Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

VirtualBox 4.1 ist da, das Klonen von VMs ist nun offiziell möglich

19. Juli 2011
von Christoph
9 Kommentare

VirtualBox 4.1 ist da, das Klonen von VMs ist nun offiziell möglich

Eine der für mich wichtigsten Programme ist jetzt in einer neuen Version erschienen. VirtualBox 4.1 bringt nun endlich eine Möglichkeit mit virtuelle Maschinen zu klonen, so dass man ohne Klimmzüge eine bereits existierende VM ein zweites mal nutzen kann. Ich habe dafür bislang immer die virtuelle Festplatte kopiert und umbenannt. In meinem ersten Test ging das klonen einer sauberen VM mit Ubuntu Natty innerhalb von ein paar Minuten vonstatten. Das Klonen einer stärker “gebrauchten” VM mit Windows XP brauchte jedoch über fast eine halbe Stunde.

Die Installation von VirtualBox 4.1 ist nicht sonderlich aufwändig. Ladet euch die neue Version als .rpm oder .deb Paket von den Oracle-Seiten herunter, installiert das Paket (bei Ubuntu reicht bspw. ein Doppelklick auf die .deb Datei) und vergesst nicht das Extension Pack zu aktualisieren, wenn ihr bspw. Support für USB 2.0 haben wollt. Solltet Ihr eine ältere Version von VirtualBox auf der Platte haben, so würde ich diese vorher deinstallieren, dabei gehen eure virtuellen Maschinen und Einstellungen nicht verloren.

Lizenziert unter CC by-sa von Eme Navarro auf Flickr

31. März 2009
von Christoph
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Compiz und 3D-Beschleunigung in VirtualBox

Wie nennt man es die Beta eines Betriebsystems in der Betaversion einer Virtualisierungs-Software auf Basis der Beta eines Betriebsystems zu installieren? Richtig: Abenteuerlust! Daher: Don’t do it at home… Dass seit VirtualBox 2.1 die Möglichkeit besteht die 3D-Beschleunigung der Grafikkarte … Weiterlesen

Lizenziert unter CC by-sa von Vibragiel auf Flickr

9. Februar 2009
von Christoph
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Mit QEMU ohne Admininistrator-Rechten portable Virtualisieren

Yet another blog about virtualisation… Ich hoffe es wird nicht langweilig. Im Beitrag Die Box auf nem Stick hatte ich ja schonmal beschrieben wie man ein Linux “Portable” virtualisieren kann. Allerdings benötigt VirtualBox nach wie vor Hauptbenutzer-Rechte, auch wenn es nur “portable” läuft, das Programm also nicht installiert wird. Der Macher hinter VirtualBox-Portable schreibt dazu…

VirtualBox benötigt mindestens Hauptbenutzer-Rechte, da 3 Dienste (PortableVBoxDRV, PortableVBoxUSBMon und wenn nicht installiert VBoxUSB) eingerichtet werden müssen und VirtualBox im “Ring-3″-Modus getartet wird.

Muss daher der Wunsch nach einem virtuellen Linux auf einem abgeschotteten Windows unerfüllt bleiben? Nein!

QEMU braucht keine höheren Rechte zum Betrieb und mit dem Qemu Manager gibts auch ein gutes Frontend für Windows. Für den portablen Betrieb muss man sich nur die “Zip File Edition” herunterladen und entpacken.

QEMU mit dem Qemu Manager unter Windows XP

Einen mächtigen Haken hat die Sache jedoch. Auch QEMU braucht mit dem QEMU Accelerator einen Treiber, damit das Gastsystem mit erträglicher Performance laufen kann. Und natürlich braucht man für die Installation dieses Treibers wieder Administrator-Rechte. Also wieder nix mit einem virtuellen Linux ohne Admin-Rechten… Ohne den QEMU Accelerator braucht die Installation eines Ubuntus rund 3 Stunden und Booten -> Einloggen -> Nautilus starten rund 5 Minuten. Schade…

Die Box auf nem Stick

25. November 2008
von Christoph
13 Kommentare

Die Box auf nem Stick

Das Rätsel der Woche: Was ist das? Ein Windows? Ja… VirtualBox? Ja… Ubuntu und Kubuntu 8.10 als virtuelle Maschinen in der VirtualBox? Ja… OK, was ist daran nun besonders? Es ist eine portable Version von VirtualBox! Eine Zeit lang hatte ich versucht portable Versionen von VMware Player oder Server aufzutreiben. Aber in der Richtung scheint es nichts zu geben. Warum also nicht VirtualBox? Portable-VirtualBox ist aus diesem Thread auf german-nlite.org entstanden.

Rätsel der Woche...

Die aktuelle Version kann man sich von hier herunterladen. Je nach Architektur holt man sich Portable-VirtualBox_v2.0.6-Starter_v2.3.0-Win32.7z oder eine der 64-bit Varianten, entpackt sie und startet die Portable-VirtualBox.exe aus dem Archiv.

Die Bedienung ist identisch zu einem “normalen” VirtualBox, allerdings wird rein gar nichts auf dem Rechner installiert, und die virtuellen Maschinen werden im selben Verzeichnis wie das Programm abgelegt. So eignet sich Portable-VirtualBox prima um “das eigene” Linux immer dabei zu haben…