Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

fritz-app-tv

8. September 2014
von Christoph
6 Kommentare

AVM stellt auf der IFA den Linux-tauglichen DVB-C-Repeater vor

Auf der diesjährigen CeBIT Anfang des Jahres hatte AVM ein nettes Gadget am Stand: Mit dem AVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-C ließen sich TV-Sender per WLAN im hauseigenen streamen und auch noch den WLAN-Empfang optimieren. Egal ob am Handy, Tablet oder PC, jeder Rechner im Haus kann so ohne eigene TV-Karte und Kabelanschluss Fernsehen empfangen. Die Sache hatte jedoch einen Haken: Die vorgestellten Geräte waren lediglich zu Demonstrationszwecken vor Ort, in den Läden konnte man den DVB-C-Repeater bisher nicht finden — der Start war zum dritten Quartal des Jahres geplant. Pünktlich zur IFA und damit genau im Fahrplan ändert sich dies nun, AVM startet den AVM FRITZ!WLAN Repeater ganz offiziell und auch Amazon führt den TV-WLAN-Repeater schon im Programm — allerdings ist das Gadget noch nicht lieferbar.

Der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C streamt das Fernsehbild per VLC oder Mplayer auf den PC.

Auf mobilen Geräten mit Android als System, nutzt man den TV-WLAN-Repeater am besten mit der dazugehörigen FRITZ!App TV, die bereits schon jetzt im Play Store zum Download bereitsteht. Über sie wischt man sich durch die Sender, ruft einen einfachen EPG auf und empfängt natürlich das TV-Bild. Für den PC braucht man nun aber nicht zwingend eine neue Software zu installieren, als Player reicht ein Mediaplayer wie VLC oder Mplayer aus — AVM empfiehlt den freien VLC sogar auf der Homepage des Produkts. So kommen auch daher auch Linux-User in den Genuss vollständiger Kompatibilität. Der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C dürfte somit der einfachste Weg sein, Live-TV auf einen Linux-Rechner zu beamen, da sämtliche Treiber-Geschichten wegfallen.

Fernsehen mit dem FRITZ!WLAN Repeater DVB-C und der neuen Fritz!App TV für Android.

Der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C kann jedoch nur die Öffentlich-Rechtlichen in  HD-Qualität.

Natürlich gibt es auch ein paar Haken an der Sache: Der TV-Repeater streamt zwar auch HD-Programme, allerdings fehlt ein Slot für ein CI+ Modul. Somit lassen sich nur unverschlüsselte HD-Sender — also eigentlich nur die öffentlich-rechtlichen Programme — in bester Qualität durchs Heimnetzwerk streamen. Für die privaten Fernsehsender bleibt nur der Weg über die niedriger auflösenden SD-Kanäle. Auch Komfort-Funktionen wie Aufnahmen oder zeitversetzte Wiedergabe eines ausgewachsenen VDR bietet der FRITZ!WLAN Repeater DVB-C bisher noch nicht. AVM ist aber nicht abgeneigt so etwas in Zukunft zu realisieren, schon auf der CeBIT lies sich dies im Gespräch mit AVM-Vertretern erkennen. Doch erst einmal soll der TV-Repeater das Wasser austesten.

avm

12. März 2014
von Christoph
8 Kommentare

AVM zeigt auf der CeBIT einen WLAN-Repeater mit DVB-C-Modul, das auch auf Linuxe streamt

Ich kann mich noch gut erinnern wie ein halber Meter TV-Karte von Hauppauge in meinem Big-Tower gesteckt hat, doch inzwischen sind die “großen” Zeiten der TV-Karten für den Computer wohl vorbei. Dennoch gibt es nach wie vor viele Computer-User, die … Weiterlesen

FRITZ!Box 7390 lernt mit Labor-Firmware 84.05.29-24162 das Faxen und wird zum Smart-Home

11. Dezember 2012
von Christoph
28 Kommentare

FRITZ!Box 7390 lernt mit Labor-Firmware 84.05.29-24162 das Faxen und wird zum Smart-Home

Ich muss AVM mal wirklich Lob zollen, meine FRITZ!Box 7390 ist nach über zwei Jahren Betrieb nach wie vor das Top-Modell unter den DSL-Routern von AVM. Eigentlich müsste man über den mageren Innovationstrieb des Herstellers schimpfen, doch AVM rüstet das Gerät über … Weiterlesen

Netzwerk-Traffic direkt mit der FRITZ!Box aufzeichnen und mit Wireshark auswerten

29. August 2011
von Christoph
7 Kommentare

Netzwerk-Traffic direkt mit der FRITZ!Box aufzeichnen und mit Wireshark auswerten

Wusstet ihr, dass man mit einer FRITZ!Box ganz einfach sämtlichen Traffic der über die Box läuft mitschneiden kann? Dazu müsst ihr einfach nur auf http://fritz.box/html/capture.html gehen, euch einloggen und den Mitschnitt auf der gewünschten Netzwerkschnittstelle starten. Das Ergebnis wird dann als tcpdump auf der lokalen Festplatte abgespeichert und lässt sich bspw. direkt in Wireshark öffnen. Wer also Ärger mit seinem Netzwerk hat oder den ausgehenden Netzwerktraffic analysieren möchte, der hat mit der FRITZ!Box ein recht einfaches Spiel.

FRITZ!Box Paketmitschnitt

(Via: Nicos Blog, Bildquelle: Allan Lee, CC-BY, Flickr)

Die FRITZ!Box via Freetz mit zusätzlichen Funktionen wie NFS, OpenVPN oder Support für Linux-Partitionen ausstatten

25. August 2011
von Christoph
28 Kommentare

Die FRITZ!Box via Freetz mit zusätzlichen Funktionen wie NFS, OpenVPN oder Support für Linux-Partitionen ausstatten

Die FRITZ!Box ist in Deutschland ja so ziemlich DER Router, für Leute die eine Eierlegendewollmilchsau suchen. WLAN-Router an sich sind ja keine hohe Kunst mehr, doch WLAN-Router mit Support für Internet-Telefonie, Medienserver, Fileserver, Anrufbeantworter, Fax-Funktion usw. sieht man eigentlich selten. … Weiterlesen

Nautilus findet keinen freien Speicher auf per FRITZ!Box angebundener externen Platte

30. Juli 2011
von Christoph
6 Kommentare

Labor-Firmware für die FRITZ!Box korrigiert die Angabe des freien Speicherplatzes auf externen Medien

Als immer verfügbares und stromsparendes NAS nutze ich eine per USB an die FRITZ!Box angeschlossene externe Festplatte. Die Performance der FRITZ!Box als “Netzwerkserver” ist zwar nicht gerade berauschend – ich bekomme gerade mal rund 700kB/s über die Leitung – doch … Weiterlesen