Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

SourceForge wieder aus aller Welt zu erreichen

8. Februar 2010
von Christoph
5 Kommentare

SourceForge wieder aus aller Welt zu erreichen

Als SourceForge Ende Januar Rogue States (die deutsche Übersetzung “Schurkenstaaten” empfinde ich als unpassend) aussperrte war die Häme in der Netzwelt recht deutlich. Besonders anonyme Kommentatoren erregten sich schnell über die Zensur, dass im Hintergrund SourceForge um seine Existenz bangen musste bedachten nur Wenige. Heute hat SourceForge den Vorhang wieder etwas gelüftet. In einem Beitrag auf dem Blog des Unternehmes erklärt der Mitarbeiter Lee Schlesinger von SourceForge folgendes…

Beginning now, every project admin can click on Develop -> Project Admin -> Project Settings to find a new section called Export Control. By default, we’ve ticked the more restrictive setting. If you conclude that your project is *not* subject to export regulations, or any other related prohibitions, you may now tick the other check mark and click Update. After that, all users will be able to download your project files as they did before last month’s change.

Ab jetzt können die Administratoren eines Projekts im Admin-Panel bestimmen, dass Ihr Projekt keinerlei Exportkontrollen unterliegt. Danach können die Seiten des Projektes wieder ungehindert aus aller Welt abgerufen werden.

elementaryheader

7. Februar 2010
von Christoph
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Der Elementary-Desktop

Relativ lange war ich mit dem Aussehen meines Desktops recht zufrieden. So gut wie kein Theme auf gnome-look.org und Co. konnte mich begeistern. Shiki-Wise (Kleiner Hinweis am Rande: In Ubuntu Karmic kann man Shiki und GNOME-Colors nun direkt aus den Paketquellen installieren) fand ich immer noch das gelungenste Thema für GNOME weit und breit. Doch in der letzten Zeit macht das Elementary Project deutliche Fortschritte und langsam gefällt es mir so gut, dass ich Shiki in Rente schicken möchte.

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gwibberlogo

5. Februar 2010
von Christoph
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Gwibber wird erwachsen

Gwibber wird langsam erwachsen. In den letzten Tagen hat sich im PPA für gwibber-daily viel getan. Fast täglich gab es Updates und so langsam wird Gwibber 2.29 stabil genug, um darüber schreiben zu können. Die kommende Version macht einen guten Eindruck und ist deutlich aufgeräumter. Besonders gelungen finde ich die neue Seitenleiste, in der die Einträge auf Icons reduziert werden, sobald kein Platz für Text mehr vorhanden ist.

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Gloobus Screenshot aus gloobus.net/wiki

4. Februar 2010
von Christoph
9 Kommentare

Gloobus zeigt Neuigkeiten zu Gloobus-Flow

Gloobus ist der Versuch den Cover-Flow-Effekt aus einem bekannten Betriebssystem, das sich mit einem Apfel dekoriert, in den GNOME Desktop zu integrieren. Das Projekt splittet sich dabei in drei Teile. Gloobus-Preview dient als Vorschau für Cover und Videos, CoverGloobus ist ein Widget für den Desktop über das man Musik-Player ansteuern kann und Gloobus-Flow möchte den Cover-Flow Effekt in Nautilus integrieren.

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Lizenziert unter CC-BY von naan auf Flickr

4. Februar 2010
von Christoph
21 Kommentare

Virtualisierung? Welches Programm benutzt ihr?

In Foren stolpere ich immer wieder über Anwender, die sich mit VMware Server herumschlagen, obwohl sie die Netzwerk-Fähigkeiten des VMware Servers gar nicht verwenden. VMware Server und Console bzw. Webfrontend laufen auf der selben Maschine. Ich frage mich oft “Warum tut man sich das an”? Der VMware Server hat auf einem Desktop praktisch keine Vorteile. Es ist eher das Gegenteil der Fall, der VMware Server ist gerade bei der Darstellung des Gast-OS deutlich langsamer als VMware Player, Workstation, VirtualBox und Co.

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dotslash

3. Februar 2010
von Christoph
26 Kommentare

Über die Verwendung von ./ in Shell-Befehlen

Die Zeichenkombination ./ – also ein Punkt gefolgt von einem Schrägstich (auch bekannt als Slash) – wird oft vor Linux-Befehle gestellt. Besonders Linux-Einsteiger stolpern über diese Kombination, wenn es darum geht ein Programm oder ein Skript auszuführen, das im aktuellen Verzeichnis einer Shell liegt. Was steckt hinter diesem kryptischen Kommando und muss man es immer eingeben? Ich versuche den Dschungel etwas zu lüften.

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29. Januar 2010
von Christoph
15 Kommentare

Die CHIP versucht es nochmal mit Linux

Die Zeitschrift CHIP habe ich Anfang Oktober 2009 in einem offenen Brief zu einem äußerst unreflektierten Artikel arg gescholten. Heute hat sich die CHIP Online mal wieder dem Thema Linux (in diesem Fall Linux Mint) angenommen und – was soll ich sagen – es ist ein erstaunlich objektiver und ehrlicher Artikel geworden. Der Autor Markus Rinne (Fachgebiet: Praxisthemen, Sicherheit und Betriebssysteme; Betreuung: Linux-Blog von chip.de) schreibt in der Einleitung…

Linux ist gratis, schnell, sicher, offen und frei. Doch frei bedeutet mehr als nur kostenlos. Kein System lässt Ihnen so viel Freiraum bei der Gestaltung und Wahl der Software. Wagen Sie den Umstieg auf Linux.

Ich kann nicht bei jedem Absatz sagen, dass er voll in Schwarze treffen würde, doch im großen und ganzen hat sich Herr Rinne korrekt mit Linux auseinandergesetzt. Wäre schön, wenn die Artikel nicht nur im Online-Portal, sondern auch in der gedruckten Ausgabe der Zeitschrift erscheinen würde.

Skype-Gespräche unter Linux aufzeichnen

29. Januar 2010
von Christoph
6 Kommentare

Skype-Gespräche unter Linux aufzeichnen

Für ein kleines Interview musste ich heute ein Skype-Gespräch aufnehmen. Nach ein bisschen Googln bin ich auf den Skype Call Recorder gestoßen. Das Programm gibt es bislang nur für Linux und es steht unter der GPL. Ihr könnt es für zahlreiche Ubuntu-Versionen als Paket herunterladen. Für Ubuntu oder Debian steht auch eine Paketquelle bereit. Leider sind die Pakete dort nicht signiert, von daher würde ich lieber die .deb Dateien von Hand installieren.

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ard

28. Januar 2010
von Christoph
12 Kommentare

Direkter Linux-Support der ARD

Die ARD betreibt seit einigen Jahren ja eine Mediathek, über die man Inhalte der ARD im Internet ansehen kann. In der ersten Zeit wurden die Videos über den RealPlayer und das passende Browser-Plugin gestreamt, seit einiger Zeit (Seit wann den eigentlich?) kommt nun jedoch Adobe Flash als Technologie zum Einsatz. Für Linux-Anwender bedeutete der Umstieg auf Streaming via Flash eine deutlich verbesserte Nutzbarkeit der Mediathek, da – zumindest bei mir – der Realplayer äußerst zickig war. Nun hatte sich Mitte Januar in der Mediathek leider ein kleiner Bug eingeschlichen der Linux-Anwender aussperrte. Anstatt der Videos bekam man eine Box zu Gesicht, die einem mitteilte dass man nicht den aktuellen Flash-Player im Einsatz hätte.

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Ubuntu setzt in Lucid auf Yahoo als Standardsuchmaschine

26. Januar 2010
von Christoph
18 Kommentare

Ubuntu setzt in Lucid auf Yahoo als Standardsuchmaschine

In einer Nachricht auf der ubuntu-devel Mailingliste verkündet der Ubuntu-Entwickler Rick Spencer, dass Ubuntu in Zukunft auf Yahoo als im Firefox voreingestellte Suchmaschine umschwenkt. Canonical hat laut Aussage von Rick einen Deal mit Yahoo geschlossen, der dem Unternehmen einen Teil der Einnahmen sichert.

Bislang hat Canonical Geld über die auf der im Browser voreingestellte Startseite verdient. Die dort eingebaute Google-Suche verwendete eine benutzerdefinierte Suche von Google deren Anzeigen Canonical zugute kamen. Zusätzlich wurde mit einem Suchplugin experimentiert, das allerdings auf wenig Gegenliebe bei den Benutzern stieß. Das Such-Plugin war nur eine kurze Zeit während des Entwicklungsprozesses von Ubuntu Karmic 9.10 aktiv.

Eine Google-Suche über Ubuntus Startseite

Die Änderung wird nicht nur Benutzer betreffen, die ihr System mit Ubuntu Lucid Lynx 10.04 neu aufsetzen oder in Lucid neue Accounts anlegen, sondern auch User, die ihr System ohne Neuinstallation auf Lucid aktualisieren. Anwender die bislang die Voreinstellung Google nicht verändert haben, werden beim Upgrade automatisch auf Lucid auf Yahoo umgestellt. Wer jedoch diese Einstellung für sich geändert hat, dessen Auswahl bleibt erhalten.

(Bildnachweis: Yodel Anecdotal, CC-BY, Flickr)