Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

firefox-icon

5. Mai 2014
von Christoph
3 Kommentare

Firefox optimal in die Gnome Shell integrieren

Seit der 29. Ausgabe des Firefox-Browsers von Mozilla erfreut uns dieser mit einem kräftig überarbeiteten Look. Das Australis-Design des neuen Firefox soll moderner aussehen, sich einheitlicher und damit einfacher bedienen lassen und außerdem flexibler sein, so dass man sich das Aussehen des Browsers besser an die eigenen Vorstellungen anpassen kann. Unter Linux mit Gnome als Desktopumgebung sieht Firefox jedoch auch in der neuen Version noch etwas arg fremd aus. Mit den richtigen Erweiterungen lässt sich Firefox jedoch das Gnome-Kleid überwerfen und zudem auch besser in die Desktopumgebung integrieren. Mit dem Thema hatte ich mich Mitte April schon einmal beschäftigt, inzwischen gibt es jedoch News zu Firefox 29 und auch ein an Gnome 3.12 angepasstes Theme.

Weiterlesen →

kingsoft-office-icon

2. Mai 2014
von Christoph
7 Kommentare

Ein zweiter Blick auf Kingsoft Office für Windows, Mac und Linux

Unter Linux dürften die meisten Anwender ihre Office-Arbeiten wohl mit LibreOffice oder OpenOffice.org erledigen. Es gibt neben den Platzhirschen jedoch auch noch andere Office-Suiten für Linux, die nicht ganz so weite Verbreitung gefunden haben. So kann man sich zum Beispiel auch Lotus Symphony unter Linux installieren oder auch das Softmaker FreeOffice unter Linux nutzen. Die Calligra Suite — das “KDE-Office”– darf in dieser Aufzählung natürlich auch nicht fehlen, und auch Microsoft Office für Linux ist mal wieder im Gespräch. Mit dem Kingsoft Office reift nun aber so langsam ein weiteres Office für Linux heran.

Weiterlesen →

flixtor-icon

1. Mai 2014
von Christoph
Keine Kommentare

Flixtor, wie Popcorn Time aber mit Android-App und Chromecast-Support

Das was der P2P-Filesharingclient mit integriertem Videoplayer Popcorn Time macht, ist eigentlich keine große Magie. Basierend auf Peerflix und einem Torrent-Verzeichnis streamt die Anwendung Filme und Serien nahtlos auf den Desktop. So einfach Popcorn Time für den User zu benutzen ist — die rechtliche Lage ist eindeutig: Mit Popcorn Time wird das Urheberrecht verletzt, da die heruntergeladenen Daten wie bei P2P und BitTorrent üblich auch umgehend wieder weiterverteilt werden. Abmahnungen und Gerichtsverfahren sind für Popcorn-Time-Fans aus Deutschland sehr wahrscheinlich, da die Tracker mit Sicherheit gut überwacht werden. Das verhindert jedoch nicht, dass diese Art von Programm viele Fans findet… und auch Nachahmer. Flixtor ist wie Popcorn Time, die App gibt es jedoch auf für mitsamt Chromecast-Unterstützung auch für Android.

Weiterlesen →

piwik

30. April 2014
von Christoph
2 Kommentare

Piwik-News: Updates, neuer Cron-Job und aktuelleres WordPress-Plugin

Piwik hat bei mir in den letzten Tagen ein wenig Ärger gemacht, das freie Webanalysetool hat zwar noch neue Seitenzugriffe angezeigt, diese aber nicht in die Statistiken übernommen. Nicht weil sich Bugs in das Programm eingeschlichen hätten, sondern weil sich im Rahmen der letzten Updates einiges geändert hat, das es in der lokalen Piwik-Instanz anzupassen gilt. So gibt es nun einen neuen Aufruf für den Piwik-Cronjob zum Archivieren der Statistiken und es lohnt sich auch ein Blick in die Einstellungen des Piwik-Wordpress-Plugins. Auch hier gab es gerade eben ein paar lohnenswerte Neuerungen, die man sich ansehen sollte.

Weiterlesen →

magine-icon

29. April 2014
von Christoph
2 Kommentare

Online-TV mit Magine und Pipelight/Silverlight unter Linux betrachten

Lange lange lange Zeit gab es in Deutschland mit Zattoo nur ein einzigen Anbieter, mit dem man das aktuelle Fernsehbild per Internet auf dem PC empfangen konnte. Die Alternative VirtualSat erwies sich leider nach recht kurzer Zeit als Luftnummer, die letztendlich vor Gericht endete. Mit Magine hat sich nun aber ein weiterer Online-TV-Anbieter in Deutschland an den Start getraut. Neben ARD, ZDF und Co. sind auch die privaten Sender kostenlos zu empfangen, dies könnte sich jedoch recht schnell wieder ändern. Neben der Android-App lässt sich Magine TV auch vom PC aus abrufen, unter Linux wird dabei aber erneut die Installation von Pipelight nötig.

Weiterlesen →

pipelight-icon

28. April 2014
von Christoph
4 Kommentare

Stotterndes Video bei Maxdome, Watchever oder Amazon Instant Video und Pipelight beheben

Ich habe Pipelight im Zusammenspiel mit Maxdome, Watchever, Amazon Instant Video und Co. inzwischen auf diversen Rechnern probiert, doch ausgerechnet auf meinem “Stärksten” mit Intel-Core-i7-CPU stotterte das Videobild unsäglich vor sich hin. Der Bubblemark-Silverlight-Test zeigte zwar über 330 fps, doch Videos ruckelten deutlich — ohne aber, dass die CPU-Last auffällig hoch wäre. Die von Microsoft gestellten Tests Experience IIS Smooth Streaming und Experience IIS Smooth Streaming 1080 zeigten nur 10 fps an. Kein Wunder also, dass Watchever und Co. deutlich ruckelten. Hilfe für dieses Problem findet ihr zum einen in der Pipelight-FAQ, zum anderen galt es Pulesaudio zu tunen, den hier lag der Hase bei mir begraben.

Weiterlesen →

android-lock-screen

26. April 2014
von Christoph
6 Kommentare

Bug in Ubuntu 14.04 lässt den Lock-Screen umgehen

Fefe hat gerade auf einen nicht unerheblichen Bug im neuen Ubuntu 14.04 hingewiesen. Laut dem entsprechenden Launchpad-Eintrag stürzt der Unity-Lockscreen kompromisslos ab, wenn man den Rechner mit Strg+L sperrt und dann im Lockscreen auf der Enter-Taste sitzen bleibt. Nach einer Weile wird Unity abgeschossen und ohne Lockscreen wieder neu gestartet. Voilà, ein komplett entsperrtes Ubuntu-System.

I am running Ubuntu 14.04 with all the packages updated. When the screen is locked with password, if I hold ENTER after some seconds the screen freezes and the lock screen crashes. After that I have the computer fully unlocked.

Die Schwachstelle betrifft nicht unbedingt die User, die ihren Rechner in den eigenen vier Wänden stehen haben, ohne dass Dritte unbefugten Zugang haben. Wer aber seinen Rechner im Büro oder auch mal angeleint an der Uni oder einer Bibliothek stehen lässt, der sollte ihn besser komplett runterfahren. Ich persönlich konnte das Problem jedoch auf einem “richtigen” Laptop und einer virtuellen Maschine nicht nachvollziehen.

cerberus-icon

25. April 2014
von Christoph
6 Kommentare

Cerberus Anti-Diebstahl bis heute Nacht kostenlos zu haben

Schneller Tipp für Android-User, die ihr Handy im Falle eines Diebstahls oder Verlustes abgesichert haben möchten. Die seit längerer Zeit etablierte App Cerberus Anti-Diebstahl gibt es zur Feier des dritten Geburtstags bis heute Nacht um 23:00 deutscher Zeit für User mit einem neu angelegten Konto kostenlos. Normalerweise werden für die lebenslang gültige und fünf Geräte umfassende Lizenz 2,99 Euro fällig. Wer sich bis kurz vor Mitternacht rechtzeitig registriert, kann sich diese Gebühr daher gerade sparen und zudem gleich mehr Sicherheit fürs Handy schaffen.

Mit Cerberus lässt sich das Handy über das Internet orten, sperren oder auch löschen. Zudem kann man auch sich auch übers Netz Fotos und Videos schicken lassen.

Cerberus unterscheidet sich vom von Haus aus in Android integrierten Google Gerätemanager — über den sich ja auch Handys orten, sperren und löschen lassen — dadurch, dass man die Anwendung mit Root-Rechten bzw. über ein Custom-Recovery auch direkt in die Firmware des Handys flashen kann (Siehe “Cerberus-Hilfe -> Ich habe eine Gerät mit root Zugang. Erhalte ich dadurch zusätzliche Funktionen?”) Dadurch übersteht Cerberus Anti-Diebstahl selbst das Zurücksetzen des Handys oder Tablets auf die Werkseinstellungen. Erst das Flashen einer neuen Firmware schmeißt Cerberus endgültig vom Handy — nur die wenigsten Diebe werden diesen Schritt durchführen.

Cerberus lässt sich im Gegensatz zu den meisten anderen Sicherheitslösungen für Android auch direkt im ROM von gerooteten Handys verankern.

Zudem bietet Cerberus gegenüber dem Google Gerätemanager noch weitere Funktionen. So lässt sich etwa der Standortverlauf über den Notfall-Modus aufzeichnen, so dass man den Dieb verfolgen kann. Man kann Screenshots, Töne, Fotos und Videos aufnehmen und sich schicken lassen und natürlich die auf dem Handy gespeicherten Daten übers Netz löschen — so ist zwar das Handy weg, aber die Daten fallen wenigstens nicht dem Dieb in die Hände. Dabei kann man zwischen den Daten im Handy-Speicher (der hoffentlich aufgrund eines ordentlichen PINs relativ gut abgesichert ist) oder der SD-Karte (die man ja einfach herausnehmen und auf einem Computer auslesen kann) unterscheiden.

(Via Reddit)

lucid-browser-icon

25. April 2014
von Christoph
9 Kommentare

Schnell, einfach und Open-Source, der Lucid Browser für Android

In der Reihe von Chrome, Firefox, Opera, Dolphin und Co. fehlt eigentlich nur noch der Internet Explorer für Android, dann wäre die Browserfamilie eigentlich komplett. Braucht es eigentlich noch weitere Browser für das Handy? Warum nicht! Konkurrenz belebt das Geschäft, und schließlich gibt es immer eine Nische, in der eine Software besser funktionier als die andere. Besonders für schwächere Handys geeignet ist der recht junge Lucid Browser. Er bietet nicht viele Funktionen, arbeitet dafür aber extrem schnell. Zudem liegt der Quellcode offen, Open-Source-Enthusiasten haben dadurch eine Option mehr um auf dem Handy im Internet zu surfen.

Weiterlesen →