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	<title>Akku &#8211; Linux und Ich</title>
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	<description>Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT</description>
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	<title>Akku &#8211; Linux und Ich</title>
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		<title>Battery Health Charging: Batterielebensdauer unter GNOME optimieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 12:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute haben viele Laptops und Smartphones fest verbaute Akkus und verklebte Gehäuse. Das ermöglicht kompakte und wasserdichte Geräte, führt aber zu geplanter Obsoleszenz. Um den Akku zu schonen, kann man mit der GNOME-Erweiterung Battery Health Charging das Ladeverhalten anpassen.]]></description>
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<p>Früher war ja alles besser: Raider hieß noch Twix. Im Winter gabs noch ausreichend Schnee zum Rodeln und Skifahren und bei elektronischen Geräten musste man einfach nur neue Batterien einsetzen, um wieder Licht zu haben oder Musik zu hören. Heute sind bei vielen Geräten die Akkus fest eingebaut und die Gehäuse von Smartphones und Laptops rundum verklebt. Auf der einen Seite ermöglicht das kleine, stabile und wasserdichte Geräte, auf der anderen Seite ist es natürlich ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz: Ist der Akku am Ende, muss man das Gerät teuer reparieren lassen, oder holt sich eben gleich ein Neues. Wichtig ist es daher, den Akku zu schonen. Etwa, in dem man den Akku eines Laptops im stationären Betrieb nicht durchweg auf 100 Prozent lädt. Mit der GNOME-Erweiterung <a href="https://github.com/maniacx/Battery-Health-Charging" target="_blank" rel="noopener">Battery Health Charging</a> lässt sich das Ladeverhalten per Mausklick an die aktuelle Arbeitssituation anpassen.</p>



<p>Für die Lebensdauer des Laptop-Akkus ist es beispielsweise nicht sonderlich ideal, wenn das Gerät am Schreibtisch meistens am Strom hängt und das Netzteil die Batterie immer auf 100 Prozent hält. Ideal wäre es, den Akku im Netzbetrieb abzuklemmen und das Gerät nur noch über das Netzteil mit Strom zu versorgen &#8212; der Akku würde sich dabei nur sehr langsam entladen. Ebenso wichtig wäre es, den Akku nicht immer auf die vollen 100 Prozent Kapazität aufzuladen. Für die Lebensdauer des Akkus ideal wäre ein Pendeln zwischen 20 und 80 Prozent. Das wissen auch die Hersteller, doch unter Linux gibt es oft keinen Dienst, der sich um das optimale Ladeverhalten kümmert. Nur wenige Hersteller wie etwa TUXEDO mit seinem <a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/Infos/Hilfe-Support/Haeufig-gestellte-Fragen/Wie-kann-ich-die-Lebenszeit-meines-Akkus-verlaengern-_1.tuxedo" target="_blank" rel="noopener">FlexiCharger</a> haben uns Linux-User im Blick.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Battery Health Charging für GNOME</h3>



<p>Die Erweiterung installiert ihr per Mausklick über das <a href="https://extensions.gnome.org/extension/5724/battery-health-charging/" target="_blank" rel="noopener">GNOME Extensions Portal</a>. Anschließend müsst ihr die Einstellungen der Erweiterung öffnen (etwa über das Zahnrad-Icon neben dem Titel im GNOME-Panel) und der Erweiterung unter <em>Installieren</em> via PolicyKit administrative Rechte geben. Zudem müssen die entsprechenden Kernelmodule oder Bibliotheken installiert sein &#8212; Details zu den unterstützten Geräten findet ihr auf der <a href="https://github.com/maniacx/Battery-Health-Charging" target="_blank" rel="noopener">Projektseite</a>. Auf meinen zwei Testgeräten, einem <a href="https://www.tuxedocomputers.com/de/TUXEDO-InfinityBook-Pro-14-Gen8.tuxedo" target="_blank" rel="noopener">TUXEDO InfinityBook Pro 14</a> unter TUXEDO OS und einem <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Dell_XPS_15" target="_blank" rel="noopener">DELL XPS 15 von 2018</a> unter Arch Linux, ist von Haus aus alles installiert. Das InfinityBook benötigt das <a href="https://github.com/tuxedocomputers/tuxedo-keyboard" target="_blank" rel="noopener">tuxedo-keyboard</a> Kernelmodul, der Dell XPS die Bibliothek <a href="https://github.com/dell/libsmbios" target="_blank" rel="noopener">libsmbios</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1010" height="645" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl.png" alt="" class="wp-image-42330" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl.png 1010w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl-640x409.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl-658x420.png 658w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/dell-smbios-battery-ctl-681x435.png 681w" sizes="(max-width: 1010px) 100vw, 1010px"><figcaption class="wp-element-caption">Auf  meinem Dell XPS 15 (2018) lässt sich das Ladeverhalten auch über die libsmbios auch aus dem Terminal heraus steuern.</figcaption></figure>



<p>Nicht verwirren lassen darf man sich bei der Anzeige des Ladezustands. Stellt der Rechner bei zum Beispiel 80 Prozent das Laden ein. Dann verschwindet der Ladeblitz neben dem Akku-Symbol im Panel, obwohl das Gerät weiter am Strom hängt und der Akku auch nicht entladen wird &#8212; bis auf die in der Regel geringe Selbstentladung. Das Verhalten lässt sich in den Einstellungen der Erweiterung korrigieren. Es ist auch nicht ganz klar, ob das System den Ladezustand sauber erkennt. Ist ein Akku bei einem Limit von 90 Prozent nun bei 90 oder 100 Prozent &#8222;voll&#8220; geladen? Auch kommen sich die unterschiedlichen Tools ein wenig in die Quere: Setze ich auf dem Dell-Laptop via <code>smbios-battery-ctl</code> den Lademodus, dann bekommt die Erweiterung nichts davon mit, ähnliches passiert noch beim TUXEDO Control Center. Nutzt man aber nur eines der Tools, dann kann man die Erweiterung wunderbar nutzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1280" height="720" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-1280x720.png" alt="Über die Erweiterung Battery Health Charging setzt ihr dem Nachladen des Akkus Grenzen." class="wp-image-42328" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-1280x720.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-640x360.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-1536x864.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-747x420.png 747w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1-681x383.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging1.png 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"><figcaption class="wp-element-caption">Über die Erweiterung Battery Health Charging für den GNOME-Desktop setzt ihr dem Nachladen des Akkus Grenzen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-1280x800.png" alt="Die Erweiterung unterstützt zahlreiche Hersteller. Von Asus, über Dell bis TUXEDO." class="wp-image-42329" width="1062" height="663" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-1280x800.png 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-640x400.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-1536x960.png 1536w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-672x420.png 672w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2-681x426.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2023/07/battery-health-charging2.png 1600w" sizes="(max-width: 1062px) 100vw, 1062px"><figcaption class="wp-element-caption">Battery Health Charging unterstützt zahlreiche Hersteller: Von Asus, über Dell bis hin zu den Linux-Laptops von TUXEDO.</figcaption></figure>



<p><br></p>
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		<title>Akkulaufzeit unter Arch Linux mit Powertop optimieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 14:47:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt viele Blogger, die können es kaum erwarten, immer wieder neue Hardware unter den Fingern zu haben. Von diesen mag ich mich nicht ganz ausnehmen, dennoch liebe ich auch meine bewährte Hardware. Dazu zählt aktuell mein treuer Dell Vostro V130. Mit seinem&#160;Intel-Core-i5-470UM, 4&#160;GByte Arbeitsspeicher&#160;und einer umgerüsteten SSD schlägt sich der Laptop im Alltag nach [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt viele Blogger, die können es kaum erwarten, immer wieder neue Hardware unter den Fingern zu haben. Von diesen mag ich mich nicht ganz ausnehmen, dennoch liebe ich auch meine bewährte Hardware. Dazu zählt aktuell mein treuer <a href="http://www.dell.com/de/unternehmen/p/vostro-v130/pd" target="_blank" rel="noopener">Dell Vostro V130</a>. Mit seinem&nbsp;<a href="http://ark.intel.com/products/50026/Intel-Core-i5-470UM-Processor-3M-Cache-1_33-GHz" target="_blank" rel="noopener">Intel-Core-i5-470UM</a>, 4&nbsp;GByte Arbeitsspeicher&nbsp;und einer umgerüsteten SSD schlägt sich der Laptop im Alltag nach wie vor spitze, allerdings lassen inzwischen die Verschleißteile kräftig nach. Der Lüfter macht gerne mächtig Radau und der Akku hält mit sehr viel gut zureden gerade noch eine halbe Stunde durch.</p>



<p>Es ist also dringend an der Zeit sich um das Gerät zu kümmern: Mit einem neuen Lüfter ist endlich wieder Ruhe im Karton. Ein neuer Akku sorgt wieder für 2 Stunden Strom und mit den richtigen Settings hält der Akku sogar knapp an die 3:30&nbsp;Stunden. Es lohnt sich also ein wenig Zeit in Intels Stromspar-Analyse-Tool Powertop zu investieren. Dabei müsst ihr nicht gleich den Akku tauschen, auch Nutzer eines neuen Laptops profitieren von den durch Powertop empfohlenen Stromsparmaßnahmen.</p>



<span id="more-29071"></span>



<p>Generell möchte ich hier jetzt keine große Umbauanleitung geben, da ihr speziell beim Dell Vostro vor keinen großen Problemen steht. Neue <a href="http://rover.ebay.com/rover/1/707-53477-19255-0/1?icep_ff3=9&amp;pub=5574893789&amp;toolid=10001&amp;campid=5337637707&amp;customid=&amp;icep_uq=dell+vostro+v130+l%C3%BCfter&amp;icep_sellerId=&amp;icep_ex_kw=&amp;icep_sortBy=12&amp;icep_catId=&amp;icep_minPrice=&amp;icep_maxPrice=&amp;ipn=psmain&amp;icep_vectorid=229487&amp;kwid=902099&amp;mtid=824&amp;kw=lg" target="_blank" rel="noopener">zum Vostro V130 kompatible Lüfter</a> gibt es bei Ebay für weniger als 17&nbsp;Euro und auch <a href="http://rover.ebay.com/rover/1/707-53477-19255-0/1?icep_ff3=9&amp;pub=5574893789&amp;toolid=10001&amp;campid=5337637707&amp;customid=&amp;icep_uq=dell+vostro+v130+akku&amp;icep_sellerId=&amp;icep_ex_kw=&amp;icep_sortBy=12&amp;icep_catId=&amp;icep_minPrice=&amp;icep_maxPrice=&amp;ipn=psmain&amp;icep_vectorid=229487&amp;kwid=902099&amp;mtid=824&amp;kw=lg" target="_blank" rel="noopener">neue Akkus</a> kosten nur knapp um die 50&nbsp;Euro. Für wenig mehr als 65&nbsp;Euro lässt sich das Notebook somit fast komplett generalüberholen. Bei meinen Bestellungen kam der Lüfter per Luftpost direkt aus China &#8212; ohne dass der Zoll sich über die Sendung mokierte. Der Akku wurde dagegen direkt aus Deutschland ausgeliefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Lüfter und Akku</h2>



<p>Der Aufwand beim Umbau hält sich beim Vostro V130 in Grenzen: Mit einem konventionellen kleinen Phillips-Schraubendreher aka Kreuzschlitzschraubenzieher lassen sich sämtliche Schrauben auf der Rückseite und die zwei auf der schwarzen Hinterseite herausdrehen. Danach gilt es nur noch die Blende für den SD-Kartenslot rauszunehmen und den Rückendeckel zur Vorderseite hin abzuziehen. Lüfter und Akku lassen sich dann ebenso problemlos austauschen wie das Gerät öffnen, es müssen wieder nur ein paar simple Schrauben gelöst werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-640x427.jpg" alt="Der Lüfter des Dell Vostro V130 lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen." class="wp-image-29095" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-luefter-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Lüfter des Dell Vostro V130 lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-640x427.jpg" alt="Ein neuer Akku verleiht dem Dell Vostro V130 wieder ordentliche Batterielaufzeiten." class="wp-image-29094" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-640x427.jpg 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku.jpg 1280w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-630x420.jpg 630w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-681x454.jpg 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-250x167.jpg 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-550x367.jpg 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-800x533.jpg 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-270x180.jpg 270w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-450x300.jpg 450w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/dell-vostro-v130-akku-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein neuer Akku verleiht dem Dell Vostro V130 wieder ordentliche Batterielaufzeiten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Direkt nach dem Umbau läuft der Lüfter wieder seidenweich und auch die Akkulaufzeit kann sich mit 2&nbsp;Stunden wieder sehen lassen. Allerdings sind diese zwei Stunden beileibe nicht das Ende der Fahnenstange. Mit den richtigen Werkzeugen kitzelt ihr locker 50&nbsp;Prozent mehr Laufzeit aus eurem Linux-Laptop, ohne dass ihr dabei allzu viel Aufwand treiben oder auf Komfort verzichten müsst. Die Akkulaufzeit meines frisch renovierten Dell Vostro V130 ließ sich von den besagten 2&nbsp;Stunden auf knapp 3:15&nbsp;Stunden steigern &#8212; es lohnt sich also ein wenig in die Thematik einzusteigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="391" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-640x391.png" alt="Mit neuem Akku hält der Dell Vostro V130 wieder knapp über 2 Stunden durch." class="wp-image-29075" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-640x391.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-687x420.png 687w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-681x416.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-250x153.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-550x336.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-800x489.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-294x180.png 294w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-491x300.png 491w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager-818x500.png 818w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-gnome-power-manager.png 870w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit neuem Akku hält der Dell Vostro V130 wieder knapp über 2 Stunden durch.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Akkulaufzeit mir Powertop optimieren</h2>



<p>Die 2&nbsp;Stunden Akkulaufzeit sind im Gegensatz zu den anfänglichen 20&nbsp;bis 30&nbsp;Minuten zwar toll, doch nach wie vor nicht wirklich überragend. Von dem integrierten&nbsp;30&nbsp;Wh/2700&nbsp;mAh großen Akku kann man zwar keine Wunder erwarten, doch Dell spricht von über 4&nbsp;Stunden Laufzeit und der <a href="http://www.notebookcheck.com/Test-Dell-Vostro-V130-470UM-Subnotebook.42884.0.html" target="_blank" rel="noopener">Test bei Notebookcheck</a> berichtet von einer Laufzeit von etwa 2:30&nbsp;beim Surfen über WLAN beziehungsweise&nbsp;knapp 4:30&nbsp;im Leerlauf bei geringster Bildschirmhelligkeit. Von daher ist es an der Zeit sich auch etwas mit dem Optimieren der Akkulaufzeit zu beschäftigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="413" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-640x413.png" alt="Powertop hilft Linux-Usern beim Optimieren der Akkulaufzeit." class="wp-image-29102" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-640x413.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-651x420.png 651w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-300x194.png 300w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-341x220.png 341w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-681x440.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-250x161.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-550x355.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-279x180.png 279w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-465x300.png 465w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop.png 722w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Powertop hilft Linux-Usern beim Optimieren der Akkulaufzeit.</figcaption></figure>
</div>


<p>Dabei hilft euch das von Intel entwickelte&nbsp;Analysewerkzeug <a href="https://01.org/powertop/" target="_blank" rel="noopener">Powertop</a>. Es reduziert selber nicht den Stromverbrauch, stattdessen analysiert Powertop das System bis ins letzte Detail und verrät die größten Stromschlucker abseits des Displays und anderer essentieller Funktionen. Doch damit nicht genug: Powertop&nbsp;spuckt gleich die passenden Kommandos aus, mit denen sich die hungrige Hardware ohne großen Einbußen an Komfort und Leistung bändigen lässt. Mit ein bisschen Geduld, lässt sich so die Akkulaufzeit des Laptops daher unter Linux wesentlich verbessern.</p>



<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background"><strong>HINWEIS:</strong> Als Arch-User habe ich die Aktion natürlich mit Arch Linux durchgeführt. Selbstverständlich funktioniert das Tutorial aber auch mit anderen Linux-Distributionen wie Debian oder Ubuntu &#8212; Der größte Unterschied liegt in der Installation der Pakete und der Ausführung des Powertop-Skripts während des Bootvorgangs. Für User mit den erwähnten Distributionen gibt es im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Powertop" target="_blank" rel="noopener">Ubuntuusers-Wiki</a> auch eine tolle Anleitung. Ich für meinen Teil konzentriere mich hier an dieser Stelle auf Arch Linux und lasse auch mal Beispiele für Ubuntu aus, da ich den Vorgang eben nur unter Arch getestet habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Powertop-Tipps unter Arch Linux umsetzen</h2>



<p>Im ersten Schritt müsst ihr Powertop mitsamt dem Ethtool und dem Gnome Power Manger installieren. Der Power Manager ist nicht unbedingt von Nöten, allerdings zeigt er den Verlauf des Ladezustands schön übersichtlich als Graph an und liefert zudem zahlreiche andere Informationen zum Stromverbrauch des Systems unter Linux. Braucht ihr kein optisches Feedback eurer Aktion oder setzt ihr auf eine anderen Desktopumgebung als Gnome, dann lasst den Power Manager einfach weg und erspart euch so eventuell die Installation von zahlreichen Abhängigkeiten, die ihr sonst gar nicht braucht.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo pacman -S powertop ethtool</strong>
$ <strong>sudo pacman -S gnome-power-manager</strong></code></pre>



<p>Nun ruft ihr mit <code>sudo powertop</code> das Analysewerkzeug zum ersten mal aus einem Terminal heraus auf. In der <em>Übersicht</em> seht ihr ganz oben die aktuelle Entladungsrate in Watt und die von Powertop geschätzte restliche Akkulaufzeit. Merkt euch besonders die aktuelle Entladungsrate, denn die gilt es zum Verlängern der Akkulaufzeit abzusenken. Wichtig ist auch die Anzahl der&nbsp;<em>Aufwachvorgänge/Sekunde</em>. Je öfter der Prozessor aus dem Tiefschlaf geholt wird, desto weniger Zeit verbringt er im Stromsparmodus. Beobachtet beide Ausgaben mal eine Weile und notiert euch die Werte, ihr zieht sie am Ende der Aktion zum Vergleich heran.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>### Powertop im Terminal aufrufen und testen
$ <strong>sudo powertop</strong>
### Powertop-Report erstellen und im Browser öffnen
$ <strong>sudo powertop --html=powertop-report.html</strong>
$ <strong>xdg-open powertop-report.html</strong></code></pre>



<p>Um im Inhalt der Ausgabe zu scrollen, drückt ihr einfach auf die Pfeiltasten eurer Tastatur. Per&nbsp;Tabulator-Taste wechselt ihr von der <em>Übersicht</em>, zum&nbsp;<em>Leerlauf-Status</em>, der&nbsp;<em>Frequenz-</em> und&nbsp;<em>Gerät-Statistik</em> sowie zu den&nbsp;<em>Abstimmbaren Optionen</em>. Hier ist besonders der letzte Punkt <em>Abstimmbare Optionen</em> von Interesse. Die Tabelle zeigt Rechts Systemeinstellungen, die sich auf den Stromverbrauch auswirken. Linksbündig sagt die Ausgabe &#8222;Gut&#8220; oder &#8222;Schlecht&#8220;, ob der entsprechende Punkt bereits behoben ist. Wählt ihr mit den Pfeiltasten einen der schlechten Punkte an, könnt ihr mit oft mit [Eingabe]&nbsp;die entsprechenden Konfiguration optimieren. Die linke Spalte sollte dabei von Schlecht auf Gut wechseln.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="371" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-640x371.png" alt="Powertop zeigt zu Beginn viel Energiesparpotential an." class="wp-image-29100" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-640x371.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-681x394.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-250x145.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-550x318.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-311x180.png 311w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher-518x300.png 518w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-vorher.png 722w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Powertop zeigt zu Beginn viel Energiesparpotential an.</figcaption></figure>
</div>


<p>Diese Änderung ist nun aber nicht permanent, sodass es sich an dieser Stelle gar nicht lohnt, weiter manuell einen Eintrag nach dem Anderen zu optimieren. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn die Einstellungen lassen sich auch direkt im System vornehmen, sodass Powertop nichts mehr zu meckern hat. Erzeugt euch dazu wie im oberen Listing beschrieben einen Powertop-Report&nbsp;<em>powertop-report.html</em> und öffnet diesen im nächstbesten Browser. Auf der Powertop-Seite tippt ihr dann auf den Reiter <em>Tuning</em>. Er enthält gesammelt alle wichtigen Optionen die Akkulaufzeit zu verlängern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="452" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-640x452.png" alt="Intels Powertop verrät, mit welchen Kommandos ihr den Stromverbrauch optimieren könnt." class="wp-image-29076" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-640x452.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-594x420.png 594w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-681x481.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-250x177.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-550x389.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-800x566.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-255x180.png 255w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-424x300.png 424w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report-707x500.png 707w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-html-report.png 942w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Intels Powertop verrät, mit welchen Kommandos ihr den Stromverbrauch optimieren könnt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Befehle aus dem PowerTop-Report müsstet ihr nun eigentlich direkt übernehmen können. Doch aber auch das macht einiges an Arbeit. Mit ein bisschen Shell-Magie lassen sich die Aufrufe zu wenigen Kommandos kombinieren, die ihr dann in ein extra Powertop-Skript packt, das ihr am Ende dann beim Start des Systems ausführen lässt. Erstellt dazu mit einem beliebigen Texteditor und Root-Rechten die Datei <code>/usr/local/sbin/powertop.sh</code> und fügt den Inhalt aus folgendem Listing ein.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
for i in /sys/class/scsi_host/host&#91;012345]/link_power_management_policy; do echo min_power &gt;$i; done
echo '1500' &gt; '/proc/sys/vm/dirty_writeback_centisecs';
echo '1' &gt; '/sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save';
echo '0' &gt; '/proc/sys/kernel/nmi_watchdog';

## Runtime PM for PCI Device
find /sys/bus/pci/devices/*/power -name control -exec echo auto &gt;{} \;
for i in $(find /sys/devices/pci0000\:00/0* -maxdepth 3 -name control); do
    echo auto &gt; $i;
done
find /sys/bus/pci/devices/*/power -name control -exec echo auto &gt;{} \;
for i in $(find /sys/devices/pci0000\:ff/0* -maxdepth 3 -name control); do
    echo auto &gt; $i;
done</code></pre>



<p>Achtet bitte darauf, dass ihr das Skript mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch an euer System anpassen müsst. Orientiert euch dabei an den Ausgaben des Powertop-Reports oder an den <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Powertop#Anpassungen" target="_blank" rel="noopener">Tipps des Ubuntuusers-Wiki</a>. Meist werdet ihr in der ersten Zeile die Anzahl der SCSI-Hosts korrigieren (&#8222;[012345]&#8220;), eventuell den Powersave-Modus des Intel-HDA-Soundchips rausnehmen oder auch die das Runtime Power Management anpassen müssen. Am Ende speichert ihr die Datei ab und beendet den Editor. Arbeitet ihr wie hier im Beispiel mit Nano, geschieht dies mit [Strg]+[O], [Eingabe] und [Strg]+[X]. Danach macht ihr das Skript noch mit <code>chmod +x</code> ausführbar, sonst fehlen Systemctl nachher die Rechte das Skript beim Booten zu starten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo nano /usr/local/sbin/powertop.sh</strong>
$ <strong>sudo chmod +x /usr/local/sbin/powertop.sh</strong></code></pre>



<p>Wie schon erwähnt, benutzt Arch Linux Systemd als Init-System. Dieses sorgt unter anderem dafür, dass beim Booten die wichtigsten Prozesse in der richtigen Reihenfolge gestartet werden &#8212; an dieser Stelle unterscheidet sich der Vorgang noch von vielen Distributionen, die noch nicht auf Systemd aufbauen. Auch Powertop können wir in dieses System einklinken. Erstellt dafür wieder mit einem Editor und Root-Rechten die Datei <code>/etc/systemd/system/powertop.service</code> und fügt den folgenden Inhalt ein. Diesen müsst ihr dieses mal nicht anpassen. Die Datei sorgt dafür, Systemd das von euch erstellte Powertop-Skript beim Booten ausführen wird.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;Unit]
Description="PowerTop Tuning"
ConditionPathExists=/usr/local/sbin/powertop.sh

&#91;Service]
Type=oneshot
RemainAfterExit=yes
KillMode=none
ExecStart=/usr/local/sbin/powertop.sh
ExecStop=exit

&#91;Install]
WantedBy=multi-user.target</code></pre>



<p>Nun könnt ihr eure Powertop-Optimierungen testen&#8230; ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht. Ruft dazu mit <code>systemctl start</code> den <code>powertop.service</code> auf, mit <code>systemctl status</code> prüft ihr danach den Erfolg der Aktion nach. Auch ein Blick auf <code>sudo powertop</code> lohnt sich. Dort sollte der Tab <em>Abstimmbare Optionen</em> deutlich weniger mit &#8222;Schlecht&#8220; markierte Einträge aufführen. Bei mir bleibt eigentlich nur noch das AutoSuspend für die USB-Geräte und der Wake-On-LAN-Status des im Laptop verbauten Ethernet-Adapters zurück.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo systemctl start powertop.service</strong>
$ <strong>systemctl status powertop.service</strong>
● powertop.service - "PowerTop Tuning config"
Loaded: loaded (/etc/systemd/system/powertop.service; enabled; vendor preset: disabled)
Active: active (exited) since Di 2015-06-02 12:11:49 CEST; 10min ago
Process: 319 ExecStart=/usr/local/sbin/powertop.sh (code=exited, status=0/SUCCESS)
Main PID: 319 (code=exited, status=0/SUCCESS)
CGroup: /system.slice/powertop.service

Jun 02 12:11:49 estrellita systemd&#91;1]: Starting "PowerTop Tuning"...
Jun 02 12:11:49 estrellita systemd&#91;1]: Started "PowerTop Tuning".
$ <strong>sudo powertop</strong></code></pre>



<p>AutoSuspend für USB-Geräte solltet ihr generell vermeiden, da sonst Mäuse und andere USB-Geräte immer wieder aussetzen und um Wake-On-LAN kümmern wir uns im nächsten Schritt getrennt vom Powertop-Skript. Ein Laptop hängt selten per Kabel-Ethernet im Netzwerk und muss auch noch seltener per Wake-on-LAN über das Netzwerk geweckt bzw. gebootet werden. Es macht daher Sinn Wake-on-LAN zu deaktivieren, da die Funktion im Standby und Ruhezustand zusätzlichen Strom verbraucht. Unter Arch gibt es mehrere Wege Wake-on-LAN zu steuern, der einfachste geht über eine simple Udev-Regel, die ihr in Form der Datei <code>/etc/udev/rules.d/70-disable_wol.rules</code> mit folgendem Inhalt anlegt.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ACTION=="add", SUBSYSTEM=="net", KERNEL=="eth*", RUN+="/usr/bin/ethtool -s %k wol d"</code></pre>



<p>Funktioniert alles wie gewünscht, dann aktiviert mittels <code>systemctl enable</code> den Powertop-Booteintrag <code>powertop.service</code> und startet euren Rechner anschließend noch einmal neu durch. Habt ihr sauber gearbeitet, dann sollte Powertop kaum mehr einen Task mit &#8222;Schlecht&#8220; kennzeichnen. Perfekt läuft es, wenn wirklich nur noch AutoSuspend für eure USB-Geräte als Verbesserungspotential übrig bleibt &#8212; diesen Punkt würde ich allerdings wie schon beschrieben nicht korrigieren. Damit solltet ihr nun eurem Linux-Laptop eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit verpasst haben.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ <strong>sudo systemctl enable powertop.service</strong>
$ <strong>sudo reboot</strong></code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="371" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-640x371.png" alt="Nach Abschluss der Optimierung sollte Powertop nichts mehr zu beklagen haben." class="wp-image-29099" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-640x371.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-681x394.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-250x145.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-550x318.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-311x180.png 311w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher-518x300.png 518w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/powertop-nachher.png 722w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach Abschluss der Optimierung sollte Powertop nichts mehr zu beklagen haben.</figcaption></figure>
</div>


<p>Bei meinem Dell Vostro V130 geht die Entladungsrate im Leerlauf bei aktiviertem WLAN und gleicher Helligkeit des Displays auf 9.10&nbsp;W bis 9.30&nbsp;W zurück. Damit verlängert sich im selben Zug auch die Akkulaufzeit von knapp über 2&nbsp;Stunden auf locker mehr als 3&nbsp;Stunden &#8212; ohne dass ich dabei an Komfort verliere oder irgendwelche Hardware-Komponenten nicht mehr funktionieren. Würde ich WLAN und Bluetooth abschalten sowie die Helligkeit des Displays auf ein erträgliches Minimum reduzieren, wären locker 4&nbsp;Stunden Akkulaufzeit drinnen. Mehr verspricht Dell für das Gerät auch nicht in den technischen Spezifikationen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="391" src="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-640x391.png" alt="Nach Umsetzung der Empfehlungen von Powertop beträgt die Laufzeit über 3 Stunden." class="wp-image-29092" srcset="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-640x391.png 640w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-687x420.png 687w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-681x416.png 681w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-250x153.png 250w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-550x336.png 550w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-800x489.png 800w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-294x180.png 294w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-491x300.png 491w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop-818x500.png 818w, https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/06/energiestatistiken-geraetechronik-nach-powertop.png 870w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach Umsetzung der Empfehlungen von Powertop beträgt die Laufzeit über 3 Stunden.</figcaption></figure>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://linuxundich.de/gnu-linux/akkulaufzeit-unter-arch-linux-mit-powertop-optimieren/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit Ampere den Ladestrom des Handys messen</title>
		<link>https://linuxundich.de/android/mit-ampere-den-ladestrom-des-handys-messen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Langner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 21:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
		<category><![CDATA[Akkulaufzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ampere]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer sein Handy schon einmal möglichst schnell an einem billigen Ersatznetzteil aufzuladen versucht hat, der hat mit Sicherheit gemerkt, dass es durchaus gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Steckernetzteilen gibt. Während das Handy am Orginialnetzteil (hoffentlich) innerhalb von ein paar Stunden praktisch voll geladen ist, braucht das Billigteil aus dem Internethandel fast die ganze Nacht für einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sein Handy schon einmal möglichst schnell an einem billigen Ersatznetzteil aufzuladen versucht hat, der hat mit Sicherheit gemerkt, dass es durchaus gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Steckernetzteilen gibt. Während das Handy am Orginialnetzteil (hoffentlich) innerhalb von ein paar Stunden praktisch voll geladen ist, braucht das Billigteil aus dem Internethandel fast die ganze Nacht für einen vollen Akku. Mit Ampere könnt ihr die Spreu vom Weizen trennen, die App zeigt euch den aktuellen Ladestrom an.</p>
<p><span id="more-28228"></span></p>
<p>Ampere installiert ihr über den <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.gombosdev.ampere" target="_blank" rel="noopener">Google Play Store</a> auf eurem Handy oder Tablet. Alternativ bekommt ihr die Anwendung auch als APK-Datei über das <a href="http://forum.xda-developers.com/android/apps-games/app-ampere-charging-meter-t3012890" target="_blank" rel="noopener">XDA-Developers-Forum</a> &#8212; Wer die App auf seinem Android-Gerät probieren möchte, braucht keine Root-Rechte, jedoch zwingend Android 5.0 &#8212; Diese Android-Version werden viele von euch noch nicht auf ihrem Handy haben. Große Worte über die Bedienung zu verlieren, macht wenig Sinn, denn viel gibt es nicht zu machen. Ihr schließt euer Handy an ein Ladegerät an oder hängt es per USB an den Rechner, und nach einer kurzen Wartezeit könnt ihr den Ladestrom in mA vom Display ablesen.</p>
<h2>Ampere zeigt den Ladestrom des Handys an</h2>
<p>
                <style type="text/css">
                    
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item1 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/ampere-ladestrom-android1-80x60.jpg) 0 0 no-repeat;
                    }
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item2 {
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                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item3 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/ampere-ladestrom-android3-80x60.jpg) 0 0 no-repeat;
                    }
                    #tdi_1  .td-doubleSlider-2 .td-item4 {
                        background: url(https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/ampere-ladestrom-android4-80x60.jpg) 0 0 no-repeat;
                    }
                </style>

                <div id="tdi_1" class="td-gallery td-slide-on-2-columns">
                    <div class="post_td_gallery">
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                           <div class="td-gallery-title">Ampere</div>

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                                <div class="td-gallery-slide-count"><span class="td-gallery-slide-item-focus">1</span> von 4</div>
                                <div class="td-gallery-slide-prev-next-but">
                                    <i class = "td-icon-left doubleSliderPrevButton"></i>
                                    <i class = "td-icon-right doubleSliderNextButton"></i>
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                        <div class = "td-doubleSlider-1 ">
                            <div class = "td-slider">
                                
                    <div class = "td-slide-item td-item1">
                        <figure class="td-slide-galery-figure td-slide-popup-gallery">
                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://linuxundich.de/wp-content/uploads/2015/01/ampere-ladestrom-android1.jpg" title="ampere-ladestrom-android1" data-caption="Erste Messungen" data-description="">
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                            </a>
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Laden am Netzteil</div></figcaption>
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                </div>
<p>Die App zeigt den aus den letzten 50 Messungen gemittelten Ladestrom an, wobei die 10 höchsten und tiefsten Werte ausgeklammert werden &#8212; Exakte Daten könnt ihr so nicht erwarten, die App soll nur zum Vergleich verschiedener Netzteile dienen. Da der Ladestrom mit zunehmenden Füllgrad des Akkus immer weiter abnimmt, lassen sich die angezeigten Daten allerdings nicht beliebig vergleichen. Am besten hängt ihr das kräftig entladene Handy kurz hintereinander an die von euch zu vergleichenden Netzteile, so sollte der Ladestrom in der Tat vom Steckernetzteil abhängen und nicht vom inzwischen fast vollen Akku gedrosselt werden.</p>
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