Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

paperc

2. März 2010
von Christoph
6 Kommentare

eBooks (Vieles zu Linux) kostenlos online lesen

Mal ein kleiner Tipp für Bücherwürmer unter euch. Fachbücher zu kaufen ist kein billiges Vergnügen, doch auf PaperC könnt Ihr beliebig lange und ohne Kosten in tausenden Fachbüchern lesen und das ganze ganz legal und ohne Fallstricke. PaperC kooperiert mit großen Verlagen wie Bertelsmann, O’Reilly oder auch Markt&Technik, die Bücher könnt Ihr online kostenlos über einen flashbasierten eBook-Reader lesen. Geld nimmt PaperC über den Verkauf einzelner Seiten ein, wobei eine Seite pauschal 10 Cent kostet. Die gekaufte Seite könnt Ihr dann als PDF herunterladen, innerhalb von PaperC verschlagworten oder als Zitat abspeichern. Als Startangebot senkt PaperC den Seitenpreis bis 4. März 2010 auf 5 Cent. Solltet Ihr euch für PaperC interessieren, dann schaut euch doch deren Tutorial an. Alternativ kann man auch Freunde einladen und so pro drei Freunde 50 Seiten geschenkt bekommen.

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Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgemäß

2. März 2010 von Christoph | 3 Kommentare

Ich will gar keine großen Worte verlieren. Das Thema ist zwar nicht ganz vom Tisch, doch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ein Sieg gegen die Stasi 2.0. Vielen Dank an den AK Vorratsdatenspeicherung für das großartige Engagement. Auf YouTube könnt ihr euch die Verkündigung des Urteils ansehen.

Weitere Informationen werden ihr wohl in allen Nachrichtenmagazinen finden…Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichttagesschau.deSpiegel Onlineheise onlinegolem.de usw. Wenn ich schonmal dabei bin. Aktuell läuft eine Petition zur Aufhebung des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA). Auch hier findet Ihr entsprechende Informationen wieder beim AK Vorratsdatenspeicherung.

Mit Emerillon die OpenStreetMap auf den Desktop holen

2. März 2010
von Christoph
15 Kommentare

Mit Emerillon die OpenStreetMap auf den Desktop holen

Die OpenStreeMap ist besonders in Deutschland so komplex und aufwändig, dass sie kommerziellen Produkten wie Google- oder Yahoo-Maps durchaus das Wasser reichen kann. Im Browser finde ich sie jedoch etwas träge zu bedienen. Hier springt das Mapping-Programm Emerillon in die Bresche. Benannt nach einem Nomaden-Stamm aus Französisch-Guayana holt Emerillon die OSM, die OpenCycleMap wie auch die ÖPNV-Karte auf euren Desktop.

Ab Ubuntu Karmic Koala könnt ihr das Programm aus einer privaten Paketquelle installieren. Sollte jemand schon mit Ubuntu Lucid 10.04 unterwegs sein, dann reicht diese eine Quelle aus. Ansonsten fehlt noch ein zweites Paket aus dieser Quelle. Um es euch einfach zu machen, führt ab Ubuntu Karmic die Befehle…

$ sudo add-apt-repository ppa:mathieu-tl/emerillon
$ sudo add-apt-repository ppa:audidude/ppa # Nur bei Karmic nötig
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install emerillon

… aus und schon könnt Ihr Emerillon über “Anwendungen -> Zubehör -> Map Viewer” starten. Wie Ihr sehen werdet fehlt dem Programm noch ein Programm-Icon. Wäre schön, wenn sich hier jemand mit Talent zum Zeichnen mit den Machern in Verbindung setzen könnte (Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl…)

Die Straßen-, Rad- und ÖPNV-Ansicht der OSM

Mich persönlich hat die Suche etwas verwirrt. Ich hatte über “Edit -> Preferences” das Search-Plugin aktiviert und dann via Strg+F bzw. einfach nur durch Eingabe eines Schlagworts gesucht. Ergebnis? Keins… Für eine Suche reicht es nicht aus das Plugin zu aktivieren, Ihr müsst auch via “View -> Toolbar” die Werkzeugleiste aktivieren. Dort findet Ihr dann ein Feld über das Ihr eine Ortssuche anstoßen könnt.

Es wäre interessant zu Wissen ob geplant wird Routings aus Emerillon heraus zu erstellen. Auf #champlain habe ich dazu leider keine Antwort bekommen, habt Ihr eventuell Informationen?

1. März 2010
von Christoph
14 Kommentare

Eine Netbook mit Ubuntu für $100,278

Als ich neulich über eine Studie geschrieben habe, die besagt dass der Linux-Kernel mehr als eine Milliarde Euro wert sei, dachte ich nicht, dass sich das so schnell auf die Preise von Linux-Systemen durchschlägt. Die Notebooks von Dell mit vorinstallierten Ubuntu waren ja nie viel billiger, als Rechner mit Windows. Doch heute schießt DELL den Vogel ab. Das angestaubte Netbook Dell Mini 10n kostet gerade sage und schreibe 100,278 Dollar.

Screenshot der DELL-Homepage vom 1.3.2010 19:41

Und nein, das Komma dient nur als Tausendertrennzeichen, geht man in die Konfigurationsansicht des Gerätes, dann steigt der Preis auf 100278 + X Dollar :D

Lizenziert unter CC-BY von josh.liba auf Flickr

1. März 2010
von Christoph
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Meine Links der Woche (IX)

Andere Blogs haben die nette Tradition regelmäßig Links, die sie in der letzten Zeit interessiert haben, zu veröffentlichen. Dem möchte ich ebenfalls nachgehen und versuche nun regelmäßig “meine” Links der Woche zu präsentieren. Thematisch haben die Links recht viel mit Linux zu tun, doch auch Politik, Gesellschaft oder Kunst haben ihren Platz…

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Lizenziert unter CC-BY von Song_sing auf Flickr

1. März 2010
von Christoph
22 Kommentare

Mögt Ihr euer Betriebssystem?

Mögt Ihr euer Betriebssystem? Schimpft oder schwärmt Ihr von Windows 7, Mac OS X oder einer Linux-Distribution? Ich will euch das hier gar nicht fragen – und den Beitrag hier zu einem Flamewar werden lassen – denn auf Twitter wird genug geschimpft, gelobt und gelästert. Die Seite RaveRants versucht das Gezwitscher zu belauschen und Raves (Schwärmereien) und Rants (Schimpftiraden) herauszufiltern. Ich schaue mir mal an, was die Twitterer so über ihr OS sagen…

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28. Februar 2010
von Christoph
7 Kommentare

Live-Streams aus dem CeBIT Open Source Forum 2010

Ab Dienstag dem 2. März 2010 findet auf der CeBIT wieder das Open Source Forum statt. In 60 Vorträgen kommt von Morgens bis Abends so gut wie alles aus der FOSS-Welt zur Sprache. Wer nicht auf die CeBIT kommen kann, der kann sich die Vorträge bequem von zuhause aus als Video-Stream ansehen. Noch bleibt der Bildschirm schwar, doch ab Dienst 9:15 sollte es los gehen. Das Programm des CeBIT Open Source Forum 2010 findet Ihr auf den Webseiten des Linux-Magazin. Solltet ihr euch das Forum Live ansehen wollen, dann geht in Halle 2, Stand F38.

Der Live-Stream des CeBIT Open Source Forum 2010

27. Februar 2010
von Christoph
18 Kommentare

Das Verständnis der Deutschen Telekom zum Thema Netzneutralität

In einem Interview mit der FAZ hat Skype-Chef Josh Silverman über den Erfolg und das Wachstum von Skype gesprochen. Speziell die Ausbreitung von Skype auf mobilen Geräten scheint für das Unternehmen eine zukünftige Goldgrube zu sein. Für die Deutsche Telekom als Zugangsprovider ist das eine Kampfansage, man sieht wohl die eigenen Pfründe bedroht. Via Twitter verkündet die Telekom

Frage an Skype Chef: Wer hat durch Milliarden-Invest mobiles Internet erst möglich gemacht? War das Skype?

Natürlich kann man eine moderne Netzinfrastruktur nicht aus dem Boden stampfen, doch wenn man sogar im “Krisenjahr” 2009 6 Mrd Euro Gewinn macht, dann kann man nicht gerade davon Reden, dass die Telcos am Hungertuch nagen.

Im Gegensatz zu anderen Länder kostet bei uns in Deutschland eine Minute Mobilfunk (ohne Grundgebühren) rund 10 Cent und eine mickrige SMS immer noch Unsummen. In der T-Mobile Werbung spricht die Telekom aktuell von mobilem Internet ohne Grenzen, doch die Realität sieht anders aus. Ports und Applikationen werden blockiert und Inhalte werden über Zwangsproxys verfälscht. Nur im Kleingedruckten findet man den Hinweis “…die Nutzung von VoIP ist nicht Gegenstand des Vertrages”. Auf eine Rückfrage an den Twitteraccount deutschetelekom zum Thema Netzneutralität und Deutsche Telekom wird mit…

ja, geht aber um etwas anderes: NN = keine Zensur von Inhalten; Skype definiert NN: Geld für uns, Kosten für andere

…geantwortet. Die Telekom hat also vom Begriff Netzneutralitat so gut wie gar nichts verstanden. Des Weiteren wundere ich mich, dass die Telekom sagt, man wolle nicht zensieren, aber dennoch sofort Teil der Koalition der Willigen war. Wenn die Telcos heute das Internet aufbauen würde, dann würde es wohl so aussehen, gut dass die Fundamente des Netz gelegt wurden, bevor mit dem Internet das große Geld gemacht werden konnte.

FAQ zum Ubuntu One Music Store

26. Februar 2010
von Christoph
33 Kommentare

FAQ zum Ubuntu One Music Store

In den letzten Tagen und Wochen wurde ja viel über den neuen Ubuntu One Music Store spekuliert und diskutiert. Heute wurden Details erstmals offizielle Details zum Ubuntu One Music Store von Canonical veröffentlicht. Ich habe mir mal erlaubt die FAQ ins Deutsche zu übersetzen und sie so einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Wer sich nicht alles durchlesen möchte, der findet hier auch die wichtigsten Details in der Zusammenfassung.

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Lizenziert unter CC-BY von OpenStreetMap

26. Februar 2010
von Christoph
12 Kommentare

Die OpenStreetMap auf 3Sat nano

3Sat nano über die OSM und Haiti

Über OpenGeoData bin ich auf zwei Beiträge von nano über die OpenStreetMap gestoßen. Der eine ist recht aktuell und behandelt das Erbeben auf Haiti, wo mit Hilfe der OSM Karten für die Hilfskräfte erstellt wurden. Der zweite Bericht ist etwas angestaubt und berichtet über eine Mapping-Party bei Osnabrück. Vielleicht interessiert das ja den einen oder anderen von euch.

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