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Der Media Explorer schafft neue Konkurrenz für XMBC und Co.

Heiße Eisen: Der Media Explorer schafft neue Konkurrenz für xbmc und Co.

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Der Media Explorer ist eine Media-Center Anwendung für Linux, die den etablierten Anwendungen xbmc (freie Software) oder Boxee (Proprietär im Zusammenspiel mit D-Link und der Boxee Box) Konkurrenz machen will. Primär für Meego entwickelt, kann das Media-Center dank zahlreicher Linux-typischen Komponenten wie Clutter, Grilo, GStreamer oder Tracker auch auf gängigen Linux-Distributionen laufen.

Entwickelt vom Intel Open Source Technology Centre und lizenziert unter der GPL 2.1, ist der Media Explorer jedoch gerade erst einmal seit rund einem Monat auf dem Markt, so dass es noch keine Pakete oder Paketquellen gibt. Für Meego allerdings gibt es schon ein Repository, so dass man den Media Explorer recht leicht installieren kann.

Übersicht

Videoplayer

Seit der ersten Veröffentlichung im April wurde eine einfache Musik-Bibliothek integriert, so dass man Musik zu Playlisten zusammenstellen kann, außerdem wurden Animationen eingebaut, so dass die Übergängen zwischen Videos oder Bilder bei Slideshows gefälliger wirken, zudem wurde auch noch an der Performance der Anwendung geschraubt. Auf Youtube gibt es einen Screencast, der das Programm besser vorstellt.

Die Optik macht auf jeden Fall einiges her, mir gefällt das relativ schmucklose Design ganz gut. Auch scheint der Media Explorer sich ganz gut mit einer einfachen Fernbedienung steuern zu lassen. Der Funktionsumfang soll die nächste Zeit noch beträchlich wachsen, genügend Ideen sind auf jeden Fall vorhanden.

Wie ich im Titel angesprochen habe ist das Programm definitiv noch nicht fertig. Daher kann man das Fehlen von Paketen noch gut verschmerzen. Sobald es die ersten Versionen gibt, die halbwegs den gewünschten Funktionsumfang beinhalten, werde ich den Media Explorer auf jeden Fall wieder aufgreifen.

(Via Thomas Wood)

Autor: Christoph

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

4 Kommentare

  1. Es heisst XBMC, nicht XMBC ;)

  2. Moovida ist doch eine optisch leichte Alternative…

    Oder gibt Stimmen dagegen?

    • Ich hatte mir Moovida mal angesehen und war nicht wirklich angetan. Die Oberfläche hatte mir nicht wirklich gut gefallen. Knock-Out war aber das Einlesen meiner Medien-Sammlung. Nach einem halben Tag waren meine MP3s nur zu einem Bruchteil eingelesen.

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