Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

thingler_header

Online ToDo-Liste verwalten mit Thingler

| 8 Kommentare

Kollaborative Programme (aka Groupware) sind aktuell ja ziemlich in. Etherpad, Doodle oder Zimbra sind als Web-basierte Lösungen ziemlich bekannt, und auf dem Linux-Desktop hat sich Gobby lange Zeit einen guten Namen gemacht. In diese Reihe fügt sich nun Thingler ein. Thingler ist ein simples Tool um ToDo-Listen online und kollaborativ zu führen.

Durch die Eingabe eines Stichpunktes erstellt man automatisch eine neue ToDo-Liste. Die URL kann man nun an Dritte weitergeben und gemeinsam an der ToDo-Liste arbeiten. Einzelne Topics können abgehakt und gelöscht werden, mehr an Funktionalität bietet Thingler nicht, und braucht der Dienst eigentlich auch nicht.

Thingler

Die Software hinter Thingler baut auf node.js und CouchDB auf. Den Quellcode könnt Ihr von github.com herunterladen und so auch eigene “Thingler”-Sites aufbauen. Der Quellcode steht unter der für ein Software-Projekte etwas ungewöhnlichen Creative-Commons Lizenz BY-NC. Von Daher eignet sich Thingler eigentlich ganz gut für kleine Projekte, die neben bspw. Etherpad auch noch ein bisschen “Projektmanagement” brauchen.

(via One Thing Well)

Autor: Christoph

Hallo, ich bin Christoph -- Linux-User, Blogger und pragmatischer Fan freier Software. Wie Ihr ohne Zweifel bemerkt haben solltet schreibe ich hier über Linux im Allgemeinen, Ubuntu im Speziellen, sowie Android und andere Internet-Themen. Wenn du Freude an meinen Artikel gefunden haben solltest, dann kannst du mir über Facebook, Google+ oder Twitter oder natürlich dem Blog folgen.

8 Kommentare

  1. Ich habe neulich einen Artikel über SwissChecklist gelesen, dieses Projekt befindet sich zwar noch in der Beta-Phase, aber dort kann man sehr bequem sehr umfangreiche ToDo-Listen anlegen.

    http://swisschecklist.com/

  2. Wie sehen denn abgehackte Topics aus?
    Und, leiden diese darunter sehr?

    SCNR

    • Danke für den Hinweis. Aber keine Angst, den abgehackten Topics geht es prima. Sie landen später auf dem Friedhof der Kuscheltopics und kommen von dort in den rosa-farbenen Himmel der erledigten Aufgaben.

  3. Irgendnen Schimmer wie man das aufsetzt? Konnt’s bis jetzt nicht herausfinden.

  4. Interessantes kleines “Tool”; keine Registrierung, simpel, tut, was es soll.

    Bleibt natürlich die Frage nach dem Datenschutz.

    Tomboy unterstützt ja Ubuntu One – da könnte ich mir die Weitergabe eines Links auch als nützlich vorstellen. Das geht aber leider noch nicht. Aber bleibt ja noch ein mit anderen geteilter und synchronisierter ecryptfs-verschlüsselter Dropbox-Ordner, der einen Symlink auf ~/.local/share/tomboy drin hat … wobei da ein Klick auf thingler.com wohl doch einfacher wäre …

    Übrigens kann man bei thingler keine anklickbaren Links machen, das wäre für mich aber essentiell.

  5. Sieht ganz praktisch aus aber ich als Getting Things Gnome! Anwender auf dem Desktop und Astrid Anwender auf meinem Androidhandy nutze zur Zeit Remember the Milk als Webprogramm, das als reine Synchronisationsschnittstelle zwischen beiden Programmen dient.

    Im Moment scheint jedoch ein weiteres Projekt zu entstehen, was aber im Gegensatz zu Thingler eine Synchronisation mit GTG! bietet. Fehlt nur noch die Synchronisation mit Astrid ;-)

    http://karlojez.wordpress.com/2010/08/09/getting-things-gnome-web-the-penultimate-report/#comment-25

  6. Hallo, danke für den Tipp! Hört sich ganz gut an, nur leider ist die Seite von thingler gerade down. Der Artikel hier hat wohl zu viel Traffic verursacht :D

  7. Ich hab Thiungler neulich nutzen können. Inner Schule mussten wir für ein Projekt verschiedene Taks abarbeiten, da viele von uns Notebooks haben, haben wir die Liste über Thingler gemeinsam koordinieren können.

Hinterlasse eine Antwort

Auf Linux und Ich darf anonym kommentiert werden. Die Felder für Name und E-Mail-Adresse dürfen beim Eintragen eures Kommentars leer bleiben. Ich freue mich aber über jeden Kommentar, zu dem der Autor mit seinem Namen steht.