Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

gummi-gtk3

2. Dezember 2014
von Christoph Langner
13 Kommentare

LaTeX-Editor Gummi in GTK3-Version

Kleinerer Schriftstücke wie Briefe, Bewerbungen oder Rechnungen erstelle ich wie auch größere Arbeiten meist mit LaTeX. Dabei verwende ich meist den praktischen LaTeX-Editor Gummi. Ich finde das Programm sehr gelungen, da ich direkt im LaTeX-Code schreiben kann, aber immer auch das spätere Ergebnis im Blick habe. Allerdings geht es schon länger mit der Entwicklung von Gummi nicht mehr richtig voran: Die Webseite ist offline (ich kann leider nicht nachvollziehen seit wann, die TLD midnightcoding.org meldet nur „back soon! -alexandervdm“) und die letzte Version des Editors ist schon über zwei Jahre alt. Da Gummi allerdings freie Software ist, muss das nicht das Ende des Programms bedeuten. Es gibt eine aktuellere Version mit GTK3-Support und einer Reihe von kleinen Verbesserungen.

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regex

1. Dezember 2014
von Christoph Langner
3 Kommentare

Reguläre Ausdrücke mit Regex Cross­word lernen

Reguläre Ausdrücke gehören zu den Informatik-Kenntnissen, denen man sich auch als einfacher Skript-Schreiberling ab und an mal stellen muss. Doch allzu oft fällt das gar nicht so leicht, denn die zugrunde liegende Logik ist sehr sehr mächtig und aufwändigere Konstrukte werden sehr schnell unübersichtlich. Wer ein wenig an seinen Regex-Fähigkeiten feilen möchte, der sollte sich daher zum einen einmal das sehr schön geschriebene Regex-Tutorial von Daniel Fett ansehen und zum anderen mit Regex Cross­word spielen. Die Seite ist wie ein Kreuzworträtsel aufgebaut, bei dem es gilt in den Schnittpunkten das jeweils richtige Zeichen einzusetzen. Regex Cross­word beginnt recht einfach mit einem Tutorial, Schritt für Schritt wird es dann schnell immer schwerer.

RegEx-Kreuzworträtsel helfen euch beim verstehen regulärer Audrücke.

Ein kleiner Guide hilft euch beim Einstieg, später werden die RegEx-Kreuzworträtsel immer schwerer.

nexus5-wallpaper

1. Dezember 2014
von Christoph Langner
11 Kommentare

LG Nexus 5 für knapp 315 Euro bei Orange

Ich will ja hier kein Schnäppchenblog betreiben, aber das aktuelle Angebot von Orange für das LG Nexus 5 32 GByte unterbietet eigentlich alle bisherigen Preise für das letzte „kleine“ Google-Handy — beim Nexus 6 will ich ja eigentlich gar nicht mehr von einem Handy sprechen. Von daher ist die Offerte in meinen Augen das durchaus einen kleinen Tipp wert. Bei Amazon liegt der günstigste Neupreis bei 420 Euro. Wer sich also zu Weihnachten noch ein kleines Geschenk machen möchte, oder einen Linux-/Android-Bastler zum Partner hat, der auf der Suche nach einem brauchbaren Smartphone ist, der kann hier getrost zugreifen.

Das Nexus 5 mit Stock-Android und per Custom-ROMs auch noch lange Updates möglich.

Bei Orange gibt es das LG Nexus 5 mit 32 GByte Speicherplatz für wenig mehr als 300 Euro.

Die Speicherkapazität lässt sich bei diesem Gerät nicht weiter aufrüsten, mit 32 GByte internem Speicher ist das Nexus 5 allerdings recht ordentlich ausgestattet. Das neue Android 5.0 lässt sich per Updates einspielen, ob aber danach noch offizielle Updates für das Nexus 5 kommen werden, ist fraglich. Google liefert für seine Nexus-Geräte nur 18 Monate lang Updates aus und das Nexus 5 hat immerhin schon 12 Monate auf dem Buckel. Per Custom-ROM wird sich das Nexus 5 aber noch lange aktuell halten lassen.

Orange bietet das LG Nexus 5 in weiß, in schwarz und in rot an — der Preis ist für alle drei Geräte identisch. Damit ihr auf einen finalen Kaufpreis von 314,99 Euro kommt, müsst ihr allerdings bei der Bestellung im Warenkorb den Gutschein-Code „orangede10″ eintragen. Daraufhin werden die 35 Euro sofort vom eigentlich Angebotspreis von 349,99 Euro abgezogen. Die Modelle in weiß und rot sollten in ausreichender Stückzahl verfügbar sein, das schwarze Modell „wird auf Anfrage bestellt“, was auch immer das heißen mag.

(Quelle: MyDealz)

flash-video-download-linux

28. November 2014
von Christoph Langner
15 Kommentare

Mit Linux-Bordwerkzeugen jedes Flash-Video aus dem Netz laden

Zum Download von YouTube-Videos gibt es zahlreiche Browserweiterungen oder Kommandozeilen-Tools wie youtube-dl oder mps-youtube. Besonders youtube-dl hebt sich von den angebotenen Programmen ab, da das Programm zahlreiche andere Video-Portale auch auch Mediatheken wie die der ARD oder des ZDF unterstützt. Zum Download von beliebigen Flash-Videos muss man allerdings ein wenig tricksen. Möchtet ihr auf oft zweifelhafte Lad-mir-jedes-Webvideo-auf-die-Platte-Tools verzichten, dann braucht es nur ein wenig Know-How.

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kodi-logo-dark

27. November 2014
von Christoph Langner
1 Kommentar

Das Ex-XBMC-Mediacenter Kodi hat nun ein neues Logo

Aus Raider wird Twix, sonst ändert sich nichts. Im Zuge der Namensumstellung des ehemaligen XBMC-Mediacenter brauchte es für Kodi nun natürlich auch ein ein neues Logo, das dem Namen entspricht. Nach einem Aufruf an die Community, einer ersten Abstimmung und der anschließenden Wahl durch die XBMC Foundation, steht nun das Ergebnis fest: Kodi kennzeichnet ab jetzt ein recht schlichtes Logo mit einem stilisierten K für den Namen des Programms. In meinen Augen passt das neue Icon in die Zeit. Wer das Logo in eigenen Projekten verwenden möchte, der findet es in verschiedenen Version im Kodi-Wiki, natürlich müssen dabei aber ein paar Regeln eingehalten werden.

Nachdem das Logo nun feststeht, rufen die Kodi-Entwickler gleich zum nächsten Vorhaben auf. Eines der eingereichten Logo-Vorschläge begeisterte mit einer kleinen Animation — Allerdings entschied sich die Community am Ende dann doch für ein anderes Logo. Nun soll aber Kodi in Zukunft beim Starten nicht mehr nur ein statisches Logo anzeigen, sondern eben auch eine kleine Animation. Zum Erstellen dieser braucht es allerdings wieder die Hilfe der Community: Wer also ein wenig Erfahrung mit dem Bauen von Animationen hat, der kann sich das Logo schnappen und seine Ideen im Kodi-Forum posten, erste Versuche sehen schon recht vielversprechend aus.

Das neue Logo für Kodi, früher bekannt als das XBMC-Media-Center.

wuaki-logo

27. November 2014
von Christoph Langner
2 Kommentare

Wuaki.tv unter Linux wie Ubuntu oder Arch? Aktuell wohl eher nicht!

Mit Wuaki.tv gibt es seit Ende November einen weitere Alternative zu Video-on-Demand-Diensten wie Amazon-Prime-Video, Netflix oder Watchever. Im Gegensatz zu den anderen Anbietern hat Wuaki.tv allerdings bisher keine Video-Flatrate im Programm, die Filme müssen jeweils einzeln geliehen oder gekauft werden. Nun funktioniert der Dienst im Zusammenspiel mit Smart-TVs oder Smartphones- und Tablets recht einfach. Die Wuaki-Android-App unterstützt zum Beispiel auch den Chromecast von Google. Auf dem PC braucht es eigentlich nur einen aktuellen Browser und Adobe Flash, somit müsste Wuaki eigentlich auch unter Linux problemlos zu gebrauchen zu sein.

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wuaki-intro

27. November 2014
von Christoph Langner
1 Kommentar

Japanischer Online-Händler Rakuten startet mit Wuaki.tv seine Netflix-Alternative

Was haben eine Instant-Messaging-App wie WhatsApp, ein Online-Marktplatz wie Amazon und ein Video-Dienst wie Netflix mit Elfenbein und Walfleisch gemein? Sie alle gehören zu Rakuten, dem ehemals größten Online-Händler aus Japan für eben solchen Waren. Seit einiger Zeit beschränkt sich Rakuten allerdings auf zeitgemäßere Geschäftsmodelle, so hat das Unternehmen Anfang 2014 etwa Viber übernommen und auch die Online-Plattform scheint ordentlich Gewinn abzuwerfen. Mit diesen steigt Rakuten nun auch in das hart umkämpfte Video-on-Demand-Geschäft und macht Netflix, Amazon und Co. Konkurrenz.

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recaptcha-intro

25. November 2014
von Christoph Langner
4 Kommentare

Google möchte Krakelschrift aus ReCAPTCHA verbannen

Captchas sind im Internet ja allgegenwärtig. Überall, wo es sich zu registrieren gilt, müssen Krankelschriften entziffert, kleine mathematische Aufgaben gelöst oder Bilderrätsel erschlossen werden. Eine der am weitesten verbreiteten Captcha-Lösungen ist ReCAPTCHA, das schon 2009 von Google übernommen wurde. Der Dienst hindert nicht nur Spammer daran Spam-Mail-Accounts in beliebiger Stückzahl zu erzeugen oder Blogs mit Spam-Kommentaren zu fluten, sondern hilft auch beim Digitalisieren von gedruckten Werken, wie etwa des 130 Jahre großen Archivs der New York Times oder beim Verifizieren von über Street View aufgenommenen Hausnummern.

Trotz ihres unzweifelhaften Nutzens sind Captchas allerdings kein Allheilmittel. Die Wikipedia zitiert einen Artikel der Carnegie Mellon University dem nach weltweit die Internetnutzer pro Tag 150.000 Stunden mit dem Lösen von Captchas verschwenden — die Zahl stammt aus dem Jahr 2004! Heute dürfte die Zeitverschwendung alleine aufgrund der vielen weiteren Internetnutzern nochmal deutlich gestiegen sein. Viele Captchas sind zudem nicht barrierefrei lösbar, sodass zum Beispiel Sehbehinderte zum Lösen eines Bilderrätsels Unterstützung eines Sehenden hinzuziehen müssen. Von daher gilt es eigentlich das Captcha in Rente zu schicken.

Life’s too short to spend solving distored text
Coming soon, the „No-CAPTCHA“ reCAPTCHA

Google ist unter anderem aus diesen Gründen nicht ganz untätig — zudem ist auch ReCAPTCHA inzwischen alles andere als eine undurchdringliche Mauer. Demnächst startet mit No-CAPTCHA nun aber die nächste Version von ReCAPTCHA. Webmaster können sich auf der ReCAPTCHA-Webseite schon jetzt für die Zusendung von weiterführenden Informationen beim Restart registrieren. Zudem gibt es schon eine Demo der neu gestalteten Eingabemaske zu sehen. Auch bei Googles URL-Verkürzer Goo.gl kommt das neue Captcha bereits zum Einsatz. Ein Klick auf „Ich bin kein Roboter“ soll nun das Lösen des Captchas überflüssig machen. Nur wenn die Überprüfung ein negatives Ergebnis liefert, erscheint das herkömmliche Captcha. Ein Beispiel zum Einbinden des neuen Captchas findet ihr etwa auf Ragzone.

ReCAPTCHA soll in Zukunft ohne Krackelschrift auskommen.

lightning-browser-icon

23. November 2014
von Christoph Langner
8 Kommentare

Pfeilschnell und Open-Source, der Lightning Browser für Android

Wenn man wie ich noch ein älteres Samsung Galaxy Nexus benutzt, dann kommt es durchaus darauf an sich schlanke Android-Apps auszusuchen, besonders wenn man diese so häufig nutzt wie etwa einen Browser. Auch wenn OmniROM und der FancyKernel dem alten Nexus durchaus eine solide Leistung entlocken, besonders beim Chrome-Browser merkt man schnell, dass man sich doch eigentlich ein schnelleres Handy leisten müsste. Da ich das aber nicht tun möchte, braucht es einen anderen Browser. Bisher war Lucid Browser meine bevorzugte Wahl, inzwischen wurde Lucid jedoch vom Lightning Browser abgelöst.

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