Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

google-music

27. März 2014
von Christoph
Keine Kommentare

Google Music bietet jetzt Musik-Uploads direkt aus dem Browser, Ordnerüberwachung und einen Mini-Player… aber nur für Chrome

Für Linuxer und eigentlich auch auf allen anderen Systemen war der Google Music immer ein wenig nervig. Erstens musste zum Upload eigener Titel immer ein extra Upload-Manager aus dem Netz laden und installieren und zweitens gab es auch keinen kleinen Player, … Weiterlesen

Musik per Google Music Manager zu mehr als nur zwei Accounts hochladen

29. April 2013
von Christoph
2 Kommentare

Musik per Google Music Manager zu mehr als nur zwei Accounts hochladen

Für den Upload von Musik zu Googles Datencloud (insgesamt könnt ihr bis zu 20.000 Songs kostenlos bei Google hosten) braucht es bekanntlich den Google Music Manager, den es neben Windows und MacOS X auch für Linux (als .DEB und .RPM) gibt. Für einen Test-Account habe ich mich beim Music Manager über die Einstellungen aus meinem Account ausgeloggt und die Zugangsdaten des Test-Account eingetragen. Daraufhin meinte Google ganz nett, dass ich das Programm nur benutzen kann, um zwei Accounts von meinem Rechner aus mit Musik zu bestücken. Im Detail lautet die Meldung “Only two accounts can be used per computer”. Zum Glück gibt sich Google nicht all zu viel Mühe den Upload zu anderen Accounts zu blockieren, es reicht die MAC-Adresse zu ändern.

Über die Einstellungen wechselt ihr im Music Manager zu einem anderen Account.

Google erlaubt es dem Google Music Manager nur zu zwei Google-Accounts Musik hochzuladen.

Beendet dazu am besten den Google Music Manager, so dass er auch wirklich nicht mehr im Hintergrund läuft. Löscht danach am besten die Einstellungen des Programms aus eurem Homeverzeichnis. Unter Linux findet ihr die Daten im Unterordner google-musicmanager im versteckten Verzeichnis ~/.config. Per Befehl geht das Löschen schnell von der Hand.

rm -rf ~/.config/google-musicmanager/

Danach gilt es die MAC-Adresse eurer Netzwerkkarte zu ändern. Hier auf meinem Rechner habe ich nur eine “normale” LAN-Karte eingebaut, daher beziehe ich die Anleitung auf “eth0″. Wer über WLAN ins Netz geht, muss wahrscheinlich “wlan0″ anpassen und vielleicht auch “eth0″ zusätzlich.

Das Vorgehen ist relativ leicht: Holt euch erstmal die aktuelle MAC-Adresse, fahrt dann die Netzwerkkarte runter, ändert eure ursprüngliche Adresse um vielleicht ein Zeichen, fahrt dann die Karte wieder hoch und schaut euch den Erfolg an. Gibt ifconfig -a jetzt die neue Adresse aus, dann könnt ihr den Google Music Manager wieder starten.

$ ifconfig -a | grep Hardware
eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 11:22:33:44:55:66
$ sudo ifconfig eth0 down
$ sudo ifconfig eth0 hw ether 11:22:33:44:55:67
$ sudo ifconfig eth0 up $ ifconfig -a | grep Hardware
eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 11:22:33:44:55:67

Jetzt sollte es euch möglich sein den “Fremd-Account” einzutragen und eure Musik hochzuladen. Beachtet, dass ihr die MAC-Adresse nicht permanent geändert habt, spätestens nach dem nächsten Neustart steht sie wieder auf ihrem ursprünglichen Wert. Was vielleicht auch gant gut ist, so könnt ihr wieder euren eigenen Account mit Musik bestücken.

Nach dem Ändern der MAC-Adresse greift die Prüfung des Rechners jedoch ins Leere.

Google Music Frame jetzt mit Unterstützung für Multimedia-Tasten

29. August 2011
von Christoph
Keine Kommentare

Google Music Frame jetzt mit Unterstützung für Multimedia-Tasten

Vor ein paar Tagen habe ich euch ja das kleine Programm Google Music Frame vorgestellt. Das Programm verbannt Google Music in ein eigenes Fenster, bringt beim Wechsel eines Songs eine Benachrichtigung auf den Schirm und integriert Google Music auch in das Sound Applet von Ubuntu. Allerdings fehlte mir damals eine Unterstützung für Multimedia-Tasten, zudem minimierte sich das Programm bei mir unter GNOME3 ins Nirvana. Beide Bugs/Features sind mit der aktuellen Version nun behoben/hinzugekommen, so dass Google Music Frame auf jeden Fall eine tolle App für alle ist, die den Cloud-Dienst von Google gerne benutzen.

Google Music Frame

Im Endeffekt ist Google Music mit dem “Frame” nun genauso gut in den Desktop integriert wie bspw. Banshee. Installationshinweise erspare ich mir hier an dieser Stelle, da diese im ersten Beitrag zum Google Music Frame noch aktuell sind. Solltet ihr weitere Ideen für das Programm haben, so könnt ihr Wünsche und Fehler über Launchpad melden. Der Autor Jiří Janoušek ist aktuell sehr daran interessiert das Programm voranzubringen.

Google Music mit dem Google Music Frame ordentlich in den Ubuntu Desktop integrieren

27. August 2011
von Christoph
18 Kommentare

Google Music mit dem Google Music Frame ordentlich in den Ubuntu Desktop integrieren

Vielleicht benutzt ja schon der eine oder andere von euch Google Music. Prinzipiell ist Google Music ja von der Bedienung her ähnlich komfortabel wie Simfy oder Grooveshark, allerdings binden sich diese Cloud-Dienste nicht in das System ein. Schnell mal mit den << … Weiterlesen

Einladung via US-Proxy oder VPN für Google Music aus Deutschland heraus beantragen

1. August 2011
von Christoph
57 Kommentare

Einladung via US-Proxy oder VPN für Google Music aus Deutschland heraus beantragen

Da ich bei Google+ gefragt wurde, wie man sich denn bei Google Music anmelden kann, möchte ich das hier im Blog mal nachholen. Prinzipiell kann sich jeder Anmelden, der einen Account bei Google hat, allerdings kann diese Anmeldung nur über eine amerikanische IP erfolgen. Hat man sich jedoch einmal angemeldet, dann funktioniert Google Music jedoch von überall aus.

Zur Anmeldung kann man Web-Anonymisierer wie bspw. Hide My Ass! verwenden, oder ein VPN mit einem Ausgang in den USA benutzen. Ich persönlich habe den kostenlose VPN-Dienst VPNoD benutzt, der sich auch wunderbar für Linux eignet. Wundert euch nach der Aktion nicht, dass euch Google bei der nächsten Anmeldung aus “Deutschland” warnt, dass euer Account vor wenigen Momenten in den USA benutzt wurde.

Weiterlesen