubuntu-Distributionen?) erstellen kann. Selbst in den Release-Notes zu Maverick wurde ein kurzer Abschnitt dazu geschrieben. Da ich gerade jedoch kein Lucid zur Hand habe, kommt mir der ein Workaround, der sich im Bug #617779 als Kommentar befindet, recht gelegen.

Wenn Ihr also unter Ubuntu Maverick einen bootbaren USB-Stick mit einer älteren Ubuntu-Version erstellen wollt und das System möchte dann später nicht booten, so gebt an diesem Boot-Prompt einfach “help” ein und drückt danach Return. Das Live-System sollte danach brav hochfahren und Ihr könnt euer “altes” Ubuntu instalieren.

Microsoft erklärt OpenOffice.org den (Marketing-)Krieg!

14. Oktober 2010
von Christoph
34 Kommentare

Microsoft erklärt OpenOffice.org den (Marketing-)Krieg!

Verzeiht bitte die reißerische Überschrift, doch eigentlich passt sie ja wie die Faust aufs Auge. Lange Jahre hat MS OpenOffice.org als Platzhirsch eigentlich komplett ignoriert. Doch so langsam scheint der stetig wachsende Markteinteil von OOo (Stand Januar 2010: 21,5%, siehe Webmasterpro.de) am Selbstbewusstsein der Cashcow Microsofts zu nagen. Im Video A Few Perspectives on OpenOffice.org stellt MS ein paar Testimonials pro Microsoft Office zusammen. Wer das Video auch ohne Silverlight betrachten möchte, der kann das hier auf YouTube machen…

…Ich möchte gar nicht auf die genannten Punkte eingehen. Laut Ars Technica stammen sämtliche (bis auf Eine) Aussagen von Beiträgen auf microsoft.com und sicherlich könnte man auch in der anderen Richtung solche Zitate auffinden. Doch eines ist klar: MS nimmt die Bedrohung durch OpenOffice.org mittlerweile wohl sehr ernst.

Ranking von OpenSource-Blogs bei Wikio

12. Oktober 2010
von Christoph
8 Kommentare

Ranking von OpenSource-Blogs bei Wikio

Vor einiger Zeit bin ich auf der französischen Webseite von Wikio über ein Ranking französischer “Open Source”-Blogs gestolpert und wunderte mich, warum es so eine Rangliste nicht auf der deutschsprachigen Version von Wikio gab. Nach einem kurzem Mailwechsel mit Wikio stand die Liste der deutschsprachigen Linux-Blogs und Anfang des Monats ging das neue Ranking nun auf Wikio DE online.

Kurz ein paar Details: Wikio ist primär eine “Soziale” Blog-Suchmaschine. Die Bots von Wikio DE durchsuchen deutschsprachige Blogs, präsentieren die Treffer dann in Auszügen auf wikio.de und Wikio-Leser können darauf hin Beiträge als interessant markieren, so dass sie auf der Hauptseite nach oben wandern. Bekannt ist dieses Prinzip ja schon lange von Digg und Co. Des weiteren untersucht Wikio zusätzlich welches Blog wohin verlinkt und erstellt anhand dieser Daten ein Ranking. Als Leser kann man so recht schnell interessante Blogs zu verschiedenen Themen-Bereichen entdecken.

Das Open-Source Ranking auf Wikio DE

Das “Open Source”-Ranking beinhaltet nun alle Blogs der Planeten von ubuntuusers.de und debianforum.de, sowie die von der Linux-Suchmaschine TuxSucht.de durchsuchten Blogs, wie auch ein paar Vorschläge von Wikio. Kriterium für die Aufnahme in dieses Ranking war, dass innerhalb der letzten acht Wochen etwas über GNU/Linux oder Open Source geschrieben wurde.

Solltet Ihr als Blogger euer Blog nicht in dieser Liste wiederfinden, dann schickt mir bitte einfach eine kurze Mail. Das Selbe gilt natürlich für Leser, die noch ein interessantes Blog in ihren Bookmarks oder im Feed-Reader haben. Ein paar Blogger haben mich schon via Twitter/Identi.ca kontaktiert. Die Links – sowie hoffentlich weitere Vorschläge – werde ich gegen Ende des Monats an Wikio schicken, so dass sie rechtzeitig in das Ranking eingebaut werden können.

(Bildnachweis: Windell Oskay, CC-BY, Flickr)

Plymouth trotz proprietärem Nvidia-Treiber

6. Oktober 2010
von Christoph
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Plymouth trotz Nvidia-Treiber

Seit Ubuntu Lucid zeichnet ja der Dienst Plymouth während des Bootvorgangs auf den Bildschirm. Allerdings gibt es immer wieder Probleme im Zusammenspiel zwischen Plymouth und proprietären Videotreibern. Der Grund dafür liegt in den so genannten Kernel Mode-Settings (kurz KMS), die für die Darstellung der Animationen notwendig sind. Früher hatte erst der Xserver dafür gesorgt, dass graphische Elemente ausgegeben werden können. Bis zum Start des Xservers konnte daher nur Text angezeigt werden. Allerdings kann man mit ein bisschen Arbeit trotz proprietärem Video-Treiber auch Plymouth zu Gesicht bekommen.

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Mit Hotot auf Identi.ca schreiben

6. Oktober 2010
von Christoph
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Mit Hotot auf Identi.ca schreiben

Den schicken Twitter-Client habe ich in den letzten Tagen ja schon ein paar mal erwähnt. Was ich bisher jedoch noch nicht wusste, den Client kann man nicht mit mit Twitter, sondern auch mit der freien Alternative Identi.ca verwenden. Möglich gemacht wird dies durch die mit Twitter kompatible API von Identi.ca.

Um nun mit Hotot denten zu können müsst Ihr ein bisschen in den Eingeweiden von Hotot herumrühren und den Eintrag zur API innerhalb den Einstellungen von Hotot ändern. Sucht nach nem Eintrag…

https://api.twitter.com/1/

…und ersetzt Ihn mit…

https://identi.ca/api

Achtet darauf, dass am Ende der Zeile kein Leerzeichen steht, andernfalls könnt Ihr euch nicht bei Identi.ca einloggen. Die restlichen Einträge müsst Ihr nicht ändern, so lange die Optionen “Same signing API Base” und “Same signing OAuth Base” aktiviert sind, übernimmt Hotot den Eintrag aus dem Feld “API Base” für Alles.

Hotot für Identi.ca einrichten

Einloggen könnt Ihr euch dann im Startbildschirm von Hotot über euren Benutzernamen und Passwort von Identi.ca. Es scheint so gut wie alles zu funktionieren, nur die Suche nach Retweets wirft aktuell Fehler.

Hotot arbeitet mit Identi.ca zusammen

Natürlich macht das Hotot noch zu keinem Multiprotokoll- oder Multiaccount-Client, Ihr könnt entweder Twittern oder Denten. Doch was noch nicht ist, das kann ja immer noch werden. Weitere Informationen findet ihr im Wiki von Hotot.