Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

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12. September 2014
von Christoph
7 Kommentare

WikiWand macht die Wikipedia hübsch und funktionell

Schneller Tipp und richtig gute Sache, für alle die gerne in der Wikipedia schmökern, sich jedoch nach einem optischen Neuanstrich der Online-Enzyklopädie sehnen. Das Projekt WikiWand bereitet Wikipedia-Artikel live mit einem deutlich optimierten Layout, neuer Typografie und wesentlich weniger Verhau … Weiterlesen

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10. August 2014
von Christoph
7 Kommentare

Video-Streaming von Netflix mit HTML5 und ohne Silverlight bzw. Pipelight

Das Thema Maxdome, Amazon Video, Watchever und Silverlight bzw. Pipelight ist schon seit einiger Zeit eines der meist gelesenen hier im Blog, denn nach wie bereitet der ganze DRM-Heckmeck den Linux-Usern sehr viel Ärger. Nach außen hin sieht es auch nicht so aus, dass sich in der nächsten Zeit daran etwas ändern wird. Microsoft wird das für die meisten Streaming-Dienste benötigte Browser-Plugin Silverlight wohl kaum für Linux bauen und die mächtige Content-Industrie scheint die Video-on-Demand-Dienste so sehr im Griff zu haben, dass diese sich nicht trauen eine Lösung zu suchen, die zuverlässig plattformübergreifend funktioniert.

Netflix unter Linux mit HTML5 und ohne Silverlight (Quelle: Nathan VanCamp)

Allerdings gibt es einen mächtigen Game-Changer in diesem Spiel: Die Implementation von DRM-Mechanismen direkt in HTML5 mittels Encrypted Media Extension (EME). Nicht ohne Grund stecken hinter dieser Initiative Google, Microsoft und Netflix — In dieser Konstellation fehlt eigentlich nur noch Apple. Zusammen haben die drei Unternehmen so viel Einfluss, dass sie wohl auch den Himmel pink färben könnten — oder vielleicht auch Seen? Wer weiß?

Update: Netflix ist seit dem 16.09.2014 in Deutschland ganz offiziell am Start. Wer Netflix mit einem Linux-Browser aufruft, dem sagt der Dienst erst einmal, dass die Systemanforderungen nicht erfüllt werden. Mit den richtigen Einstellungen funktioniert Netflix unter Linux jedoch ganz ohne Silverlight und große Basteleien. Der Beitrag erklärt die Installation eines User-Agent-Switchers Schritt für Schritt.

Nicht ohne Grund gibt es gegen DRM in HTML5 auch kräftig Gegenwind. Nun ist es wohl aber so weit, dass Netflix auch ohne Silverlight funktioniert. Der Videodienst blockiert zwar immer noch Linux-Rechner, doch ein findiger User hat den entsprechenden User-Agent herausgefunden, so funktioniert Netflix im Zusammenspiel mit Chrome auch unter Linux. Hier sind seine Notizen…

  1. Installiere Chrome v38 Beta, wahrscheinlich funktioniert das Ganze aber auch mit Chrome v38. Andere Browser bus auf den Internet Explorer werden aktuell nicht unterstützt.
  2. Um den User-Agent entsprechend umzubiegen braucht ihr nach wie vor den User-Agent Switcher für Chrome.
  3. Fügt von Hand diesen User Agent hinzu Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/37.0.2049.0 Safari/537.36.
  4. Aktiviert den gerade hinzugefügten User-Agent und öffnet Netflix im Browser.

Ich kann das Ganze mangels VPN in die USA und mangels Netflix-Account gerade nicht eigenhändig überprüfen, allerdings verfügt mit Sicherheit einer von euch über die entsprechenden Ressourcen. Für uns Linuxer in Deutschland heißt das nun, dass wir in Zukunft zumindest einen Video-on-Demand-Anbieter haben werden, der auch ohne Silverlight funktioniert — Wenn denn Netflix in Deutschland, endlich mal startet. Die letzte Nachricht lautetete, dass Netflix im Laufe des Jahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz loslegt. Hat Netflix mit dem Verzicht auf Silverlight und dem Einsatz von HTML5 Erfolg, dann werden mit Sicherheit auch die anderen Anbieter umschwenken.

chromium

30. Mai 2014
von Christoph
13 Kommentare

Google Chrome und Chromium 35 verbannen NPAPI-Browser-Plugins… und damit auch Pipelight

Vor zwei Tagen haben Google und die Chromium-Entwickler die Version 35 ihres Browsers veröffentlicht. Im Changelog der Version 35.0.1916.114 steht nichts aufregend neues, wie fast üblich schließt das Änderungsprotokoll mit dem Satz “Lots of under the hood changes for stability and … Weiterlesen

Google Maps High Load

2. August 2013
von Christoph
7 Kommentare

Mit dem Lite-Mode das unglaublich lahme neue Google Maps wieder flott machen

Ich hab mir inzwischen das komplett neu überarbeitete Google Maps eingefangen, bisher allerdings relativ wenig mit der Seite machen müssen. Wer selber das neue Maps testen möchte, muss dies extra für seinen Google-Account aktivieren. Im Endeffekt bedient sich die neue Version ganz angenehm, doch auf einem älteren Rechner treibt die neue Online-Karte die CPU meines nicht gerade flotten Arbeitsplatzrechners vollständig in die Knie. Öffne ich Maps schießt die Load gnadenlos in die Höhe, die CPU läuft auf 100 Prozent. Schuld daran ist wohl, dass man beim neuen Google Maps intensiv auf WebGL zurückgreift, um direkt in der Web-Karte 3D-Schnickschnack anzeigen zu können.

Auf älteren Rechnern treibt das neue Google Maps die CPU in die Knie.

Man sieht das ganz gut mit top oder htop, dort müht sich der Chrome-Prozess mit /opt/google/chrome/chrome –type=gpu-process –channel=17967.15.1436253239 –supports-dual-gpus=false –gpu-driver-bug-workarounds=0,20,22 –gpu-vendor-id=0x10de –gpu-device-id=0x01df –gpu-driver-vendor=NVIDIA –gpu-driver-version=304.88 redlich ab, WebGL zum Fliegen zu bringen, obwohl doch eigentlich einfach nur die simple 2D-Karte anzuzeigen ist.

Mit dem Lite-Mode wird das neue Google Maps wieder benutzbar.

Was Google nicht direkt verrät: Es gibt auch einen Lite-Modus für das neue Google Maps. Einmal aktiviert, sinkt die Prozessorlast wieder auf nahe Null, so dass man endlich Google Maps selber und auch das System wieder benutzen kann. Um diesen Modus zu aktivieren, müsst ihr Maps mit der Option “force=canvas” laden, in der Hilfe findet ihr die entsprechenden Links. Zur Einfachheit füge ich die Links hier gleich unten mit an. Ohne die Option ist das Maps auf jeden Fall auf älteren Rechnern komplett unbrauchbar geworden.

 

Glimpse zeigt mobile Webseiten per Bild-in-Bild in Chrome an

17. April 2013
von Christoph
3 Kommentare

Glimpse zeigt mobile Webseiten per Bild-in-Bild in Chrome an

Lest Ihr manche Webseiten mittlerweile auch lieber auf dem Handy? Mir geht es zumindest so sehr oft, wenn ich bei Spiegel Online und Co. vorbeigehe. Lieber setzte ich mich mit dem Handy auf die Couch, dort habe ich es erstens bequemer als am Schreibtisch und zweitens eine Webseite mit allen Inhalten aber (fast) ohne jegliches Werbe- und Social-Network-Gedöns.

Browser im Browser, wie beim großen TV…

Damit man “den Komfort” einer mobilen Webseite auch mit dem Browser auf dem PC genießen kann, gibt es für Chrome mit Glimpse nun eine praktische Erweiterung. Glimpse überträgt praktisch die Bild-im-Bild-Funktion auf dem TV-Gerät auf den Browser. Das Add-On öffnet beim Klick auf das Icon ein kleines Browserfenster, über das ihr nun eure mobile Webseite ansteuern könnt. Ein weiterer Klick auf das Symbol lässt das Fensterchen wieder verschwinden. Das Plugin ist Open-Source und stammt aus der Schmiede von Arc90, die sich schon mit Readability einen klasse Namen erarbeitet haben.

(Via: Fefe)

Chromes PPAPI-Flash "Pepper" macht den Browser träge.

19. August 2012
von Christoph
21 Kommentare

Chromes PPAPI-Flash “Pepper” macht den Browser träge

Google macht ja seit Februar dieses Jahres mit Adobe gemeinsame Dinge in Bezug auf Flash. Das bislang für alle Web-Browser brauchbare Adobe-Flash-Plugin für Linux wurde zugunsten eines neuen Moduls, das die brandneue Pepper Plugins API des Chrome/Chromium-Browsers unterstützt, komplett eingestellt. Andere Browser-Hersteller … Weiterlesen

SSH Shell für Chrome bzw. Chromium

7. Mai 2012
von Christoph
9 Kommentare

SSH Shell für Chrome bzw. Chromium

Ich weiß zwar noch nicht genau, warum ich das jemals brauchen sollte, aber wer den Browser dank zahlreicher Web-Apps praktisch nicht mehr verlässt, der freut sich eventuell für eine SSH-Shell im Browser. Secure Shell für Chrome bzw. Chromium ist eine Erweiterung der Chromium-Entwickler, die SSH über hterm (ein in JavaScript implementiertes Terminal) in den Browser holt. Die Secure Shell ist mit einem Klick aus dem Chrome-Webstore installiert, weitere Informationen zum Projekt gibt es in der FAQ des Add-Ons.

SSH-Shell für Chrome bzw. Chromium

//PS: Ein konkreter Nutzen fällt mir spontan ein. Nicht jeder darf auf seiner Arbeitskiste Software installieren, hat aber Chrome/Chromium zur Verfügung. Oder man nutzt einen Chrome mit der SSH-Erweiterung als mobile App auf einem USB-Stick. Gibt sicherlich noch ein paar weitere sinnvolle Anwendungsfälle und Chrome OS gibt’s ja schließlich auch noch.

Webseiten mit Chrome to Mobile Beta vom Desktop auf den Androiden schicken

7. Februar 2012
von Christoph
6 Kommentare

Webseiten mit Chrome to Mobile Beta vom Desktop auf den Androiden schicken

Aktuell häufen sich leider die “Google Chrome für Android”-Themen, aber durch die neue Beta gibt es einfach Vieles zu entdecken. Wer die Google Chrome to Phone Extension kennt, der wird die Funktionalität auch ganz gerne im Zusammenhang mit dem neuen Browser nutzen. Google hat den Wunsch wohl schon voraus geahnt und mit der Freigabe der Beta auch gleich die Erweiterung Chrome to Mobile Beta in den Chrome Webstore gepackt.

Chrome to Mobile Beta

Mit ihr schickt man Webseiten aus der Desktop-Version von Chrome direkt an Chrome auf dem Handy oder Tablet. Hat man mehrere Geräte mit ICS und Chrome, dann kann man aus der Erweiterung gezielt das Ziel-Handy raussuchen und wenn man die Entwicklerversion von Chrome am Start hat, dann kann man zudem gleich die Offline-Version der Webseite verschicken.

Google Chrome Beta als APK-Datei für Österreicher oder Schweizer

7. Februar 2012
von Christoph
5 Kommentare

Google Chrome Beta als APK-Datei für Österreicher oder Schweizer

Die Beta für Google Chrome Android lässt sich leider nur in einer Reihe von Ländern installieren. Die USA, England, Frankreich und natürlich auch Deutschland gehören dazu, doch leider kann man wohl aus Österreich oder der Schweiz die Beta nicht installieren. Wer abseits der großen Ländern wohnt und dennoch den neuen Browser probieren möchte, der muss sich mit der manuellen Installation der APK-Datei aushelfen. Bei den XDA-Developern finden sich aktuelle dieser Link zum Paket, weitere Infos – und auch neue Links, wenn sich die URL ändern sollte – gibt es in dem entsprechenden Fred.