Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

racoon

10. Juni 2014
von Christoph
25 Kommentare

Raccoon lädt APK-Dateien für Android über den PC aus dem Play Store

Es gibt zahlreiche Smartphone-Besitzer, die ein Android-Handy in der Hosentasche mit sich führen, die aber bis auf Telefonie und die mitgelieferten Apps keine zusätzlichen Anwendungen nutzen. Ein Account bei Google Play für die Installation weiterer Apps? Des Teufels Zeug! Kann man verstehen, muss man aber auch nicht. Manch einer sucht sich stattdessen lieber APK-Dateien seiner Wunschapps aus dem Net zusammen — oft aus zweifelhaften Quellen. Nicht nur, dass man sich so ohne Probleme Malware einfangen kann, oft sind diese Versionen alles andere als aktuell. Mit der plattformübergreifenden Open-Source-Anwendung lädt man APK-Dateien am PC direkt aus dem Play Store.

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humble-bundle

7. Juni 2014
von Christoph
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Humble Weekly Bundle mit Spielen von deutschen Indie-Labels

Ich denke, dass man in zwischen als Blogger nicht mehr wirklich Werbung für das Humble Bundle machen muss. Wer sich für Computerspiele interessiert, der bekommt die — inzwischen ja recht alltäglich gewordenen Bundles — auch so mit. Das aktuelle Humble Weekly Bundle möchte ich aber mal wieder ins Blog heben. Dieses enthält nämlich nur Spiele von deutschen Entwicklern:

A bundle full of games made exclusively by German developers. Pay what you want for Beatbuddy: Tale of Guardians, Spirits, The Great Jitters: Pudding Panic, Tiny & Big: Grandpa’s Leftovers, Galaxy on Fire 2, Crazy Machines 2 and The Guild II Collection. Beat the average price and add on Risen, The Book of Unwritten Tales Digital Deluxe Edition and ArcaniA. Pay $9 or more and get everything plus Giana Sisters: Twisted Bundle and The Night of the Rabbit: Premium Edition.

Die Spiele-Sammlung ist allerdings für Linux-Fans nicht unbedingt das ideale Angebot. Aus den bis zu 12 Titeln des Humble Weekly Bundle German Edition sind nur Beatbuddy, Spirits, Tiny & Big: Grandpa’s Leftovers und The Book of Unwritten Tales auch als Linux-Version erhältlich. Der Rest der Spiele läuft primär nur auf Windows und unter MacOS X. Schade, denn Giana Sisters würde ich schon mal wieder gerne spielen, das habe ich vor Urzeiten auf dem 64er geliebt.

virtualbox-logo

6. Juni 2014
von Christoph
12 Kommentare

VBoxGuestAdditions 4.3.13 erlauben wieder 3D-Beschleunigung von Ubuntu 14.04

Wer aktuell ein Ubuntu 14.04 “Trusty Tahr” mit VirtualBox in einer virtuellen Maschine installiert, der bekommt partout keine brauchbare Leistung aus dem virtuellen Ubuntu herausgekitzelt. Eigentlich sollte es reichen für die VM die 3D-Beschleunigung zu aktivieren, doch überall ruckelt und zuckelt es. Trotz aktivierter 3D-Beschleunigung lassen sich 3D-Anwendungen wie Steam, oder XBMC und natürlich auch die Unity-Oberfläche von Ubuntu nur mir sehr erklecklicher Performance aufrufen. Das ist auch kein Wunder, denn egal was man tut: Der Unity-Test meldet immer keinen aktiven 3D-Support.

$ /usr/lib/nux/unity_support_test -p
[...]
Not software rendered:    no
[...]
Unity 3D supported:       no

Das Problem liegt nicht bei Ubuntu, sondern ist bei VirtualBox zu suchen und das schon länger: Die Fehler #12941 und #12746 dokumentieren den Bug. Mit der demnächst anstehenden Version VirtualBox 4.3.13 wird das Problem jedoch behoben sein. Wer schon jetzt seinem in einer VirtualBox installierten Ubuntu 14.04 Beine unter dem Hintern machen möchte, der sollte daher die über die Paketverwaltung installierten VirtualBox-Gasterweiterungen vom virtuellen Ubuntu werfen…

$ sudo apt-get remove virtualbox-guest-dkms virtualbox-guest-utils virtualbox-guest-x11

…sie sind eh zu alt und werden erst später (wenn überhaupt) den Bugfix abbekommen. Anschließend ladet ihr euch dann die aktuelle Beta-ISO der Gasterweiterungen VBoxGuestAdditions_4.3.13-94438.iso herunter, bindet sie als CD im virtuellen Ubuntu ein und installiert dann abschließend entsprechend dem Ubuntuusers-Wiki die neuen VirtualBox-Gasterweiterungen von Hand. Nach einem Neustart des virtuellen Systems sollte der Unity-Test dann…

$ /usr/lib/nux/unity_support_test -p
[...]
Not software rendered:    yes
[...]
Unity 3D supported:       yes

…melden, dass es mit der 3D-Unterstützung klappt und auch die Grafik-Leistung des virtuellen Ubuntus in der VirtualBox sollte endlich wieder passen. Das kleine “Zwischenupdate” sollte keine Konsequenzen für später haben. Sobald ihr VirtualBox 4.3.13 einspielt, könnt ihr wieder beruhigt die dann offiziellen Gasterweiterungen benutzen.

wikipedia-android-logo

6. Juni 2014
von Christoph
2 Kommentare

Wikimedia bringt komplett überarbeitete Wikipedia-App für Android als Beta-Version

Die offizielle Android-App der Wikipedia ist nicht gerade ein absoluter Bringer. Sie wurde zwar ab und am mal aktualisiert, seit dem ersten Erscheinen hat sich jedoch nicht viel geändert — was man ihr auch deutlich ansieht. Es ist von daher kein Wunder, dass der Google Play Store von inoffiziellen Wikipedia-Apps nur so wimmelt, in meinen Augen gehört der WikiExplorer zu den Besten Alternativen.Neben der offiziell freigegebenen Version hat die Wikimedia Foundation jedoch auch schon immer eine Beta-Version ihrer App im Play Store gehabt. Diese unterschied sich bisher nicht groß von der offiziellen Version, nun aber gibt es endlich eine komplett überarbeitete Version.

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gnome-disk-tool

4. Juni 2014
von Christoph
20 Kommentare

ISO-Images auf USB-Sticks oder Micro-SD-Speicherkarten schreiben

Wer es geschafft hat auf seinem Rechner ein Linux zum Laufen zu bekommen, der hat das Schlimmste — die Installation — eigentlich schon hinter sich. Doch ab und an möchte man auch einmal ein anderes Linux ausprobieren oder einem Freund zu seinem OS-Glück verhelfen. Dazu schnappt man sich am besten einfach einen USB-Stick mit 2 GByte oder mehr und schreibt auf diesen das ISO-Image der gerade heruntergeladenen Distribution. Dafür braucht es keine besonderen Tools, das Kommandozeilenprogramm dd reicht üblicherweise aus, aber auch Gnome bringt einen entsprechendes grafisches Werkzeug mit.

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chromium

30. Mai 2014
von Christoph
13 Kommentare

Google Chrome und Chromium 35 verbannen NPAPI-Browser-Plugins… und damit auch Pipelight

Vor zwei Tagen haben Google und die Chromium-Entwickler die Version 35 ihres Browsers veröffentlicht. Im Changelog der Version 35.0.1916.114 steht nichts aufregend neues, wie fast üblich schließt das Änderungsprotokoll mit dem Satz “Lots of under the hood changes for stability and performance”. Der Browser wird also mal wieder schnell und besser… Ein für viele Linux-User sehr wichtiges Detail fehlt jedoch in dieser Auflistung: Chrome und Chromium 35 verbannen NPAPI-Plugins aus dem Browser und verhindern somit, dass man in diesen Browsern weiterhin per Pipelight VoD-Dienste wie Watchever, Amazon Prime Video oder Maxdome nutzen kann.

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video-display

22. Mai 2014
von Christoph
12 Kommentare

Pipelight-Videos wie Watchever, Amazon Prime oder Sky Go mit Gnome 3 im Vollbild abspielen

Im Großen und Ganzen haben Video-on-Demand-Seiten wie Watchever oder Amazon Prime Video für Linux-User ihren Schrecken verloren. Auch wenn ich mir anstatt mit Silverlight verdongelten Videostreams lieber HTML5-Videos wünschen würde, so funktionieren diese Dienste dank Pipelight inzwischen auch unter Linux sehr gut. Ab und an lässt sich jedoch noch das eine oder andere Haar in der Suppe finden. So ruckelt der Silverlight-Stream ganz gerne, wenn PulseAudio nicht mit der Tonwiedergabe hinterherkommt und mit Gnome 3 auf dem Desktop klappt der Vollbildmodus nur mit gut zureden: Im Arch Wiki findet sich jedoch ein guter Tipp, mit dem sich das Problem leicht lösen lässt.

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google-kiosk-icon

22. Mai 2014
von Christoph
7 Kommentare

Google Play Kiosk vertreibt nun Zeitschriften und Abos — Linux-Hefte sind mit an Bord

Nach Büchern und Filmen startet Google nun auch den Vertrieb von Zeitschriften und Magazinen über den Google Play Store, genauer gesagt über den virtuellen Zeitschriftenkiosk Google Play Kiosk. Google bietet neben dem digitalen Vertrieb einzelner Ausgaben auch Abos von Zeitschriften an. Diese können entweder monatlich oder zu einem günstigeren Preis auch pro Jahr bezahlt werden. In jedem Fall darf man die Abos 14 Tage lang testen, erst danach wird das Abonnement fest gebucht.

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logitech-adapter

21. Mai 2014
von Christoph
15 Kommentare

USB 3.0 stört 2,4-GHz-Funk: Wenn die Funkmaus ruckelt und zuckelt!

Ich muss zugeben, dass ich ein Fan von Funkmäusen bin. Auch wenn es nervt, dass herkömmliche wiederaufladbare Akkus viel zu schnell leer gesaugt werden — ein Problem, dass man mit Eneloop-Akkus gut in den Griff bekommt — finde ich es deutlich angenehmer freilaufend zu mausen. Mit dem Umstieg auf einen neuen Rechner und der Installation von Arch Linux brachte mich jedoch meine zuvor tadellos funktionierende Logitech-Funkmaus zum Verzweifeln: konnte ich vorher präzise den Cursor verfahren, ruckelte und zuckelte es nun nach dem Umstieg nur noch elendiglich über den Bildschirm. Die Quelle des Problems liegt nicht unbedingt im System, USB 3.0 kommt Funktastaturen und -Mäusen in die Quere!

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netflix-logo

21. Mai 2014
von Christoph
6 Kommentare

Netflix kommt nach Deutschland… Was ist mit Linux?

Watchever, Amazon Instant Video, Maxdome und Sky Go, nun auch noch Netflix — viele sagen endlich! Das Angebot an Video-on-Demand-Anbietern soll in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch noch ein paar unserer direkten Nachbarn Zuwachs kommen. Einen genauen Termin nennt Netflix in seiner Twitter-Nachricht nicht, aber man kann sich auf der Netflix-Homepage schon für weitere Neuigkeiten registrieren. In den USA kostet Netflix 7,99 Dollar — wenn man nur ein Gerät nutzt. Bis zu vier Geräte lassen sich für 11,99 Dollar bespielen. Allerdings hat Netflix leichte Preiserhöhungen angekündigt, die aber erst einmal nicht an Bestandskunden durchgereicht werden. Unter Linux lässt sich Netflix nicht offiziell nutzen, da der Dienst wie Watchever und Co. auf Silverlight setzen, doch auch hier wird uns Pipelight aus der Patsche helfen.

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