Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

popcorntime

16. März 2014
von Christoph
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Popcorn Time dreht sich selber den Hahn ab und wird gleich wieder zum Leben erweckt

Als Popcorn Time veröffentlicht wurde, machte die Anwendung schnell durch zahlreiche Blogs und auch alle größeren Medien ihre Runde. Von Hacker News bis zum Time Magazine berichteten eigentlich alle Online Magazine über die auf dem BitTorrent-Protokoll aufbauende VoD-Mediathek, die zwar äußerst einfach zu bedienen war… durch die aber User in vielen Ländern gegen die geltenden Urheberrechte verstießen.

Bitte warten... Popcorn Time hat schnell das zeitliche gesegnet.

Bitte warten… Popcorn Time hat schnell das zeitliche gesegnet.

Aufgrund der Einfachheit der Anwendung war es klar, dass sie eine starke Kontroverse auslösen wird. Offensichtlich geht diese auch an den Initiatoren des Projekts nicht spurlos vorbei. Die endlosen Debatten und Drohungen zeigten wohl ziemlich schnell Wirkung, so dass die Entwickler nun den Stecker bei Popcorn Time ziehen und die Torrent-Quelle abschalten. Dadurch findet Popcorn Time keine Inhalte zum Streamen mehr. In der Erklärung auf Medium heißt es…

Popcorn Time is shutting down today. Not because we ran out of energy, commitment, focus or allies. But because we need to move on with our lives. Our experiment has put us at the doors of endless debates about piracy and copyright, legal threats and the shady machinery that makes us feel in danger for doing what we love. And that’s not a battle we want a place in.

Allerdings ist Popcorn Time nicht sonderlich einfach zu stoppen, da die Anwendung auf Github als Open-Source veröffentlicht wurde. Der Quellcode wurde im ursprünglichen Repository zwar gelöscht, doch es existieren zahlreiche Forks — die aber ebenfalls keine lange Halbwegszeit besitzen. Mit YTS (ehemals YIFY-Torrents) scheint aber auch eine recht bekannte Torrent-Seite — auf deren API Popcorn Time sowieso schon aufbaute — das Projekt übernehmen zu wollen, die ehemaligen Entwickler sind aufgerufen beim YIFY-Github vorbeizusehen.

watchever-linux

16. März 2014
von Christoph
31 Kommentare

Maxdome, Watchever und Amazon Instant Video mit Pipelight unter Linux

Seitdem ich das erste mal das Pipelight-Plugin für Ubuntu und andere Linux-Distributionen vorgestellt habe, ist schon wieder eine ganze Weile ins Land gegangen. Inzwischen kann das Plugin nicht nur Silverlight aus der Windows-Welt auf den Linux-Desktop holen, sondern auch andere für … Weiterlesen

yatse-icon

7. März 2014
von Christoph
2 Kommentare

Yatse streamt nun auch Videos vom Android-Handy auf den Chromecast-Key

Ich habe neben meinem Raspberry Pi mit Raspbmc bzw. Openelec auch einen Chromecast-Dongle an meinem “nicht gerade smarten” Fernseher hängen. Die beiden Geräte ergänzen sich in meinen Augen fast perfekt, so dass man sich nicht wirklich einen Smart-TV kaufen muss. Da der Chromecast-Key aber ja noch nicht offiziell in Deutschland vertrieben wird, musste ich ihn mir damals aus den USA kommen lassen, inzwischen kann man ihn aber auch — wenn auch inoffiziell — über diverse Ebay-Händler kaufen.

Yatse kann nun auch Videos direkt an Chromecast senden.

Yatse kann nun auch Videos direkt an Chromecast senden.

Dank der Freigabe des Chromecast-SDK gibt es ja inzwischen immer mehr Android-Apps im Play Store, die den Dongle unterstützen. Neu in der Reihe der Chromecast-Apps ist nun die XBMC-Fernbedienung Yatse, die zahlreiche von euch sowieso schon auf dem Handy haben werden. Zusammen mit dem Stream Plugin kann Yatse nun Inhalte direkt vom Handy oder Tablet auf den Chromecast schicken. Das ist keine Weltneuheit, AllCast kann das schon lange und ist wohl auch Vorbild für diese Funktion, Leute mit beiden Geräten sparen sich aber so nun eine zusätzliche App.

popcorntime

7. März 2014
von Christoph
22 Kommentare

Popcorn Time, eine Online-Videothek so wie sie eigentlich sein müsste… auch für Linux

Wir alle wissen eigentlich wie die optimale Online-Videothek aussehen müsste: Ein aktuelles Angebot an Filmen, Unterstützung für alle gängigen Betriebssysteme und Plattformen und möglichst wenig Schnickschnack drumherum. Im Prinzip also eine einfache Sache: Doch legal lässt sich sowas nicht finden, … Weiterlesen