Linux und Ich

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25. April 2014
von Christoph Langner
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Cerberus Anti-Diebstahl bis heute Nacht kostenlos zu haben

Schneller Tipp für Android-User, die ihr Handy im Falle eines Diebstahls oder Verlustes abgesichert haben möchten. Die seit längerer Zeit etablierte App Cerberus Anti-Diebstahl gibt es zur Feier des dritten Geburtstags bis heute Nacht um 23:00 deutscher Zeit für User mit einem neu angelegten Konto kostenlos. Normalerweise werden für die lebenslang gültige und fünf Geräte umfassende Lizenz 2,99 Euro fällig. Wer sich bis kurz vor Mitternacht rechtzeitig registriert, kann sich diese Gebühr daher gerade sparen und zudem gleich mehr Sicherheit fürs Handy schaffen.

Mit Cerberus lässt sich das Handy über das Internet orten, sperren oder auch löschen. Zudem kann man auch sich auch übers Netz Fotos und Videos schicken lassen.

Cerberus unterscheidet sich vom von Haus aus in Android integrierten Google Gerätemanager — über den sich ja auch Handys orten, sperren und löschen lassen — dadurch, dass man die Anwendung mit Root-Rechten bzw. über ein Custom-Recovery auch direkt in die Firmware des Handys flashen kann (Siehe “Cerberus-Hilfe -> Ich habe eine Gerät mit root Zugang. Erhalte ich dadurch zusätzliche Funktionen?”) Dadurch übersteht Cerberus Anti-Diebstahl selbst das Zurücksetzen des Handys oder Tablets auf die Werkseinstellungen. Erst das Flashen einer neuen Firmware schmeißt Cerberus endgültig vom Handy — nur die wenigsten Diebe werden diesen Schritt durchführen.

Cerberus lässt sich im Gegensatz zu den meisten anderen Sicherheitslösungen für Android auch direkt im ROM von gerooteten Handys verankern.

Zudem bietet Cerberus gegenüber dem Google Gerätemanager noch weitere Funktionen. So lässt sich etwa der Standortverlauf über den Notfall-Modus aufzeichnen, so dass man den Dieb verfolgen kann. Man kann Screenshots, Töne, Fotos und Videos aufnehmen und sich schicken lassen und natürlich die auf dem Handy gespeicherten Daten übers Netz löschen — so ist zwar das Handy weg, aber die Daten fallen wenigstens nicht dem Dieb in die Hände. Dabei kann man zwischen den Daten im Handy-Speicher (der hoffentlich aufgrund eines ordentlichen PINs relativ gut abgesichert ist) oder der SD-Karte (die man ja einfach herausnehmen und auf einem Computer auslesen kann) unterscheiden.

(Via Reddit)