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	Kommentare zu: Sind App-Stores eine Gefahr für die FOSS-Kultur?	</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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		<title>
		Von: Frank		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-9623</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 05:17:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Also richtig angewendet finde ich weder den Verdienst eines Entwicklers noch des Programmes das FOSS unterstützt in Gefahr.
Nehmen wir mal OpenOffice, angefangen in den 90&#039;ern in Hamburg mit der Fa. Stardivision, später an Sun Microsystems verkauft.
Die freie Variante läuft unter OpenOffice---&#062;und wird von Microsun unterstützt---&#062;die kostenpflichtige Variante StarOffice (übrigens die alte Namensgebung die von der Hamburger Fa. Stardivision gewählt wurde) kann käuflich erworben werden, der Verdienst nützt also mehreren Seiten, Firma, Kunden und Entwickler. Also ich kaufe regelmäßig die Propietäre Variante und kann so &quot;einen kleinen Beitrag&quot; zur freien Software leisten, es ist eine freiwillige Sache. 


Lieben Gruß
Frank]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also richtig angewendet finde ich weder den Verdienst eines Entwicklers noch des Programmes das FOSS unterstützt in Gefahr.<br>
Nehmen wir mal OpenOffice, angefangen in den 90&#8217;ern in Hamburg mit der Fa. Stardivision, später an Sun Microsystems verkauft.<br>
Die freie Variante läuft unter OpenOffice&#8212;&gt;und wird von Microsun unterstützt&#8212;&gt;die kostenpflichtige Variante StarOffice (übrigens die alte Namensgebung die von der Hamburger Fa. Stardivision gewählt wurde) kann käuflich erworben werden, der Verdienst nützt also mehreren Seiten, Firma, Kunden und Entwickler. Also ich kaufe regelmäßig die Propietäre Variante und kann so &#8222;einen kleinen Beitrag&#8220; zur freien Software leisten, es ist eine freiwillige Sache. </p>
<p>Lieben Gruß<br>
Frank</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Frank		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-9622</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 05:17:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[geschrieben von Frank

Also richtig angewendet finde ich weder den Verdienst eines Entwicklers noch des Programmes das FOSS unterstützt in Gefahr.
Nehmen wir mal OpenOffice, angefangen in den 90&#039;ern in Hamburg mit der Fa. Stardivision, später an Sun Microsystems verkauft.
Die freie Variante läuft unter OpenOffice---&#062;und wird von Microsun unterstützt---&#062;die kostenpflichtige Variante StarOffice (übrigens die alte Namensgebung die von der Hamburger Fa. Stardivision gewählt wurde) kann käuflich erworben werden, der Verdienst nützt also mehreren Seiten, Firma, Kunden und Entwickler. Also ich kaufe regelmäßig die Propietäre Variante und kann so &quot;einen kleinen Beitrag&quot; zur freien Software leisten, es ist eine freiwillige Sache. 


Lieben Gruß
Frank]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>geschrieben von Frank</p>
<p>Also richtig angewendet finde ich weder den Verdienst eines Entwicklers noch des Programmes das FOSS unterstützt in Gefahr.<br>
Nehmen wir mal OpenOffice, angefangen in den 90&#8217;ern in Hamburg mit der Fa. Stardivision, später an Sun Microsystems verkauft.<br>
Die freie Variante läuft unter OpenOffice&#8212;&gt;und wird von Microsun unterstützt&#8212;&gt;die kostenpflichtige Variante StarOffice (übrigens die alte Namensgebung die von der Hamburger Fa. Stardivision gewählt wurde) kann käuflich erworben werden, der Verdienst nützt also mehreren Seiten, Firma, Kunden und Entwickler. Also ich kaufe regelmäßig die Propietäre Variante und kann so &#8222;einen kleinen Beitrag&#8220; zur freien Software leisten, es ist eine freiwillige Sache. </p>
<p>Lieben Gruß<br>
Frank</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: AndreasP		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-6633</link>

		<dc:creator><![CDATA[AndreasP]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 04:15:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hi Leute, ich benutze FLOSS wegen der  POTENTIALE! Wegen der schier ins unendlich gehenden Möglichkeiten. Und ja ich denke, das man keine Appstores unbedingt braucht (zumindest mal in den entsprendenden Freien Software Gruppierungen). Zu aller erst sage ich: ja! es stimmt es mangelt GNU/Linux noch an professioneller Software.... jetzt kommt es: AM DESKTOP! Server sieht hier schon ganz anders aus ...sage nur &quot;a patchy server&quot;..., Ardour wird zumindest von einem professionellen Dev weiterentwickelt. (der dafür Spendengelder entgegennimmt), weiter: GIMP tendiert IMMER MEHR in Richtung Profiwerkzeug, (z.B mit Layer Groups+Single Window im &quot;Dez&quot;..), Software, die hier noch keiner auf dem Plan hat (&quot;Marble&quot;, &quot;Krita&quot;) werden ebenfalls VÖLLIG ohne die Beteiligung an irgendwelchen Bezahlzwängen weiterentwickelt. FRAMEWORKS wie CLUTTER, NEPOMUK, usw sind ebenfalls nicht denkbar... (nicht nur der Desktop ist hier angesprochen, ich rede gerade von der &quot;Totgeburt&quot; OpenMOKO FreeRunner!&quot; (auch dort geht die Entwicklung weiter (mit Hilfe von Freiwilligen)) man kann auf dem FreeRunner nämlich so ziemlich JEDE Software installieren, u.a. auch DIENSTE!) So das war die Seite der (teilweise gesponsorten devs) Nun kommt die Sicht der potentiellen Käufer: Grob lassen sich hier 2 Typen ausmachen, 1. Gelegenheitsnutzer und 2. Geek/Bastler... der erste will nicht verstehen sondern einfach nur nutzen und der zweite regt sich über Typen wie 1 auf... Ich persönlich bin 2, kann aber 1 oft verstehen. Problem was ich sehe: Ja für den DAU ist ein APPSTORE super und für einen Geek eine Zeitverschwendung, und das ist Teil des Henne/EI Problems: Wenn immer mehr DAUs gute (aber einfache) Software haben wollen, werden die Geeks sich schlimmstenfalls ihre Software selber schreiben müssen. Wenn es aber irgendwann nicht mehr möglich sein würde, an Anwendungen zu gelangen, es sei denn durch ein &quot;Anwendungslager&quot; dann ergibt sich auf jeden Fall ein mittelbares Innovationsproblem, da ja die meisten DAUs ihrer Meinung keine komplexe Software brauchen und auch meistens die nicht unterstützen wollen, die sozusagen &quot;unsichtbar&quot; über alles wachen. UND zu guter letzt: Freie Software krankt (meistens nicht) an dem fehlenden Geld für Entwickler (Thomas Tryrdy &quot;hoffe das richtig ausgeschrieben zu haben&quot;... sollte Vollzeit für KDE an Krita arbeiten und deswegen wurde ein Spendenbutton eingerichtet: Nach einer Woche waren es 1000EUR über dem Ziel!), sondern die Achillesferse bei solchen Projekten ist einfach die &quot;HOCHMOTIVIERTE&quot; Manpower.....Es fehlen fast allen solchen Projekten händeringend Entwickler.... nur kurz zur Erklärung der Programme: GIMP (Bildbearbeitung -&#062; Adobe Photoshop) Marble -&#062; (Freier Desktopglobus mit Wikipedia und OpenStreetMap) Krita -&#062; (Freie Painter (Ja &quot;COREL Painter&quot; Lösung) Clutter -&#062; (Freie 3D Libary for Mutter unter GNOME), Nepomuk -&#062; (EU Projekt zur Semantik integriert in den aktuellen KDE Desktop) OpenMOKO -&#062; (weltweit erstes vollständig freies Smartphone! (ausser der GSM-Chip)) Lösungen die wirklich extrem! viel Geld kosten würden........ Schönen Abend....AndreasP]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Leute, ich benutze FLOSS wegen der  POTENTIALE! Wegen der schier ins unendlich gehenden Möglichkeiten. Und ja ich denke, das man keine Appstores unbedingt braucht (zumindest mal in den entsprendenden Freien Software Gruppierungen). Zu aller erst sage ich: ja! es stimmt es mangelt GNU/Linux noch an professioneller Software&#8230;. jetzt kommt es: AM DESKTOP! Server sieht hier schon ganz anders aus &#8230;sage nur &#8222;a patchy server&#8220;&#8230;, Ardour wird zumindest von einem professionellen Dev weiterentwickelt. (der dafür Spendengelder entgegennimmt), weiter: GIMP tendiert IMMER MEHR in Richtung Profiwerkzeug, (z.B mit Layer Groups+Single Window im &#8222;Dez&#8220;..), Software, die hier noch keiner auf dem Plan hat (&#8222;Marble&#8220;, &#8222;Krita&#8220;) werden ebenfalls VÖLLIG ohne die Beteiligung an irgendwelchen Bezahlzwängen weiterentwickelt. FRAMEWORKS wie CLUTTER, NEPOMUK, usw sind ebenfalls nicht denkbar&#8230; (nicht nur der Desktop ist hier angesprochen, ich rede gerade von der &#8222;Totgeburt&#8220; OpenMOKO FreeRunner!&#8220; (auch dort geht die Entwicklung weiter (mit Hilfe von Freiwilligen)) man kann auf dem FreeRunner nämlich so ziemlich JEDE Software installieren, u.a. auch DIENSTE!) So das war die Seite der (teilweise gesponsorten devs) Nun kommt die Sicht der potentiellen Käufer: Grob lassen sich hier 2 Typen ausmachen, 1. Gelegenheitsnutzer und 2. Geek/Bastler&#8230; der erste will nicht verstehen sondern einfach nur nutzen und der zweite regt sich über Typen wie 1 auf&#8230; Ich persönlich bin 2, kann aber 1 oft verstehen. Problem was ich sehe: Ja für den DAU ist ein APPSTORE super und für einen Geek eine Zeitverschwendung, und das ist Teil des Henne/EI Problems: Wenn immer mehr DAUs gute (aber einfache) Software haben wollen, werden die Geeks sich schlimmstenfalls ihre Software selber schreiben müssen. Wenn es aber irgendwann nicht mehr möglich sein würde, an Anwendungen zu gelangen, es sei denn durch ein &#8222;Anwendungslager&#8220; dann ergibt sich auf jeden Fall ein mittelbares Innovationsproblem, da ja die meisten DAUs ihrer Meinung keine komplexe Software brauchen und auch meistens die nicht unterstützen wollen, die sozusagen &#8222;unsichtbar&#8220; über alles wachen. UND zu guter letzt: Freie Software krankt (meistens nicht) an dem fehlenden Geld für Entwickler (Thomas Tryrdy &#8222;hoffe das richtig ausgeschrieben zu haben&#8220;&#8230; sollte Vollzeit für KDE an Krita arbeiten und deswegen wurde ein Spendenbutton eingerichtet: Nach einer Woche waren es 1000EUR über dem Ziel!), sondern die Achillesferse bei solchen Projekten ist einfach die &#8222;HOCHMOTIVIERTE&#8220; Manpower&#8230;..Es fehlen fast allen solchen Projekten händeringend Entwickler&#8230;. nur kurz zur Erklärung der Programme: GIMP (Bildbearbeitung -&gt; Adobe Photoshop) Marble -&gt; (Freier Desktopglobus mit Wikipedia und OpenStreetMap) Krita -&gt; (Freie Painter (Ja &#8222;COREL Painter&#8220; Lösung) Clutter -&gt; (Freie 3D Libary for Mutter unter GNOME), Nepomuk -&gt; (EU Projekt zur Semantik integriert in den aktuellen KDE Desktop) OpenMOKO -&gt; (weltweit erstes vollständig freies Smartphone! (ausser der GSM-Chip)) Lösungen die wirklich extrem! viel Geld kosten würden&#8230;&#8230;.. Schönen Abend&#8230;.AndreasP</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lorag		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-3632</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lorag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 20:25:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch wenn der Beitrag schon ein paar Tage her ist ... zumindest bei Ubuntu scheint man sich der Wirkung, die die vermeintliche oder tatsächliche Ausrichtung eines Open-Source-Projekts auf Bezahlsoftware hat, durchaus bewusst zu sein. Nun, ja, das Echo aus der Community war auch schwer zu überhören. ;)

Was aus dem Konzept wird, weiß ich natürlich nicht. Aber zumindest der Name wurde nach vielstimmiger Kritik schon mal geändert: 
http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=8005796#post8005796]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn der Beitrag schon ein paar Tage her ist &#8230; zumindest bei Ubuntu scheint man sich der Wirkung, die die vermeintliche oder tatsächliche Ausrichtung eines Open-Source-Projekts auf Bezahlsoftware hat, durchaus bewusst zu sein. Nun, ja, das Echo aus der Community war auch schwer zu überhören. 😉</p>
<p>Was aus dem Konzept wird, weiß ich natürlich nicht. Aber zumindest der Name wurde nach vielstimmiger Kritik schon mal geändert:<br>
<a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=8005796#post8005796" rel="nofollow ugc">http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=8005796#post8005796</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: FERNmann		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-3573</link>

		<dc:creator><![CDATA[FERNmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 16:24:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Klar, eine 1:1-Portierung des iPhone App Stores will wohl keiner von uns hier. Linux ist ein offenes System (eins der Gründe warum ich Linux benutze) und soll es auch bleiben, und ich lass mir von niemanden befehlen, was ich doch bitteschön auf meinem System zu installieren habe und was nicht.

Stellt man das ganze auf eine vernünftige Open Source Basis, so sehe ich eine große Chance für Linux. Gerade professionelle Software wie etwa Notensatz, Videobearbeitung, CAD usw lässt sich nunmal nicht als Hobbyprojekt realisieren. Im Laden hat sich Linux-Software kaum bewährt, vielleicht wird sich das mit dem Store ja ändern, denn hier hat man einheitliches Vertriebssystem, in dem der Kunde Software per Mausklick kaufen kann (niedrigere Hemmschwelle), man kann Updates einspielen, man kann sicher sein dass die Software auf dem Zielsystem funktioniert, Canonical generiert Einnahmen um Ubuntu weiterzuentwickeln...Wenn das ganze dann entsprechend offen ist, sodass man weiterhin Fremdquellen hinzufügen kann sehe ich nur Vorteile. 

Es besteht zwar die Gefahr dass Entwickler, die normalerweise FOSS entwickeln jetzt kostenpflichtie Apps schreiben, aber ich glaube eher, dass jetzt mehr Entwickler ihre Chance sehen und dass dadurch das Softwareangebot unter Linux langfristig bereichert wird. Und wenn doch: Sei&#039;s drum, die paar Euro sorgen doch dafür, dass der Entwickler weiter macht und die Software verbessert und weitermacht, das ganze kann ja auch als Spende realsiert werden, was ja mit dem Store einfacher als mit komplizierten Online-Überweisungen geht.

Ein weiterer Bereich: Spiele. Da gibts ja unter Linux sogut wie gar nichts, was unter anderem an den schlechten Grafiktreibern liegt (hallo ATI), sondern auch, weil der Linux-Markt nunmal kleiner ist und es sicht aus Sicht der Entscheidungträger nicht lohnt extra Linux-Versionen ins Presswerk zu geben, mit so einem Store investiert man nicht soviel. Wenn man eh OpenGL benutzt, ist eine Portierung ja gar nicht so schwer, und mit dem Store offerieren sich ja auch neue Möglichkeiten wie Add-ons (siehe In-App Purchases).

Wenn das ganze schiefgeht kann man ja immer noch die Distribution wechseln. Warten wirs ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, eine 1:1-Portierung des iPhone App Stores will wohl keiner von uns hier. Linux ist ein offenes System (eins der Gründe warum ich Linux benutze) und soll es auch bleiben, und ich lass mir von niemanden befehlen, was ich doch bitteschön auf meinem System zu installieren habe und was nicht.</p>
<p>Stellt man das ganze auf eine vernünftige Open Source Basis, so sehe ich eine große Chance für Linux. Gerade professionelle Software wie etwa Notensatz, Videobearbeitung, CAD usw lässt sich nunmal nicht als Hobbyprojekt realisieren. Im Laden hat sich Linux-Software kaum bewährt, vielleicht wird sich das mit dem Store ja ändern, denn hier hat man einheitliches Vertriebssystem, in dem der Kunde Software per Mausklick kaufen kann (niedrigere Hemmschwelle), man kann Updates einspielen, man kann sicher sein dass die Software auf dem Zielsystem funktioniert, Canonical generiert Einnahmen um Ubuntu weiterzuentwickeln&#8230;Wenn das ganze dann entsprechend offen ist, sodass man weiterhin Fremdquellen hinzufügen kann sehe ich nur Vorteile. </p>
<p>Es besteht zwar die Gefahr dass Entwickler, die normalerweise FOSS entwickeln jetzt kostenpflichtie Apps schreiben, aber ich glaube eher, dass jetzt mehr Entwickler ihre Chance sehen und dass dadurch das Softwareangebot unter Linux langfristig bereichert wird. Und wenn doch: Sei&#8217;s drum, die paar Euro sorgen doch dafür, dass der Entwickler weiter macht und die Software verbessert und weitermacht, das ganze kann ja auch als Spende realsiert werden, was ja mit dem Store einfacher als mit komplizierten Online-Überweisungen geht.</p>
<p>Ein weiterer Bereich: Spiele. Da gibts ja unter Linux sogut wie gar nichts, was unter anderem an den schlechten Grafiktreibern liegt (hallo ATI), sondern auch, weil der Linux-Markt nunmal kleiner ist und es sicht aus Sicht der Entscheidungträger nicht lohnt extra Linux-Versionen ins Presswerk zu geben, mit so einem Store investiert man nicht soviel. Wenn man eh OpenGL benutzt, ist eine Portierung ja gar nicht so schwer, und mit dem Store offerieren sich ja auch neue Möglichkeiten wie Add-ons (siehe In-App Purchases).</p>
<p>Wenn das ganze schiefgeht kann man ja immer noch die Distribution wechseln. Warten wirs ab.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kai		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-3568</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 19:34:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Muesli, @Int
Danke, für eure Hinweise.
Die erwähnten Programme hatte ich alle schon ausprobiert und danach enttäuscht wieder deinstalliert (Ich glaube sogar, jede bekanntere Software unter Linux, die sich mit Recording und Notensatz beschäftigt habe ich mir mittlerweile angeschaut).
Mein Punkt zielte auch eher darauf ab, dass es generell an &quot;professioneller&quot; Software mangelt, nicht nur im Recording-Bereich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Muesli, @Int<br>
Danke, für eure Hinweise.<br>
Die erwähnten Programme hatte ich alle schon ausprobiert und danach enttäuscht wieder deinstalliert (Ich glaube sogar, jede bekanntere Software unter Linux, die sich mit Recording und Notensatz beschäftigt habe ich mir mittlerweile angeschaut).<br>
Mein Punkt zielte auch eher darauf ab, dass es generell an &#8222;professioneller&#8220; Software mangelt, nicht nur im Recording-Bereich.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: int		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-3565</link>

		<dc:creator><![CDATA[int]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 17:29:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Kai: An (freier) Notensatzsoftware für GNU/Linux gibt es beispielsweise Lilypond (soll ausgezeichnete Qualität bieten, hat aber keine GUI) und Rosegarden (das kann aber noch eine Menge mehr - graphische Oberfläche inklusive). Mehr kann ich dir aber auch nicht sagen, da ich Notensatzsoftware kaum einsetze.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Kai: An (freier) Notensatzsoftware für GNU/Linux gibt es beispielsweise Lilypond (soll ausgezeichnete Qualität bieten, hat aber keine GUI) und Rosegarden (das kann aber noch eine Menge mehr &#8211; graphische Oberfläche inklusive). Mehr kann ich dir aber auch nicht sagen, da ich Notensatzsoftware kaum einsetze.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: muesli		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-3562</link>

		<dc:creator><![CDATA[muesli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 16:44:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=3593#comment-3562</guid>

					<description><![CDATA[@KAI
bezüglich Recording-Software würd ich dir &lt;a href=&quot;http://ardour.org&quot; title=&quot;Ardour&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ardour&lt;/a&gt; empfehlen.. einen simplen Notensatz hab ich letztens auch entdeckt, weiß aber grad nicht wie das gute Ding hieß

Sorry für&#039;s Off
stehe dem Software-Store momentan noch neutral gegenüber.. weitere Entwicklungen seitens Canonical werden mich dann wohl zur einen oder anderen Seite drängen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@KAI<br>
bezüglich Recording-Software würd ich dir <a href="http://ardour.org" title="Ardour" rel="nofollow">Ardour</a> empfehlen.. einen simplen Notensatz hab ich letztens auch entdeckt, weiß aber grad nicht wie das gute Ding hieß</p>
<p>Sorry für&#8217;s Off<br>
stehe dem Software-Store momentan noch neutral gegenüber.. weitere Entwicklungen seitens Canonical werden mich dann wohl zur einen oder anderen Seite drängen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Semmi		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-3561</link>

		<dc:creator><![CDATA[Semmi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 16:36:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://linuxundich.de/de/?p=3593#comment-3561</guid>

					<description><![CDATA[ich sehe das problem nicht wirklich.

wenn die in den app-stores angebotene software wirklich so schlecht ist, wird sie auf kurz oder lang niemand mehr kaufen. trotzdem wird irgendjemand mal programme auf den geräten brauchen, die gewissen qualitätsstandards genügen müssen. im laufe der entwicklung kommt der entwickler sicher an einen punkt, an dem er sein geschaffenes anderen menschen zeigen will oder an das er hilfe von anderen braucht, damit die zu entwickelnde software einen gewissen qualitätsgerad erreicht. für beide fälle, wäre FOSS eine gute Lösungsmöglichkeit.

wenn euch also die software auf dem android nicht gefällt, euch aber bestimmte programme fehlen, entwickelt sie selber! meckert aber bitte nicht über irgendwelche kleinen entwickler, die sich mit ihren programmen ein kleines zubrot verdienen wollen. kauft sie einfach nicht und das problem wird sich von selbst lösen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich sehe das problem nicht wirklich.</p>
<p>wenn die in den app-stores angebotene software wirklich so schlecht ist, wird sie auf kurz oder lang niemand mehr kaufen. trotzdem wird irgendjemand mal programme auf den geräten brauchen, die gewissen qualitätsstandards genügen müssen. im laufe der entwicklung kommt der entwickler sicher an einen punkt, an dem er sein geschaffenes anderen menschen zeigen will oder an das er hilfe von anderen braucht, damit die zu entwickelnde software einen gewissen qualitätsgerad erreicht. für beide fälle, wäre FOSS eine gute Lösungsmöglichkeit.</p>
<p>wenn euch also die software auf dem android nicht gefällt, euch aber bestimmte programme fehlen, entwickelt sie selber! meckert aber bitte nicht über irgendwelche kleinen entwickler, die sich mit ihren programmen ein kleines zubrot verdienen wollen. kauft sie einfach nicht und das problem wird sich von selbst lösen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kai		</title>
		<link>https://linuxundich.de/gnu-linux/sind-app-stores-eine-gefahr-fur-die-foss-kultur/#comment-3559</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 14:25:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Bernd:
TuxGuitar habe ich mir &lt;a href=&quot;http://www.innenspur.de/2008/02/auf-der-suche-nach-einem-tabeditor-in-ubuntu/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;bereits angeschaut&lt;/a&gt;. 

So, wie es Christoph schon angedeutet hat (anscheinend sind Dirk, Christoph und ich da einer Meinung) würde ich es sehr begrüßen, wenn mehr &quot;herausragende und proprietäre&quot; Software Linux unterstützen würde und dann würde ich auch gerne dafür etwas ausgeben.

Klar gibt es für linuxbasierte Betriebssysteme eine unglaubliche Vielfalt an frei verfügbarer Software, so dass wohl im &quot;User-Alltag&quot; (damit meine ich typische Standardanwendungen usw.) keine Wünsche offen bleiben. Daher sehe ich hier auch keinen Markt für Softwareanbieter, die ihr Produkt für Geld verkaufen möchten. Was mir aber definitiv fehlt ist, wie bereits oben geschildert, mehr professionelle Software.

Ok, es gibt einiges (&lt;a href=&quot;http://www.blender.org/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Blender&lt;/a&gt;, OpenOffice, &lt;a href=&quot;http://www.wolfram.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Mathematica&lt;/a&gt; etc.), aber man zeige mir eine Recordingsoftware (wie Cubase oder von mir aus auch GarageBand), die unter Linux läuft, selbst an einem simplen Notensatzprogramm &lt;a href=&quot;http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2009/10/Digitaler-Notenschluessel&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;mangelt es&lt;/a&gt;. Das dumme dabei ist, dass ich als Ubuntunutzer nicht einmal für Geld die Möglichkeit besitze, mir diese Software zu kaufen und das ist ein Punkt, was ich mir für die Zukunft wünsche, den man ändern müsste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Bernd:<br>
TuxGuitar habe ich mir <a href="http://www.innenspur.de/2008/02/auf-der-suche-nach-einem-tabeditor-in-ubuntu/" rel="nofollow">bereits angeschaut</a>. </p>
<p>So, wie es Christoph schon angedeutet hat (anscheinend sind Dirk, Christoph und ich da einer Meinung) würde ich es sehr begrüßen, wenn mehr &#8222;herausragende und proprietäre&#8220; Software Linux unterstützen würde und dann würde ich auch gerne dafür etwas ausgeben.</p>
<p>Klar gibt es für linuxbasierte Betriebssysteme eine unglaubliche Vielfalt an frei verfügbarer Software, so dass wohl im &#8222;User-Alltag&#8220; (damit meine ich typische Standardanwendungen usw.) keine Wünsche offen bleiben. Daher sehe ich hier auch keinen Markt für Softwareanbieter, die ihr Produkt für Geld verkaufen möchten. Was mir aber definitiv fehlt ist, wie bereits oben geschildert, mehr professionelle Software.</p>
<p>Ok, es gibt einiges (<a href="http://www.blender.org/" rel="nofollow">Blender</a>, OpenOffice, <a href="http://www.wolfram.com/" rel="nofollow">Mathematica</a> etc.), aber man zeige mir eine Recordingsoftware (wie Cubase oder von mir aus auch GarageBand), die unter Linux läuft, selbst an einem simplen Notensatzprogramm <a href="http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2009/10/Digitaler-Notenschluessel" rel="nofollow">mangelt es</a>. Das dumme dabei ist, dass ich als Ubuntunutzer nicht einmal für Geld die Möglichkeit besitze, mir diese Software zu kaufen und das ist ein Punkt, was ich mir für die Zukunft wünsche, den man ändern müsste.</p>
]]></content:encoded>
		
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