Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

mosh-icon

19. April 2014
von Christoph
3 Kommentare

Mosh als SSH-Ergänzung für wacklige UMTS- oder LTE-Datenverbindungen

Wer mal “schnell” während einer Zugfahrt versucht hat etwas mittels einer mobilen UMTS- oder LTE-Datenverbindung und SSH auf einem Server zu managen, der wird meist nach zahlreichen Versuchen gefrustet aufgegeben haben. Erst wenn der Zug vor einem Bahnhof langsam durch die … Weiterlesen

terminal-bash-completion

31. März 2014
von Christoph
11 Kommentare

Die Suche in der Bash History mit der BASH History Suggest Box aufbohren

Arbeitet man im Terminal, dann kommt es oft vor, dass man Befehle wiederholen oder nur leicht abändern möchte. Dazu kann man die Bash History mit den Taste [Hoch]/[Runter] Befehl für Befehl durchscrollen und per [Links]/[Rechts] den Cursor bewegen, um das gewählte Kommando zu ändern. Die Bash History lässt sich aber auch durchsuchen, dazu drückt man einfach [Strg]+[r] und tippt drauf los. Wiederholt man nun [Strg]+[r] kommt man zum nächsten passenden Treffer der Suche usw. Gespeichert werden diese Daten in den ~/.bash_history, die man sich auch mit dem folgenden Befehl ausgeben lassen kann.

$ history
   1  locate terminal | grep svg
   2  xdg-mime query default inode/directory
   3  joe /etc/gnome/defaults.list
   4  ...

Nun ist die History und deren Suchfunktion in der Bash schon relativ gut, andere Shells wie etwa die Z-Shell aka zsh (Wikipedia) machen es aber noch einmal deutlich besser. Marcel von zInformatik oder Kushellig haben die wichtigsten Funktionen der zsh in meinen Augen recht gut zusammengefasst. Allerdings sind eben die meisten Linux-User mit der Bash unterwegs, und gerade daher lohnt es sich einmal auf die BASH History Suggest Box zu schauen.

# BASH History Suggest Box unter Ubuntu installieren
$ sudo add-apt-repository ppa:ultradvorka/ppa
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install hh

# BASH History Suggest Box unter Arch Linux installieren
$ pacaur -S hh

Die BASH History Suggest Box könnt ihr über die oben stehenden Befehle installieren. Für Ubuntu-User bietet der Autor selber ein PPA mit nur diesem Programm an, Arch-Linux-User werden wie so gut wie immer im AUR fündig. Für andere Distributionen wie etwa Debian oder Linux Mint findet ihr auf der eingangs verlinkten Github-Seite des Projektes Installationshinweise. Nach der Installation lässt sich die BASH History Suggest Box dann mit hh aufrufen, es macht wohl allerdings mehr Sinn sie fest im System zu veranken, der Befehl…

$ hh --show-configuration >> ~/.bashrc

…schreibt die Konfiguration für die BASH History Suggest Box direkt in eure ~/.bashrc, so dass ihr wie gewohnt den Bash-Verlauf mit der Tastenkombination [Strg]+[r] durchsuchen könnt. Allerdings bietet die BASH History Suggest Box deutlich mehr Funktionen wie die herkömmliche Bash History. Sie zeigt nicht nur Befehl auf Befehl an, sondern listet gleich alle Befehle auf, die ihr in der letzten Zeit eingegeben habt.

Die BASH History Suggest Box zeigt alle Befehle der Bash-History in einer GUI an.

Die BASH History Suggest Box zeigt alle Befehle der Bash-History in einer GUI an.

Mit der BASH History Suggest Box lässt sich die Bash-History deutlich einfacher durchsuchen.

Mit der BASH History Suggest Box lässt sich die Bash-History deutlich einfacher durchsuchen.

Durch diese Liste scrollt ihr nun wie gewohnt mit [Hoch]/[Runter]. Mit [Links]/[Rechts] oder [Tab] übernimmt ihr den aktuell ausgewählten Befehl in die Shell, wo ihr ihn wie gewohnt bearbeiten könnt. Gebt ihr Text ein, dann filtert die BASH History Suggest Box umgehend Befehle mit diesem Text heraus, auch durch diese reduzierte Liste kann man wieder bequem scrollen. Soll einer der Befehle gar nicht mehr in der Shell-History auftauchen, dann könnt ihr ihn mit [Entf] rauskicken.

(Via Raschix)

24. März 2014
von Christoph
3 Kommentare

Hochzeitsseite als Linux-Terminal: Amrutha and Premjith heiraten!

Entschuldigt bitte die seichten Themen von heute, aber die Hochzeitsseite von Amrutha and Premjith darf man als Linux-Blogger einfach nicht außer acht lassen. Die zwei heiraten am 7. April dieses Jahren und haben eine Hochzeitsseite mit Informationen rund um die Feier ins Netz gestellt — in Form eine Linux-Systems. Von daher kann man den Zweien eigentlich nur noch sudo apt-get install love wünschen und hoffentlich gibt es auch einmal mit pacaur -S babystory eine Erfolgsgeschichte zu berichten!

sudo apt-get install wedding

sudo apt-get install wedding

(Via Reddit)

terminal-bropages

22. März 2014
von Christoph
4 Kommentare

Bropages und commandlinefu.com liefern Beispiele zu Terminalbefehlen… auch aus dem Terminal heraus

Von manpages haben mich Sicherheit auch Linux-Neulinge schon etwas gehört, aber bropages? Was ist das? Bropages – Fans von How I met your mother dürften die Anspielung erkennen — ist ein relativ neues Projekt, das zu Befehlen keine super-ausführlichen Erklärungen geben … Weiterlesen

bashmount-icon

14. März 2014
von Christoph
2 Kommentare

bashmount erleichtert das Mounten von USB-Sticks und CD/DVDs vom Terminal aus

Mit dem Raspberry Pi kommt das gute alte Terminal und Terminal-Tools ja wieder “mehr” in Mode. Auch wenn LXDE recht ordentlich auf dem Raspbi läuft: Verzichtet man auf eine graphische Umgebung, dann läuft es noch eine ganze Nummer runder. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die mit einer graphischen Umgebung einfach besser klappen. Darunter fällt unter anderem das Mounten von USB-Sticks und optischen Medien. Als kleinen Tipp möchte ich euch generell für Linuxe ohne graphische Umgebung bashmount empfehlen. Das simple Skript schaut sich nach den Device-IDs von entfernbaren Datenträgern um, und bietet an diese zu mounten oder auch wieder auszuhängen.

USB-Sticks und optische Medien bequem per bashmount vom Terminal aus einbinden.

USB-Sticks und optische Medien bequem per bashmount vom Terminal aus einbinden.

Arch Linux User können bashmount bequem — für den Raspberry Pi gibt es auch ein vorgefertigtes Arch-Linux-Build für die ARM-CPU — und unkompliziert aus dem AUR installieren. Auf anderen Distributionen (zumindest bei Debian und Ubuntu) muss man wohl aktuell das Skript noch von Hand aufs System schaufeln. Die Installationshinweise dafür findet ihr in der INSTALL-Datei des Projekts.

explainshell-logo

4. September 2013
von Christoph
6 Kommentare

Linktipp: explainshell.com erklärt Shell-Befehle für Linux

Shell-Befehle können ganz schön lang und verwirrend sein. In Man-Pages werden die einzelnen Operatoren zwar erklärt, doch durch diese muss man sich auch erst einmal durchhangeln. Wer einfach mal schnell sehen möchte, was sich hinter dem Befehl “iptables -A INPUT -i eth0 -s ip-to-block -j DROP” versteckt, kann das Kommando in explainshell.com hacken.

Die Web-Anwendung bereitet die entsprechenden Man-Pages graphisch auf und zeigt nur die Abschnitte an, die aktuell auch nötig sind. So braucht man nicht lange die Man-Page zu durchsuchen. Der unter der GPL lizenzierte Code hinter der Seite ist auf GitHub zu finden, wer möchte kann sich das Ganze also auch lokal aufsetzen. Aktuell werden jedoch nur die englischsprachigen Hilfe-Seiten unterstützt.

explainshell.com erklärt Shell-Befehle.

explainshell.com erklärt Shell-Befehle.